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DE800986C - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Garnen, Zwirnen, Schnueren, Seilen u. dgl. aus Fasern aus Glas - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Garnen, Zwirnen, Schnueren, Seilen u. dgl. aus Fasern aus Glas

Info

Publication number
DE800986C
DE800986C DEP41667A DEP0041667A DE800986C DE 800986 C DE800986 C DE 800986C DE P41667 A DEP41667 A DE P41667A DE P0041667 A DEP0041667 A DE P0041667A DE 800986 C DE800986 C DE 800986C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
funnel
fibers
production
yarn
cords
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP41667A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Rosengarth
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Glaswatte GmbH
Original Assignee
Glaswatte GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Glaswatte GmbH filed Critical Glaswatte GmbH
Priority to DEP41667A priority Critical patent/DE800986C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE800986C publication Critical patent/DE800986C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H4/00Open-end spinning machines or arrangements for imparting twist to independently moving fibres separated from slivers; Piecing arrangements therefor; Covering endless core threads with fibres by open-end spinning techniques

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Yarns And Mechanical Finishing Of Yarns Or Ropes (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Garnen, Zwirnen, Schnüren, Seilen u. dgl. aus Fasern aus Glas Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Herstellung von Garnen, Zwirnen, Schnüren, Seilen u. dgl. aus Fasern aus Glas, Schlacke oder anderen in der Hitze plastischen Stoffen, Nvelches sich mit wesentlich einfacheren Dritteln und daher entsprechend wirtschaftlicher durchführen läßt als die bisher bekannten Spititlverfahren.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren besteht im wesentlichen darin, daß lockeres Fasergut fortlaufend einem rotierenden, verhältnismäßig flachen Spinntrichter zugeführt, auf dessen Innenfläche in Form eines diinnenen Schleiers gleichmäßig verteilt abgelegt und dieser Schleier durch die zentrale Trichteröttnung hindurch zusammen- und in axialer Richtung unter Bildung eines Garnes o. dgl. abgezogen wird.
  • Nach einer bevorzugten Ausführung erfolgt die Zuführung der Fasern zti (lern Trichter durch einen Luft-, Gas- oder Dampfstrom, wobei der Trichter die Fasern aus (,lein Förderstrom abfängt und diesen durch in ihm vorgesehene siebartige Löcher nach außen durchtreten läßt.
  • Die nach dem erfindungsgemäßen Verfahren zu verspinnenden Fasern können unmittelbar aus der Erzeugung oder auch aus einem beliebigen Vorrat zugeführt werden. Das `'erfahren kann in mimittelbarer Verbindung mit allen bisher bekannten Arten der Fasererzeugung, wie beispielsweise den nach (lern Spinn-. Blas- oder Schleuderverfahren arbeitenden Einrichtungen zur Anwendung gelangen.
  • Der wesentlichste Teil der zur Ausübung des tietiell Verfahrens dienenden Vorrichtung bestellt aus einem rotierenden, mit regelbarer Geschwindigkeit angetriebenen schüsselförmigen Spinntrichter finit siebartig durchlöcherter Wandung. Unterhalb der Trichteraustrittsöffnung ist bei der Vorrichtung in der Achse des Trichters eine Durchgangsbüchse vorgesehen, die zur Führung des aus dem Trichter abgezogenen, in Bildung begriffenen Garnes o. dgl. dient. Um die Zuführung der Fasern zum Trichter zii erleichtern und die Verteilung zu begünstigen, ist oberhalb des Trichters ein zylindrischer oder konischer Leitkanal vorgesehen, dessen Wandung gegebenenfalls mehr oder weniger gelöchert sein kann, um eine Entspannung eines etwaigen Überschusses an Luft-, Gas- oder Dampfdruck zu gestatten.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform einer erfindungsgemäßen Vorrichtung zur Herstellung von Garnen o. dgl. aus Glas-, Schlacken- oder anderen mineralischen Fasern dargestellt, und zwar zeigt Abb. i einen senkrechten Schnitt durch die Vorrichtung und Abb.2 eine Draufsicht des Spinntrichters.
