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DE803001C - Hoelzerne Spannvorrichtung bei einem Sparrentragwerk mit Querverband - Google Patents

Hoelzerne Spannvorrichtung bei einem Sparrentragwerk mit Querverband

Info

Publication number
DE803001C
DE803001C DEP45467A DEP0045467A DE803001C DE 803001 C DE803001 C DE 803001C DE P45467 A DEP45467 A DE P45467A DE P0045467 A DEP0045467 A DE P0045467A DE 803001 C DE803001 C DE 803001C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rafter
wooden
wedges
bracing
rafters
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP45467A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Vollmar
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP45467A priority Critical patent/DE803001C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE803001C publication Critical patent/DE803001C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B7/00Roofs; Roof construction with regard to insulation
    • E04B7/02Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B1/00Constructions in general; Structures which are not restricted either to walls, e.g. partitions, or floors or ceilings or roofs
    • E04B1/18Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons
    • E04B1/26Structures comprising elongated load-supporting parts, e.g. columns, girders, skeletons the supporting parts consisting of wood
    • E04B1/2604Connections specially adapted therefor
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04BGENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
    • E04B5/00Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
    • E04B5/16Load-carrying floor structures wholly or partly cast or similarly formed in situ
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
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    • E04B1/2604Connections specially adapted therefor
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Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Joining Of Building Structures In Genera (AREA)

