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DE802787C - Antriebsanlage fuer Fahrzeuge mit einer Brennkraftmaschine und einem Stufengetriebe - Google Patents

Antriebsanlage fuer Fahrzeuge mit einer Brennkraftmaschine und einem Stufengetriebe

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Publication number
DE802787C
DE802787C DEP26033A DEP0026033A DE802787C DE 802787 C DE802787 C DE 802787C DE P26033 A DEP26033 A DE P26033A DE P0026033 A DEP0026033 A DE P0026033A DE 802787 C DE802787 C DE 802787C
Authority
DE
Germany
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speed
internal combustion
combustion engine
piston
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP26033A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Sulzer AG
Original Assignee
Sulzer AG
Gebrueder Sulzer AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Sulzer AG, Gebrueder Sulzer AG filed Critical Sulzer AG
Application granted granted Critical
Publication of DE802787C publication Critical patent/DE802787C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W30/00Purposes of road vehicle drive control systems not related to the control of a particular sub-unit, e.g. of systems using conjoint control of vehicle sub-units
    • B60W30/18Propelling the vehicle
    • B60W30/19Improvement of gear change, e.g. by synchronisation or smoothing gear shift
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
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    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
    • B60W2710/00Output or target parameters relating to a particular sub-units
    • B60W2710/06Combustion engines, Gas turbines
    • B60W2710/0616Position of fuel or air injector
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60WCONJOINT CONTROL OF VEHICLE SUB-UNITS OF DIFFERENT TYPE OR DIFFERENT FUNCTION; CONTROL SYSTEMS SPECIALLY ADAPTED FOR HYBRID VEHICLES; ROAD VEHICLE DRIVE CONTROL SYSTEMS FOR PURPOSES NOT RELATED TO THE CONTROL OF A PARTICULAR SUB-UNIT
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    • B60W2710/1005Transmission ratio engaged

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Automation & Control Theory (AREA)
  • Control Of Transmission Device (AREA)

Description

  • Antriebsanlage für Fahrzeuge mit einer Brennkraftmaschine und einem Stufengetriebe Die Erfindung bezieht sich auf eine Antriebsanlage für Fahrzeuge mit einer Brennkraftmaschine und einem Stufengetriebe, bei der die Schaltung von einer Stufe niedrigeren auf eine Stufe höheren Verhältnisses zwischen Sekundärdrehzahl und Primärdrehzahl am Stufengetriebe beim Sinken des Drehmoments der Brennkraftmaschine auf einen vorausbestimmten Wert und die Schaltung von einer Stufe höheren auf eine Stufe niedrigeren Drehzahlverhältnisses beim Sinken der Drehzahl der Brennkraftmaschine auf einen vorausbestimmten Wert ausgelöst wird. Die Erfindung ist gekennzeichnet durch einen von der Brennkraftmaschine angetriebenen Drehzahlregler, welcher eine Stufenwechseleinrichtung so beeinflußt, daß die Schaltung auf eine Stufe höheren Drehzahlverhältnisses innerhalb des Bereiches, in welchem die Brennstoffmenge geregelt wird, und die Schaltung auf eine Stufe niedrigeren Drehzahlverhältnisses außerhalb des Brennstoffregelbereiches ausgelöst wird.
  • Der Drehzahlregler kann außer der Stufen-Wechseleinrichtung auch die Brennstoffeinstellvorrichtung der Brennkraftmaschine beeinflussen, Mittels einer Blockiervorrichtung kann die Stufenwechseleinrichtung blockiert werden, solange sie vom Drehzahlregler nicht beeinflußt wird. Für die Einstellung der Solldrehzahl, der Höchstmenge des Brennstoffes, der Drehzahl und des Drehmoments, bei welchen der Drehzahlregler die Wechseleinrichtung beeinflußt, kann eine Vorrichtung vorgesehen sein, durch die alle Größen gleichzeitig eingestellt werden. Im Gestänge, durch welches der Drehzahlregler die Stufenwechseleinrichtung beeinflußt, kann eine einseitig wirkende Verzögerungsbremse eingebaut werden, um ein zu rasches Ablaufen der Schaltimpulse zu verhüten.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand der auf der Zeichnung vereinfacht dargestellten Ausführungsbeispiele näher erläutert. Fig. i veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel, bei welchem die Schaltimpulse mindestens teilweise elektrisch übertragen werden. Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.2 werden die Schaltimpulse im wesentlichen auf hydraulischem Weg übertragen.
  • Die in Fig. i gezeigte Antriebsanlage besitzt eine Brennkraftmaschine A, welche über ein Stufengetriebe B die nicht gezeichneten Triebräder eines Fahrzeugs antreibt. Eine Wechseleinrichtung D wird von einer Regeleinrichtung C beeinflußt. Sie steuert selbständig das Stufengetriebe B in der Weise, daß jeweils die der eingestellten Geschwindigkeit und der augenblicklichen Belastung entsprechende Geschwindigkeitsstufe des Getriebes zur Wirkung kommt. Zu diesem Zweck besitzt die Wechseleinrichtung D außer einer Auslöseeinrichtung Dt eine Programmschalteeinrichtung D2, welche von der Regeleinrichtung C mittels der Auslöseeinrichtung Dl beeinflußt, die Schaltimpulse zum `Vechsel der Übertragung durch eine Stufe auf die Übertragung durch eine andere Stufe selbständig in programmäßiger Reihenfolge auslöst.
  • Die Brennkraftmaschine A besitzt eine Flüssigkeitskupplung 2 zur Übertragung der Leistung. Die Flüssigkeitskupplung hat den Zweck, die Übertragung von Schwingungen und Stößen zu dämpfen.
  • Die Antriebsleitung wird mittels des Stufengetriebes B und einem nicht gezeichneten Wendegetriebe auf die Triebräder übertragen. Das Stufengetriebe umfaßt eine Reibungskupplung 3, die Stufengetriebe 4, eine Freilaufkupplung 5 und die zum Wendegetriebe führende Antriebwelle 6. Jeder einzelne Stufentrieb I bis IV kann einzeln durch die Kupplungen 7 bzw. 8 ein- oder ausgeschaltet werden. Die Naben der Kupplungen 7 und 8 sind auf der Sekundärwelle verschiebbar aufgekeilt. In der Mittellage der Kupplungen zwischen den benachbarten lose auf der Sekundärwelle sitzenden Zahnrädern entsteht keine Kraftübertragung von den Zahnrädern auf die Sekundärwelle. Wird aber eine der Kupplungen gegen ein Zahnrad einer der Triebe I bis IV verschoben, so gelangen zunächst kegelige Reibflächen miteinander in Berührung, bis die Sekundärwelle und das Zahnrad miteinander synchronisiert sind. Darauf wird eine verzahnte Kupplungsmuffe unter Überwindung des Drucks einer nicht gezeichneten Feder auf eine entsprechende Hilfsverzahnung des Zahnrades aufgeschoben, wodurch eine feste Verbindung zwischen dem Zahnrad und der Sekundärwelle hergestellt ist.
