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DE803291C - Kohle- und Gesteins-Drehbohrer mit Schneckengang - Google Patents

Kohle- und Gesteins-Drehbohrer mit Schneckengang

Info

Publication number
DE803291C
DE803291C DEV450A DEV0000450A DE803291C DE 803291 C DE803291 C DE 803291C DE V450 A DEV450 A DE V450A DE V0000450 A DEV0000450 A DE V0000450A DE 803291 C DE803291 C DE 803291C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
drill
borehole
auger
drill rod
coal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEV450A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1608432U (de
Inventor
Reginald William Mann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Victor Products Ltd
Original Assignee
Victor Products Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Victor Products Ltd filed Critical Victor Products Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE803291C publication Critical patent/DE803291C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21BEARTH OR ROCK DRILLING; OBTAINING OIL, GAS, WATER, SOLUBLE OR MELTABLE MATERIALS OR A SLURRY OF MINERALS FROM WELLS
    • E21B17/00Drilling rods or pipes; Flexible drill strings; Kellies; Drill collars; Sucker rods; Cables; Casings; Tubings
    • E21B17/22Rods or pipes with helical structure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Earth Drilling (AREA)

Description

  • Kohle- und Gesteins-Drehbohrer mit Schneckengang
    Gegenstand der Erfindung sind Drehbohrer für
    Kohle und Gestein. Ihr Ziel ist es, die Bohrstange
    so auszubilden, daß der für handgehaltene Bohr-
    geräte erforderliche Vorschubdruck vermindert oder
    die Vorschubgeschwindigkeit bei einem gegebenen
    Vorschubdruck in Vergleich mit Bohrstangen be-
    kannter Art erhöht wird.
    Gemäß der Erfindung ist bei einer Bohrstange
    mit Schneckengang und mit einer Bohrspitze am
    Vorderende die Oberfläche der Schnecke mit einem
    geschnittenen Schraubgewinde geringer Steigung
    versehen, das die von der Schnecke zurückbeförder-
    ten Bohrabfälle zwischen sich und der Wand des
    Bohrlochs oder unmittelbar an einem Teil der Bohr-
    lochNvand faßt und der Bohrstange bei ihrer
    Drehung einen Vorschub erteilt.
    Die Erfindung ist in der Zeichnung erläutert, und
    zNvar zeigt
    Fig. i eine Seitenansicht einer Ausführungsform
    der l)ohrstange mit Bohrspitze, und zwar mit N'er-
    kiirzter Bohrstange,
    Fig. 2 einen vergrößerten Schnitt nach Linie 11-1I
    von Fig. i,
    Fig. 3 einen vergrößerten Längs-Mittel-Schnitt
    eines Teils der Bohrstange auf der Linie 111-IIl
    von i' 1g. i,
    Fig. l eine Seitenansicht einer anderen Ausfüh-
    rungstorm der Bohrstange verkürzter Länge mit
    Bohrspitze,
    Fig. #3 einen vergrößerten Querschnitt auf der
    Linie V-V von Flg. .l,
    Fig. 6 einen vergrößerten Längs-Mittel-Schnitt
    eines Teils der Bohrstange auf der Linie VI-V I von Fig. 4 und Fig. 7 einen Teil einer Schneckenrippe im Schnitt mit einer abgeänderten Gewindeform auf ihrer Außenfläche.
  • Die in Fig. 1, 2 und 3 dargestellte Bohrstange ist für die Zwecke der Erfindung von einem an sich bekannten Muster abgewandelt, bei dem die Bohrstange 7 einen Schenkel 8 zum an sich bekannten Einsetzen in einen Drehbohrer aufweist.
  • Mit Ausnahme des Schenkels 8 ist der Querschnitt der Bohrstange 7 über ihre ganze Länge rhombisch, wobei die einander gegenüberliegenden Ecken größter Entfernung Rippen 9 bilden, die sich schneckenförmig um die Stange 7 winden, während die einander gegenüberliegenden Ecken geringster Entfernung Sekundärschneckenrippen io bilden, die zwischen den Hauptrippen 9 liegen.
