[go: up one dir, main page]

DE803040C - Schieberverschluss fuer Bunkerauslaeufe - Google Patents

Schieberverschluss fuer Bunkerauslaeufe

Info

Publication number
DE803040C
DE803040C DEP32777A DEP0032777A DE803040C DE 803040 C DE803040 C DE 803040C DE P32777 A DEP32777 A DE P32777A DE P0032777 A DEP0032777 A DE P0032777A DE 803040 C DE803040 C DE 803040C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
slide
emergency
main
emergency slide
lock according
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP32777A
Other languages
English (en)
Inventor
Karl Mindermann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Eisenbau Wyhlen AG
Original Assignee
Eisenbau Wyhlen AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Eisenbau Wyhlen AG filed Critical Eisenbau Wyhlen AG
Priority to DEP32777A priority Critical patent/DE803040C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803040C publication Critical patent/DE803040C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D90/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D90/54Gates or closures
    • B65D90/58Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening
    • B65D90/582Gates or closures having closure members sliding in the plane of the opening having a rotational motion
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D2590/00Component parts, details or accessories for large containers
    • B65D2590/54Gates or closures
    • B65D2590/547Gates or closures in multiple arrangement

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Power-Operated Mechanisms For Wings (AREA)

Description

  • Schieberverschluß für Bunkerausläufe Die Erfindung bezieht sich auf einen Schieber verschluß für Bunkerausläufe mit mechanisch angetriebenem Schieber. der die Auslauföffnung des Bunkers abwechselnd freigibt und verschließt.
  • Schieberverschlüsse dieser Art werden inshesondere bei großen nunkern verwendet, um beispielsspeise Steinkohle laufend in abgeteilten Mengen entnehmen zu können. I)ie Nfecbanisierung des Schieberantriebes birgt erhebliche betriebliche Gefahren in sich. So kann beispielsweise hei elektrischem Betrieb das Ausbleiben des Kraftstromes die Schieberbewegung sofort unterbrechen. Das gleiche kann eintreten bei Versagen des Nfotors oder eines Getriebeteiles. In solchen Fällen ist es nicht immer leicht möglich, den Antrieb rasch loszukuppeln, um dann den Schieber von Hand weiterbewegen zu können. Bleibt der Schieber bei Auftreten der Störung gerade in dieser Offenlage stehen, dann ist der sich entladende Kohlenstrom längere Zeit nicht kontrollierbar, wodurch Verluste und Schäden unvermeidlich sind.
  • Die Erfindung will diesen Mangel beseitigen.
  • Nach der Erfindung geschieht dies dadurch, daß neben dem Schieher (Hauptschieber) ein gleichfalls zum Verschließen der Auslauföffnung dienender weiterer Schieber (Notschieber) so angeordnet ist, daß dessen Schließbewegung unabhängig von dem Antrieb des Hauptschiebers steuerbar ist. Ein solcher Notschieher ist jederzeit befähigt, sofort die Funktion des Hauptschiebers zu übernehmen, wenn dieser aus irgendeinem Grunde ausfallen sollte. Es bedarf dazu lediglich einer Auslösung. da sowohl der Notschieber selbst als auch sein Antrieb von dem Hauptschieber bzw. dessen Antrieb völlig unabhängig ist. Die Auslösung des Notschiebers kann dabei von Hand oder auch mechanisch, z. B. elektrisch erfolgen.
  • Zweckmäßig sind sowohl der Hauptschieber als auch der Notschieber als Rundschieber ausgebildet, wobei beide Schieber um die gleiche Drehachse schwenkbar sein können. In Rundschieberform lassen sich die Ergänzungsbewegungen der Schieber besonders leicht durchführen.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform der Erfindung dient zur Steuerung des Notschiebers eine Klinkvorrichtung, die den Notschieber während des störungsfreien Betriebes des Hauptschiebers in einer die Auslauföffnung freihaltenden Bereitschaftslage hält, ihn dagegen freigibt, sobald der Hauptschieber in der vollen oder einer teilweisen Offenlage ausfällt. Die Steuerung des Notschiebers mit Hilfe einer solchen Klinkvorrichtung trägt in besonders hohem WIaße den robusten Verhältnissen Rechnung, die beim Betrieb von Bunkern vorherrschend sind. Hinzu kommt, daß eine Klinkvorrichtung so gut wie gar nicht zu unvorhergesehenen Störungen neigt.
  • Um eine besondere Antriebsvorrichtung für den Notschieber im Falle seiner Auslösung zu vermeiden, ist die Anordnung im Sinne der Erfindung so getroffen, daß der Notschieber nach Freigabe durch die Klinkvorrichtung unter dem Einfluß seiner eigenen Schwere die Schließlage einnimmt. Dieses Alerkmal trägt erheblich zur Vereinfachung des Schieherverschlusses bei.
