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DE3011291A1 - Einrichtung zur halterung von nebeneinander angeordneten leiterplatten - Google Patents

Einrichtung zur halterung von nebeneinander angeordneten leiterplatten

Info

Publication number
DE3011291A1
DE3011291A1 DE19803011291 DE3011291A DE3011291A1 DE 3011291 A1 DE3011291 A1 DE 3011291A1 DE 19803011291 DE19803011291 DE 19803011291 DE 3011291 A DE3011291 A DE 3011291A DE 3011291 A1 DE3011291 A1 DE 3011291A1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
circuit board
locking
circuit boards
plate
lever
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Granted
Application number
DE19803011291
Other languages
English (en)
Other versions
DE3011291C2 (de
Inventor
Bernhard Edel
Josef Lemche
Günter Matzek
Johann 8000 München Schwarz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens AG
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens AG, Siemens Corp filed Critical Siemens AG
Priority to DE19803011291 priority Critical patent/DE3011291C2/de
Publication of DE3011291A1 publication Critical patent/DE3011291A1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE3011291C2 publication Critical patent/DE3011291C2/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K7/00Constructional details common to different types of electric apparatus
    • H05K7/14Mounting supporting structure in casing or on frame or rack
    • H05K7/1417Mounting supporting structure in casing or on frame or rack having securing means for mounting boards, plates or wiring boards

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Mounting Of Printed Circuit Boards And The Like (AREA)
  • Combinations Of Printed Boards (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Halterung von nebeneinander angeordneten
  • Leiterplatten, Die Erfindung bezieht sich auf eine Einrichtung- zur Halterung von nebeneinander angeordneten Leiterplatten.
  • Bei einer Vielzahl von Geräten müssen die Leiterplatten, auf denen z.B. Steuerungsschaltkreise usw. angeordnet sind, nebeneinander in dem Gerät angeordnet werden. Dabei muß diese Anordnung so sein, daß die Leiterplatten jederzeit wieder aus der Halterung gelöst werden können. Weiterhin soll die Halterung auf möglichst einfache Weise erfolgen.
  • Die der Erfindung zugrundeliegende Aufgabe besteht darin, eine Einrichtung zur Halterung von nebeneinander angeordneten Leiterplatten anzugeben, bei der die Halterung mit einfachen Mitteln ausführbar ist. Diese Aufgabe wird dadurch gelöst, daß in der einen Ecke der Leiterplatten jeweils ein drehbarer Hebel angeordnet ist, der in ein an der Kante mindestens einer der benachbarten Leiterplatten angeordnetes Verriegelungselement eingreift bzw. der mit einem an ihm befestigten Verriegelungselement die Kante mindestens einer der benachbarten Leiterplatten umfaßt und daß eine Grundplatte vorgesehen ist, in der die Leiterplatten zusätzlich lösbar befestigt sind.
  • Die Befestigung der einzelnen Leiterplatten erfolgt auf einfache Weise dadurch, daß diese zunächst in der Grundplatte angeordnet werden und dann mit Hilfe eines an einer benachbarten Leiterplatte gelagerten Hebels arretiert werden. Zweckmäßig wird der Hebel bei aufrechtstehenden Leiterplatten in einer der oberen Ecken der Leiterplatten angeordnet. Dann sind die Leiterplatten jeweils mit ihren Kanten in der Grundplatte lösbar befestigt. Auf diese Weise kann eine Vielzahl von Leiterplatten nebeneinander in der Grundplatte angeordnet werden und mit an benachbarten Leiterplatten gelagerten Hebeln zusätzlich arretiert werden.
  • Der zur Arretierung verwendete Hebel ist zweckmäßigerweise an seinem einen Ende an der Leiterplatte drehbar gelagert, während an dem vom Drehpunkt ausgehenden Hebelarm das Verriegelungselement befestigt ist, bzw. er mit dem Hebelarm in das an der Leiterplatte befestigte Verriegelungselement eingreift Dabei kann das Verriegelungselement mindestens einen Seitenflügel mit einer Nut haben, in die im verriegeltem Zustand die benachbarte Leiterplatte eingreift. Zweckmäßig ist es, zur Einspannung der Leiterplatte in der Nut einen Lappen anzuordnen.
  • In einer weiteren vorteilhaften Ausführungsform des Verriegelungselementes sind pro Verriegelungselement zwei Seitenflügel mit jeweils einer Nut vorgesehen, wobei jede Nut mit einem Lappen versehen ist. Die Seitenflügel können gegeneinander versetzt angeordnet werden. Zur Befestigung des Verriegelungselementes an dem Hebel ist im Körper des Verriegelungselementes eine weitere Nut angeordnet. Bei dieser Ausführungsform des Verriegelungselementes umfaßt der eine Seitenflügel die zugeordnete Leiterplatte während der andere Seitenflügel eine benachbarte Leiterplatte umfaßt. Durch die versetzte Anordnung der Seitenflügel wird erreicht, daß in die durch die versetzte Anordnung gegebene Ausnehmungen des Verriegelungselementes jeweils die an benachbarten Hebeln angeordneten Seitenflügel eingreifen können.
  • Bei einer weiteren Ausführungsform des Verriegelungselementes sind pro Verriegelungselement zwei gegenüberliegende Seitenflügel vorgesehen, wobei der eine Seitenflügel in Richtung senkrecht zur Nut eine Ausnehmung hat. Der andere Seitenflügel hat dann eine Breite, die der Breite der Ausnehmung des einen Seitenflügels entspricht. Nur in der Nut des anderen Seitenflügels ist der Lappen angeordnet. Bei dieser Ausführungsform kann der andere Seitenflügel eines benachbarten Hebels in die Ausnehmung des einen Seitenflügels des Hebels eingreifen. In die ineinandergeschobenen einen und anderen Seitenflügel benachbarter Verriegelungselemente kann dann der Hebel eingreifen und damit eine Arretierung erreichen. Bei dieser Ausführungsform ist das Verriegelungselement an der Leiterplatte befestigt. Dazu ist in dem Körper des Verriegelungselementes ein Absatz vorgesehen.