  • Die Programmschalteinrichtung D2 besitzt im wesentlichen die Servomotoren 9, 12 und 15, 18, ferner den Servomotor 87 zur Steuerung der Reibungskupplung 3 und die Steuerventile 76, 78, 8o. 82 und 84. Mit dem Servomotor 9, 12 ist ein Verriegelttngsorgan 9' und mit dem Servomotor 15, 18 ein Verriegelungsorgan 15' gekuppelt. Dies.. Verriegelungsorgane sind als Schalter ausgebildet und in die Schaltleitungen 77, 79, 81, 83 der Steuerventile 76, 78, 80, 82 und 84 eingesetzt. Außerdem ist in die Schaltleitungen dieser Ventile noch der Verriegelungsschalter 85 eingesetzt, welcher mit dem Servomotor 87 gekuppelt ist.
  • Die Auslösevorrichtung D1 besitzt einen Servomotor 62, der mittels der Steuerventile 56 bis 59 gesteuert den Stufenschalter 89 in die den Betriebsverhältnissen entsprechende Stufenstellung bringt. Durch eine Blockiervorrichtung 151, 157, 164 werden der Servomotor und der Stufenschalter in der jeweils gewünschten Stufenstellung blockiert.
  • Die Regeleinrichtung C besitzt einen Fliehkraftregler 21, welcher die durch die Brennstoffpumpen 34 geförderte Brennstoffmenge einstellt und gleichzeitig auch zur Beeinflussung der Auslöseeinrichtung Dl dient. Mit Hilfe des Hebels 27 kann die vom Brennstoffregler eingehaltene Drehzahl und der Höchstwert der der Brennkraftmaschine zugeführten Brennstoffmenge nach Bedarf eingestellt werden. Durch Verstellen dieses Hebels wird einerseits die Spannung der Muff enfeder 25 eingestellt und anderseits die Lage festgelegt, bis zu welcher der Regler 21 das Gestänge 33 nach rechts verschieben kann. Dadurch wird die Höchstmenge der der Brennkraftmaschine zuführbaren Brennstofmenge eingestellt bzw. jeder eingestellten Drehzahl eine bestimmte Höchtsbrennstoffmenge zugeordnet.
  • In der Leerlaufstellung LL des Hebels 27 gelangt der Hilfshebel 28 am festen Anschlag 30 zur Auflage. Durch diesen Anschlag wird dann die Höchstbrennstoffmenge auf einen Wert festgelegt, bei dem das störungsfreie Anlaufen der Maschine gesichert ist. Die Hülsenfeder 25 besitzt in dieser Stellung des Hebels 27 die geringste Spannung. Der Regler 21 stellt also die niedrigste Drehzahl für die Brennkraftrnaschine ein. Das Ventil 88 wird nach links gedrückt, und der Kolben 86 ist somit auf seiner linken Seite mit Druckluft belastet, so daß er in seine äußerste Stellung rechts läuft und die Kupplung 3 löst. Selbst wenn das Ventil 84 Druckluft gegen die rechte Seite des Kolbens 86 zutreten lassen würde, würde dieser bei dem dabei einzustellenden Gleichgewicht der Druckluft zu beiden Seiten des Kolbens 86 durch die Feder 87" dennoch in seine äußerste Lage rechts gebracht. Ist in dieser Stellung der Regeleinrichtung C die Brennkraftmaschine durch einen nicht gezeichneten Anlaßmotor in Betrieb gesetzt worden, so läuft sie mit niedrigster Drehzahl im Leerlauf weiter. Die Fliehgewichte 22 des Reglers 21 sind weit ausgelenkt, und die Muffe 23 steht in äußerster Lage rechts.
  • Außerdem wirkt der Regler 21 über ein Gestänge 65 bis 69 und vermittels eines Hebels 52 auf die Steuerventile 56 bis 59 der Auslöseeinrichtung Dl. Bei der äußersten Stellung rechts der Muffe 23 befindet sich die Stange 68 in äußerster Lage links. Da aber auch die Muffe 26 ganz rechts sich befindet, nimmt der Gelenkpunkt 67 eine mittlere Stellung ein. Der Hebel 27 hat in der Stellung LI die Stange 45 mit dem Anschlag 44 nach rechts verschoben. hierdurch wird mittels des 1-Icbels 48 und der Stange 5o der Gelenkpunkt 49 des Hebels 52 nach links und der Mitnehmer 53 nach rechts verschoben. Über das Organ 55 und das Federglied 57 wird das Ventil 59 geöffnet. Es gelangt nun Druckmittel Tiber die Leitung 61 in die rechte Seite des Zylinders 62, so daß der Kolben 63 nach links verschoben wird. Das durch den Kolben der linken Seite des Zylinders 62 verdrängte Arbeitsmittel strömt dann Tiber die Leitung 6o ab. Der Kolben 63 gelangt hierbei in die äußerste Lage links und verbleibt alsdann in dieser Lage. Die Kontaktfinger ioo bis 103 des Stufenschalters 89 berühren damit die Kontaktbelege 73 und 74 in der Stufenstellung 1. Von der positiven Steuerstroinquelle fließt dann ein Strom über die Kontaktfinger rot und 103 und die Leitung 77 zum elektropneumatischen Steuerventil 76 und von hier zum Kontaktfinger 107 des Verriegelungsschalters 85. Der Kontaktfinger i i i verbindet die Schalter mit dem negativen Pol der Steuerstromquelle. Das Solenoid bringt nun (las Steuerventi176 in gegen die Zuflußseite geöffnete Stellung. Es kann damit Druckmittel in den Servomotorzylinder 9 gelangen, und der Kolben io wird der Feder ii entgegen nach links verschoben. Dadurch wird die Getriebestufe 1 des Stufengetriebes h eingeschaltet und die Kontakte 112 bis 115 des mit den Kolben io und 13 verbundenen Verriegelungsschalters 9' geschlossen. Es entsteht nun auch ein Leitungsschluß zwischen der Leitung 77, dem Kontaktfinger 115, dem Belag 116, dein Kontaktfinger 114 und dem Solenoid des Steuerventils 84. Das Ventil 84 stellt eine Verbindung zwischen der Druckmittelquelle und dein rechten Raum des Servomotorzylinders 87 her, so daß der Kolben 86 zu beiden Seiten durch den gleichen Arbeitsmitteldruck belastet ist. Durch die Wirkung der Feder 87a verbleibt der Kolben 86 in seiner äußersten Lage rechts, so daß die Kupplung 3 vorerst ausgeschaltet bleibt.