  • Bei einem weiteren Merkmal der Erfindung weist der Hauptschieber eine Anschlagfläche auf, die zur Mitnahme des mit einer entsprechenden Anschlagfläche versehenen Notschiebers dient, wenn sich der Notschieber in einer Schließlage befindet und in seine Bereitschaftslage zurückgeführt werden soll.
  • Auch dieses blerkmal trägt zur Vereinfachung des Schieherverschlusses bei, da ein besonderes Antriehsmittel für den Notschieber für den Fall, daß er in seine Bereitschaftslage zurückgebracht werden soll, nicht notwendig ist.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt.
  • Fig. I zeigt den Schieberverschluß nach der Erfindung in der Schließlage.
  • Fig. 2 veranschaulicht den Schieberverschluß in der Offenlage.
  • Fig. 3 zeigt die Stellung des Schieberverschlusses, in welcher der Notschieber die Auslauföffnung verschließt.
  • Der Hauptschieber I ist um eine Achse 2 schwenkbar, die in dem Auslauf 3 eines Bunkers 4' oder außerhalb dieses Auslaufs gelagert ist. In Fig. I ist der Hauptschieber 1 in seiner Schließlage dargestellt, während ihn Fig. 2 in der Offenlage zeigt. Der Hauptschieber I ist durch eine Pleuelstange 4 gelenkig mit einer Kurbel 5 verbunden, die in bekannter Weise motorisch angetrieben wird.
  • Auf der Achse 2 des Hauptschiebers I ist ein weiterer Rundschieber, nämlich der Notschieber 6 gelagert, und zwar völlig unal,hängig von dem Hauptschieber I. Auch der Notschieber 6 vermag die Auslauföffnung 3 völlig zu schließen, wenn sich der Hauptschieber in seiner Offenlage befindet. Eine solche Schließstellung des Notschiebers 6 ist in Fig. 3 dargestellt. Der Notschieber 6 wird in seiner oberen Bereitschaftslage durch eine Klinke 7 gehalten, die an einem schwenkbaren T-Stück 8 angeordnet ist. Das T-Stück 8 ist bei 9 frei schwenkbar. Seine Schwenkbewegung nach unten ist durch einen Anschlag Io begrenzt. Das T-Stück 8 ist durch ein Seil 11 mit einem Handgriff 12 verbunden, mit dem die Klinke 7 ausgelöst werden kann.
  • Während des normalen Betriebes hängt der Notschieber 6 in der Klinke 7, während dagegen der Hauptschieber I durch die Pleuelstange 4 in regelmäßigen Zeitabständen hin und zurück bewegt wird, wobei sich die Auslauföffnung 3 abwechselnd öffnet und schließt (vgl. Fig. 2). Eine Anschlagfläche I3 des Notschiebers dient als Anschlag- bzw. als obere Hubbegrenzung für den Hauptschieber I. Dabei kommt eine Anschlagfläche 14 des Hauptschiebers an der Fläche I3 des Notschiebers 6 zur Anlage (vgl. Fig. I). Besonders zweckmäßig ist, daß dabei die Fläche I3 des Notschiebers 6 keine starre Begrenzung darstellt. Die Schwenkbarkeit des Notschiebers 6 um die Achse 2 läßt ein gewisses Spiel zu, so daß die Gefahr eines Bruches auch dann nicht besteht, wenn zwischen die Flächen I3 und 14 Kohlenstücke oder sonstiges Schüttgut gelangen sollte.
  • Tritt nun plötzlich eine Störung auf mit der Folge, daß der Hauptschieber I in seiner vollen Offenlage (Fig. 2) oder in einer teilweisen Offenlage stehenbleibt, dann kann der Notschieber 6 sofort in Tätigkeit treten. Bei Handbetrieb braucht lediglich an dem Griff 12 gezogen zu werden, was zur Folge hat, daß der Notschieber 6 sofort seine Schließlage (vgl. Fig. 3) einnimmt, und zwar unter dem Einfluß seiner eigenen Schwere, d. h. also ohne jegliche besondere Antriebsmittel. Nach Beseitigung der Störung kann der normale Betrieb ohne weiteres fortgeführt werden. Der Notschieber 6 wird dabei von dem Hauptschieber I mitgenommen und in seiner oberen Bereitschaftslage durch Einrasten der Klinke 7 verankert.
  • Die Auslösung der Klinke 7 im Falle einer Störung kann aber auch mechanisch, z. B. elektrisch erfolgen. Bei Unterbrechung des Hauptbetriebs stromes kann in bekannter Weise ein Nebenstromkreis geschlossen werden, der dann die Auslösung der Klinke 7 bewirkt.
  • Besonders zu beachten bei dem Schieberverschluß nach der Erfindung ist, daß der Notschieber völlig unabhängig von dem Hauptschieber in Tätigkeit gesetzt werden kann, so daß er von irgendeiner Störung niemals in WIitleidenschaft gezogen werden kann.
  • Der Haupt- und der Notschieber können auch in umgekehrter Lage angeordnet sein. In diesem Fall würde der Notschieber unten und der Hauptschieber oben liegen. Der Verschluß brauchte dann lediglich mittels eines Gegengefiviclltes von unten nach oben bedient zu werden. Die Ausklinkung des Gegengewichtes würde in der gleichen Form erfolgen können, wie sie oben beschrieben ist.
  • PTENTANSPROCHE: I. Schieberverschluß für Bunkerausläufe mit mechanisch angetriebenem Schieber, der die Auslauföffnung des Bunkers abwechselnd freigibt und verschließt, dadurch gekennzeichnet, daß neben dem Schieber (Hauptschieber I) ein gleichfalls zum Verschließen der Auslauföffnung (3) dienender weiterer Schieber (Notschieber 6) angeordnet ist, dessen Schließbewegung unabhängig von dem Antrieb (4, 5) des Hauptschiebers steuerbar ist.

