DE801851C - Decken- oder Dachkonstruktion - Google Patents
Decken- oder DachkonstruktionInfo
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- DE801851C DE801851C DE1948P0006734 DEP0006734D DE801851C DE 801851 C DE801851 C DE 801851C DE 1948P0006734 DE1948P0006734 DE 1948P0006734 DE P0006734 D DEP0006734 D DE P0006734D DE 801851 C DE801851 C DE 801851C
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Classifications
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B7/00—Roofs; Roof construction with regard to insulation
- E04B7/02—Roofs; Roof construction with regard to insulation with plane sloping surfaces, e.g. saddle roofs
-
- E—FIXED CONSTRUCTIONS
- E04—BUILDING
- E04B—GENERAL BUILDING CONSTRUCTIONS; WALLS, e.g. PARTITIONS; ROOFS; FLOORS; CEILINGS; INSULATION OR OTHER PROTECTION OF BUILDINGS
- E04B5/00—Floors; Floor construction with regard to insulation; Connections specially adapted therefor
- E04B5/02—Load-carrying floor structures formed substantially of prefabricated units
Landscapes
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- Rod-Shaped Construction Members (AREA)
Description
- Decken- oder Dachkonstruktion Die Erfindun<- hetritit eine Decken- oder Dachkonstruktion aus Eisenträgern und Brettern in ",'erhindung mit Staktuigs-. Schalungs- oder Lattenteilen.
- Bei Deckenkonstruktionen werden gewöhnlich in hergebrachter Weise hantbalken verwendet und diese mit Stakung und Verschalung zu einer Decke zusammengefügt. Die hergebrachten Balkendecken haben einen sehr hohen Holzverbrauch. Die bekannten 1\lassivclecken sind dagegen ziemlich teuer und bei verhältnismäßig hohem 1?isenverbrauch von einem Baustoff abhängig, der fast in gleichem Maße wie Holz zur Mangelware gelifirt, nämlich Zement.
- Der Erfindung liegt der Gedanke zugrunde, die große Tragfähigkeit von hochkantgestelltenBrettern auszuwerten und dadurch hohe Einsparungen an Holz zu erzielen und gleichzeitig alle Vorteile der üblichen Decken mit Schalung und Stakung zu erhalten. Geni;i[i tler Erfindung wird vorgeschlagen. zwischen Eisenträgern mit U- oder j-Profilen hochkant gestellte Bretter (Brettbalken) anzuordnen, vorzugsweise einzuschiehen. die durch Verbindung rnit den ohnehin notwendigen Stakhölzern, Schalbrettern o. dgl. zu einem gekästelten Traggebilde ausgestaltet sind. Die aufzufangenden Eigen- und Nutzlasten werden von den Brettbalken aufgenommen und auf die Eisenträger weitergeleitet, die auf (lern senkrechten Mauerwerk lagern.
- =@n Hand der Zeichnungen werden einige AusführungsbeIspiele der Erfindung beschrieben. Fig. i zeigt eine übliche Balkendecke im Grundriß.
- Fig. z zeigt eine erfindtrngsgetnäl-#')e 1)eckenknnstruktion, Fig.3 ist ein Schnitt in Richtung .-1-13 von Fig. z, Fig.4 ist ein Schnitt in Richtung C-D von Fig. 2. Fig.5 zeigt einen Teilschnitt einer erfindungsgemäßen Dachkonstruktion, Fig.6 ist ein Schnitt in Richtung E-F von Fig. 5, Fig. 7 zeigt einen Teilschnitt einer weiteren Dachkonstruktion gemäß der Erfindung, Fig.8 ist ein Schnitt in Richtung G-H von Fig. 7.
