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Steilkartei mit Sichtflächen Die Erfindung betrifft eine Steilkartei
mit Sichtflächen, die am oberen Kartenrand an Ausschnitten gestaffelt hintereinander
angeordnet sind, insbesondere für numerische Ablage, und besteht im wesentlichen
darin, daß die Sichtfläche jeder Karte mit einer Auflage versehen ist, deren Farbe
von der der Karte abweicht, insbesondere dunkel ist.
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Die Erfindung hat den Vorteil, daß die Sichtflächen des Kartenstapels
an der einen oberen Ecke desselben ein dunkles Viereck bilden, in dem für fehlende
Karten helle Sichtflächen erscheinen. Außerdem werden die als Tasten dienenden Kartenecken
durch die Sichtflächenauflage in vorteilhafter Weise verstärkt.
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Diese kann zweckmäßig dadurch mit den Karteikarten selbst verbunden
sein, daß auf der Rückleite der Karten die einzelnen Felder des Sichtflächenvierecks
als Auflage bedruckt sind und die Auflage auf der jeder Karte zugeordneten Sichtfläche
dadurch gebildet ist, daß das dieser benachbarte Feld umgefaltet und auf diese aufgeklebt
ist. Durch diese Ausbildung des Erfindungsgegenstandes wird das Anbringen der Sichtflächenauflage
erleichtert und zudem verhindert, daß die Auflage auf einer falschen Sichtfläche
angebracht wird.
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Für das Aussuchen und Einordnen der Karteikarten ist es von Vorteil,
wenn die durch die Auflage gemäli der Erfindung verstärkten Sichtflächen in der
rechten oberen Kartenecke angebracht sind, da dann die Bezeichnungen der Sichtflächen
in der gewohnten Ordnung angeordnet sind und von links nach rechts abgelesen werden.
Hierzu sind die
Karten vorteilhaft in der Weise bedruckt, daß die
innere senkrechte Reihe der bedruckten Felder auf der Kartenrückseite ohne Bezeichnungen
ist und die übrigen Felder, an dem zweiten Feld der untersten Reihe innen beginnend,
von innen nach außen und in den Reihen von unten nach oben fortlaufend bezeichnet,
z. B. numeriert, sind.
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Die neue Steilkartei kann zweckmäßig so ausgebildet sein, daß sie
in Gruppen zu je fünfzig Karten unterteilt ist, deren Sichtflächen in fünf Reihen
mit je zehn Feldern übereinander angeordnet sind. Dabei können die Karten und/oder
die Sichtflächenauflage der einzelnen Gruppen vorteilhaft sich in ihrer Farbe voneinander
unterscheiden.
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Die Zeichnung veranschaulicht die Erfindung beispielsweise an einer
Ausführungsform des Gegenstandes derselben, und zwar zeigt Fig. i die Vorderansicht
eines Kartenstapels der neuen Steilkartei, in dem eine Karte fehlt, Fig. 2 die Vorderansicht
und Fig. 3 die Rückansicht der oberen rechten -Ecke dieser fehlenden Karte
und Fig. .4 die Rückansicht dieser Ecke vor dem Abschneiden der überschüssigen Felder.
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Hierin bezeichnet a eine Karteikarte in beliebiger Ausführung und
Abmessung. In der rechten oberen Ecke ist diese Karte a auf ihrer Rückseite beispielsweise
in zwölf gleiche Felder b aufgeteilt, die in drei Reihen mit je vier Feldern angeordnet
sind. Diese Felder b sind mit einer dunklen Farbe bedruckt, die sich von der Farbe
der Karteikarte deutlich abhebt. Während, von innen beginnend, das erste Feld jeder
Reihe ohne Bezeichnung ist, sind die übrigen Felder, am zweiten Feld der untersten
Reihe unten beginnend, von innen nach außen und in den Reihen von unten nach oben
fortlaufend von i bis 9 numeriert.
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Ist die neue Kartei in Gruppen mit beispielsweise je fünfzig Karten
unterteilt, so sind in der rechten oberen Ecke dieser Karten auf der Rückseite fünfundfünfzig
Felder in fünf Reihen mit je elf Feldern angeordnet, die wiederum mit Ausnahme der
inneren senkrechten Reihe von o bis 49 bzw. 5o bis 99 numeriert sind.
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Selbstverständlich ist jede andere Unterteilung und Bezeichnung der
Felder möglich. Die den Feldern b entsprechende Fläche der Vorderseite der Karte
a bleibt vollkommen unbedruckt.
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Die Karten der neuen Steilkartei haben vor ihrem Einordnen die aus
Fig.4 ersichtliche Form. Bei der Karte, die die Nummer i erhalten soll, werden die
beiden oberen Reihen der bedruckten Felder b einschließlich der unbezeichneten und
von der unteren Reihe die Felder 2 und 3 abgeschnitten. Das Feld i wird an der Unterkante
von der Karte a getrennt, nach vorn umgefaltet und auf die dem unbezeichneten Feld
entsprechende Fläche aufgeklebt. In der gleichen Weise wird bei den Karten Nummer
2 und 3 verfahren. Bei den Karten Nummer 4 bis 9 bleiben die untere und gegebenenfalls
die mittlere Felderreihe bis auf die äußeren Felder 3 und 6 stehen, die abgeschnitten
werden. Im übrigen wird, wie vorstehend beschrieben, verfahren. Die Karte Nummer
5 ist aus Fig. 2 und 3 ersichtlich. Die abgeschnittenen Felder b sind in F ig. 2
durch strichpunktierte Linien veranschaulicht, während die gestrichelten Linien
den Umriß der Karte vor dem Umfalten des Feldes 5 wiedergeben.
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Durch das Umfalten der auf die Rückseite der Karten a aufgedruckten
Sichtflächen b gemäß der Erfindung sind Fehler beim Bezeichnen der Karten
ausgeschlossen. Wie aus Fig. i ersichtlich ist, erscheint an der Stelle einer aus
dem Stapel herausgenommenen Karte, z. B. der Karte Nummer 5, eine helle Sichtfläche
c, die deutlich anzeigt, daß hier eine Karte fehlt.