[go: up one dir, main page]

DE809397C - Rollschuh - Google Patents

Rollschuh

Info

Publication number
DE809397C
DE809397C DEM1553A DEM0001553A DE809397C DE 809397 C DE809397 C DE 809397C DE M1553 A DEM1553 A DE M1553A DE M0001553 A DEM0001553 A DE M0001553A DE 809397 C DE809397 C DE 809397C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
longitudinal plates
roller
roller skate
rollers
longitudinal
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEM1553A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1643157U (de
Inventor
Hermann Meister
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from GB1297349A external-priority patent/GB658357A/en
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEM1553A priority Critical patent/DE809397C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE809397C publication Critical patent/DE809397C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A63SPORTS; GAMES; AMUSEMENTS
    • A63CSKATES; SKIS; ROLLER SKATES; DESIGN OR LAYOUT OF COURTS, RINKS OR THE LIKE
    • A63C17/00Roller skates; Skate-boards
    • A63C17/18Roller skates; Skate-boards convertible into ice or snow-running skates

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Rollschuh Gegenstand der Erfindung ist ein Rollschuh. An sich sind Rollschuhe in verschiedenen Ausführungen bekannt; in der Hauptsache sind solche im Gebrauch, welche mit zwei Reihen Rollen versehen sind. Es sind aber auch Vorschläge mit einer Reihe Rollen gemacht worden. Solche stellen an die Balancierkünste größere Anforderungen und kommen dem Ablauf der Bewegungen beim Schlittschuhfahren näher. Daneben gibt es Vorschläge, nach welchen ein Rollschuh in einen Schlittschuh verwandelt werden kann.
  • Der erfindungsgemäße Rollschuh zeichnet sich dadurch aus, daß zwei in einem Abstand zueinander angeordnete unabhängige Längsplatten vorgesehen sind, die durch lösbare Verbindungsorgane, welche gleichzeitig zur Lagerung der Laufkörper dienen, zu einem lösbaren Ganzen zusammengehalten sind. Durch entsprechende Anbringung der Laufkörper zwischen oder außerhalb der im Abstand verstellbaren Längsplatten kann der Rollschuh in einen Ein- oder Zweireihenroller oder in einen Schlittschuh verwandelt werden.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand in einer beispielsweisen Ausführungsform dargestellt, und es zeigt Fig. i eine Seitenansicht, Fig. # eine Ansicht von unten, Fig. 3 eine Ansicht von vorn, Fig. 4 einen senkrechten Schnitt nach der Linie I-1 der Fig. i und Fig. 5 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 11-11 der Fig. i, Fig. 6 einen Schnitt im Sinne der Fig. 5 mit eingesetzten Doppelrollen, Fig. 7 eine Seitenansicht mit Schlittschuhk-ufe, Fig. 8 einen senkrechten Schnitt nach der Linie 111-III der Fig. 7.
  • i, i' bezeichnen zwei einen Träger bildende Längsplatten, welche zueinander unabhängige, also nicht starr miteinander verbundene Teile bilden. Vorn ist jede Längsplatte mit je einer Hälfte, in der Horizontalrichtung verlaufenden, im rechten Winkel stehenden Sohlenplatte 2 und hinten mit Absatzplatten 3 versehen. Die Sohlenplatten 2 und die Absatzplatterr 3 weisen Löcher 4 auf, durch welche l')efestigungsschrauben zu stecken bestimmt sind. womit diese am Schuh verankert werden können. Die Längsplatten verlaufen von der Längsseite gesehen so ' daß die Enden sieh von der Bodenfläclie 5 stärker abheben als im Mittelteil. Ferner verjüngen sich die Längsplatten gegen ihre freien Enden hin. Die Längsplatten stehen in einem Abstand und parallel zueinander, so daß ein Zwischenraum 6 ge- bildet wird. Im Zwischenraum 6 sind die Rollen 7 angeordnet, und zwar stehen dieselben nach Fig. i bis 5 in einer Reihe. Die Rollen 7 lagern drehbar auf Achsbolzen 8, welche Absetzungen 9 besitzen und beiderends Gewindeteile io aufweisen, auf welchen die Klemmuttern i i geschraubt sind. Die Absetzungen 9 liegen den inneren Seiten der Längsplatten i, i' an. Die Rollen 7 sind zweckmäßig mit nicht besonders dargestellten Kugellagern und mit je einem Laufring 13 aus Hartguinmi o. dgl. 