DE2118101C3 - Gleichstromlinearmotor - Google Patents
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Description
2 US 101
Hilfspül und dem mit ihm verbundenen Streufluß Fig. 2 ein Inipulsbild für die Steuerimpulse, mit
wird eine ausreichende Kraft erzeugt, die den Anker denen die Steuerwicklungen des erfindungsgemäßen
in jeder Endlage sicher festhält, ohne daß hierzu Gleichstromlinearmotors zweckmäßigerweise beauf-
noch 'besondere Vorrichtungen oder Steuerwicklun- schlagt werden, sowie den Bewegungsverlauf des
gen notvvendig sind. Die Verschiebung des Ankers 5 Ankers zwischen den Endlagen,
erfolgt durch Zuführung von Steuerimpulsen auf die Der Gleichstromlinearmotor gemäß Fig. 1 enthält
beiden Spulen, die in den Ausnehmungen der Pole einen zylinderförmigen Stator J, der aus fabrikations-
des Ankers untergebracht sind. technischen Gründen zweckmäßigerweise aus zwei
F_ine für die Fertigung des erfind'ingsgemäßen Teilen 1 α und 1 b aufgebaut ist. In diesem Gehäuse
Motors zweckmäßige Ausgestaltung besteht darin, io ist ein ebenfalls zylindrischer Anker 2 verschiebbar
daß Stator und Anker zylinckrförmig ausgebildet angeordnet. Der Hauptmagnetfluß wird von einer
sind und daß die Hilfspole aus einem schmalen, konstant erregten Feldwicklung 3, die im Ständer 1
zyiinderförmigen Seitenteil des Hauptpoles und einem angeordnet ist, erzeugt. Diese Feldwicklung 3 kann
scheibenförmigen Ring bestehen, die innerhalb und selbstverständlich auch durch einen Permanentparallel
zu den Lagerschildern angeordnet sind. In 15 magneten ersetzt werden. Die Feldwicklung 3 wird
vorteilhafter Weise sind die Hauptpole und/oder die von zwei Hauptpolen 4 α und 4 b umschlossen. An
Steuerpole laminiert aufgebaut, zumindest sind die jedem Hauptpol 4 α bzw. 4 b ist ein Flansch 5 a
diesen Haupt- und Steuerpolen zugeordneten Pol - bzw. 5 b angeordnet, an den eine Scheibe 6 a bzw. 6 b
schuhe aus einzelnen Lamellen hergestellt. Durch parallel zu Lagerschildern la bzw. 7 b anliegt. Diese
diese Ausführung werden magnetische Verluste, die 20 Anordnung bildet somit einen magnetischen Nebendurch
Wechselflüsse in den Bereichen der durch die schluß, der sich über den Anker 2 schließt.
Kantenwirkung hervorgerufenen Magnetfeldkonzen- Der Anker 2 ist in Richtung des in ihn eingetrationen auftreten, verringert. Dadurch ist eine zeichneten Pfeiles verschiebbar. Dazu ist er über noch schnellere Verschiebung des Ankers von einer eine Welle 8 in Lagern 9 α bzw. 9 b gelagert. Der Endlage in die andere Endlage möglich. as Anker 2 weist an seinen Enden Pole 10 α bzw. 10 ή
Kantenwirkung hervorgerufenen Magnetfeldkonzen- Der Anker 2 ist in Richtung des in ihn eingetrationen auftreten, verringert. Dadurch ist eine zeichneten Pfeiles verschiebbar. Dazu ist er über noch schnellere Verschiebung des Ankers von einer eine Welle 8 in Lagern 9 α bzw. 9 b gelagert. Der Endlage in die andere Endlage möglich. as Anker 2 weist an seinen Enden Pole 10 α bzw. 10 ή
Das Verfahren zum Betrieb des erfindungsgemäßen auf, zwischen denen, in Ausnehmungen 11a und 11 b,
Gleichstromlinearmotors besteht darin, daß beim die Steuerwicklungen 12 σ und 12 & angeordnet sind.
