DE8000844U1 - Einrichtung zum Vernebeln flüssiger Farbe - Google Patents
Einrichtung zum Vernebeln flüssiger FarbeInfo
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- B05B5/025—Discharge apparatus, e.g. electrostatic spray guns
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Description
Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zum Vernebeln flüssiger
Farbe, insbesondere einen Lackzerstäuber, mit einer um eine
Zentralachse rotierbaren Zerstäuberglocke, die auf ihrer axial vorderen Stirnseite eine ringförmige, koaxiale überströmungsfläche
und an ihrem Grund einen zentralaxialen Durchbruch aufweist sowie über dem Grund mit einem rotationssymmetrischen
Umlenkteil versehen ist, das mit der Rückseite seines Zentrums dem Durchbruch gegenübersteht und mit seinem radial äußeren
Rand der überStrömungsfläche benachbart ist, wobei der Zwischenraum
zwischen dem Umlenkteil und dem Grund mit dem freiliegenden Glockenraum oberhalb der überströmungsflache flüssigkeitsleitend
verbunden ist; und mit einer am freien Ende eines koaxialen Farbzuführrohres sitzenden Düse, die in den Zwischenraum
ragt und gegenüber dem Zentrum des Umlenkteils ausmündet.
Bei einer vorbekannten Einrichtung dieser Art ist deren Zerstäuberglocke mit einem im wesentlichen kreisscheibenförmig
en Umlenkteil versehen, das auf seiner Vorderseite eine konkave, schwach konische Stirnfläche und auf seiner Rückseite
eine kegelige Nabe aufweist, die der Düsenöffnung mit Abstand gegenüberliegt. Der Rand des Umlenkteiles ragt frei über ein
mit ihm verbundenes ringförmiges Befestigungsteil hinaus vor den radial inneren Rand der überströmungsflache, von der er
140180
Telefonische Auskünfte und Aufträge sind nur nach schriftlicher
Bestätigung verbindlich
• JL. · · *
einen gewissen Abstand hält, der aber geringer ist als die axiale Ausdehnung der konkaven überStrömungsfläche , so daß das
ganze Umlenkteil innerhalb der Glocke liegt. Das vom radial inneren Umfang der Glocke eingespannte elastische Befestigungsteil
weist mehrere, gleichmäßig auf seinen Umfang verteilte radiale Kanälchen auf, die der Rückseite des Randes des Umlenkteiles
benachbart sind und tangential auf den inneren Rand der Überströmungsfläche ausmünden. Die Farbe strömt daher
axial aus der Düse in den vom Befestigungsteil umschlossenen Zwischenraum zwischen Umlenkteil und Glockengrund, wo der
Farbstrom von der Nabe des Umlenkteiles radial umgelenkt wird, worauf die Zentrifugalwirkung des mit der Glocke rotierenden
Umlenkteiles auf den umgelenkten Farbstrom einsetzt und dafür sorgt, daß die Farbe auf der Rückseite des Umlenkteiles zu
deren Rand fließt, wo sie durch die Kanälchen auf die Überströmungsfläche
der Glocke gelangt.
An dem Umlenkteil der bekannten Einrichtung ist nachteilig, daß (auch bei einem elektrostatischen Betrieb der Einrichtungdann
entladene) Partikel der zu Nebel zerstäubten Farbe durch Sog auf die Vorderseite des Umlenkteiles gelangen, wo sie nicht abgeschleudert
werden, falls die Farbe wie bei Lacken ein leicht flüchtiges Lösungsmittel enthält, das nach dem Vernebeln der Farbe verdunstet
oder verdampft und die Farbe auf der Vorderseite des Umlenkteiles haften läßt. Auch bei wässrigen Farben setzen sich
Nebi-tr-öpfchen auf der Vorderseite des Umlenkteiles
ab, welche wegen des Antrocknens
infolge Wasserverd"ünstung nicht
abgeschleudert werden. Diese auf der Vorderseite des Umlenkteiles sitzen gebliebenden Farbpartikel müssen vor einem Farbwechsel entfernt werden, wozu bei der bekannten Einrichtung ein Kapillarrohr einer Spüleinrichtung dient, aus dem ein organisches bzw. wässriges Lösungsmittel auf die Vorderseite des Umlenkteiles gespritzt wird, bevor die Einrichtung mit der neuen Farbe beschickt wird. Das erfordert außer dem empfindlichen Kapillarrohr einen besonderen Zeitaufwand beim Farbwechsel.
