DE803560C - Verfahren zum Erstellen von Hohlsteindecken - Google Patents
Verfahren zum Erstellen von HohlsteindeckenInfo
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- DE803560C DE803560C DEW878A DEW0000878A DE803560C DE 803560 C DE803560 C DE 803560C DE W878 A DEW878 A DE W878A DE W0000878 A DEW0000878 A DE W0000878A DE 803560 C DE803560 C DE 803560C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/16—Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
- E04B5/17—Floor structures partly formed in situ
- E04B5/23—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated
- E04B5/29—Floor structures partly formed in situ with stiffening ribs or other beam-like formations wholly or partly prefabricated the prefabricated parts of the beams consisting wholly of metal
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Description
- Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Erstellen von Decken für Bauwerke, bestehend aus Trägern und aus die Zwischenräume zwischen den Trägern ausfüllenden Bauelementen(Deckensteinen).
- Man kennt unterschiedliche Methoden zur Anwendung dieser Bauweise. Eine dieser macht davon Gebrauch, ohne Schalung zu arbeiten. Man legt Träger über die Wände des Bauwerkes und füllt deren Zwischenräume mit Deckensteinen aus. Die Deckensteine stützen sich mit Nasen auf den Zuggurten der Träger ab. Die Träger sind so stark bemessen, daß sie sowohl die Eigenlast der Decke als auch die Nutzlast aufnehmen können; sie werden verwendungsfertig angeliefert, haben älso in diesem Zustand die Abmessungen, die notwendig sind, damit die Träger die nach Einbau wirksam werdenden Beanspruchungen durch Eigengewicht der Decken und Nutzlast aushalten.
- Eine zweite Methode benutzt im Gegensatz dazu zum Erstellen der Decken Schalungen. Auf diese werden die Deckensteine gelegt, worauf Zwischenräume zwischen den Steinen mit Stahl bewehrt und schließlich mit Weichbeton ausgefüllt werden.
- Beide Methoden haben wesentliche, allen Fachleuten geläufige Nachteile. Im ersteren Falle werden die Träger unhandlich schwer, was sich besonders dann auswirkt, wenn man über eine bestimmte Spannweite hinausgehen will. Im zweiten Falle dagegen ist es die teure Schalung, die das Objekt konkurrenzunfähig machen kann. Der dritte Nachteil ist, daß die Träger für die Gesamtlast und für die jeweilige Spannweite hinsichtlich ihrer Tragfähigkeitberechnetund demgemäßhergestelltwerden müssen.
- Nach der Erfindung werden diese Mängel behoben, ohne daß ein wesentlicher Nachteil in Kauf genommen werden muß. Erfindungsgemäß bemißt man die Träger nur so stark, daß sie die beim Montieren der Decke wirksam werdenden Beanspruchungen eben noch aushalten. Das zusätzliche Bewehrungsmaterial kann also je nach Nutzlast und Spannweite verschieden bemessen werden. Es werden also zum Aufbau der Gitterstabträger nur wenige genormte Profile benötigt. Es ist sogar denkbar, daß man mit einer einzigen Profilgröße auskommt. Dann fügt man die Deckensteine ein, legt dann in die Spalte zwischen den Trägern und den Steinen zusätzlich noch Bewehrungsmaterial (Rundstahl) ein und füllt die Spalte mit Weichbeton aus.
