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DE8019918U1 - Halter zum Befestigen von Heizrohrhaltern auf Isolierplatten sowie Vorrichtung zum Eintreiben der Halter - Google Patents

Halter zum Befestigen von Heizrohrhaltern auf Isolierplatten sowie Vorrichtung zum Eintreiben der Halter

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Publication number
DE8019918U1
DE8019918U1 DE8019918U DE8019918U DE8019918U1 DE 8019918 U1 DE8019918 U1 DE 8019918U1 DE 8019918 U DE8019918 U DE 8019918U DE 8019918 U DE8019918 U DE 8019918U DE 8019918 U1 DE8019918 U1 DE 8019918U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
holder
aluminum sheet
fastening
holders
mandrel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE8019918U
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Koemmerling Kunststoffwerke 6780 Pirmasens De GmbH
Original Assignee
Gebr Koemmerling Kunststoffwerke 6780 Pirmasens De GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Gebr Koemmerling Kunststoffwerke 6780 Pirmasens De GmbH filed Critical Gebr Koemmerling Kunststoffwerke 6780 Pirmasens De GmbH
Priority to DE8019918U priority Critical patent/DE8019918U1/de
Publication of DE8019918U1 publication Critical patent/DE8019918U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F24HEATING; RANGES; VENTILATING
    • F24DDOMESTIC- OR SPACE-HEATING SYSTEMS, e.g. CENTRAL HEATING SYSTEMS; DOMESTIC HOT-WATER SUPPLY SYSTEMS; ELEMENTS OR COMPONENTS THEREFOR
    • F24D3/00Hot-water central heating systems
    • F24D3/12Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating
    • F24D3/14Tube and panel arrangements for ceiling, wall, or underfloor heating incorporated in a ceiling, wall or floor
    • F24D3/141Tube mountings specially adapted therefor
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02BCLIMATE CHANGE MITIGATION TECHNOLOGIES RELATED TO BUILDINGS, e.g. HOUSING, HOUSE APPLIANCES OR RELATED END-USER APPLICATIONS
    • Y02B30/00Energy efficient heating, ventilation or air conditioning [HVAC]

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Lining Or Joining Of Plastics Or The Like (AREA)

Description

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Beschreibung
Die Erfindung betrifft einen Halter zum Befestigen von Haltern für biegsame Kunststoffrohre gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1. Ferner betrifft die Erfindung ein Gerät zum Eintreiben des Halters.
Man ist in den letzten Jahren dazu übergegangen, aus Gründen der Energiee sparnis und besseren Wärinenutzung Fußboden- und Wandheizungen zu verlegen. Beim Einbau einer Fußbodenheizung wird auf den Fußboden eines Rohbaus zunächst eine Wärmedämmschicht aufgetragen, die gleichzeitig als Tritt- und Luftschalldämmung dient und bevorzugt eine Stärke von z.B. 40 bis 60 mm aufweist. Als Material hierzu dient in der Regel ein Polystyrolschaum. Die Wärmedämmschicht besteht normalerweise aus Platten, die auf der Oberseite mit Aluminiumblech von z.B. 0,5 mm Dicke beschichtet sind. Über diesem wird ein Kunststoff-Rohrsystem eben ausgelegt und von dem anschließend aufgegossenen Estrich umschlossen.
Dabei ist es allerdings erforderlich, daß das Rohrsystem beim Aufgießen des Estriches in seiner Lage geringfügig über dem Aluminiumblech fixiert bleibt. Hierzu dienen Rohrhalter, welche ihrerseits die Kunststoff-
rohre halten sollen.
Bei der Montage der Heizung werden somit zunächst die
|; Rohrhalter auf der Dämmschicht gemäß einem vorher er-
\ stellten Verlegeplan befestigt,und anschließend werden
die Kunststoffrohre in die Halter eingedrückt. Zum Erleichtern der Montage ist es hierbei vorteilhaft, wenn P die Halter jeweils drehbar auf dem Fußboden befestigt
\ sind, damit nicht Fluchtfehler zwischen der Ausrichte
tung der Rohre und der Halter auftreten.
Bevorzugt wird die Oberseite des Aluminiumblechs zur Bildung einer Dampfsperre mit einer Abdeckfolie versehen, und zwar vornehmlich aus Polyäthylen in einer Stärke von ca. 0,2 mm.
