DE8017301U1 - Halterung fuer deckenschalelemente - Google Patents
Halterung fuer deckenschalelementeInfo
- Publication number
- DE8017301U1 DE8017301U1 DE19808017301 DE8017301U DE8017301U1 DE 8017301 U1 DE8017301 U1 DE 8017301U1 DE 19808017301 DE19808017301 DE 19808017301 DE 8017301 U DE8017301 U DE 8017301U DE 8017301 U1 DE8017301 U1 DE 8017301U1
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- slot
- base plate
- webs
- holder according
- holding
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000009415 formwork Methods 0.000 claims description 69
- 239000000969 carrier Substances 0.000 description 2
- 239000002023 wood Substances 0.000 description 2
- MMOXZBCLCQITDF-UHFFFAOYSA-N N,N-diethyl-m-toluamide Chemical compound CCN(CC)C(=O)C1=CC=CC(C)=C1 MMOXZBCLCQITDF-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 239000004575 stone Substances 0.000 description 1
- 230000009182 swimming Effects 0.000 description 1
Landscapes
- Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)
Description
PATENTANWÄLTE .. .. .. .. .. .. 78 PREIBÜBG L B„.
DIPL.-ING. H. SCHMITT ,·.**..: : Γ·...".: : dbeikönigstb. 13
,„ „.nnrrr" * " ' .*" ,. ' ' .. ' * .* TELEFON: (07 61) 7 07 73
DIPL.-ING. W. MAÜCHEH
70774
Herr
Josef Maier
Schwimmbadstraße 3 M fifl , ο
7611 Steinach °
Halterung für Deckenschalelemente
Die Erfindung betrifft eine Halterung für Deckenschalelemente, die auf ihrer dem Beton abgewandten Seite insbesondere
an ihren Rändern abstehende Aussteifungsstege od. dgl. aufweisen, wobei die Halterung an vorzugsweise verstellbaren
Stützenköpfen von Stützen od. dgl. angeordnet ist und sich in ihrer Orientierung kreuzende Halteschlitze zur Aufnahme
der Aussteifungsstege der Deckenschalelemente aufweist, wobei die Schlitzbegrenzungen zumindest im oberen
Bereich der Halteschlitze vorzugsweise schräg auseinanderlaufen und die diese Halteschlitze aufweisenden Teile der
Halterung von einer Grundplatte od. dgl. nach oben ragen.
Eine derartige Halterung ist bereits bekannt. Die nach oben gerichteten Haltestege erlauben dabei das Einhängen der
Aussteifungs- und insbesondere Randstege von Schaltafeln,
die somit sehr schnell in ihre Funktionsstellung gebracht werden können. Sich kreuzende Schlitze erlauben es dabei,
diejenige Zone einer Deckenschalung zu erfassen, an der vier Deckenschaltafeln sich jeweils berühren bzw. eine
kreuzförmige Fuge bilden. Die Halterung kann somit als zusätzliche Funktion zum Verbinden der Deckenschaltafeln
herangezogen werden. Schwierig ist jedoch bei einer derartigen Halterung das Ausschalen, da dann eine dem Einschalen
entgegengesetzte Bewegung aufgrund der Betondecke nicht mehr möglich ist. Die Stützenköpfe müssen also zum
Ausschalen so weit abgesenkt werden, daß die Schaltafeln L -J
Mr/H /2
aus den Schlitzen ausgehoben werden können, wobei außerdem Platz für entsprechende Seitwärtsbewegungen vorgesehen werden
muß. In der Praxis wird deshalb in aller Regel eine derartige Halterung nicht verwendet, sondern es werden Stützenköpfe
herangezogen, mit denen Träger od. dgl. gehalten werden, an denen die Schaltafeln befestigt werden können.
Der Erfindung liegt deshalb die Aufgabe zugrunde, eine Halterung der eingangs erwähnten Art zu schaffen, die auch bei
relativ geringfügiger Absenkung das Ausschalen erlaubt, ohne daß nach oben und der Seite viel Platz für die Schaltafeln
vorgesehen werden muß.
Die Lösung dieser Aufgabe besteht im wesentlichen darin, daß wenigstens einer der Halteschlitze in den vorstehenden Teilen
sich durch die Grundplatte hindurch in Form eines dort angeordneten randoffenen Schlitzes, Langloches od. dgl. fortsetzt.
