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DE19927840A1 - Dachkonstruktion - Google Patents

Dachkonstruktion

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Publication number
DE19927840A1
DE19927840A1 DE1999127840 DE19927840A DE19927840A1 DE 19927840 A1 DE19927840 A1 DE 19927840A1 DE 1999127840 DE1999127840 DE 1999127840 DE 19927840 A DE19927840 A DE 19927840A DE 19927840 A1 DE19927840 A1 DE 19927840A1
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DE
Germany
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roof
rafters
structure according
roof structure
fittings
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE1999127840
Other languages
English (en)
Inventor
Alois Palacky
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Ecoraw Sro Sk
Original Assignee
Individual
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Publication date
Priority claimed from CZ19988213U external-priority patent/CZ7904U1/cs
Priority claimed from CZ19999475U external-priority patent/CZ9040U1/cs
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE19927840A1 publication Critical patent/DE19927840A1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04DROOF COVERINGS; SKY-LIGHTS; GUTTERS; ROOF-WORKING TOOLS
    • E04D13/00Special arrangements or devices in connection with roof coverings; Protection against birds; Roof drainage ; Sky-lights
    • E04D13/16Insulating devices or arrangements in so far as the roof covering is concerned, e.g. characterised by the material or composition of the roof insulating material or its integration in the roof structure
    • E04D13/1606Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure
    • E04D13/1612Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure the roof structure comprising a supporting framework of roof purlins or rafters
    • E04D13/1625Insulation of the roof covering characterised by its integration in the roof structure the roof structure comprising a supporting framework of roof purlins or rafters with means for supporting the insulating material between the purlins or rafters

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Abstract

Die Erfindung betrifft eine Dachkonstruktion für Schrägdächer, die aus Dachsparren und/oder Dachgebinden besteht, über denen Dachlatten, eine Dachverschalung bzw. eine Dachdeckung angeordnet sind. Zwischen den Dachsparren (13) und/oder den Dachgebinden sind mindestens zwei Aufschiebeleisten (10) befestigt, auf die Formstücke, aus expandiertem Kunststoff gefertigt, aufgeschoben sind.

Description

Technischer Bereich
Die Erfindung betrifft eine Dachkonstruktion für Schrägdächer, die aus Dachsparren und/oder Dachgebinden besteht, über denen Dachlatten, eine Dachschalung bzw. Dachdeckung angeordnet sind bzw. ist.
Stand der Technik
Im tschechischen Gebrauchsmuster Nr. 2561 wird eine Schaumstoffschindel für die Wärmeisolierung von Bodenräumen beschrieben, wobei der untere Teil der Schaumstoffschindel als Auflagefläche ausgebildet ist, die an einer Seite mit einer Zinke abgeschlossen ist und an der anderen Seite in eine Überlappungs­ fläche übergeht. An den oberen Teil der Zinke schließen sich ein Sattel und eine Dachlatte an, wobei die Traufe die Zinke überdeckt.
Diese Schaumstoffschindel zeichnet sich durch sehr gute Wärmeisolierungs­ eigenschaften aus. Ihr Nachteil ist die Lagerungsart, die bei der Schindel­ montage das Entfernen der Dachdeckung erforderlich macht und keine Änderung der Sichtunterseite der Schindeln ermöglicht.
Im tschechischen Erfinderschein Nr. 271 196 wird ein Dachisolierungsbauteil angegeben, das aus einer Wärmeisolierungsplatte aus Kunststoffschaum, z. B. Polystyrol oder Polyurethan, und einer Wasserisolierungsschicht in Form eines Asphaltstreifens besteht. Dabei ist die Kunststoffplatte auf der der Wasserisolierungsschicht zu gewandten Seite mit rasterartig gestalteten Nuten zur gemeinsamen Dehnung dieser beiden unterschiedlichen Materialien versehen.
Dieses Dachisolierungsbauteil ist für die Wasser- und Wärmeisolierung von Flachdächern geeignet, da es eine Ablösung der einzelnen Schichten bei Tem­ peraturänderungen verhindert. Ein Nachteil dieses Bauteils besteht darin, daß es nicht für Schrägdächer verwendet werden kann, da es für die Verwendung bei Schrägdächern mit einer darüberliegenden Ummantelung oder Dachdecke versehen werden muß.
