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DE8001714U1 - Käsepresse - Google Patents

Käsepresse

Info

Publication number
DE8001714U1
DE8001714U1 DE19808001714 DE8001714U DE8001714U1 DE 8001714 U1 DE8001714 U1 DE 8001714U1 DE 19808001714 DE19808001714 DE 19808001714 DE 8001714 U DE8001714 U DE 8001714U DE 8001714 U1 DE8001714 U1 DE 8001714U1
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
cheese
press according
frame
cheese press
units
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE19808001714
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
DEJONGE AG ZUG CH
Original Assignee
DEJONGE AG ZUG CH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by DEJONGE AG ZUG CH filed Critical DEJONGE AG ZUG CH
Priority to DE19808001714 priority Critical patent/DE8001714U1/de
Publication of DE8001714U1 publication Critical patent/DE8001714U1/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01JMANUFACTURE OF DAIRY PRODUCTS
    • A01J25/00Cheese-making
    • A01J25/12Forming the cheese
    • A01J25/15Presses therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Husbandry (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Dairy Products (AREA)

Description

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6 -
Beschreibung
Die Erfindung bezieht siäh auf eine Käsepresse mit mindestens zwei in einerfi Gestell angeordneten Preßeinheiten, die jeweils einen an der Oberseite eines Rahmens angeordneten druckausübenden Teil, einen Träger zur Aufnahme Wenigstens einer Käseform» der· an der Stirnseite des Gestells einschiebbar, auf den drückausübende Teil ausgerichtet ist und wenigstens eine Käseform sowie einen dazu passenden Deckel aufweisen.
1^ Aus der DE-OS 26 09 097 ist eine Käsepresse dieser Art bekannt. Gie besteht im wesentlichen aus einer horizontal angeordneten länglichen Grundplatte, die auf ihrer gesamten Länge von einer Anzahl umgekehrt U-förmiger Rahmenteile überspannt wird. Die Rahmenteile laufen an ihren vertikalen Schenkelenden in U-förmige Ansätze aus, die die Längskanten der Grundplatte umfassen und eine Verschiebung der Rahmenteüe in Grundplatten-Längsrichtung zum Zwecke des Umstellens auf verschiedene Käsearten ermöglichen. An jedem Rahmenteil sind mehrere in Richtung der Grundplatte wirkende Kolben-Zylindör-Einheiten nebeneinander befestigt. Sie können in Zahl und Anordnung einstellbar sein.
Des weiteren weist die Käsepresse eine der Anzahl der
Rahaenelemente entsprechende Zähl von plattenförmigen
Trägern sowie Käseformen mit von Hand aufsetzbaren Deckeln auf. Die Anzahl der Käseformen entspricht der der Kolben-Zylinder-Einheiten* Jeder Träger ist zur Aufnahme einer oder mehrerer Käseformen nebeneinander, dihi 35
quer zur Grundplattenlängsachse ausgebildet und kann zur Zentrierung der Käseformen mit Haltestiften- oder
Leisten versehen sein. Der Abstand der Käseformen auf dem Träger entspricht dem Abstand der Kolben-Zylinder-Einheiten der Rahmenteile. Jeder Träger entspricht in seiner Länge dem Abstand zwischen zwei benachbarten Rahmenteilen.
Unterhalb der Grundplatte sind weiterhin zwei parallele Förderbänder von etwas größerer Länge als die Grundplatte angeordnet. Sie transportieren die Träger hintereinander von einem zum anderen Ende der Käsepresse bzw. der Grundplatte. Dabei sind die Träger leer oder mit leeren Käseformen bestückt. Am Ankunfts- oder Eingabeende der Grundplatte bzw. der Käsepresse ist eine Hubeinrichtung zum Anheben der Träger von der Ebene der Förderbänder zur Ebene der Grundplatte und eine Schiebereinrichtung zum Aufschieben der angehobenen Träger auf die. Grundplatte angebracht. Am anderen, dem Ausgabeende der Käsepresse ist eine der Hubeinrichtung entsprechende Absenkeinrichtung für die Träger vorgesehen.
Jeder auf die Höhe der Grundplatte angehobene Träger wird mit mehreren mit Käsebruch gefüllten und durch Deckel abgedeckten Käseformen bestückt. Im Falle eines Trägers mit bereits aufgesetzten Käseformen werden lediglich die letzteren mit Käsebruch gefüllt und abgedeckt. Anschließend erfolgt mittels der Schiebeeinrichtung das Aufschieben des vollbestückten Trägers auf die Grundplatte.
Die nachfolgenden Träger werden in gleicher Weise bestückt und auf die Grundplatte aufgeschoben, wobei sie die vorher aufgeschoberten Träger auf der Grundplatte in Richtung des Ausgabeetides der Käsepresse schieben. Sobald die Käsepresse gefüllt, d.h* der erste mit gefüllten Koseformen bestückte Träger unterhalb der Kolben-
Zylinder-Einheiten des letzten Rahmenteils angeordnet ist, wird der Beschickungsvorgang gestoppt. Es folgt nun das Pressen der mit Käsebruch gefüllten Käseforrren mittels der Kolben-Zylinder-EJnheiten.