  • Bewegt man den Hebel 27 um ein geringes Maß nach rechts, so hebt er sich zunächst vom Ventil 88 und vom Anschlag 44 der Stange 45 ab. Es entsteht nun eine Verbindung zwischen dem Zylinderraum zur linken Seite des Kolbens 86 und dem Ablauf. Der Arbeitsmitteldruck zur rechten Seite des Kolbens drückt denselben nun nach links, so lange, bis die Reibungsbeläge der Kupplung 3 miteinander zur festen Auflage gelangen und die Leistung der Brennkraftmaschine nunmehr über die bereits eingeschaltete erste Stufe des Stufengetriebes auf die Triebräder übertragen wird. Die hierbei an den Triebrädern ausgeübte Zugkraft ist durch die Drehzahl der Brennkraftmaschine, die Charakteristik der Flüssigkeitskupplung 2 und das Übersetzungsverhältnis der Getriebestufe i bestimmt.
  • Nach Abheben des Hebels 27 vom Anschlag 4.4 wird das Gestänge 45 durch die Feder 42 nach links verschoben, bis es am Anschlag 47 zur Auflage gelangt. Dadurch wird der Gelenkpunkt des Hebels 48 nach links und der Gelenkpunkt 46 nach rechts verschoben. In dieser Stellung nimmt der Gelenkpunkt 49 des Hebels 52 eine Stellung ein, bei der der Mifnehnier 53 eine mittlere Lage einnimmt, in welcher die Ventile 58 und 59 geschlossen sind.
  • Beim weiteren Verschieben des Hebels 27 nach rechts wird die Spannung der Hülsenfeder 25 erhöht. Die Fliehgewichte 22 des Reglers 21 werden gegen ihre Drehachse hin bewegt. Die Muffe 23 bewegt sich dabei nach links und das Gestänge 33 nach rechts, so daß der Brennkraftmaschine eine vergrößerte Brennstoffmenge zugeführt wird. Die Höchstmenge an Brennstoff, welche der Breiinkraftmaschine zugeführt werden kann, ist durch den Anschlag 32 bestimmt, sobald das Gestänge 33 auf (lern Hebel 28 zum Aufliegen kommt. Die Feder 29 muß selbstverständlich so stark sein, daß sie nicht unter der Wirkung der Hülsenfeder 25 den Hilfshebel 28 von seinem Anschlag am liebe]25 oder vom Anschlag 3o abzuheben vermag.
  • Wird der Hebel 27 nur um ein geringes Maß nach rechts verschoben, so wird auch die Federbelastungsstange 93 nur wenig nach links verschoben. Weil dann auch die bluffe 23 unter der Einwirkung der erhöhten Hülsenl)elastung sich nach links verschiebt und das Hülsengehäuse 92 durch die in demselben befindliche Feder gemeinsam mit der Stange 93 verschoben wird, führt das Gestänge 66, 68, 69 ungefähr eine parallelogrammartige Verschiebung aus. Da der Hebel 68 in der Mitte an einem festen Punkt angelenkt ist, bleibt auch das Gelenk 67 des Hebels 66 nahezu unbewegt. Damit bleiben auch die Stange 65 und der Hebel 52 in ihrer bisherigen Lage. Die Steuerorgane der Auslösevorrichtung Dl, der Servomotor 62 und der Stufenschalter 89 verbleiben nach wie vor in ihrer ersten Stufenstellung I.
  • Bei weiterer Verschiebung des Hebels 27 nach rechts wird die Drehzahl der Brennkraftinaschine erhöht. Die Fliehgewichte 22 des Reglers 2i entfernen sich von ihrer Drehachse und die Muffe 23 beginnt sich nach rechts zu verschieben. Damit wird die Stange 68 nach links verschoben, so daß auch die Stange 65 nach links nachkommt und über den Hebel 52 und den Mitnehnler 53 das Ventil 59 gegen die Druckmittelquelle geschlossen wird. Aus dem Zylinderraum zur rechten Seite des Kolbens 63 kann nun Druckmittel entweichen. Auf der anderen Seite des Kolbens 63 ist aber noch kein Druckmittel zugeführt worden, so daß der Kolben vorerst in seiner ursprünglichen Stellung noch stehenbleibt.
  • Bei ganz niedrigen Drehzahlen überträgt die Flüssigkeitskupplung selbst bei sehr großem oder gar vollständigem Schlupf nur ein ganz unbedeutendes Drehmoment. Bei weiterer Verschiebung des Hebels 27 nach rechts wird die Drehzahl weiter erhöht und gleichzeitig auch das Drehmoment vergrößert. Erreicht die Drehzahl einen bestimmten Wert, so hat eine weitere Verschiebung des Hebels 27 in Richtung nach rechts vorerst keine Wirkung mehr, weil dann die Flüssigkeitskupplung das ganze Drehmonnent der Brennkraftmaschine überträgt und zur Beschleunigung der Brennkr aftiiiaschine kein Überschuß mehr übrigbleibt. Erst nachdem sich auch das Fahrzeug beschleunigt hat, kann die Drehzahl der Brennkraftmaschine bei Verminderung des Schlupfes der Flüssigkeitskupplung weiter steigen, bis sie den Wert erreicht, welcher der gewählten Stellung des Hebels 27 entspricht. Ist dabei der vom Fahrzeug zu überwindende Fahrwiderstand kleiner als die an den Triebrädern entwickelte Zugkraft, so wächst die Drehzahl der Brennkraftinaschine. Die Gewichte des Fliehkraftreglers 21 entfernen sich von ihrer Drehachse und beginnen dadurch die Brennstoffmenge zu vermindern. Gleichzeitig wird vermittels -des Hebels 69 die Stange 68 nach links verschoben. Hierbei wird der Hebel 66 um seinen Drehpunkt 26 im Hülsenzylinder 92 nach links geschwenkt. Dieser Linksbewegung kommt auch die Stange 65 nach, wodurch über den Hebel 52 durch Vermittlung des Mitnehmers 53 nun das Ventil 58 gegen die Druckmittelzufuhr geöffnet wird. Es kann nun Druckmittel durch die Leitung 6o in den Zylinderraum zur linken Seite des Kolbens 63 eintreten. Der Kolben 63 bewegt sich dann nach rechts, vorausgesetzt, daß die Blockiervorrichtung i 5o bis 164 eine solche Bewegung freigibt.
