DE803942C - Wand mit Platten als bleibende Schalung - Google Patents
Wand mit Platten als bleibende SchalungInfo
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B2/00—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls
- E04B2/02—Walls, e.g. partitions, for buildings; Wall construction with regard to insulation; Connections specially adapted to walls built-up from layers of building elements
- E04B2/42—Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities
- E04B2/54—Walls having cavities between, as well as in, the elements; Walls of elements each consisting of two or more parts, kept in distance by means of spacers, at least one of the parts having cavities the walls being characterised by fillings in all cavities in order to form a wall construction
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Description
- Für die gesamte Bauwirtschaft wird auf lange Zeit die `Iaterialfräge eine entscheidende Rolle spielen und das zukünftige Baugestalten stärkstens beeinflussen. Durch sparsamsten; Einsatz. aller wichtigen Baustoffe und Materialien; insbesondere kohlebedingter Baustoffe, müssen Hochleistungen durch statisch hochwertiges, neues Bauen erreicht werden. Hochwertige Baustoffe dürfen nur dort verwendet werden und zum Einsatz kommen, wo dieselben statisch erforderlich sind, wie Stahlbewehrung für Zug und Beton für Druckbeanspruchungen usw. Die Wände aus rohstoffsparenden Materialien müssen, als schützende Teile tragend, gleichzeitig Verschalung und versteifender Bestandteil der Füllstoffe nebst der statisch erforderlichen Einlagen sein. Von den Abbindezeiten bestimmter Baustoffe muß das Bauen unabhängig sein bzw. auf eine Mindestzeit begrenzt bleiben ohne Behinderung des Baufortschrittes. Ferner müssen Außen- und Innenwände ihren Sonderbeanspruchungen gerecht werden, d. h. einmal den Witterungsverhältnissen nach außen Rechnung tragen und ein andermal der Wärmehaltung der Innenräume dienen. Diese rein wirtschaftlichen Erwägungen führten zur Bauweise mit Rippenplatten gemäß der Erfindung.
- Der mit den Rippenplatten erstellte hochwertige, belastbare, hohlräumige Bauwerkskörper mit aus den Plattenrippen gebildeten Pfeilern, ohne durchgehende Stoß- und Lagerfugen, ist für doppelseitige lotrechte und waagerechte Bewehrung des z. B. eingebrachten Betons geeignet. Des weiteren ist mit diesen Rippenplatten jede Füllstoff-, Dämmstoff- und Schüttbetonbauweise schalungsfrei durchzuführen. Dasselbe gilt auch für die Eisenbeton- sowie die Stahlskelettbauweise und hier besonders als Ummantelungsstein.
- Die Verlegung der Rippenplatte sowie diese selbst sind auf der Zeichnung in Fig. i, 2, 3 und 4 beispielsweise dargestellt.
- Fig. i zeigt die Rippenplatte im Grundriß ; Fig. 2 zeigt den Querschnitt I-II nach Fig. i ; Fig. 3 zeigt den Querschnitt III-IV nach Fig. i ; Fig. 4 zeigt eine Rippenplatte in isometrischer Darstellung.
- Die Rippenplatte a wird mit einem Mindestmörtelverbrauch für beide Wandschalen im Läuferverband vermauert. In der zweiten Schicht legt sich die Rippe der Außenplatte auf die Rippe der entsprechenden Innenplatte der ersten Schicht usw., wobei die Rippen sich an der Fläche d berühren. Durch die Eigenart der Bauweise entstehen keine durchgehenden Stoß- und Lagerfugen e und f, mithin keinerlei Kältebrücken von der Außen- zur Innenwandseite; des weiteren entstehen durch die Rippen b mit den Bewehrungsrinnen c -und Auflagerflächen d mittige, belastbare Pfeiler. Durch die Bewehrungsrinnen c ist eine doppelseitige Bewehrungsmöglichkeit der Wand in waagerechter Richtung für Balkenauflager, Fenster- und Türstürze sowie Rahmen gegeben; . desgleichen ist doppelseitige Bewehrung lotrecht genau so durchzuführen zur Bildung von Verstärkungspfeilern in der Wand. Die Vorsprünge a1 und Nuten a2 der Rippenplatten dienen zu deren Verzahnung mit der Füllkörpermasse g. Die Nuten a2 dienen außerdem zum Einhängen von Verlängerungssteinen bei größeren Mauerstärken. Die Aussparungen c an der Rippe b üben eine Verzahnung in waagerechter Richtung aus.
- Zur Ummantelung von Stahlskeletten ist die Rippenplatte a ebensogut zu verwenden wie bei den anderen Bauweisen. Die erstellten hohlräumigen Wände können wahlweise, den Erfordernissen und Beanspruchungen entsprechend, mit einer Füllkörpermasse g gefüllt werden.
- Die Rippenplatten a können in jedem Material erstellt werden, sei es als gebrannte Steine oder aus Schwerbeton, Leicht-Bims- oder Trümmerbeton, Zell-oder Schlackenbeton sowie aus Leichtbeton mit Holzfaser als Zuschlagstoff oder anderer Betonart bzw. anderem dafür geeigneten Material.
Claims (4)
- PATENTANSPRCCHE: i. Wand mit Rippenplatten als tragende bleibende Schalung, dadurch gekennzeichnet, daß Rippenplatten (a) in beiden durch sie gebildeten Wandschalen sowohl übereinander als auch gegenüberliegend so versetzt sind, daß jeweils die an der Wandinnenseite liegenden Plattenrippen (b) lotrechte Pfeiler bilden und eine tragende Hohlwand entsteht, die nach Einbringen der Füllkörpermasse (g) weder durchgehende Stoßfugen noch, zufolge von Bewehrungsrinnen (c) in den Rippen, durchgehende Lagerfugen aufweist.
- 2. Rippenplatte für die Wand nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie an den seitlichen Rändern flache Rippen (a1) und in der Mitte eine starke konische Rippe (b) besitzt.
- 3. Rippenplatte für die Wand nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die starke Rippe (b) an ihrer gegen das Wandinnere zu gerichteten Seite eine lotrechte Nut (a2) besitzt, die gegebenenfalls zur Aufnahme von Verlängerungsstücken dient.
- 4. Rippenplatte für die Wand nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungsrinnen (c) an der Mittelrippe (b) angeordnet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP13043A DE803942C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Wand mit Platten als bleibende Schalung |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
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| DE803942C true DE803942C (de) | 1951-04-12 |
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ID=7364408
Family Applications (1)
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| DEP13043A Expired DE803942C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Wand mit Platten als bleibende Schalung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803942C (de) |
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1948
- 1948-10-02 DE DEP13043A patent/DE803942C/de not_active Expired
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