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DE8006177U1 - Scharnier fuer haengende klappen o.dgl. - Google Patents

Scharnier fuer haengende klappen o.dgl.

Info

Publication number
DE8006177U1
DE8006177U1 DE19808006177 DE8006177U DE8006177U1 DE 8006177 U1 DE8006177 U1 DE 8006177U1 DE 19808006177 DE19808006177 DE 19808006177 DE 8006177 U DE8006177 U DE 8006177U DE 8006177 U1 DE8006177 U1 DE 8006177U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
hinge
flap
hinge part
locking
guide
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808006177
Other languages
English (en)
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Haefele KG
Original Assignee
Haefele KG
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Filing date
Publication date
Application filed by Haefele KG filed Critical Haefele KG
Priority to DE19808006177 priority Critical patent/DE8006177U1/de
Publication of DE8006177U1 publication Critical patent/DE8006177U1/de
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Description

A 3875 ·· * " " " " 6. März 1980
vo/poe
Firma
H ä f e 1 e KG
Freudenstädter Str. 74
7270 N a g ο 1 d
Scharnier für hängende Klappen oder dgl.
Die Erfindung betrifft ein Scharnier für hängende Klappen oder dgl., das aus einem korpusseitigen Scharnierteil und einem damit gelenkig verbundenen klappenseitigen Scharnierteil besteht.
5
Die bekannten Scharniere dieser Art stellen lediglich die gelenkige Verbindung zwischen der Klappe oder dgl. und dem Möbelkorpus her. Im Wohnwagenbau sind an den Seitenwänden des Wagens im Deckenbereich häufig Stauräume vorgesehen, die mittels hängender Klappen verschlossen werden. Dabei besteht einerseits die Forderung, daß diese Klappen in der Schließstellung fest verschlossen werden müssen, damit sie sich nicht unbeabsichtigt öffnen. Zum anderen sollten die Klappen aber wiederum leicht zu öffnen sein und in der Öffnungsstellung gehalten werden.
Bisher werden zur Erfüllung dieser Bedingungen für jede Funk tion ein entsprechendes Beschlagteil angebracht. Das Scharnier der eingangs erwähnten Art übernimmt die gelenkige Verbindung zwischen der Klappe und dem Möbelkorpus. Ein Ver-Schluß stellt sicher, daß die Klappe in der Schließstellung festgelegt werden kann und mit einem sogenannten Hochstelle* kann die öffnungsstelluncr der Klappe gesichert werden. Diese drei verschiedenen Beschläge müssen zudem aufeinander abgestimmt sein und erfordern neben dem dadurch bedingten großer Kostenaufwand auch noch einen erheblichen Montageaufwand.
Es ist Aufgabe der Erfindung, ein Scharnier der eingangs erwähnten Art zu schaffen, das mit einfachen Mitteln selbst die Festlegung der Schließ- und Öffnungsstellung der Klappe übernehmen kann, so daß für das Anschlagen von Klappen nicht nur 'ler Aufwand an Beschlägen, sondern auch an Montagearbeit reduziert werden kann.
Diese Aufgabe wird bei einem Scharnier nach dem Oberbegriff des Anspruches 1 dadurch gelöst, daß die Gelenkachse zwischen dem korpusseitigen Scharnierteil und dem klappenseitigen Scharnierteil in Richtung der Schließstellung der Klappe begrenzt verstellbar ist, daß die beiden Scharnierteile außerhalb der Gelenkachse mittels zusätzlicher Lenker 5 miteinander verbunden sind, wobei die Lenker an dem einen Scharnierteil drehbar gelagert und an dem anderen Scharnierteil begrenzt verstellbar geführt.sind und daß die beiden Scharnierteile mittels an den Scharnierteilen und/oder den Lenkern angebrachter Verriegelungselemente in der Schließstellung und der Öffnungsstellung festlegbar sind.
Die iait dem klappenseitigen Scharr!erteil verbundene Klappe kann daher in Richtung der Gelenkachse leicht angehoben wer-
A 3875 '■■' : '■· '··'- 3· *·