Dadurch ist es möglich, eine Schaltafel nach dem Lösen ihres dieser Halterung gegenüberliegenden Randes und einer geringfügigen
Absenkung abwärts zu schwenken, weil der entsprechende Randsteg dieser Schaltafel in den Schlitz der Grundplatte eintreten
kann. Eine so abwärts geschwenkte Schaltafel kann dann sehr leicht durch eine kurze Seitwärtsbewegung um die Länge
ihres Randsteges von der Halterung abgehängt werden. Danach kann dann die diese Halterung aufweisende Stütze entfernt
werden, wodurch der Rand der benachbarten Schaltafel in der Weise freigegeben wird, daß nun diese um die nächste Halterung
verschwenkt werden kann. Durch die in vorteilhafter Weise einen sehr geringen Aufwand verursachende Zusatzmaßnahme
eines Schlitzes in der Grundplatte wird also das Ausschalen bei der erfindungsgemäßen Halterung wesentlich vereinfacht
und beschleunigt, so daß diese Halterung in vorteilhafter Weise vor allem auch zum gleichzeitigen Verbinden
benachbarter Schaltafeln insbesondere in einem Kreuzungsbereich der Fugen eingesetzt werden kann.
/3
Die Breite des Schlitzes der Grundplatte kann dabei zweckmäßigerweise
gleich der Breite des darüber befindlichen
Halteschlitzes des hochstehenden Teiles der Halterung sein
und mit diesem aufwärts gerichteten Halteschlitz bereichsweise fluchten. Dadurch ist es möglich, denjenigen Ausstei- ! fungssteg oder diejenigen Aussteifungsstege des oder der
Schalelemente durch diesen Grundplatten-Schlitz abwärts zu
schwenken, die zuvor durch den Halteschlitz seitlich zusammengehalten oder geführt sind. Der oder die jeweils quer zu
diesen abwärts schwenkbaren Stegen verlaufenden Stege der
entsprechenden Schaltafeln werden dabei gehalten und auch
unterstützt durch die rechtwinklig verlaufenden Schlitze
der Halterung. |
Halteschlitzes des hochstehenden Teiles der Halterung sein
und mit diesem aufwärts gerichteten Halteschlitz bereichsweise fluchten. Dadurch ist es möglich, denjenigen Ausstei- ! fungssteg oder diejenigen Aussteifungsstege des oder der
Schalelemente durch diesen Grundplatten-Schlitz abwärts zu
schwenken, die zuvor durch den Halteschlitz seitlich zusammengehalten oder geführt sind. Der oder die jeweils quer zu
diesen abwärts schwenkbaren Stegen verlaufenden Stege der
entsprechenden Schaltafeln werden dabei gehalten und auch
unterstützt durch die rechtwinklig verlaufenden Schlitze
der Halterung. |
Zweckmäßig ist es, wenn die in Funktionsstellung unteren f
Enden der Halteschlitze alle miteinander fluchten. Dabei |
ist es besonders vorteilhaft, wenn das in Funktionsstellung \
untere Ende der Halteschlitze von der Grundplatte gebildet S
ist. Die nicht in Schlitzen befindlichen Bereiche der Rand- \
stege oder Aussteifungsstege von Schaleleraenten liegen dann "
auf der Grundplatte auf, die ihrerseits von einem Kantholz |
od. dgl. Joch unterstützt sein kann, so daß auch eine steife '
und sichere Verbindung zu einer Nachbarhalterung hergestellt j
werden kann. Dabei kann der Schlitz der Grundplatte recht- |
winklig zu einem mehrere Halterungen verbindenden Gurt, Kant- \
holz od. dgl. und insbesondere einem unter der Grundplatte \
verlaufenden Anschlagstein für einen solchen Gurt, ein Kant- ■:
holz od. dgl. verlaufen. Die "Schwenkachse" des oder der zum \
Ausschalen mit ihren Stegen in den Grundplattenschlitz ein- f
schwenkbaren Schalelemente verläuft dann parallel zu einer 1
solchen Gurtung oder Verbindung. I
Besonders vorteilhaft für das Ausschalen ist es, wenn die ;
schräge Begrenzung der quer zu dem Plattenschlitz verlaufenden Halteschlitze, die diesem näher liegt, abgerundet ist
und vorzugsweise eine zumindest bereichsweise kreisbogenförmige
und vorzugsweise eine zumindest bereichsweise kreisbogenförmige
/4
oder Evolvsnten-Kontur hat. Dadurch kann sich die Innenseite
des von diesem Halteschlitz geführten Randsteges beim Abwärtsschwenken auf dieser Schlitzbegrenzung leicht abwälzen oder
abrollen.
