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DE809345C - Zeitwaechter zur UEberwachung der Kochzeit von Eiern - Google Patents

Zeitwaechter zur UEberwachung der Kochzeit von Eiern

Info

Publication number
DE809345C
DE809345C DET462A DET0000462A DE809345C DE 809345 C DE809345 C DE 809345C DE T462 A DET462 A DE T462A DE T0000462 A DET0000462 A DE T0000462A DE 809345 C DE809345 C DE 809345C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
time
monitor according
eggs
time monitor
cooking
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET462A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1612488U (de
Inventor
Heinrich Thomas
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DET462A priority Critical patent/DE809345C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE809345C publication Critical patent/DE809345C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J29/00Egg-cookers

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Cookers (AREA)

Description

  • Zeitwächter zur Überwachung der Kochzeit von Eiern Die Erfindung bezieht sich auf ein Gerät zur Überwachung der Kochzeit von Eiern, insbesondere beim Kochen halbweicher Eier.
  • Es ist bekannt, zu diesem Zweck Eieruhren in Gestalt von Sanduhren oder anderen reinen Zeitmessern zu verwenden. Diese haben den Nachteil, daß sie ständig beobachtet werden müssen, um die Kochzeit genau einhalten zu können. Erfahrungsgemäß genügt bereits die geringste Ablenkung der Hausfrau oder des Personals, um den richtigen Zeitpunkt für die Beendigung des Kochvorganges zu verpassen und statt der weiahgekochten Eier harte Eier zu erhalten. Man hat deshalb schon andere Arten von Eieruhren, z. B. solche mit kippenden und ein Alarmsignal auslösenden Teilen, Zeituhren mit Klingel u. dgl. vorgeschlagen. Diese Geräte sind jedoch entweder nicht betriebssicher genug, zu kompliziert oder zu teuer, so daß sie sich nicht haben durchsetzen können.
  • Die Erfindung hat nun erkannt, daß der Zeit-Punkt des starken Wallens des Wassers eine sehr genaue Bestimmung des gewünschten Weichheitsgrades der Eier ermöglicht, wenn diese mit kaltem Wasser aufgesetzt werden. Es hat sich nämlich erwiesen, daß sie in diesem Augenblick gerade pflaumenweich gekocht sind. Von dieser Erkenntnis macht die Erfindung Gebrauch.
  • Da im Augenblick des Einsetzens der starken Wallung des Kochwassers auch die starke Dampfbildung beginnt, ist es an sich nur nötig, ein auf diese starke Dampfbildung ansprechendes Gerät anzuwenden. Das Nächstliegende ist, den Kochtopf zu schließen und ihn in der beiden sogenannten Pfeifkesseln bekannten Art mit einer durch den Dampf betätigten Pfeife oder Flöte zu versehen. Jedoch hat es sich gezeigt, daß der hierbei entstehende leichte Überdruck die Eier zum Platzen bringt.
  • Nach der Erfindung dient deshalb als Zeitwächter zum Kochen von Eiern ein in das Kochwasser zu setzendes, unten offenes Gefäß, das einen auf den gewünschten Weict$leitsgrad abgestimmten Dampfräum und eine von dem entwickelten Dampf betätigte Pfeife aufweist. Bei diesem Gerät werden also die Eier nicht einem erhöhten Dampfdruck ausgesetzt, der beim wallenden Kochen entstehende Dampf sammelt sich vielmehr zum Teil in dem Dampfraum und wird je nach dessen Größe die Pfeife früher oder später zum ständigen Ertönen bringen. Dieser anhaltende Pfeifton ist ein untrügliches Zeichen dafür, daß das Kochgut den gewünschten Zustand erreicht hat. Die Hausfrau oder das Personal kann sonach ohne weiteres nach dem Aufsetzen des Kochwassers einer anderen Tätigkeit nachgehen und wird durch das Pfeifen nachdrücklichst auf die Beendigung der Kochzeit aufmerksam gemacht.