infolge Wasserverd"ünstung nicht
abgeschleudert werden. Diese auf der Vorderseite des Umlenkteiles sitzen gebliebenden Farbpartikel müssen vor einem Farbwechsel entfernt werden, wozu bei der bekannten Einrichtung ein Kapillarrohr einer Spüleinrichtung dient, aus dem ein organisches bzw. wässriges Lösungsmittel auf die Vorderseite des Umlenkteiles gespritzt wird, bevor die Einrichtung mit der neuen Farbe beschickt wird. Das erfordert außer dem empfindlichen Kapillarrohr einen besonderen Zeitaufwand beim Farbwechsel.
Beim Zerstäuben von Metalliclacken, die außer Farbpignenten und Lösungsmittel Metallpartikel und Bindemittel enthalten, bilden sich auf der
Vorderseite des Umlenkteiles der bekannten Einrichtung aus Metallpartikeln Agglomerate, die infolge der besonders hohen
Flüchtigkeit des Lösungsmittels und der Wirksamkeit des Bindemittels anhaften. Diese Agglomerate werden hin und wieder da und dort abgelöst und gegegen
die Überströmungsfläche zentrifugal abgeschleudert, wo sie in den Farbstrom und schließlich auf den mit Farbe zu besprühenden
Gegenstand gelangen, wo sie störende Fehlerstellen im Lack bilden.
Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, die geschilderten Nachteile zu vermeiden und eine Einrichtung der eingangs
genannten Art zu schaffen, die den zum Farbwechsel erforderlichen Aufwand vermindert und die Bildung von schädlichen
Agglomeraten aus Metallpartikeln verhindert.
Diese' Aufgabe ist erfindungsgemäß dadurch gelöst, daß das Umlenkteil
in seinem Zentrum ein Kanülenlabyrinth mit radialer Komponente aufweist, welches einen der Düsenöffnung gegenüberliegenden,
koaxialen Einlaß und einen koaxialen Auslaß auf die Vorderseite des Umlenkteiles aufweist; und daß die Vorderseite
des Umlenkteiles eine ringförmige, koaxiale überströmung
sf lache zum überströmen durch einen Teilstrom der Farbe
bildet, der am Rand dieser Fläche in den auf der stirnseitigen überStrömungsfläche der Glocke fließenden Hauptstrom der Farbe
einiüündet. Dadurch wird vorteilhafterweise erreicht, daß auf
die Vorderseite des Umlenkteiles abgesetzte Nebeltröpfchen von dem dort fließenden Teilstrom der Farbe aufgenommen und
dadurch aufgelöst werden, so daß sie nicht zurückbleiben, und daß auf der überströmungsflache des Umlenkteiles abgesetzten
Metallpartikeln gleiches widerfährt, so daß sie nicht agglomerieren
können. Beim Farbwechsel nachgeschicktes Lösungsmittel beseitigt den nach Spritzende haften gebliebenen Farbnaßfilm durch Wegspülen.
Bei einer bevorzugten Ausführungsform der erfindungsgemäßen
Einrichtung liegen der radial äußere Rand der überströmungsfläche
des Umlenkteiles und der radial innere Rand der Überströmungsflache
der Glocke bündig. Der Teilstrom der Farbe kann daher glatt in den Hauptstrom einfließen.