- Bei der hergebrachten Balkendecke nach Fig i wird eine Reihe von Kantbalken i verlegt und mit Stakhölzern und der üblichen Schüttung sowie Fußbodenbrettern und unterseitiger Schalung versehen. Gemäß dem in Fig.2 dargestellten Ausführungsbeispiel der Erfindung werden entsprechend der Größe des Raumes ein I-Eisenträger 3 in der Mitte des Raumes und parallel dazu an den Wänden je ein U-Träger 4 angeordnet. Zwischen den Trägern werden hochkant gestellte' Bretter 2 (Brettbalken) eingeschoben. Dadurch werden kastenartige Traggebilde geschaffen, bei denenzweigegenüberliegende Seiten aus Holz, den Brettbalken 2, die beiden anderen Seiten aus Eisen, den Trägern 3 und 4, be-#teben. Eine besondere Verbindung der beiden Baustoffe Holz und Eisen braucht nicht zu erfolgen. Uni zu verhindern, daß die Brettbalken aus der ihnen zugewiesenen Lage kommen, werden die ohnehin benötigten Stakhölzer 5 in das Tragsystem einbezogen, indem sie auf Latten 6, die an die Brettbalken angenagelt werden, aufgelegt oder befestigt werden. Dadurch erhält jeder Kasten eine starre Form. Die Lagesicherung der Brettbalken 2 wird überdies durch die später aufzubringenden Fußbodenbretter 7 und die unterseitig anzunagelnde Schalung 8 erhöht. In die Kästen wird die übliche Schüttung eingebracht.
- In Fig. 5 bis 8 sind zwei Ausführungsbeispiele eines Steildaches mit erfindungsgemäßer Dachkonstruktion dargestellt. Zwischen I-Trägern 9 sind wiederum hochkant gestellte Bretter io geschoben. An die Stelle von Stak-, Fußboden- und Schalbrettern treten bei Fig. 5 und 6 eine Schalung i i an der Oberseite und an der Unterseite Leisten 14, deren Anzahl. drei bis fünf, von der Länge der Brettbalken abhängt. Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 und 8 werden die Brettbalken io in ihrer Lage durch Quer- und Längslatten 12 und 13, die für die Dachziegel ohnehin notwendig sind, gehalten, während an der Unterseite wieder Leisten 14 vorgesehen sind.
- Ohne die gewissen Bauteilen (Stakung und Schalung oder Lattung) bisher zugewiesene Aufgabe irgendwie zu beeinträchtigen, wird ihnen als neue Funktion die Absteifung hochkant gestellter Bretter übertragen, wodurch erreicht wird, daß erstens deren Tragfähigkeit noch erhöht werden kann und zweitens eine niet- und nagellose und dennoch unverrückbare Verbindung zwischen Holz, den »Brettbalken«, und Eisen, den I-Trägern, ermöglicht wird.
- Wie schon aus vorstehender Systemerklärung hervorgeht, handelt es sich bei der Bauausführung um einen denkbar einfachen Arbeitsvorgang, der von einem geschickten Arbeiter, ohne fachlich durchgebildet zu sein, mit nur einer Hilfskraft zum Herbeischaffen der Baustoffe erledigt werden kann. Besonders bemerkenswert ist es, daß es keiner Einschalung, ja nicht einmal einer Rüstung oder Leiter bedarf, vielmehr etwa wie bei Verlegung von Stegzementdielen verfahren wird: Von einem einzigen Brett aus, das über die Träger geschoben wird, sind die ersten beiden »Brettbalken« einzuschieben und die Staken dazwischenzulegen. Damit ist der erste Kasten fertig, von dem aus dann Kasten um Kasten ausgeführt wird, bis die ganze Decke hergerichtet ist. Aus mehrfachen Gründen ist es ratsam, die »Brettbalken« fertig zugeschnitten, auch am besten mit angenagelten Leisten, zur Baustelle zu schaffen, desgleichen die Stakbretter.
