DE8008055U1 - Einrichtung zur halterung von nebeneinander angeordneten leiterplatten - Google Patents
Einrichtung zur halterung von nebeneinander angeordneten leiterplattenInfo
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Description
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SIEMENS AKTIENGESELLSCHAFT Unser Zeichen Berlin und München VPA
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Einrichtung zur Halterung von nebeneinander angeordneten Leiterplatten.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung zur Halterung
von nebeneinander angeordneten Leiterplatten.
Bei einer Vielzahl von Geräten müssen die Leiterplatten, auf denen z.B. Steuerungsschaltkreise usw. angeordnet sind,
nebeneinander in dem Gerät angeordnet werden. Dabei muß diese Anordnung so sein, daß die Leiterplatten jederzeit
wieder aus der Halterung gelöst werden können. Weiterhin soll die Halterung auf möglichst einfache Weise erfolgen.
Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Einrichtung zur Halterung von nebeneinander angeordneten
Leiterplatten anzugeben, bei der die Halterung mit einfachen Mitteln ausführbar ist. Diese Aufgabe wird dadurch
gelöst, daß in der einen Ecke der Leiterplatten jeweils ein drehbarer Hebel angeordnet ist, der in ein an der
Kante mindestens einer der benachbarten Leiterplatten angeordnetes Verriegelungselement eingreift bzw. der mit
einem an ihm befestigten Verriegelungselement die Kante mindestens einer der benachbarten Leiterplatten umfaßt und
daß eine Grundplatte vorgesehen ist, in der die Leiterplatten zusätzlich lösbar befestigt sind.
Die Befestigung der einzelnen Leiterplatten erfolgt auf einfache Weise dadurch, daß diese zunächst in der Grundplatte
angeordnet werden und dann mit Hilfe eines an einer benachbarten Leiterplatte gelagerten Hebels arretiert
werden. Zweckmäßig wird der Hebel bei aufrechtstehenden Leiterplatten in einer der oberen Ecken der Leiterplatten
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angeordnet. Dann sind die Leiterplatten jeweils mit ihren Kanten in der Grundplatte lösbar befestigt. Auf diese
Weise kann eine Vielzahl von Leiterplatten nebeneinander in der Grundplatte angeordnet werden und mit an benachbarten
Leiterplatten gelagerten Hebeih zusätzlich arretiert
werden.
Der zur Arretierung verwendete Hebel ist zweckmäßigerweise
an seinem einen Ende an der Leiterplatte drehbar gelagert, während an dem vom Drehpunkt ausgehenden Hebelarm das Verriegelungselement
befestigt ist, bzw. er mit dem Hebelarm in das an der Leiterplatte befestigte Verriegelungselement
eingreift. Dabei kann das Verriegelungselement mindestens einen Seitenflügel mit einer Nut haben, in die im verriegeltem
Zustand die benachbarte Leiterplatte eingreift. Zweckmäßig ist es, zur Einspannung der Leiterplatte in der Nut
einen Lappen anzuordnen.
In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Verriegelungselementes
sind pro Verriegelungselement zwei Seitenflügel mit jeweils einer Nut vorgesehen, wobei jede
Nut mit einem Lappen versehen ist. Die Seitenflügel können gegeneinander versetzt angeordnet werden. Zur Befestigung
des Verriegelungselementes an dem Hebel ist im Körper des Verriegelungselementes eine weitere Nut angeordnet. Bei
dieser Ausführungsform des Verriegelungselementes umfaßt
der eine Seitenflügel die zugeordnete Leiterplatte während der andere Seitenflügel eine benachbarte Leiterplatte umfaßt.
Durch die versetzte Anordnung der Seitenflügel wird erreicht, daß in die durch die versetzte Anordnung gegebene
Ausnehmungen des Verriegelungselementes jeweils die an benachbarten Hebeln angeordneten Seitenflügel eingreifen
können.
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Bei einer weiteren Ausführungsform des Verriegelungselementes
sind pro Verriegelungselement zwei gegenüberliegende Seitenflügel vorgesehen, wobei der eine Seitenflügel in
Richtung senkrecht zur Nut eine Ausnehmung hat. Der andere Seitenflügel hat dann eine Breite, die der Breite der Ausnehmung
des einen Seitenflügels entspricht. Nur in der Nut des anderen Seitenflügels ist der Lappen angeordnet. Bei
dieser Ausführungsform kann der andere Seitenflügel eines benachbarten Hebels in die Ausnehmung des einen Seitenflügels
des Hebels eingreifen. In die ineinandergeschobenen einen und anderen Seitenflügel benachbarter Verriegelungselemente kann dann der Hebel eingreifen und damit eine
Arretierung erreichen. Bei dieser Ausführungsform ist das Verriegelungselement an der Leiterplatte befestigt. Dazu
ist in dem Körper des Verriegelungselementes ein Absatz vorgesehen.
In einer ersten Ausführungsform der Grundplatte ist diese
mit einem Durchbruch versehen, der gleichmäßig durch Stege unterteilt ist, wobei der Abstand der Stege dem Abstand
der montierten Leiterplatten entspricht. Senkrecht zu den Stegen ist durch diese eine Stange geführt. Zweckmässigerweise
ist die Stange kreisförmig ausgeführt und so gestaltet, daß sie ausgehend von einem Steg zunächst einen
ersten Durchmesser und anschließend bis zum nächsten Steg einen zweiten, kleineren Durchmesser hat. Entsprechend
dieser Aus führungs form der Grundplatte ist jede Leiterplatte mit einer ersten Halterung fest verbunden, die einen Fortsatz
hat, dessen Breite der Breite des Durchbruches entspricht. An dem Fortsatz ist eine Bohrung angeordnet, deren
Durchmesser dem ersten Durchmesser der Stange entspricht und die zum freien Ende des Fortsatzes einen Schlitz enth
hält, dessen Breite dem zweiten Durchmesser der Stange
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entspricht. Um die Leiterplatte in die Grundplatte einsetzen
zu können, wird diese mit ihrem Fortsatz zunächst auf die Stange im Bereich des kleineren Durchmessers aufgesetzt
und dann in Richtung der Stange soweit verschoben, bis die Bohrung auf dem Bereich der Stange mit dem größeren Durchmesser
aufsitzt und an dem Steg anliegt. Damit ist eine Befestigung der Leiterplatte in der Grundplatte erreicht. Um
den Abstand zwischen benachbarten Leiterplatten genau einzuhalten,
hat die erste Halterung im Bereich, in dem sie an der Leiterplatte befestigt ist, an beiden Seiten jweils
einen Zapfen, der im montierten Zustand an einer der benachbarten Leiterplatten anstößt»
Die erste Leiterplatte der benachbarten Leiterplatte wird zweckmäßigerweise an einer am Ende des Durchbruches der
Grundplatte befestigten Seitenwand arretiert, und zwar mit Hilfe einer zweiten Halterung, die an der Seitenwand befestigt
ist und die die obere Kante der Leiterplatte umfaßt.
