DE803177C - Wechselstrommagnet - Google Patents
WechselstrommagnetInfo
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- DE803177C DE803177C DEP36213A DEP0036213A DE803177C DE 803177 C DE803177 C DE 803177C DE P36213 A DEP36213 A DE P36213A DE P0036213 A DEP0036213 A DE P0036213A DE 803177 C DE803177 C DE 803177C
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- H01F—MAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
- H01F7/00—Magnets
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Description
- Speist man einen einfachen Elektromagneten mit N\'echselstrom, so wird, sofern der Anker keine große Massenträgheit besitzt, ein Vibrieren des Ankers eintreten, so daß der Magnet praktisch unbrauchbar ist. Es ist bekannt, diese Erscheinung durch eine Anordnung zu beseitigen, bei der zwei getrennte Magnetflüsse entstehen, von denen der eine durch eine Kurzschlußwindung gegenüber dem anderen phasenverschoben ist. Es bildet sich dadurch ein resultierender NIagnetfluß, der eine annähernd konstante Kraft auf den Anker ausübt.
- Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgab zugrunde, dieses Prinzip bei Magneten mit Tauchanker zu verwirklichen, um die allgemeinen Vorteile des Tauchankermagneten, nämlich gute Raumausnutzung, leichte Fertigung u. dgl., auch bei Wechselstrombetrieb erreichen zu können.
- Erfindungsgemäß werden bei Verwendung des Tauchankerprinzips durch getrennte, konzentrisch zueinander angeordnete Wicklungen gegenläufige Magnetflüsse erzeugt, die gemeinsam einen zwischen den Wicklungen liegenden Eisenkörper durchsetzen. Die den beiden Wicklungen zugeordneten Tauchanker stehen gleichachsig, magnetisch isoliert aufeinander. Auf diese Weise erhält man zwei zwar magnetisch getrennte, aber zu einer baulichen Einheit raumsparend vereinigte Magnete, deren Wirkungen sich in dem oben beschriebenen Sinne sttmmieren.
- Zweckmäßigerweise wird die Anordnung so getroffen, daß die vorzugsweise mit konischen Polflächen ausgerüsteten Tauchanker unterschiedlichen Durchmesser haben, derart, daß der Tauchanker geringeren Durchmessers der Wicklung mit Kurzschlußring zugeordnet ist. Man erhält auf diese Weise Raum für die Unterbringung der Kurzschlußw-icklung und eines mit dem größeren Tauchanker einen Luftspalt bildenden Eisenteiles. Ein weiterer Vorteil entsteht dadurch, daß der Tauchanker mit größerem Durchmeser hohl ausgebildet ist und zur Aufnahme einer Rückstellfeder dient. Man benötigt dann für die Rückstellfeder keinen zusätzlichen Raum, ohne daß der Eisenquerschnitt wegen der Einbettung der Feder geschwächt wird.
- Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist im folgenden unter Bezugnahme auf die Schnittzeichnung näher beschrieben.
- In einem Eisenzylinder 1 sind zwei @-lagtietwickhingen 2 und 3 gleichachsig untergebracht. Die Wicklung 2 wird von einem als Kurzschlußring dienenden Kupferzylinder 4 getragen. Die Wicklungen 2 und 3 sind so geschaltet, daß durch sie (2 und 3) gegenläufige Magnetflüsse, wie durch die Pfeile 5 und 6 ,dargestellt ist, erzeugt werden. Zwischen die Wicklungen 2 und 3 ist in den Zylinder i ein Eisenkörper 7 eingesetzt, der von beiden Flüssen 5 und 6 gemeinsam durchsetzt wird. Der Eisenkörper 7 bildet mit einem Tauchanker 8 einen konischen Luftspalt 9. Durch ein magnetisch isolierendes Zwischenstück io ist der Tauchanker 8 mit einem im Durchmesser et\\-as kleineren "Tauchanker i i verbunden. Dieser, i i, bildet mit einem in den Zylinder i eingesetzten Bodenstück 12 einen Luftspalt 13. Der Tauchanker 8 ist liolil ausgedreht und nimmt eine Rückstellfeder 14 auf.
- Die Wirkungsweise der beschriebenen und dargestellten Anordnung ist ohne weiteres verständlich. Die beiden Flüsse 5 und 6 sind infolge des Kurzschlußringes4 gegeneinander phasenverschoben, so daß die in den Luftspalten 9 und 13 zu Wirkung kommenden Kräfte sich zu einer Resultierenden zusammensetzen. die zeitlich annähernd konstant ist. Der Unterschied in den Durchmessern der Tauchanker 8 und i i ist konstruktiv zur Unterbringung des Kupferzylinders .4 und des den Luftspalt 9 bildenden Zylinderansatzes des Eisenteiles 7 ausgenutzt. Der Eisenquerschnitt des größeren Tauchankers 8 ist trotz der darin untergebrachten Feder 14 ausreichend. Im ganzen ergibt sich durch die Anordnung eine fast vollkommene _\usnutzung des vorhandenen Raumes.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Wechselstrommagnet, bei dem zwei getrennte Magnetflüsse entstehen, von denen der eine durch eine Kurzschlußwindung gegenüber dem anderen phasenverschoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei Verwendung des Tauchankerprinzips getrennte, konzentrisch zueinander angeordnete, gegenläufige N-lagnetflüsse (5, 6) erzeugende Wicklungen (2, 3) gemeinsam einen zwischen den Wicklungen (2, 3) liegenden Eisenkörper (7) durchsetzen, und daß die den beiden Wicklungen zugeordneten Tauchanker (8, 11) gleichachsig, magnetisch isoliert aufeinander stehen.
- 2. Wechselstrommagnet mit Tauchankern nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die vorzugsweise mit konischen Polflächen ausgerüsteten Tauchanker (8, 11) unterschiedlichen Durchmesser haben, derart, daß der Tauchanker (i i) geringeren Durchmessers der Wicklung (2) mit Kurzschlußring (,4) zugeordnet ist.
- 3. Wechselstrommagnet nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Tauchanker (8) mit größerem Durchmesser hohl ausgebildet ist und sich in dem Hohlraum eine Rückstellfeder (14) befindet.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP36213A DE803177C (de) | 1949-03-10 | 1949-03-10 | Wechselstrommagnet |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEP36213A DE803177C (de) | 1949-03-10 | 1949-03-10 | Wechselstrommagnet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803177C true DE803177C (de) | 1951-03-01 |
Family
ID=7374624
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP36213A Expired DE803177C (de) | 1949-03-10 | 1949-03-10 | Wechselstrommagnet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803177C (de) |
-
1949
- 1949-03-10 DE DEP36213A patent/DE803177C/de not_active Expired
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