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DE801623C - Spann- und Schliessvorrichtung fuer huelsenlose Bandeisenumreifungen an Packstuecken - Google Patents

Spann- und Schliessvorrichtung fuer huelsenlose Bandeisenumreifungen an Packstuecken

Info

Publication number
DE801623C
DE801623C DEP6059A DEP0006059A DE801623C DE 801623 C DE801623 C DE 801623C DE P6059 A DEP6059 A DE P6059A DE P0006059 A DEP0006059 A DE P0006059A DE 801623 C DE801623 C DE 801623C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
clamping
hand lever
band iron
tensioning
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP6059A
Other languages
English (en)
Inventor
Erich Timmerbeil
Hugo Timmerbeil
Paul Timmerbeil
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP6059A priority Critical patent/DE801623C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE801623C publication Critical patent/DE801623C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B13/00Bundling articles
    • B65B13/18Details of, or auxiliary devices used in, bundling machines or bundling tools
    • B65B13/24Securing ends of binding material
    • B65B13/30Securing ends of binding material by deforming the overlapping ends of the strip or band
    • B65B13/305Hand tools

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

  • Spann- und Schließvorrichtung für hülsenlose Bandeisenumreifungen an Packstücken Die Erfindung beziecht sich auf eine Spann- und Schließvorrichtung fur hulsenlose Bandeisenumreifungen von Packstucken, bei der die aufeinauderliegenden Endteile des Reifens mit paarweise angeordneten, etwa Z-formigen Schlitzen versehen und dann mit den zwischen diesen Schlitzen liegenden, aus der Bandeisenebene herausgedrückten Stegen verhakt werden. Bei den bekannten Spann-und Schließvorrichtungen dieser Art geschieht die zum Verhaken notige gegenseitige Längsverschiebung der Bandeisenenden durch die in der Umreifung erzeugte Spannung, indem der Reifen sich nach seiner Ablosung von den Stanzwerkzeugen etwas entspannt. Das bedingt eine solche Spannung des Bandeisenreifens, daß darin eine zum Verhaken der Bandeisenenden ausreichende Kraftreserve aufgespeichert wird, was nur bei festen oder starren Packstucken möglich ist. Bei weniger festen oder gar weichen Packstücken fehlt diese Kraftreserve, so daß hier ein ordnungsmäßiges Verhaken der Bandeisenenden durch die Reifenspannung nicht erfolgen kann. Infolgedessen ist eine erfolgreiche Anwendung der hülsenlosen Verbindung der Reifenenden bei solchen Packstücken, die beim Spannen des Bandeisens nachgeben können, nicht gegeben.
  • Bei einer Schließvorrichtung zum hülsenlosen Aneinanderflicken von Bandeisenstücken zwecks erneuter Verwendung gebrauchter Umreifungen, bei der die aufeinander gelegten Endteile der Bandeisenabschnitte ebenfalls mit paarweise angeordneten, etwa Z-förmigen Schlitzen versehen und dann mit den zwischen diesen Schlitzen liegen- den, aus der Bandeisenebene herausgedrückten Stegen verhakt werden, ist es bekannt, die zumm Verhaken nötige Verschiebung der Bandeisenenden mechanisch zu bewirken. Zu dem Zwecke werden die Bandeisenenden links und rechts von den das Einstanzen der Schlitze und das Ausbiegen der Stege bewirkenden Stanzwerkzeugen durch zwei Klemmen festgelegt, von denen eine an der Grundplatte der Schließvorrichtung fest angeordnet ist, während die andere sich an einem in Längsrichtung der Bandeisen verschiebbaren Schlitten befindet.
  • I)ieser Schlitten wird durch eine Feder in seiner inneren Endstellung gehalten und nach Ausführung des Stanzvorganges in Abhängigkeit von der Bewegung des Schlittens der Schließvorrichtung zwangsläufig nach außen geschoben, wodurch der untenliegende Endteil gegenüber dem obenliegen tlen Endteil des Reifens verschoben wird. diese I)ekannte Vorrichtung, die weder Mittel zum Spannen von Bandeisenreifen aufweist, noch zum Aufsetzen auf Packstücke eingerichtet ist. kann ausschließlich zum Aneinanderflicken von Bandeisenabschnitten gebraucht werden, wohingegen sie zur Herstellung von Bandeisenumreifungen ungeeignet ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Spann- und Schließvorrichtung für hülsenlose Bandeisenumreifungen von Packstücken zu schaffen, die es ermöglicht, die wegen der Einsparung von Verschlußhülsen besonders einfache und wirtschaftliche Verbindung der Bandeisenenden durch Verhaken von daraus ausgeschnittenen und herausgedrückten Stegen mit gleichem Erfolg Itei der Umreifung nicht nur von festen oder starren Packsticken, sondern auch von mehr oder weniger weichen und nachgiebigen Packstücken anzuwenden.
