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DE8019921U1 - Einrichtung zum Verarbeiten von maschinenlesbaren Belegen - Google Patents

Einrichtung zum Verarbeiten von maschinenlesbaren Belegen

Info

Publication number
DE8019921U1
DE8019921U1 DE8019921U DE8019921U DE8019921U1 DE 8019921 U1 DE8019921 U1 DE 8019921U1 DE 8019921 U DE8019921 U DE 8019921U DE 8019921 U DE8019921 U DE 8019921U DE 8019921 U1 DE8019921 U1 DE 8019921U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
document
bps
documents
transport
receipt
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8019921U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Oce Document Technologies GmbH
Original Assignee
Computer Gesellschaft Konstanz mbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Computer Gesellschaft Konstanz mbH filed Critical Computer Gesellschaft Konstanz mbH
Priority to DE8019921U priority Critical patent/DE8019921U1/de
Publication of DE8019921U1 publication Critical patent/DE8019921U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K13/00Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism
    • G06K13/02Conveying record carriers from one station to another, e.g. from stack to punching mechanism the record carrier having longitudinal dimension comparable with transverse dimension, e.g. punched card
    • G06K13/04Details, e.g. flaps in card-sorting apparatus
    • GPHYSICS
    • G06COMPUTING OR CALCULATING; COUNTING
    • G06KGRAPHICAL DATA READING; PRESENTATION OF DATA; RECORD CARRIERS; HANDLING RECORD CARRIERS
    • G06K17/00Methods or arrangements for effecting co-operative working between equipments covered by two or more of main groups G06K1/00 - G06K15/00, e.g. automatic card files incorporating conveying and reading operations

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  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Theoretical Computer Science (AREA)
  • Sorting Of Articles (AREA)
  • Image Input (AREA)