Nach beendigtem Preßvorgang werden neue Träger in der soeben beschriebenen Weise bestückt' und auf die Grundplatte geschoben, wobei die bereits gepreßten Träger am Ausgabeende der Käsepresse auf die Absenkeinrichtung aufgeschoben werden. Der gepreßte Käsebruch wird sodann aus den Käseformen entfernt bzw. die gefüllten Käseformen von den Trägern entnommen, worauf diese von den Förderbändern wiederum zum Eingabe-
ende der Käsepresse transportiert werden. Der soeben beschriebene Zyklus beginnt von neuem.
Diese bekannte Käsepresse v/eist mehrere Nachteile auf. Aufgrund der Anordnung der Rahmenteile hintereinander
in Längsrichtung ist die Käsepresse mit nur einer Stirnseite versehen, durch welche hindurch sie mit sämtlichen Trägern beschickt werden muß. Obwohl die ersten, in die Käsepresse eingeschobenen Träger sofort für den Preßvorgang bereitstehen, kann dieser erst dann erfolgen,
wenn sämtliche Träger einer nach dem anderen in die Presse eingeschoben sind. Die dabei anfallenden Stillstandzeiten sind erheblich. Der ersteingeschobene Träger beispielsweise weist die längste, der Zeitdauer
des gesamten Beschickungsvorganges entsprechende Still-30
standzeit auf.
Die Produktivität der Käsepresse wird auch durch die Verwendung manuell aufsetzbarer Deckel auf die Käse-β η form beeinfcräöhfcigfc.
Weiterhin ist das Ausrichten der Käseformen auf die
ihnen zugeordneten Kolben-Zylinder-Einheiten nur mit großen Schwierigkeiten möglich. Die Käseformen können zwar mittels Haltestifte auf den Trägern in Abständen festgelegt werden, die denen der Kolben-Zylinder-Einheiten entsprechen. Jedoch ist ein genaues Ausrichten der Träger auf die Rahmenteile nur mit hohem
. Kostenaufwand möglich. Jeder Träger ist in seiner Positionierung relativ zu den Rahmenteilen von der genauen Ausrichtung sämtlicher vorhergehenden Träger abhängig. Geringe Abweichungen der Längenabmessungen der Träger addieren sich " und führen schnell zu Störungen verursachenden Ausrichtfehlern. Auch Ansammlungen von Rückständen der ausgepreßten Molke führen zu Ausrichtfehlern.
Bei jeder Umstellung auf eine andere Käseform müssen die in Längerir-htung der Käsepresse verschiebbaren
Rahmenteile bezüglich ihrer Abstände zueinander eben-
falls genauestens ausgerichtet werden. Das gleiche gilt für die Abstände der Kolben-Zylinder-Einheiten. Bar Zeitaufwand für beide Einstellvorgänge ist erheblich.
Die Käsepresse ist außerdem sehr störanfällig. Eei-
spielsweise besteht die Gefahr, daß die Träger beim
Aufschieben auf die und beim Verschieben entlang der Grundplatte an den seitlich in die Grundplatte hineinragenden Ansätze der Rahmenteile anstoßen bzw. hängenbleiben und somit ein weiteres Beschicken der Käsepres-
se unmöglich machen. In dieser Hinsicht ist die im Verhältnis zur Querausdehnung geringe Längenabmessung der Träger ungünstig. Die Störanfälligkeit der Käsepresse wird weiterhin dadurch erhöht, daß die Hub-, die Schiebe- und die Absenkeinriöhfcung drei verschiedene Be-
wegungsöysterrie darstellen, die aufeinander abgestimmt ablaufen müssen*
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Bedingt durch die Gesamtauslegung ist die Käsepresse ein sehr starres System, welches das Pressen jeweils nur einer Käseart mit zeitaufwendiger Umstellung auf
eine andere Käseart ermöglicht und keine Erweiterung 5
seiner Kapazität zuläßt.
Es ist Aufgabe der Erfindung, eine gattungsgemäße Käsepresse so weiterzubilden, daß sie bei einfacher Konstruktion und Bedienbarkeit eine hohe Anpassungsfähigkeit und Produktivität aufweist.
Dies wird bei einer gattungsgemäßen Käsepresse dadurch erreicht, daß die Preßeinheiten als selbständige Bauein-,,-heiten ausgebildet und so in dem Gestell angeordnet sind, daß ihre Stirnseiten nebeneinander zugänglich für das Einschieben der mit Käseformen beladenen Träger sind.
Die Preßeinheiten können infolge ihrer Anordnung mit «η ihren Stirnseiten nebeneinander jederzeit unabhängig von allen anderen Preßeinheiten mit den die gefüllten Käseformen aufweisenden Trägern beschickt werden. Durch die Ausbildung der Preßeinheiten als selbständige Baueinheiten, die jeweils alle zum Pressen erforderlichen Teile beinhalten, kann jederzeit unabhängig von allen anderen Baueinheiten der Preßvorgang unmittelbar nach dem Beschicken erfolgen. Es ist nicht mehr notwendig, mit dem Einleiten des Preßvorgange.s zu warten, bis die gesamte Käsepresse mit Trägern beschickt ist. Durch Wegfall der Stillstandszeiten wird die Produktivität der Käsepresse wesentlich erhöht.