Description

  • Hölzerne Spannvorrichtung bei einem Sparrentragwerk mit Querverband Gegenstand der l'rlindung ist eine hölzerne Spannvorrichtung bei einem Sparreiitragwerk mit Querverband mit sich gegenüberliegenden Bindehölzern. Es ist bekannt, an Stelle der die Dachsparren bildenden Holzbalken hochkant gestellte Tragbohlen oder Tragbretter mit einem mehr oder weniger stark überhöhten Querschnitt zti verwenden, die aber in ihrer Lage gegen ein Verkanten gesichert «-erden müssen. Dieses erfolgte bisher meist durch quer verlaufende, in gewissen Abständen über die ganze Sparrenlänge verteilte Bindehölzer, die oberhalb und unterhalb an die Sparren unmittelbar angenagelt wurden. Bei Tragdecken aus derartigen hochkant gestellten Tragholden oder Tragbrettern hat man die Sicherung gegen ein seitliches Verwerfen oder Verbiegen bereits durch zwischen die Bindehölzer eingesetzte Spreizbrjetter bewirkt, die in gewissen Abständen über die ganze Trägerlänge verteilt sind und über die Zwischenräume zwischen den benachbarten Trägern reichen. Abgesehen davon, daß diese Art der Sicherung immer noch verhältnismäßig viel Holz erfordert, sind zur Herstellung einer solchen Tragdecke Spannvorrichtungen erforderlich, die aber den Zusammenbau erschweren und verzögern. Bei Dachstühlen sind nun derartige Spreizbretter nicht zweckmäßig, da die Dachsparren weniger auf Biegung beansprucht sind und daher in weiteren Abständen voneinander verlegt sind als die Tragbretter oder Tragbohlen der Tragdecken. Es besteht nun zwar die Möglichkeit, an Stelle dieser Spreizbretter beiderseits der Sparren schmale Holzsteifen zwischen die oben und unten verlaufenden, einander gegenüberliegenden Bindehölzer einzunageln, aber diese Art der Verbindung hat trotz ihrer Holzersparnis den Nachteil, daß sich beim Schwinden des Sparrenholzes, das hauptsächlich quer zur Faserrichtung erfolgt, die Bindehölzer von den Sparren abstoßen, weil die Faserrichtung der Holzsteifen quer zu derjenigen der Sparren verläuft. Ein derartiger Dachstuhl wird sich daher beim Austrocknen bald lockern.
  • Es sind nun hölzerne Spannvorrichtungen bekanntgeworden, die die festgestellten Mängel in weitgehendem Maße dadurch beseitigen, daß Sparrentragwerke mit Querverbänden aus sich gegenüberliegenden Bindehölzern vorgesehen sind, die an den Kreuzungsstellen zu beiden Seiten der Sparren in die Bindehölzer eingreifende Holzsteifen aufweisen. Diese bestehen entweder auf der einen Seite aus einem Vierkantholz und auf der anderen Seite aus nachspannbaren Doppelkeilen, die mit ihren Schrägflächen zusammenliegen und parallele AußenPächen besitzen, oder aus je einem Vierkantholz auf 'beiden Seiten, wobei alsdann die Verspannung durch einen Keil in Form einer Platte, der einseitig zwischen Vierkantholz und Sparren, parallel zum Sparrenverlauf, angeordnet ist, bewirkt wird.
  • Trotzdem diese Spannvorrichtungen vor allem hinsichtlich ihrer Wirksamkeit einen bedeutsamen technischen Fortschritt darstellen, haften ihnen jedoch noch Mängel an, die zu beseitigen von besonderer Bedeutung für die aus Gründen sparsamster Verwendung des Rohstoffes Holz so sehr im Vordergrund stehenden Sparkonstruktionen überhaupt sind. So ist beispielsweise bei der Verspannung durch Doppelkeile ein Mangel darin zu erblicken, daß bei der Herstellung der Aussparungen zur Aufnahme der Steifen, d. h. bei geringfügigen Verschiebungen ihrer Abstände, die Doppelkeile infolge ihrer parallelen Außenflächen nicht voll tragen. Dasselbe ist auch bei dem Plattenkeil der Fall, der dazu nur Kantendruck ausübt. Außerdem hat er den Nachteil, daß er sich beim Eintreiben leicht spaltet, da er in seiner vollen Breite bei quer gerichteter Faser eingetrieben und deshalb zu Sicherungszwecken mehrfach vernagelt werden muß. Während bei den Doppelkeilen die aus den Aussparungen austrettnden Teile entfernt "werden müssen, haftet beiden Spannvorrichtungen noch der Mangel an, daß der Aufwand an Material und Arbeit noch zu hoch ist. Bei den Doppelkeilen ist dieses insofern der Fall, als durch die Zweiteilung in Richtung der X-Achse das Widerstandsmoment der auf Biegung beanspruchten Holzsteife erheblich geschwächt wird und der Gesamtquerschnitt derselben und der zugehörigen Aussparungen infolgedessen entsprechend vergrößert werden muß.
  • Erfindungsgemäß werden diese Mängel in einfacher und sicherer Weise dadurch beseitigt, daß auf einer Sparrenseite oder auf beiden Seiten, wenn dieses zweckmäßig erscheint, Holzsteifen mit je zwei voneinander unabhängigen Keilen vorgesehen sind, wodurch in erster Linie ein volles Tragen auch bei nicht parallelem Verlauf der Holzsteifen unter sich gewährleistet ist. Durch die Anordnung der Keile zwischen Holzsteife und Sparren, die in Richtung der Holzsteife auf beiden Seiten eingetrieben werden, ist es möglich, dieselben durch Nagelung mit den Sparren zu verbinden. Das hat zur Folge, daß bei dem unvermeidlichen Schwinden des Sparrenholzes, das in Richtung der Sparrenhöhe beträchtlich sein kann, die Keile zwangsweise mitgehen und hierdurch eine dauernde und gute Versteifung des ganzen Tragwerkes sichern, ohne daß ein besonderes Nachspannen der Keile erforderlich wird.
  • Auf weitere Einzelheiten der erfindungsgemäßen hölzernen Spannvorrichtung bei einem Sparrentragwerk mit Querverband wird bei der nachfolgenden Beschreibung eines in der Zeichnung veranschaulichten Anordnungs- und Ausführungsbeispieles hingewiesen.