  • In einer ersten Ausführungsform der Grundplatte ist diese mit einem Durchbruch versehen, der gleichmäßig durch Stege unterteilt ist, wobei der Abstand der Stege dem Abstand der montierten Leiterplatten entspricht. Senkrecht zu den Stegen ist durch diese eine Stange geführt. Zweckmässigerweise ist die Stange kreisförmig ausgeführt und so gestaltet, daß sie ausgehend von einem Steg zunächst einen ersten Durchmesser und anschließend bis zum nächsten Steg einen zweiten, kleineren Durchmesser hat. Entsprechend dieser Ausführungsform der Grundplatte ist jede Leiterplatte mit einer ersten Halterung fest verbunden, die einen Fortsatz hat, dessen Breite der Breite des Durchbruches entspricht. An dem Fortsatz ist eine Bohrung angeordnet, deren Durchmesser dem ersten Durchmesser der Stange entspricht und die zum freien Ende des Fortsatzes einen Schlitz enthält, dessen Breite dem zweiten Durchmesser der Stange entspricht. Um die Leiterplatte in die Grundplatte einsetzen zu können, wird diese mit ihrem Fortsatz zunächst auf die Stange im Bereich des kleineren Durchmessers aufgesetzt und dann in Richtung der Stange soweit verschoben, bis die Bohrung auf dem Bereich der Stange mit dem größeren Durchmesser aufsitzt und an dem Steg anliegt. Damit ist eine Befestigung der Leiterplatte-in der Grundplatte erreicht. Um den Abstand zwischen benachbarten Leiterplatten genau einzuhalten, hat die erste Halterung im Bereich, in dem sie an der Leiterplatte befestigt ist, an beiden Seiten jweils einen Zapfen, der im montierten Zustand an einer der benachbarten Leiterplatten anstößt.
  • Die erste Leiterplatte der benachbarten Leiterplatte wird zweckmäßigerweise an einer am Ende des Durchbruches der Grundplatte befestigten Seitenwand arretiert, und zwar mit Hilfe einer zweiten Halterung, die an der Seitenwand befestigt ist und die die obere Kante der Leiterplatte umfaßt.
  • Die Arretierung der benachbart angeordneten Leiterplatten am anderen Ende des Durchbruches erfolgt mit Hilfe eines Verriegelungshebels, der an dem Zapfen der letzten Leiterplatte angreift. Dazu ist in der Grundplatte benachbart zu dem Durchbruch und zwar quer zu den Stegen eine Führungsnut angeordnet, in der die eine Seite des Verriegelungshebels geführt wird. Der Verriegelungshebel hat ebenfalls einen Fortsatz, der eine Nut enthält, die auf den Bereich der Stange mit dem zweiten Durchmesser aufsetzbar ist. An dem Verriegelungshebel ist weiterhin ein Bügel befestigt, dessen Arme im eingerasteten Zustand auf die Zapfen der ersten Halterung der benachbarten Leiterplatte einen Druck ausüben In einer weiteren Ausführungsform der Grundplatte ist diese mit einem Durchbruch versehen, an dessen Seitenflächen jeweils ein Streifen mit nach unten weisenden Nuten angeordnet ist. Es ist eine Verriegelungsvorrichtung vorgesehen, die auf die Grundplatte aufsetzbar ist und die einen Fortsatz hat, dessen Breite der um die Streifen verringerten Breite des Durchbruches entspricht und der an seinen freien Enden mit Seitenteilen versehen ist, die in den Nuten der Streifen einrastbar sind. Das Befestigen der Verriegelungsvorrichtung in der Grundplatte erfolgt dadurch, daß diese in den Durchbruch an der Stelle eingesetzt wird, an der keine Streifen im Durchbruch angeordnet sind. Anschließend kann die Verriegelungsvorrichtung in Richtung des Durchbruches verschoben werden und die Seitenteile in eine der Nuten der Streifen einrasten. Es ist zweckmäßig, zur Lösung der Einrastung durch den Fortsatz eine knopfartige Einrichtung hindurchzuführen, durch die die Seitenteile auslenkbar sind.
  • An die Verriegelungsvorrichtung kann die erste Leiterplatte angeordnet werden. Zur Festlegung des Abstandes der ersten Leiterplatte zur Verriegelungsvorrichtung hat diese an ihrer einen Seite Abstandsbolzen, auf die die Leiterplatte mit entsprechenden Bohrungen aufschiebbar ist. Zur weiteren Arretierung der ersten Leiterplatte ist an der Verriegelungsvorrichtung ein mit einem Seitenflügel versehenes Verriegelungselement befestigt, in dem der Hebel der ersten Leiterplatte einrastbar ist.
  • Vorteilhafterweise ist der Abstandsbolzen kreisförmig ausgeführt und er hat einen ersten Durchmesser zur Festlegung des Abstandes benachbarter leiterplatten bzw. des Abstandes der ersten Leiterplatte zur Verriegelungsvorrichtung.
  • Der Abstandsbolzen hat weiterhin einen zweiten kleineren Durchmesser entsprechend den Bohrungen in den Leiterplatten. In dem Ende mit dem ersten Durchmesser ist eine weitere Bohrung vorgesehen, deren Durchmesser dem zweiten Durchmesser entspricht. Auf diese Weise können die Leiterplatten auf die Abstandsbolzen solange aufgeschoben werden, bis sie auf den Bereich mit-dem ersten Durchmesser auftreffen. Die Abstandsbolzen ragen mit dem Bereich mit dem zweiten Durchmesser durch die Leiterplatte hindurch und auf die durch die Leiterplatten hindurchgehenden Teile der Abstandsbolzen können die nächsten Abstandsbolzen aufgeschoben werden.
  • In einer dritten Ausführungsform der Grundplatte besteht diese aus einer mit einer Seitenwand versehenen ersten Platte und einer Befestigungsplatte. Die erste Platte und die Befestigungsplatte sind mit Führungen und mit Einrastmitteln versehen, durch die die Befestigungsplatte in Richtung auf die Seitenwand bewegt und in Endstellung einrastbar ist, wobei die Leiterplatten zwischen Befestigun#splatten und Seitenwand eingespannt sind. Auf einfache-Weise kann die Führung und die Einrastung mit einer Anzahl von Zungen erreicht-werden, die an der Befestigungsplatte angeordnet sind und von denen jeweils zwei so zusammenwirken, daß sie sich an einer an der ersten Platte befestigten Führungsplatte anlegen und einen in der ersten Platte angeordneten Einraststift umfassen.