Um eine einfache Montage zu ermöglichen, hat man bisher ein Aluminiumblech verwendet, das in einem Rastermuster gelocht war, wobei die Halter mit Dornen verselien waren, die federnde Rastnasen aufwiesen und jeweils zur Größe der Lochungen passend derart bemessen waren, daß zum Befestigen eines Halters lediglich dessen Dorn in ein Loch eingeschoben zu werden brauchte.
Diese Vorgehensweise weist allerdings eine Reihe von Nachteilen auf:
· · I 1
- Soweit es bei der Materialbeschaffung nicht möglich
ist, kostengünstig bereits vorgelochtes Aluminiumblech zu erhalten, ist es erforderlich, geeignetes
Aluminiumblech zunächst mit Lochungen zu versehen.
- Wenn die Lochungen ein nur sehr grobes Rastermuster
bilden, dann erfolgt zwangsläufig das Verlegen des
Heizungsrohr sy steins nicht gemäß dem Verlegeplan, son- | dem nur in Annäherung an diesen gemäß dem Rastermu- i
ster. I
- Verwendet man eine Lochung mit engem Raster, dann |
wird zwar das Verlegen des Rohrsystems erleichtert, I das Aluminiumblech liefert aber wegen der vielen Lo- * chungen nicht mehr die angestrebte, gleichmäßige Tem- |
peraturver teilung. i|
- Wenn das gelochte Aluminiumblech mit einer Schutzfo- |
t lie überzogen ist, kann es bei den Verlegearbeiten i
zu Beschädigungen der Schutzfolie kommen, so daß kei- " ne einwandfreie Dampfsperre mehr gegeben ist, da Feuch- \ tigkeit aus dem Estrich jetzt durch die Löcher des ■
Aluminiumbleches gelangen kann, was vermieden werden
soll.
Die Erfindung liefert einen Halter, der durch das Aluminiumblech hindurchgetrieben werden kann, ohne daß dieses zuvor perforiert sein muß, sowie ein Gerät zum Eintreiben derartiger Halter in die oben mit dem Aluminiumblech verschichtete Dämmschicht.
Gemäß der Erfindung wird zunächst ein vollkommen ungelochtes Aluminiumblech, das ggf. mit einer geeigneten Abdeckfo2..ie bedeckt wird, ausgelegt. Als nächstes werden gemäß dem Verlegeplan die Halter genau an den vorgesehenen Stellen mit ihrem Dorn eingetrieben, wobei der Dorn an der betreffenden Stelle das Aluminiumblech durchdringt. Das perforierte Aluminiumblech wird durch | den Dorn bei dessen Eintreiben auseinandergedrückt, bis es beim Erreichen der Hinterschneidung in diese ein wenig zurückfedert. Der Dorn ist somit unlösbar, aber drehbar in das Aluminiumblech eingerastet.
Die Erfindung ermöglicht die Verwendung üblichen Hüttenblechs ohne nachträgliche Metallbearbeitung, läßt dem Konstrukteur beim Erstellen des Verlegeplanes völlig freie Hand und liefert eine optimale Wärmeverteilung. Soweit das Aluminiumblech mit einer Kunststoffolie bedeckt ist, ist deren Beschädigungsgefahr beim Verlegen gering, da das Blech mit Ausnahme seiner Außenkanten keinerlei Unebenheiten aufzuweisen bracht, die etwa einer Verletzung der Schutzschicht Vorschub leisten könnten. Das Blech ist vorteilhaft mit den Schaumstoffplatten verklebt.
Das erfindungsgemäße Verfahren ermöglicht zusätzlich
den Einsatz mechanisch oder pneumatisch betriebener Ge- || rate zum raschen und problemlosen Eintreiben der Hai-
· · a 1
-eater, die ein Bücken oder Knien des Personals beim Eintreiben überflüssig machen. Es kommt im Einzelfall nicht darauf an, einen Halter millimetergenau zu setzen, da der Verlegeplan erhebliche Toleranzen zuläßt. Die bisker bekannten Halter, die in vorhandene Lochungen eingeführt werden mußten, mußten dagegen jeweils genau auf das zugehörige Loch vor dem Eindrücken ausgerichtet werden, um Beschädigungen des Halters zu vermeiden. Somit gestattet die Erfindung, gemäß welcher beim Setzen eines Halters auch die jeweilige Lochung erfolgt, ein rascheres Verlegen als die bekannte Anordnung, bei welcher bereits vorgelochte Bleche verwendet werden mußten.