Die Arretierung der benachbart angeordneten Leiterplatten am anderen Ende des Durchbruches erfolgt mit Hilfe eines
Verriegelungshebels, der an dem Zapfen der letzten Leiterplatte angreift. Dazu ist in der Grundplatte benachbart
zu dem Durchbruch und zwar quer zu den Stegen eine Führungsnut angeordnet, in der die eine Seite des Verriegelungshebels geführt wird. Der Verriegelungshebel hat ebenfalls
einen Fortsatz, der eine Nut enthält, die auf den Bereich der Stange mit dem zweiten Durchmesser aufsetzbar ist. An
dem Verriegelungshebel ist weiterhin ein Bügel befestigt, dessen Arme im eingerasteten Zustand auf die Zapfen der
ersten Halterung der benachbarten Leiterplatte einen Druck ausüben»
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In einer weiteren Ausführungsform der Grundplatte ist diese
mit einem Durchbruch versehen, an dessen Seitenflächen jeweils ein Streifen mit nach unten weisenden Nuten angeordnet
ist. Es ist eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen, die auf die Grundplatte aufsetzbar ist und die einen Fortsatz
hat, dessen Breite der um die Streifen verringerten Breite des Durchbruches entspricht und der an seinen freien
Enden mit Seitenteilen versehen ist, die in den Nuten der Streifen einrastbar sind. Das Befestigen der Verriegelungsvorrichtung
in der Grundplatte erfolgt dadurch, daß diese in den Durchbruch an der Stelle eingesetzt wird, an der
keine Streifen im Durchbruch angeordnet sind. Anschließend kann die Verriegelungsvorrichtung in Richtung des Durchbruches
verschoben werden und die Seitenteile in eine der Nuten der Streifen einrasten. Es ist zweckmäßig, zur Lösung
der Einrastung durch den Fortsatz eine knopfartige Einrichtung hindurchzuführen, durch die die Seitenteile
auslenkbar sind.
An die Verriegelungsvorrichtung kann die erste Leiterplatte angeordnet werden. Zur Festlegung des Abstandes der ersten
Leiterplatte zur Verriegelungsvorrichtung hat diese an ihrer einen Seite Abstandsbolzen, auf die die Leiterplatte
mit entsprechenden Bohrungen aufschiebbar ist. Zur weiteren Arretierung der ersten Leiterplatte ist an der Verriegelungsvorrichtung
ein mit einem Seitenflügel versehenes Verriegelungselement befestigt, in dem der Hebel der ersten
Leiterplatte einrastbar ist.
Vorteilhafterweise ist der Abstandsbolzen kreisförmig ausgeführt und er hat einen ersten Durchmesser zur Festlegung
des Abstandes benachbarter leiterplatten bzw. des Abstandes der ersten Leiterplatte zur Verriegelungsvorrichtung.
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Der Abstandsbolzen hat weiterhin einen zweiten kleineren Durchmesser entsprechend den Bohrungen in den Leiterplatten.
In dem Ende mit dem ersten Durchmesser ist eine weitere Bohrung vorgesehen, deren Durchmesser dem zweiten
Durchmesser entspricht. Auf diese Weise können die Leiterplatten auf die Abstandsbolzen solange aufgeschoben werden,
bis sie auf den Bereich mit dem ersten Durchmesser auftreffen. Die Abstandsbolzen ragen mit dem Bereich mit
dem zweiten Durchmesser durch die Leiterplatte hindurch und auf die durch die Leiterplatten hindurchgehenden Teile
der Abstandsbolzen können die nächsten Abstandsbolzen aufgeschoben werden.
In einer dritten Ausführungsform der Grundplatte besteht diese aus einer mit einer Seitenwand versehenen ersten
Platte und einer Befestigungsplatte. Die erste Platte und die Befestigungsplatte sind mit Führungen und mit Einrastmitteln
versehen, durch die die Befestigungsplatte in Richtung auf die Seitenwand bewegt und in Endstellung einrastbar
ist, wobei die Leiterplatten zwischen Befestigungsplatten und Seitenwand eingespannt sind. Auf einfache Weise
kann die Führung und die Einrastung mit einer Anzahl von Zungen erreicht werden, die an der Befestigungsplatte angeordnet
sind und von denen jeweils zwei so zusammenwirken, daß sie sich an einer an der ersten Platte befestigten
Führungsplatte anlegen und einen in der ersten Platte angeordneten Einraststift umfassen.
Zur Befestigung der Leiterplatte zwischen der Seitenwand der ersten Platte und der Befestigungsplatte kann auf einfache
Weise die Befestigungsplatte mit einer weiteren Seitenwand versehen sein, die an ihrer Innenseite mit Nuten versehen
ist, in die die Leiterplatten mit ihren Kanten eingreifen.
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Zur Befestigung der Führungsplatte in der ersten Platte sind in dieser erste Schlitze angeordnet, und in Richtung
dieser ersten-Schlitze sind die Einraststifte in der ersten Platte befestigt.
Eine zweckmäßige Ausführungsform ist dann gegeben, wenn
in Richtung der ersten Schlitze in der ersten Platte zweite Schlitze angeordnet sind und die erste Platte ab dem
Bereich der zweiten Schlitze in der Dicke abgesetzt ist. Dann nämlich kann die Befestigungsplatte mit deren Zungen
durch die zweiten Schlitze unter die erste Platte geschoben werden, wobei die Zungen an den Führungsplatten entlanggleiten
und an den Einraststiften einrasten.