Das Ausrichten eines Trägers auf das ihm zugeordnete druckausübende Teil wird nicht mehr di>rch Abweichungen
- 11 -
der* Längenabmessungen änderer Träger beeinflußts Die Störanfälligkeit der Käsepresse WiPd somit Vermindert .
Durch einfaches Hinzufügen weiterer selbständiger Bau* einheiten kann die Käsepresse sehr leicht in ihrer Kapazität erweitert Werden* Jede hinzugefügte neue BaU^ einheit kann darüberhinaus für das Pressen einer Unterschiedlichen Käseart ausgerüstet sein, so daß letzte endlich in einer Käsepresse eine Anzahl verschiedenster Käsearten gepreßt werden kann* Außerdem ist mit dieser Ausbildung und Anordnung der Preßeinheiten die Voraussetzung gegeben, die Käsepresse zu automatisieren*
Zur Erhöhung der Selbständigkeit jeder Baueinheit ist es vorteilhaft j dieselbe als mit Ausnahme einer offenen Stirnseite allseitig geschlossenen, im wesentlichen kastenförmigen Behälter auszubilden. Die Reinigung einer solchen Baueinheit beispielsweise kann intensiver, schnei ler und besser durchgeführt werden* Die Wandungen einer solchen Baueinheit verhindern ein Umherspritzen der Reinigungsflüssigkeit. Die nahezu geschlossene Bauweise ist für die Aufrechterhaltung einer konstanten Temperatur
für den zu pressenden Käsebruch günstig. 25
Vorzugsweise wird die Baueinheit mit einer Führungsein^ richtung für den Träger ausgebildet. Der Träger kann ohne Gefahr des Änstoßens oder Hängenbleibens in einem Arbeitsgang mühelos in die Baueinheit eingeschoben ... -
oder herausgezogen werden. Die Störanfälligkeit wird verringert und die Bedienbarkeit verbessert* Insbesondere dient die Führungseinrichtung zum seitlichen Ausrichten des Trägers auf das druckausübende Teil* Zum
Ausrichten in Einschubrichtung kann die Rückwand der 35
Baueinheit als Anschlag dienen.
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Hierbäi hat Sich eine Führungseinrichtung als günätig herausgestellt, die FuhrungsFlllen an der Innenseite eines Sodens der Baueinheit und Führungsleisten an einem Böden des Trägers aufweist.
Insbesondere bei Bestückung eines Trägers rftit mehreren Käseformen wird dieser vörteilhafterweise als ein die Käseformen zumindest zum Teil umfassender Formrahmen
. rt ausgebildet. Die Käseformen können in diesen Formrahmen passend eingesetzt werden, woduröh dieser Vorgang einfacher und schneller durchzuführen iet. Die Ausrichtung auf die druckausübenden Teile wird ebenfalls erhöhtί Gleichzeitig stellt ein solcher Formrahmen in Form eines Bodens mit einem äußeren umlaufen-
den Rand beispielsweise eine besonders einfache Konstruktion im Vergleich zu einem Träger mit Haltestiften dar. Außerdem kann die Reinigung leichter erfolgen.
Die Produktivität der Käsepresse kann in vorteilhafter Art dadurch erhöht werden, daß der Deckel der Käseform in Richtung auf die Käseform verschiebbar in der Baueinheit verbleibbar angeordnet ist. Das mühevolle und zeitraubende Aufsetzen des Deckels auf jede einzelne Käseform entfällt. In dieser Hinsicht ist die Befestigung des Deckels an dem druckausübenden Teil besonders günstig.
Gemäß 'einer vorteilhaften Ausbildung der Erfindung weist jede Baueinheit zwei oder mehr Preßeinheiten auf. Dadurch wird insbesondere die Produktivität der Käsepresse erhöht* Die Käseformen sämtlicher Preßeinheiten jeweils einer Baueinheit werden auf einem Träger ausgerichtet zusammengefaßt, in die Baueinheit eingeschoben und sodann gepreßt. Eine Kapazitätserweiterung
* gestaltet sich ebenfalls sehr1 kostengünstig Und schnell.. da durch Hinzufügen einer einzigen Baueinheit eine grössere Anzahl Von Preßeiriheiten effäßt wird*
5 Ein Gestell, in dem mindestens zwei Baueinheiten in horizontaler und/oder vertikaler Reihe, vorzugsweise sechs Baueinheiten in horizontaler* und vier Baueinheiten in Vertikaler Reihe angeordnet sind, stellt bezüglich des Platzbedarfs, der Zugänglichkeit und der übersichtlichiÖ keit eine vorteilhafte Lösung dar. Durch die Anordnung vöfi vier Reihen von Baueinheiten übereinander4 wird der
Iv Platzbedarf unter Wahrung der Zugänglichkeit auch zu den
obersten Baueinheiten verringert. Die Aufteilung in vier-Undzwanzxg Baueinheiten maximal erlaubt eine übersichtliehe Anordnung mit einer schnelleren Zugänglichkeit zu Reparaturzwecken beispielsweise.
