DE814126C - Kratzerfoerderer - Google Patents
KratzerfoerdererInfo
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- DE814126C DE814126C DET193A DET0000193A DE814126C DE 814126 C DE814126 C DE 814126C DE T193 A DET193 A DE T193A DE T0000193 A DET0000193 A DE T0000193A DE 814126 C DE814126 C DE 814126C
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Classifications
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-
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Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Chain Conveyers (AREA)
Description
- Kratzerförderer Kratzerförderer, insbesondere für Grubenarbeiten u. dgl., sind bekannt. Demgegenüber hat der neue, gemäß der Erfindung ausgebildete, in sich bewegliche Kratzerförderer gegenüber den bisher bekannten den Vorteil, daß er bei sämtlichen Vorkommen eingesetzt werden kann. Jede Gleitrinne ist gegenüber der anschließenden verstellbar um 300 nach unten so in nach oben und seitwärts. Die Gleitrinnen werden jeweils mit einem Steckbolzen zusammengekoppelt. Die Förderarme des Kratzerförderers sind durch einen Überdruck von 80log auslösbar und legen sich dann an die senkrechte Mittelwand an (Unfallverhütung). Die eine Seite der (;leitrinne, begrenzt durch einen Dreieckansatz, dient zur Förderung des Fördergutes und Verbaumaterials und gleichzeitig auch zur Förderung für das Verbaumaterial auf der anderen Seite in entgegengesetzter Richtung über der Ausstreckklappe (mlllegl)are Gleitfläche unter dem I eertrum) durch die in der Mitte am oberen Teil des Förderarmes angebrachte Dreieckklemme. Die Förderarme, die an einem Kettenglied angebracht sind, in der Form eines Gliedes, sind bewegbar und verbunden mit dem nächsten Glied, das die Auslösevorrichtung hildet und sich bei dem obengenannten Druck auslöst, oder auch in starrem Zustand verbleiben kann, je nach Bedarf. Die Kette, die z. B. nach jedem zehnten Glied gekoppelt ist und in der Mitte zweier Koppelungen einen angebrachten Förderarm besitzt, wie aus der Zeichnung hervorgeht, ermöglicht die Benutzung des Förderers bei einer Steigung oder einem Gefälle von 300 und wird durch die an der Seitenwand oben und unten angebrachten Gleitrollen geführt. Die oberen Gleitrollen sind auf-und abwärts verschiebbar durch eine angebrachte Hebevorrichtung, wodurch ein schneller Auf- und Abbau ermöglicht wird, außerdem kann die Kette in der Gleitrinne bleiben und nur am Ende der Gleitrinne entkoppelt werden, wodurch ein Zeitgewinn erzielt wird. Die bei der Kette tbeispielsweise vorgesehene Koppelung muß mit dem Triebzahnrad übereinstimmen, z.B. für jedes zehnte Glied der Kette wird jeder zehnte Zahn des Triebzahnrades für die Koppelung freigelassen. Die Förderarme sind am unteren Rand mit einem kleinen Rollrad versehen, um den etwaigen Überdruck des Verbaumaterials auszugleichen und um eine Reibung zu verhindern. Der Förderer ist dem Hauer erstmals sehr beihilflich, da dieser die Kohle oder das Fördergut nur noch zu schieben braucht; dadurch kann ein schnelles Vorwärtsgehen und als Folge davon eine gute Decke erzielt werden, um später nach einer erforderlichen Tiefe die ganze Anlage direkt an die Kohle zu setzen. Da die ganze Anlage auch während der Förderzeit im Brechstangenverfahren verschoben werden kann, durch den an der Ausstreckklappe angebrachten Hebel, erzielt man ein dauerndes Vorwärtsgehen, wodurch der Hauer nur noch zu hauen braucht und nach jedem Meter hinterher verbauen kann. Damit wird der Zeitverlust des Schippens, die dem Hauer als Höchstlast gilt und 700/0 Leistungsverlust ist, in Kohle verwandelt. - Bei dem bisherigen Ausbeutungsverfahren kann diese Förderanlage bis auf eine Tiefe von 11/2 Fuß oder 0,45 m mit guter Wirkung eingesetzt werden und der Belegschaft gleichzeitig auch als Fahrrnittel an Ort und Stelle dienen, indem sie einen oder zwei Arme auslöst und sich dazwischen legt eund dann gleitet. Der Förderer, dessen Maße hierdurch nicht festgelegt sein sollen, mit seiner Einzelgleitrinne von 2,80 m Länge und o,go m Breite ist leicht zwischen den vorhandenen Verbauungen zu versetzen; da durch die eusammenklappbare Ausstreckklappe 0,40 m wegfallen, bleiben nur noch 0,50 m in der Breite. Der Förderer kann durch die Förderarme, in der Form eines Kettengliedes, in beiden Richtungen wirken, da der Triebmotor an beiden Enden der Förderanlage angeschlossen werden kann, dabei muß der Dreieckansatz der Gleitrinne an der Ausbeutungsseite liegen. Bei niedriger Schätzung ergibt sich: Bei einer Förderanlage von 56 m mit 20 Gleitrinnen und 80Armen ist Ibei einer Gesamtbelastung von 4 t jeder Arm im Durchschnitt mit 50 kg belastet.
