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DE814054C - Geraet fuer die Organisation von Arbeiten unter Zugrundelegung mehrerer Arbeitsmittel - Google Patents

Geraet fuer die Organisation von Arbeiten unter Zugrundelegung mehrerer Arbeitsmittel

Info

Publication number
DE814054C
DE814054C DEP28649D DEP0028649D DE814054C DE 814054 C DE814054 C DE 814054C DE P28649 D DEP28649 D DE P28649D DE P0028649 D DEP0028649 D DE P0028649D DE 814054 C DE814054 C DE 814054C
Authority
DE
Germany
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tabs
work
work equipment
nesting
riders
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP28649D
Other languages
English (en)
Inventor
Maurice Steiner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Application granted granted Critical
Publication of DE814054C publication Critical patent/DE814054C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09DRAILWAY OR LIKE TIME OR FARE TABLES; PERPETUAL CALENDARS
    • G09D1/00Railway or like time or fare tables; Indicating or reading aids therefor
    • GPHYSICS
    • G09EDUCATION; CRYPTOGRAPHY; DISPLAY; ADVERTISING; SEALS
    • G09FDISPLAYING; ADVERTISING; SIGNS; LABELS OR NAME-PLATES; SEALS
    • G09F7/00Signs, name or number plates, letters, numerals, or symbols; Panels or boards
    • G09F7/02Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols
    • G09F7/08Signs, plates, panels or boards using readily-detachable elements bearing or forming symbols the elements being secured or adapted to be secured by means of grooves, rails, or slits

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Management, Administration, Business Operations System, And Electronic Commerce (AREA)

Description

  • Gerät für die Organisation von Arbeiten unter Zugrundelegung mehrerer Arbeitsmittel Die Irrfindung betrifft die Organisation von Arbeiten unter Zugrundelegung mehrerer Arbeitsmittel, Facharbeiter und bzw. od°r Maschinen, und erstreckt sich insbesondere auf die Arbeitsplanung in Großbetrieben. Zur Vereinfachung der Beschreibung \vird nachstehend auf diese letztere Anwendung Bezug genommen, obwohl dadurch die Reichweite der Erfindung keineswegs eine Beschränkung erfahren soll.
  • Die Planung in einem Großbetrieb hat im wesentlichen den Zweck, die Montagestelle mit Einzelteilen zu beschicken, deren Maschinenbearbeitung in den verschiedenen Fertigungsphasen derart gelenkt wird, claß alle :lrbeitstnittel des Betriebes, Arbeiter und bzw. oclcr Maschinen. (lauernd voll beschäftigt bzw. ausgenutzt sind. und dies bei geringster Brachlegung von Kapital in Gestalt von in der Fertigung begriffenen Aufträgen oder Einzelteilen.
  • Die bisher bekannten Planungsgeräte gewährleisten die Planung entweder nach Aufträgen oder nach Belastungen der Arbeitsmittel. Im ersteren Falle ist lediglich der Fertigungsablauf übersichtlich versinnbildlicht, während die Belastung derArbeitsmittel dabei nicht in Erscheinung tritt und nur auf umständliche Weise bestimmt werden kann. Die Planung nach verfügbaren Arbeitsmitteln wiederum bietet wohl einen Überblick über die Belastung der in Frage kommenden Arbeitsmittel, doch geschieht dies dann auf Kosten der Versinnbildlichung der einzelnen in der Fertigung befindlichen Aufträge.
  • Die vorliegende Erfindung betrifft nun ein Gerät, das das Ablesen des Fertigungsstandes der Aufträge in derselben Weise wie die bekannten Auftragsplanungssysteme gestattet und außerdem noch selbsttätig und laufend die Gesamtbelastung jedes für die Ausführung der in Frage kommenden Aufträge benutzten Arbeitsmittels anzeigt. Gemäß einem Merkmal der Erfindung besteht dieses Gerät einerseits aus einer Auftragsplanungstafel für die Au fnahme lösbarer bzw. auswechselbarer Glieder mit mindestens einem physikalischen Merkmal (Gewicht, Volumen), die von einer durch diese Glieder versinnbildlichten Arbeitszeit abhängig ist, und andererseits aus einem für jedes Arbeitsmittel besonders vorgesehenen Belastungsanzeiger, wobei die sich auf die Benutzung dieses Arbeitsmittels beziehenden lösbaren Glieder im betreffenden Belastungsanzeiger enthalten sind und aus diesem in der Reihenfolge des Auftragsverzeichnisses je nach der für die einzelnen Aufträge benötigten Fertigungszeit entnommen und in die Planungstafel eingesetzt, nach Beendigung der von ihnen versinnbildlichten Arbeiten wiederum in diesen Belastungsanzeiger zurückgelegt werden. Der Belastungsanzeiger ist dabei derart durchgebildet, daß er die Messung des physikalischen Merkmals der entnommenen Glieder und somit die Messung des Zeitraumes gestattet, dem die Ausführung der in Gang gesetzten Arbeiten entspricht.
