DE801803C - Verfahren zum Herstellen von gepressten Brennkraftmaschinenkolben aus Leichtmetall - Google Patents
Verfahren zum Herstellen von gepressten Brennkraftmaschinenkolben aus LeichtmetallInfo
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- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21K—MAKING FORGED OR PRESSED METAL PRODUCTS, e.g. HORSE-SHOES, RIVETS, BOLTS OR WHEELS
- B21K25/00—Uniting components to form integral members, e.g. turbine wheels and shafts, caulks with inserts, with or without shaping of the components
-
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Description
- 1:s ist bekannt, gepreßte Leichtmetallkolben mit Bodenplatten aus einem hitzebeständigen AA'er@cstoff derart herzustellen, daß man eine auf ihrer Unterseite mit Rippen versehene Platte beim Hohlpressen des Vorpreßlings in den Kolbenrohling mit einpreßt.
- Bekannte Ausführungen nach diesem Verfahren hergestellter Kolben, bei denen die an der Unterseite vorgesehene Verrippung der Bodenplatte gleiclitr<ißig über deren ganze Fläche verteilt ist, haben häufig zu Beanstandungen Anlaß gegeben, weil die Bodenplatten dazu neigen, sich ini Betrieb zu lockern, selbst wenn ihre im KOll)em5'erk"toff eingebetteten Rippenenden wulstartig verdickt sind. Dies ist darauf zurückzuführen, daß die Verankerung der Rippen insbesondere wenn sie in Form kreisförmiger konzentrischer Ringe ausgebildet sind, den Wärmeabfluß vom Boden nach der Ringzone drosselt, so daß der Kolbenwerkstoff thermisch überbeansprucht wird und nachgibt. Außenlein kommt es schon beim Pressen häufig vor, daß selbst starke Verankerungsrippen der Schutzplatten erlieblich verbogen werden oder sogar auslircclien. Diese Mißstäncfe konnten durch Weglassen der Verrippungen an besonders gefährdeten Stellen zwar gemildert aber nicht immer völlig vermieden werden.
- Gemäß der Erfindung wird nun dadurch Abhilfe geschaffen, daß die einzufügenden Bodenbewehrungen nicht durch an ihrer Unterseite vorgesehene [Zippen verankert werden. sondern in ihrem Nfantel eine oder mehrere Ausnehinungen bzw. Vorsprünge erhalten und daß inan diese 13ewehrungen in an sich bekannter Weise in einem :Arbeitsgang beim Hohlpressen des Vorpreßlings in den Kolbenrohling mit einpreßt.
- Eingehende Versuche haben entgegen bestehenden Vorurteilen gezeigt, daß der Kolbenwerkstoff in die seitlichen Ausnehmungen der eingefügen Bewehrungen selbst bei exzentrischer Anordnung gut einfließt, und daß eine so geschaffene Verankerung sogar noch besser ist als die durch an der Unterseite der Bewehrung früher vorgesehenen 1-Zippen. Durch die Möglichkeit, diese Rippen wegfallen zu lassen, kann auch der Wärmefluß im Leichtnietallgrundkörper des Kolbens ungehinderter als früher verlaufen.
- Die Haftung der eingefügten Bewehrungen kann noch wesentlich verbessert werden, wenn man diese vor dem Einpressen mit einer leicht schmelzbaren und im Kolbenwerkstoff lösliclieti Schicht, z. 13. mit einer Reinaluminium- oder Zinnschicht überzicht.
- In dem zur Durchführung des Verfahrens dienenden Preßgesenk sieht man zwecktiiäßigerweise in der Gesenkbodenplatte eine Aussparung zum Festhalten der einzupressenden Bewehrung vor.
- In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung näher erläutert. Die Abb. i und 2 zeigen schematisch den Ablauf des Preßvorgangs. Die Abb. 3 und .M zeigen Je ein Ausführungsbeispiel eines nach dem erfindungsgemäßen Verfahren hergestellten Kolbens.
- Zur Durchführung des Verfahrens dient ein Preßgesenk i, das in seiner Bodenplatte eine :Austiehmung 2 enthält, in welche die einzupassende Be-%vehrung 3 mit einem über die Bodenfläche des Kolbenrohlings hinausragenden Teil .M eingesetzt werden kann. Nachdem die Bewehrung 3 in die Ausnehniung 2 eingesetzt ist, wird in üblicher Weise der Vorpreßling 5 eingelegt (Abb. i) und wie Abb. 2 zeigt, mit Hilfe des Stempels 6 hohlgepreßt, wobei der Kolbenwerkstoff um den Einsatzkörper 3 herumfließt und an dessen :1Mantel vorgesehene Ausnehtnungen 7 füllt. Wie :1l>1>. 4 zeigt, kann der Einsatzkörper 3 auch als Hohlkörper ausgebildet seilt.
Claims (3)
- PATENT ANSPRUCI1 E: i. Verfahren zum Herstellen von gepreßten Brennkraftmaschinenkolben aus Leichtmetall finit in den Boden eingefügten Bewehrungen aus einem hitzebeständigen Werkstoff, insbesondere aus Stahl, bei dem <liesc in einem :Arlteitsgang beim Hohlpressen des Vorpreßlitigs in den Kolbenrohling mit eingepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungen in ihrem :.Mantel eine oder mehrere :Ausnehmungen bzw. Vorsprünge aufweisen.
- 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Bewehrungen vor dem Einpressen mit einer leicht schmelzbaren und im Kolbenwerkstoff löslichen Schicht, z. B. mit einer Reinahiminium- oder Zinnschicht überzogen werden.
- 3. Zur Durchführung des in den Ansprüchen i und 2 angegebenen Verfahrens dienendes Preßgesenk, dadurch gekennzeichnet, daß in der Bodenplatte des Gesenkes :Aussparungen (2) entsprechend der stirnseitigen Form der einzupressenden Bewehrungen vorgesehen sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP25195A DE801803C (de) | 1948-12-17 | 1948-12-17 | Verfahren zum Herstellen von gepressten Brennkraftmaschinenkolben aus Leichtmetall |
Applications Claiming Priority (1)
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Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE801803C true DE801803C (de) | 1951-01-25 |
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ID=7369989
Family Applications (1)
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|---|---|---|---|
| DEP25195A Expired DE801803C (de) | 1948-12-17 | 1948-12-17 | Verfahren zum Herstellen von gepressten Brennkraftmaschinenkolben aus Leichtmetall |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE801803C (de) |
-
1948
- 1948-12-17 DE DEP25195A patent/DE801803C/de not_active Expired
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