  • Die Bohrstange 7 trägt an ihrem Vorderende eine Bohrspitze i i bekannter Art mit einem Einsatzstück 12 zum Zentrieren in der Stange 7 und mit einer Zunge 13 an ihrer Grundfläche, die in einen entsprechenden Schlitz am Ende der Stange 7 greift und die Drehbewegung überträgt. Ein quer in der Bohrstange 7 befestigter Stift 1¢ greift in eine Nut 15 im Einsatzstück 12, um die Bohrspitze i i an der Bohrstange 7 zu halten.
  • Bei einer normalen Bohrstange sind die @ Außenflächen der Schneckenrippen glatt. Gemäß der Erfindung werden Gewindegänge 16 auf der Außenfläche des Schneckenganges 9 gebildet, um entweder die Bohrabfälle, die von der Schnecke 9 zurückbefördert werden und sich zwischen das Gewinde und die Wand des Bohrloches klemmen, oder unmittelbar einen Teil der Bohrlochwand selbst zu fassen und der Bohrstange 7 bei ihrer Drehung einen Vorschub zu verleihen. Der Außendurchmesser der Bohrstange 7 ist kleiner als der Schneiddurchmesser der Bohrspitze; der Gewindegang 16 berührt demnach die Bohrlochwand nicht, wenn die Bohrstange 7 konzentrisch darin gehalten wird.
  • Der Gewindegang 16 hat eine verhältnismäßig kleine positive Steigung im Vergleich zur groben positiven Steigung der Schnecke 9. Infolgedessen sind die Gewindegänge 16 unterbrochen. Die Breite der Außenflächen der Schneckenrippen 9 ist daher so gewählt, daß die geschnittenen Gewindegänge 16 lang genug sind, um dem Bohrer einen wirksamen Vortrieb zu verleihen.
  • Der Bohrabfall wird längs des Bohrloches durch den Druck der Rückflanken der Bohrstangenschnecke 7 in Verbindung mit der Reibung an der Wand des Bohrloches nach hinten zum Bohrlochausgang befördert. Infolgedessen treten von Zeit zu Zeit einige Abfälle in die Lücke zwischen den geschnittenen Gewindegängen 16 an der Außenfläche der Schnecke 9 und die Wand des Bohrloches ein. Die Abfallteilchen keilen sich in den Zwischehraum ein und werden durch die Drehung der Bohrstange 7 im Bohrloch bis zu einem gewissen Grade zerquetscht, bevor sie über die Vorderflanke des nächsten Schneckenganges 9 weiterbefördert werden. Die Reibung dieser Teilchen an der Wand des Bohrloches erzeugt einen Vortrieb auf die Schnecke 9. Infolge eines gewissen Rutschens und Zerquetschens dieser Teilchen entspricht der erzeugte Vortrieb nicht genau dem durch die Steigung der geschnittenen Gewindegänge bestimmten.
  • Beim Beginn der Bohrarbeit macht sich naturgemäß kein derartiger Vortrieb auf die Bohrstange 7 bemerkbar, bis sie in das Bohrloch eintritt. Mit dem Fortschritt der Bohrarbeit tiefer in das Loch steigt der Vortrieb progressiv. Versuche haben ergeben, daß der Vortrieb durch seitlichen Druck der Bohrstange 7 im Loch geändert werden kann. Der Bohrarbeiter kann den Bohrer nach unten oder nach einer Seite im Loch lehnen, so daß die geschnittenen Gewindegänge 16 auf der Schnecke 9 sich unmittelbar in die Wand des Bohrloches selbst einbeißen. Dies empfiehlt sich im allgemeinen dort, wo die Bohrspitze i i eine harte Stelle in der zu bohrenden Kohle- oder Gesteinswand trifft. Eine schnelle Seitenbewegung des Bohrers erzeugt dabei genügenden Vorschubdruck, um die harte Stelle zu durchbrechen.
  • Solange eine erhebliche Vorschubgeschwindigkeit beibehalten wird, bewegt sich eine ziemlich große Menge Bohrabfälle nach hinten durch die Nuten des Schneckenganges 9 und über die geschnittenen Gewindegänge 16. Der dadurch erzeugte Reibungswiderstand ist nicht zu groß, um den beabsichtigten Rückzug des Bohrers zur Reinigung oder nach Vollendung des Bohrloches unmöglich zu machen. Es kann äber zu diesem Zweck erforderlich werden, die Bohrstange mehrfach axial vor und zurück zu bewegen, um sie freizusetzen.