In der veröffentlichten tschechischen Patentanmeldung PV 627-97 wird eine Dachkonstruktion für Schrägdächer beschrieben, die mit Dachdeckungsplatten mit Sparrenwerk bedeckt ist. Die Wärmeisolierung ist so gelöst, daß zwischen den Dachsparren und/oder dem Dachgebinde Mineralwatte eingelegt wird, die zwischen der Trägerverzimmerung und einer Isolierungsfolie angeordnet ist.
Da die Isolierung aus versteifter Mineralwatte hergestellt wird, ergibt sich der große Vorteil der Feuerbeständigkeit dieser Isolierung. Ein Nachteil dieser Bedachungsanordnung besteht darin, daß aufgrund des verwendeten Materials eine aufwendige Dachkonstruktion gebildet werden muß, die die Mineralwatte im Dach fixiert. Die Mineralwatte ist kein Konstruktionselement, hat außerdem ein großes Wasseraufnahmevermögen und muß daher beidseitig in wasserdichte Folien gebettet werden, um vor Feuchtigkeit und Dampf geschützt zu sein. Außerdem ist die Verlegung einer wasserdichten, kaschierten Schicht zwischen Dachdeckung und Wärmeisolierungsschicht erforderlich. Ein weiterer Nachteil ist die anspruchsvolle Montage der Wärmeisolierungsschicht bei einer zusätzlichen Wärmeisolierung des Daches, weil die Dachdeckung dann entfernt werden muß. Bei einer Beschädigung der kaschierten Schicht und der Dampfisolierungsschicht kann die der Isolierung dienende Mineralwatte Kondensat oder Wasser ansaugen. Die verwendete Dachkonstruktion ermöglicht keine direkte Umgestaltung der zugehörigen Sichtunterseite.
Die üblichen Wärmeisolierungsmaterialien machen die Verwendung von Dampfsperren erforderlich, die zumeist aus kaschierten Kunststoffolien angefertigt sind und zwischen die Dachdeckung und die Wärmeisolierung gelegt werden. Im Fall einer Beschädigung dieser Folie kann die Wärmeisolierungsschicht ihre Aufgabe nicht mehr erfüllen.
Zusammenfassung der Erfindung
Die genannten Nachteile werden bei einer Dachkonstruktion gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 dadurch beseitigt oder zumindest wesentlich eingeschränkt, daß zwischen den Dachsparren und/oder den Dachgebinden mindestens zwei Aufschiebeleisten in Dachneigungsrichtung befestigt sind, auf die Formstücke aufgeschoben sind, die aus expandiertem Kunststoff gefertigt sind.
Das Formstück ist mit Vorteil mit mindestens zwei Stecknuten in seinen Seitenflächen versehen, die eine einfache Montage in vorgesehener Lage der Formstücke gewährleistet, was besonders vorteilhaft bei neuen Dach­ konstruktionen zum Tragen kommt.
Der Hauptvorteil der Dachkonstruktion gemäß der Erfindung besteht darin, daß neben einer einfachen Montage, der Verwendung von nicht anspruchsvollen, üblichen Materialien und verhältnismäßig geringen Kosten eine ausgezeichnete Wärmeisolierung erreicht wird. Bei Innenbauänderungen unter dem Dach entfallen zusätzliche Unterbaukonstruktionen. Bei einer zusätzlichen Wärme­ isolierung von Dächern oder bei einem Dachraumausbau kann diese Dachkonstruktion unter dem Dach ohne dessen Demontage verwirklicht werden. Die entlasteten Formstücke aus Kunststoffschaum erfüllen sowohl die Funktion der Wärmeisolierung als auch die des Dachkonstruktionselements.
Eine alternative Dachkonstruktion für schräge Dächer, die Dachsparren und/oder Balken mit Dachleisten aufweisen, sieht vor, dass zwischen den Dachsparren und/oder Balken sich in Längsrichtung mindestens zwei Anschlagleisten erstrecken, denen zwischen den Dachsparren und/oder Balken Formstücke aus expandierendem Plast zugeordnet sind.
