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Gerät für die Organisation von Arbeiten unter Zugrundelegung mehrerer
Arbeitsmittel Die Irrfindung betrifft die Organisation von Arbeiten unter Zugrundelegung
mehrerer Arbeitsmittel, Facharbeiter und bzw. od°r Maschinen, und erstreckt sich
insbesondere auf die Arbeitsplanung in Großbetrieben. Zur Vereinfachung der Beschreibung
\vird nachstehend auf diese letztere Anwendung Bezug genommen, obwohl dadurch die
Reichweite der Erfindung keineswegs eine Beschränkung erfahren soll.
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Die Planung in einem Großbetrieb hat im wesentlichen den Zweck, die
Montagestelle mit Einzelteilen zu beschicken, deren Maschinenbearbeitung in den
verschiedenen Fertigungsphasen derart gelenkt wird, claß alle :lrbeitstnittel des
Betriebes, Arbeiter und bzw. oclcr Maschinen. (lauernd voll beschäftigt bzw. ausgenutzt
sind. und dies bei geringster Brachlegung von Kapital in Gestalt von in der Fertigung
begriffenen Aufträgen oder Einzelteilen.
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Die bisher bekannten Planungsgeräte gewährleisten die Planung entweder
nach Aufträgen oder nach Belastungen der Arbeitsmittel. Im ersteren Falle ist lediglich
der Fertigungsablauf übersichtlich versinnbildlicht, während die Belastung derArbeitsmittel
dabei nicht in Erscheinung tritt und nur auf umständliche Weise bestimmt werden
kann. Die Planung nach verfügbaren Arbeitsmitteln wiederum bietet wohl einen Überblick
über die Belastung der in Frage kommenden Arbeitsmittel, doch geschieht dies dann
auf Kosten der Versinnbildlichung der einzelnen in der Fertigung befindlichen Aufträge.
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Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Gerät, das das Ablesen
des Fertigungsstandes der Aufträge
in derselben Weise wie die bekannten
Auftragsplanungssysteme gestattet und außerdem noch selbsttätig und laufend die
Gesamtbelastung jedes für die Ausführung der in Frage kommenden Aufträge benutzten
Arbeitsmittels anzeigt. Gemäß einem Merkmal der Erfindung besteht dieses Gerät einerseits
aus einer Auftragsplanungstafel für die Au fnahme lösbarer bzw. auswechselbarer
Glieder mit mindestens einem physikalischen Merkmal (Gewicht, Volumen), die von
einer durch diese Glieder versinnbildlichten Arbeitszeit abhängig ist, und andererseits
aus einem für jedes Arbeitsmittel besonders vorgesehenen Belastungsanzeiger, wobei
die sich auf die Benutzung dieses Arbeitsmittels beziehenden lösbaren Glieder im
betreffenden Belastungsanzeiger enthalten sind und aus diesem in der Reihenfolge
des Auftragsverzeichnisses je nach der für die einzelnen Aufträge benötigten Fertigungszeit
entnommen und in die Planungstafel eingesetzt, nach Beendigung der von ihnen versinnbildlichten
Arbeiten wiederum in diesen Belastungsanzeiger zurückgelegt werden. Der Belastungsanzeiger
ist dabei derart durchgebildet, daß er die Messung des physikalischen Merkmals der
entnommenen Glieder und somit die Messung des Zeitraumes gestattet, dem die Ausführung
der in Gang gesetzten Arbeiten entspricht.
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Es ist somit u. a. möglich, unter Beibehaltung der Auftragsplanung
die Fertigungsfristen für neue Aufträge in Abhängigkeit von den vorhandenen Arbeitsmitteln
mühelos und mit mathematischer Genauigkeit zu bestimmen oder umgekehrt eine Heuerkurve
in Abhängigkeit von' den in Gang gesetzten Arbeiten und den vorgeschriebenen Lieferfristen
zu ermitteln.
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Die erwähnten lösbaren Glieder können Reiter sein, die sich im allgemeinen
durch eine Färbung ihrer sichtbaren Seite je nach der Art des von ihnen versinnbildlichten
Arbeitsmittels voneinander unterscheiden und so durchgebildet sind, daß sie sich
auf Gleitführungen lösbar anordnen, auf diesen verschielien und festlegen lassen,
wobei jede einzelne Gleitführung einem bestimmten Auftrag zugeordnet und in der
Planungstafel parallel zu einer Skala eingesetzt ist, deren gleichmäßigen Teilungen
je einem bestimmten Zeitraum, im allgemeinen einem Arbeitstag entsprechen.