  • Die gestellte Aufgabe ist erfindungsgemäß im wesentlichen dadurch gelöst, daß die Spann- und Schließvorrichtung eine wahlweise benutzbare Vorrichtung zum zwangsläufigen gegenseitigen Verschielkil der Enden des Reifens im Sinn ihres Verhakens aufweist. Bei der üblichen Ausstattung der Spann- und Schließvorrichtung mit einer über einer gerauhten Fläche der Grundplatte liegenden und an diese andrückbaren Mitnehmerrolle zum Spannen des Bandeisenreifens, die mittels Handhebels und Knarre antreibbar ist (Spannrolle), kann gleichachsig zur Spannrolle eine zum zwangsläufigen Verschieben des obenliegenden Endteiles des Bandeisenstreifens gegenüber dem unteren Endteil dienende zweite, mit einem Handheltel verbundene und frei drehltare Mitnehmerrolle vorgesehen sein Diese Rolle ist so gestaltet, daß sie mit einem Teil ihres Umfanges gegenüber der Spannrolle vorspringt. mit einem anderen Teil dagegen zuriickspringt, und sie ist so angeordnet, daß sie in ihrer Ruhestellung einen zurückspringenden Teil ihres Umfanges der Grunditlatte zukehrt, so daß sie den Spannvorgang nicht behindert. Wird sie dagegen aus ihrer Ruhestellung herausgedreht, dann kommt der vorspringende Teil ihres Umfanges am oltenliegenden Endteil des Bandeisens zur Anlage, so daß sie diesen mitzunehmen und im Sinn des Verhakens der Bandeisenenden zu verschieben vermag, Sollen verhältnismäßig weiche und nachgiebige Packstücke umreift werden, dann wird nach dem Spannen des Reifens und nach dem Anbringen der Schlitze und Herausdrücken der zwischen diesen liegenden Stege die zweite Mitnehmerrolle zum Verschieben des obenliegenden Bandeisenendes bedient, um die Verhakung der beiden Enden des Reifens zwangsläufig zu bewirken. Handelt es sich dagegen um die Umreifung von festen bzw. starren Packstücken, so daß beim Spannen des Reifens in diesem eine genügende Kraftreserve aufgespeichert werden kann, dann fillt die Bedienung der zweiten Mitnehmerrolle weg, und die zum Verhaken nötige gegenseitige Rrerschiel)ttng der Bandeisenenden geschieht selbsttätig dadurch, daß der Reifen sich nach seinem Ablösen von den Stanzwerkzeugen etwas entspannt. Wie ersichtlich, ist auf diese Weise mit einfachen Mitteln das Ziel erreicht, mit einer und derselben Vorrichtung sowohl feste als auch nachgiebige Packstücke hülsenlos zu umreifen, wobei in beiden Fällen ein zuverlässiger Verschluß der Umreifung gewährleistet ist.
  • Darüber hinaus bietet die Erfindung den Vorteil, daß die Spann- und Schließvorrichtung wegen des Vorhandenseins einer Vorrichtung zum zwangsläufigen gegenseitigen Verschieben der Bandeisenenden im Sitin ihres Verhakens zugleich zum Aneinanderflicken von Bandeisenabschnitten verwendet werden kann. Sie ist also zugleich als Flickvorrichtung ausgeltiltlet, so daß für das Aneinanderflicken von Bandeinsenabschnitten keine besondere Vorrichtung mehr erforderlich ist.
  • In der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigt Fig. 1 eine Spann- und Schließvorrichtung in Vorderansicht, Fig. 2 eine Draufsicht der Vorrichtung, Fig. t eine Wiederholung der Fig. 1 in einer anderen Stellung, wobei eine Spannrolle zum Teil weggebrochen ist, Fig. 4 eine Draufsicht auf einen Teil der Grundplatte, der Vorrichtung mit daraufliegenden Bandeisenenden, Fig. 5 eine Wiederholung der Fig. 5 bei einer anderen gegenseitigen Lage der Bandeisenenden.