Die besonderen Vorteile der Einrichtung bestehen darin, daß nebeneinander anzuordnende Leiterplatten auf einfache
Weise lösbar miteinander verbunden werden, wobei einfache Mittel zur Verbindung verwendet werden. Diese Mittel bestehen
lediglich aus einem an jeder Leiterplatte angeordneten Hebel und einer Grundplatte für die gesamte Anzahl
von Leiterplatten. Dabei kann bei manchen Ausführungsformen
von Leiterplatten der Hebel mitverwendet werden, der an den Steckerleisten befestigt ist, der dazu dient, die
beiden Teile der Steckerleiste zur Aufnahme der Steckerstifte der benachbarten Leiterplatte zur Kontaktnahme zu
bewegen.
Anhand von Ausführungsbeispielen, die in den Figuren dargestellt sind, wird die Erfindung weiter erläutert. Es
zeigen:
F.ig.1 die gegenseitige Arretierung der Leiterplatten mit
Hilfe der Hebel unter Verwendung einer ersten Ausführungsform der Grundplatte, Fig.2 eine Ausführungsform des Hebels,
Fig.3 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des
Verriegelungselementes,
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Fig.4 eine Draufsicht auf das Verriegelungselement gemäß
Fig,3,
Fig,5 eine zweite Ausführungsform des Verriegelungselementes
in der Seitenansicht,
Fig.6 eine Draufsicht auf das Verriegelungselement gemäß
Fig.6 eine Draufsicht auf das Verriegelungselement gemäß
Fig.5,
Fig.7 die erste Halterung, die an der Leiterplatte befestigt ist in einer Vorderansicht,
Fig.7 die erste Halterung, die an der Leiterplatte befestigt ist in einer Vorderansicht,
Fig.8 eine Draufsicht auf die erste Halterung gemäß Fig.7,
Fig.9 eine Ausführungsform der Stange,
Fig.10 eine Ausführungsform der zweiten Halterung, durch
die die erste Leiterplatte an der Seitenwand befestigt ist,
Fig.11 eine Seitenansicht der zweiten Halterung, Fig.12 eine Vorderansicht des Verriegelungshebels,
Fig.13 eine Draufsicht auf den Verriegelungshebel, Fig.14 eine Draufsicht auf den am Verriegelungshebel befestigten
Bügel,
Fig.15 eine zweite Ausführungsform der Grundplatte mit Verriegelungsvorrichtung,
Fig.16 eine Draufsicht auf die Grundplatte, Fig.17 eine Seitenansicht eines Streifens,
Fig.18 eine Vorderansicht der Verriegelungsvorrichtung, Fig.19 eine Seitenansicht auf die Verriegelungsvorrichtung,
Fig.20 eine Ausführungsform des Abstandsbolzens,
Fig.21 eine dritte Ausführungsform der Grundplatte,
Fig.22 eine Ausführungsform der Befestigungsplatte in Draufsicht,
Fig.23 eine Ausführungsform der ersten Platte, Fig.24 eine Seitenansicht der ersten Platte,
Fig.25 eine Vorderansicht der Führungsplatte, Fig.26 eine Seitenansicht der Führungsplatte.
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Aus Figur 1 ergibt sich der Aufbau,der erfindungsgemäßen
Vorrichtung. In dieser sollen nebeneinander anzuordnende Leiterplatten 1 lösbar befestigt werden. Die Leiterplatten ; ·
1 sind in einer ihrer Ecken mit einem Hebel 2 versehen, (|
der dort drehbar angeordnet ist. Diese Hebel 2 können Teil eines Steckers 3 sein, mit dessen Hilfe die von einem ·
Stecker ausgehenden Kontaktstifte 4 im nächsten Stecker befestigbar sind. Die Hebel 2 sind im Ausführungsbeispiel
der Figur 1 in der oberen Ecke der Leiterplatten 1 drehbar gelagert und sie haben an ihrem Hebelarm jeweils ein
Verriegelungselement 5. Das Verriegelungselement 5 kann an dem zugeordneten Hebel 2 befestigt sein, es ist jedoch
auch möglich, daß es an einer Leiterplatte 1 befestigt ist und der Hebel 2 in das Verriegelungselement 5 eingreift.
In Figur 1 ist das Verriegelungselement 5 am Hebel 2 befestigt. Die andere Ausführungsform ist weiter unten dargestellt.
Eine genauere Ausführungsform des Hebels 2 ergibt sich aus
2Q Figur 2. Der Hebel ist um eine Drehachse 7 schwenkbar, wo-,
bei von der Drehachse 7 ein Hebelarm 8 ausgeht, an dem das Verriegelungselement 5 im Bereich 9 befestigt ist bzw. dieser
Bereich in ein an der Leiterplatte 1 befestigtes Verriegelungselement eingreift. Dieser Bereich 9 ist darum
gestrichelt dargestellt. Auf der anderen Seite der Drehachse 7 ist ein kurzer Arm angeordnet, der zur Betätigung
des Hebels 2 verwendet werden kann bzw. der zur Betätigung .;-.i von Steckerteilen verwendbar ist.
O0 Eine erste Ausführungsform des Verriegelungselementes 5
ergibt sich aus den Figuren 3 und 4. Dieses Verriegelungselement
wird an dem Hebel 2 befestigt. Es besteht aus einem
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Körper 11, an dem zwei Seitenflügel 12 und 13 angeordnet
sind. Jeder Seitenflügel 12,13 ist mit einer Nut 14
versehen, in denen jeweils ein Lappen 15 angeordnet ist. Die Seitenflügel 12 und! 3 sind in Richtung des Verriegelungselementes
versetzt zueinander angeordnet. In der Mitte des Körpers 11 ist eine weitere Nut 16 vorgesehen, in dem
der Hebel 2 befestigt wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die Ausführungsform des Verriegelungselementes der
Figur 3 und Fig.4 vergrößert sind.
Ein mit einem derartigen Verriegelungselement versehener Hebel 2 greift mit einem Seitenflügel, z.B. dem Seitenflügel
12, in die obere Kante der zugeordneten Lei.terplatte
ein und zwar umfaßt dabei die Nut 14 die Leiterplatte. Mit
Hilfe des Lappens 15 erfolgt eine feste Einspannung des Verriegelungselementes an der Leiterplatte 1. Mit dem zweiten
Seitenflügel, z.B. 13, wird die obere Kante der benachbarten Leiterplatte umfaßt und damit eine Befestigung der
beiden Leiterplatten aneinander erreicht. Durch die versetzte Anordnung der beiden Seitenflügel 12 urid 13 wird
dabei erreicht, daß die Seitenflügel der benachbarten Hebel in die freien Bereiche des Verriegelungselementes zu liegen
kommen.