  • Zur Befestigung der Leiterplatte zwischen der Seitenwand der ersten Platte und der Befestigungsplatte kann auf einfache Weise die Befestigungsplatte mit einer weiteren Seitenwand versehen sein, die an ihrer Innenseite mit Nuten versehen ist, in die #die Leiterplatten mit ihren Kanten eingreifen.
  • Zur Befestigung der Führungsplatte in der ersten Platte sind in dieser erste Schlitze angeordnet, und in Richtung dieser ersten-Schlitze sind die Einraststifte in der ersten Platte befestigt.
  • Eine zweckmäßige Ausführungsform ist dann gegeben, wenn in Richtung der ersten Schlitze in der ersten Platte zweite Schlitze angeordnet sind und die erste Platte ab dem Bereich der zweiten Schlitze in der Dicke abgesetzt ist.
  • Dann nämlich kann die Befestigungsplatte mit deren Zungen durch die zweiten Schlitze unter die erste Platte geschoben werden, wobei die Zungen an den Führungsplatten entlanggleiten und an den Einraststiften einrasten.
  • Die besonderen Vorteile der Einrichtung bestehen darin, daß nebeneinander anzuordnende Leiterplatten auf einfache Weise lösbar miteinander verbunden werden, wobei einfache Mittel zur Verbindung verwendet werden. Diese Mittel bestehen lediglich aus einem an jeder Leiterplatte angeordneten Hebel und einer Grundplatte für die gesamte Anzahl von Leiterplatten. Dabei kann bei manchen Ausführun#gsformen von Leiterplatten der Hebel mitverwendet werden, der an den Steckerleisten befestigt ist, der dazu dient, die beiden Teile der Stecker leiste zur Aufnahme der Steckerstifte der benachbarten Leiterplatte zur Kontaktnahme zu bewegen.
  • Anhand von Ausführungsbeispielen, die in den Figuren dargestellt sind, wird die Erfindung weiter erläutert. Es zeigen: Fig.1 die gegenseitige Arretierung der Leiterplatten mit Hilfe der Hebel unter Verwendung einer ersten Ausführungsform der Grundplatte, Fig.2 eine Ausführungsform des Hebels, Fig.3 eine Seitenansicht einer ersten Ausführungsform des Verriegelungselementes, Fig.4 eine Draufsicht auf das Verriegelungselement gemäß Fig.3, Fig.5 eine zweite Ausführungsform des Verriegelungselementes in der Seitenansicht, Fig.6 eine Draufsicht auf das Verriegelungselement gemäß Fig .5, Fig 7 die erste Halterung, die an der Leiterplatte befestigt ist in einer Vorderansicht, Fig.8 eine Draufsicht auf die erste Halterung gemäß Fig.7, Fig.9 eine Ausführungsform der Stange, Fig 10 eine Ausführungsform der zweiten Halterung, durch die die erste Leiterplatte an der Seitenwand befestigt ist, Fig.11 eine Seitenansicht der zweiten Halterung, Fig.12 eine Vorderansicht des Verriegelungshebels, Fig.13 eine Draufsicht auf den Verriegelungshebel, Fig.14 eine Draufsicht auf den am Verriegelungshebel befestigten Bügel, Fig.15 eine zweite Ausführungsform der Grundplatte mit Verriegelungsvorrichtung, Fig.16 eine Draufsicht auf die Grundplatte, Fig.17 eine Seitenansicht eines Streifens, Fig.18 eine Vorderansicht der Verriegelungsvorrichtung, Fig.19 eine Seitenansicht auf die Verriegelungsvorrichtung, Fig.20 eine Ausführungsform des Abstandsbolzens Fig.21 eine dritte Ausführungsform der Grundplatte, Fig.22 eine Ausführungsform der Befestigungsplatte in Draufsicht, Fig.23 eine Ausführungsform der ersten Platte, Fig.24 eine Seitenansicht der ersten Platte, Fig.25 eine Vorderansicht der Führungsplatte, Fig.26 eine Seitenansicht der Führungsplatte.
  • Aus Figur 1 ergibt sich der Aufbau der erfindungsgemäßen Vorrichtung. In dieser sollen nebeneinander anzuordnende Leiterplatten 1 lösbar befestigt werden. Die Leiterplatten 1 sind in einer ihrer Ecken mit einem Hebel 2 versehen, der dort drehbar angeordnet ist. Diese Hebel 2 können Teil eines Steckers 3 sein, mit dessen Hilfe die von einem Stecker ausgehenden Kontaktstifte 4 im nächsten Stecker befestigbar sind. Die Hebel 2 sind im Ausführungsbeispiel der Figur 1 in der oberen Ecke der Leiterplatten 1 drehbar gelagert und sie haben an ihrem Hebelarm jeweils ein Verriegelungselement 5. Das Verriegelungselement 5 kann an dem zugeordneten Hebel 2 befestigt sein, es ist jedoch auch möglich, daß es an einer Leiterplatte 1 befestigt ist und der Hebel 2 in das Verriegelungselement 5 eingreift.
  • In Figur 1 ist das Verriegelungselement 5 am Hebel 2 befestigt. Die andere Ausführungsform ist weiter unten dargestellt.
  • Eine genauere Ausführungsform des Hebels 2 ergibt sich aus Figur 2. Der Hebel ist um eine Drehachse 7 schwenkbar, wobei von der Drehachse 7 ein Hebelarm 8 ausgeht, an dem das Verriegelungselement 5 im Bereich 9 befestigt ist bzw. dieser Bereich in ein an der Leiterplatte 1 befestigtes Verriegelungselement eingreift. Dieser Bereich 9 ist darum gestrichelt dargestellt. Auf der anderen Seite der Drehachse 7 ist ein kurzer Arm angeordnet, der zur Betätigung des Hebels 2 verwendet werden kann bzw. der zur Betätigung von Steckerteilen verwendbar ist.
  • Eine erste Aus führungs form des Verriegelungselementes 5 ergibt sich aus den Figuren 3 und 4. Dieses Verriegelungselement wird an dem Hebel 2 befestigt. Es besteht aus einem Körper 11, an dem zwei Seitenflügel 12 und 13 angeordnet sind. Jeder Seitenflügel 12,13 ist mit einer Nut 14 versehen, in denen jeweils ein Lappen 15 angeordnet ist.