  • Sobald in die Leitung 6o Druckmittel einströmt, wird das Doppelrückschlagventil i5o nach rechts geschoben. Das Druckmittel kann dann über das elektrisch gesteuerte Ventil 151 zum Zylinder 152 strömen. Das Ventil 151 steht in dieser Stellung, sobald die Reibungsbeläge der Kupplung 3 sich berühren und die Kontaktfinger 122 und 123 durch den Schalter 85 miteinander verbunden sind. Der Kolben 153 wird hierbei nach rechts gedrückt. Die Klinke 155 dreht das Schaltkreuz 156 um eine Vierteldrehung nach rechts, worauf die das Kreuz 156 tragende Welle durch eine Schnappeinrichtung 157 in dieser Lage gehalten bleibt. Die beiden unrunden Scheiben 158 und 159 machen diese Vierteldrehung mit. Der Blockierfinger 161, welcher vorerst durch die Scheibe 159 in die Ausnehmung I gedrückt wurde, hebt sich nun unter dem Einfluß der Feder 163 an und verläßt dabei die Ausnehmung 1 in der Blockierscheibe 164. Gleichzeitig wird der Blockierfinger 16o nach unten gedrückt. Da er aber nicht über einer Ausnehmung der Blockierscheibe steht, liegt er vorerst auf ihrem oberen flachen Teil auf. In dieser Lage der Blockierfinger ist der Kolben 63 nunmehr für eine Bewegung nach rechts freigegeben. Sobald er die Stufenstellung 1I erreicht hat, schnappt der Blockierfinger 16o in die Ausnehmung 1I ein und verhindert dadurch eine weitere Verschiebung des Kolbens 63 nach rechts.
  • Kurz nach Verlassen der Stellung I des Stufenschalters 89 gelangt der Kontaktfinger 104 mit dem Belag 73 in Berührung. Unmittelbar vor Erreichen der Stellung II gelangt der Kontaktfinger 103 außer Berührung mit dem Belag 73. Die Stromzuführung zu den Solenoiden der Ventile 76 und 84 wird dadurch unterbrochen. Die Stufenkupplung I und die Reibungskupplung 3 werden gelöst. Da hierbei der Schalter 85 die Kontaktfinger 107 bis i i i miteinander verbindet, entsteht ein Stromkreis von der Leitung 79, deren Kontaktfinger 104 soeben auf dem Belag 73 aufgelaufen ist, über das Solenoid der Ventile 78 und die Kontaktfinger io8 bis i i i zur negativen Steuerstromquelle. Dadurch wird Druckmittel in den Zylinder 12 geführt und der Kolben 13 nach rechts gedrückt. Die Stufenkupplung 1I wird hierbei eingeschaltet. Durch die gleichzeitig entstehende Verbindung der Kontaktfinger 118 bis 121 erhält nun auch das Solenoid des Ventils 84 Strom aus der Leitung 79 über den Schaltkontakt i 16 und die Kontaktfinger i 18 und i i9. Die Reibungsbeläge der Kupplung 3 werden dadurch wieder gegeneinandergepreßt.
  • Entsprechend der höheren übersetzung der Stufe 1I ist die Primärwelle des Getriebes bei ausgeschalteter Reibungskupplung 3 auf eine niedrigere Drehzahl gebracht worden. Beim Einschalten der Kupplung 3 wird auch zunächst die Drehzahl der Brennkraftmaschine in gleicher Weise vermindert. Die Gewichte des Fliehkraftreglers 21 nähern sich nun wieder ihrer Drehachse. Die Muffe 23 wird nach links und die Stangen 68 und 65 nach rechts bewegt. Dabei wird der Mitnehmer 53 ebenfalls nach rechts verschoben. Das Ventil 58 wird gegen die Druckmittelzufuhr geschlossen, und der Kolben 63 steht nunmehr still, da dem Zylinder 62 von keiner Seite mehr Druckmittel zugeführt wird und außerdem der Blockierfinger 16o in die Ausnahme 2 eingefallen ist.
  • Die selbsttätige Umschaltung von der ersten auf die zweite Getriebestufe ist damit beendet. Wenn der Hebel 27 nicht weiter nach rechts bewegt wird und der Fahrwiderstand immer noch geringer als die Zugkraft ist, welche bei Verwendung der zweiten Getriebestufe auftritt, kann auf gleiche Art ein Wechsel von der Stufe 1I auf die Stufe III sich abspielen. Dieser Schaltvorgang wird dann ausgelöst, wenn der Fliehkraftregler 21 den Mitnehmer 53 so weit wieder nach links gebracht hat, daß das Ventil 58 die Zufuhr von Arbeitsmittel in den Zylinderraum zur linken Seite des Kolbens 63 freigibt.
  • Die beiden Finger 16o und 161 der Blockiereinrichtung 15o bis 164 lösen sich gleichzeitig ab. Hierdurch wird erreicht, daß die Blockierscheibe 164 sich nur von einer Stufe auf die benachbarte bewegen kann. Die Blockierung wirkt bei Aufwärts- wie bei Abwärtsschatten gleich, da das Doppelrückschlagventil 15o den Schaltimpuls sowohl aus der Leitung 6o als auch aus der Leitung 61 in gleicher Weise auf den Kolben 153 im Zylinder 152 überträgt. Sobald der Druck in der Leitung 6o oder 61 verschwindet, wird der Kolben 153 durch die Feder 154 nach links gedrückt. Dabei geht die Klinke 155 über das Schaltkreuz 156 weg, ohne letzteres zu bewegen.
  • Bei Fahrt unter Last wird der Umschaltimpuls nach jeder Schaltung verschwinden. Wenn der Freilauf 5 entkuppelt ist, d. h. wenn die Abtriebwelle 6 schneller dreht als die Sekundärwelle des Stufengetriebes, könnte es vorkommen, daß der Schaltimpuls nach beendigter Stufenschaltung nicht verschwindet. weil die Beschleunigung der Getriel)esel<uiid<ir\\-elle allein nicht genügt, um die Stellung des l"eglers 21 von der Leerlaufstellung so weit zu entfernen, daß sich der Mitnehmer 53 vom Organ 54 abhebt. Um auch in diesem Betriebsfall das Weiterschalten der Sttifenschaltvorrichtung mit Sicherheit zu bewirken, muß der auf die Blockiervorrichtung ausgeübte Blockierimpuls durch be- sondere Vorrichtungen unterbrochen werden.