Eine Ausführungsform des Verriegelungselementes, das an
der Leiterplatte befestigt wird, ist in Figur 5 und Figur 6 dargestellt. Es besteht aus einem Körper 17, der auf
zwei gegenüberliegenden Seiten mit Seitenflügeln 18 und 19 versehen ist. Beide Seitenflügel 18 und 19 haben jeweils
in Richtung des Körpers 17 Nuten 20. Der eine der beiden Seitenflügel 19 ist mit einer Ausnehmung 21 versehen, die
senkrecht zur Richtung des Körpers 17 liegt. Der andere
Seitenflügel 18 hat die Breite, die der Ausnehmung 21 des
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anderen Seitenflügels 19 entspricht. Bei dieser Ausführungsform ist nur im Seitenflügel 18 ein Lappen 22 angeordnet.
Am unteren Ende des Körpers 17 ist ein Absatz 23 angeordnet,
in dem das Verriegelungselement an der Leiterplatte 1 befestigt wird. Auch bei den Figuren 5 und 6 muß darauf
hingewiesen werden, daß die Darstellung im vergrößerten Maßstab erfolgt.
Die Arretierung benachbarter Leiterplatten erfolgt mit HiI-fe
der Verriegelungselemente 5 und 6 derart, daß das eine Verriegelungselement mit dem Seitenflügel 18 ±n den Seitenflügel
19 des Verriegelungselementes der benachbarten Leiterplatte und zwar in die Ausnehmung 21 eingreift. Dabei
überdecken sich die Nuten 20 der beiden Seitenflügel 18,19. Zur Arretierung muß nun lediglich der Hebel 2 in die Nuten
20 der ineinandergeschobenen Seitenflügel 18 und 20 der benachbarten Verriegelungselemente eingreifen. Zur festen
Verspannung des Hebels mit den Seitenflügeln ist dabei in den einen Seitenflügel 18 der Lappen 22 angeordnet.
Neben der Arretierung der benachbart angeordneten Leiterplatten 1 mit Hilfe der Hebel 2 und der Verriegelungselemente
5 ist noch eine weitere Halterung der Leiterplatten 1 erforderlich. Dies erfolgt mit Hilfe der Grundplatte. Eine
erste Ausführungsform der Grundplatte ergibt sich im Prinzip
aus Figur 1. Diese ist mit 30 bezeichnet. Die Grundplatte 30 hat einen Durchbruch 31, in dem Stege 32 angeordnet
sind. Im Ausführungsbeispiel der Figur 1 sind dabei zwei Stege 32 vorgesehen. Der Abstand der Stege 32 entspricht in
etwa dem Abstand, den die benachbart anzuordnenden Leiterplatten 1 einhalten sollen. Durch die Stege 32 und zwar
senkrecht zu deren Ausdehnung, ist eine Stange 33 hindurchgeführt. Die Stange 33 ist kreisförmig ausgeführt und hat
wie Figur 9 deutlich zeigt, Bereiche mit einem ersten Durch-
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messer 34 und daran anschließend jeweils Bereiche mit einem kleineren Durchmesser 25. Die Bereiche mit dem größeren
Durchmesser 34 beginnen mit einem Steg 32 bzw. dem Ende 36 des Durchbruches 31, anschließend verändert sich der Durchmesser
der Stange 33 zum kleineren Durchmesser 35 bis zum nächsten Steg 32 bzw. dem anderen Ende der Grundplatte.
Die Stange 33 kann z.B. in der Grundplatte 30 befestigt sein und die Stege können Nuten enthalten, in die die
Stange 33 hineingedrückt wird.
Die Leiterplatten 1 sind an ihrer unteren Seite jeweils mit einer ersten Halterung 37 versehen, die einen Fortsatz
38 haben, deren Breite kleiner ist als die Breite des Durchbruches 31. In dem Fortsatz 38 ist jeweils eine Bohrung
39 vorgesehen, deren Durchmesser dem ersten Durchmesser 34 der Stange 33 entspricht. Zum freien Ende des Fortsatzes
38 führt von der Bohrung 39 ein Schlitz 40, dessen Breite dem Durchmesser des Bereiches 35 der Stange 33 entspricht.
Diese Verhältnisse ergeben sich sowohl aus Figur 1 und noch deutlicher aus Figur 7 und Figur 8.
Wenn die Leiterplatte 1 in die Grundplatte 30 eingesetzt werden soll, dann wird sie mit der ersten Halterung 37 und
zwar mit dem Fortsatz 38 in den Durchbruch. ·■' 31 der Grund?
platte 30 so eingeschoben, daß die Bohrung 39 mit dem Schlitz 40 auf dem kleineren Durchmesser 35 der Stange 33
auftrifft.Dabei gelangt die Stange 33 mit dem kleineren
Durchmesser in die Bohrung 39. Anschließend wird die Leiterplatte 1 in Richtung zum größeren Durchmesser 34 der
Stange 33 verschoben und damit eine Arretierung der Leiterplatte 1 in der Grundplatte 30 erreicht. Die Leiterplatte
1 wird dabei solange verschoben, bis sie entweder auf dem Ende 36 des Durchbruches 31 oder einem Steg 32 auftrifft.
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An der ersten Halterung 37 sind an beiden Enden Zapfen 41 angeordnet, die eine derartige Breite haben, daß sie im
montierten Zustand der Leiterplatten 1 auf die jeweils benachbarte Leiterplatte auftreffen, wodurch ein zusätzlicher
Halt der Leiterplatten erfolgt.
Die erste Halterung ist weiterhin mit einem Stift 42 versehen, der in eine entsprechende Bohrung der Leiterplatte
zur Befestigung der Halterung an der Leiterplatte eingedrückt ο wird.
Zur Befestigung der ersten Leiterplatte 1 in der Grundplatte 30 ist am Ende der Grundplatte 30 benachbart zum Ende
36 des Durchbruches,31 eine Seitenwand 43 befestigt (Fig.1).
