DE8005161U1 - Mikrofilmantriebsvorrichtung in einem mikrofilmlesegeraet - Google Patents
Mikrofilmantriebsvorrichtung in einem mikrofilmlesegeraetInfo
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Description
AGFA-GEVAERT AG LEVERKUSEN
Camera-Werk München
Patent- und Lizenzwesen
Camera-Werk München
Patent- und Lizenzwesen
G 80 05 181.2 18.11.82, 51-vf-ni
CW 2366.5 MB, 0940C
Die Neuerung betrifft eine Mikrofilmantriebsvorrichtung in einem Mikrofilmlesegerät,
die eine Aufwickelspule und eine Abwickelspule mit je einem eigenen Wickelmotor aufweist, in deren Ebene Über Umlenkrollen die
Filmbahn verläuft.
Eine aus der US-PS 2 412 551 bekannte Antriebsanordnung ermöglicht keinen
ruckfreien Lauf bei sehr kleinen Geschwindigkeiten und gestatten im Schnellgang keinen idealen, d. h. nahezu konstanten Verlauf der Filmgeschwindigkeit
über einen großen Wickelbereich.
Aus der DE-OS 23 01 002 ist es ferner bekannt, die oben aufgeführten
Nachteile zu vermeiden, indem Tachogeneratoren in Verbindung mit elektronischen Regelungen verwendet werden, um mittels einer Vergleichseinrichtung
eine gewünschte Filmgeschwindigkeit zu erreichen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, bei einer Antriebsanordnung der
eingangs genannten Art trotz einfachen Aufbaus ein sehr günstiges Laufverhalten zu erzielen, nämlich ruckfreien Lauf bis zu kleinsten Geschwindigkeiten
und hohe Geschwindigkeit im Schnellgang.
Diese Aufgabe wird bei einer Antriebsanordnung der eingangs genannten Art
neuerungsgemaß dadurch gelöst, daß im Bereich der Filmbahn zwischen der
Aufwickelspule und der Abwickelspule eine Transportrolle für den Mikro-
film-Langsamlauf vorgesehen ist, die mit einem dritten Motor verbunden
ist, daß gegenüber dieser Transportrolle auf der gegenüberliegenden Seite
der Filrobahn eine Andruckrolle angeordnet ist, die mit einem Hubmagneten
verbunden ist und die bei dessen Erregung gegen die Transportrolle bewegbar ist, und daß das Übersetzungsverhältnis zwischen dem dritten Motor
und der Transportrolle groß, insbesondere 1 : 100, ist.
Die neuerungsgemäße Antriebsanordnung weist einen einfachen Aufbau auf,
weil aufwendige elektronische Regelschaltungen zur Erzielung einer konstanten Drehzahl nicht benötigt werden und zum' Anhalten des Films eine
Endabschaltung der beiden Wickelmotoren entfällt.
Gemäß weiterer Ausbildung ist die mit einem dritten Motor verbundene
Transportrolle getrieblich mit einem Filmausfädelrad verbunden, (Jas im Bereich der Filmaufwickelspule angeordnet ist und das mit einem zweiten
Hubmagneten in Verbindung steht und durch diesen von außen gegqn die
Filmaufwickelspule bewegbar ist.
Die Neuerung ist im folgenden anhand eines in den Zeichnungen dargestellten
Ausführungsbeispiels näher erläutert.
Die Figur zeigt eine schematische Darstellung der Filmbewegung uqd der
daran beteiligten Motoren.
Gemäß der Figur läuft ein Film von einem Filmvorrat 6 auf einer Abwickelspule
5 (Fangspule) über Umlenkrollen 9 zu einer Aufwickelspule 4, wobei die Projektion des Mikrofilmbilds mittels einer Lampe 10 durch ein Abbildungsfenster
8 längs des Strahlengangs A erfolgt. Die Aufwickelspule 4 ist mit einem Wickelmotor M__ verbunden, der auf die Spule ein Drehmo-
GS
ment M ausübt. Die Abwickelspule 5 wird durch einen Wickelmotor MNS
angetrieben, der auf die Spule ein Drehmoment M^ ausübt, welches bezüglich
des Drehmoments M entgegengesetzten Drehsinn aufweist. Beim Schnellauf liegt der aufwickelnde Wickelmotor M an 12 Volt, wahrend
der über den Film gezogene Wickelmotor M^ ein Gegendrehmoment erzeugt.