Die beim Pressen des Käsebruchs herausgedrückte Molke wird Vorteilhafterweise dadurch aus der Baueinheit entfernt, daß der Boden derselben in Richtung zu ihrer Rückwand schräg nach unten verläuft, und am Boden in der Nähe der Rückwand Abflußöffnungen vorgesehen sind. Auch Reinigungsflüssigkeit kann durch diese Ausbildung leicht aus der Baueinheit ablaufen.
Eine besonders günstige Ausführungsform der Erfindung verwendet Baueinheiten, die in dem Gestell auswechselbar ausgebildet sind. Dadurch wird die Flexibilität hinsichtlich des Fressens unterschiedlicher Käsearten erhöht. Jede beliebige Anzahl von Baueinheiten kann zu jeder Zeit einfach und schnell mit Baueinheiten ausgetauscht werden, die für andere Käsearten ausgerüstet sind. Es ist möglich, Käse verschiedener Form mit unterschiedlichen Drücken verschieden lang zu pressen. Dies ist insofern besonders wichtig, da mit dieser Ausbildung neu auf dem Markt erscheinende Käsearten in kostengünstiger Weise in die Produktionspalette aufgenommen werden können.
D'as Gestell, in dem die Baueinheiten auswechselbar sind, kann verschiedenartig gestaltet ssin. Beispielsweise sind
. 14 -
* Anordnungen döttkbar·, bei denen die Baueinheiten nicht nur in streng horizontalen Und /öder Vertikalen Reihen gegüe^ derfc sind* Um die Baueinheiten besondere Schnell Und leicht auszuwechseln, Wenden sie Vorzugsweise als Einschubeinheiten ausgebildet, die in Abteilungen des Gestells einschiebe bar sind*
Vorzugsweise werden die einzelnen Abteilung des Gesteiis mit Ausnahme der offenen Stirnseiten durch Wände geschlos-
iö sen. Dadurch ist es möglich, die Baueinheiten als Kastenrahmen auszubilden, die infolge ihres geringen Gewichtes im Vergleich zur Stabilität besonders leicht zu handhaben sind. Gleichzeitig wird der Vorteil der intensiven und Um^ weltfreundlichen Reinigung nicht aufgegeben, da mit AuS-nähme der Stirnseite jeder Kastenrahmen von Wänden umschlossen ist.
Gemäß einer vorteilhaften Ausführung der Erfindung besteht der druckausübende Teil aus einer Zylinder-Kolben-Einheit mit einem Preßstempel am unteren Ende des Kolbens. Bei
dieser Ausführungsform wird durch die Zylinder-Kolben-Einheit über den Preßstempel Druck auf den Deckel der eingeschobenen Käseform ausgeübt. Der Deckel wird hierbei vorzugsweise am Preßstempel befestigt, kann aber auch in
einer anderen Art innerhalb der Baueinheit in Richtung 25
auf die Käseform verschiebbar angeordnet sein. Die Zylinder-Kolben-Einheit ist an eine Druckzuleitung innerhalb des Gestells bzw. dessen Abteilungen angeschlossen. Der individuelle Druck wird auf bekannte Weise mit Ventilen
oder dergleichen geregelt;
30
Zur Verbesserung des Preßvorganges im Hinblick auf das sichere und genaue Auftreffen des Deckels in die Öffnung, der Käseform wird vorteilhafterweise an der Zylinder-Kolben-Einheit mittels- eines Gewindes ein Verstellelement befestigt, art dem der Deckel in horizontaler und/oder vertikaler Richtung beweglich aufgehängt ist. Mit Hilfe des Verstellelementes kann die Stellung des Deckels nach Wunsch in horizontaler und/oder vertikaler Richtung exakt auf die
entsprechende Lage bzw. Höhe der Käseform ausgerichtet werden. Nach einer derartigen Justierung ist ein schnelles und störungsfreies Aufsetzen des Deckels auf die. Käse
form zum Pressen sichergestellt. In dieser Hinsicht ist 5
die bewegliche Aufhängung des Deckels an dem Verstellelement besonders günstig.
Eine vorteilhafte Ausbildung insbesondere des Verstellelements besteht darin, daß die Zylxnder-Kolben-Einheit 1^ mittels eines vertikalen Gewindebolzens mit einer Aufnahme verbunden ist, welche mittels mindestens einer ersten Stangen-Feder-Einheit einen Block hält, welcher als Aufnahme für eine zweite Stangen-Feder-Einheit dient wobei diese in einer anderen Ebene und senkrecht zur ersten Stangen-Feder-Einheit angeordnet ist und an der zweiten Stangen-Feder-Einheit der Deckel befestigt ist, wobei die Stangen in dem Block gleiten und die Federn zwischen dem Block und den Stirnwänden der Aufnahmen auf
den Stangen angeordnet sind.