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Die besagten Reiter, auch Anzeigereiter genannt, werden dem Belastungsanzeiger
entnommen und je nach Bedarf auf die Gleitführungen aufgeschoben, wo sie bis zur
Fertigstellung der von ihnen versinnbildlichten Arbeit verbleiben. Jeder Belastungsanzeiger
kann mit einer Waage kombiniert sein, deren Teilung in unmittelbar ablesbaren Zeiteinheiten
die Differenz zwischen dem Gesamtgewicht der lösbaren, für das betreffende Arbeitsmittel
benutzten Reiter und dem Gewicht der im Belastungsanzeiger tatsächlich verbliebenen
Reiter anzeigt.
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Die Erfindung erstreckt sich ferner auf Verbesserungen an den Gleitführungen
oder Stäben und an den Reitern der Planungstafeln. Diese Verbesserungen haben den
Zweck, die Herstellung der erwähnten Stäbe und Reiter zu vereinfachen, die Handhabung
der Reiter zu erleichtern und netzartige Zusammenstellungen von Reitern, d. h. eine
weit bessere Planung zu gestatten, als dies mit den bisher bekannten Geräten möglich
ist. Erfindungsgemäß haben die Stäbe und Reiter ein und denselben C-förmigen Querschnitt
sowie Rippen und Nuten zum gegenseitigen Ineinanderschachteln, und der zu ihrer
Herstellung verwendete Werkstoff weist eine genügende Elastizität auf, um durch
einfaches Spreizen der Schenkel des C-Profils das Rufschachteln der Reiter auf die
Stäbe und auf andere Reiter sowie ihr Lösen von denselben zu gestatten.
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Auf diese Weise ist die Aufeinanderstapelung von Reitern mit verschiedenen
Unterscheidungsmerkmalen, beispielsweise Farben, und somit auch die Planung nicht
nur nach Aufträgen, sondern auch nach dem Belastungsstand der Arbeitsmittel durch
einfache lineare Messung der Stapelhöhe der Reiter möglich.
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In einer bevorzugten Ausführungsart können die Stäbe und die Reiter
aus einem formbaren Werkstoff hergestellt sein, der eine gewisse Elastizität aufweist,
und ihr Gesamtquerschnitt hat die Gestalt eines C, dessen Schenkel einerseits
an ihrem Ausgangspunkt und an der Außenseite eine Rippe und eine Nut und andererseits
nach ihrem Ende zu an der Innenseite eine Nut und eine Rippe aufweisen.
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In einer Abwandlung können die Stäbe und die Reiter aus einem @ metallenen
C-Profil bestehen, dessen Schenkel je eine Verschachtelungsnut an der Außenseite
an ihrem Ausgangspunkt und je eine Verschachtelungsrippe an der Innenseite nach
ihrem Ende zu aufweisen.
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Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der
nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Gerätes,
das auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht ist. Es zeigt Abb. i eine Gesamtansicht
der Auftragsplanungstafel, Abb. 2 im größeren Maßstabe die graphische Darstellung
eines Auftrages, Abb. 3 und 4 Reiter verschiedener Abmessungen in schaubildlicher
Ansicht, Abb. 5 einen Schnitt durch einen auf eine Gleitführung aufgeschobenen Reiter
nach den bisherigen Abbildungen, Abb. 6 dieGleitführung in schaubildlicherAnsicht,
Abb. 7 einen Belastungsanzeiger für gemeinsame Benutzung mit den Reitern gemäß Abb.
8 bis io, Abb. 8, 9 und io drei Reiter gemäß einer Abwandlung, Abb. i i einen Belastungsanzeiger
für gemeinsame Benutzung mit den Reitern gemäß Abb. 8 bis io, Abb. 12 die Seitenansicht
eines Profils aus formbarem Werkstoff, das als Stab oder nach Aufteilung in kurze
Abschnitte als Reiter verwendbar ist, Abb.13 einen Querschnitt des Profils nach
Abb. 12, Abb. 14 eine Profilansicht eines Abschnittes des Stabes mit aufgesetztem
Reiter, Abb. 15 einen Schnitt entsprechend der Linie IV-IV in Abb. 14,
Abb.