Hauptvorteil dieser alternativen Lösung der Dachkonstruktion besteht darin, dass sie bei alten oder zu renovierenden Gebäuden überall dort eingesetzt werden kann, wo die Parallelität der Dachsparren und/oder der Balken nicht eingehalten ist, oder deren Maße unterschiedlich sind. Bei Dachmontage kann sodann in einfacher Weise, z. B. durch Schneiden, das Maß, z. B. die Breite des Formstücks, gewählt werden, und zwar direkt vor Ort. Darüberhinaus wird die Herstellung des Formstücks vereinfacht, und zwar dort, wo die Herstellung der Aufschiebenuten sowie die Verwendung von Aufschiebeleisten entbehrlich ist. Anschlagleisten stellen den Anschlag, Verbindung, Stütze und Distanzmittel für Formstücke der Dachkonstruktion dar, die zwischen Dachsparren und/oder Balken befestigt sind.
Für beide Lösungen der Dachkonstruktionen gelten Vorteile, wie sie sich aus den abhängigen Ansprüchen ergeben. Die Dicke des Formstücks ist kleiner als die Höhe der Dachsparren und/oder Balken, da die unterschiedliche Höhe der Formstücke, der Dachsparren und/oder der Balken einen Lüftungsspalt herstellen, so daß die Notwendigkeit der Verwendung von Dampfsperren entfällt.
Das Formstück kann in der Lichtunterseite mit mindestens einer Fixiernut versehen sein, die parallel mit Seitenflächen verlaufen, die geschnitten und geschlitzt sind. Die Fixiernut festigen zusammen mit Fixierleisten das Formstück in der Dachkonstruktion, sie können gegebenenfalls auch die Untersicht des Interieurs festhalten.
Wenn das Formstück mit geschlitzten Flächen versehen ist, die parallel und geschnitten sind, gegebenenfalls als Auflageflächen ausgebildet sind, dann sollte die Abschrägung der Formstücke in Bezug auf den Dachwinkel so sein, daß das Durchdringen von Wasser in die Dachkonstruktion verhindert wird.
Solche Verbindungen von Formstücken, die über ihre Schnittflächen aneinander anschließen, ersetzen umständliche Profile herkömmlicher Konstruktionen und erleichtern ihre Montage.
Mit Vorteil sind die geschnittenen und geschlitzten Flächen des Formstücks an ihren Enden und der Sichtunterseite zugekehrt mit Halbnuten versehen, um Auflageverbindungen von Formstücken zu ermöglichen, so daß durch Zusammensetzen von Formstücken aus Halbnuten Nuten entstehen, die gleiche Funktionen wie Fixiernuten aufweisen. So hergestellte Verbindungen von Formstücken, die über geschnittene und geschlitzte Flächen aneinandergereiht sind, ersetzen aufwendige Profile herkömmlicher Konstruktionen und erleichtern die Montage von Dachkonstruktionen.
Ferner ist von Vorteil, wenn die obere Fläche jedes Formstücks mit mindestens einer Traufe für die Ableitung von Wasser aus den Formstücken in eine Regen­ rinne versehen ist, wobei die Traufe der einzelnen Formstücke zusammen­ hängen.
Von Vorteil ist auch, wenn die obere Fläche der Traufe des Formstücks mit einem Anstrich versehen sind, der das Formstück vor einer mechanischen Beschädigung schützt.
Mit Vorteil sind die Berührungsstellen der Formstücke untereinander und/oder die Berührungsstellen der Formstücke mit anderen Materialien aus Wasser­ isolierungsgründen und zum Ausgleich der eventuell auftretenden Ungenauigkeiten des Dachsparrenwerks jeweils mit einer Dichtung versehen.
Mit Vorteil ist die Dichtung aus einem Kunststoffschaum gebildet, der bis zum Einspritzen in die Kittstellen quillt und somit die eventuell auftretenden Ungleichmäßigkeiten abdichtet.
Ein vorteilhaft geformtes Formstück aus Polystyrolschaum, vorzugsweise aus extrudiertem Polystyrolschaum, Polyurethanschaum oder anderen Isolier­ materialien, wird in die Dachkonstruktion so eingefügt, daß es außen das Ablaufen von Wasser und Kondensat in die Regenrinne ermöglicht. Diese Dachkonstruktion ermöglicht ein einfaches Einfügen in jede beliebige bestehende Dachkonstruktion ohne Spezialbefestigung und -beschlag und im Bedarfsfall auch eine Demontage, bei der die Abdeckung der Dachdeckung nicht nötig ist. Die Anordnung der Dachdeckung ermöglicht die Trennung der einzelnen Materialien für das Recycling der expandierten Kunststoffe.