  • Beim Umschalten auf eine Stufe mit größerem Verhältnis der Sekundär- zur Primärdrehzahl wird die Stromzufuhr zum Solenoid des Blockierventils 151 mittels des Schalters 85 unterbrochen. In ausgeschalteter Stellung der Reibungskupplung 3 entfernt sich der Schalter 85 von den Kontaktfingern 122 und 123. Dadurch wird der Zylinder 152 mit dem Ablauf verbunden und der Kolben 153 mittels der Feder 15I nach links l#ewegt. Durch die Blockiereinrichtung 15o bis 104 kann so nach jeder vollzogenen Schaltung die nächste gleich wieder freigegeben werden. Ein Umvirksamwerden der Blockiereinrichtung beim normalen Schalten infolge des Ventils 151 kann nicht entstehen, weil nach dem Einschalten der Kupplung 3 der noch vorhandene Schaltimpuls verschwindet.
  • Sollte das nach dein Offnen der Ventile 58 oder 59 aus dein Zylinder 62 abströmende Druckmittel den Kolben 153 jeweils noch ein kleines Stück nach reechts oder links bewegen können, so könnte für die Klinke 155 noch ein passend bemessener toter Weg vor dem Auftreffen auf das Schaltkreuz 156 vorgesehen werden. Es wäre auch möglich, in den Leitungen 6o und 61 unmittelbar vor dein Zylinder 62 Drosselstellen einzubauen, so daß beim Abströmen des Druckmittels im Raum des Doppelrückschlagventils 15o und in der zum Ventil 151 führenden Leitung kein Überdruck gegenüber dein Ablauf mehr bestehenbleiben kann.
  • Das Rückwärtsschalten von einer Getriebestufe auf diejenige mit dem nächst niedrigeren Drehzahlverhältnis wird ebenfalls durch den Regler 21 selbsttätig ausgelöst. Diese Schaltung wird aber erst ausgelöst, nachdem der Regler in eine Stellung gelangt ist, die außerhalb des Brenrlstoffregelbereichs liegt. Wenn der Fahrwiderstand die Zugkraft übersteigt, welche durch die Antriebsanlage entwickelt werden kann, vermindert sich die Drehzahl der Brennkraftmaschine, sobald der Regler 21 die durch den Anschlag 32 gegebene Höchstmenge für den Brennstoff eingestellt hat. Von hier ab gelangt der Regler 21 außerhalb des Brennstoffregelbereichs. Die Fliehgewichte 22 des Reglers 21 nähern sich beim weiteren Sinken der Drehzahl ihrer Drehachse. Die Hülse 23 wird dabei nach links verschoben, so daß sie mittels des Hebels 24 die Federhülse 17o der Feder 171 entgegen nach rechts verschiebt, ohne das Gestänge 33 und damit die Brennstoffpumpe 34 weiter zu verstellen. Dagegen vermag der Hebel 69 die Stangen 68 und 65 nach rechts zu bewegen. Über den Hebel 52 wird vermittels des Mitnehmers 53 das Ventil 59 gegen die Druckmittelquelle geöffnet. Es kann nun Druckmittel durch die Leitung 61 in den Zylinderraum zur rechten Seite des Kolbens 63 eintreten. Verschiebt sich hierbei der Kolben 63 nach links, so wird (las von ihm im Zylinderraum zur linken Seite verdrängte Arbeitsmittel durch die Leitung 6o in den Ablauf geführt. Gleichzeitig wird durch (las in der Leitung 61 befindliche Druckmittel das Doppelrückschlagventil 15o nach links verschoben. Es kann nun über das Ventil 151, das ja bei eingeschalteter Kupplung 3 in geöffneter Stellung gehalten ist, in den Zylinder 152 gelangen und damit die Blockiervorrichtung für die nunmehr ausgel<iste Stufenschaltung in Bereitschaft stellen. Der Kolben 63 kann sich nun in die nächste Stufenstellung nach links bewegen. Hat er sich in der in der Zeichnung dargestellten Stufenstellung II befunden, so wird nach kurzer Bewegung nach links der Kontaktfinger 103 auf den Belag 73 auflaufen, wodurch die Leitung 77 unter Spannung gelangt. Bei der weiteren Bewegung des Kolbens 63 nach links verläßt kurz vor Errei:,hen der Stufenstellung I der Kontakt 1o4 den Belag 73, wodurch die Reibungsbeläge der Hauptkupplung 3 voneinander abgehoben werden und auch die Kupplung 7 vom Sekundärzahnrad der Kupplungsstufe 1I gelöst wird. Sobald die Kupplung 3 entkuppelt ist, kann die Kupplung 7 mit dem Sekundärrad der Kupplungsstufe I gekuppelt «erden.
  • Die Blockierung des Stufenschalters 89 durch die Blockiervorrichtung 15o bis 164 erfolgt gleich wie beim Aufwärtsschalten. Nur wenn der Hebel 27 nach links bis in die Leerlaufstellung IL gebracht wird und die Freilaufkupplung 5 entkuppelt ist, kommt noch ein besonderer Stromkreis zur Wirkung. Da die Reibungskupplung 3 dann ausgeschaltet ist, fehlt der Impuls auf das Steuerventil 151 des Kolbens 153. Um nun auch bei ausgeschalteter Reibungskupplung 3 für den Unterdruck und für die Entblockung einen Impuls zu erzeugen, wird das Solenoid des Ventils 151 auch über den Kontakt am Ventil 88 und den Belag 74 des Stufenschalters mit Strom versehen. Dieser Stromkreis wird in den Zwischenstellungen zwischen zwei Stufen unterbrochen. Es ist so möglich, daß bei Leerlaufstellung und entkuppelter Freilaufkupplung die Stufenschaltvorrichtung das Getriebe se11)-ständig bis in die erste Stufe zurückschalten kann. Die Umschaltung von einer Stufe auf die nächst höhere oder die nächst tiefere erfolgt nicht für alle Drehzahlen bei der gleichen Stellung des Reglers 21, weil die Hülse 26 mittels des Hebels 27 nach Maßgabe der eingestellten Drehzahl verschoben wird. Die Zuordnung der Drehzahlen, bei denen eine Schaltung erfolgt, zu den jeweils durch den Hebel 27 eingestellten Solldrehzahlen, wird ferner auch durch die Charakteristik der Hülsenfeder 25, der Formgebung und Lagerung der Reglergewichte 22 und der Charakteristik der Feder 171 bestimmt. Es können z. B. an Stelle einer einzigen Feder deren mehrere verwendet werden, so daß keine gerade Federcharakteristik, sondern eine geeignete gebogene entsteht. Bei der in Fig. 1 dargestellten Regelvorrichtung erfolgt die Umschaltung auf eine Stufe mit größerem Verhältnis von Sekundär- zur Primärdrehzahl ]in Fall einer höher eingestellten Solldrehzahl bei größerer Brennstoffmenge und somit bei höherer Zugkraft. Auch die Umschaltung auf eine Stufe mit geringerem Verhältnis von der Sekundärdrehzahl zur Primärdrehzahl erfolgt bei höheren Drehzahlen, je höher die Solldrehzahl durch den Hebel 27 eingestellt ist.