den, wobei sich die Rastverbindung löst. Die Klappe kann in die Öffnungsstellung gebracht werden, wobei eine neue Rastverbindung hergestellt wird. Das Scharnier kann daher mit geringem Mehraufwand an einfachen Teilen, alle Bedingungen erfüllen. Die Montage beschränkt sich auf das Anschlagen der beiden Scharnierteile des Scharniers. Die Rastverbindung in Schließstellung wird dabei noch durch das Eigenge- jf? wicht der Klappe gehalten. ||
Die Gelenkverbindung zwischen den beiden Scharnierteilen $ wird nach einer Ausgestaltung in einfachster Weise dadurch ■ verstellbar gemacht, daß am korpusseitigen Scharnierteil i mindestens zwei im Abstand zueinander angeordnete Gelenkau- g en angeformt sind, die die Gelenkachse aufnehmen, daß die ' Gelenkaugen mit langlochartigen Lageraufnahmen ausgebildet : sind, deren Längsabmessungen in Richtung der Schließstellung der Klappe oder dgl. ausgerichtet sind und daß das klappenseitige Scharnierteil in mindestens ein Gelenkauge ausläuft, dessen Lageraufnahme auf den Querschnitt der Ge-
lenkachse abgestimmt ist. ^
Das korpusseitige Scharnierteil ist nach einer vorteilhaften ί
Ausgestaltung als Bügel ausgebildet, der mit dem Steg an den [
Möbelkorpus anschraubbar ist, daß die beiden Seitenschenkel ■
senkrecht zur Gelenkachse stehen und zur Lagerung eines pa- ·
rallel zur Gelenkachse verlaufenden Lagerbolzens für die ί
Lenker dienen, daß in diesen Seitenschenkeln ein Verriege- :;
lungsstift parallel zur Gelenkachse festgelegt ist, und daß |
an der Vorderkante des Steges des Bügels die Gelenkaugen für |,
s die Gelenkachse angeformt und auf die Außenseite des Möbel- |
korpus hochgebogen sind, während die hintere Kante des Ste- | ges zur Versteifung der Seitenschenkel abgewinkelt ist. !;]
A 3875 " '·· -
Die Ausbildung des klappenseitigen Scharnierteils ist nach einer Ausgestaltung so ausgeführt, daß das klappenseitige Scharnierteil eine Grundplatte aufweist, bei der an einer
f'i Schmalseite das Gelenkauge für die Gelenkachse angeformt
;; 5 ist, daß die Längskanten der Grundplatte als Führungsschen-
•i; kel hochgebogen und mit parallel zur Grundplatte verlaufen-
f den Führungsschlitzen versehen sind und daß in den Führungs-
I schlitzen ein Führungsstift verstellbar geführt ist, der mit
ψ den Lenkern fest verbunden ist.
'·: · 10
I: Damit die Lenker die Einstellung der Scharnierteile in die
f; Schließstellung nicht beeinträchtigen, ist nach einer Weiter-
I, bildung vorgesehen, daß die Lenker auf den Außenseiten der
Seitenschenkel des korpusseitigen Scharnierteils und auf den
15 Außenseiten der Führungsschenkel des klappenseitigen Scharnierteils angeordnet sind und daß die Führungsschenkel des
I klappenseitigen Scharnierteils zwischen die Seitenschenkel
I des korpusseitigen Scharnierteils einführbar sind.
r 20 Die Festlegung der Schließstellung und der Öffnungsstellung
§ des klappenseitigen Scharnierteils wird nach einer bevorzug-
Ϊ' , ten Ausführungsform dadurch erhalten, daß zwischen den Füh-
I rungsschenkeln des klappenseitigen Scharnierteils ein Ver-
i; riegelungsblock mit zwei Verriegelungsaufnahmen festgelegt
i 25 ist, daß der Verriegelungsblock mit der ersten Verriegelungs-
;; aufnahme in der Schließstellung der Klappe den Verriegelungs-
I stift des korpusseitigen Scharnierteils aufnimmt, wobei die
I- Verriegelungs- und Entriegelungsrichtung in Richtung der
[; Schließstellung der Klappe ausgerichtet sind und daß der
j; 3 0 Verriegelungsblock mit der zweiten Verriegelungsaufnahme
ΐ in der Öffnungsstellung der Klappe den Führungsstift der
Ii1 Lenker aufnimmt, wobei die Verriegelungs- und Entriegelungs-
A 3875
richtung parallel zur Grundplatte des klappenseitigen Scharnierteils gerichtet sind. Dabei kann zusätzlich vorgesehen sein, daß die zweite Verriegelungsaufnahme des Verriegelungsblocks als Rastaufnahme ausgebildet ist, die den Führungsstift der Lenker rastend aufnimmt.