Verschieben des Ankers zunächst die eine Steuer- Um ein besonders hohes Anzugsmoment durch
wicklung mit einem Beschleunigungsimpuls und dann die Magnetfeldkonzentration an Kanten zu erreichen,
die andere Steuerwicklung mit einem Bremsimpuls 30 ist erfindungsgemäß die gegenseitige Zuordnung und
beaufschlagt wird. Die Benutzung beide! Spulen für die Abmessung von Hauptpolen 4 a, 4 b und Steuerdie
Verschiebung des Ankers aus einer Endlage in polen 10 a, 10 b in folgender Weise getroffen. Die
die andere, ermöglicht die Zuführung eines energie- Hauptpole 4 a und 4 b sind um den Verschtebeweg
reicheren Beschleunigungsimpulses, um somit die langer als die Ausnehmungen 11 α und 11 b. Die
Geschwindigkeit zu erhöhen und die ganze Um- 35 einer Endlage, und zwar in dem in Fig. 1 dargeschaltzeit
zu verkürzen und ermöglicht andererseits stellten Beispiel die linke Endlage zugekehrte
die Beschleunigungsphase recht lange anstehen zu Kantet der Ausnehmung 11a liegt der dieser Endlassen,
weil durch den Bremsimpuls eine sichere lage zugekehrten Kante C des Hauptpoles 4 a gegen-Abbremsung
in die Endposition möglich ist. über. Dadurch ergibt sich bei dem Übergang des
Eine vettere vorteilhafte Ergänzung des Steuer- 40 Magnetfeldes vom Anker 2 zum Hauptpol 10 a an
Verfahrens, das dem möglichen Prellen des Ankers diesen Kanten eine starke Magnetfeldkonzentration,
in der Endlage entgegenwirkt und ein sicheres An- Um diese Wirkung in derselben Endlage noch zu
liegen bezweckt, besteht darin, daß kurz vor Errei- erhöhen, liegt die der Kante A entsprechende KanteB
chen der Endlage des Ankers diejenige Steuerwick- der Ausnehmung 11 b, die der linken Endlage eben-
lung, die. zuerst mit einem Beschleunigungsimpuls 45 falls zugekehrt ist, und die entsprechende Kante D
beaufschlagt ist, mit einem Schiebeimpuls beauf- des dieser Endlage abgekehrten Hauptpoles 4 b
schlagt wird. ebenfalls auf einer Höhe. Wird nun der Anker in
Zur Erhöhung der Verschiebegeschwindigkeit des die rechte Endlage verschoben, dann stehen sich die
Ankers werden die Steuerwicklungen mit nur weni- entsprechenden Kanten auf der rechten Seite der
gen Windungen versehen. Dadurch wird die Selbst- 5° Hauptpole 4 α und 4 6 in derselben Weise gegenüber
induktivität der Steuerwicklungen gering und die wie die Kanten A-C und die Kanten B-D.
Zeitkonstante klein gehalten, so daß ein rascher Für die Zuführung der elektrischen Energie zu
Auf- und Abbau des jeweiligen Steuerfeldes möglich der Feldwicklung 3 und den Steuerwicklungen 12 a
'st. und 12 ft sind in den Lagerschildern 7 α und Ib
Eine weitere Verbesserung der Steuerung des 55 öffnungen vorgesehen. Die Feldwicklung 3 wird mit
Motors besteht darin, daß die Steuerimpulse in einem konstanten Gleichstrom beaufschlagt, der ein
Abhängigkeit vom Weg, den der Anker zurücklegt, konstantes Magnetfeld 15, erzeugt, das in der F i g. 1
sowohl in bezug auf ihre Dauer als auch in bezug im unteren Teil eingezeichnet ist und im Uhrzeigerauf
ihren Einsatzpunkt veränderbar sind. Zu dieser sinn verläuft. Im linken Teil der Fig. 1 ist noch der
wegabhängigen Impulssteuerung kann eine photo- 6o der linken Endlage entsprechende Streufluß 16, der
elektrische Rückmeldnug vom Anker her benutzt den Halteeffekt für den Anker 2 in dieser Endlage
werden. hergibt und außerdem der über die Kanten A-C
An Hand des in den Figuren gezeigten Ausl'iih- konzentrierte Magnetfluß eingezeichnet,
rungsbeispieles werden im folgenden Aufbau und In Fig. 2 ist ein Diagramm der Steuerimpulse
Wirkungsweise der Erfindung näher erläutert. Die 65 gezeigt, die für eine Steuerung des erfindungsgemäßen
Figuren zeigen im einzelnen: Linearmotors verwendbar sind. Der obere Teil des
Fig. 1 ein Schnittbild durch den erfindungsgemüß Diagramms zeigt den Bewegungsverlauf von der
ausgestalteten Gleichstromlinearmotor, mit α bezeichneten linlcen FnHinap um™ /■■ <!.·■■
rechten Endlage b oben. Der mittlere Teil zeigt die- den Anker vor Erreichen der Endlage zum Stilljenigen
Impulse, die der rechten Spule 12 b ent- stand bringen.