Die bevorzugte Ausführungsform ist eine Einrichtung, deren $
Zerstäuberglocke wie bei der bekannten Einrichtung mit einem
einstückig an den radial äußeren Rand des Umlenkteiles angeformten Befestigungsteil zum Befestigen des Umlenkteiles am
radial inneren Umfang der Glocke versehen ist, wobei am
übergang vom Umlenk- zum Befestigungsteil im wesentlichen
radiale, vom Zwischenraum ausgehende Kanälchen ausgebildet
sind. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist darüber hinaus
vorgesehen, daß am übergang vom Umlenk- zum Befestigungsteil
einstückig an den radial äußeren Rand des Umlenkteiles angeformten Befestigungsteil zum Befestigen des Umlenkteiles am
radial inneren Umfang der Glocke versehen ist, wobei am
übergang vom Umlenk- zum Befestigungsteil im wesentlichen
radiale, vom Zwischenraum ausgehende Kanälchen ausgebildet
sind. Bei der bevorzugten Ausführungsform ist darüber hinaus
vorgesehen, daß am übergang vom Umlenk- zum Befestigungsteil
ein ringförmiger Hohlraum ausgebildet ist, in den die Kanal- f
chen münden und der über einen Ringspalt zwischen Glocke und f Umlenkteil an der Begegnungsstelle der benachbarten Ränder $
der überStrömungsflächen der Glocke und des Umlenkteiles |
in den freiliegenden Glockenraum mündet. Dadurch ist eine f über den Umfang der Glocke gleichmäßigere Beschickung der |
stirnseitigen Überströmungsfläche der Glocke gewährleistet, |
so daß ein entsprechend verbesserter Farbauftrag entsteht. '
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist als
Hohlraum eine von der Glocke geschlossene Ringnut im Befesti- s gungsteil vorgesehen, die einfach herstellbar und zwecks Rei- s; nigung leicht zugänglich ist. I
Hohlraum eine von der Glocke geschlossene Ringnut im Befesti- s gungsteil vorgesehen, die einfach herstellbar und zwecks Rei- s; nigung leicht zugänglich ist. I
Die bevorzugte Ausführungsform ist eine Einrichtung, deren Um- |
lenkteil wie bei der bekannten Einrichtung im wesentlichen
eine Kreisscheibe mit zentraler Nabe ist, die gegen die Düse
eine Kreisscheibe mit zentraler Nabe ist, die gegen die Düse
vorspringt. Bei der bevorzugten Ausführungsform enthält die
Nabe das Kanülenlabyrinth, das dort an geeigneter Stelle untergebracht ist und genügend Platz findet.
Nabe das Kanülenlabyrinth, das dort an geeigneter Stelle untergebracht ist und genügend Platz findet.
Bei der bevorzugten Ausführungsform weist das ]
Umlenkteil auf seiner Vorderseite eine abgestufte, im wesent- ;
liehen zylindrische Vertiefung mit Innenschulter auf, auf ί
der ein Einsatzring ruht, dessen zentrale, vorn ausgerundete ■
Bohrung den Auslaß des Kanülenlabyrinths bildet und der vorn
bündig mit der überStrömungsfläche des Umlenkteiles abschließt.
bündig mit der überStrömungsfläche des Umlenkteiles abschließt.
Der Einsatzring kann in seiner Form sehr genau ausgearbeitet
und dann in das Umlenkteil eingefügt werden.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist der Einlaß des Kanülenlabyrinths in der Nabe als koaxiale Bohrung ausgebildet,
die über mehrere, gleichmäßig verteilte Stichkanülen mit dem
Ringraum am Grund der Vertiefung hinter dem Einsatzring verbunden ist. Diese Labyrinthgestaltung ist einfach herstellbar und sichert eine axial langsame Teilströmung auf die Überströmung sflache des Umlenkteiles.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist der Einlaß des Kanülenlabyrinths in der Nabe als koaxiale Bohrung ausgebildet,
die über mehrere, gleichmäßig verteilte Stichkanülen mit dem
Ringraum am Grund der Vertiefung hinter dem Einsatzring verbunden ist. Diese Labyrinthgestaltung ist einfach herstellbar und sichert eine axial langsame Teilströmung auf die Überströmung sflache des Umlenkteiles.