- Die durch die Erfindung erzielte Ersparnis ist außergewöhnlich hoch. Der Holzbedarf einer erfindungsgemäßen Dachkonstruktion beträgt "%-eniger als der neunte Teil des Holzbedarfs einer üblichen Balkendecke und Dachkonstruktion. Gleichzeitig sind aber die Vorteile der 1\ agelbarkeit der Deckenkonstruktion, der Stakung usw. erhalten geblieben. Der zusätzlich erforderliche Bedarf an Trägereisen ist verhältnismäßig gering. Er wird zum Teil dadurch wieder wettgemacht, daß die Deckenstärken um mindestens je 3 cm niedriger sind, das ist bei einem 5geschossigen Wohnhaus 15 cm. Diese Ersparnis macht sich sowohl bei den Innen- und Außenwänden wie auch bei den Zu- und Abflußleitungen sowie bei den Steigesträngen der Gas-und Elektrizitätseinrichtungen bemerkbar.
- Ein besonderer Vorzug bei der Verwendung von »Brettbalken« für Dachkonstruktionen besteht darin, daß der sonst durch Konstruktionsteile, wie Stiele, Schwellen, Streben, Zangen und Kopfbänder, unbequem eingeengte Dachraum vollkommen frei und nutzbar bleibt. Wendet man außerdem einen Teil der Ersparnisse dazu auf, die Dachfläche wie bei Geschoßdecken unterseitig zu putzen, was bei der üblichen Dachbauweise kaum durchführbar ist oder außerordentliche Kosten verursachen würde, so wird dadurch nicht nur die Feuersicherheit des ganzen Hauses wesentlich erhöht, sondern es bringt auch wärmetechnisch Vorteile mit sich.
Claims (3)
- PATENTANSPRCCHE: i. Decken- und Dachkonstruktion o. dgl. mit Eisenträgern sowie Stakungs-, Schalungs- oder Lattungsteilen, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen und quer zu den Eisenträgern, wie U- oder I-Trägern (3, 4, 9), hochkant gestellte Bretter (Brettbalken 2, io) angeordnet sind, die durch Verbindung mit den Stakhölzern (5), Schalbrettern (8, 11), Latten (12, 13) o. dgl. zu einem fachwerkartigen Trägergebilde zwischen den Eisenträgern ausgestaltet sind.
- 2. Decken- und Dachkonstruktion nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Brettbalken (2, 10) zwischen den Stegen der Eisenträger (3, 4, 9) eingeschoben sind.
- 3. Deckenkonstruktion nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß an den zwischen den
Stegen der Eiselltl-:iger (3, 1) eingeschobenen 13i-ettl><Ilkcii (2) ill ihrer 1.<iiigsrichtung Latten (G) befestigt sind. auf welche die stakIlÜlzer (5) aufgelegt sind. 1)eckenkoiistrukti<inen nach Anspruch i 1 oder 2. dadurch gelceiiiizeiclinet, <laß die zwi- I scher l:isentr@igern eillgescllobelleil Brettbalken (2) die Eiseliti-iiger (3. .1) überragen und zur j Befestigung der oberen Fußbodenbretter (7) und/oder unteren Schalbretter (8) dienen. 5. Dachkonstruktion nach Anspruch i, da- durch gekennzeichnet, daß die zwischen den 1?isenträgern (9) eingeschobenen Brettbalkegi (io) in ihrer Lage durch Schalung (ii) tind/oder Latten (12, 13) und/oder Leisten (14) gehalten werden.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0006734 DE801851C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Decken- oder Dachkonstruktion |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE1948P0006734 DE801851C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Decken- oder Dachkonstruktion |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801851C true DE801851C (de) | 1951-01-25 |
Family
ID=577816
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE1948P0006734 Expired DE801851C (de) | 1948-10-02 | 1948-10-02 | Decken- oder Dachkonstruktion |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE801851C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19927840A1 (de) * | 1998-06-23 | 1999-12-30 | Alois Palacky | Dachkonstruktion |
| US7507049B2 (en) | 2003-06-13 | 2009-03-24 | Barnes Group Inc. | Locking ring |
-
1948
- 1948-10-02 DE DE1948P0006734 patent/DE801851C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE19927840A1 (de) * | 1998-06-23 | 1999-12-30 | Alois Palacky | Dachkonstruktion |
| US7507049B2 (en) | 2003-06-13 | 2009-03-24 | Barnes Group Inc. | Locking ring |
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