  • Es zeigt Abb. i eine Draufsicht auf ein Sparrentragwerk, und zwar für mehrteilige Druckstäbe aus Holz, mit der erfindungsgemäßen Spannvorrichtung, Abb. 2 einen nuersclinitt der Abb. i nach der Linie A-B, Abb.3 eine vergrößerte Draufsicht auf einen Kreuzungspunkt der Bindrtiölzer mit einem Sparren der Abb. i und 2 in Parallelperspektive, Abb.4 eine vergrößerte Draufsicht auf die erfindungsgemäße Holzsteife mit der Anordnung von Keilen vor der in den Abb. 1, 2 und 3 gezeigten Anwendung in Parallelperspektive.
  • Bei dem Sparrentragwerk des Erfindungsgegenstandes sind die Sparren a in der bekannten Weise in normalen Abständen nebeneinander verlegt und in ihrer hochkant gestellten Lage durch hierzu quer verlaufende, in gewissen Abständen über die ganze Sparrenlänge verteilte Bindehölzer b gehalten, die jeweils paarweise einander gegenüberliegend, an der Ober- und Unterseite der' Sparren a angenagelt sind. An denjenigen Stellen, an denen die Bindehölzer b die Sparren a kreuzen, sind längliche Aussparungen c in den Bindehölzern b angebracht, die somit gleichfalls paarweise gegenüberliegen. In diesen Aussparungen c ist an einer Seite des Sparrens a seitlich ein Vierkantholz d mit parallelen Außenflächen eingesetzt, das in die Aussparung c hineinragt. An der anderen Seite des Sparrens a befindet sich dagegen erfindungsgemäß ein Vierkantholz e, bei dem die dem Sparren a zugekehrte Außenfläche f unmittelbar oder mit geringem Abstand von ihrer Mitte ausgehend nach beiden Seiten zu abgeschrägt ist.
  • Die durch die Schrägen h und der Sparrenwandung gebildete keilförmige Aussparung dient der Aufnahme der Verspannungskeile g, die durch Nägel i gegen Herausfallen gesichert werden und die gleichzeitig die Aufgabe eines Mitnehmers beim Schwinden des Holzes übernehmen. Da die Holzsteifen gleichmäßig auf Biegung beansprucht sind und die größte Beanspruchung in ihrer Mitte auftritt, wird durch die Anbringung der Schrägen h. das Widerstandsinoinent nicht verringert, so daß der Holzaufwand nicht größer ist als der des Vierkantholzes d. Es ist zu berücksichtigen, daß die Aussparungen c erfahrungsgemäß fast ausschließlich maschinell unter Verwendung entsprechender Werkzeuge immer in gleichbleibender Größe, die den Vierkanthölzern angeglichen ist, hergestellt werden, so daß der Spielraum der in den Kreuzungspunkten zusammenstoßenden Hölzer auf das für den Zusammenbau notwendige Maß beschränkt werden kann. Selbst unter Berücksichtigung des Schnittverlustes beim Schneiden der Schrägen lt können die anfallenden keilförmigen Holzabfälle allgemein als Verspannungskeile g Verwendung finden. so daß für diese kein besonderer Holzaufwand erforderlich ist. Andernfalls genügen zur Herstellung der Verspannungskeile g kleinste Holzabfälle, am besten von Hartholz, die in den Fertigungsbetrieben für eine wirtschaftliche Verwertung ohnehin verlorengehen. Ihre Länge kann ohne weiteres im voraus bestimmt «-erden, die so zu bemessen ist, daß die Verspannungskeile g im angezogenen Zustande nicht Tiber die Bindehölzer b hinausragen. Dagegen kann das Keilende in die Aussparungen c hineinreichen. "renn dieses aus Gründen einer festen Verspannung erforderlich ist.
  • Bei dem in Abb.-1 dargestellten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen Holzsteife sind die Verspannungskeile g einem längeren Vierkantholz c entnommen, für den Fall, daß größere Spielräume zu überbrücken sind. Kleinere Heftnägel k dienen der Befestigung der Verspannungskeile g an das Vierkantholz e zur Erleichterung des Zusammenbaues derartiger Sparrentragwerke. Ihre Lage ist zweckmäßig der Keilrichtung anzugleichen, damit sie dem Keilvorgang möglichst wenig Widerstand entgegensetzen.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Hölzerne Spannvorrichtung bei einem Sparrentragwerk mit Querverband mit aus sich gegenüberliegenden Bindehölzern und an den Kreuzungsstellen zu beiden Seiten der Sparren in die Bindehölzer eingreifenden Holzsteifen, dadurch gekennzeichnet, daß auf der einen Seite des Sparrens (a) ein Vierkantholz (d) mit parallelen Außenflächen und auf der anderen Seite ein Vierkantholz (e) vorgesehen ist, bei dem die dem Sparren (a.) zugekehrte Außenfläche (f) mit geringem Abstand von ihrer Mitte ausgehend nach oben und unten zu abfallende Schrägen (k) aufweist und die sich hierdurch ergebenden keilförmigen Aussparungen durch Verspannungskeile (g) ausgefüllt sind.
  2. 2. Hölzerne Spannvorrichtung bei einem Sparrentragwerk mit Querverband nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannungskeile (g) durch Nägel (i) unmittelbar mit dem Sparren (a) verbunden sind.
  3. 3. Hölzerne Spannvorrichtung bei einem Sparrentragwerk mit Querverband nach Anspruch z oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die durch die Herstellung der Schrägen (Ft) anfallenden keilartigen Holzabfälle die Verspannungskeile (g) bilden. Hölzerne Spannvorrichtung bei einem Sparrentragwerk mit Querverband nach einem der Ansprüche r bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Verspannungskeile (g) zum Zwecke der lUontagevereinfachung durch Heftnägel (k) mit dem Vierkantholz (e) verbunden sind.
DEP45467A 1949-06-11 1949-06-11 Hoelzerne Spannvorrichtung bei einem Sparrentragwerk mit Querverband Expired DE803001C (de)

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