DE803156C - Schutzvorhang fuer Theaterbuehnen - Google Patents
Schutzvorhang fuer TheaterbuehnenInfo
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- DE803156C DE803156C DEP17230D DEP0017230D DE803156C DE 803156 C DE803156 C DE 803156C DE P17230 D DEP17230 D DE P17230D DE P0017230 D DEP0017230 D DE P0017230D DE 803156 C DE803156 C DE 803156C
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- protective curtain
- curtain
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- theater stages
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Links
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A63—SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
- A63J—DEVICES FOR THEATRES, CIRCUSES, OR THE LIKE; CONJURING APPLIANCES OR THE LIKE
- A63J1/00—Stage arrangements
- A63J1/02—Scenery; Curtains; Other decorations; Means for moving same
- A63J1/028—Means for moving hanging scenery
Landscapes
- Curtains And Furnishings For Windows Or Doors (AREA)
Description
- Die Sicherheitsvorschriften verlangen, daß Theaterbühnen mit einem feuerfesten Schutzvorhang, allgemein unter dem Namen eiserner Vorhang bekannt, versehen sind. Dieser Vorhang muß so beschaffen sein, daß er im Gefahrenfalle die Öffnung des Bühnenraumes gegen den Zuschauerraum feuerfest abschließt.
- Schutzvorhänge wurden bisher fast immer so angeordnet, daß sie sich in geöffnetem Zustand oberhalb der Bühnenöffnung befanden und zum Schließen der Bühnenöffnung nach unten bewegten.
- Nun hat man schon immer versucht, einen Teil der Bühnenhandlung auf die Vorbühne zu verlegen, d. h. auf den Teil der Bühne, der sich vor der Bühnenöffnung, also vor dem durch einen eisernen Vorhang abschließbaren Teil der Bühne befindet. Neuere Bestrebungen im Theaterbau gehen darauf aus, eine Raumbühne zu schaffen und die Handlung durch erhebliches Vergrößern der Vorbühne weit in den Zuschauerraum hinein zu verlegen. Das bedingt aber, daß auch Dekorationsteile und Requisiten, also leicht brennbare Gegenstände, auf der \'orbühne gebraucht werden. Bei der bisher üblichen Anordnung des Schutzvorhanges würden diese Gegenstände sich im Gefahrenfalle nach Schließen des "'orhanges außerhalb des Bühnenhauses befinden, also im Zuschauerraum verbleiben. Es widerspricht das den Sicherheitsvorschriften, so daß auf die Verwendung von Dekorationsteilen vor dem Schutzvorhang verzichtet werden müßte.
- Bei der Erfindung wird der Schutzvorhang nicht von oben nach unten und umgekehrt bewegt, sondern hat die Form eines um seine zum Bühnenboden senkrechte Achse verschwenkbaren Zylindermantel- oder Kugelabschnittes und dreht sich von der Seite in den Raum hinein, die gesamte Vorbühne abschließend. Aus Zweckmäßigkeitsgründen wird man den Schutzvorhang aus mehreren Teilen herstellen, wie es aus der Zeichnung ersichtlich ist.
- Der umwälzende Wert dieser Erfindung besteht aber vor allem darin, daß die Rückseite dieses Schutzvorhanges, wenn er herumgefahren ist, sich also an der Rückwand der Bühne befindet, gleichzeitig als Horizont bzw. Bühnenhimmel benutzt wird. Diese Ausführung eröffnet dem Theaterbau ganz neue Möglichkeiten. Die wichtigsten Vorteile sind die folgenden: a) Bei Umbauten auf der Bühne, Dekorationswechsel usw., ist der gesamte Bühnenraum frei, da der Bühnenhimmel, der gleichzeitig Schutzvorhang ist, nach der Seite oder nach vorn herumgefahren wird.
- b) Auch bei Bühnen ohne Schnürboden kann nunmehr ein Schutzvorhang angebracht werden, da er nicht nach oben, sondern seitlich weggefahren wird.
- Die Ausführung der beschriebenen Erfindung ist aus der Zeichnung ersichtlich. Es bedeuten: b = Hauptbühne, s' und s" = Seitenbühnen, h = Hinterbühne, v = Vorbühne, z = Zuschauerraum, sch = Schutzvorhang.
- Die verschiedenen Stellungen des Schutzvorhanges sind aus der Zeichnung ersichtlich. Er ist nach links oder rechts beliebig um einen gedachten Mittelpunkt drehbar. Bei A befindet sich der Schutzvorhang vorn, der Bühnenraum ist mit der Vorbühne gegen den Zuschauerraum abgeschlossen. Bei B befindet sich der Schutzvorhang hinten und wird als Rund- oder Kuppelhorizont benutzt. C zeigt den zweiteiligen Schutzvorhang nach links und rechts herumgefahren, so daß die beiden Seitenbühnen gegen die Hauptbühne abschließen. Der Schutzvorhang dient hier gleichzeitig als Schallschutz. Bei D dienen die beiden Teile als Bühnenportal und ermöglichen die Einstellung jeder ge= wünschten Breite der Bühnenöffnung.
- Der Schutzvorhang oder seine einzelnen Teile können, wie das ohne weiteres ersichtlich ist, an jeder beliebigen anderen Stelle stehen und dabei je nach Bedarf als Schutzvorhang, Horizont oder zur seitlichen Abdeckung der Bühnenöffnung dienen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Schutzvorhang für Theaterbühnen, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe die Form eines um seine zum Bühnenboden senkrechte Achse verschwenkbaren Zylinder- oder Kuppelabschnittes hat und seine Rückseite als Bühnenhimmel verwendbar ist.
- 2. Schutzvorhang für Theaterbühnen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß derselbe aus mehreren Teilen besteht.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17230D DE803156C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Schutzvorhang fuer Theaterbuehnen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP17230D DE803156C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Schutzvorhang fuer Theaterbuehnen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE803156C true DE803156C (de) | 1951-03-01 |
Family
ID=7366437
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP17230D Expired DE803156C (de) | 1948-10-06 | 1948-10-06 | Schutzvorhang fuer Theaterbuehnen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE803156C (de) |
-
1948
- 1948-10-06 DE DEP17230D patent/DE803156C/de not_active Expired
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