  • Es ist somit u. a. möglich, unter Beibehaltung der Auftragsplanung die Fertigungsfristen für neue Aufträge in Abhängigkeit von den vorhandenen Arbeitsmitteln mühelos und mit mathematischer Genauigkeit zu bestimmen oder umgekehrt eine Heuerkurve in Abhängigkeit von' den in Gang gesetzten Arbeiten und den vorgeschriebenen Lieferfristen zu ermitteln.
  • Die erwähnten lösbaren Glieder können Reiter sein, die sich im allgemeinen durch eine Färbung ihrer sichtbaren Seite je nach der Art des von ihnen versinnbildlichten Arbeitsmittels voneinander unterscheiden und so durchgebildet sind, daß sie sich auf Gleitführungen lösbar anordnen, auf diesen verschielien und festlegen lassen, wobei jede einzelne Gleitführung einem bestimmten Auftrag zugeordnet und in der Planungstafel parallel zu einer Skala eingesetzt ist, deren gleichmäßigen Teilungen je einem bestimmten Zeitraum, im allgemeinen einem Arbeitstag entsprechen.
  • Die besagten Reiter, auch Anzeigereiter genannt, werden dem Belastungsanzeiger entnommen und je nach Bedarf auf die Gleitführungen aufgeschoben, wo sie bis zur Fertigstellung der von ihnen versinnbildlichten Arbeit verbleiben. Jeder Belastungsanzeiger kann mit einer Waage kombiniert sein, deren Teilung in unmittelbar ablesbaren Zeiteinheiten die Differenz zwischen dem Gesamtgewicht der lösbaren, für das betreffende Arbeitsmittel benutzten Reiter und dem Gewicht der im Belastungsanzeiger tatsächlich verbliebenen Reiter anzeigt.
  • Die Erfindung erstreckt sich ferner auf Verbesserungen an den Gleitführungen oder Stäben und an den Reitern der Planungstafeln. Diese Verbesserungen haben den Zweck, die Herstellung der erwähnten Stäbe und Reiter zu vereinfachen, die Handhabung der Reiter zu erleichtern und netzartige Zusammenstellungen von Reitern, d. h. eine weit bessere Planung zu gestatten, als dies mit den bisher bekannten Geräten möglich ist. Erfindungsgemäß haben die Stäbe und Reiter ein und denselben C-förmigen Querschnitt sowie Rippen und Nuten zum gegenseitigen Ineinanderschachteln, und der zu ihrer Herstellung verwendete Werkstoff weist eine genügende Elastizität auf, um durch einfaches Spreizen der Schenkel des C-Profils das Rufschachteln der Reiter auf die Stäbe und auf andere Reiter sowie ihr Lösen von denselben zu gestatten.
  • Auf diese Weise ist die Aufeinanderstapelung von Reitern mit verschiedenen Unterscheidungsmerkmalen, beispielsweise Farben, und somit auch die Planung nicht nur nach Aufträgen, sondern auch nach dem Belastungsstand der Arbeitsmittel durch einfache lineare Messung der Stapelhöhe der Reiter möglich.
  • In einer bevorzugten Ausführungsart können die Stäbe und die Reiter aus einem formbaren Werkstoff hergestellt sein, der eine gewisse Elastizität aufweist, und ihr Gesamtquerschnitt hat die Gestalt eines C, dessen Schenkel einerseits an ihrem Ausgangspunkt und an der Außenseite eine Rippe und eine Nut und andererseits nach ihrem Ende zu an der Innenseite eine Nut und eine Rippe aufweisen.
  • In einer Abwandlung können die Stäbe und die Reiter aus einem @ metallenen C-Profil bestehen, dessen Schenkel je eine Verschachtelungsnut an der Außenseite an ihrem Ausgangspunkt und je eine Verschachtelungsrippe an der Innenseite nach ihrem Ende zu aufweisen.
