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DE8001963U1 - Wärmeisolierender Profilkörper - Google Patents

Wärmeisolierender Profilkörper

Info

Publication number
DE8001963U1
DE8001963U1 DE19808001963 DE8001963U DE8001963U1 DE 8001963 U1 DE8001963 U1 DE 8001963U1 DE 19808001963 DE19808001963 DE 19808001963 DE 8001963 U DE8001963 U DE 8001963U DE 8001963 U1 DE8001963 U1 DE 8001963U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulating
heat
insulating strips
strips
profile body
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808001963
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE19808001963 priority Critical patent/DE8001963U1/de
Publication of DE8001963U1 publication Critical patent/DE8001963U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E06DOORS, WINDOWS, SHUTTERS, OR ROLLER BLINDS IN GENERAL; LADDERS
    • E06BFIXED OR MOVABLE CLOSURES FOR OPENINGS IN BUILDINGS, VEHICLES, FENCES OR LIKE ENCLOSURES IN GENERAL, e.g. DOORS, WINDOWS, BLINDS, GATES
    • E06B3/00Window sashes, door leaves, or like elements for closing wall or like openings; Layout of fixed or moving closures, e.g. windows in wall or like openings; Features of rigidly-mounted outer frames relating to the mounting of wing frames
    • E06B3/04Wing frames not characterised by the manner of movement
    • E06B3/263Frames with special provision for insulation
    • E06B3/273Frames with special provision for insulation with prefabricated insulating elements held in position by deformation of portions of the metal frame members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Wing Frames And Configurations (AREA)