Bei der bevorzugten Ausführungsform ist das Kanülenlabyrinth
einschließlich Ein- und Auslaß so bemessen, daß der Teilstrom der Farbe auf weniger als die Hälfte des Gesamtstromes durch
die Düse einstellbar ist.
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Im folgenden ist die Erfindung anhand der durch die Zeichnung beispielhaft dargestellten, bevorzugten Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Einrichtung im einzelnen erläutert. Es
zeigt:
Fig. 1 eine verkleinerte Seitenansicht der Ausführungsform; und
Fig. 2 einen abgebrochen dargestellten zentralaxialen
Fig. 2 einen abgebrochen dargestellten zentralaxialen
Längsschnitt durch die Ausführungsform.
Die Ausführungsform der erfindungsgemäßen Einrichtung, die mittels
einer Stange 10 an einem Gerüst befestigbar ist, besteht hauptsächlich aus einer rotierenden Zerstäuberglocke 12, aus
einer die Glocke mit ihrem vorderen Ende drehfest tragenden Hohlwelle 14, aus einem pneumatisch betriebenen Motor 16 zum Antrieb
der Welle, aus einer Blasvorrichtung 18, aus einer Farbzuführvorrichtung
20 und aus einem pneumatischen Zylinder-Kolben-Aggregat 22 zum Betätigen eines Ventils 24 der Farbzuführvorrichtung.
Die einstückige,beispielsweise als Drehteil aus Aluminium gefertigte
Zerstäuberglocke 12 besteht ihrerseits aus einem ihren Grund 28 bildenden, kreisscheibenförmigen Boden 26 mit einer ein
Innengewinde aufweisenden Bohrung 30 als zentralem Durchbruch, aus einem an den Rand des Bodens 26 nach vorn angeformten Ring
32 mit kreiszylindrischem Durchbruch 34, der an dem in einer
radialen Ebene liegenden Grund 28 endet und an seinem axial vorderen Rand eine nach vorn divergierende, kegelmantelförmige
Schräge 36 aufweist, aus einer an den Ring 32 angeformten, axial nach vorn vorspringenden, ringförmigen Lippe 3 8, deren Kante
viele kleine, gleichmäßig auf den Umfang verteilte, innenliegende Nuten 40 aufweist,und ais einer an der Schräge 36 beginnenden,
an den Nuten 40 endenden, also stirnseitigen, ringförmigen überströmungsflache 42, deren Profil ungefähr je zur Hälfte aus
einer an der Schräge 36 beginnenden Geraden und aus einem, an den Nuten 40 endenden Kreisbogen zusammengesetzt ist. Der
gerade Profilabschnitt ergibt eine äußerst schwach axial nach hinten konvergierende innere Ringfläche und der kreisbogenförmige
Profilabschnitt ergibt eine tangential angesetzte, axial
nach vorn abnehmend divergierende Ringfläche, die sich zur
Uberströmungsflache 42 ergänzen.
Die Zerstäuberglocke 12 ist mit ihrer Gewinde-Bohrung 30 auf
das mit einem Außengewinde versehene vordere Ende der Hohlwelle 1 4 geschraubt und zur drehfesten Verbindung mit ihrem
Boden 26 gegen einen Anschlagring 44 festgezogen, der auf einem gewindefreien Abschnitt der Hohlwelle 14 axial festsitzt.
Innerhalb der Hohlwelle 14 verläuft berührungsfrei ein koaxiales Farbzuführrohr 46 der Farbzuführvorrichtung 20,
zu der auch eine Düse 48 gehört, die in das am Grund 28 der Glocke 12 endende Farbzuführrohr 46 unter Abdichtung teilweise
eingeschraubt ist und innerhalb des Rohrendes einen konischen Ventilsitz 50 des Ventils 24 der Vorrichtung 20 bildet,
dessen Ventilkörper die kegelstumpfförmige Spitze 52
einer Ventilbetätigungsnadel 54 ist, die mit allseitigem radialem Spiel in dem Farbzuführrohr 46 liegt und mit diesem
einen ringförmigen Farbzuführkanal 56 bildet.