Um eine ausreichende Verriegelung bzw. Verrastung zu erhalten, ist dabei vorzugsweise vorgesehen, daß der Verriegelungsblock als getrenntes Kunststoffteil mittels eines in den Führungsschenkeln des klappenseitigen Scharnierteils gelagerten Stiftes gehalten ist.
Damit beim Einstellen des klappenseitigen Scharnierteils in die Schließstellung die Verriegelungsverbindung automatisch hergestellt wird, sieht eine Weiterbildung vor, daß die Führungsschenkel des klappenseitigen Scharnierteils mit Steueransätzen versehen sind, die sich beim Schließen der Klappe mittels Steuerkurven an dem Verriegelungsstift abstützen und das klappenseitige Scharnierteil so weit anheben, daß der Verriegelungsstift in die erste Verriegelungsaufnahme des Verriegelungsblockes unter Rückstellung des klappenseitigen Scharnierteils einläuft. Dabei kann eine Ausbildung von Vorteil sein, die dadurch gekennzeichnet ist, daß der Verriegelungsstift als Laufrolle ausgebildet ist.
Es hat sich als vollkommen ausreichend erwiesen, wenn die Auslegung so ist, daß der öffnungswinkel des klappenseitigen Scharnierteils über die Lenker und die Führungsschlitze in den Führungsschenkeln des klappenseitigen Scharnierteils auf etwa 90° begrenzt ist.
Zur Erleichterung des Einstellens der Öffnungsstellung ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß beim Ein-
A 3875
stellen des klappenseitigen Scharnierteils in die Schließstellung der Verriegelungsblock eine Feder spannt, die beim Entriegeln der Schließstellung des Scharniers das klappenseitige Scharnierteil in Richtung zur Öffnungsstellung begrenzt verstellt. Nach dem Entriegeln des Scharniers durch leichtes Anheben der Klappe öffnet sich diese von selbst zumindest über einen Schwenkbereich, der das Fassen des unteren Klappenrandes erleichtert.
V- 10 Zur Einjustierung der beiden Scharnierteile ist nach einer weiteren Ausgestaltung vorgesehen, daß die Grundplatte des klappenseitigen Scharnierteils eine Befestigungsbohrung in einem Exzenter aufweist, der in einer Bohrung der Grundplatte drehbar gelagert ist.
15
Eine andere Ausgestaltung eines verstellbaren Gelenkes zwischen den beiden Scharnierteilen ist dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Scharnierteile in Gelenkaugen auslaufen und daß die Verbindung der Gelenkaugen über eine Gelenklasche erfolgt.
ί Die Erfindung wird anhand eines in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es zeigt:
25
Figur 1 das Scharnier in der fest verriegelten Schließstellung der Klappe,
Figur 2 das Scharnier in der entriegelten und leicht ausgeschwenkten Stellung und
Figur 3 das Scharnier in der verrasteten Öffnungssteilung.
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Von dem zu verschließenden Möbelfach ist als Möbelkorpus 10 nur die obere Quertraverse gezeigt und die hängend angelenkte Möbeltür 11 liegt vor dem Möbelkorpus 10, wie Figur 1 zeigt.
5
An der Unterkante der Quertraverse wird das korpusseitige Scharnierteil 12 fest angeschraubt. Dieses Scharnierteil 12 ist als Bügel ausgebildet und wird mittels Schrauben 39 über den Steg angeschraubt. Die beiden Seitenschenkel 13 und 14 stehen senkrecht zur Gelenkachse 20 und dienen zur Drehlagerung von zwei Lenkern 28 und 29, wie der Lagerbolzen 17 erkennen läßt. Dieser Lagerbolzen 17 verläuft parallel zur Gelenkachse 20, wie auch der Verriegelungsstift 19, der unterhalb des Lagerbolzens 17 angeordnet ist. Die Vorderkante des Bügels hat zwei angeformte und hochgebogene Gelenkaugen 15 und 16. Die Lageraufnahmen dieser Gelenkaugen 15 und 16 sind langlochartig, wobei die größere Abmessung vertikal ausgerichtet ist, d.h. in Richtung der Schließstellung der klappe 1 1 bzw. des klappenseitigen Scharnierteils 21 verläuft.
Die hintere Kante des bügeiförmigen korpusseitigen Scharnierteils 12 ist abgekantet und versteift die Seitenschenkel 13 und 14.