  • Weitere Merkmale und Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachstehenden Beschreibung einiger Ausführungsbeispiele des erfindungsgemäßen Gerätes, das auf der Zeichnung schematisch veranschaulicht ist. Es zeigt Abb. i eine Gesamtansicht der Auftragsplanungstafel, Abb. 2 im größeren Maßstabe die graphische Darstellung eines Auftrages, Abb. 3 und 4 Reiter verschiedener Abmessungen in schaubildlicher Ansicht, Abb. 5 einen Schnitt durch einen auf eine Gleitführung aufgeschobenen Reiter nach den bisherigen Abbildungen, Abb. 6 dieGleitführung in schaubildlicherAnsicht, Abb. 7 einen Belastungsanzeiger für gemeinsame Benutzung mit den Reitern gemäß Abb. 8 bis io, Abb. 8, 9 und io drei Reiter gemäß einer Abwandlung, Abb. i i einen Belastungsanzeiger für gemeinsame Benutzung mit den Reitern gemäß Abb. 8 bis io, Abb. 12 die Seitenansicht eines Profils aus formbarem Werkstoff, das als Stab oder nach Aufteilung in kurze Abschnitte als Reiter verwendbar ist, Abb.13 einen Querschnitt des Profils nach Abb. 12, Abb. 14 eine Profilansicht eines Abschnittes des Stabes mit aufgesetztem Reiter, Abb. 15 einen Schnitt entsprechend der Linie IV-IV in Abb. 14, Abb. 16 die schaubildliche Ansicht zu Abb. 14, Abb. 17 einen Querschnitt, der die Ineinanderschachtelung zweier Metallprofilglieder veranschaulicht, Abb. 18 in Profilansicht einen Stab mit vier aufeinandergeschachtelten Reitern.
  • In der dargestellten Ausführungsart ist für die Auftragsplanung eine Tafel vorgesehen, wie sie in Abb. i dargestellt ist. Diese Tafel besteht aus einem Rahmen i, der mittels eines Rostes o. dgl. einerseits eine Skala 2 mit gleichmäßigen, je einem Arbeitstag entsprechenden Teilungen und andererseits einen Satz mit der Skala gleichlaufender, auswechselbarer Führungsstäbe 3 trägt. Die Tafel ist durch eine Ablesevorrichtung 4 ergänzt, die sich aus zwei mit einem der Skalateilung entsprechenden Abstand rechtwinklig zu der Skala 2 verlaufenden Fäden zusammensetzt. Die Ablesevorrichtung 4 und die aus Skala 2 und Stäben 3 bestehende Einheit lassen sich parallel zur Skala 2 derart in bezug aufeinander verschieben, daß die Ablesevorrichtung 4 mit jeder einem Arbeitstag entsprechenden Teilung J, J + i usw. zur Deckung gelangt.
  • Die Stäbe 3 können jede gewünschte Gestalt aufweisen. Wie die Abb.5 und 6 veranschaulichen, bestehen diese Stäbe zweckmäßig aus einem nachgiebigen Werkstoff in Gestalt eines Folienstreifens, der derart zugebogen ist, daß er einen U-förmigen Querschnitt aufweist, dessen beide Schenkel an ihren Enden auseinander laufen. An ihrem Ende sind diese Schenkel in gleichmäßigen Abständen mit Querschlitzen 7 versehen, die die Elastizität steigern.
  • Die Stäbe dienen zur Aufnahme lösbarer bzw. auswechselbarer Reiter 8, die im Beispiel der Abb. 3 bis 5 aus einem gleichförmigen Werkstoff, beispielsweise Holz, bestehen und Parallelepipeden bilden, die auf ihrer ganzen Länge eine Schwalbenschwanzkehlung 9 aufweisen, deren Form das Ineinandergreifen mit den Schenkeln der Stäbe 3 gestattet.
  • Die Seite der Reiter, die der ausgekehlten Seite gegenüberliegt, ist im allgemeinen durch Farbtöne kenntlich gemacht, wobei jeder Farbton oder jede Farbenzusammenstellung je ein Arbeitsmittel versinnbildlicht. Ferner gibt es auch weiße oderneutrale Reiter.
  • Aus Gründen der Vereinfachung können die Reiter lediglich in drei verschiedenen Längen vorgesehen sein in dein Verhältnis von eins, zwei, vier, um beispielsweise 2, 4 und 8 Arbeitsstunden darzustellen, wobei der Achtstundenreiter der Länge nach einer Teilung der Skala 2 entspricht. Die Abb. 3 und ,4 veranschaulichen je einen Reiter für 8 bzw. 4 Stunden.