  • Durch die Vergrößerungsbremse 9o bis 92 wird die Erteilung falscher Impulse durch den Mitnehmer 53 verhindert, wenn der Hebel 27 rasch aus seiner Leerlaufstellung LL in die Stellung io für die höchste Solldrehzahl eingestellt wird. Bei dieser Schaltung wird mittels der Stange 93 die Hülsenfeder 25 rasch auf ihre höchste Spannung gebracht. Die Federhülse 92 vermag dieser Bewegung aber nur langsam zu folgen. Die in ihr befindliche Feder wird zusammengedrückt, und die Hülse kann der Linksverschiebung nur nach Maßgabe der Bewegung des Bremskolbens 9i im Bremszylinder 9o unter langsamer Entspannung der Feder 93 nachfolgen. Der Kolben 9i besitzt ein nicht gezeichnetes Ventil, welches durch einen Überdruck auf der rechten Seite des Kolbens gegenüber der linken Seite selbsttätig geöffnet und durch einen Überdruck auf der linken Seite des Kolbens gegenüber der rechten Seite aber sofort geschlossen wird. Außerdem ist im Kolben 9i eine kleine nicht gezeichnete Drosselöffnung vorhanden. Bei einer Bewegung nach links kann der Flüssigkeitsinhalt zur linken Seite nur durch die Drosselöffnung auf die rechte Seite des Kolbens gelangen. Umgekehrt gelangt bei einer Bewegung nach rechts der Flüssigkeitsinhalt zur rechten Seite des Kolbens durch den viel größeren Querschnitt des nunmehr geöffneten Ventils nach links. Es ergibt sich somit, daß die Bewegung des Kolbens 9i nach links durch die Drosselöffnung nur gebremst, die Bewegung nach rechts aber infolge des geöffneten Ventils ungebremst ablaufen kann. Bei einer raschen Bewegung des Hebels 27 nach der Stellung io wird also der Hebel 66 daran verhindert, dieser Bewegung ebenso rasch nachzukommen. Dadurch können zu rasch aufeinanderfolgende Schaltimpulse verhindert werden.
  • Mittels des Winkelhebels 70, 71 kann an einer Skala 72 festgestellt werden, welche Getriebestufe von der selbsttätig wirkenden Schaltvorrichtung jeweils zur Leistungsübertragung eingeschaltet ist.
  • Beim Ausführungsbeispiel nach Fig.2 ist der bei Fig. i mit Druckluft arbeitende Servomotor 62 durch einen mit Druckflüssigkeit arbeitenden Servomotor ersetzt. Sein Kolben 63 beeinflußt die Stufenventile 76 bis 82 und das Kupplungsventil 84 nicht mittels elektrischer Beeinflussung, sondern unmittelbar auf mechanischem Weg. Alle übrigen Teile der Anlage nach Fig. 2 sind gleich wie bei der Anlage nach Fig. i und demzufolge auch mit gleichen Ziffern bezeichnet.
  • Die Übertragungseinrichtung 4i bis 49, 5i, 52, 65 bis 67 von der Regeleinrichtung auf die Auslöseeinrichtung ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig.2 konstruktiv etwas anders ausgeführt als beim Ausführungsbeispiel nach Fig. i, wirkt aber genau gleich wie bei diesem. Das eine Ende des Hebels 52 ist beim Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 an die Verschiebungsstange eines Schiebers 25o aasgelenkt, der von einem Hilfsschieber 251 umgeben ist. Dem Schiebergehäuse wird eine Druckflüssigkeit, z. B. Drucköl, als Arbeitsmittel zugeführt. Nach Maßgabe der Stellung der beiden Schieber 25o und 251 kann durch die Leitungen 6o und 61 dem einen oder anderen Zylinderraum zu beiden Seiten des Kolbens 63 Druckmittel zugeleitet und entsprechend auf der gegenüberliegenden Seite Arbeitsmittel abgeführt werden. Der Kolben 63 stellt die Lage der Nockenstange 273 ein, welche mit ihren Nocken 275/I bis 275/IV die Ventile 76, 78, 8o und 82 und mit den Nocken 274/I bis 274/IV das Steuerventil 84 nach Bedarf einstellt. Wird der Schieber 25o nach rechts bewegt, z. B. wenn der Hebel 27 sich in der Leerlauf stellung LL befindet, so strömt einerseits Druckmittel durch die Öffnung 259 und die Leitung 61 in den Zylinderraum rechts des Kolbens 63. Dieser wird dadurch in die äußerste Lage links gebracht. Gleichzeitig strömt auch Druckmittel durch die Öffnung 253 und die Leitung 254 in den Ringzylinderraum unter der Schulter 256 des Hilfsschiebers 251. Der Hilfsschieber gelangt dann entgegen der Feder 257 in seine äußerste Stellung links. Die Drosselöffnung 255 läßt aus dem Ringzylinder Druckmittel ablaufen, jedoch in geringerer Menge, als durch die Leitung 254 zugeführt wird. Erst bei Unterbrechung der Zuführung von Druckmittel durch die Leitung 254 kann aus dem Ringzylinderraum das Arbeitsmittel unter Wirkung der Feder 257 verdrängt und dadurch der Hilfsschieber 251 wieder in seine äußerste Lage rechts gebracht werden. Der Hilfsschieber hat die Wirkung, daß eine Verbindung zwischen der Druckmittelquelle und der Leitung 61 auch dann noch aufrechterhalten bleibt, wenn der Hauptschieber 25o nach einer Bewegung nach rechts wieder in seine Mittellage zurückgeführt worden ist. Erst bei weiterer Bewegung nach links aus der Mittellage gegen die linksseitige Endstellung wird die Öffnung 254 vom Schieber 250 verschlossen, so daß die Feder 273 den Hilfsschieber 251 in die äußerste Lage rechts zurückbringen kann.
