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DE8001496U1 - Vorrichtung zum mischen von schuettfaehigem feststoffmaterial mit einer fluessigkeit - Google Patents

Vorrichtung zum mischen von schuettfaehigem feststoffmaterial mit einer fluessigkeit

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DE8001496U1
DE8001496U1 DE19808001496 DE8001496U DE8001496U1 DE 8001496 U1 DE8001496 U1 DE 8001496U1 DE 19808001496 DE19808001496 DE 19808001496 DE 8001496 U DE8001496 U DE 8001496U DE 8001496 U1 DE8001496 U1 DE 8001496U1
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DE
Germany
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mixing container
cutting edge
mixing
liquid
sack
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DE19808001496
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SISTIG KURT 5000 KOELN
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SISTIG KURT 5000 KOELN
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Description

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Vorrichtung zum Mischen von schüttfähigem
Feststoffmaterial mit einer Flüssigkeit
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Mischen von in Säcken angefördertem schüttfähigen Feststoffmaterial mit einer Flüssigkeit in einem Mischbehälter.
J Auf verschiedenen technischen Gebieten besteht die Notwendigkeit, pulverförmiges Schüttgut mit einer Flüssigkeit zu mischen. Beispielsweise wird bei der Bierherstellung als Filterhilfsmittel eine Suspension aus Kieselgur und Wasser benötigt. Das Mischen der beiden Komponenten erfolgt vorwiegend in Rührwerken, denen das Feststoffmaterial im allgemeinen in Säcken verpackt von Hand zugestellt wird. Die in aller Eegel aus Papier oder Kunststoff bestehenden Säcke werden über der Einfüllöffnung des Mischbehälters üblicherweise von Hand mittels eines Messers aufgeschlitzt und in den Mischbehälter entleert. Bei einer derartigen Sackentleerung entsteht außerordentlich viel Staub, der für das Bedienungspersonal nicht nur eine starke Sichtbehinderung, sondern bei Dauereinwirkung auch eine Gesv.ndheitsgefährdung darstellt. Da das pulverförmige Feststoffmaterial erst im Bereich der im unteren Teil des Behälters angeordneten Rührwerksflügel und dort in überproportionaler Menge mit Flüssigkeit in Berührung kommt, ist die Bildung von Klumpen unvermeidbar. Außerdem sind die Rührwerksflügel einer starken mechanischen Beanspruchung und somit einem
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höben Verschleiß unterworfen.
Mit der vorliegenden Erfindung soll nun unter Vermeidung der gezeigten Nachteile die.Aufgabe gelöst werden, in Säcken verpackt angeliefertes Schüttgut staubfrei in einen Mischbehälter einau*- bringen und in diesem auf einfache Weise mit einer Flüssigkeit intensiv zu durchmischen»
Diese Aufgabe wird erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß sich der Einfüllöffnung des Mischbehälters ein zu dessen Boden trichterförmig geneigter Stützkörper mit mittiger Durchlaßöffnung anschließt, oberhalb derer eine Schneide angeordnet ist und in deren Bereich eine Speiseleitung für die Flüssigkeit mündet.
Die Erfindung ermöglicht es, jeden das zum Mischen bestimmte granulierte oder pulverförmige Schüttgut enthaltenden Sack von Hand oder per Förderband derart über der Einfüllöffnung des Mischbehälter abzulegen, daß er mit seinen Enden auf dem Stützkörper und entlang der Quermittellinie auf der Schneide aufliegt. Dabei Wird sogleich durch das auf die Schneide einwirkende Gewicht des Sackinhaltes der Sack an seiner Unterseite aufgeschlitzt, was zur Folge hat, daß der Sack auf die schräg nach unten verlaufende Wandung des Stützkörpers fällt und sich entleert* Das Feststoffmaterial wird unmittelbar, nachdem es die Durchlaßöffnung des Stützkörpers passiert hat, von den auf die Durcnlaßöffnurg gerichteten Flüssigkeitsstrahlen erfaßt, wodurch eine innige Durchmischung der beiden Medien hervorgerufen wird. Die zugeleitete Flüssigkeit steht unter einem hohen Druck, der bei etwa 5 bar liegt, aber auch größer sein kann. Die Menge der zuzuführenden Flüssigkeit ist vorzugsweise mittels Durchflußmengenmesser regelbar und richtet sich im wesentlichen nach Art und Korngröße des Feststoffmaterials sowie nach der gewünschten Konzentration der Suspension.