  • Die Seitenflügel 12 und 13 sind in Richtung des Verriegelungselementes versetzt zueinander angeordnet. In der Mitte des Körpers 11 ist eine weitere Nut 16 vorgesehen, in dem der Hebel 2 befestigt wird. Es wird darauf hingewiesen, daß die Aus führungs form des Verriegelungselementes der Figur 3 und Fig.4 vergrößert sind.
  • Ein mit einem derartigen Verriegelungselement versehener Hebel 2 greift mit einem Seitenflügel, z.B. dem Seitenflügel 12, in die obere Kante der zugeordneten Leiterplatte ein und zwar umfaßt dabei die Nut 14 die Leiterplatte. Mit Hilfe des Lappens 15 erfolgt eine feste Einspannung des Verriegelungselementes an der Leiterplatte 1. Mit dem zweiten Seitenflügel, z.B. 13, wird die obere Kante der benachbarten Leiterplatte umfaßt und damit eine Befestigung der beiden Leiterplatten aneinander erreicht. Durch die versetzte Anordnung der beiden Seitenflügel 12 urid 13 wird dabei erreicht, daß die Seitenflügel der benachbarten Hebel in die freien Bereiche des Verriegelungselementes zu liegen kommen.
  • Eine Ausführungsform des Verriegelungselementes, das an der Leiterplatte befestigt wird, ist in Figur 5 und Figur 6 dargestellt. Es besteht aus einem Körper 17, der auf zwei gegenüberliegenden Seiten mit Seitenflügeln 18 und 19 versehen ist. Beide Seitenflügel 18 und 19 haben jeweils in Richtung des Körpers 17 Nuten 20. Der eine der beiden Seitenflügel 19 ist mit einer Ausnehmung 21 versehen, die senkrecht zur Richtung des Körpers 17 liegt. Der andere Seitenflügel 18 hat die Breite, die der Ausnehmung 21 des anderen Seitenflügels 19 entspricht. Bei dieser Ausführungsform ist nur im Seitenflügel 18 ein Lappen 22 angeordnet.
  • Am unteren Ende des Körpers 17 ist ein Absatz 23 angeordnet, in dem das Verriegelungselement an der Leiterplatte 1 befestigt wird. Auch bei den Figuren 5 und 6 muß darauf hingewiesen werden, daß die Darstellung im vergrößerten Maßstab erfolgt.
  • Die Arretierung benachbarter Leiterplatten erfolgt mit Hilfe der Verriegelungselemente 5 und 6 derart, daß das eine Verriegelungselement mit dem Seitenflügel 18 in den Seitenflügel 19 des Verriegelungselementes der benachbarten Leiterplatte und zwar in die Ausnehmung 21 eingreift. Dabei überdecken sich die Nuten 20 der beiden Seitenflügel 18,19.
  • Zur Arretierung muß nun lediglich der Hebel 2 in die Nuten 20 der ineinandergeschobenen Seitenflügel 18 und 20 der benachbarten Verriegelungselemente eingreifen. Zur festen Verspannung des Hebels mit den Seitenflügeln ist dabei in den einen Seitenflügel 18 der Lappen 22 angeordnet.
  • Neben der Arretierung der benachbart angeordneten Leiterplatten 1 mit Hilfe der Hebel 2 und der Verriegelungselemente 5 ist noch eine weitere Halterung der Leiterplatten 1 erforderlich. Dies erfolgt mit Hilfe der Grundplatte. Eine erste Ausführungsform der Grundplatte ergibt sich im Prinzip aus Figur 1. Diese ist mit 30 bezeichnet. Die Grundplatte 30 hat einen Durchbruch 31, in dem Stege 32 angeordnet sind. Im Ausführungsbeispiel der Figur 1 sind dabei zwei Stege 32 vorgesehen. Der Abstand der Stege 32 entspricht in etwa dem Abstand, den die benachbart anzuordnenden Leiterplatten 1 einhalten sollen. Durch die Stege 32 und zwar senkrecht zu deren Ausdehnung, ist eine Stange 33 hindurchgeführt. Die Stange 33 ist kreisförmig ausgeführt und hat wie Figur 9 deutlich zeigt, Bereiche mit einem ersten Durch- messer 34 und daran anschließend jeweils Bereiche mit einem kleineren Durchmesser 35. Die Bereiche mit dem größeren Durchmesser 34 beginnen mit einem Steg 32 bzw. dem Ende 36 des Durchbruches 31, anschließend verändert sich der Durchmesser der Stange 33 zum kleineren Durchmesser 35 bis zum nächsten Steg 32 bzw. dem anderen Ende der Grundplatte.
  • Die Stange 33 kann z.B. in der Grundplatte 30 befestigt sein und die Stege können Nuten enthalten, in die die Stange 33 hineingedrückt wird.
  • Die Leiterplatten 1 sind an ihrer unteren Seite jeweils mit einer ersten Halterung 37 versehen, die einen Fortsatz 38 haben, deren Breite kleiner ist als die Breite des Durchbruches 31. In dem Fortsatz 38 ist jeweils eine Bohrung 39 vorgesehen, deren Durchmesser dem ersten Durchmesser 34 der Stange 33 entspricht. Zum freien Ende des Fortsatzes 38 führt von der Bohrung 39 ein Schlitz 40, dessen Breite dem Durchmesser des Bereiches 35 der Stange 33 entspricht.
  • Diese Verhältnisse ergeben sich sowohl aus Figur 1 und noch deutlicher aus Figur 7 und Figur 8.
  • Wenn die Leiterplatte 1 in die Grundplatte 30 eingesetzt werden soll, dann wird sie mit der ersten Halterung 37 und zwar mit dem Fortsatz 38 in den Durchbruch. 31 der Grund platte 30 so eingeschoben, daß die Bohrung 39 mit dem Schlitz 40 auf dem kleineren Durchmesser 35 der Stange 33 auftrifft.Dabei gelangt die Stange 33 mit dem kleineren Durchmesser in die Bohrung 39. Anschließend wird die Leiterplatte 1 in Richtung zum größeren Durchmesser 34 der Stange 33 verschoben und damit eine Arretierung der Leiterplatte 1 in der Grundplatte 30 erreicht. Die Leiterplatte 1 wird dabei solange verschoben, bis sie entweder auf dem Ende 36 des Durchbruches 31 oder einem Steg 32 auftrifft.