  • Alle Reiter derselben Farbe oder Farbenzusammenstellung befinden sich anfangs in einem Belastungsanzeiger, wobei je Arbeitsmittel mindestens ein Belastungsanzeiger vorgesehen ist. Das Arbeitsmittel, dem jeder Belastungsanzeiger entspricht, ist auf diesem durch eine Aufschrift i i (Ab)>. 7') bezeichnet, neben welcher die ihm zugeordnete Farbe bzw. Farbenzusammenstellung dargestellt ist. Der 111 Abb.7 veranschaulichte Belastungsanzeiger besteht aus einem Kasten 13, der durch Trennwände 15 in drei Fächer für Achtstunden-, Vierstunden- und Zweistundenreiter unterteilt ist und auf einer Waage 18 aufruht. Das Zifferblatt i9 dieser Waage ist derart unterteilt, daß es beispielsweise in Arbeitstagen, d. h. in Einheiten, von denen jede dem Wert eines Achtstundenreiters entspricht, die Differenz zwischen dem ursprünglichen Gewicht des Kastens 13 mit seinem vollständigen Inhalt an Reitern und dem jeweilig verbleibenden Gewicht anzeigt.
  • Handelt es sich nun beispielsweise um die Ausführung eines Monatsprogramms für Maschinenarbeit, was in einem Werksbetrieb meist der Fall ist, dann wird folgendermaßen verfahren: Das Arbeitsvorbereitungsbüro des Werkes legt für jeden Auftrag die Reihenfolge der Maschinenarbeit fest und überreicht dem Planungsbüro den Laufzettel, der den Auftrag auf seinem Wege durch die einzelnen Werkstätten begleitet und der auf die Planungseinrichtung übertragen wird.
  • Es sei nun angenommen, daß es sich um einen Auftrag A handelt, dessen Ausführung beispielsweise 8 Stunden Fräserarbeit, 2 Stunden Dreherarbeit und 4 Stunden Justierarbeit erfordert. Ein im voraus festgelegter Farbenschlüssel ist folgender: Fräser -Grün (bzw. schräge Schraffierung), Dreher - Grün (bzw. schräge Schraffierung), Dreher - Rot (bzw. senkrechte Schraffierung), Justierer - Blau (bzw. waagerechte Schraffierung), Justierer - Rot (bzw. senkrechte Schraffierung). Die Ausführung des Auftrages A wird auf der Tafel durch einen Stab (Abb.2) versinnbildlicht; aus den entsprechenden Belastungsanzeigern werden Reiter entnommen und auf diesen Stab aufgesetzt, und zwar: i. ein Auftragsreiter a, der den Wortlaut des Auftrages wiedergibt, 2. ein grüner Reiter b von der Länge, die 8 Stunden entspricht, ein grün und rot gefärbter Reiter c von der Länge, die 2 Stunden entspricht, ein weißer Reiter d von der Länge, die 6 Stunden entspricht, falls außer der Arbeit c keine weitere Arbeit für denselben Tag vorgesehen ist, ein blau und rot gefärbter Reiter e von der Länge, die 4 Stunden entspricht, usw. Diese Reiter werden federnd auf dem Stabe 3 festgehalten und der auf diese Weise besetzte Stab wird nun derart in die Tafel eingesetzt, daß der Reiter b genau unter den Tag T zu liegen kommt, an welchem der Auftrag in Arbeit gegeben wird; die durch den Reiter c versinnbildlichte Arbeit ist alsdann für den Tag T + i bestimmt usw.
  • Am Tage T befindet sich der Reiter b zwischen den Fäden der Ablesevorrichtung 4, und die Werkstätte führt diese Arbeit aus. Am Tage T + i wird der Reiter b, da die Arbeit ausgeführt ist, abgenommen und wieder in den entsprechenden Belastungsanzeiger eingesetzt. Bei allen Aufträgen B und C wird jeden Tag in der gleichen Weise verfahren. Für jedes Arbeitsmittel könnten auch mehrere Belastungsanzeiger vorhanden sein, die alsdann je nach Bedarf nacheinander entleert werden. Selbstverständlich könnte sich auch der Fall ergeben, daß die Reiter nicht jeden Tag in den Belastungsanzeiger zurückzusetzen wären, z. B. wenn dieser ursprünglich nur die Reiter enthalten sollte, die der für einen gewissen Zeitraum, z. B. einen Monat, zulässigen Belastung entsprechen. Damit die an die Werkstätten verteilten Bestellungen ausführbar seien, muß die Belastung jedes Arbeitsmittels mit der Zahl der verfügbaren Arbeitsstunden genau übereinstimmen; werden beispielsweise vier Dreher beschäftigt, von denen jeder 8 Stunden arbeitet, dann muß die Werkstätte täglich mit 32 Stunden Arbeit versorgt werden.