Die Zerstäuberglocke 12 ist mit einem Umlenkteil 58 versehen, das den aus der Düse 48 axial austretenden Farbstrom in alle
radialen Richtungen umlenkt und in einen auf seiner Rückseite fließenden Hauptstrom sowie einen auf seiner Vorderseite fliessenden
Teilstrom aufteilt, der ungefähr ein Viertel des Gesamtstroms betragen soll. Dieses Umlenkteil 58 weist im wesentlichen
eine flache Kreisscheibe 60 mit zentraler Nabe 62 auf. Die Kreisscheibe 60 besitzt an ihrem äußeren Rand eine axial
nach vorn divergierende, kegelmantelförmige Umfangsflache 64,
deren öffnungswinkel mit dem öffnungswinkel der Schräge 36 genau
übereinstimmt, so daß diese mit der Umfangsflache 64
einen konstant breiten Ringspalt 66 bildet. Die Vorderseite der Kreisscheibe 60 stellt eine axial nach hinten äußerst
schwach konvergierende Überströmungsfläche 6 8 des Umlenkteiles 58 dar, welche am Ringspalt 66 in dessen Mündungsebene
stufen- und knicklos in die Überströmungsfläche 42 der Glocke 12 übergeht.
Die den Hauptstrom der Farbe aufnehmende Rückseite des Umlenkteiles
58 ist von der außerhalb der Kreisscheibe 60,in der sie im wesentlichen zylindrisch ist, kegelförmigen Nabe 62
und von einer außerhalb der Nabe hauptsächlich in einer radia-
len Ebene liegenden Fläche 70 der Kreisscheibe 60 gebildet.
Die axial nach hinten weisende Spitze der Nabe 62 liegt mit Abstand vor der Mündung der Düse 48, in deren freien Querschnitt
sie hineinragt. Eine an ihrer Spitze beginnende axiale Bohrung 7 2 der Nabe 62 ist Einlaß eines Kanülenlabyrinths 7 4
des Umlenkteiles 53, das auf seiner Vorderseite eine koaxiale Vertiefung 76 mit Innenschulter 7 8 aufweist, auf der ein der
Vertiefung 76 angepaßter Einsatzring 80 mit einer an ihrer Vorderkante aufgerundeten Bohrung 82 liegt, die den axialen Mslaß
des Kanülenlabyrinths 7 4 bildet. Der Einsatzring 80, dessen Vorderseite am Rand glatt in die überströmungsflache 6 8 des
Umlenkteiles 5 8 übergeht, bildet mit dem Grund der Vertiefung 76 einen Ringraum 84 des Kanülenlabyrinths 74, zu dem noch
axial nach vorn divergierende, gerade Stichkanülen 86 gehören, die einerseits in die Nabenbohrung 72 und andererseits in den
Ringraum 84 münden.
An den Rand des Umlenkteiles 58 ist ein Befestigungsteil 88
einstückig angeformt, das einen vom Durchbruch 3 4 und vom Grund 28 der Zerstäuberglocke 12 radial bzw. axial einseitig umfaßten,
elastischen Haltering 90 mit trapezförmigem Querschnitt aufweist, weicherden Zwischenraum 92 zwischen der Kreisscheibe
des Umlenkteiles 58 und dem Grund 28 der Glocke 12 umfängt. Im
Anschluß an den in den freiliegenden Glockenraum 94 mündenden Ringspalt 66 ist durch eine Ringnut 96 im Befestigungsteil 88
ein vom Ring 32 der Glocke 12 verschlossener Hohlraum gebildet, der mit dem Zwischenraum 92 über viele, gleichmäßig auf den Umfang
der Kreisscheibe 60 verteilte, radiale Kanälchen 9 8 in Verbindung
steht, welche am Übergang vom Befestigungsteil 88 zum Umlenkteil 58 an dessen rückwärtiger Fläche 70 angeordnet sind.