Bevorzugt ist auf das Aluminiumblech bzw. die ggf. vorhandene Schutzfolie ein Raster aufgebracht bzw. aufgedruckt. Dieses Raster dient dem noch präziseren, aber auch rascheren Setzen der Halter gemäß einem Verlegeplan.
Der Halter nach der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß er einen angespitzten, hinterschnittenen Befestigungsdorn aus hartem Werkstoff und/oder mit Schneidkanten aufweist, so daß der Befestigungsdorn selbst das Lochen des Aluminiumbleches bewirken kann.
Gemäß einer Ausgestaltung der Erfindung ist es von Vorteil,
daß der Bef es t igung sdorn mindestens an der Spitze aus einem
ϊ - Material hoher Festigkeit gebildet ist und in öen Halter aus Kunststoff eingespritzt oder eingesteckt ist. Als Kunststoff kommt hierbei bevor 2:ugt Polyäthylen hoher Dichte, .Polypropylen, ABS, Polycarbonat oder Polyamid in Frage.
Ein besonderer Vorteil dieser Ausgestaltung liegt darin, daß das Bestandteil aus dem Material mit höherer Festigkeit, ins-
i besondere aus Metall, derart ausgebildet sein kann, daß eine Einrichtung zum schnellen Setzen der Halter mit einem Stempel oder dergleichen unmittelbar auf das; Metallteil einwirkt, so daß Beschädigungen der Halter in jedem Falle vermieden werden, selbst wenn ein sehr nachgiebiger Kunststoff für jenen Teil des Halters verwendet werden sollte, der zum Ergreifen der Kunststoff rohre dient.
Es ist gemäß einer alternativen Ausgestaltung der Erfindung dort, wo auf die Halter nur verhältnismäßig wenig Kraft ausgeübt werden muß, aber auch von Vorteil, daß Befestigungsdorn und Halter aus einem harten Kunststoff einstückig gespritzt sind. Als Kunststoffe kommen hierzu wiederum Polyäthylen hoher Dichte, Polypropylen, ABS, Polyamid oder Polycarbonat in Frage. So lassen sich z.B. mit Dornen aus Polycarbonat halbharte Aluminiumbleche von 0,5 mm Dicke ohne Schwierigkeiten lochen.
Soweit es das Material des Befestigungsdornes, die Dicke des Aluminiumbleches und die Art der zum Setzen der Halter verwendeten Einrichtung zulassen, braucht der Befestigungsdorn keine Schneidkante aufzuweisen, bzw. kann mit einer größeren
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Anzahl von Kanten versehen sein. Gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist es aber besonders von Vorteil, daß der Befestigungsdorn mit drei Schneidkanten ausgebildet ist und eine axial symmetrische Pyramide mit einem Schlankheitsgrad von 1,6 bis 1,7 bildet. Diese Ausgestaltung liefert Schneidkanten mit einem Schneidwinkel, dessesn Selbstschneideeffekt beim Einpressen es zuläßt, daß die Einpreßkraft gegenüber anderen Formen wesentlich verringert wird, wobei wegen des dann möglichen, raschen Eintreibens des Domes zuverlässig gewährleistet wird, daß das eingeschnittene Aluminum in den Raum zwischen der Grundfläche der Pyramide und dem unteren Teil des Halteteils (in die Aussparung) zurückfedert. Hierdurch wird ein fester Sitz des Halters erreicht, V7obei jedoch die Drehbarkeit erhalten wird'.
Um das Zurückfedern des eingeschnittenen Aluminiumbleches zu erleichtern, ist gemäß einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung der Halter mit einer federnden Auflageplatte versehen, welche sich quer zum Befestigungsdorn erstreckt und auf ihrer diesem zugewandten Seite konkav ausgebildet ist. Wird der Halter gesetzt, dann dringt zunächst die Spitze des Befestigungsdornes wesentlich weiter durch das eingestochene Loch ±m Aluminiumblech ein, als dies dessen Dicke entspricht, da sich die Auflageplatte durchbiegt. Beim Freigeben des Halters federt diese zurück und drückt den vor springenden Teil der Spitze von unten her fest gegen
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die mittlerweile zurückgefederten Ränder und Grate des eingestochenen Loches. Es ist auch die Kompensierung unterschiedlicher Stärken des aluminiumblechs möglich.