  • An der ersten Halterung 37 sind an beiden Enden Zapfen 41 angeordnet, die eine derartige Breite haben, daß sie im montierten Zustand der Leiterplatten 1 auf die jeweils benachbarte Leiterplatte auftreffen, wodurch ein zusätzlicher Halt der Leiterplatten erfolgt.
  • Die erste Halterung ist weiterhin mit einem Stift 42 versehen, der in eine entsprechende Bohrung der Leiterplatte zur Befestigung der Halterung an der Leiterplatte eingedrückt wird.
  • Zur Befestigung der ersten Leiterplatte 1 in der Grundplatte 30 ist am Ende der Grundplatte 30 benachbart zum Ende 36 des Durchbruches-31 eine Seitenwand 43 befestigt (Fig.1).
  • An der Seitenwand 43 ist eine zweite Halterung 44, die in Figur 10 und Figur 11 näher dargestellt ist, befestigt. Die zweite Halterung 44 hat ebenfalls einen Seitenflügel 45 mit einer Nut 46, in die die obere Kante der ersten Leiterplatte 1 eingeführt wird. Die zweite Halterung 44 wird auf der Seitenwand 43 so befestigt, daß sie auf diese so aufgeschoben wird, daß die beiden Stege 47 die Seitenwand 43 umfassen, wobei ein Lappen 48 für die feste Verspannung der zweiten Halterung 44 mit der Seitenwand 43 sorgt.
  • Zur Einspannung der Leiterplatten 1 am anderen Ende der Grundplatte ist ein Verriegelungshebel 50 vorgesehen (Fig, 12,13), dessen eine Seite an einer Führungsnut 51 geführt wird, die in der Grundplatte 30 parallel zur Stange 33 angeordnet ist (Fig.1). Der Verriegelungshebel 50 hat zu diesem Zweck einen Führungsbolzen 52 (Fig.12), um den der ganze Verriegelungshebel 50 schwenkbar ist. Er ist weiterhin mit einem Fortsatz 53 versehen, der eine Nut 54 enthält, der im Bereich der Stange 33 (Fig.9) mit dem zweiten Durchmesser 35 aufsetzbar ist. Damit wird eine Arretierung des Verriegelungshebels 50 mit der Stange 33 erreicht. An dem Verriegelungshebel 50 ist ein Bügel 55 angeordnet, der aus Figur 14 ersichtlich ist. Der Bügel 55 hat Arme 56, die an den Zapfen 41 der ersten Halterung 37 (Fig.8) der Leiterplatte 1 im arretierten Zustand andrücken.
  • Die Montage der Leiterplatten 1 erfolgt mit Hilfe der Grundplatte 30 derart, daß in Figur 1 die Leiterplatten 1 zunächst in Richtung des Pfeiles I bewegt werden, bis die Leiterplatte 1 über dem Durchbruch 31 zu liegen kommt.
  • Anschließend wird die Leiterplatte 1 in Richtung des Pfeiles II bewegt, die Leiterplatte- 1 umfaßt mit der ersten Halterung 37, und zwar dem Schlitz 40 die Stange 33 im Bereich des kleineren Durchmessers 35. Anschließend wird die Leiterplatte 1 in Richtung der Stange 33 und zwar zum größeren Durchmesser 34 hin, verschoben bis sie am Ende 36 des Durchbruches 31 anstößt. Damit ist die erste Leiterplatte 1 an der Stange 33 arretiert. Die Arretierung der Leiterplatte 1 mit der Seitenfläche 43 erfolgt mit Hilfe der zweiten Halterung 44. Die zweite Leiterplatte wird entsprechend in die Grundplatte 30 eingesetzt und zwar zwischen den Stegen 32. Das Einsetzen erfolgt auf die übliche Weise, die Arretierung zwischen der Leiterplatte und der ersten Leiterplatte erfolgt mit Hilfe des Hebels 2 auf oben beschriebene Art und Weise. Soll keine weitere Leiterplatte in die Grundplatte 30 eingesetzt werden, dann werden die Leiterplatten 1 mit Hilfe des Verriegelungshebels 50 verspannt. Dazu wird dieser in der Nut 51 in Richtung zu den Leiterplatten 1 verschoben, bis die Arme 55 an den Zapfen 41 zum Anliegen kommen. Anschließend wird der Verriegelungshe#el 50 um den Führungszapfen 52 gedreht, bis die Nut 54 auf die Stange 33 aufgesetzt ist. Damit wird ein Verschieben der letzten Leiterplatte verhindert.
  • Aus Figur 15 ergibt sich eine zweite Ausführungsform der Grundplatte. Bei der Erläuterung der Grundplatte wird davon ausgegangen, daß die Arretierung der einzelnen Leiterplatten mit Hilfe der Hebel 2 und Verriegelungselemente 5 in der zur Figur 1 beschriebenen Art und Weise erfolgt.
  • Lediglich die Arretierung der Leiterplatten 1 in der Grundplatte erfolgt auf andere Weise.
  • In Figur 15 ist die Grundp#atte mit 60 bezeichnet. Sie enthält ebenfalls einen Durchbruch 61, in dem eine Verriegelungsvorrichtung 67 angeordnet werden kann. An der Verriegelungsvorrichtung 67 werden dann die Leiterplatten 1 befestigt.
  • Der Aufbau der Grundplatte 60 ergibt sich sowohl aus Figur 15 als auch aus Figur 16. Dort ist eine Draufsicht auf die Grundplatte 60 gezeigt. An den Seitenflächen des Durchbruches 61 der Grundplatte 60 ist jeweils ein Streifen 62,63 angeordnet, der nach unten mit Nuten 64 versehen ist. Die Streifen 62,63 füllen den Durchbruch 61 nicht auf deren ganze Länge aus. Vielmehr verbleibt ein Bereich 65, dessen Breite der Breite des Durchbruches 61. entspricht.
  • Dieser Bereich kann durch den Bereich 66 fortgesetzt werden.
