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DE803577C - Elektrischer Fliehkraftregler - Google Patents

Elektrischer Fliehkraftregler

Info

Publication number
DE803577C
DE803577C DEP43525D DEP0043525D DE803577C DE 803577 C DE803577 C DE 803577C DE P43525 D DEP43525 D DE P43525D DE P0043525 D DEP0043525 D DE P0043525D DE 803577 C DE803577 C DE 803577C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spring
transmission part
works
regulator according
flyweight
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP43525D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Rudolf Hell
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP43525D priority Critical patent/DE803577C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803577C publication Critical patent/DE803577C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H35/00Switches operated by change of a physical condition
    • H01H35/06Switches operated by change of speed
    • H01H35/10Centrifugal switches
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K11/00Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection
    • H02K11/20Structural association of dynamo-electric machines with electric components or with devices for shielding, monitoring or protection for measuring, monitoring, testing, protecting or switching
    • H02K11/21Devices for sensing speed or position, or actuated thereby
    • H02K11/23Mechanically-actuated centrifugal switches

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • High-Pressure Fuel Injection Pump Control (AREA)

Description

  • Elektrischer Fliehkraftregler Es sind elektrische Fliehkraftregler bekannt, die in der folgenden "'eise aufgebaut sind. Auf der Welle des zu regelnden Motors ist eine Masse exzentrisch und schwenkbar angeordnet. Mit der Masse gemeinsam ist eine Feder montiert, die in der entgegengesetzten Richtung wie die Fliehkraft wirkt. Durch die von derFliehmassehervorgerufene Verschwenkung eines Hebels wird ein feststehender Kontakt betätigt. Um Schleifringe zu vermeiden, ist die Anordnung so getroffen, daß die Kraftübertragung von der Fliehmasse auf den feststehenden Kontakt koaxial zur Drehwelle des Motors erfolgt.
  • Diese bekannten Fliehkraftregler hatten den -Nachteil, daß sie während des Betriebes praktisch nicht einreguliert werden konnten. Es bestand nur die Möglichkeit, den feststehenden Gegenkontakt in gewissen Grenzen zu verschieben, wodurch in sehr engen Grenzen auch der Regelbereich des Fliehkraftreglers beeinflußt wurde. Die Feder jedoch, die der Fliehwirkung entgegenwirkt und für die Empfindlichkeit des Reglers verantwortlich ist, konnte nur während des Ruhezustandes des Motors verändert werden.
  • Gemäß der Erfindung ist ein elektrischer Fliehkraftregler, dessen Fliehgewicht einerseits gegen eine Feder und andererseits über einen zum Motor axialen Übertragungsteil auf einen feststehenden Kontakt arbeitet, dadurch ausgezeichnet, daß die Feder ruhend angeordnet ist und über den axialen Übertragungsteil ihre Kraftwirkung zum Fliehgewicht ausübt. Dadurch, daß die Feder ruht, wird der Vorteil erzielt, daß der Fliehkraftregler jederzeit während des Betriebes beliebig eingestellt werden kann. Der axiale Übertragungsteil, der bei den bekannten Anordnungen nur zur Betätigung des feststehenden Kontaktes dient, wird nach der Erfindung gleichzeitig zur Übertragung der Kraftwirkung der ruhenden Feder ausgenutzt. Eine besonders zweckmäßige Ausbildung des Erfindungsgedankens besteht darin, daß die Feder über eine Hebelanordnung auf den axialen Übertragungsteil arbeitet; dieser ist zweckmäßig ein in Kugeln gelagertes getriebliches Verbindungsglied für Zug-oder Druckübertragung.
  • In der Zeichnung wird eine Ausführungsform der Einrichtung nach der Erfindung beispielsweise dargestellt. i bedeutet die «-elle eines Motors 2, auf der ein Träger 3 sitzt. Auf dem Träger 3 ist ein gewinkelter Hebel 4 um den Drehpunkt 5 drehbar gelagert. An seinem äußeren Ende sitzt ein Fliehgewicht 6, während er an seinem inneren Schenkel ein in Kugeln gelagertes Verbindungsglied 7 trägt. 8 bedeutet ein auf dem Träger 3 festsitzendes Gegengewicht zur Auswuchtung des Fliehgewichtes 6 bei der Drehbewegung. In dem Verbindungsglied 7 ist ein koaxial zur Motorwelle i verlaufender stabförmiger Übertragungsteil 9 angeordnet, der an seinem oberen Ende fest mit einem Hebel io verbunden ist. Der Hebel io ist außerhalb des Gehäuses i i des Fliehkraftreglers auf einer Lagerschneide 12 drehbar gelagert.Unter derEinwirkung der Fliehkraft bewegt sich das Fliehgewicht 6 nach außen und bewirkt, daß der Übertragungsteil 9 und damit der linke Schenkel des Hebels io nach unten gezogen wird. Hierdurch wird in an sich bekannter Weise eine Kontaktanordnung betätigt, die im wesentlichen aus zwei Gegenkontakten 13 und 14 besteht. Durch eine Verschiebung des linken Endes des Hebels io nach unten wird derKontakt 13 nach unten gedrückt und vom Gegenkontakt 14 abgehoben, wodurch der Regelvorgang in bekannter Weise ausgelöst wird.