  • Die Bohrstange 7 der Fig. i bis 3 mit rhombischem Querschnitt eignet sich zum Bohren von verhältnismäßig weichem Gestein oder von Kohle, da sie eine große Menge von Bohrabfällen wegschaffen kann.
  • Die Bohrstange 17 der Fig. 4 bis 6 eignet sich für härteres, schmirgelndes Gestein. Der vom Schenkel 8 ausgehende Körper der Stange 17 ist zylindrisch, und auf einander gegenüberliegenden Querschnittsseiten der Stange 17 befinden sich zwei Schneckenrippen 18. Die Außenfläche der Schnecke 18 ist mit geschnittenen Gewindegängen i9 versehen, die ähnlich den Gewindegängen 16 auf der Bohrstange 7 im vorbeschriebenen Ausführungsbeispiel wirken.
  • Die Bohrstange 17 kann in an sich bekannter Weise zum Naßbohren ausgebildet sein, indem ein Mittelloch 21 vorgesehen ist, durch das Wasser längs der Bohrstange 17 und durch eine öffnung um das Einsatzstück 12 der Bohrspitze i i herum zur Arbeitsfläche fließt. Beim Naßbohren haftet ein Teil der Bohrabfälle am ganzen Umfang der Bohrlochwand und unterstützt die Vortriebwirkung.
  • Fig. 7 zeigt einen Teil einer Bohrstangenschnecke im Schnitt, auf der ein Schräggewinde 2o angebracht ist. Ein derartiges Gewinde kann sowohl bei der Bohrstange 7 wie bei der Bohrstange 17 angewandt werden und ergibt bei gewissen Gesteinsarten einen verbesserten Vortrieb. Die schrägen Flächen des Gewindes 2o müssen naturgemäß auf den rückwärtigen Flanken liegen.
  • Die Erfindung ist nicht auf Bohrstangen von den in der Zeichnung dargestellten Querschnittsformen beschränkt, sondern kann bei jeder Kohle- oder Gesteins-Bohrstange mit Schneckengang angewandt werden, wenn die Außenfläche des Schneckengangs breit genug ist, um wirksame Gewindegänge aufzunehmen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCFIE: i. Bohrstange mit Schneckengang zur Verwendung in Drehbohrern für Kohle und Gestein und mit Vorkehrungen zur Befestigung einer Bohrspitze an ihrem Vorderende, dadurch gekennzeichnet, daß die Außenfläche des Bohrstangenschneckenganges ein geschnittenes Gewinde kleiner Steigung trägt, das entweder die von der Schnecke zurückbeförderten Bohrabfälle zwischen dem geschnittenen Gewinde und der `'Fand des Bohrloches oder unmittelbar einen Teil der Wand des Bohrloches selbst faßt und der Bohrstange bei ihrer Drehung einen Vortrieb verleiht. z. Bohrstange gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das geschnittene Gewinde kleiner Steigung die Form eines Schräggewindes mit schrägen Rückflanken hat.
DEV450A 1949-01-26 1950-01-27 Kohle- und Gesteins-Drehbohrer mit Schneckengang Expired DE803291C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB803291X 1949-01-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803291C true DE803291C (de) 1951-04-02

Family

ID=10516618

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV450A Expired DE803291C (de) 1949-01-26 1950-01-27 Kohle- und Gesteins-Drehbohrer mit Schneckengang

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE803291C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0653544A3 (de) * 1993-11-11 1995-11-02 Hilti Ag Spiralbohrer.
DE19753731A1 (de) * 1997-12-04 1999-06-10 Hawera Probst Gmbh Gesteinsbohrwerkzeug
US7137461B2 (en) 2002-10-03 2006-11-21 Black & Decker, Inc. Masonry drilling tool

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EP1047857B1 (de) * 1997-12-04 2002-03-20 Hawera Probst GmbH Gesteinsbohrwerkzeug
EP1316669A3 (de) * 1997-12-04 2006-05-24 Robert Bosch Gmbh Gesteinbohrwerkzeug
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