Die Erfindung umfaßt auch die oben erwähnte Einrichtung zum Eindrücken der Halter.
Der Gegenstand' der Erfindung ist anhand der beigefügten, schematischen Zeichnung beispielsweise noch näher erläutert; es zeigen:
Fig. 1: eine Ausführungsform eines erfindungsgemäßen Halters im Schrägbild, „
Pig= 2 = eine andere Ausführunasforai eines |
erfindungsgemäßen Halters, im Schrägbild,
Fig. 3: ^eine teilweise im Schnitt gezeigte, schematische Darstellung einer erfindungsgemlßen Einrichtung zum Setzen erfindungsgemäßer Halter, und
Fig. 4: die in Fig. 3 gezeigte Einrichtung
in kleinerem Maßstab und in Arbeits— position.
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Fig. 1 zeigt einen Halter /aus Polycarbonat, . der zwei federnd ausgebildete, oben offene Klemmbacken 2 zum Ergreifen eines Kunststoffrohres ausbildet. Die Klemmbacken
- 12 -
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2 sind einteilig mit einer federnden Auflageplatte 3 verbunden. Seitliche VersieLfungen 8 verleihen den Klemmbacken
2 die erforderliche Festigkeit. Die Auflageplatte ist mit ihren beiden Enden nach unten gerichtet und somit leicht gewölbt.
Auf der den Klemmbacken 2 abgewandten Seite .der Auflageplatte 3 ist senkrecht zu dieser mittig ein Befestigungsdorn 9 angeformt, welcher im Abstand von der Auflageplatte
3 eine pyramidenförmigen Spitze 4 besitzt. Die Basisfläche 6 der pyramidenförmigen Spitze 4 ist über einen runden Schaft 7, dessen Durchmesser keinesfalls größer ist als der Inkreis der Basis 6, mit der Auflageplatte 3 verbunden.
Die Seitenkanten der Spitze 4 sind als Schneidkanten 5 ausgebildet. Die Höhe der Spitze beträgt 10 bis 12 mm, die Basis bildet ein gleichseitiges Dreieck mit einer Schenkellänge von 6 bis 7 mm, der Schlankheitsgrad beträgt etwa ; 1,6 bis 1,7, der Durchmesser des Schaftes 7 beträgt z.B. 3 mm und die Länge des Schaftes 7 beträgt 2,5 bis 3 mm. Der Halter 1 ist somit für alle beim Bau von Fußbodenheizungen gängigen Stärken des Wärmeleitblechs eingerichtet.
Die angegebenen Maße gewährleisten in Verbindung mit einem harten Kunststoff ein einwandfreies Eintreiben durch das nachgiebig auf dem Schaumstoff gelagerte Aluminiumblech.
' laufen.
Die Spitze soll nicht abgerundet sein, sondern scharf zu-
halbhartesj Die zum Hindurchtreiben des Halters 1 durch ein^A~iuminiumblech von etwa 0,5 mm Dicke erforderliche Arbeit beträgt zwischen 20 und 3O cmkp.
In Fig. 2 ist eine zweiteilige Ausführungsform des Halters 1 gezeigt. Mit der Ausführungsform der Fig. 1 übereinstimmende Ausbildungen sind mit dem jeweils gleichen Bezugszeichen bezeichnet und nachfolgend nicht näher erläutert.
Wie aus der Zeichnung ersichtlich ist, ist der Befestigungsdorn 9 ein von Klemmbacken 2 und Auflageplatte 3 getrenntes Bauteil und ist bevorzugt aus Metall ausgeführt.
An dem der Spitze 4 entgegengesetzten Ende des Schaftes ist eine Druckplatte 10 angebracht, welche eine flanschartige Verbreiterung bildet und wesentlich größer ist als der Inkreis der Basis 6. An der Anbringungsstelle des Befestigungsdomes 9 ist durch die Grundplatte 3 hindurchgehend ein Loch 11 ausgebildet bzw. eingespritzt, durch welches die Spitze 4 des Befestigungsdomes 9 in Richtung des Pfeiles-A hindurchgeführt werden kann. An der Ober-- -: seite ist das Loch 11 derart abgesetzt, daß die flanschartige Druckplatte 10 des Befestigungsdomes 9 nicht die Innenoberfläche der Klemmbacken"2 überragt.