- Bei doppelter Länge von 112 m, 40 Gleitrinnen, I60 Armen ergibt sich eine Gesamtbelastung von 8 t, dafür wäre zu empfehlen, zwei Triebmotoren an Ibeiden Enden der Förderanlage einzusetzen.
- Abb. I stellt im Querschnitt die Gleitrinne dar.
- Die Oberkante der senkrechten Mittelwand des Förderers ist mit I, die Unterkante mit 2 Fbezeichnet. Die Gleitrinne 4' erstreckt sich von I über 2 zum Begrenzungsdreieck 3 und besteht aus einem s-mm-Blech, das ;bei 2 durch ein Winkeleisen 18 verstärkt ist. An den senkrechten Teil der Gleitrinne schlieXt sich ein mittlerer Teil 1' als Verstärkung an, an dessen anderer Seite erstreckt sich von I bis 2 das Blech I". An dieses ist unten bei 2 scharnierartig die Ausstredcklappe 4 angeschlossen, für die das Winkeleisen 19 beim Ausstrecken als Anschlag und als Begrenzung dient. Die Ausstreckklappe 4 ist unter die Gleitrinne 4' umlegbar. Am Außenrand der Ausstreckklappe list zwecks Verschiebung des Förderers der Hebel 8 angeordnet (für das Brechstangenverfahren). Mit 5 ist der Förderarm an der Ausbeutungsseite Ibezeichnet, er reicht bis zum Begrenzungsdreieck 3, das das Abgleiten des Fördergutes von der Gleitrinne verhindern soll. Mit 50 ist der Arm des Leertrums bezeichnet. Der dreieckförmige Ausschnitt 6 in der Oberkante der Förderarme dient als Klemme für zu förderndes Verbaumaterial. Dieser Ausschnitt ist jeweils an zwei aufeinanderfolgenden Armen vorhanden, die zwei nächstfolgenden Arme sind dann ohne Dreieckausschnitt ausgeführt. Unten an den Armen sind Gleitrollen 7 angeordnet. Zur Führung der .Ketten sind beiderseits, oben und unten an der senkrechten Mittelwand (I-2) an gemeinsamer Achse Rollen g angeordnet, die beiderseits mit Außenflanschen versehen sind. Die oberen Rollen g sind mittels einer in der Betriebslage feststellbaren Hebevorrichtung 14 verschiebbar zwecks Ausbaus der Kette und sitzen auf der Oberkante I.
- Abb. 2 stellt die Gleitrinnen von oben gesehen dar.
- Die Länge des seitlichen Begrenzungsdreiecks 3 ist etwas kürzer als die von I2 bis 12a reichende senkrechte Mittelwand. Bei einer Seitwärtsbewegung von 300 sind die Begrenzungsdreiecke von zwei Gleitrinnen geschlossen. Der auftretende Zwischenraum wird jeweils mit den Verlängerungsstücken ii in scharnierartiger Ausführung bedeckt.
- Die Verbindungsstücke 12 und 120 werden durch den Verbindungsbolzen 15 (in Abb. 3 sichtbar) gekoppelt. 12a ist der starre, I2 der in senkrechter Ebene schwenkbare Teil mit einer Rollfläche I3, worüber die Kette bei den Seitwärtrbewe gungen gleitet. Bei 8 erkennt man den Hebel zum Nachschieben. Mit g sind die mit Seitenflanschen versehenen Rollen bezeichnet, in denen die Kette gleitet oder geführt wird. Die Hebevorrichtung 14 für die oberen Rollen besteht aus einem gabelartigen Stahlband, das auf den Rollen sitzt und während der Förderung mit einem Ansatz auf der Oberkante I liegt, um eine Erhebung zu verhindern.