Das klappenseitige Scharnierteil 21 besteht aus einer Grundplatte, die mittels Schrauben 23 auf die Innenseite der Klappe 1 1 geschraubt wird. Die obere Schmalseite der Grundplatte läuft in ein Gelenkauge 22 auf, dessen Lageraufnahme auf den Querschnitt der Gelenkachse 20 abgestimmt ist. Dieses Gelenkauge 22 ist zwischen die beiden Gelenkaugen 15 und 16 des korpusseitigen Scharnierteils 12 eingeführt. Der in einer Bohrung der Grundplatte gehaltene Exzenter 27 erlaubt eine Verstellung der Grundplatte zur Klappe 11. Die Längskanten
der Grundplatte sind als Führungsschenkel 24 und 25 hochgebogen. Diese Führungsschenkel 24 und 25 sind mit Führungsschlitzen 26 und 27 versehen, die parallel zur Grundplatte verlaufen. In diesen Führungsschlitzen 26 und 27 ist der Führungsstift 31 geführt, welcher fest mit den beiden Len-
!.; kern 28 und 29 verbunden ist. Die Lenker 28 und 29 sind auf
den Außenseiten der Seitenschenkel 13 und 14 des korpussei-
,; tigen Scharnierteils 12 und auf den Außenseiten der Führungs-
H schenkel 24 und 25 des klappenseitigen Scharnierteils 21 an-
i. ' ; 10 geordnet.
\l Zwischen den Führungsschenkeln 24 und 25 des klappenseitigen
$ Scharnierteils 21 ist ein Verriegelungsblock 35 festgelegt
If und zwar mittels eines Stiftes 30, der in den Führungsschlit-
i$ 15 zen 24 und 25 festgelegt ist. Dieser Verriegelungsblock 35 iiji hat eine Verriegelungsaufnahme 34 und eine Rastaufnahme 36
t': Der Gelenkachse 20 zugekehrt gehen die Führungsschenkel 24
ί und 25 des klappenseitigen Scharnierteils 21 in Steueransätze 32 mit Steuerkurven 33 über. Diese Steueransätze 32 haben in der Schließstellung Platz zwischen den Seitenschen- : kein 13 und 14 des korpusseitigen Scharnierteils 12. Der Verriegelungsstift 19 ist von der Verriegelungsaufnahme 34 des Verriegelungsblocks 35 aufgenommen, wobei das Eigengewicht der Klappe 11 diese Verriegelungsstellung aufrechterhält. ;: 25
Beim Öffnen der Klappe 11 wird die Klappe 11 leicht angehoben. Dabei verstellt sich die Gelenkachse 20 in den Gelenkaugen 15 und 16 des korpusseitigen Scharnierteils 12 nach oben. Der Verriegelungsstift 19 verläuft die Verriegelungsaufnahme 34 des Verriegelungsblocks 35. Die auf dem Lagerbolzen 17 aufgeschobene Feder 18 drückt über den Ansatz 38 den Verriegelungsblock 35 in Richtung der Öffnungsstellung,
wie Figur 2 zeigt. Die Klappe 11 ist leicht verschwenkt und kann leicht gefaßt werden.
Wird die Klappe 11 wieder geschlossen, dann dienen die Steuerkurven 33 der Steueransätze 32 dazu, die Klappe 11 so weit anzuheben, daß in der Schließstellung der Verriegelungsstift. wieder in die Verriegelungsaufnahme 34 einlaufen kann. Beim Schließen wird die Gelenkachse 20 dabei also im Endschwenkbereich zunächst angehoben und geht dann in der Schließstellung wieder nach unten, um die Verriegelung herzustellen.
Wird die Klappe 11 in die Öffnungsstellung gebracht, die etwa einem Schwenkwinkel von 90° entspricht, dann verstellt sich der Führungsstift 31 der Lenker 28 und 29 in den Führungsschlitzen 26 und 27 der Führungsschenkel 24 und 25 des klappenseitigen Scharnierteils 21. In der Endstellung rastet der Führungsstift 31 in die als Rastaufnahme ausgebildete Verriegelungsaufnahme 36 ein. Damit ist auch die Öffnungsstellung des Scharniers und damit der Klappe 11 festgelegt.
Der Verriegelungsblock 35 ist vorzugsweise ein Kunststoffteil, das zwischen den Führungsschenkeln 24 und 25 des klappenseitjgen Scharnierteils 21 festgelegt ist.
Es bleibt noch zu erwähnen, daß die Ausbildung des verstellbaren Gelenkes auch über eine Gelenklasche erfolgen kann, die mit den Gelenkaugen der beiden Scharnierteile gelenkig verbunden ist.
Auch die Anlenkung und die Führung der Lenker können auch konstruktiv anders gelöst sein, ohne den Rahmen der vorliegenden Erfindung zu verlassen. Dasselbe gilt auch für die Verriegelung und Verrastung der Schließ- und Öffnungsstellung der Scharnierteile.