  • Eine rechteckige Grundplatte 1 trägt etwa auf ihrer hinteren Hälfte einen Ständer 2, an dem sich eine die vordere Hälfte der Platte 1 übergreifende Führung 3 für einen senkrecht auf und alt beweglichen Schlitten 4 befindet. Auf einer oberhalb des Schlittens angeordneten Achse 5 ist ein in senkrechter Ebene hin und her drehbarer Handhebel 6 gelagert, dessen Nabe 7 als Exzenter zum Abwärtsbewegen bzw. Niederdrücken des Schlittens 4 ausgebildet ist. Der Exzenter 7 wirkt mit einer olten am Schlitten gelagerten ltolle zusammen. Zum Wideranheben dient ein Zugstangenpaar 8, das mit einem unteren Entle am Schlittens 4 gelagert ist. während seine oberen Enden Haken zum Eingriff eines an der Nabe 7 des Handhebels 6 sitzenden Kurbelzapfens 9 bilden. Beim Zurückdrehen des Hebels 6 in seine in der Zeichnung dargestellte Ausgangsstellung. in welcher der Hebel nach rechts zeigt. greift der Kurbelzapfen in die Haken em und nimmt infolgedessen Stangenpaar 8 und den Schlitten 4 mit nach oben.
  • Der Schlitten 4 trägt den Matrizenteil 10 eines Stanz- und Drückwerkzeuges. dessen Patrizenteil an der Grundplatte 1 sitzt. Das Stanz- und Drückwerkzeug ist. wie an sich bekannt, so ausgebildet. daß es beim Niedergang des Schlittens 4 in die beiden ubereindander auf der Patrize liegenden Endteile a, b einer Bandeisenumreifung zwei Paaree von etwa Z-förmig verlaufenden Schlitzen c erzeugt und dabei die ziwschen den Schlitzen eines jeden Schlitzpaares liegenden Stege d nach oben aus der ursprünglichen Bandehene herausdrpückt. Der Matrizenteil 10 hat rects eine VErlängerung 11. die als Abschneidemesser für den oberen Bandeisenteil b dient und it einem feststhenden Gegenmesser 12 zusammenwirkt. Gleichzeitig ist die Verlängerung 11 als Biegegesenk ausgebildet, das im Zusammenwirken mit einem Vorsprung der Grundplatte dazu bestimmt ist. das Ende des oberen Bandeisenteiles b zusammen mit dem darunterliegenden Stück des Teiles a etwas zu verkröpfen. damit seine Schittkante nach unten gewendet wird.
  • Links von der Schlittenführung 3 ist oberhalb der Grundplatte 1 eine zum Spannen der Bandeisenumreifung dienende Mitnehmerrolle 13 angeordnet, die an ihrem Umfang kreissägeartig verzahnt ist (sogenannte Spannrolle). Die Rolle 13 sitzt undrehbar auf dem vierkantigen vorderen Ende einer waagerechten Welle 14. auf deren hinterem Ende ein Schaltrad 15 (Fig. 2) befestigt ist.
  • In dieses Schaltrad greift eine unter dem Druck einer Feder stehende Schaltklinke 16 ein. die an einem um die Welle 14 drehbaren Handhebel 17 sitzt. Ferner greift darin eine gleichfalls durch eine Feder belastete Sperklinke 18 ein. Mittels des Handhebels 17 und der von Schaltrad 15 und Klinke 16 gebildeten knarre kann die Rolle 13 entgegen dem Uhrzeiger schrittweise gedreht werden. wobei die Sperrklinke 18 ein Zurückdrehen verhindert. Die die Forderrolle 13 samt Knarrvorrichtung 15. 16 und Handhebel 17 tragende Welle 14 ist in einer exzentrischen Buchse 19 gelagert, die ihrerseits in einer Bohrung des Ständers 2 drehbar sitzt und auf ihrem nach hinten aus dem Ständer herausragenden Ende einen Handhebel 20 tragt. der ebenso wie der handhebel 17 in der Ruhestellung nach links zeigt. Wird die Buchse 19 mittels des Hebels 20 mit Uhrzergersinn gedreht. dann senkt sich die Rolle 13 auf die Grundplatte 1. so daß sie an die daraufliegenden Bandeisenteile angedrückt wird. Durch entgegengesetzte Drehen der Buchse 19 wird die Spannrolle wieder angehoben. Bei angedruckter Rolle 13 kann durch Drehen derselben mittels des Handhebels 17 und der Knarre 15. 16 der obenliegende Bandeisenteil b nach rechts verschoben und damit die Bandeisenumreifung gespannt werden. Um zu verhinder. daß der untere Bandeisenteil a vom oberen b durch Reibung mitgenommen wird. ist die Grundplatte 1 unterhalb der Rolle 13 mit feinen Zähnen oder einer scharfen Fischhaufrauhung 21 veschen. die sich zweckmaßig an einem in einem Locch der Platte 1 befestigten Stahlstuck befindet.