An der Seitenwand 43 ist eine zweite Halterung 44, die in Figur 10 und Figur 11 näher dargestellt ist, befestigt. Die '
zweite Halterung 44 hat ebenfalls einen Seitenflügel 45 . mit einer Nut 46, in die die obere Kante der ersten Leiterplatte
1 eingeführt wird. Die zweite Halterung 44 wird auf äer Seitenwand 43 so befestigt, daß sie auf diese so aufgeschoben wird, daß die beiden Stege 47 die Seitenwand 43 umfassen,
wobei ein Lappen 48 für die feste Verspannung der zweiten Halterung 44 mit der Seitenwand 43 sorgt.
Zur Einspannung der Leiterplatten 1 am anderen Ende der
Grundplatte ist ein Verriegelungshebel 50 vorgesehen (Fig. 12,13), dessen eine Seite an einer Führungsnut 51 geführt
wird, die in der Grundplatte 30 parallel zur Stange 33 angeordnet ist (Fig.1). Der Verriegelungshebel 50 hat zu
diesem Zweck einen Führungsbolzen 52 (Fig.12), um den der ganze Verriegelungshebel 50 schwenkbar ist. Er ist weiterhin
mit einem Fortsatz 53 versehen, der eine Nut 54 enthält,
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der im Bereich der Stange 33 (Fig.9) mit dem zweiten Durchmesser
35 aufsetzbar ist. Damit wird eine Arretierung des Verriegelungshebels 50 mit der Stange 33 erreicht. An dem
Verriegelungshebel 50 ist ein Bügel 55 angeordnet, der aus Figur 14 ersichtlich ist. Der Bügel 55 hat Arme 56,
die an den Zapfen 41 der ersten Halterung 37 (Fig.8) der Leiterplatte 1 im arretierten Zustand andrücken.
Die Montage der Leiterplatten 1 erfolgt mit Hilfe der Grundplatte 30 derart, daß in Figur 1 die Leiterplatten 1 zunächst
in Richtung des Pfeiles I bewegt werden, bis die Leiterplatte 1 über dem Durchbruch 31 zu liegen kommt.
Anschließend wird die Leiterplatte 1 in Richtung des Pfeiles II bewegt, die Leiterplatte 1 umfaßt mit der
ersten Halterung 37, und zwar dem Schlitz 40 die Stange 33 im Bereich des kleineren Durchmessers 35. Anschließend
wird die Leiterplatte 1 in Richtung der Stange 33 und zwar zum größeren Durchmesser 34 hin, verschoben bis sie am..—-,.
Ende 36 des Durchbruches 31 anstößt. Damit ist die erste Leiterplatte 1 an der Stange 33 arretiert. Die Arretierung
der Leiterplatte 1 mit der Seitenfläche 43 erfolgt mit Hilfe der zweiten Halterung 44. Die zweite Leiterplatte
wird entsprechend in die Grundplatte 30 eingesetzt und zwar zwischen den Stegen 32. Das Einsetzen erfolgt auf die übliehe
Weise, äie Arretierung zwischen der Leiterplatte und der ersten Leiterplatte erfolgt mit Hilfe des Hebels
2 auf oben beschriebene Art und Weise. Soll keine weitere Leiterplatte in die Grundplatte 30 eingesetzt werden, dann
werden die Leiterplatten 1 mit Hilfe des Verriegelungshebeis 50 verspannt. Dazu wird dieser in der Nut 51 in
Richtung zu den Leiterplatten 1 verschoben, bis die Arme 55 an den Zapfen 41 zum Anliegen kommen. Anschließend wird
der VerriegelungsheJbel 50 um den Führung s zap fen 52 gedreht,
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bis die Nut 54 auf die Stange 33 aufgesetzt ist. Damit
wird ein Verschieben der letzten Leiterplatte verhindert.
Aus Figur 15 ergibt sich eine zweite Ausführungsform der
Grundplatte. Bei der Erläuterung der Grundplatte wird davon ausgegangen, daß die Arretierung der einzelnen Leiterplatten
mit Hilfe der Hebel 2 und Verriegelungselemente in der zur Figur 1 beschriebenen Art und Weise erfolgt.
Lediglich die Arretierung der Leiterplatten 1 in der Grundplatte erfolgt auf andere Weise.
In Figur 15 ist die Grundplatte mit 60 bezeichnet. Sie
enthält ebenfalls einen Durchbruch 61, in dem eine Verriegelungsvorrichtung 67 angeordnet werden kann. An der
Verriegelungsvorrichtung 67 werden dann die Leiterplatten 1 befestigt.
Der Aufbau der Grundplatte 60 ergibt sich sowohl aus Figur 15 als auch aus Figur 16. Dort ist eine Draufsicht auf
die Grundplatte 60 gezeigt. An den Seitenflächen des Durchbruches 61 der Grundplatte 60 ist jeweils ein Streifen
62,63 angeordnet, der nach unten mit Nuten 64 versehen · ist. Die Streifen 62,63 füllen den Durchbruch 61 nicht auf
deren ganze Länge aus. Vielmehr verbleibt ein Bereich 65,
„ 25 dessen Breite der Breite des Durchbruches 61 entspricht.
Dieser Bereich kann durch den Bereich 66 fortgesetzt werden.
Aus Figur 17 ergibt sich der genauere Aufbau der Streifen
62/63. Es ist zu sehen, daß sie an ihren unteren Seiten mit Nuten 64 versehen sind, die aus einer senkrechten und
einer abgeschrägten Fläche bestehen.
In den Durchbruch 60 kann nun die Verriegelungsvorrichtung 67 eingesetzt werden. Deren genauerer Aufbau ergibt sich
80 P 2 O 2 4 OE .,
aus den Figuren 18 und 19. Die Verriegelungsvorrichtung 67
hat in dem Bereich, in deni sie in den Durchbruch 61 eingefügt
wird, einen Fortsatz 68. Die Breite dieses Fortsatzes
68 entspricht.der um die Streifen 62,63 verminderten Breite
des Durchbruches 61, Am unteren Ende des Fortsatzes 68 sind zwei Seitenteile 69 vorgesehen, deren Breite der Breite
des Durchbruches 61 entspricht. Diese Seitenteile 69 sind so ausgeführt, daß sie in die Nuten 64 der Streifen 62,63
einrastbar sind. Zur Auslenkung der Seitenteile 69 ist eine knopfartige Einrichtung 70 vorgesehen, die durch den Fortsatz
68 hindurchgeführt und mit den Seitenteilen 69 verbunden ist. Durch Drücken der knopfartigen Einrichtung 70
können die Seitenteile 69 senkrecht zur Ausdehnung der Grundplatte 60 bewegt werden.