Description

• · ■·· ·■·)
COMPUTER GESELLSCHAFT Unser Zeichen
KONSTANZ mbH VPA
8OP 8 0 33 DE
5 Einrichtlang zum Verarbeiten von maschinenlesbaren $ Belegen
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung gemäß
|v dem Oberbegriff des Hauptanspruchs.
10
Belegverarbeitungsmaschinen, die im sogenannten ON- ; LINE-Betrieb arbeiten, stellen an die Betriebssysteme
Γ angeschlossener Datenverarbeitungsanlagen große zeit-
■ ■ liehe Anforderungen, weil die Belegverarbeitungsein-
richtung zu' jedem Beleg eine individuelle Behandlung durch die Datenverarbeitungsanlage verlangt und zwar : in der Zeit, in der der gelesene Beleg die Belegtrans-
! portstrecke zwischen Lesestation und der ersten von
der Datenverarbeitungsanlage zu steuernden Einrichtung, beispielsweise Stempeleinrichtung, Belegablagefach o.a.,
durchläuft. In dieser Zeit muß nämlich die Datenver-( arbeitungsanlage die Belegdaten von der Belegver-
' arbeitungsmaschine abholen, die Kriterien für die Fach-
V ablage und gegebenenfalls für den vorhergehenden Stem-
pelaufdruck zu jedem Beleg ermitteln und diese Informationen an die Belegverarbeitungseinrichtung zurückmelden.
Es ist offensichtlich, daß- dies insbesondere große komfortable Betriebssysteme vor nahezu unlösbare Probleme stellt, da einerseits der kontinuierliche Belegtransport aus Gründen eines günstigen Preis-Leistungsverhältnisses möglichst nicht gestört werden soll und andererseits sich der Belegleser gegenüber dem Rechner "zeitunkritisch" verhalten, d.h. keine Anforderungen
Sta 1 StI / 18.07.80
■ * «Μ
- 2 - VPA 8OP 8033 OE j an seine Reaktionszeit stellen soll. :
Der vorliegenden Erfindung liegt deshalb die Aufgabe i zugrunde, für das aufgezeigte Problem einen möglichst einfachen Lösungsweg anzugeben, mit dem ein zeitunkritisches Verhalten der Belegverarbeitungseinrichtung bei möglichst optimaler Beleg-Durchlaufleistung gewährleistet ist.
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß mit den kennzeich- ■, nenden Merkmalen des Hauptanspruchs gelöst. Durch die mechanische Pufferung der Belege bei gleichzeitiger elektronischer Zwischenspeicherung der zugehörigen Belegdaten wird die zeitkritische Phase einer im ON-LINE-Betrieb arbeitenden Belegverarbeitungseinrichtung in vorteilhafter Weise weitgehend entschärft, so daß nur noch in sehr seltenen Fällen eine mechanische Unterbrechung des Belegtransportes notwendig sein wird.
Vorteilhafte Weiterbildungen der Erfindung sind in den Unteransprüchen angegeben.
Im folgenden wird ein Ausführungsbeispiel der Erfin- : dung anhand der Zeichnung näher erläutert.
Die in der Figur schematisch dargestellte Belegverarbeitungseinrichtung ist aus mehreren Funktionsmodulen aufgebaut. Sie besteht im einzelnen aus einer Belegeingabestation BE mit einer Einrichtung zur
Belegvereinzelung, einer Leseeinrichtung LE, einem ;
Belegpufferspeicher BPS und einer Belegablage BA |
mit mehreren Ablagefächern. Zwischen.Belegpufferspeicher BPS und Belegablage Ba können verschiedene, ebenfalls modulartig aufgebaute Zusatzeinrichtungen vorgesehen werden, wie z.B. die in der Figur anhand
••••ft········ I
- 3 - VPA 80 P 3 O 3 3 DE
einer Kamera schematisch dargestellte Mikrofilmeinrichtung MF, ferner Belegstempeleinrichtungen, Belegcodiereinrichtungen oder dergleichen-
Die Belegeingabe BE ist so aufgebaut, daß die stapelweise bereitgestellten Belege einem Vereinzeier zugeführt v/erden, der den jeweils anliegenden Beleg mittels Vorschubrollen so weit vorschiebt, bis er von Vereinzeler-Transportrollen erfaßt- wird. Aufgrund von unterschiedlichen Drehgeschwindigkeiten der Vorschubrollen und der Transportrollen resultiert eine Beleglücke, die mittels einer Lichtschranke LS1 überwacht wird. Der vereinzelte Beleg wird in der nachfolgenden Leseeinrichtung LE z.B. optisch mittels zweier Leseköpfe LK1, LK2 gelesen und anschließend dem mechanischen Belegpufferspeicher BPS zugeführt. Der mechanische Belegpufferspeicher BPS ist vorzugsweise als S-förmige Transportbandschleife ausgebildet, deren Länge bzw. Laufzeit an die normalerweise zu erwartende maximale Reaktionszeit einer angeschlossenen, die gelesenen Daten auswertenden Datenverarbeitungsanlage angepaßt ist. Für den Belegpufferspeicher BPS sind ebensogut auch andere Speicherarten denkbar, z.B. Bündelspeicherung, Speicherrad, Kassettenspeicher usw..
Parallel zur mechanischen Pufferung der Belege erfolgt eine elektronische Speicherung der gelesenen Belegdaten BD in einem Belegdatenspeicher BDS, aus dem diese Daten dann weiter in die Zentraleinheit ZE einer Datenverarbeitungsanlage übertragen werden können. Dort werden aus den Belegdaten BD Steuerdaten CD gewonnen, mit denen die dem mechanischen Belegpufferspeicher BPS nachfolgenden Einrichtungen, beispielsweise die Mikrofilmeinrichtung MF und die Belegablage BA entsprechend gesteuert werden können. Die für den
Il «I
■ I I
80 P 8 0 3 3 DE
- 4 - VPA Datentransfer, die Belegüberwachung und den Belegtrans-
! port zwischen Belegverarbeitungseinrichtung und Datenverarbeitungsanlage vorgesehene Steuerung CB ist über Steuerleitungen CL mit den einzelnen Funktionsmodulen 5 verbunden. Jedes Eunktionsmodul enthält seinerseits zum j Zwecke der Steuerung und Überwachung der Belege jeweils
! Steuerorgane in Form von Lichtschranken, wobei die
Lichtschranke LS1 in der Belegeingabe BE, die Lichtschranke LS2 in der Leseeinrichtung LE, die Lichtschranke LS3 am Ausgang des Belegpufferspeichers BPS, die Lichtschranke LS4 am Ausgang der Mikrofilmeinrichtung MF und weitere in der Zeichnung nicht dargestellte Lichtschranken am Eingang des oder gegebenenfalls mehrerer Ablagemodule und in jedem Ablagefach vorgesehen sind. 15
Durch die mechanische Belegpufferung wird in vorteilhafter Weise ein zeitunkritischer ON-LINE-Betrieb ermöglicht, da die Datenverarbeitungsanlage in der überwiegenden Zahl der Fälle in der Lage sein wird, die belegbezogenen Steuerdaten rechtzeitig bis zum Eintreffen des Belegs an der jeweils ersten zu steuernden Funktionseinheit bereitzustellen, so daß der Belegtransport nur in seltensten Fällen angehalten werden muß.
In diesen Sonderfällen, in denen die Datenverarbeitungsanlage aus irgendwelchen Gründen nicht in der Lage ist, die Steuerdaten rechtzeitig bereitzustellen, sei es , weil die Datenverarbeitungsanlage anderweitig blockiert ist oder durch eine "Zeichenrückweisung eine Kor- ' rektur erforderlich ist, wird ein Steuermechanismus ausgelöst, der einen Pufferüberlauf verhindert. In einem solchen Fall wird der Belegtransport automatisch gestopt, so daß auf der Transportstrecke befindliche Belege in definierter Lage verharren, bis ein Datentransfer mit der Datenverarbeitungsanlage wieder möglich ist.
• · 9 ·
- 5 - VPA 80 P 8 O 3 3 DE
Der Belegstop wird ausgelöst, wenn der Beleg einen besonderen Belegsensor, vorzugsweise die am Ausgang des Belegpufferspeichers vorgesehene Lichtschranke LS3 erreicht. Der beschriebene Pufferbetrieb bietet noch einen weiteren Vorteil. Die Belegdaten BD müssen nämlich nicht belegweise, sondern sie können mittels geeigneter Steuermittel vorzugsweise über mehrere Beleg geblockt übertragen werden. Die Datenverarbeitungsanlage muß also nicht jeden Beleg einzeln abhandeln, sondern sie kann mit einem Zugriff gleichzeitig mehrere Belege abarbeiten. Dabei ist die Anzahl der Belege pro Block variabel. In der Regel werden alle im Puffer gespeicherten Belegdaten zu einem Block zusammengefaßt, wenn der entsprechende Befehl von der Datenverarbeitungsanlage kommt.
Für den Fall, daß längere Pufferzeiten erforderlich sind, ist es zweckmäßig, wenn sowohl der mechanische Belegpufferspeicher als auch der dazugehörige elektronische Datenspeicher modularartig aufgebaut sind, weil dann durch Serienschaltung mehrerer Module eine beliebige Erweiterung möglich ist.
6 Patentansprüche
.1 Figur
25
111· ■ · ·