Claims (1)

  1. 2. Schieberverschluß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Hauptschieber (I) als auch der Notschieber (6) als Rundschieber ausgebildet sind.
    3. Schieberverschluß nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschieber (I) und der Notschieber (6) um die gleiche Drehachse (2) schwenkbar sind.
    4. Schieberverschluß nach den Ansprüchen I bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zur Steuerung des Notschiebers (6) eine Klinkvorrichtung (7) dient, die den Notschieber während des störungsfreien Betriebes des Hauptschiebers (I) in einer die Auslauföffnung freihaltenden Bereitschaftslage hält, ihn dagegen freigibt, sobald der Hauptschieber in der vollen oder einer teilweisen Offenlage ausfällt.
    5. Schieberverschluß nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Notschieber (6) nach Freigabe durch die Klinkvorrichtung (7) unter dem Einfluß seiner eigenen Schwere die Schließlage einnimmt.
    6. Schieberverschluß nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Hauptschieber (I) eine Anschlagfläche (14) aufweist, die zur Mitnahme des mit einer entsprechenden Anschlagfläche (I3) versehenen Notschiebers (6) dient, wenn sich der Notschieber in einer Schließlage befindet und in seine Bereitschaftslage zurückgeführt werden soll.
DEP32777A 1949-01-30 1949-01-30 Schieberverschluss fuer Bunkerauslaeufe Expired DE803040C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP32777A DE803040C (de) 1949-01-30 1949-01-30 Schieberverschluss fuer Bunkerauslaeufe