Der pneumatische Motor 16 zum Antrieb der Hohlwelle 14 weist
ein Turbinen-Laufrad 100 mit Laufschaufeln 102 auf, die von
Druckluft beaufschlagt werden, die aus radialen Düsen 104 austritt.
Die Blasvorrichtung 18 weist eine Leitung 106 zum Zuführen von Druckluft auf, welche in einer Ringkammer 108 endet, die an ihrer Stirnseite mit mehreren, gleichmäßig auf den Umfang des
Die Blasvorrichtung 18 weist eine Leitung 106 zum Zuführen von Druckluft auf, welche in einer Ringkammer 108 endet, die an ihrer Stirnseite mit mehreren, gleichmäßig auf den Umfang des
Anschlagringes 4 4 verteilten, achsparallelen Düsen 110 versehen
ist, die dem Ring 32 der Zerstäuberglocke 12 gegenüber
ins Freie münden. Die dort austretende Druckluft verformt als Lenkluft in Verbindung mit einer elektrostatischen Vorrichtung
den beim Zerstäuben der Farbe entstehenden Radialstrahl zu einem Rund- oder Ringstrahl mit axialer Hauptkomponente.
Die Farbzuführvorrichtung 20 ist durch Beschränkung auf eine Farbe stark vereinfacht dargestellt. Die Einrichtung
könnte ein Mehrfarbenzerstäuber sein. In diesem Fall wird eine Saugvorrichtung benötigt, die beim Farbwechsel den am Ventil
24 endenden Farbzuführkanal 56 leersaugt, bevor die nächste Farbe versprüht wird.
Das Aggregat 2 2 ist doppeltwirkend. Seine Kolbenstange ist fest mit der Ventilbetätigungsnadel 54 verbunden.
Die Wirkungsweise der beschriebenen Vorrichtung ergibt sich ohne weiteres aus deren Aufbau und den Funktionen ihrer Einzelteile.
- 10/Ansprüche -
• I · I
Claims (8)
1. Einrichtung zum Vernebeln flüssiger Farbe, insbesondere
Lackzerstäuber ,mit einer um eine Zentralachse rotierbaren
Zerstäuberglocke, die. auf ihrer axial vorderen Stirnseite eine ringförmige, koaxiale Überströmungsfläche und an ihrem
Grund einen zentralaxialen Durchbruch aufweist sowie über dem Grund mit einem rotationssymmetrischen Umlenkteil versehen
ist, das mit der Rückseite seines Zentrums dem Durchbruch gegenübersteht und mit seinem radial äußeren Rand der Überströmungsfläche
benachbart ist, wobei der Zwischenraum zwischen dem Umlenkteil und dem Grund mit dem freiliegenden Glockenraum
oberhalb der überströmungsflache flüssigkeitsleitend
verbunden ist; und mit einer am freien Ende eines koaxialen Parbzuführrohres sitzenden Düse, die in den Zwischenraum ragt
und gegenüber dem Zentrum des Umlenkteiles ausmündet, dadurch
gekennzeichnet, dafi das Umlenkteil (58) in seinem Zentrum (62)
ein Kanülenlabyrinth (74) mit radialer Komponente aufweist, welches einen der Düsenöffnung gegenüberliegenden, koaxialen
Einlaß (72) und einen koaxialer Auslaß (80) auf die Vorderseite des Umlenkteiles aufweist; und daß die Vorderseite des
Umlenkteiles (58) eins ringförmige, koaxiale Überströmungsfläche (68) zum überströmen durch einen Teilstrom der Farbe
bildet, der am Rand dieser Fläche (68) in den auf der stirnseitigen überströmungsflache (42) der Glocke (12) fließenden
Hauptstrom der Farbe einmündet.
2. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der radial äußere Rand der über ströinungsf lache (68) des
Umlenkteiles (58) und der radial innere Rand der Überströmungsfläche (42) der Glocke (12.) bündig liegen.