CW 2366.5 MB
Ill· · ■
Dies wird dadurch erzeugt, daß der Motor in Gegenrichtung bestromt wird,
und zwar über einen Vorwiderstand. So wird das Gegendrehnoment entsprechend
eingestellt. Der gewünschte konstante Geschwindigkeitsverlauf des Films wird durch die Ausnutzung der Motorkennlinie des aufwickelnden
Wickelmotors M„„ und des unterschiedlichen Wickeldurchmessers und damit
Drehzahl-Drehiroment-Verhältnisses beider Wickelmotoren erreicht.
Gegen Filmende erhöht sich die Drehzahl des gezogenen Wickelmotors M
um den Faktor 2,5 und die Dreh:
wird um den Faktor 2,5 verringert.
um den Faktor 2,5 und die Dreh:
wird um den Faktor 2,5 verringert.
um den Faktor 2,5 und die Drehzahl des aufwickelnden Wickelmotors M__
Beim Abbremsen wird durch Zurückdrehen eines Bedienungsknopfes der aufwickelnde
Wickelmotor M„_ abgeschaltet und der gezogene Wickelmotor
NS
Wickelmotor M kann nun eine EMK abgegriffen werden, mit deren Hilfe
GS
über »ine Erkennungsschaltung das Erreichen einer Drehzahl η * 80 Umdrehungen
je Minute festgestellt werden kann. Dabei liegt die Bremszeit je nach Wickeldurchmesser zwischen 30 und 90 ms. Um zu verhindern, daß der
bremsende Motor den Film anschließend in die Gegenrichtung beschleunigt,
wird der Motor M„_ kurz vor Filmstillstand bei einer vorgegebenen unte-Ns
ren Drehzahl, die sehr klein ist gegenüber der Drehzahl von 80 Umdrehungen
je Minute, abgeschaltet und abhängig von der ermittelten EMK über einen Operationsverstärker ein erster Hubmagnet MgI erregt, der über eine
Rolle 1 den Film gegen eine angetriebene Transportrolle 2 drückt. Der Wickelmotor M kann somit den Film nicht in entgegengesetzter Richtung
ziehen.
Im Stillstand werden außerdem die beiden Wickelmotoren M und
jeweils über einen Vorwiderstand an Spannung gelegt. Der dabei erhaltene Filmzug gewährleistet die erforderliche Abbildungsschärfe.
jeweils über einen Vorwiderstand an Spannung gelegt. Der dabei erhaltene Filmzug gewährleistet die erforderliche Abbildungsschärfe.
Bei der neuer ungs ge maß an Ausbildung wird keine elektronische Regelung auf
konstante Motordrehzahl verwendet, sondern durch geeignete Wahl von Motorkennlinie,
Vorwiderstand und Spannung ein gewünschter Geschw'indig-
CW 2366.5 MB
keitsverlauf erreicht, wobei komplexe Regelschaltungen entfallen. Trotz
hoher Transportgeschwindigkeit im Schnellgang wird ein ruckfreier Lauf bis zu kleinsten Filmgeschwindigkeiten ermöglicht. Beim Drehen des Bedienungsknopfes
für die Filmgeschwindigkeit wird ein Potentiometer verstellt, wobei über den Potentiometer schleifer eine Spannung zur Verfügung
' steht, die über einen Verstärker 15 an einen Dritten Motor M3 für Lang-
>' samlauf gelangt. Auf eine Drehzahlregelung des dritten Motors M3 kann da-
v bei verzichtet werden.