Die Einfüllöffnung des Mischbehälters entspricht in ihrer lichten Größe im wesentlichen der Länge und der Breite eines handelsüblichen Sackes, so daß dieser nach erfolgtem Auflegen auf den
Rand der Einfüllöffnung diese nach außen staubfrei abdeckt. Für kleinere Säcke läßt sich die lichte Größe der Einfüllöffnung erfinduiigsgemäß durch entsprechend bemessene Masken aus Gummi oder Kunststoff reduzieren. Derartige Masken liegen dichtend am Rand der normalen Einfüllöffnung an, so daß beim Entloeren des Sackes kein Staub aus dem Mischbehälter nach außen dringen kann.
Sobald der angelieferte Sack mit seinen Enden auf den Rand der Einfüllöffnung aufgelegt ist, knickt er entlang der Querachse nach unten ein und drückt mit seinem Füllgewicht entlang der auberen Knicklinie an der Sackunterseite auf die Schneide, so daß diese den Sack an der Unterseite aufschlitzt. Bei fortschreitender Sackentleerung, das heißt bei abnehmender Füllmenge, wird das auf die Schneide einwirkende Gewicht immer geringer. Dies bedeutet, daß sich bei nahezu vollständiger Sackentleerung die Oberseite des Sackes druckfrei auf die Schneide auflegt und von dieser nicht aufgeschnitten wird, so daß diese Sackseite unversehrt die Einfüllöffnung abdeckt und auf diese Weise eventuell aufgewirbelten Staub im Mischbehälter zurückhält.
Die Schneide ist erfindungsgemäß unterhalb der durch den Rand der Einfüllöffnung festgelegten Ebene angeordnet. Aufgrund dieser Anordnung biegt sich der mit seinen Enden auf den Rand der Einfüllöffnung abgelegte Seek, ehe er mit der Schneide in Berührung kommt, im Bereich seiner Querachse ein Stück durch, so dab seine Unterseite eine das Aufschlitzen begünstigende Vorspannung erhält. Außerdem wird ein zuverlässiges und schnelles Aufschlitzen des Sackes auch dadurch gefördert, daß die Schneide erfindungsgemäß zackenförmig ausgebildet ist und somit auf jede Zackenspitze ein relativ hoher, vom Füllgewicht des Sackes bestimmter Druck einwirkt.
tin einfach ausgebildeter Stützkörper besteht erfindungspemMi aus zwei zueinander und gegen den Boden des hischbehalters trichterförmig geneigt angeordneten, zwischen ihren unteren, parallel zur Schneide verlaufenden Längsrändern eine Durchlaßöffnung; bildenden plattenförmigen Auflageelementen« Die Fließgeschwindigkeit
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des aus dem aufgeschlitzten Sack sich ergießenden Feststoffmaterials wird durch den Neigungswinkel, den die Auflageelemente mit der Horizontalen bilden, bestimmt.
Kach einem weiteren Merkmal der Erfindung kann der Stützkörper so ausgebildet sein, daß jedes Auflageelement aus senkrecht zu seinen Längsrändern verlaufenden Rohren besteht, die an eine zentrale Speiseleitung für die Flüssigkeit angeschlossen sind. Derartig angeordnete Rohre erfüllen zwei Funktionen zugleich: Einerseits vermitteln sie den Auflageelementen eine höh» Stabilität und Verwindungssteifigkeit, und andererseits dienen sie als Leitungen, in denen die zum Herstellen der Suspension erforderliche Flüssigkeit direkt in den Bereich der Durcblaßöffnung geführt wird.