Description

Wärmeisolierender Profilkörper
Die Erfindung betrifft einen wärmeisolierenden Profilkörper, insbesondere zur Verwendung für Tür- oder Fensterrahmen, bestehend aus zwei Profilschienen, die durch zwei profilierte Isolierleisten miteinander verbunden sind, wobei die Isolierleisten 3 mit ihren Schenkeln 4 in von L-förmigen Haltestegen 15 gebildete hinterschnittene Nuten 5 der Profilschienen 1,2 eingreifen, wobei die Nuten S mit einer Keilform und die Schenkel 4 der Isolierleisten 3 mit einer entsprechenden Keilform ausgestaltet sind und wobei die Isolierleisten 3 von Stützstegen 6 in die Nut 5 gepreßt werden.
Wärmeisolierende Profilkörper dieser Art sind an sich bekannt. Beispielsweise ist in der deutschen Offenlegungsschrift 26 08 299 (dort Figur 1) ein solcher Profilkörper beschrieben. Mit der Verformung der Stützstege werden die Isolierleisten mit ihren Schenkeln in die hlnterschnittene Nut eingepreßt, so daß eine feste Verbindung unter dichtendem Schluß von Isolier-
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leisten Und Profil schienen erzielt wird.
FHr eine dauerhafte und feste Verbindung 1st es not« c Wendig/ daß die Stützstege soweit umgebogen bzw. verformt werden, daß sie in das Fleisch der Isolierleisten eindrücken, so daß aufgrund der Elastizität des Materials der Isolierleisten ein ständiger Anpreßdrück gewährleistet ist. Würden statt dessen die Stützstege
}q nur gegen die Isolierleisten gekippt ohne in das Fleisch dieser Isolierleisten einzudringen, so würde auf die Dauer ein solcher wärme!solierender Profilkörper unter den Schub und Torsionskräften , denen er beim Gebrauch ausgesetzt ist, wacklig. Das Eindringen der Stützstege
■jf| in das Fleisch der Isolier leisten hat andererseits den Nachteil, daß der tragende Querschnitt der Isolierleisten dabei verkleinert wird. Zwar kann dies dadurch ausgeglichen werden, daß von vorneherein der tragende Querschnitt der Isolierleiste größer gewählt wird, so daß der wärmeisolierende Profilkörper den vorgesehenen Beanspruchungen standhält; andererseits ist jedoch damit ein höherer Materialverbrauch für die Isolierleisten verbunden.
Aufgabe der Erfindung ist dementsprechend, einen wärmeisolierenden Profilkörper anzugeben, bei dem die gegenseitige Anordnung von Stützstegen und Isolierleisten so getroffen ist, daß die Stützstege nicht in den tragenden Querschnitt der Isolierleiste eindringen/ aber dennoch ein fester und dauerhafter Verbund der Profilschienen und der Isolierleisten erzielt wird.
Diese Aufgabe wird mit einem im Oberbegriff des Patentanspruches T angegebenen wMrmeisolierenden Profilkörper gelöst, der erfindungsgemäß nach der im kennzeichnenden Teil des Patentanspruches 1 angegebenen
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St t Λ9— ·< ·«· ·* '*
Weise ausgestaltet ist*
Weitere,- Vorteilhafte Ausgestaltungen der Erfindung t sowie ein Verfahren zur Herstellung des erfindün^sgemäßen Profilkörpers ergeben sich aus den UnteränsprÜ-chen.
Erfindungsgemäß 1st vorgesehen, die Isolierleisten auf derjenigen Seite, die den StÜtzstegen zugekehrt ist, mit einem Höcker zu versehen. Beim Umbiegen und Anpassen der Stützstege drücken diese auf und in den Höcker der IsoÜerleisten, dringen aber nicht so weit ein, daß der tragende Querschnitt der Isolierleisten verkleinert wird*
Eine vorteilhafte Ausgestaltung der Erfindung sieht vor, daß angrenzend zu den Höckern der Isolierleisten SchrMgflachen vorgesehen sind, die zu der Keilfläche der hinterschnittenen Nut in etwa senkrecht verlaufen. Diese Anordnung bewirkt, daß beim Umbiegen der Stützstege auf die Isolierleisten eine Kraft ausgeübt wird, die in Richtung dieser Keilfläche wirkt, so daß sich für das Einpreßen der Schenkel der Isolierleisten in die hintrerschnittene Nut eine optimale Wirkung ergibt.
Nach einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung besitzt die Kellfläche der hinterschnittenen Nut und damit die Schrägfläche der Isolierleiste einen Winkel von etwa 60 Grad zur Querschnittsachse der Isolierleiste, und die Andruck!'lache 11 steht im rechten Winkel dazu. Durch diese Ausgestaltung wird erreicht, daß die in Richtung auf die Andruckfläche der Isolierleiste ausgeübten Kräfte auf die Isolierleiste kein Moment ausüben, dag sie aus der Aufnahmenut herausdrücken könnte.
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Bai einer weiteren bevorzugten Ausgestaltung der Er= findüng sind die Stütästege an den Flächen, mit denen sie an den Iäölierleisten anliegen, mit einer FÜ.ffe^
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körpers veifläüft. Damit wird die Längsschübfegtigkeit
ρ; des Profi !körpers verbessert.
% Sei einer weiteren Ausgestaltung der Erfindung ist vor-
T gesehen, die an der Keilfläche der Nut anliegende
ij Schrägfläche der Isolierleiste oder auch die Andruck-
^ fläche der Isolierleiste mit einem Klebstoff zu be-
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·■* legen. Insbesondere ist dazu ein Klebstoff vorgese-
Il I ) hen, der unter Druck oder durch Wärme aktiviert wer-
I den kann. Mit Hilfe dieses Klebstoffes wird die Fe-
1 15
"·' stigkeit des hergestellten wärmeisolierenden Profil
körpers weiter erhöht.
Ein bevorzugtes Herstellungsverfahren für den erfin-
■| dungsgemässen wärmeisolierenden Profilkörper besteht
darin, einen Profilkörper aus den Profilschienen und •Isolierleisten lose vorzumontieren, sodann zwei Metallschienen oder Metallbänder einzulegen, die auf den Sttitzstegen aufliegen, und anschließend mit c-iiem
I Spreizwerkzeug, beispielsweise mit einem Spre.izklotz
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I ■>. oder durch einen hydraulisch oder pneumatisch aufblähe
' baren Blähkörper diese Verformungsschienen oder Metallbänder auseinander und gegen die Stützstege zu drücken, so daß diese etwas nach außen gebogen werden und fest nn Segen die Höcker der Isolierleisten anliegen oder sogar
i etwas in sie eindringen.
ί Im folgenden wird nun die Erfindung anhand des in den
ί Figuren dargestellten Ausführungsbeispiels beschrieben
^ 35 und näher erläutert.
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4 Die Figur 1 zeigt einen fertig montierten wärmeisolie-
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renden ProfilkörpsrB
die Figur 2 verdeutlicht das Herstellungsverfahren _ für den wärmeisolierenden Profilkörper nach Figur 1.
In der Figur 1 ist ein wärmeisolierender Profilkörper entsorechend der vorliegenden Erfindung dargestellt. Er besteht aus einer unteren Profilschiene 1 und einer
■,η oberen Profilschiene 2, die durch Isolierleisten 3 miteinander verbunden sind. Die Profilschienen 1 und 2 sind mit L-förmigen Haltestegen 15 versehen, die hinterschnittene Nuten 5 bilden. In diese hinterschnittenen Nuten 5 greifen die Schenkel 4 der Isolierlei-
^5 sten 3 ein. Die hinterschnittenen Nuten 5 sind keilförmig ausgestaltet und die Isolierleisten 3 sind an diese Keilform angepaßt. Die Isolierleisten 3 weisen demnach Keilflächen 9 auf. An der zum Hohlraum 12 des Profilkörpers liegenden Seite weisen die Isolierleisten 3 Höcker 7 auf. An diese Höcker 7 sind die Stützstege 6 fest angepreßt. Sie verlaufen entlang den Schrägflächen 8, die an diese Höcker 7 angrenzen. Diese Schrägflächen 8 stehen in etwa im rechten Winkel zu den Keilflächen 9 an den Sehenkeln der Isolierstege. wie im rechten Teil der Figur 1 dargestellt ist, können die Stützstege 6 mit einer Riffelung 16 versehen sein, die quer zur Längsrichtung des Profilkörpers verläuft. Mit dieser Längsrlffelung wird verhindert, , daß sich die Isolierleisten in Längsrichtung in der Nut verschieben können. Um die Festigkeit der Verbindung zwischen den Isolierleisten 3 und den Profilschienen 1 bzw. 2 zu erhöhen, kann auf der Keilfläche 9 der Isolierleisten 3 eine Klebstoffschicht 17 aufgetragen sein. Diese Klebstoffschicht wird entweder durch eine Wärmebehandlung nach dem Einpressen der Isollerlelsten
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in die Nuten 5 aktiviert, oder sie besteht aus einem unter Druck aktivierbaren Klebstoff, so daß zugleich mit dem Einpressen der Isolierleisten 3 in die Nuten
5 die Klebstoffschicht 17 aktiviert wird. 5
In der Figur 2 ist das Herstellungsverfahren für e.nen erfindungsgetnäßen Profilkörper schematisch dargestellt. Aus den Profilschienen 1 und 2 sowie zwei Isolierleisten 3 wird der wärmeisolierende Profilkörper lose vormontiert. In den Hohlraum 12 dieses vormontierten Profilkörpers werden zwei Verformungsschienen oder Verformungsbänder 13 eingeführt. Diese Verformungsbänder 13 liegen an den Kanten der Stützstege 6 an. Im Anschluß daran wird zwischen die Verformungsschienen oder Verformungsbänder 13 ein Spreizwerkzeug 14, beispielsweise ein Spreizklotz gebracht. Dieser Spreizklotz wird in Längsrichtung durch den Hohlraum 12 des vormontierten Profilkörpers hindurchgezogen. Dabei wer- ' den die Verformungsschienen bzw. Verformungsbänder 13
entsprechend den Pfeilen 18 nach außen auseinandergedrückt, so daß sie an den Kanten der StützStege 6 angreifen und diese zu einer Kippbewegung entsprechend den Pfeilen 19 veranlassen. Eei ihrer Kippbewegung schieben die Stützstege 6 die Schenkel 4 der Isolier*· stege 3 in die Nut 5 hinein und sorgen für einen dichtenden Abschluß an der Andruckfläche 11. Das Umkippen bzw. die Verformung der Stützstege erfolgt mit einer solchen Kraft, daß die Stützstege 6 etwas die Höcker 7 der Isolierlölsten 3 verformen bzw. in sie eindringen. Hierdurch wird ein fester Halt des so hergestellten Profilkörpers erreicht.