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Die Größe des Loches 11 kann derart bemessen sein, daß
dieses Loch beim Eindrücken des Befestigungsdornes 9 durch
die Schneidkanten 5 der Spitze 4 aufgeweitet wird und ;
anschließend wieder derart zurückfedert, daß der Befesti- ! gungsdorn 9 nicht mehr aus dem Loch 11 herausfallen kann.
Die Abmessungen des gezeigten Befestigungsdornes 9 stimmen
mit jenen der in Fig. 1 gezeigten Ausführungsform überein.
I In Fig. 3 ist eine pneumatische Setzvorrichtung 12 zum |
Montieren der Halter 1 gezeigt. Die Vorrichtung 12 um- |
faßt einen Handgriff 13, in welchen ein Druckluftschlauch |
14 mündet. Senkrecht zum Handgriff 13 erstreckt sich eine |
rohrartige Setzkolbenführung 15, in welche an ihrem freien |
Ende"das Ende eines Magazines 16 einmündet. Das Magazin 16 |
ist teilweise gescnitten gezeigt und enthält mindestens | ca. 50 Halter 1. Das aus flexiblem Material bestehende | Magazin 16 ist, wie erkennbar, nach oben gebogen und an |
einem Vorsprung des Handgriffs 13 lösbar befestigt. I
Wie erkennbar ist, enthält d&s Magazin 16 Halter 1 der in
Fig. 1 gezeigten Ausführungsform bzw. Halter 1 der in Fig. 2
gezeigten Ausführungsform mit bereits eingesetztein Befestigungsdorn 9. Es ist aber auch möglich, die Setzvorrichtung
mit einem zweiten Magazin auszustatten, welches die Befestigungsdorne 9 der Ausführungsform gem. Fig. 2 gesondert
- 15 -
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von den übrigen Kunststoffteilen des Halters 1 zuführt und das Einpressen des Domes 9 sowohl in den Konststoffteil des Halters 1 als auch in das darunterliegende Aluminiumblech in einem einzigen Arbeitsgang vornimmt.
Die Arbeitsweise der in Fig. 3 gezeigten Vorrichtung ist aus Fig. 4 ersichtlich. In Fig. 4 ist im Schnitt der Boden eines !Rohbaues dargestellt, auf welchem eine Wärmedämmschicht 18 aufgebracht, ist. Die freie Oberfläche der Wärmedämmschicht 18 ist mit einem Aluminiumblech 17 beklebt, welches ein Rastermuster 19 bzw. eine mit diesem Rastermuster versehene Schutzfolie trägt.
Die Vorrichtung 12 wird mit dem freien Ende der Setzkolbenführung 15 etwa senkrecht zum Aluminiumblech auf die gewünschte Befestigungsstelle aufgesetzt. Zum Befestigen wird auf den Handgriff 13 ein Druck ausgeübt und gleichzeitig der Abzug 20 betätigt. Ein preßluftbetriebener ( ' Setzkolben ergreift den am Ende des Magazins liegenden Halter 1 und übt auf den Grund der von den beiden Klemmbacken 2 gebildeten Vertiefung bzw. auf die Druckplatte 10 des Metall-Befestigungsdornes 9 der Fig. 2 eine Kraft aus, die ausreicht, um die Spitze 4 des Domes 9 durch das Aluminiumblech 17 hindurchzutreiben, ohne daß dieses an der Befestigungsstelle nennenswert eingebeult wird.