Erfindungsgemäß sind die Rohre des einen Auflageelementes gegenüber den Rohren des anderen Auflageelementes seitlich versetzt angeordnet. Dadurch ist in vorteilhafter Weise erreicht, daß sich die Flüssigkeitsstrahlen des einen Rohr-Auflageelementes in fingerartigem Eingriff mit den Flüssigkeitsstrahlen des anderen Rohr-Auflageelementes zu einem Flüssigkeitsstrahlbündel vereinigen, welches die aus dem aufgeschlitzten Sack strömenden Feststoffmaterialteilchen unmittelbar im Bereich der Durchlaßöffnung erfaßt, so daß eine intensive Durchwirbelung der beiden Mischkomponenten erfolgt.
Gemäß der Erfindung können die Auflageelemente so ausgebildet sein, daß der Abstand zwischen ihren die Durchlaßöffnung bildenden Längsrändern veränderbar ist. Auf diese Weise laßt sich die Durchlaßöffnung in ihrem Querschnitt genau auf diejenige Durchlaufmenge an Feststoffmaterial einstellen, die für eine bestimmte! Konsistenz der Suspension erforderlich ist. |
Wach einem weiteren Merkmal der Erfindung verzweigt sich die die | löschflüssigkeit heranführende Speiseleitung in mindestens zwei | in den Mischbehälter hineinragende Auslaufleitungen, wodurch | eine gute Verteilung der Flüssigkeit erreicht ist. Beispielsweise|
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ist unterhalb jedes Auflageelementes je eine auf den Bereich der Durchlaßöffnung gerichtete Auslaufleitung angeordnet.
Ein weiteres Kennzeichen der Erfindung besteht darin, daß jeder Leitungsmündung der in den Mischbehälter hineinragenden Speiseleitung oder deren Auslaufleitungen eine in Strömungsrichtung des aus der jeweiligen Leitung austretenden Flüssigkeitsstrahles liegende Leitschaufel zugeordnet ist. Vorzugsweise ist eine solche Leitschaufel in bezug auf die zugeordnete Leitungsmündung konkav ausgebildet. Derartige Leitschaufeln fangen die auf die Seitenwände des Mischbehälters gerichteten, mit Feststoffmaterial teilchen vermischten Flüssigkeitsstrahlen auf und lenken sie zur Behältermitte hin. Auf diese Weise entsteht eine besonders turbulente Aufwirbelung der die Suspension bildenden Gemischanteile.
Weiterhin ist die Erfindung dadurch gekennzeichnet, daß an den Mischbehälter eine Pumpe angeschlossen ist, deren Förderleitung ein Zwiwegeventil besitzt, welches wahlweise entweder den Weg zur Verbrauchsstelle der Suspene-.on oder den zum Mischbehälter freigibt. Im allgemeinen wird die im Mischbehälter erfindungsgetnäß erzeugte Suspension direkt der Verbrauchsstelle zugeleitet. Sie kann aber auch erst einmal in mindestens eine zum Mischbehälter zurückführende Umlaufleitung gepumpt und somit zum Zwecke besonders intensiver und gleichmäßiger Durchmischung ihrer beiden Komponenten erneut in Bewegung gebracht werden, ehe sie zur Verbrauchsstelle gefördert wird. Außerdem ist eine teilweise Entmischung der beiden Gemischanteile nicht völlig auszuschließen für den Fall, daß aus irgendeinem Grunde eine bestimmte Menge der hergestellten Suspension nicht sofort verbraucht wird, sondern eine Zeitlang im Mischbehälter zurückbleibt. Auch in diesem Fall kann die im Behälter verbliebene Menge in den Umlauf gepumpt und auf diese Weise wieder innig durchmischt werden.
Erfindungsgemäß mündet die von der Pumpe zum Mischbehälter führende Förderleitung unterhalb des Stützkörpers in den Mischbehälter. Diese Mündungsstelle hat den Vorteil, dall die das Fest<ßtöffmaterlal aufnehmende Ablaufwandung des Stützkörpers von
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jeglicher Feuchtigkeit freigehalten und außerdem das aus aesr Umlauf zugefuhrte Gemisch im Spritz-strahl unmittelbar mit der gerade neu entstehenden Suspension intensiv vermischt wird.