  • Die Spannrolle 13 ist senkrecht zur Welle 14 geteilt, und ihre beiden Hälften sind durch einen an der hinteren Rollenhälfte vorgesehenen zylindrischen Nabenansatz 22 im Abstand gehalten.
  • Zwischen den Hälften der Spannrolle 13 ist die flache Nabe 23 eines um den Nabenansatz 22 der Rolle drehbaren Handhebels 24 angeordnet. Die Hebelnabe 23 ist exzentrisch gestaltet derart. daß ein Teil ihres Umfanges gegenüber dem umfang der Spannrolle 13 zurückspringt. während ein anderer Teil dagegen ettwas vorsprinnt. Die Exzentrizitat ist in der Zeichnung etwas ubertrieben dargestellt. An einem Teil ihres Umfanges, insbesondere am vorspringenden Teil ist die Nabe 23 des Handhebels 24 kreissägeartig gezahnt, wobei ihre Zahne jedoch die umgekehrte Stellung haben wie diejenigen dre Spannrolle 13. Die Nabe 23 bildet also eine in entgegengesetzter Richtung wie die Spannrolle arbeitende zweite Mitnehmerrolle. In der Ruhestellung des Handhebels 24, in welcher dieser nach links zeigt. ist der vorspriingende Teil der Hebelnabe 23 der Schlittenführung 3 zugekehrt, so daß die Nabe dann auch bei gesenkter Spannrolle 13 die auf der Grundplatte liegenden Bandeisenteile nicht berühren kann (s. Fig. 1). Wird sie bei gesenkter Spannrolle aus der Ruhestellung nach rechts herausgedreht (Fig. 3). dann greift ihr vorspringender Teil am obenliegenden Bandeisenteil b an, so daß dieser durch Drehen des Hebels 24 gegenüber dem unteren Bandeisenteeil a nach links, also in entgegengesetzter Richtung wie beim Spannen des Bandeisenreifens. veschoben werden kann.
  • Bei der Herstellung einer Bandeisenumreifung steht die Vorrichtung auf dem zu umreifenden Packstuck. Das von einer Vorratskontrolle ablaufende Bandeisen wird um das Packstück herumgelegt und dann sein von der rechten Seite des Packstückes kommender Endteil a so in die Vorrichtung eingefuhrt. daß dieser Teil zunächst unter dem feststehenden Messer 12 und darauf über dem Patrizenteil des Stanzwerkzeuges hergeht. während das Ende unterhalb der Förderrolle 13 auf dem gerauchten Teil 21 der Grundplatte 1 zu liegen kommt.
  • Hierauf wird der von der anderen Seite des Packstuckes kommende Bandeisenteil b bleichfalls in die Vorrichtung eingeführt. und zwar so. daß er zunachst zwischen dem Ende des Bandeisenteiles a und der Forderrolle 13 läuft. dann über der Patrize und schließlich über dem feststehenden Messer 12 hergeht. Nun wird Handhebel 20 nach rechts umgelegt. und dadurch die exzentrrische Büchse 19 gedreht mit der Folge, daß die Spannrolle 13 gesenkt und an das darunterliegende Bandeisen angedrückt wird. Alsdann dreht man den Handhebel 17 der Knarre 15. 16 mehrfach hin und her. wodurch die Rolle 13 entgegen dem Uhrzeiger gedreht und damit die Bandumrifung durch Zug an dem in der Vorrichtung obenliegenden Bandeisenteil b gespannt wird. Ist der Spannvorgang beendet, dann wird der Handhebel 6 nach links herungelegt und dadurch der Schlitten 4 mit der Matrize 10 gesenkt. Dabei wird zunächst der die Umreifung des Packstückes bildende Teil des Bandeisens von dem Bandeisenvorrat abgeschnitten, worauf durch das Zusammellwirken von Matrize und Patrize die übereindanderliegenden Bandeisenteile a und b gemeinsam geschlitzt und ihre zwischen den Schlitzen eines jeden Schlitzpaares c liegenden Stege d nach oben durchgedrückt werden, während gleichzeitig das Es ende des obenliegenden Bandteiles b nach dem untenliegenden Bandteil a hin umgebogen wird (s. Fig. 1 und 4). Danach wird durch Drehen des I fandhebels 6 in seine gezeichnete Ausgangsstellung der Schlitten 4 mit der Matrize 10 wieder angehoben.