sprechen und der unterste Teil des Diagramms zeigt Soll nun der Anker 2 von der linken Endlage zur
diejenigen Impulse, die der linken Spule 12« züge- rechten EndlHge gebracht werden, wird zunächst der
führt werden. 5 rechten Steuerspule 12 6 ein Beschleunigungsinipuls
Es soll vorausgesetzt werden, daß das von der 17 zugeführt. Dieser kann etwa für ein Drittel des
Spule 3 erzeugte Hauptfeld und die Steuerspulen 12 a zurückzulegenden Weges anstehen. Dann wird dieser
und \2b in ihrer Polarität so aufeinander abgestimmt Beschleunigungsinipuls abgeschaltet und gleichzeitig
sind, daß die rechte Stcuerspule 12 b den Anker 2 ein Bremsimpuls 18 auf die linke Steuerspule 12 a
nach rechts bewegt, und daß die Steuerspule 12a io gegeben. Mit diesem Bremsimpuls wird die End-
dcn Anker 2 nach links bewegt. Prinzipiell wäre geschwindigkeit ganz stark herabgesetzt, im Grunde
demnach zur Verschiebung des Ankers nur notwen- genommen fast bis auf 0 beim Anschlagt. Zuletzt
dig, dall den beiden Steuerspulen 12 α und 12 b die wird entweder kurz vor oder auch bei Erreichen der
entsprechenden Verschiebeimpulse zugeführt werden. rechten Endlage b ein Schiebeimpuls 19 auf die
Um jedoch eine erhöhte Beschleunigung und eine 15 Steuerspule 12 b gegeben, die vorher mit dem Be-
verkürzte Verschiebezeit zu erreichen, wird crfin- schleunigungsimpuls 17 beaufschlagt war.
dungsgemäß bei einer Verschiebung zunächst der Zur Umsteuerung des Ankers 2 aus der rechten
Verschiebespule ein Beschleunigungsimpuls züge- Endlage in die linke Endlage wird der umgekehrte
führt und danach der anderen Spule ein Brems- Weg eingeschlagen, der in der rechten Hälfte der
impuls. Gegebenenfalls kann kurz vor Erreichen des ao Fig. 2 dargestellt ist. In den Endlagen wird der
Endanschlages der entsprechenden Beschleunigungs- Anker2 durch den in der Fig. 1 mit 16 bezeich-
bzw. Verschiebespule noch ein Schiebeimpuls züge- neten Streufluß des Hauptflusses 15 gehalten,
führt werden. Diese Schiebeimpulse sind durch das In einem praktischen Ausführungsbeispiel kann
Prellverhalten des Ankers und durch die Art der die Länge der Beschlcunigungsimpulse etwa 6 ms,
Nutzlast, d. h. deren mechanisches Verhalten be- 35 die Länge der Bremsimpulse etwa 5 ms und die
stimmt, beispielsweise davon, daß die Nutzlast auch Länge der Schiebeimpulse 3 ms sein. Es ergibt sich
im Endteil des Verschiebeweges noch einige Kraft daraus eine Umschaltzeit von etwa 12 bis 14 ms von
erfordert, so daß bei Weglassen des Schiebeimpulses Endlage zu Endlage. Die Stromstärke der Impulse
der Bremsimpuls und die Nutzlast unter Umständen liegt bei 60 V Gleichspannung etwa bei 2,6 Ampere.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Claims (6)
1. Gleichstromlinearmolor für schnelle kurz- paare größer ist als die der gegenüberliegenden
hubige Bewegungen, bestehend aus einem zwei- Statorpole. „„„,,.,. u,.„ öi„i
poligen Stator mit konstantem Magnetfeld und Ein derartiger G e.chstromlmearmot«^ tevv^ decinem
in den beiden Endlagen von diesem tromagnetischer Stellmotor i,t aus der USA Patent-.
Magnetfeld gehaltenen Verschiebeanker, de- an ,o schrift 3 503 022 ^k^nK^es" ^n a"n^B^° i'
seinen Enden jeweils ein Paar Polvorsprünge, enthält einen Anker, der einen Permanentmagneten
zwischen denen je eine Steuerwicklung angeord- oder einen Elektromagneten zwischen zwei Polnet
ist, aufweist und bei dem die Breite der stücken aus magnetisierbar Material enthalt Der
Steuerpolpaare größer ist als die der gegenüber- Anker ist verschiebbar in runden Polschuhenden
liegenden Statorpole, dadurch g e k e η η - .5 eines Gehäuses montiert, um die Bewegung ziehen
zeichnet, daß die Innenflächen (A, B) der zwei stabilen Lagen zu begrenzen Zwischen den
den jeweiligen Endlagen zugekehrten Teilpole der Poischuhen des Gehäuses des sianaers ist ein
Steuerpolpaare (10 a,10A) mit diesen Endlagen zylindrisches Joch angeordnet das Flußauftertungsebenfalls
zugekehrten Seitenflächen (C, D) der spulen enthält, die über die Lange des Gehäuses
Statorpole (4I 4 A) fluchten, daß die Steuerwick- *o verteilt sind. Weitere Flußaufteilungsspulen s,nd in
hingen (11 β, 11 A) im Abstand der Statorpole runden Ausnehmnugen in den Polschuhen des