Schließlich ist das in den Mischbehälter mündende Ende jeder "üielauxleitung zn vorteilhafter Weise als Verteilerendstück, ii.scesondere als zum freien Ende hin trompetenförmig sich erweiterndes Verteilerendstück ausgebildet. Die gleichmäßige strahlenförmige Verteilung der Flüssigkeit läßt sich überdies noch dadurcc günstig beeinflussen, daß das Verteilerendstück in mehrere Strömungskanäle unterteilt ist.
Die Erfindung wird nachfolgend anhand eines Ausfü^rungsbeispiels des näheren erläutert. In df Zeichnung zeigen: Fig. 1 eine erf indungsgemälie Mischvorrichtung in Seitenansicnt, Fig. 2 dieselbe Mischvorrichtung, gesehen in Richtung des rfei-
les X gemäß Fig. 1, und
Fig. 3 eine auf den Rand der Einfüllöffnung aufsetzbare Kasxe in perspektivischer Darstellung.
Die Mischvorrichtung besitzt ein auf Stützfüßen 2 ruhendes Gehäuse 1, das durch eine Trennwand 3 in einen Mischbehälter ·* und eine Pumpenkammer 5 unterteilt ist. Der Boden des Misc:othälters 4 besteht aus zwei von den Seitenwänden 10 und 11 zur Bc ienmitte hin abfallenden, eine Ablaufrinne 14 bildenden 3Od^rteilen 12 und. 13- Die Ablauf rinne 14 mündet in einen die Trennwand 3 durchsetzenden Ausflußstutzen 15»·
Der Mischbehälter 4 beeitzt an seiner Oberseite eine Einfülleffnung 16, von welcher aus sich in den Behälterinnenraum zwei zueinander und gegen den Boden des Mischbehälters 4 trichterförmig geneigt angeordnete, zwischen ihren unteren Langsranderr. eine Durchlaßoffnung 17 bildende Auflageelemente 18 und 19 erstrecken. Jedes Auflageelement 18 bzw. 19 besteht aus mehreren, irr. Abstand parallel zueinander angeordneten Rohren 20 bzw. 21 und einei iiese von oben abdeckenden Platte 41. Die Rohre 2C des Auflapeflemertee 18 sind in bezug auf die Rohre 21 des Auf lflReelef.enteö 19 auf
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Lücke angeordnet j das heißt, die Rohre 20 besitzen mit den gegenüberliegenden Rohren 21 keine gemeinsamen Fluöhtebenen« Die jeweils au einem der beiden Auflageelemente 18 und 19 gehörenden Rohre 20 und 21 sind an je eine der beiden Auslaufleitungen 28 und 29 angeschlossen, welche von einer die Mischflüssigkeit heranführenden Speiseleitung 26 abzweigen. In die Speiseleitung 26 ist ein zentral steuerbares Ventil 27 eingeschaltet. Der Speiseleitung 26 kann auch ein nicht dargestellter Durchflußmengenregler zugeordnet sein*
Die Vorderwand 6 des Mischbehälters 4 geht oberhalb der Einfüllöffnung 16 in eine nach außen abgebogene Stoßschiene 7 über. Am hinteren Längsrand der Einfüllöffnung 16 verläuft parallel zur Stoßschiene 7 eine Rammwand 8, die schräg zur Horizontalen angeordnet ist und deren Höhe etwa der Dicke eines mit Feststoffmaterial gefüllten Sackes 9 entspricht.
In der Mitte der Einfüllöffnung 16, etwas unterhalb der durch die oberen Längsränder der Auflageelemente 18 und 19 festgelegten Ebene ist eine zu diesen Längsrändern parallel verlaufende feststehende Schneide 22 angeordnet, die sich über die gesamte Tiefe der Einfüllöffnung 16 erstreckt und die in ihrer Länge etwa der Breite eines mit Feststoffmaterial gefüllten Sackes 9 entspricht*
Im Mischbehälter 4 ist in Bodennähe entlang den Seitenwänden 10 und 11 je eine zum Innenraum konkav verlaufende Leitschaufel 23 mjt einem schräg nach oben gerichteten Wandteil 24 und einem weitgehend horizontal verlaufenden Wandteil 25 angeordnet.