- Abb. 3 gestellt die Seitenansicht der Gleitrinnen dar: Bei g erkennt man die Rollen und bei den oberen fünf Rollen die angebrachte Hebevorrichtung I4, die auf der Oberkante I rastet und in der Mitte an einer Schraube schwenkbar gelagert ist.
- Bei 12 erkennt man die bewegliche Koppelung mit der Rollfläche I3. Begrenzungsdreieck 3, Koppelbolzen I5, einen Teil der Kette I6 mit dem Trennverschluß I7, der nicht über die Seitenflächen der Kette hervorragt, um ein Ausgleiten aus den Rollen zu vermeiden. Mit II sind die Verlängerungsstücke bezeichnet.
- Abb. 4 zeigt die Kette mit den Armen und der Auslösevorrichtung, nämlich die Kette I6 mit dem Trennverschluß I7, die Bolzenklammer t7a, den Förderarm 5 mit der Auslösevorrichtung 10. In unterbrochenen Linien ist die Auslösung dargestellt.
- Abb. 5 zeigt die Koppelung zweier Gleitrinnen, dabei stellt I2a,das starre, 12 das bewegliche Kupplungsauge dar. Das letzte trägt die Rollfläche I3 für ,die Kette. Mit unterbrochenen Linien ist der Koppellbolzen 15 gezeichnet. Der Pfeil zeigt die Förderrichtung. Ferner ist das Übereinanderlegen zweier Verlängerungsstücke II gezeichnet. Außerdem ist das Begrenzungsdreieck 3 und in unterbrochenen Linien die Versteifungsmöglichkeiit im Winkel oder geradlinig durch ein angebrachtes U-Eisen 20 angedeutet.
- PATENTANSPRCHE: I. Kratzerförderer, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einzelnen, gelenkig miteinander verbundenen und in waagerechter und senkrechter Richtung zueinander verstellbaren Gleitrinnenschüssen zusammengesetzt ist, die gegebenenfalls durch auf die senkrechte Mittelwand (I-2) aufgesetzte U-Eisen (20) in ihrer Richtung festgestellt werden können.
Claims (1)
- 2. Kratzerförderer nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die unter dem Leertrum befindliche Platte (4) umklappbar ist, so daß sie unter der unter dem Fördertrum befindlichen Gleitplatte (2-3) iu liegen kommt.3. Kratzerförderer nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß an der Außenkante der unter dem Leertnum befindlichen Platte (4) eine Brechstange (8) zum seitlichen Verschieben des Förderers angelenkt ist.4. Kratzerförderer nach Anspruch I bis 3, gekennzeichnet durch beiderseits mit Flanschen versehene Führungsrollen (9), die die Ober- und Untergurte der Kratzerketten von oben bzw. von unten umfassen und die Ketten auch bei einer in einem Winkel sich anschließenden nächsten Gleitrinne führen.5. Kratzerförderer nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Führungsrollen (g) je an einer mit einer Feststellvorrichtung versehenen Hebevorrichtung (I4) angeordnet sind und nach Lösung der Feststellvorrichtung nach oben schwenkbar sind und dadurch den Kettenausbau ermöglichen.6. Kratzerförderer nach Anspruch I bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die an einem Kettenbolzen gelagerten Förderarme (5) zur Unfallverhütung mit einer Auslösevorrichtung (Io) versehen sind, auf Rollen (7) geführt sind und die Arme (5) mit Aussohnitten (6) zur Aufnahme von Verbaumaterial versehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET193A DE814126C (de) | 1949-11-24 | 1949-11-24 | Kratzerfoerderer |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET193A DE814126C (de) | 1949-11-24 | 1949-11-24 | Kratzerfoerderer |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE814126C true DE814126C (de) | 1952-02-28 |
Family
ID=7542906
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET193A Expired DE814126C (de) | 1949-11-24 | 1949-11-24 | Kratzerfoerderer |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE814126C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074491B (de) * | 1960-01-26 | MIAG Muhlenbau und Industrie GmbH , Hannover | Einrichtung zum For dem von Holzknuppeln |
-
1949
- 1949-11-24 DE DET193A patent/DE814126C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1074491B (de) * | 1960-01-26 | MIAG Muhlenbau und Industrie GmbH , Hannover | Einrichtung zum For dem von Holzknuppeln |
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