Insbesondere bei Kombination einzelner oder mehrerer der vorbeschriebenen
sowie auch der in weiteren Ansprüchen enthaltenen Merkmale und Maßnahmen ergibt sich eine Halterung, mit der Aussteifungs-
und insbesondere Randstege aufweisende Schaltafeln bei der Bildung einer Deckenschalung fest zusammengefügt und
sicher unterstützt werden können, ohne daß beim Ausschalen große Γ\ Anhebe- und Seitwärtsbewegungen dieser Schalelemente notwendig
sind.
•1 Nachstehend ist die Erfindung mit ihren ihr als wesentlich züge- „
hörenden Einzelheiten anhand der Zeichnung noch näher beschrieben. Es zeigt:
Fig. 1 in schaubildlicher Darstellung eine erfindungsgemäße
Halterung,
Fig. 2 eine Seitenansicht der Halterung mit eingesetzten Schalelementen
und einem von einer Stütze getragenen, die Halterung und Nachbarhalterungen unterstützenden Kantholzi
Fig. 3 eine Draufsicht der Halterung mit von ihr zusammengefaßten Schalelementen, deren Schalhaut der besseren
Deutlichkeit wegen weggelassen ist, sowie
Fig. A in gegenüber den Figuren 2 und 3 vergrößerter Darstellung
eine Seitenansicht von einem Kantholz getragenen Halterung im Bereich des Randes einer Deckenschalung.
Eine im ganzen mit 1 bezeichnete Halterung dient zum Erfassen, Zusammenhalten und Unterstützen von Deckenschalelementen 2, im
folgenden auch kurz Schalelemente oder Schaltafeln 2 genannt.
/5
Diese Schalelemente 2 haben auf ihrer dem Beton abgewandten
Seite an ihren Rändern, aber auch an ihrer Zwischenfläche abstehende Aussteifungsstege 3 und 4. Die Halterung 1 ist
dazu gedacht, auf verstellbaren Stützenköpfen 5 angeordnet zu werden, wobei gemäß Fig. 2 und 4 dabei zwischen dem
eigentlichen Stützenkopf 5 und der Halterung 1 noch ein Kantholz 6 od. dgl. eingefügt sein kann, womit die Verbindung
zu weiteren derartigen Halterungen 1 und Stützköpfen 5 hergestellt werden kann.
Die Halterung 1 weist in Funktionsstellung nach oben weisende. und sich erweiternde Halteschlitze 7, 8, 9 und. 10 auf, wobei
die einander entsprechende Flucht der Schlitze 7 und 8 sich rechtwinklig mit der der Halteschlitze 9 und 10 kreuzt. Diese
Halteschlitze 7 bis 10 ragen dabei von einer Grundplatte 11 aus nach oben. Gemäß den Figuren 2 und 3 können so die Randstege
3 von insgesamt vier Schalelementen 2 in deren Eckbereich durch die Halterung 1 zusammengefaßt und unterstützt
werden. Dabei ist das Einhängen dieser Schaltafeln 2 in die Halteschlitze 7 bis 10 beim Erstellen der Deckenschalung von
oben her einfach. Nach dem Betonieren ist jedoch eine entgegengesetzte Bewegung nicht möglich, da nun der Beton oberhalb
den Schalelementen 2 angeordnet ist.