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEP32777A DE803040C (de) 1949-01-30 1949-01-30 Schieberverschluss fuer Bunkerauslaeufe

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE803040C true DE803040C (de) 1951-02-26

Family

ID=7372910

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP32777A Expired DE803040C (de) 1949-01-30 1949-01-30 Schieberverschluss fuer Bunkerauslaeufe

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE803040C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976255C (de) * 1953-04-24 1963-05-30 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Vorrichtung fuer die Zufuehrung von Braunkohle zu Brikettstrangpressen

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE976255C (de) * 1953-04-24 1963-05-30 Kloeckner Humboldt Deutz Ag Vorrichtung fuer die Zufuehrung von Braunkohle zu Brikettstrangpressen

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE803040C (de) Schieberverschluss fuer Bunkerauslaeufe
DE502763C (de) Bunkerabsperrschieber
DE660709C (de) Vorrichtung zum UEberziehen von Klosettsitzen mit einer mit Sitzausschnitten versehenen Schutzbahn
DE1082853B (de) Vorrichtung zum selbsttaetigen Regeln des Gutauslaufes bzw. des Fuellgrades von Rutschen, Wendeln od. dgl.
DE595931C (de) Druckknopf-Umkehrschuetzensteuerung
DE744598C (de) Selbsttaetige, mit Gutschonvorrichtung ausgeruestete Fuelleinrichtung fuer Gefaessfoerderung
DE574596C (de) Vorrichtung zum Abzaehlen von Mengen, insbesondere Stueckgut
DE931880C (de) Entleerungsvorrichtung fuer Silos
DE565117C (de) Elektrisch gesteuerte Abfuell- und Dosiervorrichtung fuer fluessige, breiige und koernige Stoffe
DE945539C (de) Skipfoerderanlage
DE516719C (de) Elektrisch angetriebene Vorrichtung zur selbsttaetigen Entnahme von Durchschnitts-gasproben aus Leitungen mit schwankendem Druck
AT282993B (de) Mikrotom
DE660318C (de) Elektrischer Schuetthoehenanzeiger fuer Silos u. dgl.
DE450291C (de) Elektropneumatische Fernsteuerung elektrischer Motoren, insbesondere Bahnmotoren
DE909827C (de) Elektrischer Umschalter, insbesondere fuer Zugbeleuchtungsanlagen
DE530474C (de) Fernbetaetigungseinrichtung mit umlaufenden Kontaktarmen zur Betaetigung beweglicher Organe, wie OElschalter u. dgl., in einer Nebenstelle von einer Hauptstelle aus
DE345818C (de) Beschickungsvorrichtung mit schwenkbarem Verteiler fuer Gaserzeuger
DE297896C (de)
DE1628519C (de) Einrichtung zum elektromagnetisch ge steuerten Zufuhren von zuerst puherformi gen. danach flussigen Zusätzen zum Spulw as ser in Geschirrspulmaschinen oder dgl
DE820874C (de) Schaltungsanordnung fuer elektrische Raumschutzanlagen
DE69611943T2 (de) Ladevorrichtung für Chargenspeisemaschine
DE626721C (de) Elektromotorischer Antrieb fuer ferngesteuerte Vorrichtungen
AT68259B (de) Selbsttätige Verriegelungsvorrichtung für die Fahrstuhltüren elektrischer Aufzüge.
DE1221979B (de) Silo zur Lagerung und zum fernbetaetigten Auslagern von stossempfindlichen Packeinheiten
AT162521B (de) Einrichtung zur elektrischen Fernmeldung und Fernsteuerung