  • Aus Figur 17 ergibt sich der genauere Aufbau der Streifen 62/63. Es ist zu sehen, daß sie an ihren unteren Seiten mit Nuten 64 versehen sind, die aus einer senkrechten und einer abgeschrägten Fläche bestehen.
  • In den Durchbruch 60 kann nun die Verriegelungsvorrichtung 67 eingesetzt werden. Deren genauerer Aufbau ergibt sich aus den Figuren 18 und 19. Die Verriegelungsvorrichtung 67 hat in dem Bereich, in-dem sie in den Durchbruch 61 eingefügt wird, einen Fortsatz 68. Die Breite dieses Fortsatzes 68 entspricht der um die Streifen 62,63 verminderten Breite des Durchbruches 61. Am unteren Ende des Fortsatzes 68 sind zwei Seitenteile 69 vorgesehen, deren Breite der Breite des Durchbruches 61 entspricht. Diese Seitenteile 69 sind so ausgeführt, daß sie in die Nuten 64 der Streifen 62,63 einrastbar sind. Zur Auslenkung der Seitenteile 69 ist eine knopfartige Einrichtung 70 vorgesehen, die durch den Fortsatz 68 hindurchgeführt und mit den Seitenteilen 69 verbunden ist. Durch Drücken der knopfartigen Einrichtung 70 können die Seitenteile 69 senkrecht zur Ausdehnung der Grundplatte 60 bewegt werden.
  • Die Ausdehnung der Verriegelungsvorrichtung 67 nach oben entspricht in etwa der Höhe der Leiterplatten 1. Im oberen Bereich der Verriegelungsvorrichtung ist ein Seitenflügel 71 befestigt, in der die erste Leiterplatte 1 befestigt werden kann. Die Verriegelungsvorrichtung 67 sitzt mit einem Streben .72 auf der Grundplatte 60 auf, in Verlängerung des Strebens 72 sind auf beiden Seiten zwei Arme 73 vorgesehen. An den Armen 73 sind Abstandsbolzen 74 befestigt, deren Ausführung sich aus Figur 19 und insbesondere Figur 20 ergibt. Die Abstandsbolzen 74 haben einen ersten Durchmesser 75 und einen kleineren Durchmesser 76. Der Bereich mit dem größeren Durchmesser 75 enthält eine Bohrung 77.
  • Die Verriegelungsvorrichtung 67 wird auf folgende Weise an der Grundplatte 60 arretiert. Sie wird so ßuf der Grundplatte 60 aufgesetzt, daß der Fortsatz 68 und die Seitenteile 69 durch den Bereich 65,66 des Durchmessers 61 hin- durchgreifen. Anschließend wird sie in Richtung des Streifens 62,63 verschoben. Die Verbindung mit der Grundplatte wird dadurch erreicht, daß die Seitenteile 69 in eine der Nuten 64 einrasten.
  • Zur Befestigung der ersten Leiterplatte (nicht dargestellt) an der Verriegelungsvorrichtung 67 wird diese mit zwei Bohrungen auf die Abstandsbolzen 74 derart aufgeschoben, daß sie am Bereich mit dem größeren Durchmesser 75 anliegen.
  • Dabei greifen die Abstandsbolzen 74 durch die erste Leiterplatte hindurch, so daß ein Teil des Abstandsbolzens mit dem kleineren Durchmesser 76 an der anderen Seite der Leiterplatte herausragt. Die Verriegelung der ersten Leiterplatte mit der Verriegelungsvortichtung 67 erfolgt weiterhin am Seitenflügel 71, in den ein am Hebel 2 der ersten Leiterplatte befestigtes Verriegelungselement eingreift. Damit ist die erste Leiterplatte an der Verriegelungsvorrichtung 67 befestigt.
  • Bevor nun die nächste Leiterplatte an der ersten Leiterplatte befestigt wird, werden Abstandsbolzen 74 mit der Bohrung 77 auf die an der Verriegelungsvorrichtung 67 befestigten Abstandsbolzen 74 aufgeschoben. Anschließend wird die nächste Leiterplatte auf die Abstandsbolzen 74 aufgeschoben Die weitere Verriegelung erfolgt mit Hilfe von einem Hebel 2 und einem Verriegelungselement 5 entsprechend der zu Figur 1 beschriebenen Art und Weise. Eine weitere Befestigung des Leiterplattenstapels kann z.B. so erfolgen, daß entsprechend Figur 1 am Ende des Durchbruches eine Seitenwand angeordnet ist, mit der die letzte-leiterplatte durch eine Halterung verbunden wird. Eine derartige weitere Befestigung, die in Figur 15 nicht dargestellt ist, ist jedoch nicht unbedingt erforderlich.
  • Eine dritte Ausführungsform der Grundplatte ergibt sich aus Fig.21 bis 26. Hier besteht die Grundplatte 80 aus einer ersten Platte 81 und einer Befestigungsplatte 82. Die Ausführung der ersten Platte 81 ist in den Figuren 23 und 24 dargestellt. Sie ist in zwei Bereiche unterteilt, von denen der eine Bereich 83a gegenüber dem ersten Bereich 83 abgesetzt ist. Die erste Platte 81 enthält weiterhin eine Anzahl nebeneinander angeordnete erste Schlitze 84 und in gleicher Höhe im abgesetzten Bereich 83,und zwar ab der Absetzung,zweite Schlitze 85. Schließlich sind im Bereich 83a der ersten Platte 81 Einraststifte 86 in Richtung der Schlitze 84,85 angeordnet. In die Schlitze 84 werden von unten Führungsplatten 87 eingesetzt, deren Ausführung sich aus den Figuren 24 und 25 ergibt. Diese Führungsplatten werden so in den Schlitz 84 eingesetzt, daß ihre Seitenteile 88 an den abgesetzten Seitenwänden 89 Schlitze einrasten. Damit entsteht zwischen den Seitenteilen 88 und einer unteren Querfläche 90 eine Führungsfläche 90a.