Die Ausdehnung der Verriegelungsvorrichtung 67 nach oben entspricht in etwa der Höhe der Leiterplatten 1. Im oberen
Bereich der Verriegelungsvorrichtung ist ein Seitenflügel 71 befestigt, in der die erste Leiterplatte 1 befestigt
werden kann. Die Verriegelungsvorrichtung 67 sitzt mit
einem Streben 72 auf der Grundplatte 60 auf, in Verlängerung des Strebens 72 sind auf beiden Seiten zwei Arme 73
vorgesehen. An den Armen 73 sind Abstandsbolzen 74 befestigt, deren Ausführung sich aus Figur 19 und insbesondere Figur
20 ergibt. Die Abstandsbolzen 74 haben einen ersten Durchmesser 75 und einen kleineren Durchmesser 76. Der Bereich
mit dem größeren Durchmesser 75 enthält eine Bohrung 77.
Die Verriegelungsvorrichtung 67 wird auf folgende Weise an der Grundplatte 60 arretiert. Sie wird so auf der Grundplatte 60 aufgesetzt, daß der Fortsatz 68 und die Seitenteile
69 durch den Bereich 65,66 des Durchmessers 61 hin-
-17- 8OP 2 0 2 h DE |
durchgreifen. Anschließend wird sie in Richtung des Strei- !
fens 62,63 verschoben. Die Verbindung mit der Grundplatte wird dadurch erreicht, daß die Seitenteile 69 in eine der ü
Nuten 64 einrasten. %
Zur Befestigung der ersten Leiterplatte (nicht dargestellt)
an der Verriegelungsvorrichtung 67 wird diese mit zwei Bohrungen auf die Abstandsbolzen 74 derart aufgeschoben, daß
sie am Bereich mit dem größeren Durchmesser 75 anliegen. , Dabei greifen die Abstandsbolzen 74 durch die erste Leiterplatte
hindurch, so daß ein Teil des Abstandsbolzens mit dem kleineren Durchmesser 76 an der anderen Seite der Leiterplatte
herausragt. Die Verriegelung der ersten Leiterplatte mit der Verriegelungsvortichtung 67 erfolgt weiterhin am j
Seitenflügel 71, in den ein am Hebel 2 der ersten Leiterplatte befestigtes Verriegelungselement eingreift. Damit ;
ist die erste Leiterplatte an der Verriegelungsvorrichtung 67 befestigt.
Bevor nun die nächste Leiterplatte an der ersten Leiterplatte befestigt wird, werden Abstandsbolzen 74 mit der Bohrung
77 auf die an der Verriegelungsvorrichtung 67 befestigten Abstandsbolzen 74 aufgeschoben. Anschließend wird die nächste
Leiterplatte auf die Abstandsbolzen 74 - aufgeschoben.
Die weitere Verriegelung erfolgt mit Hilfe von einem Hebel 2 und einem Verriegelungselement 5 entsprechend der zu
Figur 1 beschriebenen Art und Weise. Eine weitere Befesti- ; gung des Leiterplattenstapels kann z.B. so erfolgen, daß
entsprechend Figur 1 am Ende des Durchbruches eine Seitenwand angeordnet ist, mit der die letzte-.Leiterplatte durch
eine Halterung verbunden wird. Eine derartige weitere Befestigt^, die in Figur 15 nicht dargestellt ist, ist jedoch
nicht urbedingt erforderlich.
-ie- IBO P 2 O 2 4 DE ι
Eine dritte Ausführungsform der Grundplatte ergibt sich aus
Fig.21 bis 26. Hier besteht die Grundplatte 80 aus einer ersten Platte 81 und einer Befestigurigsplatte 82. Die Ausführung
der ersten Platte 81 ist in den Figuren 23 und 24 dargestellt. Sie ist in zwei Bereiche unterteilt, von denen
der eine Bereich 83a gegenüber dem ersten Bereich 83 abgesetzt ist. Die erste Platte 81 enthält weiterhin eine Anzahl
nebeneinander angeordnete erste Schlitze 84 und in gleicher Höhe im abgesetzten Bereich 83,und zwar ab der Absetzung,
zweite Schlitze 85. Schließlich sind im Bereich 83a der ersten Platte 81 Einraststifte 86 in Richtung der
Schlitze 84,85 angeordnet. In die Schlitze 84 werden von unten Führungsplatten 87 eingesetzt, deren Ausführung sich
aus den Figuren 24 und 25 ergibt. Diese Führungsplatten werden so in den Schlitz 84 eingesetzt, daß ihre Seitenteile
88 an den abgesetzten Seitenwänden 89 Schlitze einrasten. Damit entsteht zwischen den Seitenteilen 88 und
einer unteren Querfläche 90 eine Führungsfläche 90a.
Die Ausführung der Befestigungsplatte 82 ist in Fig.-22
näher gezeigt. Sie ist mit einer Seitenwand 91 versehen, in der Nuten 91a angeordnet sind. Die plattenartige Ausdehnung
93 der Befestigungsplatte 82 hat in Querrichtung Zungen 92, 92a, wobei jeweils zwei Zungen 92,92a zuzammenwirken.
Die Zungen 92 sind dabei am Ende des plattenartigen Bereiches 93 etwas nach unten versetzt. Die zusammenwirkenden
Zungen 92 und 92a sind um eine Mittellinie 94 gegeneinander gedreht. Die Anzahl der Zungenpaare 92,92a
entspricht der Anzahl der ersten Schlitze 84 in der ersten Platte 81.
