DE802509C - Nachgiebiges Gelenk fuer den Streckenausbau - Google Patents
Nachgiebiges Gelenk fuer den StreckenausbauInfo
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- DE802509C DE802509C DEP3317A DEP0003317A DE802509C DE 802509 C DE802509 C DE 802509C DE P3317 A DEP3317 A DE P3317A DE P0003317 A DEP0003317 A DE P0003317A DE 802509 C DE802509 C DE 802509C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E21—EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
- E21D—SHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
- E21D11/00—Lining tunnels, galleries or other underground cavities, e.g. large underground chambers; Linings therefor; Making such linings in situ, e.g. by assembling
- E21D11/14—Lining predominantly with metal
- E21D11/18—Arch members ; Network made of arch members ; Ring elements; Polygon elements; Polygon elements inside arches
- E21D11/24—Knuckle joints or links between arch members
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf ein nachgiebiges Gelenk für den Streckenausbau aus mehrteiligen Streckenbögen von beliebigem Profil.
- Die Mehrzahl der bekannten Gelenke für den Streckenausbau ist starr. Bekannt ist ferner ein nachgiebiges Gelenk, das aus zwei Schalen besteht, zwischen denen ein Quetschholz angeordnet wird. Die Nachgiebigkeit wird hierbei durch Zusammendrücken eines Quetschholzes bzw. eines Läufers erreicht. Dabei bezieht sich diese Nachgiebigkeit lediglich auf eine Bewegung der Bogenenden aufeinander zu. Nachteilig ist bei diesem Gelenk, daß die Querkräfte, die bei stärkerer Belastung einer Bogenhälfte auftreten, nur teilweise auf die andere Bogenhälfte übertragen werden können. Die Folge ist entweder ein Abgleiten der Schalen vom Quetschholz oder ein Abscheren des Läuferholzes durch die Schalen. Es ist versucht worden, zur Vermeidung dieser Nachteile die Schalen mittels Bolzen miteinander zu verbinden, doch hat die Praxis gezeigt, daß diese Ausführung die Mängel nicht beseitigen konnte.
- Gemäß der vorliegenden Erfindung sollen nun die an den Bogenteilen auftretenden Querkräfte mit dem einen Bogenende auf das andere einwandfrei übertragen werden. Dies geschieht durch die Anbringung von Stäben an den Bogenteilen, wobei die Stäbe in den Streckenraum hineinragen und untereinander gelenkig verbunden sind. An dem einen Bogenende wird z. B. der Stab biegesteif angeschlossen, während an dem gegenüberliegenden Ende ein Stab mit einem Gelenk befestigt wird. Beide Stäbe werden dann mit ihrem freien Ende gelenkig miteinander verbunden. Diese gelenkige Verbindung der Stäbe ermöglicht auch weiterhin eine Bewegung der Bogenteilenden aufeinander zu, während die quer zur Bogenachse in den Streckenhohlraum hineinragenden Stäbe die sichere Aufnahme und Übertragung der Querkräfte gewährleisten. Die Befestigung der Stäbe an den Bogenteilen kann vorteilhafterweise durch Anklammern durchgeführt werden. Bei zweiteiligen Streckenbögen wird das Gelenk zweckmäßig an die Firste verlegt, während bei mehrteiligen Bögen eine beliebige Anordnung der Gelenke vorgenommen werden kann.
- Ausführungsbeispiele des Erfindungsgedankens sind in der Zeichnung dargestellt. Es zeigt Abb. i eine Seitenansicht eines Gelenkes gemäß der Erfindung, Abb.2 eine Seitenansicht einer zweiten Ausführungsform des Gelenkes gemäß der Erfindung, Abb. 3 einen Querschnitt einer Ausführungsform der Befestigung der Stäbe an dem Ausbauprofil: In den Abbildungen bezeichnet i die Bogen des Streckenausbaues, deren Enden sich unter Zwischenschaltung eines nachgiebigen Mittels, wie z. B. Quetschhölzer 2 oder Federn 7 (Abb. 2), gegeneinander abstützen. An den Bogenteilen i sind die zur Aufnahme der Querkräfte vorgesehenen Stäbe 3 und 4 befestigt. An dem einen Bogenteil i ist der Stab 3 biegesteif befestigt, während an dein gegenüberliegenden Bogenteil der Stab I gelenkig befestigt ist. Das freie Ende der Stäbe 3 und 4 ist wiederum mit einem Gelenk verbunden. Die Befestigung der Stäbe an den Bogenteilen kann vorteilhafterweise durch klammerartige Vorrichtungen 6 erfolgen. Selbstverständlich kann die Befestigung auch auf andere Weise, z. B. durch Nieten oder Schweißen, vorgenommen werden. Zwischen den Bogenteilen werden elastische Mittel vorgesehen, wie z. B. ein oder mehrere Quetschhölzer, Federn, Gummipuffer oder sonstige nachgiebige Vorrichtungen. Auf dem Umfang eines vollen Ausbaues können dabei ein oder mehrere derartige Gelenke oder nachgiebige Vorrichtungen eingeschaltet sein.
Claims (5)
- PATENTANSPRUCHS: i. Nachgiebiges Gelenk für mehrteilige Streckenbögen, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufnahme der auf die Streckenbögeriteile wirkenden Querkräfte durch an den Bogenteilen angreifende Stäbe (3, 4) erfolgt, die in den Streckenraum hineinragen.
- 2. Gelenk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an einem Bogenteil ein Stab biegesteif, der andere Stab am anderen Bogenteil mit einem Gelenk angeschlossen ist und beide Stäbe miteinander gelenkig verbunden sind.
- 3. Gelenk nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stäbe (3, 4) mittels Klammern (6) auswechselbar an den Flanschen der Bogenteile befestigt sind.
- 4. Gelenk nach den Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Bogenenden ein nachgiebiger Teil, wie Quetschholz, Feder usw., eingeschaltet ist.
- 5. Gelenk nach den Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf dem Umfang ein und desselben Einbaues mehrere Gelenke eingeschaltet sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3317A DE802509C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Nachgiebiges Gelenk fuer den Streckenausbau |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP3317A DE802509C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Nachgiebiges Gelenk fuer den Streckenausbau |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE802509C true DE802509C (de) | 1951-02-12 |
Family
ID=7358669
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP3317A Expired DE802509C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Nachgiebiges Gelenk fuer den Streckenausbau |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE802509C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951084C (de) * | 1953-12-16 | 1956-10-25 | Wilhelm Bienhuels | Schachtausbau |
-
1948
- 1948-10-02 DE DEP3317A patent/DE802509C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE951084C (de) * | 1953-12-16 | 1956-10-25 | Wilhelm Bienhuels | Schachtausbau |
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