  • Die jetzt erreichte Stellung ist in Fig. I und 2 gezeigt. Sobald der Druck der Patrize 10 aufhört, werden die geschlitzten Bandeisenteile a, b, die heinz Schlitzen aus ihrer ursprünglichen Ebene heraus nach unten gebogen worden sind, durch die ihrteit innewohnende Federung wieder etwas angehoben und dadurch ganz oder wenigstens teilweise von der Patrize abgestreift, ohne daß sie aber gegeinander veschoben werden.
  • War beim Spannen der Bandeisenumreifung in dieser eine gewisse Kraftreserve aufgespeichert worden, wie dies bei der Umreifung von festen Packstücken möglich ist, dann werden die aufc i nantlerliegenden Bandeisenteile a, b unmittelbar nach dem Abheben der Patrize 10 unter dem Einfluß der Spannung des Bandeisenreifens im entgegengesetzten Sinn wie beim Spannen etwas gegeneinander verschoben werden, so daß sie sich mit ihren herausgedriickten Stegen d verhaken, wodurch die Umreifung fest geschlossen wird. Gleichzeitig werden die Bandeisenteile a, b, ebenfalls unter tlent Einfluß der Bandeisenspannung, von der Patrize vollständig ahgestreift, wenn das noch notwendig war.
  • 1-fandelt es sich dagegen um ein weniger festes oder ein weiches Packstück. so daß beim Spannen der Umreifung in dieser keine Kraftreserve aufgespeichert werden konnte, dann muß die zum Verhaken notwendige gegenseitige Verschiebung der Bandeisenteile a tiitd b durch einen besonderen Arbeitsgang bewirkt werden. Das geschieht in der Weise, daß der Handhebel 24 im Uhrzeigersinn gedreht wird (Fig. 3). Dabei kommt der gezahnte Teil der ITehelnabe 23 zur Anlage an dem obenliegenden Teil b des Bandeisens und nimmt diesen im entgegengesetzten Sinn wie beim Spannvorgaiig mit, so daß eine Verschiebung des obenliegenden lXandeisenteiles h gegeitülter dem unteren, a, im Sinn des Verhakens der Stege d stattfindet (s. auch Fig. 4).
  • Bei dieser Verschiebung werden gleichzeitig die beiden Bandeisenteile a, b von der Patrize vollständig gelöst, wenn dies nicht schon durch Zurückfedern der beim Schlitzen durch die Niatrize to nach unten gedrückten Bandeisenteile geschehen war. Nachdem der Handhebel 24 in seine gezeichnete Ruhestellung zurückgedreht ist, wird durch I)rehen des Hebels 20 in seine Ausgangsstellung die Spannrolle I3 abgehoben, worauf die Vorrichtung in der Weise entfernt wird, daß der vordere Teil ihrer Grundplatte I unter den aufeinainderliegenden Bandeisenteilen a, b weggezogen wird.
  • Venn die Vorrichtung zum Aneinanderflicken von Bandeisenabschnitten verwendet werden soll, wobei sie auf den Tisch gestellt wird, werden die zu verbindenden Enden der Bandeisenabschnitte übereinander auf die Grundplatte 1 gelegt und durch Senken der Spannrolle 13 an die Platte 1 angedrückt. Alsdann werden durch Abwärtsbewegen des Schlittens 4 die Schlitze c gemacht und die Stege d nach oben herausgedrückt, worauf durch Drehen der von der Nabe des Hebels 24 gebildeten zweiten Mitnehmerrolle 23 das obere Bandende zwecks Verhakens gegenüber dem unteren verschoben wird. Nach dem Wiederanheben des Schlittens 4 und der Spannrolle I3 können die nun miteinander verbundenen Bandeisenabschnitte wieder entfernt werden.