Um dennoch ein einfaches Ausschalen zu ermöglichen, ohne eine zu große Absenkung der Stützenköpfe 5 und der Kanthölzer 6
durchführen zu müssen, setzt sich der Halteschlitz 7 durch die Grundplatte 11 hindurch in Form eines dort angeordneten
randoffenen Schlitzes 12 fort. Es ist vor allem auch anhand der Fig. 3 gut erkennbar, daß auf diese Weise die von den
Halteschlitzen 9 und 7 bzw. 10 und 7 erfaßten Deckenschal-.elemente
2 ohne Behinderung durch die unmittelbar aneinanderliegenden Randstege 3 abwärts geschwenkt werden können, wenn
ihr der Halterung 1 gegenüberliegender Rand freigegeben ist, was durch das Entfernen einer dort vorgesehenen Stütze erfolgen
kann. Nach dem Abwärtsschwenken können diese Decken-
schalelemente ganz leicht endgültig von der Halterung 1 abgenommen
werden. Nunmehr stellt es kein Problem mehr dar, die Stütze 5 und das Kantholz 6 an dieser Stelle zu entfernen,
wodurch die Ränder der beiden übrigen Deckenschalelemente 2 so freigegeben werden, daß sie ihrerseits an der nächsten
Halterung 1 abwärts geschwenkt werden können.
Die Breite des Schlitzes 12 der Grundplatte 11 ist dabei gleich der Breite des darüber befindlichen Halteschlitzes 7 des hochstehenden
Teiles 13 der Halterung 1 und der Grundplatten-Schlitz 12 fluchtet mit diesem aufwärts gerichteten Halte-'.3
schlitz 7 bereichsweise, d. h. soweit beide Schlitze 7 und ■; sich räumlich entsprechen (vgl. Fig. i und 3).
Als hochstehende Teile sind auf der Grundplatte 11 in rechteckiger
Anordnung umlaufende hochstehende Stege vorgesehen,
'■ die die Halteschlitze 7 bis 10 zur Aufnahme der Randstege 3
der Schalelemente 2 aufweisen. Dabei ist in jeder Rechteckseite ein Halteschlitz vorgesehen. Die in Funktionsstellung
unteren Enden 14 der Halteschlitze 7 bis 10 fluchten dabei alle miteinander, wobei diese unteren Enden 14 im Ausführungsbeispiel von der Grundplatte 11 gebildet sind. Dadurch liegen
die Schmalseiten der Stege 3 der Schalelemente 2 in Funktions-
. . -N stellung auf der Grundplatte 11 auf, werden also über eine
verhältnismäßig große Länge unterstützt, und sind durch die Schlitze seitlich geführt und zusammengehalten.
Der sich nach oben öffnende Halteschlitz 7, welcher mit dem Schlitz 12 der Grundplatte 11 fluchtet und im Ausführungsbeispiel über dessen Mündung angeordnet ist, befindet sich
dabei in der Mitte einer Rechteckseite, nämlich einer schmaleren Seite des von den geschlitzten Stegen 13 gebildeten
Rechteckes. Die in ihrer Flucht rechtwinklig zu dem Schlitz 12 der Grundplatte 11 stehenden Halteschlitze 9 und 10 sind
in einem Abstand zu der Mündung des Plattenschlitzes 12, also dem entsprechenden Rand der Platte 11 angeordnet, der gleich
/7
I I *
(ItC I
Ct I « ·
oder wenig größer als die Länge dieses Plattenschlitzes 12 und insbesondere kleiner als die Querschnittslänge der Randstege
3 der Schalelemente 2 ist. Dadurch ist das erwähnte Abwärtsschwenken der Deckenschalelemente 2 gemäß dem Pfeil
Pf 1 in Fig. 2 ohne weiteres und unbehindert möglich, wobei eine geringfügige Absenkung des Stützenkopfes 5 schon ausreicht,
um diese Schwenkbewegung unterhalb der betonierten
Decke durchführen zu können. Die schräge Begrenzung 15 der f
quer zu dem Plattenschlitz 12 verlaufenden Halteschlitze 9 l·
und 10, die diesem Plattenschlitz 12 näher liegt, ist gemäß
Fig. 1 und 4 abgerundet, um das vorerwähnte Abwärtsschwenken i
V zu erleichtern. Dabei läßt vor allem Fig. 4 deutlich erken- |
nen, daß dennoch im unteren Bereich der Schlitze 9 und 10 |
P auch eine gute seitliche Führung der Randstege 3 erzielt wird. ?
Die Abrundung kann beispielsweise kreisbogenförmig oder gemäß : einer Evolvente ausgebildet sein. ;.