30
30
Bei der Zusammenmontierung der ersten Platte 81 und der Befestigungsplatte 82 wird die letztere mit den Zungenpaaren
flit f » r r r * ·» »·
-19- 80 P 2 0 2 Ί GE .ι
92,92a durch, die zweiten Schlitze 85 der. ersten Platte geschoben,
wobei jeweils ein Zungenpaar 92,92a jeweils eine Führungsplatte 87 umfaßt. Die Befestigungsplatte 82 kann
dabei in Richtung quer zur ersten Platte 81 soweit verschoben werden, bis das Zungenpaar 92,92a mit kreisförmigen
Abschnitten 95,95a einen Einraststift 86 umfaßt. Bei der Führung des Zungenpaares 92,92a an einer Führungsplatte
liegen die Zungen an dem Bereich 91 der Führungsplatte 87 an. Dabei stoßen die abgesetzten Bereiche der Befestigungsplatte
82 und der ersten Platte 81 gegeneinander.
Zur Befestigung von Leiterplatten auf der Grundplatte wird eine erste Leiterplatte in eine Nut 91 in der Seitenwand
90 der Befestigungsplatte 82 eingeschoben, anschließend die Befestigungsplatte 82 in Richtung auf eine Seitenwand
96 verschoben, die an der ersten Platte 81 befestigt ist. Wenn die Leiterplatte zwischen der Seitenfläche 90 bzw.
9& eingespanntiist, :ist auch, das.-Zungenpaär"92,92a an den
Einraststiften 86 arretiert. Die weitere Arretierung benachbarter Leiterplatten erfolgt auf die in Figur 1 gezeigte
Art und Weise mit Hilfe von Hebeln 2 und Verriegelungselementen 5.
26 Patentansprüche
26 Figuren
26 Figuren
Claims (26)
1. Einrichtung zur Halterung -von nebeneinander angeordneten
Leiterplatten, dadurch gekennzeichnet, daß in der einen Ecke der Leiterplatten (1) jeweils ein drehbarer Hebel (2) angeordnet
ist, der in ein an der Kante mindestens einer der benachbarten Leiterplatten angeordnetes Verriegelungselement
(5)eingreift bzw. der mit einem an ihm befestigten Verriegelungselement (5a) die Kante mindestens einer der
benachbarten Leiterplatten umfaßt und daß eine Grundplatte (30, 60, 80) vorgesehen ist, in der die Leiterplatten
(1) zusätzlich lösbar befestigt sind.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß bei aufrechtstehenden Leiterplatten (1) in einer der oberen Ecken der Leiterplatten (1) der
Hebel (2) drehbar angeordnet ist und daß die Leiterplatten jeweils mit ihren unteren^Kanten in der Grundplatte (30,
60, 80) lösbar befestigtest.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2,dadurch gekennzeichnet,
daß der Hebel (2) an seinem einen Ende an der Leiterplatte (1) drehbar gelagert ist, und
daß an dem vom Drehpunkt (7) ausgehenden Hebelarm (8) das Verriegelungselement (5) befestigt ist bzw. mit dem Hebelarm
in das an der Leiterplatte (1) befestigte Verriegelungselement (5) eingreift.
4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Verriegelungseloment
(5) mindestens eine Nut (14) hat, in die im verriegelten Zustand eine benachbarte Leiterplatte eingreift.
5» Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,
daß in der Nut (14) zur Einspannung der
-21- 8OP 2 024 DE ι
VPA Leiterplatte ein Lappen (15) angeordnet ist.
6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß pro Verriegelungselement
(5) zwei Seitenflügel (12, 13) mit jeweils einer Nut (14) vorgesehen sind, daß jede Nut (14) mit jeweils einem
Lappen (15) versehen ist und daß die Seitenflügel gegeneinander versetzt angeordnet sind.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet,
daß in dem Körper (11) des Verriegelungselementes (5) zwischen den Seitenflügeln (12, 13) eine weitere
Nut (16) angeordnet ist, in der der Hebel befestigt ist.
15
8. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekenn zeichnet, daß pro Verriegelungselement (5) zwei
gegenüberliegende Seitenflügel (18, 19) vorgesehen sind, daß der eine Seitenflügel (19) in Richtung senkrecht zur
Nut (20) eine Ausnehmung (21) hat, daß die Breite des anderen Seitenflügels (18) gleich der Breite der Ausnehmung
(21) des anderen Seitenflügels (19) ist und daß nur in der Nut des anderen Seitenflügels (19) ein Lappen (22) angeordnet
ist.
25
9. Einrichtung nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet,
daß der Körper (17) des Verriegelungselementes (5) mit einem Absatz (23) versehen ist, in dem
die Leiterplatte (1) befestigt ist und daß der Hebel (2) in die Nuten (20) der ineinandergeschobenen Seitenflügel
(18, 19) eingreift, wobei der eine Seitenflügel zum Verriegelungselement
der benachbarten Leiterplatte und der andere Seitenflügel zum Verriegelungselement der dem Hebel
zugeordneten Leiterplatte gehört.
35
10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Grund-
80 P 2 0 2 * DE
-22- VPA
platte (30) einen Durchbruch (31) hat, daß der Durchbruch
gleichmäßig durch Stege (32) unterteilt ist, wobei der Abstand der Stege dem Abstand der montierten Leiterplatten
(1) entspricht und daß senkrecht zu den Stegen (32) eine Stange (33) durch die Stege führt.
11. Einrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet,
daß die Stange (33) kreisförmig ausgeführt ist und so gestaltet ist, daß sie ausgehend
von einem Steg (32) zunächst einen ersten Durchmesser (34) und anschließend bis zum nächsten Steg einen zweiten
kleineren Durchmesser (35) hat. ,
12. Einrichtung nach Anspruch 11, dadurch g e kennzeichnet,
daß jede Leiterplatte (1) mit einer ersten Halterung (37) fest verbunden ist, die einen
Fortsatz (38) hat, dessen Breite der Breite des Durchbraches (31) entspricht und daß in dem Fortsatz (38) eine
Bohrung (39) angeordnet ist, deren Durchmesser dem ersten Durchmesser (34) der Stange (33) entspricht und die zum
freien Ende des Fortsatzes einen Schlitz (40) enthält, dessen Breite dem zweiten Durchmesser (35) der Stange (33)
entspricht.
13. Einrichtung nach Anspruch 12, dadurch gekennzeichnet,
daß an der ersten Halterung (37) im Bereich, in dem sie an der Leiterplatte befestigt ist,
an beiden Seiten mit jeweils einem Zapfen (41) versehen ist, der im montierten Zustand an einer der benachbarten
Leiterplatten anstößt.