Figurenübersicht
Die Erfindung wird nun anhand von in den Figuren dargestellten Ausführungsbeispielen näher beschrieben. Es zeigen:
Fig. 1 eine perspektivische Ansicht eines Formstücks gemäß der Erfindung,
Fig. 2 eine Draufsicht auf das Formstück der Fig. 1,
Fig. 3 einen Schnitt längs der Linie A-A in Fig. 2,
Fig. 4 einen Schnitt längs der Linie B-B in Fig. 2,
Fig. 5 einen Querschnitt durch die Dachkonstruktion gemäß der Erfindung und
Fig. 6 einen Querschnitt durch ein Dach gemäß der Erfindung,
Fig. 7 zwei miteinander verbundene Formstücke in perspek­ tivischer Ansicht,
Fig. 8 einen Querschnitt durch diese Konstruktion und
Fig. 9 einen Längsschnitt durch diese Konstruktion.
Beschreibung der Ausführungsbeispiele
Das Grundelement der Dachkonstruktion gemäß der Erfindung ist ein Formstück 1, das aus expandiertem Kunststoff, beispielsweise aus Polystyrolschaum oder Polyurethanschaum hergestellt ist. Das Formstück 1 (Fig. 1-4) hat eine Sichtunterseite 2, zwei senkrechte, gegenüberliegende Seitenflächen 3, zwei gegenüberliegende, abgeschrägte und zueinander gleichlaufende Auflageflächen 4 und eine Oberseite 5 mit einem Traufe 9. Die Sichtunterseite 2 ist mit einer Fixiernut 6 und an beiden Enden mit Halbnuten 7 versehen. In den Seiten­ flächen 3 sind zwei Aufschiebenuten 8 gebildet. Die Oberseite 5 ist mit einer Traufe 9 versehen. Die Abmessungen des Formstücks 1 hängen von denen des Dachsparrens 13 oder des Dachgebindes ab. So ist z. B. für ein Hochmaß des Dachsparrens 13 von 120 mm ein Formstück 1 mit einer Länge von 700 mm, einer Breite von 900 mm und einem Hochmaß (Dicke) von 100 mm geeignet; die Nuttiefe beträgt in der Regel 25 mm.
Jedes Formstück 1 hat auf seiner Oberseite 5 Traufe 9, die so ausgebildet sind, daß sie zusammenhängen und somit das Abfließen von Wasser oder Kondensats in eine Regenrinne 20 ermöglichen. Die abgeschrägten Auflage­ flächen 4, die an den Kontaktflächen des Formstücks 1 aneinandergrenzen, sind in Bezug zur Horizontalebene unter einem Winkel von 20° abgeschrägt, wobei der Dachneigungswinkel in Bezug zur Horizontalebene 40° beträgt. Die abgeschrägten Auflageflächen 4 benachbarter Formstücke können eventuell miteinander verbunden werden.
Zu einer Belüftung der Dachkonstruktion kommt es infolge des unterschied­ lichen Hochmaßes des Formstücks 1 und des Dachsparrens 13. Dadurch ist für die Belüftungsluft ein Raum zwischen dem höheren Dachsparren 13 und dem niedrigeren Formstück 1 gebildet. Die Oberfläche der Traufe 9 des Formstücks 1 ermöglicht infolge des gewählten Materials und der Neigung des Traufs 9 einen Wasserabfluß, wobei die Abflußfunktion durch Auftragen einer Schutz­ schicht auf die Oberseite 5 einschließlich der Traufe 9 weiter verbessert werden kann.
Die Dachkonstruktion gemäß der Erfindung in den Fig. 5 und 6 besteht aus Formstücken 1, die mit ihren Aufschiebenuten 8 in Aufschiebeleisten 10 eingeschoben sind, welche mittels Fixierleisten 11 in den Fixiernuten 6 befestigt sind. Die Abdichtung der Formstücke 1 in der Nut 8 gegen die Fixierleiste 11 ist mittels einer Dichtung 12 aus Polyurethanschaum vorgenommen.