Claims (14)

  1. Ansprüche:
    ty. 1. Scharnier für hängende Klappen oder dgl., bestehend aus
    j? einem korpusseitigen Scharnierteil und einem damit ge-
    i' 5 lenkig verbundenen klappenseitigen Scharnierteil, (,. dadurch gekennzeichnet,
    daß die Gelenkachse (20) zwischen dem korpusseitigen Scharnierteil (12) und dem klappenseitigen Scharnierteil (21) in Richtung der Schließstellung der Klappe (11) begrenzt verstellbar ist,
    jf daß die beiden Scharnierteile {1 2,21)' außerhalb der Ge-
    ji lenkachse (20) mittels zusätzlicher Lenker (28,2f)) mit-
    « einander verbunden sind, wobei die Lenker (28,29) an dem
    einen Scharnierteil (z.B. 12) drehbar gelagert und an dem anderen Scharnierteil (z.B. 21) begrenzt verstellbar geführt sind und
    daß die beiden Scharnierteile (12,21) mittels an den Schärnierteilen (12,21) und/oder den Lenkern (28,29) angebrachter Verriegelungselemente in der Schließstellung und der Öffnungsstellung festlegbar sind.
  2. 2. Scharnier nach Anspruch 1,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß am korpusseitigen Scharnierteil (12) mindestens zwei im Abstand zueinander angeordnete Gelenkaugen (15,16) angeformt sind, die die Gelenkachse (20) aufnehmen, daß die Gelenkaugen (15,16) mit langlochartigen Lageraufnahmen ausgebildet sind, deren Längsabmessungen in Richtung der Schließstellung der Klappe (11) oder dgl. ausgerichtet sind, und
    daß das klappenseitige Scharnierteil (21) in mindestens ein Gelenkauge (22) ausläuft, dessen Lageraufnahme auf den Querschnitt der Gelenkachse (20) abgestimmt ist.
  3. 3. Scharnier nach Anspruch 1 und 2,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß das korpusseitige Scharnierteil (12) als Bügel ausgebildet ist, der mit dem Steg an den Möbelkorpus (10) anschraubbar ist,
    daß die beiden Seitenschenkel (13,14) senkrecht zur Gelenkachse (20) stehen und zur Lagerung eines parallel zur Gelenkachse (20) verlaufenden Lagerbolzens (17) für die Lenker (28,29) dienen,
    daß in diesen Seitenschenkeln (13,14) ein Verriegelungsstift (19) parallel zur Gelenkachse (20) festgelegt ist und daß an der Vorderkante des Steges des Bügels die Gelenkaugen (15,16) für die Gelenkachse (20) angeformt und auf die Außenseite des Möbelkorpus (10) hochgebogen sind, während die hintere Kante des Steges zur Versteifung der Seitenschenkel (13,14) abgewinkelt ist.
  4. 4. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet,
    daß das klappenseitige Scharnierteil (21) eine Grundplatte aufweist, bei der an einer Schmalseite das Gelenkauge (22) für die Gelenkachse (20) angeformt ist, daß die Längskanten der Grundplatte als Führungsschenkel (24,25) hochgebogen und mit parallel zur Grundplatte verlaufenden Führungsschlitzen (26,27) versehen sind, und daß in den Führungsschlitzen (26,27) ein Führungsstift (31) verstellbar geführt ist, der mit den Lenkern (28,29) fest verbunden ist.
  5. 5. Scharnier nach Anspruch 3 und 4,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Lenker (28,29) auf den Außenseiten der Seitenschenkel (13,14) des korpusseitigen Scharnierteils (12)
    A 3875
    und auf den Außenseiten der Führungsschenkel (24,25) des klappenseitigen Scharnierteils (21) angeordnet sind, unc daß die Führungsschenkel (24,25) des klappenseitigen Scharnierteils (21) zwischen die Seitenschenkel (13,14) des korpusseitigen Scharnierteils (12) einführbar sind.
  6. 6. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
    daß zwischen den Führungsschenkeln (24,25) des klappenseitigen Scharnierteils (21) ein Verriegelungsblock (35) mit zwei Verriegelungsaufnahmen (34,36) festgelegt ist, daß der Verriegelungsblock (35) mit der ersten Verriegelungsaufnahme (34) in der Schließstellung der Klappe (11) den Verriegelungsstift (19) des korpusseitigen Scharnierteils (12) aufnimmt, wobei die Verriegelungsund Entriegelungsrichtung in Richtung der Schließstellung der Klappe (11) ausgerichtet sind und daß der Verriegelungsblock (35) mit der zweiten Verriegelungsaufnahme (36) in der Öffnungsstellung der Klappe