Die große Anzahl von Haltern 1, die im Magazin 16 unterge-
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bracht sind, ermöglicht es, daß mit der gezeigten Vorrichtung die Kalter für das Kunststoff-Rohrsystem einer gesamten Heizflächs (Fußboden oder Seitenwand) gesetzt werden können, ohne daß ein Kachfüllen oder Auswechseln des Magazines erforderlich ist
Ende der Beschreibung
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Claims (10)

BERG - STAPF J SCBVVABE*;.6h\\DMAIR MAUERKIRCHERSTRASSE 45 8000 MÜNCHEN 80 Anwaltsakte 31 003 2 a Juni 1981 Gebrüder Kömmerling Kunststoffwerke GmbH Zweibrücker Str. 200 6780 Pirmasens / Halter zum Befestigen von Heizrohrhaltern auf Iso- [ lierplatten sowie Vorrichtung zuia Eintreiben der Halter Schutzansprüche
1. Einen Befestigungsdorn mit hinterschnittener Spitze aufweisender, drehbarer Halter zum Befestigen eines biegsamen Kunststoffrohrs an der aus einem Aluminiumblech gebildeten, oberen Abdeckung der unteren
■»(089)988272-74 Telex: 0524§§0 B1ERq d J fjankkonten: Sayer. Vereinsbank München 453100 (BLZ 700202 70)
Telegramme (cable): Vl/SchTelekopiere[: (q89.) 96(304? ·■; ■·; J JHyrfo-Bank München 4410122850 (BLZ 70020011) Swift Code: HYPO DE MM BERGSTAPFPATENT München · KaIIe lilfotec'äOOO" ·· "' Cdstscheck München 65343-808 (BLZ 70010080)
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Schaumkunststoffdämmung einer Fußbodenheizung, wobei die Befestigungsspitze des Halters jeweils so tief durch ein Loch des Aluminiumblechs gesteckt werden kann, daß die Hinterschneidung sich unterhalb des Aluminiumblechs befindet, dadurch gekennzeichnet , daß der Befestigungsdorn (9) mindestens an der Spitze (4) aus hartem Werkstoff und/oder mit Schneidkanten (5) ausgebildst ist.
2. Halter nach Anspruch 1, dadurch gekenn
zeichnet, daß der Befestigungsdorn (9)
I' mindestens an der Spitze (4) aus einem Material mit
; höherer Festigkeit als das Aluminiumblech (17) ge-
}- bildet ist und in den Haltern (1) aus Kunststoff
eingespritzt oder eingesteckt (Fig. 2) ist.
3. Halter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet , daß der Befestigungs dorn (9) einstückig mit dem Halter (1) aus einem harten Kunststoff gespritzt ist.
4. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 3„ dadurch gekennzeichnet, daß die Spitze (4) des Befestigungsdornes (9) mit drei Schneidkanten (5) ausgebildet ist und eine axialsymmetrische Pyramide mit einem Schlankheitsgrad
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von ca. 1,6 bis 1,7 bildet.
5. Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Halter (1) eine federnde Auflageplatte (3) aufweist, die sich quer zum Befestigungsdorn (9) erstreckt und auf ihrer diesem zugewandten Seite konkav ausgebildet ist.
6. Gerät zum Eintreiben von einen Befestigungsdorn mit hinterschnittener Spitze aufweisenden, drehbaren Haltern zum Befestigen eines biegsamen Kunststoffrohres an der aus einem Aluminiumblech gebildeten oberen Abdeckung der unteren Schaumkunststoffisolierung einer Fußbodenheizung durch das Aluminiumblech hindurch in die Schaumkunststoffisolierung, insbesondere zum Eintreiben eines Halter nach einem der Ansprüche 1 bis 5, gekennzeichnet durch einen Handgriff (13) zum Halten des Geräts, eine Setzkolbenführung (15) , einen in dieser geführten Setzkolben zum Eintreiben von Haltern in die Isolierplatte, ein am freien Ende der Setzkolbenführung (15) einmündendes Magazin (16), welches den jeweils am Magazinende befindlichen Halter (1, 21) der Einwirkung des Setzkolbens darbietet, und einen mittels eines Abzugbügels (20) auslösbaren Antrieb für den Setzkolben.
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7. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet , daß das Vorderende des Setzkolbens so ausgebildet ist, daß es sich beim Eintreiben eines Halters (1, 21) gegen den Grund der Vertiefung zwischen den beiden Klemmbacken (2, 22) des Halters (1, 21) legt.
8. Gerät nach Anspruch 6 oder 7, dadurch gekennzeichnet , daß die Setzkolbenführung
(15) eine ausreichende Länge besitzt, um das Erfassen und Benützen des Gerätes zum Eintreiben von Haltern in die auf dem Boden liegende Wärmedämmschicht durch einen stehenden Menschen zuzulassen.
9. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 8, gekennzeichnet durch einen Preßluftan-
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10. Gerät nach einem der Ansprüche 6 bis 9 , dadurch gekennzeichnet, daß das Magazin (16) ein nach oben gekrümmtes Stangenmaga- j zin ist, dessen rückwärtiges Ende am Handgriff (13) j befestigt ist. |
DE8019918U 1980-07-24 1980-07-24 Halter zum Befestigen von Heizrohrhaltern auf Isolierplatten sowie Vorrichtung zum Eintreiben der Halter Expired DE8019918U1 (de)

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