Die Dachkonstruktion der Fig. 5 und 6 gemäß der Erfindung wird so gebildet, daß zwischen den bestehenden Dachsparren 13 die Aufschiebeleisten 10 befestigt werden, auf die die Formstücke 1 entlang der gesamten Länge der Dachsparren 13 so aufgeschoben werden, daß die abgeschrägten Auflage­ flächen 4 aufeinanderliegen. Nach dem Aufschieben der Formstücke 1 entlang der gesamten Dachfläche werden die Formstücke 1 in den Fixiernuten 6 mittels der Fixierleisten 11 befestigt. Die Halbnuten 7 im Formstück 1 bilden nach dem Auflegen der abgeschrägten Auflageflächen 4 ganze Nuten, in die die Fixierleisten 11 eingeschoben werden. Die Auflageflächen 4 bilden eine schräge Überlappungsverbindung der einzelnen Formstücke 1 und versperren einen direkten Durchgang von Luft und Wasser. Die abgeschrägten Auflageflächen 4 bilden mit der Horizontalebene einen Winkel, der stets kleiner als 180° ist. Sämtliche Fixierleisten 11 werden über die Aufschiebeleisten 10 an den Dachsparren 13 mittels nicht gezeigter Befestigungselemente befestigt. Die Dachsparren 13 werden auf der Oberseite mit Dachlatten 15 versehen, auf die eine Dachdeckung 16 gelegt wird. Jede Reihe der Dachsparren 13 endet an einer Dachrinne 20 und wird mit einem Endblech 19 versehen, das unter das Formstück 1 zwischen dem Dachsparren 13 und der Öffnung der Dachrinne 20 geschoben wird.
Die Abdichtung der Formstücke 1, der Aufschiebeleisten 10 und der Dachsparren 13 wird mittels Polyurethanschaum in der Aufschiebenut 8 vorgenommen. Die Beendigung des Innenraumausbaus unter dem Dach wird durch eine Decke 17 vorgenommen. Unzugängliche Stellen werden mit Schaumbeton 18 ausgefüllt. Für die Oberflächenbehandlung des Formstücks 1 wird Drahtputz 14 verwendet. Sollte eine erhöhte mechanische Festigkeit der Dachkonstruktion erforderlich sein, werden Spreizbolzen verwendet, die in die Fixierleisten 11 und die Formstücke 1 eingelegt und in Schaumbeton eingegossen werden.
Gemäß dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 7 bis 9 ist das Grund­ element einer alternativen Dachkonstruktion dargestellt, die zur Rekonstruktion, Erneuerung und Reparaturen von älteren Gebäuden oder deren Wärmeisolierung geeignet ist. Das Formstück 1 besteht aus expandiertem Kunststoff, z. B. Polystyrenschaumstoff oder extrudiertes Polystyren bzw. Polyurethan. Das Formstück 1 (Fig. 7) hat eine Sichtunterseite 2, zwei senkrechte und gegenüberliegende Seitenflächen 3, zwei gegenüberliegende, abgeschrägte, gegenseitig parallele und geschlitzte Flächen 4 sowie eine Oberseite 5 mit Traufen 9. Die Sichtunterseite 2 ist mit Fixiernuten 6 sowie auf beiden gegenüberliegenden Enden mit Halbnuten 7 versehen. Die Oberseite 5 ist mit parallel angeordneten Traufen 9 versehen, die aneinander anschließen und den Wasserabfluss in einen Kondensator oder eine Regenrinne 20 ermöglichen. Schräge geschlitzte Flächen 4 des Formstückes 1 sind komplementär ausge­ bildet (Fig. 7 und 9) und können gegebenenfalls als Auflageflächen zum Verbinden vorgesehen sein. Diese Alternativlösung der Erfindung ist in Fig. 7 im Querschnitt dargestellt, wobei die schraffierte Unterbrechung der linken Seite der Figur ein Querschnitt durch die Fixiernut 6 darstellt, während im rechten Teil der Figur ein Querschnitt außerhalb der Fixiernut 6 offenbart ist. Die Dachkonstruktion im Längsschnitt ist dargestellt in Fig. 8, wo die schraffierte Unterbrechung links in der Fig. 8 einen Längsschnitt der Dachkonstruktion ohne Abdeckung 16 darstellt, während der rechte Teil der Figur mit der Abdeckung 16 gezeigt ist. Die Dachkonstruktion besteht aus Formstücken 1, die sich an Anschlagleisten 21 abstützen, die ihrerseits in Dachsparren 13 befestigt sind. Die Formstücke 1 sind ferner durch Fixierleisten 11 in Fixiernuten 6 gesichert. Eine im Bedarfsfall erforderliche Dichtung der Formstücke 1 kann zwischen den Formstücken 1 und den Anschlagleisten 21 erfolgen. Das Abdichten 12 der Formstücke 1, der Anschlagleisten 21 sowie der