16 die schaubildliche Ansicht zu Abb. 14, Abb. 17 einen Querschnitt, der
die Ineinanderschachtelung zweier Metallprofilglieder veranschaulicht, Abb. 18 in
Profilansicht einen Stab mit vier aufeinandergeschachtelten Reitern.
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In der dargestellten Ausführungsart ist für die Auftragsplanung eine
Tafel vorgesehen, wie sie in Abb. i dargestellt ist. Diese Tafel besteht aus einem
Rahmen i, der mittels eines Rostes o. dgl. einerseits eine Skala 2 mit gleichmäßigen,
je einem Arbeitstag entsprechenden Teilungen und andererseits einen Satz mit der
Skala gleichlaufender, auswechselbarer Führungsstäbe 3 trägt. Die Tafel ist durch
eine Ablesevorrichtung 4 ergänzt, die sich aus zwei mit einem der Skalateilung entsprechenden
Abstand rechtwinklig zu der Skala 2 verlaufenden Fäden zusammensetzt. Die Ablesevorrichtung
4 und die aus Skala 2 und Stäben 3 bestehende Einheit lassen sich parallel zur Skala
2 derart in bezug aufeinander verschieben, daß die Ablesevorrichtung 4 mit jeder
einem Arbeitstag entsprechenden Teilung J, J + i usw. zur Deckung gelangt.
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Die Stäbe 3 können jede gewünschte Gestalt aufweisen. Wie die Abb.5
und 6 veranschaulichen, bestehen diese Stäbe zweckmäßig aus einem nachgiebigen Werkstoff
in Gestalt eines Folienstreifens, der derart zugebogen ist, daß er einen U-förmigen
Querschnitt aufweist, dessen beide Schenkel an ihren Enden auseinander laufen. An
ihrem Ende sind diese Schenkel in gleichmäßigen Abständen mit Querschlitzen 7 versehen,
die die Elastizität steigern.
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Die Stäbe dienen zur Aufnahme lösbarer bzw. auswechselbarer Reiter
8, die im Beispiel der Abb. 3 bis 5 aus einem gleichförmigen Werkstoff, beispielsweise
Holz, bestehen und Parallelepipeden bilden, die auf ihrer ganzen Länge eine Schwalbenschwanzkehlung
9 aufweisen, deren Form das Ineinandergreifen mit den Schenkeln der Stäbe 3 gestattet.
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Die Seite der Reiter, die der ausgekehlten Seite gegenüberliegt, ist
im allgemeinen durch Farbtöne kenntlich gemacht, wobei jeder Farbton oder jede Farbenzusammenstellung
je ein Arbeitsmittel versinnbildlicht. Ferner gibt es auch weiße oderneutrale Reiter.
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Aus Gründen der Vereinfachung können die Reiter lediglich in drei
verschiedenen Längen vorgesehen sein in dein Verhältnis von eins, zwei, vier, um
beispielsweise 2, 4 und 8 Arbeitsstunden darzustellen, wobei der Achtstundenreiter
der Länge nach einer Teilung der Skala 2 entspricht. Die Abb. 3 und ,4 veranschaulichen
je einen Reiter für 8 bzw. 4 Stunden.
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Alle Reiter derselben Farbe oder Farbenzusammenstellung befinden sich
anfangs in einem Belastungsanzeiger, wobei je Arbeitsmittel mindestens ein Belastungsanzeiger
vorgesehen ist. Das Arbeitsmittel, dem jeder Belastungsanzeiger entspricht, ist
auf diesem durch eine Aufschrift i i (Ab)>. 7') bezeichnet, neben welcher die ihm
zugeordnete Farbe bzw. Farbenzusammenstellung dargestellt ist. Der 111 Abb.7 veranschaulichte
Belastungsanzeiger besteht aus einem Kasten 13, der durch Trennwände 15 in
drei Fächer für Achtstunden-, Vierstunden- und Zweistundenreiter unterteilt ist
und auf einer Waage 18 aufruht. Das Zifferblatt i9 dieser Waage ist derart unterteilt,
daß es beispielsweise in Arbeitstagen, d. h. in Einheiten, von denen jede dem Wert
eines Achtstundenreiters entspricht, die Differenz zwischen dem ursprünglichen Gewicht
des Kastens 13 mit seinem vollständigen Inhalt an Reitern und dem jeweilig verbleibenden
Gewicht anzeigt.