  • Bei der Ausführung gemäß der Zeichnung handelt es sich um ein vertikal arbeitendes Spinnaggregat. Je nach der Art der Fasererzeugungsvorrichtung kann das Spinnaggregat aber auch eine horizontale oder auch geneigte Lage erhalten.
  • a ist der schüsselförmige Spinntrichter mit der Trichteraustrittsöffnung b. Der Trichter besteht aus Stahl, Metall oder auch aus einem anderen geeigneten Werkstoff. Der Durchmesser der Austrittsöffnung b richtet sich nach der Dicke des herzustellenden Garnes, Seiles o. dgl. Die Wandung des Spinntrichters ist mit einer siebartigen Lochung c versehen, durch die der zur Heranbringuag der Fasern benutzte Luft-, Gas- oder Dampfstrom nach Ablagerung der Fasern auf der Innenfläche des Trichters nach außen entweichen kann. Durch diese Möglichkeit des Durchtretens des Förderstromes wird auch eine geordnete Ablagerung der Fasern d auf dem rotierenden Trichter sichergestellt. Gegebenenfalls können unterhalt> derTrichterwandung auch noch Saugkästen vorgesehen werden. in denen ein regelbarer Unterdruck erzeugt wird, tun die Abführung des Faserförderstromes zu unterstützen bzw. zu beschleunigen. Der Trichter a ist mit irgendeinem geeigneten Antrieb versehen, durch den der Trichter mit regelbarer Geschwindigkeit gedreht werden kann. Als Teil dieses Antriebes ist in der Zeichnung eine Schnurscheibe f mit Schnur g angedeutet. Oberhalb des Trichters a ist zwischen diesem und der Fasererzeugungs- bzw. Zubringerstelle la ein Leitkanal i von zylindrischer oder konischer Form vorgesehen, der eine ordnungsmäßige Zuführung der Fasern zum "Trichter a und eine gleichmäßige 'Verteilung derselben auf der Trichterinnenfläche gewährleistet. Zur Entspannung eines etwaigen Überschusses des Förderstromes an Luft-, Gas- oder Dampfdruck kann die Wandung des Kanals i auf einem mehr oder weniger großen Teil mit Löchern k versehen sein.
  • In der Achsrichtung des Trichters ist unterhalb der Austrittsöffnung b eine Durchgangsbüchse in vorgesehen, die eine Führung des in der Bildung begriffenen Garnes. Seiles o. dgl. fit bezweckt. Das @Nhziehen des entsprechenden Garnes n o. dgl. erfolgt in bekannter Weise durch eine Spule oder Trommel o.
  • Die von Ir kommenden pneumatisch beförderten Fasern, zweckmäßig in Form von Stapelfasern verschiedener Längen, werden auf der Innenfläche des rotierenden Spinntrichters a in Form eines verhältnismäßig dünnen Schleiers von gleichmäßig geordneter und leicht verfilzter Struktur abgelegt. Der so gebildete Faserschleier wird durch die Wirkung der Wickeltrommel o radial über die Innenfläche des Trichters hin zur Trichteraustrittsöffnung b zusammen- und durch diese Offnung hindurch in der Achsrichtung des Trichters abgezogen. Dabei erhält der Faserschleier, der sich zu einem Garn, Seil o. dgl. bildet, durch die ständige Drehung des Spinntrichters den gewünschten Drall.
  • Durch Regelung der Antriebsgeschwindigkeit des Trichters a einerseits und der Drehgeschwindigkeit der Wickeltrommel o anderseits läßt sich der Grad des dem entstehenden Garn erteilten Dralls und der gleichzeitig hervorgerufene Verzug weitgehend regeln.