Unterhalb jedes Auflageelementes 18 bzw. 19 ragt in den Mischbehälter 4 je eine der beiden Umlaufleitungen 35 und 36, welche
von einer Förderleitung 31 ausgehen, die ihrerseits über eine | Pumpe 30 an den Ausflußstützen 15 angeschlossen ist* Am Austritts^
ende jeder Umlauf leitung 35 bzw. 36 befindet sich ein zum freien .1
Ende hin trompetenfÖrmig sich erweiterndes Verteilerendstück 37, %
das austrittsseitig einige durch Wandabschnitte 38 voneinander ;
getrennte Strömungskanäle 39 enthält. I
In die Förderleitung 31 sind zwei automatisch oder Von hand steuerbare Ventile 32 und 34 eingeschaltet, durch deren Betätigung die Förderleitung 31 wahlweise entweder mit der zur Verbrauchsstelle der Suspension führenden Leitung 33 oder mit den zum Mischbehälter 4 zurückführenden Umlaufleitungen 3b und 36 verbindbar ist4 Die Steuerung der Ventile 27, 32 und 34 erfolgt zentral von dem Schaltkasten 40 aus»
Die erfindungsgemäße Mischvorrichtung arbeitet wie folgt. Die das zum Mischen vorgesehene Feststoffmaterial enthaltenden Säcke 9 Werden von Hand oder mittels Förderband der Mischvorrichtung zugestellt* Im vorgesehenen Zeittakt werden die Säcke 9 nacheinander in den Mischbehälter 4 entleert. Zu diesem Zweck wird jeder Sack 9 längsseitig zwischen der Stoßschiene 7 und der Rammwand über der Einfüllöffnung 16 abgelegt, und zwar derart, daß er lediglich mit seinen Enden auf den Auslaufleitungen 28 und 29 aufliegt und demzufolge überjden größten Teil seiner Länge die Einfüllöffnung 16 überspannt. Bereits in diesem Augenblick drückt sich der Sack 9 aufgrund seines Füllgewichtes im Bereich der Querachse nach unten durch und berührt mit der Sackunterseite die Schneide 22, durch welche der Sack 9 unverzüglich über seine | gesamte Breite aufgeschlitzt wird. In vollem Materialstrom beginnt sich der Sack 9 zu entleeren, wobei sich jede der beiden auseinanderklaffenden Sackhälften auf das zugeordnete Auflageelerr.ent 18 bzw. 19 auflegt.
In demselben Augenblick, in dem der Sack 9 beim Ablegen über der | Einfüllöffnung 16 mit seinen Enden die Auslaufleitungen 28 und | 29 der Speiseleitung 26 berührt, wird ein den Flüssigkeitszulauf I einschaltendes Signal ausgelöst. Somit wird das dem Sack 9 entströmende Feststoffmaterial beim Durchtritt durch die Durchlaßt öffnung 17 sofort von den unter hohem Druck aus den Rohren 20,21 austretenden Flüssigkeitsstrahlen erfaßt, wodurch eine innige Durchmischung der festen und flüssigen Mischanteile erfolgt. Aufgrund der Anzahl der die beiden Auflageelemente 18 und 19 bil-| denden Rohre 20,21 entsteht eine entsprechend groiie Anzahl einzelner Mschströme, die sich aufgrund des Strömungsdruckes bis
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zur jeweils gegenüberliegenden Seitenwand 10 bzw. 11 des Mischbehälters 4 erstrecken, wo sie auf die Leitschaufeln 23 auftref" fen und zur Behältermitte hin umgelenkt werden,
Die im Mischbehälter 4 erzeugte Suspension wird von der Pumpe 30 durch den Ausflußstutzen 15 in die Förderleitung 31 abgesaugt, ßoll die Suspension direkt der zur Verbrauchsstelle führenden Leitung 33 zugeleitet werden, so wird das Ventil 34- geschlossen und das Ventil 32 geöffnet. Ist jedoch eine nochmalige Durchraiechung der Suspension vorgesehen, so wird das Ventil 32 in ßchließ- und das Ventil 34 in üffnungsstellung gebracht. Die Suspension gelangt dann von der Förderleitung 31 in die beiden Umlaufleitungen 35 und 36 und durch diese zurück in den Mischbehälter 4. Die in den Umlauf gebrachte Suspension steht unter dem Förderdruck der Pumpe 30 und wird mit diesem Druck durch die Verteilerendstücke 37 in den Bereich der Durchlaßöffnung 17 gespritzt. Sofern zur selben Zeit die Herstellung neuer Suspension noch oder wieder im Gange ist, findet eine durchaus erwünschte Vermischung der im Umlauf eingebrachten mit der gerade neu ent-Btehenden Suspension statt.