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Handelt es sich nun beispielsweise um die Ausführung eines Monatsprogramms
für Maschinenarbeit, was in einem Werksbetrieb meist der Fall ist, dann wird folgendermaßen
verfahren: Das Arbeitsvorbereitungsbüro des Werkes legt für jeden Auftrag die Reihenfolge
der Maschinenarbeit fest und überreicht dem Planungsbüro den Laufzettel, der den
Auftrag auf seinem Wege durch die einzelnen Werkstätten begleitet und der auf die
Planungseinrichtung übertragen wird.
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Es sei nun angenommen, daß es sich um einen Auftrag A handelt, dessen
Ausführung beispielsweise 8 Stunden Fräserarbeit, 2 Stunden Dreherarbeit und 4 Stunden
Justierarbeit erfordert. Ein im voraus festgelegter Farbenschlüssel ist folgender:
Fräser -Grün (bzw. schräge Schraffierung), Dreher - Grün (bzw. schräge Schraffierung),
Dreher - Rot (bzw. senkrechte Schraffierung), Justierer - Blau (bzw. waagerechte
Schraffierung), Justierer - Rot (bzw. senkrechte Schraffierung). Die Ausführung
des Auftrages A wird auf der Tafel durch einen Stab (Abb.2) versinnbildlicht; aus
den entsprechenden Belastungsanzeigern werden Reiter entnommen und auf diesen Stab
aufgesetzt, und zwar: i. ein Auftragsreiter a, der den Wortlaut des Auftrages wiedergibt,
2. ein grüner Reiter b von der Länge, die 8 Stunden entspricht, ein grün und rot
gefärbter Reiter c von der Länge, die 2 Stunden entspricht, ein weißer Reiter d
von der Länge, die 6 Stunden entspricht, falls außer der Arbeit c keine weitere
Arbeit für denselben Tag vorgesehen ist, ein blau und rot gefärbter Reiter e von
der Länge, die 4 Stunden entspricht, usw. Diese Reiter werden federnd auf dem Stabe
3 festgehalten und der auf diese Weise besetzte Stab wird nun derart in die Tafel
eingesetzt, daß der Reiter b genau unter den Tag T zu liegen kommt, an welchem der
Auftrag in Arbeit gegeben wird; die durch den Reiter c versinnbildlichte Arbeit
ist alsdann für den Tag T + i bestimmt usw.
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Am Tage T befindet sich der Reiter b zwischen den Fäden der Ablesevorrichtung
4, und die Werkstätte führt diese Arbeit aus. Am Tage T + i wird der Reiter b, da
die Arbeit ausgeführt ist, abgenommen und wieder in den entsprechenden Belastungsanzeiger
eingesetzt. Bei allen Aufträgen B und C wird jeden Tag in der gleichen Weise verfahren.
Für jedes Arbeitsmittel könnten auch mehrere Belastungsanzeiger vorhanden sein,
die alsdann je nach Bedarf nacheinander entleert werden.
Selbstverständlich
könnte sich auch der Fall ergeben, daß die Reiter nicht jeden Tag in den Belastungsanzeiger
zurückzusetzen wären, z. B. wenn dieser ursprünglich nur die Reiter enthalten sollte,
die der für einen gewissen Zeitraum, z. B. einen Monat, zulässigen Belastung entsprechen.
Damit die an die Werkstätten verteilten Bestellungen ausführbar seien, muß die Belastung
jedes Arbeitsmittels mit der Zahl der verfügbaren Arbeitsstunden genau übereinstimmen;
werden beispielsweise vier Dreher beschäftigt, von denen jeder 8 Stunden arbeitet,
dann muß die Werkstätte täglich mit 32 Stunden Arbeit versorgt werden.
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Da der jedem Arbeitsmittel zugeordnete Belastungsanzeiger jederzeit
darüber Aufschluß gibt, was noch insgesamt im Laufe des Monats zu fertigen bleibt,
weiß der Industrielle im voraus, welche Maßnahmen er zu ergreifen hat, um die Durchführung
des Programms zu sichern, insbesondere ob er Arbeiter einstellen, entlassen, Aufträge
nach auswärts vergeben oder eine Verzögerung über die Herstellungsfrist hinaus in
Kauf nehmen soll und im letzteren Falle, welches dann der eigentliche genaue Fertigstellungstermin
ist.