  • Da der jedem Arbeitsmittel zugeordnete Belastungsanzeiger jederzeit darüber Aufschluß gibt, was noch insgesamt im Laufe des Monats zu fertigen bleibt, weiß der Industrielle im voraus, welche Maßnahmen er zu ergreifen hat, um die Durchführung des Programms zu sichern, insbesondere ob er Arbeiter einstellen, entlassen, Aufträge nach auswärts vergeben oder eine Verzögerung über die Herstellungsfrist hinaus in Kauf nehmen soll und im letzteren Falle, welches dann der eigentliche genaue Fertigstellungstermin ist.
  • In der Ausführungsart gemäß Abb. 8 bis i i ist für die Reiter und den Belastungsanzeiger das Gewichtssystem durch das volumetrische System ersetzt worden, während die Tafel und die Stäbe unverändert bleiben. Die Reiter haben alsdann alle den gleichen Oberflächeninhalt und ihre Länge ist vorteilhaft dieselbe, die auf der Skala 2 einem Arbeitstag entspricht. Diese Reiter unterscheiden sich voneinander in ihrer Stärke, die der von jedem Reiter versinnbildlichten Zeitdauer verhältnisgleich ist. Es gibt zweckmäßig Zweistunden-, Vierstunden-, Sechsstunden- und Achtstundenreiter, deren Stärke in demselben Verhältnis zunimmt. Die Abb. 8, 9 und io veranschaulichen im schaubildlichen Schnitt Achtstunden-, Zweistunden- und Vierstundenreiter. Die Ziffern 2, 4, 6und 8können auf die sichtbare Seite dieser Reiter gezeichnet sein, um eine Verwechslung auszuschließen. Die weißen Reiter erübrigen sich alsdann. Die übrigen Reiter werden auf der Tafel in derselben Weise verwendet, wie dies beim vorbeschriebenen Beispiel bereits näher angegeben ist.
  • Der Belastungsanzeiger (Abb. i i) besteht alsdann aus einem mehrzelligen Kasten 21, und jede Zelle 22 enthält ein gleiches Raummaß von aufeinandergestapelten Reitern, die beispielsweise io Arbeitstage darstellen. Das Ablesen vom Belastungsanzeiger erfolgt durch Zusammenzählen der ausgefüllten Zellen und der noch verbleibenden Reiter.
  • Dieses System gestattet es nicht, auf ein und demselben Stabe für den gleichen Arbeitstag zwei Arbeitsgänge nebeneinanderzureinen, deren Summe weniger als 8 Stunden darstellt, was beim Gewichtssystem durchaus möglich ist. Es eignet sich ganz besonders für den Fall, in welchem die Zahl der Arbeitsmittel beschränkt ist.
  • Die beiden Systeme können schließlich auch gleichzeitig zur Anwendung gelangen, wobei Gewicht und Volumen sogar unterschiedliche Bedeutung haben können; die Reiter haben alsdann verschieden großes spezifisches Gewicht.
  • In der Ausführung gemäß Abb. 12 bis 16 besteht das einheitliche Profilstück für die Stäbe und Reiter aus formbarem Werkstoff. Es hat einen Steg 31 mit zwei Schenkeln 32, die an der Außenseite eine Rippe oder Feder 33 und eine Nut 3,4, an der Innenseite wiederum eine Nut 35 und eine Rippe oder Feder 36 aufweisen.
  • Auf eine geeignete Länge, beispielsweise 5o cm, zugeschnitten, kann dieses Profilstück, das eine genügende Elastizität aufweist, um sich durch Spreizen seiner Schenkel aufweiten zu lassen, als Stab für die Planungstafel dienen. In kleine Abschnitte von einigen Zentimetern aufgeschnitten, kann jedes Profilstück als Reiter B benutzt werden, der sich durch einfaches Andrücken auf den Stab A setzen läßt.