Die lichte Größe der Einfüllöffnung 16 ist abgestimmt auf die größten handelsüblichen Säcke 9« Erfindungsgemäß können im Bedarfsfall aber auch kleinere mit Feststoffmaterial gefüllte Backe staubfrei in den Mischbehälter 4 entleert werden. In die-Bem Falle wird auf den Rand der normalen Einfüllöffnung 16 eine Maske 42 gemäß Fig. 3 aufgesetzt, deren von der rahmenförmigen Deckplatte 44 begrenzter Ausschnitt 43 kleiner ist als die lichte Größe der Einfüllöffnung 16. Die Deckplatte 44 geht an den beiden längsseitigen Rändern ihres Ausschnittes 43 in je eine zur Plattenebene senkrecht nach unten verlaufende Seitenwand 45 bzw. 46 über. Eine solche Seitenwand 45 bzw. 46 hat die Form eines gleichschenkligen, sich nach unten verjüngenden Trapezes mit einer langen Parallelseite 47 und einer kurzen Parallelseite 48. Jede Seitenwand 45 bzw. 46 besitzt einen zur Symmetrieachse koaxial verlaufenden Schlitz 50, der von der kurzen Parallelseite 48 ausgeht und last bis zu der langen Parallelseite 47
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heranreicht* Beim Einsetzen der Maske 42 in den Mischbehälter 4 gleiten die beiden Schlitze 50 über die feststehende Söhneide 22« Sei Vollständig eingeschobener1 Maske 42 liegt die rähmenförmige Deckplatte 44, die an ihrer Unterseite mit einer Gummiäuflage
versehen sein kann, auf dem Rand der1 Einfüllöffnung 16, während die Seitenwände 45 und 46 entlang der gesamten Länge ihrer
Schenkel 49 dicht au den Platten 41 dt>r Auflageelemente 18 und 19 anliegen»
Der in jeder Seitenwand 45 bzw* 46 vorzusehende Schlitz 50
braucht dann, wenn die Schneide 22 herausnehmbar angeordnet ist, nicht unbedingt als nahezu über die gesamte Höhe der Seitenwand sich erstreckender Einschubschlitz ausgebildet zu sein, sondern kann auch die Form eines endseitig geschlossenen Schlitzes aufweisen, der bei eingesetzter Maske 42 in Höhe der Schneide 22
verläuft und in seiner Länge lediglich der einfachen oder doppelten Breite der Schneide 22 entspricht. Allerdings muß dann die Schneide 22 vor dem Einsetzen der Maske 42 herausgenommen werden.

Claims (1)

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    Schutzansprüche :
    1. Vorrichtung zum Mischen von in Säcken angefördertem schüttfähigen Feststoffmaterial mit einer Flüssigkeit in einem Mischbehälter,
    dadurch gekennzeichnet, daß der Mischbehälter (4) an seiner Oberseite eine mit einem Stützrand für die Enden des zu entleerenden Sackes (9) versehene, in ihrer Tiefe im wesentlichen der Breite des Sackes entsprechend^ Einfüllöffnung (16) besitzt, welcher sich ein zum Boden des Mischbehälters (4) trichterförmig geneigter Stützkörper mit mittiger Durchlaßöffnung (17) anschließt, oberhalb derer eine Schneide (22) angeordnet ist und in deren Bereich eine Speiseleitung (26) für die Flüssigkeit mündet.