  • Im Rahmen der Erfindung sind mancherlei Abänderungen des dargestellten Beispiels sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So könnte gewünschtenfalls ein in einer Aussparung von Grundplatte I und Patrize liegender und die in der Vorrichtung befindlichen Bandeisenteile a, b untergreifender Finger vorgesehen sein, der gegen Ende des Aufwärtsganges des Schlittens 4 in Abhängigkeit von dessen Bewegung angehoben wird und dabei die Bandeisenteile mitnimmt, um deren Abstreifen von der Patrize sicherzustellen. Die zwangsläufige Verschiebung des oberen Teiles b des Bandeisens zwecks Verhakens mit dem unteren Bandeisenteil a könnte statt durch eine zweite hfitnehmerrolle mit Handhebel auch durch die Spannrolle I3 bewirkt werden, indem diese zu dem Zweck im entgegengesetzten Sinn wie beim Spannen der Umreifung gedreht wird. Diese entgegengesetzte Drehung kann durch den zum Spannen benutzten Handhebel 17 geschehen, der zu dem Zweck mit der Zelle 14 entweder starr kuppelbar ist oder diese Welle über eine zweite, im entgegengesetzten Sinn wie die Knarre I5, t6 wirkende Knarre antreiben kann. Natürlich müssen dabei die zum Spannen dienende Schaltklinke 16 und die Sperrklinke 18 durch eine entsprechende Steuerung vorübergehend ausgerückt werden. Die Spannrolle 13 erhält in dem Fall eine zur Ätitnahme des Bandeisens in beiden Richtungen geeignete Verzahnung.
  • PÄTENTANSPitÜGIlE: I. Spann- und Schließvorrichtung für hülsenlose Bandeisenumreifungen an Packstücken, bei der die aufeinanderliegenden Endteile des Reifens mit paarweise, etwa Z-förmig angeordneten Schlitzen versehen und dann mit den zwischen den Schlitzen liegenden, aus der Bandeisenebene herausgedrückten Stegen verhakt werden, dadurch gekennzeichnet, daß sie eine wahlweise benutzbare Vorrichtung zum zwangsläufigen gegenseitigen Verschieben der Enden des Reifens im Sinne ihres Verhakens aufweist.

Claims (1)

  1. 2. Spann- und Schließvorrichtung nach Anspruch I mit einer über einer gerauhten Fläche der Grundplatte liegenden und an diese andrück- baren Mitnehmerrole zum Spannen des Bandeisenreifens, die mittels Handhebels und Knarre antreibbar ist (Spannrolle). dadurch gekennzeichnet. daß gleichachsig zur Spannrolle (13) eine zum zwangslautigen Verschieben des obenliegenden Endteiles (b) des Bandeisenreifens dienende zweite. mit einem Handhebel (24) verbundene und frei drehbare Mitnehmerrolle (23) die mit einem Teil ihres Umfanges gegenuber der Spannrolle (13) vorspringt, mit einem anderen Teil dagegen zuruckspringt. so angeordnet ist. daß sie in der Ruhestellung des Handhebels (24) einen zuruckspringenden Teil ihres Umfanges der Grundplatte (1) zukehrt 3. Spann- und Schheßvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Mitnehmerrolle (23) durch die flache, außerlich exzentrisch gestaltete Nabe ihres Handhebels (24) gebildet is.
    4. Spann- und Schließvorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die zweite Mitnehmerrolle (23) zwischen den beiden im Abstand angeordneten Halften der senkrecht zu ihrer Achse geteilten Spannrolle (13) angeordnet ist.
    5. Spann- und Schließvorrichtung nach Anspruch 1. mit einer uber einer gerauhten Flache der Grundplatte liegenden und an diese andruckbaren Mitnehmerrolle zum Spannen des Bandeisenreifens. die mittels Handhebel und Ratsche antreibbar ist (Spannrolle). dadurch gekennzeichnet. daß die Spannrolle (13) zugleich als Mitnehmerrolle zum zwangslaufigen Verschieben des obenliegenden Endteiles (b) des Bandeisenreifens im Sinne des Verhakens dient. indem sie in beiden Richtungen antriebbar ist.
    6. Spann- und Schließvorrichtung nach Anspruch 1 und 5. dadurch gekennzeichnet, daß die Spannrolle (13) mit dem zu ihrem Antrieb dienenden Handhebel (17) starr kuppelbar ist.
    7 Spann und Schlißvorrichtung nach Anspruch 1 und 5. dadurch gekenzeichnet. daß zwischen der Spannrolle (13) und ihrem Handhebel (17) zwei wahlweise benutzbare. in entgegengesetzter Richtung arbeitende Knarren eingeschaltet sind.
DEP6059A 1948-10-02 1948-10-02 Spann- und Schliessvorrichtung fuer huelsenlose Bandeisenumreifungen an Packstuecken Expired DE801623C (de)

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