  • In der Abwandlung gemäß Abb. 17 ist das Profilstück aus Metall hergestellt und hat an seinen Schenkeln je eine Außennut 37 und eine Innenrippe oder Innenfeder 38.
  • Wie die Abb.18 veranschaulicht, lassen sich mehrere Reiter (B, C, D, E usw.) übereinanderschieben, wodurch zahlreiche Planungskombinationen möglich sind, u. a. eine Planung, wonach die Belastung der Arbeitsmittel an einem einfachen, entsprechend der Höhe der Reiter geeichten Maßstab R abgelesen werden kann.
  • Selbstverständlich beschränkt sich die Erfindung nicht auf die dargestellten und beschriebenen Ausführungsbeispiele, deren Einzelheiten übrigens jede geeignete Abwandlung erfahren können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Gerät für die Planung von Arbeiten unter Zugrundelegung mehrerer Arbeitsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß es außer einer Auftragsplanungstafel bekannter Bauart mit lösbaren bzw. auswechselbaren Reitern für die Gesamtheit der vorhandenen Arbeitsmittel noch für jedes einzelne Arbeitsmittel einen besonderen Belastungsanzeiger aufweist, der derart durchgebildet ist, daß er ein physikalisches Merkmal, etwa das Gewicht oder den Rauminhalt, anzeigt, welches einer Arbeitsdauer dieses Arbeitsmittels entspricht und welches den Reitern eigen ist, die diesem Arbeitsmittel entsprechen und nicht auf die Auftragsplanungstafel aufgesetzt sind.
  2. 2. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Belastungsanzeiger aus mindestens einem auf einer Waage aufruhenden Behälter besteht und die Waage zweckmäßig ein Zifferblatt aufweist, dessen Teilung in unmittelbar ablesbaren Zeiteinheiten die Differenz zwischen dem Gesamtgewicht der auswechselbaren, für das betreffende Arbeitsmittel benutzten Reiter und dem Gewicht der im Behälter verbliebenen Reiter anzeigt.
  3. 3. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Belastungsanzeiger aus minl; e?,@ilter besteht, der derart durchgei)ii<let ist, dall er für ein bestimmtes Arbeitsmittel die Arbeitsdauer volumetrisch anzeigt, die den dem Behälter entnommenen auswechselbaren Reitern entspricht. Gerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die jedem Arbeitsmittel entsprechenden auswechselbaren Reiter o. dgl. je eine einem Arbeitszeitraum dieses Arbeitsmittels entsprechende Stärke aufweisen und daß der Belastungsan7eiger aus einem zellenförmig unterteilten Behälter besteht, in dessen Zellen diese Reiter gestapelt sind. Stäbe und Reiter für die Planungstafeln, dadurch gekennzeichnet, daß sie den gleichen C-f()rmigen Querschnitt haben und mit Rippen oder Federn und Nuten zum gegenseitigen Einschachteln versehen sind und daß der Werkstoff, aus dein sie hergestellt sind, eine ausreichende 1?lastizität aufweist, tun durch einfaches Spreizen der Schenkel des C-Profils das Aufschachteln der Reiter auf die Stäbe und untereinander zu gestatten. f. Stäbe und Reiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus formbarem Werkstoff von gewisser Nachgiebigkeit in Gestalt eines C-förmigen Gesamtprofils herstellbar sind, dessen beide Schenkel außen an ihrem Ausgangspunkt je eine Rippe oder Feder und eine Nut und innen nach ihrem Ende zu je eine Nut und eine Rippe oder Feder für die Ineinanderschachtelung mit dem Stabe und mit zusätzlichen Reitern aufweisen. Stäbe und Reiter nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß sie aus einem Metallprofil mit C-förmigem Querschnitt herstellbar sind und ihre Schenkel außen an ihrem Ausgangspunkt je eine Verschachtelungsnut und innen nach ihrem 1?nde zu je eine Verschachtelungsrippe oder Feder aufweisen.
DEP28649D 1943-08-25 1948-12-31 Geraet fuer die Organisation von Arbeiten unter Zugrundelegung mehrerer Arbeitsmittel Expired DE814054C (de)

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DE (1) DE814054C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1090948B (de) * 1957-01-24 1960-10-13 Acme Visible Records Inc Fuer Anzeigetafeln bestimmter verschiebbarer Laeufer
US3162174A (en) * 1963-05-23 1964-12-22 George E A Whyte Work scheduling means
US5453034A (en) * 1990-12-28 1995-09-26 Palimondial S.A. Plug-in module as a component of a toy building block system

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