'i\,laterial versehen. Durch die Achsbolzen 8 werden nicht nur die Rollen 7 in den Längsplatten i, l' ueel halten, sondern die letzteren, welche zwei unabhängige Teile sind, werden zu einem festen Ganzen vereinigt. Die Längsplatten besitzen an ihren freien Enden Abrundungen 14 und sind mit gegenüber letzteren vorstehenden Brernsscheiben 15 versehen. Die Bremsscheiben 15 bestehen zweckmäßig aus Leder und sind durch Schraubenbolzen 16 in dein Zwischenraum 6 der Längsplatten i, i' festgeklemmt. Der Schraubenbolzen 16 ist einerends mit einem Kopf 17 versehen, welcher der einen Längsplatte i' anliegt, während andernends die Arretiermutter 18 aufgeschraubt ist.
  • Die Rollen 7 sind in besonderer Weise in den Längsplatten i, i'angeordnet. Eine Rolle A befindet sich im Längsmittelteil, zwei Rollen B, C unter der Sohlenplatte:2 und eine Rolle D unter der Absatzplatte 3. Die Abstände der Rollen A, B, C, D zueinander sind verschieden. Auch die Höhenanordnung der vorderen beiden Rollen A, B ist verschieden zu der hinteren Rolle D. Verlegt der Rollschuhfahrer das Gewicht nach vorn auf die Sohlenplatte 2, so berühren die Rollen A, B, C die Bodenfläche 5. Wird dagegen das Gewicht nach hinten verlegt, so heben sich die Rollen A, B von der Bodenfläche 5 ab, während die Rollen C, D der letzteren aufzuliegen kommen, wie die strichpunktierten Linien in Fig. i erkennen lassen.
  • Rollschuhe mit der Anordnung von Rollen in einer Reihe sind besonders für Fortgeschrittene und Laufkünstler geeignet. Die große Masse der Fahrer verlangt Zweireihenrollschuhe. Wenn man nun die Achsbolzen 8 mit den Rollen 7 bzw. A, B, C, D demontiert, was ohne Schwierigkeiten möglich -ist, da diese nach Lösung der 'Muttern i i aus den Längsplatten i, i' genommen werden, so können an deren Stelle Achsbolzen 8' (Fig. 6) gesetzt werden, welche seitlich in bezug zu den Längsplatten i, i' stärker vorstehen und in dem Zwischenraum 16 Hülsen ig aufweisen. Auf die Achsbolzen 8' sind dabei beiderends außerhalb der Längsplatten i, i', Rollen 7' aufgesetzt. Es ist somit pro Achsbolzen je ein Rollenpaar vorhanden, so daß der Einreihenrollschuh in einen Zweireilienrollschuli (Fig. 6) verwandelt ist.
  • Man kann aber auch mittels Bolzen 8" eine SchlittschuhkUfe20.in den Zwisclienraum6 der Längsplatteni,i' einsetzen, w e die Fig. 7 und 8 erkennen lassen. In diesem Falle sind selbstverständlich die Brernsscheiben 15 entfernt. Die Demontage der Rollen 7 bzw. 7"uiid die Nlontage der SchlittschuhkUfe 20 ist relativ rasch und leicht ausgeführt. 21 bezeichnen Zwischenscheibenringe und 22 nach oben gerichtete Ansätze der Kufe 20, welche in den Zwischenraum 6 eingreifen.
  • Der beschriebene Rollschuh hat somit eine Mehrzweckverwen,dung. Bei Anordnung der Rollen 7 in einer Reihe (Fig. i bis 5) werden an die Gleichgewichtserhaltung und an'die Balancierkunst e#-höhte An#sprüche gestellt. Die Anforderungen sind dabei annähernd die gleichen wie beim Eiskunstlauf. Ein Schlittschuhläufer hat somit die Mög- lichkeit, die im Sommer ausfallende Trainingszeit zu überbrücken. Anderseits hat nun der Rollschuhläufer die Möglichkeit, den Einreihenrollsäuh in einen Zweireihenrollscliuli (Fig. 6) zu verwandeln. Als dritte Möglichkeit besteht die Verwendung im Winter durch Einsatz einer Schlittschuhkufe 20 (Fig. 7 und 8).
  • Der beschriebene Rollschuh eignet sich für Kinder sowie Erwachsene, die leichte Auswechslungsmöglichkeit der Rollen gestattet ebenfalls die Anpassung der letzteren an die Bodenverhältnisse.
  • Die Längsplatten i, i' bilden zwei zueinander unabhängige Teile und ermöglicht dies, daß sie in geeigneten Abständen zuoinander angeordnet werden können. Diese Abstände sind verschieden, wenn die Rollen 7 in einer Reihe oder die Rollen 7' in einer Zweierreihe oder an Stelle derselben die Kufe 20 eingesetzt sind.
  • Die oberen Seiten der Längsplatten i, i' mit den Platten 2, 3 können selbstverständlich leicht gewölbt sein, wie es bei Sch.littschulien üblich ist.

