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DE801238C - Aus einem zusammengerollten, plattenfoermigen Ansatz des Werkzeug-blattes oder -kopfes gebildete Stieltuelle an Schaufeln, Spaten u. dgl. - Google Patents

Aus einem zusammengerollten, plattenfoermigen Ansatz des Werkzeug-blattes oder -kopfes gebildete Stieltuelle an Schaufeln, Spaten u. dgl.

Info

Publication number
DE801238C
DE801238C DE1948P0001456 DEP0001456D DE801238C DE 801238 C DE801238 C DE 801238C DE 1948P0001456 DE1948P0001456 DE 1948P0001456 DE P0001456 D DEP0001456 D DE P0001456D DE 801238 C DE801238 C DE 801238C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rolled
spades
shovels
plate
spout
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1948P0001456
Other languages
English (en)
Inventor
Alfred Loewenstein
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Lohmann & Soeding & Co GmbH
Original Assignee
Lohmann & Soeding & Co GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Lohmann & Soeding & Co GmbH filed Critical Lohmann & Soeding & Co GmbH
Priority to DE1948P0001456 priority Critical patent/DE801238C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE801238C publication Critical patent/DE801238C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B1/00Hand tools
    • A01B1/02Spades; Shovels

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Devices For Opening Bottles Or Cans (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 28. DEZEMBER 1950
ρ 1456 IfI/43a D
in Witten, Ruhr
Die Erfindung bezieht sich auf eine solche Stieltülle an Schaufeln, Spaten und ähnlichen Werkzeugen, die aus einem zusammengerollten, plattenförmigen Ansatz des Schaufel- oder Spatenblatts gebildet ist. llei bisher bekannten Ausführungen ist die gerollte Stieltülle K'e^en Aufbieten meist dadurch gesichert, daß die sich überlappenden Teile der TüllenwanduiiL,' durch einen oder mehrere Xiete verbunden sind. Manchmal hat man die überlappten Wandungsteile auch durch Schweißen verbunden. Sowohl das \ ernieten als auch das Schweißen der Tülle sind verhältnismäßig umständlich und kostspielig. Außerdem erschweren beim Vernieten die auf der Innenseite der Tülle befindlichen Xietköpfe das Einbringen des Stieles in die Tülle.
Xach der Erfindung sind die sich überlappenden Teile der Tüllenwandung aneinander festgeklammert, und zwar mit Hilfe von insbesondere am inneren (Tberlappunfisteil vorgesehenen Zungen oder Lappen, die durch Ausschnitte des anderen Teiles hindurch^reiten und dann hakenförmig uni- ^ebo^en sind. Auf diese Weise läßt sich, wie leicht ersichtlich, mit besonders einfachen und wirtschaftlichen Mitteln eine fest^eschlossene, tiefen Aufbiegen zuverlässig gesicherte Stieltülle gewinnen, die auch für schwere und schwerste Schaufeln. Spaten 11. dijl. ^eeiü'net ist. und die ohne Anwen-
dung von Schweißarbeit so ausgeführt werden kann, daß keine das Einstielen erschwerenden inneren Vorsprünge vorhanden sind.
Eine besonders zweckmäßige Ausführungsform der Erfindung besteht darin, daß die Zungen oder Lappen von an den stirnseitigen Rändern des einen insbesondere inneren Überlappungsteiles vorgesehenen Vorsprüngen gebildet sind und den anderen Überlappungsteil von den Enden der Tülle her unifassen, wobei sie in ebenfalls an den Stirnseiten der letzteren liegende Randausschnitte des anderen Überlappungsteiles eingreifen. Bei dieser Ausführung findet das feste Aneinanderklammern der Überlappungsteile an den Enden der Tülle statt.
wo. insbesondere hinten, die Gefahr des Aufbiegens oder Aufweitens am größten ist.
Auf der Zeichnung ist die Erfindung in einem Ausführungsbeispiel dargestellt. Dabei zeigen
Fig. ι eine Schaufel mit Stieltülle in Seitenansicht,
Fig. 2 eine Ansicht der Stieltülle allein von der Unterseite der .Schaufel aus gesehen,
Fig. 3 einen Längsschnitt nach der Linie A-A in Fig. 2.
Fig. 4 eine Endansicht der Tülle,
Fig. 5 eine der Fig. 2 entsprechende Ansicht der gerollten, aber noch nicht gegen Aufbiegen gesicherten Tülle,
Fig. 6 die Abwicklungsfigur der Stieltülle.
Das Blatt 1 der dargestellten Schaufel hat an seiner Ober- oder Hinterkante einen plattenförmigen Ansatz 2, welcher derart zu einer Tülle gerollt ist. daß seine Seitenteile 2" und 2* sich überlappen. Die Tülle 2 liegt, wie üblich, in der Verlängerung einer in das Blatt 1 eingepreßten hohlen Versteifungsrippe 3. Bei der Ausführung nach der Erfindung weist der innere Überlappungsteil 2" zwei an den Stirnseiten der Stieltülle liegende Randvorsprünge oder Zungen 4 auf, während der äußere Teil 2h zwei gleichfalls an den Stirnseiten der Tülle vorgesehene, rechteckige Randausschnitte hat, auf ! welche der Querschnitt der Zungen 4 paßt. Nach : dem Rollen der Tülle werden die Zungen 4 so nach j außen abgewinkelt, daß sie in die Ausschnitte des j