Dachsparren 13 bzw. der Fixiernuten 6 und der Fixierleisten 11 erfolgt durch Aufschäumen mit z. B. Polyurethanschaum. Das Bodenteil des Formstücks 1 kann mit Drahtputz versehen werden. Die Dachkonstruktion wird z. B. bei Renovierung so gebildet, daß zwischen zwei Dachsparren 13 mit gegebenen Abmessungen und in Ab­ hängigkeit von der Höhe der Seitenflächen 3 des Formstückes 1 Anschlag­ leisten 21 (Fig. 8) befestigt werden und unter diese werden Formstücke 1 über die ganze Länge der Dachsparren 13 so befestigt, daß die abgeschrägten Auflageflächen 4 aufeinanderliegen. Nach Befestigung der Formstücke 1 über die ganze Fläche des Daches werden die Formstücke 1 noch in Fixiernuten 6 mit Fixierleisten 11 gesichert. Zwei gegenüberliegende Halbnuten 7 im Formstück 1 bilden beim Anliegen abgeschrägter Auflageflächen 4 Nuten, in die Fixierleisten 11 gesteckt werden. Die Dachsparren 13 werden von der Oberseite mit Dachleisten 15 versehen, auf die sodann eine Dachdeckung 16 gelegt wird.
Industrielle Anwendbarkeit
Die Erfindung ist für Neubauten, Dachänderungsarbeiten und die Erneuerung von Dächern bestimmt.

Claims (11)

1. Dachkonstruktion für Schrägdächer mit Dachsparren und/oder Dachgebinden, über denen Dachlatten oder eine Dachverschalung bzw. eine Dachdeckung angeordnet sind bzw. ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Dachsparren (13) und/oder den Dachgebinden mindestens zwei in Längsrichtung sich erstreckende
  • - Aufschiebeleisten (10) befestigt sind, in die Formstücke (1) aus expandiertem Kunststoff aufgeschoben sind, oder
  • - Anschlagleisten (21) befestigt sind, die zwischen den Dachsparren (13) und/oder den Dachgebinden mit Formstücken (1) aus expandiertem Kunststoff bestückt sind.
2. Dachkonstruktion nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Dicke des Formteils (1) geringer als die des Dachsparrens (13) und/oder des Dachgebindes ist.
3. Dachkonstruktion nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Sichtunterseite des Formstücks (1) mit mindestens einer Fixiernut (6) versehen ist, in der die Fixierleiste (11) angeordnet ist.
4. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Fixiernuten (6) mit Auflageflächen (4) des Formteils (1) gleichlaufend orientiert sind.
5. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (1) gegenüberliegende Auflageflächen (4) aufweist, die abgeschrägt und zueinander gleichlaufend sind und vorzugsweise miteinander verbunden sind.
6. Dachkonstruktion nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die abgeschrägten Auflageflächen (4) des Formstücks (1) an den der Sichtunterseite (2) zugewandten Enden mit Halbnuten (7) für die verschließende (formschlüssige) Verbindung der Formstücke (1) versehen sind.
7. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Formstück (1) mit mindestens zwei in Dachneigungsrichtung verlaufenden Aufschiebenuten (8) versehen ist, die in gegenüber­ liegenden Seitenflächen (3) des Formstücks (1) angebracht sind.
8. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (5) jedes Formstücks (1) mit mindestens einer Traufe (9) versehen ist, wobei die Traufen (9) der einzelnen Formstücke (1) zusammenhängen.
9. Dachkonstruktion nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberseite (5) und die Traufe (9) des Formstücks (1) mit einem vor einer mechanischen Beschädigung schützenden Anstrich versehen sind.
10. Dachkonstruktion nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Berührungsstellen der Formstücke (1) untereinander und/oder die Berührungsstellen der Formstücke (1) mit anderen Materialien jeweils mit einer Dichtung (12) versehen sind.
11. Dachkonstruktion nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Dichtung (12) aus aufgeschäumtem Kunststoffschaum gebildet ist.
DE1999127840 1998-06-23 1999-06-18 Dachkonstruktion Withdrawn DE19927840A1 (de)

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DE (1) DE19927840A1 (de)

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