Claims (2)

VPA 80 G 8033 DE Schutzansprüche
1. Einrichtung zum Verarbeiten von maschinenlesbaren Belegen, bestehend aus einer Belegeingabe- bzw. Belege-Vereinzelungs-Vorrichtung, einer Beleg-Transportvorrichtung, einer Lesevorrichtung und einer belegdatenabhangig steuerbaren Vorrichtung zur Belegablage sowie gegebenenfalls zwischen Lesevorrichtung und der Belegablage angeordneten Vorrichtungen zur Belegverfilmung, Belegcodierung usw., dadurch gekennzeichnet, daß im Zuge der Beleg-Transportvorrichtung zwischen Leseeinrichtung (LE) und der ersten steuerbaren Vorrichtung (MF) ein mechanischer Beleg-Pufferspeicher (BPS) für die Pufferung durchlaufender Belege angeordnet ist, daß der Beleg-Pufferspeicher (BPS) als Bandlaufstrecke ausgebildet und modulartig aufgebaut ist und daß im Zuge der Transportbahn des mechanischen Beleg-Pufferspeichers (BPS) ein optischer Beleg-Sensor (LS3) zur Überwachung des Belegtransports angeordnet ist. . 20
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet , daß der modulartig aufgebaute Beleg-Pufferspeicher (BPS) durch serielle Anordnung mehrerer Module entsprechend erweiterbar ist.
DE8019921U 1980-07-24 1980-07-24 Einrichtung zum Verarbeiten von maschinenlesbaren Belegen Expired DE8019921U1 (de)

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DE8019921U1 true DE8019921U1 (de) 1985-05-15

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ID=6717504

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DE8019921U Expired DE8019921U1 (de) 1980-07-24 1980-07-24 Einrichtung zum Verarbeiten von maschinenlesbaren Belegen

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