äußeren Überlappungsteiles eingreifen, worauf sie j einwärts umgebogen und auf den Außenteil 2b i niedergedrückt werden. Sie bilden dann, wie ersichtlich, am inneren Überlappungsteil 2" ritzende Haken, welche den äußeren überlappungsteil 2b von vorn und hinten her umfassen und dabei in die Randausschnitte 5 dieses Teiles eingreifen. Dadurch sind die beiden überlappten Teile der Tüllenwandung fest und unverrückbar miteinander verklammert, so daß die Tülle gegen Aufbiegen wirksam und zuverlässig gesichert ist. Zugleich besteht der Vorteil, daß die hakenförmig gebogenen Zungen 4 an der Außenseite der Tülle liegen, so daß diese innen keine Vorsprünge hat, sondern glatt ist, was das Einbringen des Stieles erleichtert.
Die zungenförmigen Randvorsprünge 4 und die Randausschnitte 5 werden gleich beim Zuschneiden der die Tülle bildenden Ansatzplatte, die in der Regel zusammen mit dem Blatt 1 ausgestanzt oder zugeschnitten wird, gewonnen. Nach dem Rollen der Tülle brauchen nur noch die Vorsprünge 4 in die Form von Haken gebogen zu werden, so daß also für die Sicherung der Tülle gegen Aufbiegen nur ein einfacher Biegevorgang ausgeführt zu werden braucht. Das Umbiegen der Zungen 4 kann im unmittelbaren Anschluß an das auf warmem Wege stattfindende Pressen des !Mattes und Rollen der Tülle bei noch warmem Werkstück erfolgen. Im Rahmen der Erfindung sind Abänderungen des dargestellten Beispieles sowie andere Ausführungsformen und Anwendungen möglich. So könnten die hakenförmig gebogenen Vorsprünge oder Zungen 4 je nach der aus Größe und Verwendungszweck der Schaufel sich ergebenden Beanspruchung der Stieltülle größer oder kleiner gewählt werden. Wenn auch die dargestellte Ausführung besonders vorteilhaft ist, so könnten die hakenförmig gebogenen Zungen und die zu deren Eingriff dienenden Ausschnitte statt an den stirnseitigen Rändern der überlappten Teile gegebenenfalls auch innerhalb der Überlappungsfläche dieser Teile angeordnet sein, wobei die Ausschnitte aus ringsum geschlossenen Schlitzen bestehen können. Außer bei Schaufeln :1er in der Zeichnung dargestellten Art ist die Erfindung auch bei Schaufeln mit aufgebogenen Rändern sowie bei Spaten und spatenähnlichen Werkzeugen und Hacken anwendbar. Ferner läßt sie sich mit Vorteil auch bei Grabegabeln, bei Heu-, Mist- und Koksgabeln sowie schließlich bei Harken und ähnlichen Werkzeugen anwenden, bei denen die Tülle statt an der Hinterkante eines Blattes an einem Gabelkopf bzw. Zinkenträger sitzt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Aus einem zusammengerollten, plattenförmigen Ansatz des Werkzeugblattes oder -kopfes gebildete Stieltülle an Schaufeln, Spaten und ähnlichen Werkzeugen, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden sich überlappenden Teile (2", 2*) der Tüllenwandung aneinander festgeklammert sind mit Hilfe von an einem, insbesondere inneren, Überlappungsteil (2") vorgesehenen Zungen oder Lappen (4), die durch Ausschnitte (5) des anderen Teiles (2'') hindurchgreifen und dann hakenförmig umgebogen sind.
2. Stieltülle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zungen oder Lappen (4) von an den stirnseitigen Rändern des einen, insbesondere inneren, Überlappungsteiles (2") vorgesehenen Randvorsprüngen gebildet sind und den anderen Überlappungsteil (2*) von den Enden der Tülle her umfassen, wobei sie in ebenfalls an den Stirnseiten der Tülle liegende Randausschnitte (5) dieses Überlappungsteiles eingreifen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 2997 12.
DE1948P0001456 1948-10-02 1948-10-02 Aus einem zusammengerollten, plattenfoermigen Ansatz des Werkzeug-blattes oder -kopfes gebildete Stieltuelle an Schaufeln, Spaten u. dgl. Expired DE801238C (de)

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Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE801238C true DE801238C (de) 1950-12-28

Family

ID=577720

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DE1948P0001456 Expired DE801238C (de) 1948-10-02 1948-10-02 Aus einem zusammengerollten, plattenfoermigen Ansatz des Werkzeug-blattes oder -kopfes gebildete Stieltuelle an Schaufeln, Spaten u. dgl.

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