  • In der Leerlaufstellung LL des Hebels 27 ist der Schieber 250 gegen die Endlage rechts verschoben. Dadurch wird Druckmittel in den Zylinderraum zur rechten Seite des Kolbens 63 geleitet und der Kolben in seine linke Endstellung gebracht. In dieser Endstellung verbleibt der Kolben, auch wenn der Hebel 27 aus der Leerlaufstellung entfernt wird und der Schieber 250 wieder in seine Mittellage zurückgelangt, weil vorerst durch die Öffnung 252 und die Leitung 240 immer noch Druckmittel unter die Schulter 256 des Hilfsschiebers 251 gelangen kann. Erst wenn nach Beschleunigung des Fahrzeuges sich auch die Brennkraftmaschine entsprechend beschleunigen kann und die Fliehgewichte 22 des Reglers 21 sich von ihrer Drehachse entfernen, wird der Schieber 25o aus seiner Mittellage gegen die Endlage links so weit verschoben, daß die Zufuhröffnung 252 verschlossen wird. Durch die Drosselö fnung 255 kann nun aus dem Ringzylinderraum unter der Schulter 256 Arbeitsmittel abströmen. Der Hilfsschieber 251 bewegt sich nach rechts, und der Hauptschieber 25o kann nunmehr die Öffnung 258 des Hilfsschiebers freilegen, so daß durch die Leitung 6o Druckmittel in den Zylinderraum zur Linken des Schiebers 63 strömen kann. Der Kolben 63 bewegt sich dann nach rechts. Bei dieser Bewegung des Kolbens 63 nach rechts wird der Wechsel von der Geschwindigkeitsstufe 1 mit dem niedrigeren Drehzahlverhältnis auf die Stufe 1I mit dein höheren Drehzahlverhältnis eingeleitet. Zunächst läuft die Stange 285 des Ventils 8.I von der ersten Nocke 27,I/1 ab. Das Druckmittel im Zylinderraum des Servomotors 87 zur rechten Seite des Kolbens 86 -kann dann ausströmen und die Feder 87a drückt den Kolben 86 nach rechts, um dadurch die Reibbeläge der Reibungskupplung 3 voneinander abzuheben. Bei weiterer Verschiebung des Kolbens 63 und der Nockenstange 273 nach rechts läuft auch die Stange 277 des Stufenventils 76 von der Nocke 275/I ab. Damit kann das Druckmittel aus dem Zylinderraum des Servomotors g zur rechten Seite des Kolbens io abströmen. Die Feder i i drückt den Kolben io nach rechts, bis die Kupplung 7o in nicht eingerückter Mittellage sich befindet. Bei weiterer Verschiebung der Nockenstange 273 nach rechts läuft die Stange 279 des Stufenventils 78 auf die Nocke 275/I1 auf. Das Ventil 78 läßt dann Druckmittel in den Zylinderraum des Servomotors 12 zur linken Seite des Kolbens 13 einströmen. Dadurch werden die Kolben 13 und 10 nach rechts verschoben und die Kupplung 7 stellt eine Verbindung des Sekundärrads der Stufe 1I mit der Sekundärwelle des Stufengetriebes her. Die Nockenstange 273 läuft noch weiter nach rechts, so daß die Stange 285 des Ventils 84 auf die Nocke 27I/11 aufläuft. Hierdurch werden die Reibbeläge der Kupplung III wieder in Eingriff gebracht, so daß die Leistung der Brennkraftmaschine nun über die zweite Stufe II des Stufengetriebes ß auf die Triebachsen des Fahrzeugs übertragen wird. Entsprechend dein größeren Drehzahlverhältnis der Stufe 1I ist die Drehzahl der Primärwelle vor Wiedereinschaltung der Reibungskupplung 3 vermindert worden, Beim Einschalten der Kupplung 3 wird somit auch die Drehzahl der Brennkraftmaschine vermindert. Die Fliehgewichte 22 des Reglers 21 nähern sich wieder i ihrer Drehachse. Dadurch wird der Schieber 250 wieder gegen seine Mittellage geführt und die Öffnungen 258 und 259 verschlossen. Der Kolben 63 gelangt zum Stillstand. Die Leistung wird nun durch die Stufe n übertragen. Wird der Schieber 25o entweder durch Verschiebung des Hebels 27 weiter nach rechts oder durch Beschleunigung des Fahrzeugs und der Brennkraftmaschine wieder aus dieser Mittellage nach links verschoben, so ergibt sich eine weitere Schaltung von der zweiten in die dritte Stufe oder später von der dritten in die vierte Stufe.
  • Vermindert sich die Drehzahl der Brennkraftmaschine in einer Weise, daß das Gestänge 33 auf dem Hilfshebel 28 mit dem Anschlag 32 zur Auflage gelangt und die Federhülse 17o der Feder 171 entgegen nach rechts verschoben wird, so gelangt der Fliehkraftregler 21 außerhalb seines Brennstoff -regelbereiches. Der Schieber 250 wird dann so weit nach rechts verschoben, daß Druckmittel in den Zylinderraum zur rechten Seite des Kolbens 63 gelangen kann und der Kolben nach links bewegt wird. Gleichzeitig enststeht auch eine Verbindung über die Öffnung 253 mit dem Ringzylinderraum unter der Schulter 256, so daß der Hilfsschieber 251 in seine Endlage links verschoben wird. Wenn der Kolben 63 beim Auslösen dieser Schaltbewegung z. B. in der in Fig. 2 dargestellten Stellung war, in welcher die Leistungsübertragung über die Getriebestufe 1I erfolgte, wird nun durch die Linksbewegung des Kolbens 63 auf Übertragung durch die Stufe I gewechselt. Zunächst wird die Stange 285 von der Nocke 274/1I abgleiten, wodurch die Kupplung 3 ausgeschaltet wird. Hierdurch wird die Brennkraftmaschine entlastet, so daß sich ihre Drehzahl beschleunigt. Die Gewichte 22 des Flielikraftreglers 21 entfernen sich von ihrer Drehachse. Dadurch wird der Schieber 250 wieder nach links bewegt. Ein Verschließen der Öffnungen 259 und 258 wird aber infolge der Verschiebung des Hilfsschiebers 251 auch in der Mittellage des Schiebers 25o noch verhindert. Der Kolben 63 kann sich also weiter nach links bewegen. Hierbei läuft die Stange 277 des Stufenventils 76 auf die Nocke 275/1 auf und kuppelt damit das Sekundärrad der Stufe 1 vermittels der Kupplung 7 mit der Sekundärwelle. Anschließend läuft die Stange 285 des Ventils 84 auf die Nocke 274/I auf, wodurch die Kupplung 3 wieder eingeschaltet wird und die Leistungsübertragung über die Stufe I erfolgt.