(4 JUb) angebracht sind und die Außenflächen Gehäuses angeordnet. Der Anker wird durch den
der äußersten Ankerteilpole (10 a, 10 A) bei jeder Hauptfluß des Permanent- oder Elektromagneten m
Endlage Hilfspolen (6 a, 6 b) des Stators unmittel- eine, ausgewählten stab.len Lage gehalten und du.ch
bar gegenüberliegen ' «5 das Zuführen von Strom auf die Flußteilungsspulen
2 Gleichstromlinearmotor nach Anspruch 1, zur Erzeugung von Steuerfeldern, zwischen semen
dadurch gekennzeichnet, daß Stator (1) und stabilen^Lagen verschoben. ν κ
Anker (2) zylinderförmig ausgebildet sind und Der Anker wird bei dieser bekannten Vorrich-
daß die Hilfspole aus einem schmalen, zylinder- tung in seinen Endlagen durch eine besondere Haltc-
förmigen Seitenteil (5 «,5 A) des Hauptpoles (4«, 30 spule gehalten. Diese Haltespule bringt den not-
4A) und einem scheibenförmigen Ring (6 a, 6 A) wendigen magnetischen Fluß auf, der den Anker in
bestehen, die innerhalb und parallel zum Lager- dieser Lage hält. schild (7 β, 7 A) angeordnet sind. Nachteilig bei dieser bekannten Anordnung ist,
3. Gleichstromlinearmotor nach Anspruch 1 daß der Stator mit vier verschiedenen Wicklungen,
oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupt- 35 nämlich zwei Steuerwicklungen fur die Aufbringung
pole (4 a, 4 A) und/oder die Steuerpole (10 a, 10 b) des Steuerflusses für die Umsteuerung des Ankers
laminiert aufgebaut sind. in die beiden Endlagen und zwei Haltewicklungen
4. Verfahren zum Betrieb eines Gleichstrom- für das Halten des Ankers in der jeweiligen Endlage,
linearmotors nach einem der vorigen Ansprüche, ausgestattet sein muß. Darüber hinaus ist die Autdadurch
gekennzeichnet, daß beim Verschieben 40 bringung des Hauptflusses durch den Anker damit
des Ankers zunächst die eine Steuerwicklung mit" bedingt, daß der Anker im allgemeinen relativ schwer
einem Beschleunigungsimpuls und dann die ausgeführt werden muß. Dies bringt es mit sich, daß
andere Steuerwicklung mit einem Bremsimpuls die Trägheitmasse groß ist und man fur schnelle
beaufschlagt wird. kräftige Bewegungen einen großen Steuerfluß be-
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch ge- 45 nötigt oder aber die Bewegungen weniger kraftig
kennzeichnet, daß kurz vor Erreichen der End- und weniger schnell durchgeführt wurden können,
lage des Ankers diejenige Steuerwicklung, die Aufgabe der vorliegenden Erfindung ist es, einen
zuerst mit einem Beschleunigungsimpuls beauf- Gleichstromlinearmotor der eingangs genannten Art
schlaet ist, mit einem Schiebeimpuls beaufschlagt in die Lage zu versetzen, schnelle kurze und sehr
wird' 5o kräftige Stoßbewegungen auszuführen und dabei ein
6. Verfahren nach einem der Ansprüche 4 hohes Anzugsmoment aufzubringen. Die Konstruk-
oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuer- tion und der Aufbau des Motors soll einfach und
impulse in Abhängigkeit von dem Weg, den der zweckmäßig sein.
Anker zurücklegt, sowohl in bezug auf ihre Dauer Diese Aufgabe wird ernndungsgemaß dadurch
als auch auf ihren Einsatzzeitpunkt veränderbar 55 gelöst, daß die Innenflächen der den jeweiligen
sin(j Endlagen zugekehrten Teilpole der Steuerpolpaare
mit diesen Endlagen ebenfalls zugekehrten Seitenflächen der Statorpole fluchten, daß die Steuerwick:
lungen im Abstand der Statorpole angebracht sind 6° und die Außenfläche der äußersten Ankerteilpole bei
jeder Endlage Hilfspolen des Stators unmittelbar gegenüberliegen.
Mit einem derartig aufgebauten Gleichstromlinearmotor ist es wegen der Magnetfeldkonzentration an
65 den gegenüberstehenden Kanten möglich, eine er-
Die Erfindung betrifft einen Gleichstromlinear- hebliche Anfangsbeschleunigung aufzubringen. Damotor
für schnelle kurzhubige Bewegungen, be- durch wird der Motor sehr schnell und mit großer
stehend aus einem zweipoligen Stator mit konstantem Kraft in die andere Lage verschoben. Durch den
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| GB1322677A (en) | 1973-07-11 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
| C3 | Grant after two publication steps (3rd publication) | ||
| E77 | Valid patent as to the heymanns-index 1977 | ||
| 8339 | Ceased/non-payment of the annual fee |