Die Grundplatte 11 überragt im Ausführungsbeispiel das von j
den geschlitzten Stegen 13 gebildete Rechteck in dessen ;
Längsrichtung, so daß ein überstehender Teil 16 der Grund- (
platte 11 entsteht und beispielsweise Befestigungslochungen 17 od. dgl. aufweisen kann. Diese erleichtern die Verbindung
mit dem schon erwähnten Kantholz 6 oder einer sonstigen Gurtung. Es kann jedoch auf die Befestigungslochungen 17 auch ΐ
verzichtet werden, wenn eine entsprechende Verbindung mit einer solchen Gurtung mittels Klammern od. dgl. hergestellt
werden soll.
Unter der Grundplatte 11 erkennt man insbesondere im Bereich
der quer zu dem Plattenschlitz 12 verlaufenden Halteschlitze 9 und 10 einen Anschlagsteg 18 od. dgl., gegen welchen das
Kantholz 6 gemäß den Figuren 2 und 4 anliegen kann. Dadurch wird sichergestellt, daß der Bereich unterhalb des Plattenschlitzes
12 nicht durch eine Gurtung eingenommen werden kann, die das Abschwenken der Deckenschalelemente 2 gemäß dem Pfeil
Pf 1 beim Ausschalen behindern würde. Der Schlitz 12 der
/8
Grundplatte 11 verläuft also rechtwinklig zu einem mehrere
Halterungen verbindenden Gurt, Kantholz 6 od. dgl. und insbesondere
auch zu diesem Anschlagsteg 18.
In Fig. 4 erkennt man vor allem, daß die Höhe der nach oben geschlitzten Stege 13 etwa der Hälfte der lichten Höhe der
Randstege 3 entspricht und daß die Oberseite 19 der Stege neben den Halteschlitzen 7 bis 10 als Auflage für eine Unterstützungslatte
20 od. dgl. ausgebildet ist. Diese Unterstützungslatte 20 kann vor allem im Randbereich einer Deckenschalung
zur Unterstützung eines letzten Schalhautstückes 21 gemäß Fig. A dienen. In diesem Randbereich der Schalung gemäß
Fig. A kann in vorbeschriebener Weise ein Deckenschalelement noch gemäß dem Pfeil Pf 1. beim Ausschalen abwärts geschwenkt
werden, wonach dann die letzte Stütze mit dem Kantholz 6 und der Halterung 1 sowie dieser Latte 20 una der zugehörigen
Schalhaut 21 entfernt werden kann.
Mit Ausnahme der abgerundeten Begrenzung 15 ist der untere Bereich der Halteschlitze 7 bis 10 jeweils durch einander |
gegenüberliegende parallele Begrenzungsränder 22 gebildet, die in die auseinander-gerichteten Schrägflächen 23 zum Erleichtern
des Einhängens der Schalelemente 2 übergehen. Die Breite der Halteschlitze 7 bis 10 entspricht dabei im Ausführungsbeispiel
etwa der doppelten Stärke eines jeweiligen Randsteges 3 eines Schalungselementes 2, so daß die im Ausführungsbeispiel dargestellte Halterung 1 in der in Fig. 3 dargestellten
Weise mit jedem ihrer Halteschlitze 7 bis 10 zwei unmittelbar aneinanderliegende Stege 3 benachbarter·Schalelemente 2
aufnehmen und zusammenhalten kann. Die Schrägflächen 23 erleichtern dabei das Zusammenführen der jeweils benachbarten
Deckenschalelemente 2, während die Begrenzungsränder 22 für ein sicheres Zusammenhalten in Funktionsstellung nach dem
Verbinden der jeweiligen Schaltafeln und sonstigen Schalungsteile sorgen. Man erkennt in Fig. 1 noch, daß die geschlitzten
Stege 13 an drei Stellen bündig mit der Grundplatte 11 ab-
/9
Il ti ·· ■ ·
schließen, während an einer Seite der schon erwähnte überstehende Bereich 16 der Grundplatte für Befestigungselemente
vorgesehen ist.
Insgesamt ergibt sich eine Halterung für Deckenschalelemente,
die bis zu vier solche Schalelemente gemeinsam erfassen kann, so daß zwischen den einzelnen Deckenschalelementen keine Träger
mit eigener Schalhaut notwendig sind, wobei aber dennoch das Ausschalen einfach ist. .Durch das vorbeschriebene Abklappen
der Schalelemente in entsprechender Reihenfolge ist gegebenenfalls sogar ein Ausschalen ohne Hubvorrichtungen möglich, weil
^ eine Anhebebewegung der Schalelemente entfallen, kann.