  • Der Bewegung des Hebels io wirkt eine Spiralfeder 15 entgegen, die gemäß der Erfindung ruhend angeordnet ist; sie ist über den Hebel io, den Übertragungsteil 9 und das Verbindungsglied 7 mit dem Hebel 4 verbunden und wirkt der Fliehbewegung des Fliehgewichtes 6 entgegen. Die Feder 15 läßt sich während des Betriebes des Fliehkraftreglers in ihrer Spannung verändern, wodurch die Empfindlichkeit und der Regelbereich des Fliehkraftreglers beliebig verändert werden können.
  • Gemäß einer besonderen Ausbildung des Erfindungsgedankens geschieht die Einstellung der Feder 15 über eine Kurvenscheibe 16, die auf einer Welle 17 angeordnet ist. Die Welle 17 ist in einem Lager 18 gelagert und mittels eines Handgriffes ig drehbar. Die Kurvenscheibe 16 arbeitet gegen einen Auflageknopf 20, der in einem Schlitten 21 angeordnet ist. Der Schlitten 21 ist in einer Führung22 verschieblich gelagert und dient an seinem oberen Ende zurBefestigung derFedcr 15. Diese ist mittels einer Klemmvorrichtung 23 fest mit dem Schlitten 21 verbunden. Der Kurvenrand der Kurvenscheibe 16 hat den Verlauf einer quadratischen Funktion. Infolgedessen wird die Drehbewegung des Handgriffes quadratisch übersetzt, so daß einer linearen Verdrehung des Handgriffes i9 eine lineare Veränderung der Spannung der Feder 15 entspricht. Die Empfindlichkeit des Reglers wird infolgedessen ebenfalls proportional zum Drehwinkel des Handgriffes i9 verändert.
  • Die Erfindung ist nicht auf das Ausführungsbeispiel beschränkt. An Stelle der gezeichneten Hebelübertragung durch die Hebe14 und io kann auch eine solche Anordnung treten, bei der das Übertragungsglied 7 nicht auf Zug, sondern auf Druck beansprucht wird.
  • An Stelle des Kontaktpaares 13 und 14 kann eine Anordnung von mehreren Kontakten treten, die mehrere Regelbereiche einzuschalten gestatten.
  • Die Feder 15 braucht nicht nptwendig als Spiralfeder ausgebildet zu sein, sondern kann durch andere Formen ersetzt sein.
  • An Stelle der Kurvenscheibe 16 können ebenfalls äquivalente Mittel treten, die beispielsweise als Kurbelgetriebe eine quadratische Übersetzung bewirken.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrischer Fliehkraftregler, dessen Fliehgewicht einerseits gegen eine Feder arbeitet und andererseits über einen zum Motor axialen Übertragungsteil auf einen feststehenden Kontakt arbeitet, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (15) ruhend angeordnet ist und über den axialen Übertragungsteil (9) ihre Kraftwirkung zum Fliehgewicht (6) ausübt.
  2. 2. Regler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (15) über eine Hebelanordnung (io) auf den axialen Cbertragungsteil (9) arbeitet.
  3. 3. Regler nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, das der Übertragungsteil (9) ein zweckmäßig in Kugeln gelagertes getriel)-liches Verbindungsglied für Zug- oder Druckübertragung ist.
  4. 4. Regler nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Feder (15) einstellbar ist.
  5. 5. Regler nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Handgriff zum Einstellen der Feder über eine Kurvenscheibe, deren Kurvenrand den Verlauf einer quadratischen Funktion hat (16), oder äquivalente Übersetzungsvorrichtungen mit dem Federende verbunden ist.
DEP43525D 1949-05-20 1949-05-20 Elektrischer Fliehkraftregler Expired DE803577C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP43525D DE803577C (de) 1949-05-20 1949-05-20 Elektrischer Fliehkraftregler

Applications Claiming Priority (1)

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DEP43525D DE803577C (de) 1949-05-20 1949-05-20 Elektrischer Fliehkraftregler

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803577C true DE803577C (de) 1953-07-06

Family

ID=578025

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP43525D Expired DE803577C (de) 1949-05-20 1949-05-20 Elektrischer Fliehkraftregler

Country Status (1)

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