  • Die Ausführung der Befestigungsplatte 82 ist in Fig.-22 näher gezeigt. Sie ist mit einer Seitenwand 9i versehen, in der Nuten 91a angeordnet sind. Die plattenartige Ausdehnung 93 der Befestigungsplatte 82 hat in Querrichtung Zungen 92, 92a, wobei jeweils zwei Zungen 92,92a zuzammenwirken. Die Zungen 92 sind dabei am Ende des plattenartigen Bereiches 93 etwas nach unten versetzt. Die zusammenwirkenden Zungen 92 und 92a sind um eine Mittellinie 94 gegeneinander gedreht. Die Anzahl der Zungenpaare 92,92a entspricht der Anzahl der ersten Schlitze 84 in der ersten Platte 81* Bei der Zusammenmontierung der ersten Platte 81 un#d der Befestigungsplatte 82 wird die letztere mit den Zungenpaaren 92,92a durch die zweiten Schlitze 85 der ersten Platte geschoben, wobei jeweils ein Zungenpaar 92,92a jeweils eine Führungsplatte 87 umfaßt. Die Befestigungsplatte 82 kann dabei in Richtung quer zur ersten Platte 81 soweit verschoben werden, bis das Zungenpaar 92,92a mit kreisförmigen Abschnitten 95,95a einen Einraststift 86 umfaßt. Bei der Führung des Zungenpaares 92,92a an einer Führungsplatte 87 liegen die Zungen an dem Bereich 91 der Führungsplatte 87 an. Dabei stoßen die abgesetzten Bereiche der Befestigungsplatte 82 und der ersten Platte 81 gegeneinander.
  • Zur Befestigung von Leiterplatten auf der #rundplatte wird eine erste Leiterplatte in eine Nut 91 in der Seitenwand 90 der Befestigungsplatte 82 eingeschoben, anschließend die Befestigungsplatte 82 in Richtung auf eine Seitenwand 96 verschoben, die an der ersten Platte 81 befestigt ist.
  • Wenn die Leiterplatte zwischen der Seitenfläche 90 bzw.
  • 96 eingespannt ist, ist auch das Zungenpaar 92,92a an den Einraststiften 86 arretiert. Die weitere Arretierung benachbarter Leiterplatten erfolgt auf die in Figur 1 gezeigte Art und Weise mit Hilfe von Hebeln 2 und Verriegelungselementen 5.
  • 26 Patentansprüche 26 Figuren Leerseite

Claims (26)

  1. PatentansprUche O Einrichtung zur Halterung von nebeneinander angeordneten Leiterplatten, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in der einen Ecke der Leiterplatten (1) jeweils ein drehbarer Hebel (2) angeordnet ist, der in ein an der Kante mindestens einer der benachbarten Leiterplatten angeordnetes Verriegelungselement (5)eingreift bzw. der mit einem an ihm befestigten Verriegelungselement (5a) die Kante mindestens einer der benachbarten Leiterplatten umfaßt und daß eine Grundplatte (30, 60, 80) vorgesehen ist, in der die Leiterplatten (1) zusätzlich lösbar befestigt sind.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch 1, d a d u r c h g e k e n nz e i c h n e t, daß bei aufrechtstehenden Leiterplatten (1) in einer der oberen Ecken der Leiterplatten (1) der Hebel (2) drehbar angeordnet ist und daß die Leiterplatten jeweils mit ihren unteren Kanten in der Grundplatte (30, 60, 80) lösbar befestigt ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Hebel (2) an seinem einen Ende en der Leiterplatte (1) drehbar gelagert ist, und daß an dem vom Drehpunkt (7) ausgehenden Hebelarm (8) das Verriegelungselement (5) befestigt ist bzw. mit dem Hebelarm in das an der Leiterplatte (1) befestigte Verriegelungselement (5) eingreift.
  4. 4. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u rc h g e k e n n z e i c h n e t, daß das Verriegelungselement (5) mindestens eine Nut (14) hat, in die im verriegelten Zustand eine benachbarte Leiterplatte eingreift.
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß in der Nut (14) zur Einspannung der Leiterplatte ein Lappen (15) angeordnet ist.
  6. 6. Einrichtung nach Anspruch 4 oder 5, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß pro Verriegelungselement (5) zwei Seitenflügel (12, 13) mit jeweils einer Nut (14) vorgesehen sind, daß jede Nut (14) mit jeweils einem Lappen (15) versehen ist und daß die Seitenflügel gegeneinander versetzt angeordnet sind.
  7. 7. Einrichtung nach Anspruch 6, d a d u r ch g e k e n n -z e i c h n e t, daß in dem Körper (11) des Verriegelungselementes (5) zwischen den Seitenflügeln (12, 13) eine weitere Nut (16) angeordnet-ist, in der der Hebel befestigt ist.
  8. 8. Einrichtung nach Anspruch 3, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß pro Verriegelungselement (5) zwei gegenüberliegende Seitenflügel (18, 19) vorgesehen sind, daß der eine Seitenflügel (19) in Richtung senkrecht zur Nut (20) eine Ausnehmung (21) hat, daß die Breite des anderen Seitenflügels (18) gleich der Breite der Ausnehmung (21) des anderen Seitenflügels (19) ist und daß nur in der Nut des anderen Seitenflügels (19) ein Lappen (22) angeordnet ist.
  9. 9. Einrichtung nach Anspruch 8, d a d u r c h g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Körper (17) des Verriegelungselementes (5) mit einem Absatz (23) versehen ist, in dem die Leiterplatte (1) befestigt ist und daß der Hebel (2) in die Nuten (20) der ineinandergeschobenen Seitenflügel (18, 19) eingreift, wobei der eine Seitenflügel zum Ver--riegelungselement der benachbarten Leiterplatte und der andere Seitenflügel zum Verriegelungselement der dem Hebel zugeordneten Leiterplatte gehört.
  10. 10. Einrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Grund- platte (30) einen Durchbruch (31) hat, daß der Durchbruch gleichmäßig durch Stege (32) unterteilt ist, wobei der Abstand der Stege dem Abstand der montierten Leiterplatten (1) entspricht und daß senkrecht zu den Stegen (32) eine Stange (33) durch die Stege führt.
  11. 11. Einrichtung nach Anspruch 10, d a d u r c h g e -k e n n z e 1 c h n e t, daß die Stange (33) kreisförmig ausgeführt ist und so gestaltet ist, daß sie ausgehend von einem Steg (32) zunächst einen ersten Durchmesser (34) und anschließend bis zum nächsten Steg einen zweiten kleineren Durchmesser (35) hat.