- lach dem Abbinden des Weichbetons kann dann die Decke mit der vollen Nutzlast belastet werden. Man braucht somit für die Decke keine Schalung, weil keine Fugen vorhanden sind, aus denen Weichbeton herausläuft. Die Zuggurte an den Trägern (Stahlbeton- oder Stahlträger), auf denen die Deckensteine aufliegen, dichten die Fugen ab. Die Träger sind leicht. Gegebenenfalls kann man die Träger beim Montieren der Decke noch zusätzlich stützen. Die Deckensteine für derartige Decken weisen neben den Nasen noch an sich bekannte Nocken, Keile o. dgl. auf, die die Verspannung der Deckensteine mit der Armierung über den Verbundbeton bewirken. Bei größeren Zwischenräumen der Träger voneinander können die Deckensteine auch eine Zugbewehrung erhalten. Die Träger setzt man zweckmäBigerweise als Schweißkonstruktion aus Profilstahlelementen (sog. Gitterstabträgern) zusammen, weil diese Bauart optimal leichte Träger ergibt.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel dargestellt. Die Abbildung zeigt ein Teilstück eines Deckenquerschnittes. Der Träger i ist aus zwei T-Profilstäben und aus Diagonalen zusammengesetzt (Schweißkonstruktion). Auf den Flanschen des unteren T-Profilstabes ruhen die Deckensteine 2, deren Nasen 2a auf den Flanschen aufliegen. Die Bewehrungsstäbe 3 verstärken die Decken im Sinne der Erfindung. Weitere .Bewehrungen sind die Rundeisenbügel 4 und die Verteilungseisen 5. Der Verbundbeton ist mit 6 bezeichnet.
- Bei der Erstellung der Decke legt man zuerst die Träger i auf und stützt sie bei großen Spannweiten und bei optimal leicht bemessenen Querschnitten mittels der Stützen 7 al). Dann werden die Deckensteine 2 aufgelegt oder eingedreht, wobei die Nasen 2° der mitZugl)ewehruiil;eci 2" versehenen Deckensteine 2 auftretende, vom Eigengewicht der Deckensteine und von Montagelasten verursachte Beanspruchungen aushalten müssen. Anschließend bewehrt man die Decke und füllt die Fugetr mit dem Verbundbeton oder anderen gleich wirkenden Massen aus. Nach dem Abbinden der Füllung übertragen dann die Nocken 2c an den Deckensteinen 2 Kräfte auf den Verbundbeton 6 und auf die Bewehrung (Bewehrungsstäbe 3 und Zuggurt des Trägers i) weiter.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Verfahren zum Erstellen von Hohlsteindecken, dadurch gekennzeichnet, daß zwecks leichterer Ausbildung der Tragkonstruktion und zur Ersparnis der Verschalung zunächst Träger (i) gelegt, dann Deckensteine (2) eingefügt, in die Fugen Armierungseisen (3) eingebaut und schließlich die Fugen mit Weichbeton (6) ausgefüllt werden.
- 2. Deckenstein zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i ,dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlsteinkörper (2) stahlbewehrt (2b) ist, eine Auflageraussparung (2a) besitzt und zwecks Verspannung mit der stahlbewehrten Rippe einen wulstförmigen Ansatz (2c) aufweist.
- 3. Träger zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Träger aus Profilstabelementen zusammengesetzt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW878A DE803560C (de) | 1950-01-17 | 1950-01-17 | Verfahren zum Erstellen von Hohlsteindecken |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEW878A DE803560C (de) | 1950-01-17 | 1950-01-17 | Verfahren zum Erstellen von Hohlsteindecken |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803560C true DE803560C (de) | 1951-04-05 |
Family
ID=7590981
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEW878A Expired DE803560C (de) | 1950-01-17 | 1950-01-17 | Verfahren zum Erstellen von Hohlsteindecken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803560C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012053B (de) * | 1952-02-20 | 1957-07-11 | Ludwig Finkeissen Dipl Ing | Stein fuer Stahlbeton-Rippendecken |
| DE1053165B (de) * | 1955-06-22 | 1959-03-19 | Martin Menzel | Geschossdecke, bestehend aus L-foermigen Betonkoerpern |
-
1950
- 1950-01-17 DE DEW878A patent/DE803560C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1012053B (de) * | 1952-02-20 | 1957-07-11 | Ludwig Finkeissen Dipl Ing | Stein fuer Stahlbeton-Rippendecken |
| DE1053165B (de) * | 1955-06-22 | 1959-03-19 | Martin Menzel | Geschossdecke, bestehend aus L-foermigen Betonkoerpern |
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