3. Einrichtung nach Anspruch 1 oder 2, deren Zerstäuberglocke mit einem einstückig an den radial äußeren Rand des
Umlenkteiles angeformten Befestigungsteil zum Befestigen des
Umlenkteiles am radial inneren Umfang der Glocke versehen ist.
wobei am übergang vom Umlenk- zum Befestigungsteil im wesentlichen
radiale, vom Zwischenraum ausgehende Kanälchen ausgebildet sind, dadurch gekennzeichnet, daß am übergang vom Um-■
lenk- zum Befestigungsteil (58 bzw, 88) ein ringförmiger Hohlraum (96) ausgebildet ist, in den die Kanälchen (9 8) münden
und der über einen Ringspalt (66) zwischen Glocke (12) und Umlenkteil (58) an der Begegnungsstelle der benachbarten Ränder
der Überströmungsflächen (42, 68) der Glocke und des Umknkteiles
in den freiliegenden Glockenraum (94) mündet.
4. Einrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß als Hohlraum eine von der Glocke (12) geschlossene Ringnut (96)
im Befestigungsteil (88) vorgesehen ist.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, deren Umlenkteil im wesentlichen eine Kreisscheibe mit zentraler Nabe
ist, die gegen-die Düse vorspringt, dadurch gekennzeichnet,
daß die Nabe (62) das Kanülenlabyrinth (74) enthält.
5. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet,
daß das Umlenkteil (58) auf seiner Vorderseite eine abgestufte, im wesentlichen zylindrische Vertiefung (76)
mit Innenschulter (7 8) aufweist, auf der ein Einsatzring (80) ruht, dessen zentrale, vorn ausgerundete Bohrung (82) den Auslaß
des Kanülenlabyrinths (74) bildet und der vorn bündig mit der überströmungsflache (68) des Umlenkteiles abschließt.
7. Einrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß 5 der Einlaß des Kanülenlabyrinths (74) In der Nabe (62) als
koaxiale Bohrung (72) ausgebildet ist, die über mehrere, gleichmäßig verteilte Stichkanülen (86) mit dem Ringraum (84) am
Grund der Vertiefung (76) hinter dem Einsatzring (80) verbunden ist.
8. Einrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7, dadurch
gekennzeichnet, daß das Kanülenlabyrinth (7 4) einschließlich Ein- und Auslaß (72 bzw. 82) so bemessen ist, daß der Teilstrom
der Farbe auf ein Fünftel bis ein Drittel des Gesamtstromes durch die Düse (48) einstellbar ist.
»« · t 11
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE8000844 | 1980-01-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8000844U1 true DE8000844U1 (de) | 1980-04-24 |
Family
ID=6711969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE8000844U Expired DE8000844U1 (de) | 1980-01-15 | 1980-01-15 | Einrichtung zum Vernebeln flüssiger Farbe |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8000844U1 (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0050758A1 (de) * | 1980-10-24 | 1982-05-05 | Hermann Behr & Sohn GmbH & Co. | Zerstäuber |
| DE3047670A1 (de) * | 1980-12-18 | 1982-07-08 | Basf Farben + Fasern Ag, 2000 Hamburg | "verfahren und vorrichtung zur aufgabe eines fluids auf einen sich drehenden hohlkoerper" |
-
1980
- 1980-01-15 DE DE8000844U patent/DE8000844U1/de not_active Expired
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0050758A1 (de) * | 1980-10-24 | 1982-05-05 | Hermann Behr & Sohn GmbH & Co. | Zerstäuber |
| DE3040136A1 (de) * | 1980-10-24 | 1982-06-03 | Hermann Behr & Sohn Gmbh & Co, 7121 Ingersheim | Zerstaeuber |
| DE3047670A1 (de) * | 1980-12-18 | 1982-07-08 | Basf Farben + Fasern Ag, 2000 Hamburg | "verfahren und vorrichtung zur aufgabe eines fluids auf einen sich drehenden hohlkoerper" |
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