  12. 12. Einrichtung nach Anspruch 11, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß jede Leiterplatte (1) mit einer ersten Halterung (37) fest verbunden ist, die einen Fortsatz (38) hat, dessen 3reite der Breite des Durchbruches (31) entspricht und daß in dem Fortsatz (38) eine Bohrung (39) angeordnet ist, deren Durchmesser dem ersten Durchmesser (34) der Stange (33) entspricht und die zum freien Ende des Fortsatzes einen Schlitz (LcO) enthält, dessen Breite dem zweiten Durchmesser (35) der Stange (33) entspricht.
  13. 13. Einrichtung nach Anspruch 12, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß an der ersten Halterung (37) im Bereich, in dem sie an der Leiterplatte befestigt ist, an beiden Seiten mit Jeweils einem Zapfen (41) versehen ist, der im montierten Zustand an einer der benachbarten Leiterplatten anstößt.
  14. 14. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 13, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß benachbart zu dem Durchbruch (31) quer zu den Stegen (32) in der Grundplatte (30) eine Fuiirungsnut (51) angeordnet ist, in der die eine Seite eines Verriegelungshebels (5) führbar ist, mit dem die Leiterplatten in Richtung der Stange (33) arretierbar sind.
  15. 15. Einrichtung nach Anspruch 4, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß der Verriegelungshebel (so) einen weiteren Fortsatz (43) hat, der eine Nut (54) enthält, die auf den Bereich der Stange (33) mit dem zweiten Durchmesser (35) aufsetzbar ist und daß an dem Verriegelungshebel ein BUgel (55) befestigt ist, dessen Arme (56) im eingerasteten Zustand gegen die Zapfen (41) der ersten Halterung (37) der benachbarten Leiterplatte einen Druck ausüben.
  16. 16. Einrichtung nach einem der Ansprüche 10 bis 15, d ad u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß am einen Ende des Durchbruches (31) auf der Grundplatte (30) eine Seitenwand (43) befestigt ist, an der über eine zweite Halterung (44) die erste im Durchbruch angeordnete Leiterplatte befestigt ist.
  17. 17. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Grundplatte (60) mit einem Durchbruch (61) versehen ist, an dessen Seitenflächen ein Streifen (62, 63) mit nach unten weisenden Nuten (64) angeordnet ist, daß eine Verriegelungsvorrichtung (67) vorgesehen ist, die auf die Grundplatte aufsetzbar ist, daß die Verriegelungsvorrichtung einen Fortsatz (68) hat, dessen Breite der um die Streifen (62, 63) verringerten Breite des Durchbruches entspricht, und der am freien Ende mit Seitenteilen (69) versehen ist, die in den Nuten (64) einrastbar sind.
  18. 18. Einrichtung nach Anspruch 17, d a d u r c h g e k e fl nz e i c h n e t, daß durch den Fortsatz (68) eine knopfartige Einrichtung (70) hindurchgeführt ist, durch die die Seitenteile (69) auslenkbar sind.
  19. 19. Einrichtung nach Anspruch 17 oder 18, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Verriegelungsvorrichtung (67)an der einen Seite im unteren Bereich mit Abstandsbolzen (74) versehen ist, auf die eine Leiterplatte (1) mit entsprechenden Bohrungen aufschiebbar ist.
  20. 20. Einrichtung nach einem der Ansprüche 17 bis 19, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß an dem freien Ende der Verriegelungsvorrichtung (67) ein Seitenflügel (71) befestigt ist, in dem der Hebel (2) der ersten Leiterplatte (1) einrastbar ist.
  21. 21. Einrichtung nach Anspruch 19 oder 20, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Abstandsbolzen (74) kreisförmig ausgeführt sind, daß sie einen ersten Durchmesser (75) zur Festlegung des Abstandes benachbarter Leiterplatten bzw. des Abstandes einer Leiterplatte zur Verriegelungsvorrichtung (67) aufweisen, daß sie einen zweiten kleineren Durchmesser (76) entsprechend den Bohrungen in den Leiterplatten aufweisen, daß in dem Ende mit dem ersten Durchmesser (57) eine Bohrung (77) vorgesehen ist, deren Durchmesser dem zweiten Durchmesset entspricht.
  22. 22. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 9, d a -d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die Grundplatte (80) aus einer ersten mit einer Seitenwand (965 versehenen Platte (81) und einer Befestigungsplatte (82) aufgebaut ist, daß die erste Platte und die Befestigungsplatte mit Führung~ (87) und Einrastinitteln (86) versehen sind, durch die die Befestigungsplatte in Richtung auf die Seitenwand (96) bewegbar und in Endstellung einrastbar ist, wobei die Leiterplatten (1) zwischen Befestigungsplatte und Seitenwand eingespannt sind.
  23. 23. Einrichtung nach Anspruch 2, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Befestigungsplatte (82) eine Anzahl von Zungen (92, 92a) entnält, von denen jeweils zwei so zusammenwirken, daß sie sich an eine Führungsplatte (87) anlegen und einen Einraststift (86) umfassen.
  24. 24. Einrichtung nach Anspruch 23, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß die Befestigungsplatte (82) mit einer weiteren Seitenwand(90) versehen ist, die an ihrer Innenseite mit Nuten (91) versehen ist, in die die Leiterplatten (1) eingreifen.
  25. 25. Einrichtung nach Anspruch 23 oder 24, d a d u r c h g e k e n n z e i c h n e t, daß die erste Platte (81) erste Schlitze (84) enthält, in denen die Führungsplatten (87) befestigt sind und daß die erste Platte in Richtung der Schlitze mit den Einraststiften (86) versehen ist.
  26. 26. Einrichtung nach Anspruch 25, d a d u r c h g e -k e n n z e i c h n e t, daß in Richtung des ersten Schlitzes (84) in der ersten Platte (81) zweite Schlitze (85) angeordnet sind, daß die erste Platte ab dem Bereich der zweiten Schlitze in der Dicke abgesetzt ist, so daß die Befestigungsplatte (82) mit ihren Zungen (92) durch die zweiten Schlitze (85#) unter die erste Platte schiebbar ist.
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