Claims (5)

ANSPRÜCHE
1.) WSrmeisolierender Proti!körper, insbesondere zur Verwendung für Tür- oder Fensterrahmen, bestehend aus zwei Profilschienen, die durch ..:wei aus wärmeisolierendem Material bestehenden profilierten Isolierleisten (3) miteinander verbunden sind, wobei die Isolierleisten (3) mit ihren Schenkeln (4) in von L-förmlgen HaI-testegen (15) gebildete hinterschnittene Nuten (5) der Profilschienen (1, 2) eingreifen, und wobei die Nuten Q (5) mit einer Keilform und die Schenkel (4) der Isolierleisten mit einer entsprechenden Keilform ausgestaltet sind, und wobei die Isolierleisten (3) von Stütz-Stegen (6) in die Nut (5) gepreßt werden, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierleisten (3) auf der an dem Sütztsteg (6) anliegenden Seite mit einem in Längsrichtung abschnittsweise angeordneten oder durchlaufenden Höcker (7) versehen sind.
2.) WMrmeisolierender Profilkörper nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Isolierleisten (3) anc/ren-
30
35
-2-
zend zu den Höckern (7) mit Schrägflächen (8) versehen sind, die zu der KeilflMche (9) der Nut (5) in etwa senkrecht verläuft, und daß die Stützstege (6) an diesen Schräoflachen (8) fest anliegen.
3.) Wärmeisolierender Profiikörper nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Keilfläche (9) der Nut (5) in einem Winkel von etwa 60 Grad und die Andruckfläche (11) etwa senkrecht zu der Querschnittsachse (10) der Isolierleiste (3) verlaufen.
4.) Wärmeisolierender Profilkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützstege (6) an der an den Isolierleisten anliegenden 15
Fläche mit einer Riffelung (16) versehen sind, die quer zur Längsrichtung des Profilkörpers verläuft.
5.) Wärmeisolierender Profilkörper nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Keilfläche (9) und/oder die Andruckfläche (11) der Isolierleiste (3) eine Klebstoffschicht (17), insbesondere eine durch Druck oder Wärme aktivierbare Klebstoffschicht (17) aufgetragen ist.
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DE19808001963 1980-01-25 1980-01-25 Wärmeisolierender Profilkörper Expired DE8001963U1 (de)

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