  • Beim Zurückgehen des Schiebers 5o aus der Stellung rechts gegen die Mittellage hat er zuerst die Öffnung 252 geschlossen. Der Kolben 63 läuft dann immer noch weiter, aber weil nun Druckmittel durch die Drosselöffnung 255 aus dem Ringzylinderraum austreten kann, drückt die Feder 257 den Hilfsschieber 251 langsam gegen die Endstellung rechts. Dabei werden die Öffnungen 259 und 258 geschlossen und der Kolben 53 kommt zum Stillstand. Durch geeignete Einstellung der Drosselöffnung 255 wird die Laufzeit des Hilfsschiebers 251 so eingestellt, daß der Servomotorkolben 63 in' richtigen Zeitpunkt stillsteht, wenn ein ganzer Schaltvorgang vollständig abgelaufen ist und bevor ein nächster Schaltvorgang sich weiter einstellen würde. Der Hul> des Hilfsschiebers 251 ist so festgelegt, daß der Schieber 25o die Öffnungen 259 und 258 nicht schließen kann, solange der Hilfsschieber in der linken Endstellung sich befindet.
  • Als Arbeitsmittel für die Servomotoren können flüssige oder gasförmige Druckmittel verwendet werden z. B. Drucköl, Druckluft oder Druckgas. Wird Druckluft verwendet, so können die Ablauföffnungen der Steuerorgane die abzuführende Luft unmittelbar in die Atmosphäre ausblasen. Es wäre auch möglich, daß die Stufenl;_ihplungen 7 und 8 allein zum Einkuppeln und Auskuppeln des Fahrzeugs genügen. Die Hauptkupplung 3 kann dann erspart werden. Es läßt sich auch in bestimmten Fällen die Freilaufkupplung 5 ersparen. Werden Reibungskupplungen und Stufenkupplungen gemeinsam verwendet, so können diese entweder nacheinander oder unter Umständen auch gemeinsam durch die selbsttätige Schaltvorrichtung beeinflußt werden. Für die Regler, die Federglieder und die Verzögerungsbremsen müssen geeignete Federcharakteristiken gewählt werden. Wenn gerade (proportional) verlaufende Charakteristiken nicht genügen, so können durch geeignete Hebelübertragungen oder durch Verwendung mehrerer Federn auch anders verlaufende Charakteristiken erreicht werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Antriebsanlage für Fahrzeuge mit einer Brennkraftmaschine und einem Stufengetriebe, bei der die Schaltung von einer Stufe niedrigeren auf eine Stufe höheren Verhältnisses zwischen Sekundärdrehzahl und Primärdrehzahl am Stufengetriebe beim Sinken des Drehmoments der Brennkraftmaschine auf einen vorausbestimmten Wert und die Schaltung von einer Stufe höheren auf eine Stufe niedrigeren Drehzahlverhältnisses beim Sinken der Drehzahl der Brennkraftmaschine auf einen vorausbestimmten Wert ausgelöst wird, gekennzeichnet durch einen von der Brennkraftmaschine angetriebenen Drehzahlregler, welcher eine Stufenwechseleinrichtung so beeinflußt, daß die Schaltung auf eine Stufe höheren Drehzahlverhältnisses innerhalb des Bereichs, in welchem die Brennstoffmenge geregelt wird, und die Schaltung auf eine Stufe niedrigeren Drehzahlverhältnisses außerhalb des Brennstoffregelbereiches ausgelöst wird.
  2. 2. Anlage nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Drehzahlregler außer der Stufenwechseleinrichtung auch die Brennstoffeinstellvorrichtung beeinflußt.
  3. 3. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Blockiereinrichtung, mittels welcher die Stufenwechseleinrichtung blockiert wird, solange sie vom Drehzahlregler nicht beeinflußt wird.
  4. 4. Anlage nach Anspruch i, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Einstellung der Solldrehzahl, der Höchstmenge des Brennstoffs, der Drehzahl und des Drehmoments, bei welchen der Drehzahlregler die Wechseleinrichtung beeinflußt.
  5. 5. Anlage nach _Inspruch i, gekennzeichnet durch eine einseitig wirkende Verzögerungsbremse im Gestänge, durch welches der Drehzahlregler die Stufenwechseleinrichtung beeinflußt.
  6. 6. Anlage nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Blockiereinrichtung bei Beeinflussung der Stufenwechseleinrichtung durch den Drehzahlregler einen Wechsel von einer Stufe auf die benachbarte Stufe freigibt. Anlage nach Anspruch 6, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung, «-elche bei andauernder Beeinflussung der Stufenwechseleinrichtung durch den Drehzahlregler die Wechseleinrichtung für eine weitere Schaltung auf die nächstfolgende Stufe freigibt.
DEP26033A 1948-03-16 1948-12-22 Antriebsanlage fuer Fahrzeuge mit einer Brennkraftmaschine und einem Stufengetriebe Expired DE802787C (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943532C (de) * 1953-04-30 1956-05-24 Maybach Motorenbau G M B H Sperrvorrichtung bei Antrieben durch Kolbenmaschinen ueber mehrgaengige Wechselgetriebe mit selbsttaetigen Umschaltvorrichtungen
DE1011295B (de) * 1953-09-03 1957-06-27 Magneti Marelli Spa Druckmittelsteuervorrichtung zur Betaetigung eines beweglichen Steuerorgans, insbesondere fuer die Steuerung des Schonganges der Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
DE1117635B (de) * 1954-07-28 1961-11-23 Voith Gmbh J M Verfahren zum Betrieb einer Hilfsmaschine, vorzugsweise eines Bremsluftkompressors, bei Antriebsanlagen mit Brennkraftmaschine, insbesondere in Schienentriebfahrzeugen, sowie Einrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens

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DE943532C (de) * 1953-04-30 1956-05-24 Maybach Motorenbau G M B H Sperrvorrichtung bei Antrieben durch Kolbenmaschinen ueber mehrgaengige Wechselgetriebe mit selbsttaetigen Umschaltvorrichtungen
DE1011295B (de) * 1953-09-03 1957-06-27 Magneti Marelli Spa Druckmittelsteuervorrichtung zur Betaetigung eines beweglichen Steuerorgans, insbesondere fuer die Steuerung des Schonganges der Wechselgetriebe von Kraftfahrzeugen
DE1117635B (de) * 1954-07-28 1961-11-23 Voith Gmbh J M Verfahren zum Betrieb einer Hilfsmaschine, vorzugsweise eines Bremsluftkompressors, bei Antriebsanlagen mit Brennkraftmaschine, insbesondere in Schienentriebfahrzeugen, sowie Einrichtung zum Durchfuehren des Verfahrens

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