14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, d a durch gekennzeichnet, daß benachbart
zu dem Durchbruch (31) quer zu den Stegen (32) in der Grundplatte (30) eine Führungsnut (51) angeordnet ist, in
der die eine Seite eines Verriegelungshebels (5) führbar ist, mit dem die Leiterplatten in Richtung der Stange (33)
arretierbar sind.
ti · 9 tf * · · · · φ ψ
P 2 O 2 4 DE ι
-23- VPA
15. Einrichtung nach Anspruch 4f dadurch gekennzeichnet,
daß der Verriegelungshebel (50) einen weiteren Fortsatz (43) hat, der eine Nut (54) enthält,
die auf den Bereich der Stange (33) mit dem zweiten Durchmesser (35) aufsetzbar ist und daß an dem Verriegelungshebel
ein Bügel (55) befestigt ist, dessen Arme (56) im eingerasteten Zustand gegen die Zapfen (41) der ersten
Halterung (37) der benachbarten Leiterplatte einen Druck ausüben.
16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, d adurch
gekennzeichnet, daß am einen Ende des Durchbruches (31) auf der Grundplatte (30) eine
Seitenwand (43) befestigt ist, an der über eine zweite Halterung (44) die erste im Durchbruch angeordnete Leiterplatte
befestigt ist.
17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Grundplatte
(60) mit einem Durchbruch (61) versehen ist, an dessen Seitenflächen ein Streifen (62, 63) mit nach unten
weisenden Nuten (64) angeordnet ist, daß eine Verriegelungsvorrichtung (67) vorgesehen ist, die auf die Grundplatte
aufsetzbar ist, daß die Verriegelungsvorrichtung einen Fortsatz (68) hat, dessen Breite der um die Streifen
(62, 63) verringerten Breite des Durchbruches entspricht, und der am freien Ende mit Seitenteilen (69) versehen
ist, die in den Nuten (64) einrastbar sind.
18. Einrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet,
daß durch den Fortsatz (68) eine knopfartige Einrichtung (70) hindurchgeführt ist, durch die
die Seitenteile ζ69) auslenkbar sind.
19. Einrichtung nach Anspruch 17: oder 18, dadurch
gekennzeichnet, daß die Verriegelungsvorrichtung (67)an der einen Seite im unteren Bereich mit
Abstandsbolzen (74) versehen ist, auf die eine Leiterplatte (1) mit,, entsprechenden. Bohrungen aufschiebbar ist.
"24" 80 P 2 0 2 4 DE
20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, dadurch gekennzeichnet, daß an dem freien
Ende der Verriegelungsvorrichtung (67) ein Seitenflügel (71) "befestigt ist, in dem der Hebel (2) dar ersten
Leiterplatte (1) einrastbar ist.
21. Einrichtung nach Anspruch 19 oder 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsbolzen (74)
kreisförmig ausgeführt sind, daß sie einen ersten Durchmesser (75) zur Festlegung des Abstandes benachbarter
Leiterplatten bzw. des Abstandes einer Leiterplatte zur Verriegelungsvorrichtung (67) aufweisen, daß sie einen
zweiten kleineren Durchmesser (76) entsprechend den Bohrungen in den Leiterplatten aufweisen, daß in dem Ende
mit dem ersten Durchmesser (57) eine Bohrung (77) vorgesehen ist, deren Durchmesser dem zweiten Durchmesser ent-.spricht.
22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1,bis 9, d a durch
gekennzeichnet, daß die Grundplatte (80) aus einer ersten mit einer Seitenwand (96^
versehenen Platte (81) und einer Befestigungsplatte (82)
t aufgebaut ist, daß die erste Platte und die Befestigungs-
\ platte mit Führungen (87) und Einrastmitteln (86) ver-
[ 25 sehen sind, durch die die Befestigungsplatte in Richtung auf die Seitenwand (9b) bewegbar und in Endstellung ein-
Ϊ rastbar ist, wobei die Leiterplatten (1) zwischen Befestigungsplatte
und Seitenwand eingespannt sind.
30
23. Einrichtung nach Anspruch 2, dadurch g e kennzeichnet, daß die Befestigungsplatte
(82) eine Anzahl von Zungen (92, 92a) enthält, von denen jeweils zwei so zusammenwirken, daß sie sich an
eine Führungsplatte (87) anlegen und einen Einraststift
(86) umfassen.
• ftf··· · ··· ·· I
VPA 80 P 2 O 2 4 DE ι
24. Einrichtung nach Anspruch 23,dadurch gekennzeichnet,
daß die Befestigungsplatte (82) mit einer weiteren Seitenwand(90) versehen ist, die an
ihrer Innenseite mit Nuten (91) versehen ist, in die die Leiterplatten (1) eingreifen.
25. Einrichtung nach Anspruch 23 oder 24, dadurch gekennzeichnet, daß die erste Platte (81)
erste Schlitze (84) enthält, in denen die Führungsplatten
(87) befestigt sind und daß die erste Platte in Richtung der Schlitze mit den Einraststiften (86) versehen ist.
26. Einrichtung nach Anspruch 25, dadurch gekennzeichnet,
daß in Richtung des ersten Schlitzes
(84) in der ersten Platte (81) zweite Schlitze (85) angeordnet sind, daß die erste Platte ab dem Bereich der zweiten
Schlitze in der Dicke abgesetzt ist, so daß die Befestigungsplatte (82) mit ihren Zungen (92) durch die zweiten
Schlitze (85) unter die erste Platte schiebbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808008055 DE8008055U1 (de) | 1980-03-24 | 1980-03-24 | Einrichtung zur halterung von nebeneinander angeordneten leiterplatten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808008055 DE8008055U1 (de) | 1980-03-24 | 1980-03-24 | Einrichtung zur halterung von nebeneinander angeordneten leiterplatten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8008055U1 true DE8008055U1 (de) | 1985-01-03 |
Family
ID=6714088
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808008055 Expired DE8008055U1 (de) | 1980-03-24 | 1980-03-24 | Einrichtung zur halterung von nebeneinander angeordneten leiterplatten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8008055U1 (de) |
-
1980
- 1980-03-24 DE DE19808008055 patent/DE8008055U1/de not_active Expired
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