    (11) den Führungsstift (31) der Lenker (28,29) aufnimmt, wobei die Verriegelungs- und Entriegelungsrichtung parallel zur Grundplatte des klappenseitigen Scharnierteils (21) gerichtet sind.
  7. 7. Scharnier nach Anspruch 6,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß der Verriegelungsblock (35) als getrenntes Kunststoffteil mittels eines in den Führungsschenkeln (24,25) des klappenseitigen Scharnierteils (21) gelagerten Stiftes (30) gehalten ist.
  8. 8. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 7,
    dadurch gekennzeichnet,
    daß die Führungsschenkel (24,25) des klappenseitigen f;
    Scharnierteils (21) mit Steueransätzen (32) versehen |
    sind, die sich beim Schließen der Klappe (11) mittels ef
    Steuerkurven (33) an dem Verriegelungsstift (19) ab- U
    stützen und das klappenseitige Scharnierteil (21) so !
    weit anheben, daß der Verriegelungsstift (19) in die |]
    erste V^rriegelungsaufnahme (34) des Verriegelungs- ■§
    blockes (35) unter Rückstellung des klappenseitigen |
    Scharnierteils (21) einläuft. 1
  9. 9. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 8, ;, dadurch gekennzeichnet,
    daß der Öffnungswinkel des klappenseitigen Scharnier- !
    teils (21) über die Lenker (28,29) und die Führungs- %
    schlitze (26,27) in den Führunnsschenkeln (24,25) des |·
    klappenseitigen Scharnierteils (21) auf etwa 90° be- f
    grenzt ist. X
    i;
  10. 10. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 9, | dadurch gekennzeichnet, | daß beim Einstellen des klappenseitigen Scharnierteils S (21) in die Schließstellung der Verriegelungsblock (35) ξί
    eine Feder (18) spannt, die beim Entriegeln der Schließ- };
    Stellung des Scharniers das klappenseitige Scharnierteil '
    (21) in Richtung zur Öffnungsstellung begrenzt verstellt. ■
  11. 11. Scharnier nach einem der Ansprüche 1 bis 10, :.; dadurch gekennzeichnet, \
    daß die Grundplatte des klappenseitigen Scharnierteils
    (21) eine Befestigungsbohrung in einem Exzenter (37) ί
    λ 3875
    j1: aufweist, der in einer Bohrung der Grundplatte dreh-
    ij bar gelagert ist.
    f
  12. 12. Scharnier nach Anspruch 6,
    ;■" 5 dadurch gekennzeichnet,
    daß die zweite Verriegelungsaufnahme (36) des Verriege-
    '■' lungsblocks (35) als Rastaufnahme ausgebildet ist, die
    \ den Führungsstift (31) der Lenker (28,29) rastend auf-
    P nimmt.
    r'
  13. 13. Scharnier nach Anspruch 8,
    ■ ;■ dadurch gekennzeichnet,
    '4 daß der Verriegelungsstift (19) als Laufrolle ausgebil-
    I det ist.
    S I5
    £
  14. 14. Scharnier nach Anspruch 1,
    [ dadurch gekennzeichnet,
    daß die beiden Scharnierteile (12,21) in Gelenkaugen (15,16 bzw. 22) auslaufen und daß die Verbindung der 20 Gelenkaugen über eine Gelenklasche erfolgt.
DE19808006177 1980-03-07 1980-03-07 Scharnier fuer haengende klappen o.dgl. Expired DE8006177U1 (de)

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DE8006177U1 true DE8006177U1 (de) 1980-06-26

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DE19808006177 Expired DE8006177U1 (de) 1980-03-07 1980-03-07 Scharnier fuer haengende klappen o.dgl.

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DE (1) DE8006177U1 (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3124769A1 (de) * 1980-07-01 1982-06-16 Société Anonyme Devilca-FB, 6850 Paliseul "vorrichtung zur beschraenkt beweglichen verbindung zweier teile"

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3124769A1 (de) * 1980-07-01 1982-06-16 Société Anonyme Devilca-FB, 6850 Paliseul "vorrichtung zur beschraenkt beweglichen verbindung zweier teile"

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