Ι Soll eine solche Deckenschalung vor dem vollständigen Abbinden
des Betons entfernt werden, können auch einzelne Deckenschalelemente
unmittelbar von einer in den Figuren nicht näher dar-
) gestellten Stütze unterstützt werden, wobei dann diese Deckenschalelemente
relativ schmal sein können. Diese können nach dem Ausschalen der übrigen Deckenschalung stehen gelassen
werden.
Alle in der Beschreibung, den Ansprüchen und der Zeichnung dargestellten Merkmale und Konstruktionsdetails können so-/"Y
' wohl einzeln als auch in beliebiger Kombination miteinander wesentliche Bedeutung haben.
Patentanwalt
Claims (1)
- AnsprücheHalterung für Deckenschalelemente, die auf ihrer dem Beton abgewandten Seite insbesondere an ihren Rändern abstehende Aussteifungsstege od. dgl. aufweisen, wobei die Halterung an vorzugsweise verstellbaren Stützköpfen von Stützen oder dgl. angeordnet ist und sich in ihrer Orientierung kreuzende Halteschlitze zur Aufnahme der Aussteifungsstege der Deckenschalelemente aufweist, wobei die Schlitzbegrenzungen zumindest im oberen Bereich der Halteschlitze vorzugsweise schräg auseinanderlaufen und die diese Halteschlitze aufweisenden Teile der Halterung von einer Grundplatte od..dgl. nach oben ragen, dadurch gekennzeichnet, daß wenigstens einer der Halteschlitze (7) in den vorstehenden Teilen (z. B. Stege 13) sich durch die Grundplatte (11) hindurch in Form eines dort angeordneten randoffenen Schlitzes (12), Langloches od. dgl. fortsetzt .Halterung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite des Schlitzes (12) der Grundplatte (11) gleich der Breite des darüber befindlichen Halteschlitzes (7) des hochstehenden Teiles (13) der Halterung (1) ist und daß der Grundplatten-Schlitz (12) mit diesem aufwärts gerichteten Halteschlitz (7) bereichsweise fluchtet./2"- 2 Ί3. Halterung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Grundplatte (11) in rechteckiger Anordnung umlaufende hochstehende Stege (13) vorgesehen sind, die die Halteschlitze zur Aufnahme der Randstege (3) der Schalelemente (2) aufweisen, und daß in jeder Rechteckseite ein Halteschlitz vorgesehen ist.4. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die in Funktionsstellung unteren Enden,, (14) der Halteschlitze (7, 8, 9, 10) miteinander fluchten.ί Q 5. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das in Funktiorsstellung untere Ende\ (14) der Halteschlitze (7 bis 10) von der Grundplatte(11) gebildet ist.6. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der sich nach oben öffnende Halteschlitz (7), welcher mit dem Schlitz (12) der Grundplatte (11) fluchtet und vorzugsweise etwa über dessen Mündung angeordnet ist, in der Mitte einer Rechteckseite, vorzugsweise einer Schmalseite des von den geschlitzten Stegen (13) gebildeten Rechteckes angeordnet ist.7. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die in ihrer Flucht rechtwinklig zu dem Schlitz (12.) der Grundplatte (11) stehenden Halteschlitze (9, 10) in einem Abstand zu der Mündung des Plattenschlitzes (12) angeordnet sind, der gleich oder wenig größer als die Länge des Plattenschlitzes (12) und insbesondere kleiner als die Querschnittslänge der Randstege (3) der Schalelemente (2) ist.8. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 7> dadurch gekennzeichnet, daß die schräge Begrenzung (15) der quer zu dem Plattenschlitz (12) verlaufenden Halteschlitze/3(9, 10), die diesem näher liegt, abgerundet ist und vorzugsweise eine zumindest bereichsweise kreisbogenförmige oder Evolventen-Kontur hat.9. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte das von den geschlitzten Stegen (13) gebildete Rechteck vorzugsweise in dessen Längsrichtung überragt und der überstehende Teil (16) der Grundplatte (11) vorzugsweise Befestigungslochungen , (17) od. dgl. aufweist.( 10. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß unter der Grundplatte insbesondere im Bereich der quer zu dem Plattenschlitz verlaufenden · Halteschlitze (9, 10) ein Anschlagsteg (18) od. dgl. an- : geordnet ist. |11. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 10, dadurch ge- j kennzeichnet, daß die Höhe der nach oben geschlitzten \ Stege (13) etwa der Hälfte der lichten Höhe der Randstege der Schalelemente entspricht und daß die Oberseite der Stege (13) neben den Halteschlitzen als Auflage für eine Unterstützungslatte (20) od. dgl. ausgebildet ist.12. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 11, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Bereich der Halteschlitze i einander gegenüberliegende parallele Begrenzungsränder I aufweist, die in die auseinander gerichteten Schrägflächen | übergehen. f13. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Breite der Halteschlitze (7 bis 10) im unteren Bereich etwa der doppelten Stärke eines einzufügenden Randsteges eines Schalungselementes (2) entspricht ./A-ΑΙΑ. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die geschlitzten Stege (13) an drei Seiten bündig mit der Grundplatte (11) abschließen.15. Halterung nach einem der Ansprüche 1 bis 1A, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (12) der Grundplatte (11) rechtwinklig zu einem mehrere Halterungen verbindenden Gurt, Kantholz (6) od. dgl. und insbesondere dem Anschlagsteg verläuft.- Beschreibung -
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808017301 DE8017301U1 (de) | 1980-06-28 | 1980-06-28 | Halterung fuer deckenschalelemente |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808017301 DE8017301U1 (de) | 1980-06-28 | 1980-06-28 | Halterung fuer deckenschalelemente |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8017301U1 true DE8017301U1 (de) | 1981-12-03 |
Family
ID=6716698
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808017301 Expired DE8017301U1 (de) | 1980-06-28 | 1980-06-28 | Halterung fuer deckenschalelemente |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8017301U1 (de) |
-
1980
- 1980-06-28 DE DE19808017301 patent/DE8017301U1/de not_active Expired
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2811410A1 (de) | Formgeruest fuer ein gebaeude mit einer skelett- oder rahmenkonstruktion | |
| DE102019107461A1 (de) | Halterung zum Halten eines Geländerbestandteils an einem Decken-Schalungspaneel | |
| DE3036306A1 (de) | Verfahren zum zusammenbau und ausschalen von deckenschalungen fuer betonierarbeiten sowie deckenschalungen zur durchfuehrung des verfahrens | |
| DE3024580C2 (de) | ||
| DE1936903B2 (de) | Verbindung von laenglichen bauteilen fuer geruest- und skelettkonstruktionen o dgl | |
| DE2912122C2 (de) | Haltevorrichtung für eine Stirnschalung | |
| DE1683167C3 (de) | Wandverkleidung für Außenwände | |
| DE4404042C1 (de) | Arbeitsgerüst für Bauwerke | |
| DE8017301U1 (de) | Halterung fuer deckenschalelemente | |
| CH662855A5 (de) | Geruest, insbesondere baugeruest. | |
| DE3490029T1 (de) | Schalungssystem | |
| EP0119379B1 (de) | Arbeitsbühne | |
| DE4335388A1 (de) | Abschalwinkel | |
| DE102010001044B4 (de) | Deckenschalungselement | |
| DE2556970C2 (de) | Verbaueinheit zum Aussteifen der Wände von Baugräben, Rohrgräben oder dergleichen | |
| DE2825552A1 (de) | Vorrichtung zum verlegen von platten, steinen o.dgl. | |
| DE1684195A1 (de) | Schalungshalter fuer Betongesimse oder Betondaecher | |
| DE1559285C3 (de) | ||
| DE3050780C2 (de) | ||
| DE1409933C (de) | Pilzdecke aus Stahlbetonfertigbautei len | |
| DE2750773A1 (de) | Verfahren und traggeruest zum erstellen eines bauwerkes aus vorgefertigten tafel-wandelementen | |
| DE3051004C2 (de) | ||
| DE6916262U (de) | Zwinge zur halterung von unterzugverschalungen | |
| CH411289A (de) | Zerlegbares Holztragwerk | |
| DE2353932A1 (de) | Stuetzvorrichtung fuer schalungsplatten |