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In der Ausführungsart gemäß Abb. 8 bis i i ist für die Reiter und
den Belastungsanzeiger das Gewichtssystem durch das volumetrische System ersetzt
worden, während die Tafel und die Stäbe unverändert bleiben. Die Reiter haben alsdann
alle den gleichen Oberflächeninhalt und ihre Länge ist vorteilhaft dieselbe, die
auf der Skala 2 einem Arbeitstag entspricht. Diese Reiter unterscheiden sich voneinander
in ihrer Stärke, die der von jedem Reiter versinnbildlichten Zeitdauer verhältnisgleich
ist. Es gibt zweckmäßig Zweistunden-, Vierstunden-, Sechsstunden- und Achtstundenreiter,
deren Stärke in demselben Verhältnis zunimmt. Die Abb. 8, 9 und io veranschaulichen
im schaubildlichen Schnitt Achtstunden-, Zweistunden- und Vierstundenreiter. Die
Ziffern 2, 4, 6und 8können auf die sichtbare Seite dieser Reiter gezeichnet sein,
um eine Verwechslung auszuschließen. Die weißen Reiter erübrigen sich alsdann. Die
übrigen Reiter werden auf der Tafel in derselben Weise verwendet, wie dies beim
vorbeschriebenen Beispiel bereits näher angegeben ist.
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Der Belastungsanzeiger (Abb. i i) besteht alsdann aus einem mehrzelligen
Kasten 21, und jede Zelle 22 enthält ein gleiches Raummaß von aufeinandergestapelten
Reitern, die beispielsweise io Arbeitstage darstellen. Das Ablesen vom Belastungsanzeiger
erfolgt durch Zusammenzählen der ausgefüllten Zellen und der noch verbleibenden
Reiter.
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Dieses System gestattet es nicht, auf ein und demselben Stabe für
den gleichen Arbeitstag zwei Arbeitsgänge nebeneinanderzureinen, deren Summe weniger
als 8 Stunden darstellt, was beim Gewichtssystem durchaus möglich ist. Es eignet
sich ganz besonders für den Fall, in welchem die Zahl der Arbeitsmittel beschränkt
ist.
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Die beiden Systeme können schließlich auch gleichzeitig zur Anwendung
gelangen, wobei Gewicht und Volumen sogar unterschiedliche Bedeutung haben können;
die Reiter haben alsdann verschieden großes spezifisches Gewicht.
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In der Ausführung gemäß Abb. 12 bis 16 besteht das einheitliche Profilstück
für die Stäbe und Reiter aus formbarem Werkstoff. Es hat einen Steg 31 mit zwei
Schenkeln 32, die an der Außenseite eine Rippe oder Feder 33 und eine Nut 3,4, an
der Innenseite wiederum eine Nut 35 und eine Rippe oder Feder 36 aufweisen.
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Auf eine geeignete Länge, beispielsweise 5o cm, zugeschnitten, kann
dieses Profilstück, das eine genügende Elastizität aufweist, um sich durch Spreizen
seiner Schenkel aufweiten zu lassen, als Stab für die Planungstafel dienen. In kleine
Abschnitte von einigen Zentimetern aufgeschnitten, kann jedes Profilstück als Reiter
B benutzt werden, der sich durch einfaches Andrücken auf den Stab A setzen läßt.
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In der Abwandlung gemäß Abb. 17 ist das Profilstück aus Metall hergestellt
und hat an seinen Schenkeln je eine Außennut 37 und eine Innenrippe oder Innenfeder
38.
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Wie die Abb.18 veranschaulicht, lassen sich mehrere Reiter
(B, C, D, E usw.) übereinanderschieben, wodurch zahlreiche Planungskombinationen
möglich sind, u. a. eine Planung, wonach die Belastung der Arbeitsmittel an einem
einfachen, entsprechend der Höhe der Reiter geeichten Maßstab R abgelesen werden
kann.
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Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die dargestellten
und beschriebenen Ausführungsbeispiele, deren Einzelheiten übrigens jede geeignete
Abwandlung erfahren können.