  • Den Fasern können während der Zuführung zum Trichter a oder auch nach Verlassen desselben in Form eines Garnes, Seiles o. dgl. geeignete faserbindende Stoffe oder sonstige Appreturmittel ztigeführt werden.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung gemäß der Erfindung gestatten es, Garne, Schnüre, Seile und Taue aller Art für die verschiedensten Verwendungszwecke mit einfachen technischen Mitteln zu erzeugen. So wird das Verfahren vorteilhaft auch zur Fertigung von Isolierschnüren für die Kälte-und Wärmetechnik, für die Elektrotechnik, für die Herstellung von imprägnierten Dichtungsstricken usw. benutzt.
  • Während der Herstellung des Garnes, Seiles o. dgl. kann dieses auch in an sich bekannter Weise mit anderen Garnen, Drähten o. dgl. zur Bildung von Isolierschnüren umsponnen oder umklöppelt werden. Ebenso ist es auch möglich, im Zuge der Herstellung des Garne:, Seiles o. dgl. in dieses eine Seele aus Draht oder sonstigem Stoff' einzuführen, so daß diese in dem entstehenden Spinnprodukt völlig eingebettet liegt.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Verfahren zur Herstellung von Garnen, Zwirnen, Schnüren, Seilen u. dgl. aus Fasern aus Glas, Schlacke oder anderen in der Hitze plastischen Stoffen, dadurch gekennzeichnet, daß lockeres Fasergut fortlaufend einem rotierenden, verhältnismäßig flachen Spinntrichter zugeführt, auf dessen Innenfläche in Form eines dünnen Schleiers gleichmäßig verteilt abgelegt und dieser durch die zentrale Trichteröffnung hindurch zusammen- und in axialer Richtung, ein Garn o. dgl. bildend, abgezogen wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung der Fasern zu dem Trichter (huch einett Luft-, Gas- oder Dampfstrom erfolgt, wobei der Trichter die Fasern aus demFörderstroni abfängt und diesen durch in ihm vorgesehene stehartige Löcher nach außen durchtreten läßt.
  3. 3. Vorrichtung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch r und 2. gekennzeichnet durch einen rotierenden, mit regelbarer Geschwindigkeit angetriebenen schüsselförmigen Spinntrichter (a) mit siebartig durchlöcherter Wandung. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekent)-zeichnet durch eine in der Trichterach;e unterhalb der Trichteraustrittsöffnung (6) angebrachte Durchgangsbüchse zur Führung des aus (lern Trichter (a) abgezogenen, in Bildung begriffenen Garnes (n) o. dgl. Vorrichtung nach Anspruch 2 und 3, gekennzeichnet durch einen oberhalb des @rrichtc;-s (a) vorgesehenen, zylindrischen oder konischen Leitkanal (i) für den Faserförderstroml. @les:ett Wandung gegebenenfalls mehr oder weniger gelöchert sein kann.
DEP41667A 1949-05-05 1949-05-05 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Garnen, Zwirnen, Schnueren, Seilen u. dgl. aus Fasern aus Glas Expired DE800986C (de)

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Country Status (1)

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DE (1) DE800986C (de)

Cited By (6)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945951C (de) * 1951-02-13 1956-07-19 Saint Gobain Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Straengen od. dgl. aus Fasern thermoplastischer Stoffe, insbesondere aus Glasfasern
DE1124182B (de) * 1957-07-25 1962-02-22 Owens Corning Fiberglass Corp Vorrichtung zur Herstellung von Stapelfaserkammzuegen aus in der Hitze erweichbarem Mineralstoff
DE976492C (de) * 1950-05-05 1963-10-03 Werner Schuller Verfahren zum kontinuierlichen Herstellen von Glasfaservliesen
US3149944A (en) * 1961-02-08 1964-09-22 Owens Corning Fiberglass Corp Method and apparatus for forming and processing linear bodies of heat-softenable material
DE1234600B (de) * 1960-09-15 1967-02-16 T M M Res Ltd Hartford Works Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung eines Faserbandes
DE19746602B4 (de) * 1997-10-22 2008-05-29 Maschinenfabrik Rieter Ag Spinnverfahren

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