■■ Als Et)I ge der Verwendung des Motors M3 wird ein ruck fr eier Lauf im Lang-
■; Mit der Einschaltung des Motors M3 über einen Verstärker für Langsamlauf
ij bei einer zugeordneten Schleiferstellung wird gleichzeitig eiin Hubmagnet
'$ MgI eingeschaltet, der im Langsamlauf und Stillstand des Films über eine
|| Rolle 1 den Film gegen die vom Motor M3 angetriebene Transportrolle 2
i;. Nb Ub
^ Film auf Zug, wobei der Antrieb über den dritten Motor M3 bei stromlosem
dritten Motor selbstsperrend ausgebildet ist, um zu verhindern, daß der
Film durch unterschiedlichen Filmzug bei stromlosem Motor M3 wegläuft. I Diese Selbstsperrung wird mit Hilfe der Übersetzung von 100:1 zwischen
j; zung ist die Filmgeschwindigkeit im langsamlauf praktisch unabhängig von
}■ kann.
i Wird bei eingelegtem Filmmagazin und nicht eingefädeltem Film der Schlei-
'■ bracht, so wird die Steuerung zurückgesetzt; außer dem Hubmagnet MgI
zieht ein weiterer Hubmagnet Mg2 an und der Motor M3 läuft an. Der Hub-'4
magnet Mg2 bringt einen Filmabstreifer und ein zum Filmausfädeln erfor-
|| derliches Rad 3 in Aus fädeis teilung. Dieses Rad 2 treibt die Filmspule
' außen am Film an und führt den Filmanfang über den Filmabstreifer zum
!;:; Transportrollenpaar 1,2 des Motors M3 für Lamgsamlauf, wobei der Wickel-
• Fangspule.
Claims (2)
- AGFA-GEVAERT AG LevekKUSEN
Caaera-tferk München
Patent- und LiieniwesenCW 2366.5 MB, 0930CNeue Ansprüchel.^Mikrofilmantriebsvorrichtung in einem Mikorfilmlesegerät77 die eine Autwickelspule und eine Abwickelspule mit j« einem eigenen Wickelmotor aufweist, in deren Ebene über Umlenkrollen die Filmbahn verläuft, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich der Filmbahn zwischen der Aufwickelspule und der Abwickelspule eine Transportrolle (2) für den Mikrofilm-Langsamlauf vorgesehen ist, die mit einem dritten Motor (M3) verbunden ist, daß gegenüber dieser Transportrolle (2) auf der gegenüberliegenden Seite der Filmbahn eine Andruckrolle (1) angeordnet ist, die mit einem Hubmagneten (MgI) verbunden ist und die bei dessen Erregung gegen die Transportrolle (2) bewegbar ist, und daß das Obersetzungsverhältnis zwischen dem dritten Motor (M3) und derTransportrolle (2) groß, insbesondere 1 : 100, ist. - 2. Mikrofilmantriebsvorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die mit dem dritten Motor (M3) verbundene Transportrolle (2) getrieblich mit einem Filmausfädelrad (3) verbunden ist, das im Bereich der Filmaufwickelspule (4) angeordnet ist und das mit einem zweiten Hubmagneten (Mg2) in Verbindung steht und durch diesen von außen gegen die Filmaufwickelspule (4) bewegbar ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808005161U DE8005161U1 (de) | 1980-02-27 | 1980-02-27 | Mikrofilmantriebsvorrichtung in einem mikrofilmlesegeraet |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19808005161U DE8005161U1 (de) | 1980-02-27 | 1980-02-27 | Mikrofilmantriebsvorrichtung in einem mikrofilmlesegeraet |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8005161U1 true DE8005161U1 (de) | 1983-02-10 |
Family
ID=6713224
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19808005161U Expired DE8005161U1 (de) | 1980-02-27 | 1980-02-27 | Mikrofilmantriebsvorrichtung in einem mikrofilmlesegeraet |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8005161U1 (de) |
-
1980
- 1980-02-27 DE DE19808005161U patent/DE8005161U1/de not_active Expired
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