Claims (2)

  1. P\TUNTANSPRÜCHE: i. Rollschuh, dadurch gekennzeichnet, daß zwei in einem Abstand zueinander angeordnete unabhängige Längsplatten vorgesehen sind, die durch lösbare Verbindungsorgane, welche gleichzeitig zur Lagerung der Laufkörper dienen, zu einem Ganzen zusammengehalten sind, derart, daß durch entsprechende Anbringung der Laufkörper zwischen oder außerhalb der im Abstand verstellbaren Längsplatten der Rollschuh in einen Ein- oder Zweireihenroller oder in einen Schlittschuh verwandelt werden kann.
  2. 2. Rollschuh nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Längsplatten (i, i') unter Bildung eines Zwischenraumes (6) zueinander angeordnet sind, wobei die Längsplatten so verlaufen, daß die Enden höher liegen als der Mittelteil. 3. Rollschuh nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Enden der Längsplatten (i, i') sich gegen ihre freien Enden verjüngen und in diesen vorstehende Bremsscheiben (15) angeordnet sind. 4. lZollschuh nach Ansprüchen i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß in den Längsplatten (i, i') in verschiedenen Abständen zueinander Z, eselagerte Rollen (A, B, C, D) angeordnet sind. wobei die Rollen (A, B, C) im Vorder- und Mittelteil gegenüber der Rolle (D) im Hinter-Z' toil verschieden hoch zueinander gelagert sind. 5. Rollschuh nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Bolzen (8) die Längsplatten (i, i') durchsetzen und zwischen den letzteren, im Zwischenraum (6) in einer Reihe stehende Rollen (7) angeordnet sind. 6. Rollschuh nach Ansprüchen t bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß Bolzen (8) die Längsplatten (i, i') durchsetzen und auf den beiderstits vorstehenden Enden der ersteren, außenseits derLängsplatten (i, i') Rollen (7') in zwei Reihen angeordnet sind. 7. Rollschuh nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den Längsplatten (i, i') bei weggenommenen Rollen (7 bzw. 7') eine Kufe (2o) angeordnet und vermittels Bolzen (8") festgelegt ist. 8. Rollschuh nach Ansprüchen i bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jede Längsplatte (i, i') vorn und hinten mit je einer rechtwinklig zu dieser gerichteten Hälfte einer PhItte (2, 3) versehen ist.
DEM1553A 1949-05-16 1950-01-21 Rollschuh Expired DE809397C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM1553A DE809397C (de) 1949-05-16 1950-01-21 Rollschuh

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1297349A GB658357A (en) 1949-05-16 1949-05-16 Combined roller and ice skate
DEM1553A DE809397C (de) 1949-05-16 1950-01-21 Rollschuh

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809397C true DE809397C (de) 1951-07-30

Family

ID=25986498

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM1553A Expired DE809397C (de) 1949-05-16 1950-01-21 Rollschuh

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE809397C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5320366A (en) * 1993-03-05 1994-06-14 Lawrence Shing Assembly for converting inline roller skate to ice skate

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5320366A (en) * 1993-03-05 1994-06-14 Lawrence Shing Assembly for converting inline roller skate to ice skate

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2007366A1 (de) Ski
CH615350A5 (de)
DE2003846B2 (de) Skikanten-Ausbildung
DE809397C (de) Rollschuh
DE2446210A1 (de) Vorrichtung zur umwandlung eines eisoder schneesportgeraetes in ein sportgeraet fuer kunstbahnen
DE1117013B (de) Laufrollenlagerung im Rollschuh
DE2736855A1 (de) Einspuriger rollschuh
CH590665A5 (en) Cross country training roller ski - has back run preventer freewheel coupling on rear roller axle, and ski binding mountings near rear end
DE860614C (de) Einspuriger Rollschuh
DE839173C (de) Einspuriger, in einen Schlittschuh umwandelbarer Rollschuh
DE405361C (de) Lenk- und Bremsschuh zum Rodeln
DE659329C (de) Ski mit aus seiner Laufflaeche herausragenden kufenfoermigen Fuehrungsrippen
DE2834631A1 (de) Skateboard-ski
DE1742735U (de) Roll- und gleit-schneeschuhe.
AT162459B (de) Rollschuh
AT151363B (de) Ski.
DE556654C (de) Flugzeug-Transportfahrzeug
DE476781C (de) Schneeschuhbindung
DE1936435A1 (de) Sport- und Spielgeraet nach Art eines Eisstocks
DE1106200B (de) Pedal fuer Fahrraeder oder aehnliche Fahrzeuge
DE1121516B (de) Einspuriger Rollschuh mit durch zwei Kugeln gebildeter Laufflaeche
DE8402692U1 (de) Einspuriger Rollschuh
DE7043474U (de) Fußseitig anschließbares Sportgerat zur Vorwärtsbewegung
DE605620C (de) In der Breite verstellbares Fahrradpedal zur Vergroesserung der Trittflaechen
DE1113168B (de) Rollschuh