20
Gemäß einer weiten Ausführungsforra wird die Baueinheit während einer Reinigung an der offenen Stirnseite verschlossen ausgebildet. Die Baueinheit kann somit besonders intensiv gereinigt werden. Die gesamte Reinigungsflüssigkeit verbleibt in der Baueinheit. !Benachbarte Baueinheiten oder die Umgebung allgemein werden nicht betroffen.
Eine vorteilhafte Weiterbildung besteht darin, daß die Käsepresse mit einer Reinigungseinrichtung versehen ist, die einen Träger mit einer Stirnwand aufweist und schublädenförmig in die Baueinheit einschiebbar ist. Es wird hierbei auf ein bereits vorhandenes Bauteil, nämlich der Träger, aurüekgegriffen und dessen leichte Einsöhiebbar-SS keife benufcisfc, wodurch die Konstruktion vereinfacht und die Bedienbafkeib verbessert wird.
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- 16 -
Um eine allseitige gründliche Reinigung
der Baueinheit su gewährleisten, werden vorzugsweise rotierende Kugelkcpfdüsen als Teil der Reinigungseinrichtung in das Innere der Baueinheit einge-
schoben.
Eine weitere Ausführungsform der Käsepresse weist eine Beschickungseinrichtung auf, die zum Beladen der Baueinheiten mit den Trägern vorteilhafterweise mit jeweils wenigstens einer Baueinheit in Einschubrichtung des Trägers fluchtend angeordnet ist. Dies erlaubt ein nahtloses Einschieben der Träger von der Beschickungsvorrichtung in die Baueinheiten - Eine an der Beschickungseinrichtung ausgebildete Führung erleichtert dieses Einschieben. Die Produktivität der Käsepresse wird insgesamt erhöht.
Bei größeren Käsepressen ist es günstig, die Beschickungseinrichtung gegenüber der offenen Stirnwand des Gestells vertikal und horizontal bewegbar anzuordnen.
Eine weitere Erhöhung der Produktivität kann dadurch er-
zielt werden, daß die Beschickungseinrichtung ein Trag-
element aufweist, das zur Aufnahme von sowohl Trägern
als auch Baueinheiten ausgebildet ist, welche von dem
- 17 -
Tragelement aus in die Baueinheiten bzw. Abteilungen des Gestells einschiebbar sind. Diese Maßnahme erlaubt darüberhinaus in besonders einfacher· Weise, die gesamte Käsepresse zu automatisieren.
Mit der beschriebenen Erfindung wird somit eine Käsepresse zur Verfügung gestellt, die bei einfacher Konstruktion und Bedienbarkeit eine hohe Anpassungsfähigkeit
und Produktivität aufweist.
10
Die Erfindung wird anhand der in den Figuren 1 bis 5 dargestellten Ausführungsbeispielen näher erläutert. Dabei zeigen:
1^ Fig. 1 eine perspektivische Ansicht einer Einschubeinheit mit herausgezogenem, Käseformen enthaltenden Formrahmen,
Fig. 2 eine Seitenansicht eines an einem Kolbenzylinder
beweglich aufgehängten Deckels,
Fig. 3 einen Querschnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2,
Fig. 4 eine perspektivische Ansicht einer Käsepresse mit einer Beschickungseinrichtung und
Fig. 5 eine perspektivische Ansicht einer auf der Beschickungseinrichtung angeordneten Reinigungs-30
einrichtung.
In Fig. 1 ist eine Einschubeinheit 1 dargestellt, die aus einem Kastenrahmen 2 besteht, der einen Boden 3 aufweist, von dem Stäbe 4 vertikal aufsteigen, die an 5 .
einer oberen Leiste 5 befestigt sind« Die obere Begrenzung des Käätenrahmens 2 bilden Querstäbe 6, von denen jeweils tswei näher zusammenstehen, wobei jeweils
- 18 -
in dem schmaleren Zwischenraum 7 zwischen zwei Stäben 6 je zwei Zyiinder-Kolben-Einheiten 8 angebracht sind, an deren unterem Ende, unterhalb der Stäbe 6 Deckel 9 befestigt sind. Der Boden 3 der Einschubeinheit 1 weist an seiner Innenseite Führungsrillen 10 auf- An dem Formrahmen 11, in den sechs Käseformen 12 eingesetzt sind, befinden sich auf der Unterseite Führungsleisten 13, die den Führungsrillen 10 am Boden 3 der Einschub-■.ginheit 1 entsprechen,-Die einteilige Käseform 12 weist perforierte Wände 14 auf und ist in ihrem oberen Randbereich 15 konisch nach außen erweitert.
Der Arbeitsablauf des Pressers geht folgendermaßen vor sich: Der Formrahmen 11, der mit einer bis sechs Käseformen 12 beschickt werden kann, wird ir. die Einschubeinheit 1 eingeschoben, wobei durch die in die Führungsrillen 10 eingepaßten Führungsleisten 13 eine exakte Ausrichtung des Formrahmens 11 in der Einschubeinheit 1, und somit eine genaue Zuordnung der Käseformen 12 zu den Deckeln 9, möglich ist. Der in den Käseformen 12 befindliche Käserbruch wird dann mit dem für die jeweilige gewünschte Käsesorte erforderlichen Druck gepreßt. Nach Abschluß des Preßvorgangs kann der Formrahmsn 11 problemlos an der Stirnseite 15 der Einschubeinheit 1 entnommen werden und der gepreßte Käsebruch ohne Anwendung weiterer Hilfsmittel aus den perforierten und mit Kunststoff beschichteten Käseformen 12 gekippt werden. Anschließend an das Pressen läßt man dann den Käse reifen.