    2. Vorrichtung nach Anspruch I1
    gekennzeichnet durch eine auf den Rand der Einfüllöffnung (16) aufsetzbare, deren lichte Größe reduzierende Maske (42), die eine mit einem rechteckigen Ausschnitt (4?) versehene rahmenförmige Deckplatte (44) besitzt, welche an ihren längsseitigen Ausschnitträndern in je eine nach unten abgewinkelte, trapezförmig sich verjüngende Seitenwand (45*46) übergeht, die in Form und Größe dem Querschnitt des von den Auflageelementen (18,19) des Stützkörpers begrenzten Trichters entspricht und einen zu ihre Symmetrieachse koaxial verlaufenden Schlitz (50) aufweist, der als Durchlaß für die Schneide (22) dient.
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    3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Schlitz (50) von der kurzen Parallelseite (48) der trapezförmigen Seitenwand (45,46) her zugänglich ist.
    4. Vorrichtung v.ach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (22) zackenförmig ausgebildet ist.
    5. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (22) eir>e der Sackbreite entsprechende Länge aufweist.
    6. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (22) unterhalb der durch den Rand der Einfüllöffnung (16) festgelegten Ebene angeordnet ist.
    7. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (22) endseitig am Mischbehälter (4) befestigt ist.
    8. Vorrichtung nach Anspruch 7» dadurch gekennzeichnet, daß die Schneide (22) auswechselbar angeordnet ist.
    9. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Stützkörper aus zwei zueinander und gegen den Boden des Mischbehälters (4) trichterförmig geneigt angeordneten, zwischen ihren unteren, parallel zur Schneide (22) verlaufenden Längsrändern eine Durchlaßöffnung (1?) bildenden plattenförmigen Auflageelementen (16,19) besteht«
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    10. Vorrichtung nach Anspruch 91 dadurch gekennzeichnet* daß der Abstand Zwischen den die DUrChiäßb'ffnung (17) bildenden Längs rändern der Auflageeiemente (18*19) Veränderbar ist*
    lit Vorrichtung nach Anspruch 9* dadurch gekennzeichnet* daß jedes Auflageeleraent (18,19) aus senkrecht zu seinen Längsrändern Verlaufenden Rohren (20*21) besteht* die an eine zentrale Speiseleitung (26) für die Flüssigkeit angeschlossen sind.
    12. Vorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet* daß die Rohre (20) des einen Auflageeleraentes (18) gegenüber den Rohren (21) des anderen Aufli-geelementes (19) seitlich versetzt angeordnet sind.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dali sich die Speiseleitung (26) in mindestens zwei in den Mischbehälter (4) hineinragende Auslaufleitungen (28*29) verzweigt.
    14. Vorrichtung nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet* daß die Auslaufleitungen (28,29) den Stützrand für die Enden des Sackes (9) bilden.
    15. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Leitungsmündung der in den Mischbehälter (4) hineinragenden Speiseleitung (26) oder deren Auslaufleitungen (28,29) eine in Strömungsrichtung des aus der jeweiligen Leitung austretenden Flüssigkeitsstrahles liegende Leitschaufel (25) zugeordnet ist.
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    16< Vorrichtung nach Anspruch 15* dadurch gekennzeichnet, daß jede Leitschaufel (23) in beSäüg auf die zugeordnete Leituügsmündung der Speiseleitung (26) öder deren Ausläufleitungen (28,29) konkav ausgebildet ist*
    17* Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß an den Mischbehälter (4) eine Pumpe (30) angeschlossen ist, deren Förderleitung (31) edn Zweiwegeventil besitzt, welches wahlweise entweder den Weg zur Verbrauchsstelle der Suspension oder den zum Mischbehälter (4) freigibt.
    18. Vorrichtung nach Anspruch 1?» dadurch gekennzeichnet, daß die zum Mischbehälter (4) führende Förderleitung (3135361 unterhalb des Stützkörpers in den Mischbehälter (4) mündet.
    19. Vorrichtung nach Anspruch 18,
    dadurch gekennzeichnet, |
    daß das in den Mischbehälter (4) mündende Ende der Förderleitung (31,35,36) als Verteilerendstück (37) ausgebildet ist.
    20. Vorrichtung nach Anspruch 19» f dadurch gekennzeichnet, daß sich das Verteilerendstück (37) zum freien Ende hin trompetenförmig erweitert.
    Vorrichtung nach Anspruch 19» dadurch gekennzeichnet, daß das Verteilerendstück (37) in mehrere Strömüngskänale (39)| unterteilt ist.
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