Fig. 2 stellt eine Seitenansicht einer Deckelaufhängung 17 dar, die mit einer Zylinder-Kolben-Sinheit 8 an einem oberen Querstab 6 einer Einsohubeinheifc 1 befestigt Isfc· Die Deckelaufhängung 17 weist ein Verbindungselement 18 auf, an dem ein Gewindebolzen 19 angebracht
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ist» der dää Verbindungselement 18 mit eiltet· Aufnahme 20 Verbindet* Die Aufnähme 20 ist ihrerseiLts über Stiel Stängen-Föder-Syäteme 21 mit einem Block ΡΛ Verbunden. Durch den unteren Teil S3 des Blocks 22 führen Weitere & Sltängen-F'eder-Systeme 24, die zu den Stanjgen-Feder-Systemen 21 im rechten Winkel und in einer anderen Ebene angeordnet sind4 Die Stängen-Feder-!3ysteme 21 sind in dert Stirnseiten 28 der Aufnahme 20 und die Stangen-Feder-Systeme 24 in den Stirnseiten 25 der Aufnähme 26 befestigt. Der Deckel 9 ist mittels Schrauben·= bolzen 27 an der untersten Aufnahme 26 befestigt. Die jeweiligen Stangen 21a und 24a gleiten durch die entsprechenden Ausnehmungen im Block 22. Die auf den jeweiligen Stangen 21a und 24a angeordneten Federn 21b Und 24b grenzen an den Block 22 and an die Stirnseiten 25 und 28 der Aufnahmen 20 und 26 an. Der Deckel 9 kann in horizontaler Ebene in aufeinander senkrecht stehenden Richtungen bewegt werden, wobei die Stangen 21a und 24a im Block 22 gleiten und die Federn 21b
und 24b entsprechend nachgeben.
Fig. 3 zeigt einen Schnitt entlang der Linie III-III der Fig. 2. Die Deckelaufhängung ist somit im wesentlichen in Draufsicht dargestellt. Zu erkennen ist die kreuzförmige Anordnung der Aufnahmen 20 und 26 mit den jeweils zwei Stangen-Feder-Systemen 21 und 24. Alle Stangen 21a und 24a sind an den Stirnseiten 28 bzw. 25 der Aufnahmen 20 bzw. 26 befestigt. An der
Aufnahme 26 ist ein runder Deckel 9 befestigte 30
Die in den Figuren 2 und 3 gezeigte Deckelaufhängung ermöglicht somit eine präzise Justierung des Deckels in horizontaler Ebene. Mit Hilfe des Gewindebolzens
ist zusätzlich zu der horizontalen Justierung noch 35
eine vertikale Anpassung an beispielsweise unterschiedlich hohe Käseformen möglieh -.
- SO -
Fig« 4 zieigt eine perspektivische An&iäht einer Käse* Pr4OaSe 29, die in ElementbäUWeise 6 X 24 Einachubeitth&iten 1 in einem Gestell BÖ aufweist, Welches derart in Abteilungen unterteilt ist, daß sechs Eirischubeinheiten 1 in horizontaler Richtung und vier Einschubeinheiten 1 in vertikaler Richtung aufgebaut sind« Die Käsepresse 29 weist an ihren oberen Längsseiten Führungsschienen 31 auf, auf denen mittels Führungsbüchsen 32 eine Beschickungseinrichtung 33 in horizontaler Richtung verschiebbar ist. Weiterhin weist die Beschickungseinrichtung 33 vertikale Streben 34 auf, die an ihrem oberen Ende von einer horizontalen Strebe 35 begrenztwerden, an deren Unterseite die auf den Führungsschienen laufenden Führungsbüchsen 32 befestigt sind. Die Beschickungseinrichtung 33 ist auf Schienen 36, die parallel zur Längsseite der Käsepresse 29 am Boden angeordnet sind, aufgesetzt. Auf einer Hebeeinrichtung 37 sitzt ein Formrahmen 11 auf, in dem
sechs Käseformen 12 angeordnet sind. 20
Die Beschickungseinrichtung arbeitet auf die Weise, daß sie auf den Schienen 36 in horizontaler Richtung gleitet, gleichzeitig jedoch eine Hebeeinrichtung 37 aufweist;, die ei-! ne zu den Schienen 36 senkrechte, vertikale Bewegung ermöglicht. Auf diese Weise können die Formrahmen 11 mit den Käseformen 12 in die horizontal in Reihe angeordneten Einschubsinheiten eingefahren werden. Zur Beschickung der vertikal in der Käsepresse 29 angeordneten Einschubeinheiten 1 wird der Formrahmen 11 30
mittels der Hebeeinrichtung 37 an vertikalen Streben 34 in die richtige Höhe transportiert und dann in die Einschabeinheit 1 geschoben, wobei auf wünschenswerte Weise die genaue Position des Formrahmens 11 durch die Führungsrillen 10 in der Einschubeinheit 1 und den Führungsleisten 13 am Boden des Formrahmens siehergestellt ist. Mit Hilfe der Beschickungseinrich-^
- 21 «
tlttig 33 kann somit die gesätnte Käsepresse sowohl in vertikaler als äueh in horizontaler Richtung individuell je nach Bedarf schnell, rationell Und reibungslos mit den Farmrähmen 11, die jeweils mit gefüllten Käseformen 12 besetzt sind, beschickt werden* Die Beschickungseinrichtung ist jedoch auch geeignet, um die gesamten Einschubeinheiten in kürzester Zeit auszuwechseln, wodurch eine extreme Flexibilität bezüglich der Anpassung an die Produktion unterschiedlichster Käsesorten gewährleistet ist.
Wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, kann die Beschickungseinrichtung 33 auch mit einer Reinigungseinrichtung besetzt werden. Die Reinigungseinrichtung, die im wesentlichen einen Träger mit einer Stirnwand 38 und zwei rotierende Kugelkopfdüsen 39 aufweist, wird auf gleiche Weise, nämlich schubladenförmig, in die Einschubeinheiten 1 der Käsepresse 29 eingefahren, wie die mit Käseformen 12 belegten Formrahmen 11. Durch diese Anordnung 20
ist das sogenannte "clean-in-place-Verfahren" ermöglicht, bei dem es sich um ein besonders umweltfreundliches Reinigungsverfahren von Käsepressen handelt. Die Reinigungsflüssigkeit läuft, ebenso wie die ausgepreßte
Molke, in der Käsepresse durch eine leichte Schräg-25
stellung der Böden der Einschubeinheiten in Richtung zur Rückwand der Käsepresse ab, und wird dort durch zweckmäßig angeordnete öffnungen abgeleitet.
__ insgesamt stellt die erfindungsgeinäße Vorrichtung ein
zusammenhängendes System von Teilen dar, die organisch miteinander verbunden sind und dem schrittweisen funktioneilen Ablauf des Käsepreßverfahrens entsprechen. Mit der erfindungsgemäßen Forrichtung wird eine Käsepresse zur Verfügung gestellt, die auf ideale Weise einen reibungslosen und rationellen Ablauf des Preßverfahrens mit einer bisher im Stand der Technik nicht
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beschrlebefien AfipasSüngsfähigkeifc bezüglich der* Anpassung an' UHfeeröohiediichen PfeßbedifigUngen füi? die UrifcerschiedUGher1 Käsesörten kombiniert*

Claims (1)

  1. Schutzansprüche
    25 SO 36
    1. Käsepresse mit mindestens zwei in einem Gestell angeordneten Presseinheiten, die jeweils einen an der Oberseite eines Rahmens angeordneten druckausübehden Teil, einen Träger zur Aufnahme wenigstens einer Käseform, der an der Stirnseite des Gestells einschiebbar, auf den druckausübenden Teil ausgerichtet ist und wenigstens eine Käseform sowie einen dazu passenden Deckel aufweisen, dadurch gekennzeichnet , daß die Presseinheiten als selbständige Baueinheiten (1) ausgebildet und so in dem Gestell (30) angeordnet sind, daß ihre Stirnseiten nebeneinander zugänglich für das Einschieben der mit Koseformen (12) beladenen Träger
    — 2 —
    (11) sind.
    2. Käsepresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (1) als ein mit Ausnahme einer offenen Stirnseite allseitig geschlossener, im wesentlichen kastenförmiger Behälter ausgebildet ist.
    3- Käsepresse nach Anspruch 1 oder 2, dadurch g e kennzeichnet, daß die Baueinheit (1) mit einer Führungseinrichtung (10, 13) für den Träger (11) ausgebildet ist.
    4.Käsepresse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 3 , dadurch
    gekennzeichnet , daß die Führungseinrichtung (10,13) aas Führungsrillen (10) an der Innenseite eines Bodens (3) der Baueinheit (1) und aus Führungsleisten (13) an einem Boden des Trägers (11) besteht.
    ?. Käsepresse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis ^, dadurch gekennzeichnet , daß der Träger (11) als ein die Käseform (12) einer Baueinheit (1) zumindest zum Teil umfassender Formrahmen (11) ausgebildet ist, in den die Käseform (12) passend einsetzbar ist.
    6. Käsepresse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Deckel (9) der Käseform (12) in Richtung auf die Käseform (12) verschiebbar in der Baueinheit (1) verbleibbar angeordnet ist.
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    7< Käsepresse nach wenigstens einem deP Ansprüche 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet- f daß der* Deckel (9) an dem dfUckäUsübefidan Teil (8) befestigte ist*
    8, Käsepresse nach wenigstens einem der* Ansprüche 1 bis 7, dadurch gekennzeic hnet» daß jede Baueinheit (1) mindestens ?.wei, vorzugsweise sechs Preiieinheiten aufweist,
    9« Käsepresse nach Wenigstens einem der Anspruchs 1 bis 8f dadurch gekennzeichnet* f daß mindestens zwei Baueinheiten (1) in horizontaler Und/oder vertikaler Reihe, vorzugsweise sechs Baueinheiten (1) in horizontaler und vier Baueinheiten (1) in vertikaler Reihe in Elementbauweise in dem Gestell (30) angeordnet sind.
    10. Käsepresse nach wenigstens einem der Ansprüche 1 bis 9> dadurch gekennzeichnet , daß der Boden (3) der Baueinheit (1) in Richtung zur Rückwand der Baueinheit (1) schräg nach unten verläuft, und am Boden (3) in der Nähe der Rückwand Abflußöffnungen vorgesehen sindi
    11. Käsepresse nach insbesondere Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Baueinheit (1) in dem Gestell (30) auswechselbar ausgebildet ist,
    12. Käsepresse nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß jede Baueinheit (1) als eine an der Stirnseite des Gestells (30) in jeweils eine Abteilung des Gestells (30) einschiebbare Einschubeinheit (1) ausgebildet ist.
    13- Käsepresse nach Anspruch 12, dadurch g e k e η η· zeichnet, daß jede Abteilung des Gestells (30) mit Ausnahme einer offenen Stirnseite durch Wände geschlossen ist.
    14. Käsepresse nach Anspruch 12 oder Ί3, dadurch
    geketinzieichriet , daß die Baueinheit (1) als ein Kääterträhmen (2) ausgebildet ist*
    15* Käsepresse nach insbesondere Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der drückäUsübende Teil (8) aus einer Zylinder-Kolben-Einheit Und einem Preßstempei besteht.
    16* Käsepresse nach Anspruch 15* dadurch g e k e η η zeichnet, daß an der Zylinder-Kolben-^Einheit (8) mittels eines Gewindes (19) ein Verstellelement befestigt ist, an dem der Deckel (9) in horizontaler und/öder Vertikalsr Richtung beweglich aufgehängt ist.
    17. Käsepresse nach Anspruch 16, dadurch gekennzeichnet, daß die Zylinder-Kolben-Einheit (8) mittels eines vertikalen Gewindebolzens (19) mit einer Aufnahme (20) verbunden ist, welche mittels mindestens einer ersten Stangen-Feder-Einheit (21) einen Block (22)
    hält, welcher als Aufnahme für eine zweite Stangen-Feder-Eirheit (24·) dient, wobei diese in einer anderen Et ene und senkrecht zur ersten Stangen-Feder-Einheit (21) angeordnet ist und an der zweiten Stangen-Feder-Einheit (24)
    der Deckel (9) befestigt ist, wobei die Stangen in dem 25
    Block (22) gleiten und die Federn zwischen dem Block (22) und den Stirnwänden (25, 28) der Aufnahmen (20, 26) auf den Stangen angeordnet sind.
    18. Käsepresse nach insbesondere Anspruch 1, dadurch
    gekennzeichnet, daß die Baueinheit (1) während einer Reinigung an der offenen Stirnseite verschlossen ausgebildet ist.
    19- Käsepresse nach Anspruch 18, dadurch g e k e η η zeichnet, daß die Käsepresse mit einer Reinigungseinrichtung versehen ist, die einen Träger (11) mit einer Stirnwand (38) aufweist und sehubladenförmig in die Baueinheit (1) einschiebbar ist.
    30
    2O4 Käsepresse ttäch Anspruch 19, dadurch ge = kennzeichnet, daß an der Reinigungseinrichtung fcwei rotierende KUgeiköpfdüsen (39) angeordnet sihd.-
    21* Kaäepressa nach insbesondere Anspruch 1 mit Wenigstens einer Beschickungseinrichtung, dadurch gekennzeichnet, daß aum Beladen der BäUeirtheiten( 1 ) mit den Trägern(11) die Beschickungseinrichtung (33) und jeweils wenigstens eine Baueinheit (1) in Einschubrichtung des Trägers (11) miteinander fluchtend angeordnet sind*
    22* Käsepresse nach Anspruch 21, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungseinrichtung (33) gegenüber der offenen Stirnwand des Gestells (30) vertikal Und horizontal bewegbar angeordnet ist.
    23* Käsepresse nach Anspruch 21 oder 22, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschickungseinrichtung (33) ein Tragelement (37) aufweist, das zur Auf-
    ■20
    nähme von sowohl Trägern (11) als auch Baueinheiten (1) ausgebildet ist, welche von dem Tragelement (37) aus in die Baueinheiten (1) bzw. Abteilungen des Gestells (30) einschiebbar sind.
    25
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0459935A1 (de) * 1990-05-29 1991-12-04 Scanio Food Equipment A/S Entlader für eine Pressvorrichtung für die Fleischwarenverarbeitung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0459935A1 (de) * 1990-05-29 1991-12-04 Scanio Food Equipment A/S Entlader für eine Pressvorrichtung für die Fleischwarenverarbeitung

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