  • Man kann nun das Gerät, das vorzugsweise als Glocke mit relativ großem, unterem Durchmesser ausgebildet wird, jeweils für nur einen bestimmten Weichheitsgrad der Eier ausbilden. Man kann jedoch die Möglichkeit vorsehen, mit dem gleichen Gerät Eier verschiedener Weichheitsgrade zu überwachen. Man kann z. B. den Dampfraum dadurch veränderlich gestalten, daß er teilweise aus gegeneinander verschiebbaren oder verschraubbaren Zylinderteilen gebildet wird. ,je größer nämlich der Dampfraum im Verhältnis zur Grundfläche ist, desto später wird der zum anhaltenden Pfeifen erforderliche Dampfdruck erreicht, desto härter sind also die Eier. Die möglichen Weichheitsgrade, z. B. halbflüssig, pflaumenweich, halbhart, können durch entsprechende Marken an den gegeneinander verstellbaren Teilen des Dampfraumes kenntlich gemacht werden. Gegebenenfalls kann auch an der Pfeifeinrichtung eine Einstellmöglichkeit vorgesehen werden, um ein früheres oder späteres Einsetzen des Dauerpfeifens zu bewirken.
  • Das Gerät wird zweckmäßig zugleich als Träger für die zu kochenden Eier ausgestaltet, indem sein unterer Glockenrand nach oben gebogen wird. Die dadurch entstehende Rinne kann dann die zu kochenden Eier aufnehmen. Diese Ausbildung der Erfindung bietet den Vorteil, daß bei Eintreten des Dauertones die Eier ohne langes Herumfischen sofort.aus der Kochflüssigkeit herausgehoben und in kaltem Wasser abgeschreckt werden können, also ein weiteres Hartwerden verhindert wird.
  • Die Tragrinne wird zweckmäßig mit Ablauflöchern versehen, um das Gerät nach dem Abschrecken der Eier und dem Ablaufen des Wassers unmittelbar mit dem Kochgut auf den Tisch bringen Zu' können. Dort kann dann die Tragrinne als Ablage für die Eierschalen ausgenützt werden. Bei entsprechend schöner oder witziger Formung, z. B. als Glucke oder Osterhase, kann das Gerät zu einem ansprechenden Teil des Tischservices ausgestaltet werden.
  • Nachstehend wird ein in der Zeichnung teilweise im Schnitt dargestelltes Ausführungsbeispiel der Erfindung beschrieben.
  • Der Zeitwächter besteht aus dem im wesentlichen glockenförmigen Unterteil t, der den Dampfraum bildet, dem nach oben anschließenden, verjüngten, konisch oder zylindrisch gestalteten Mittelteil z und dem Kopfteil 3, der durch eine Querwand 4 mit einem Dampfauslaß 5 unterteilt ist. Über diesem ist im Kopfteil eine Öffnung 6 mit der Pfeifkante 7 vorgesehen. Am oberen Ende des Kopfes befindet sich ein wärmeisolierter, z. B. als Knopf ausgebildeter Handgriff B.
  • Der Unterteil i besitzt nun einen aufgebogenen Rand 9, der eine zur Aufnahme der Eier dienende Rinne bildet. Diese ist mit Öffnungen io versehen, durch welche das Wasser ablaufen kann, so daß das Gerät unmittelbar nach dem Kochen und Abschrecken der Eier auf den Tisch gestellt werden kann.
  • Um eine zu große Füllung des Kochtopfes mit Wasser zu vermeiden, die statt des erwarteten Pfeifens ein Heraussprudeln kochenden Wassers aus der Pfeifenöffnung 6 zur Folge haben könnte, ist am Unterteil i eine Strichmarke i i angebracht, die den zulässigen Wasserstand anzeigt. Bei Einhaltung dieses Wasscrstandes wird der Vorteil erreicht, daß nur so viel Wasser eingefüllt wird, wie zum Eierkochen wirklich erforderlich ist, nämlich so viel, daß die Eier gerade bedeckt sind. Hierdurch wird eine nicht umvesentliche Ersparnis an Kochzeit und Brennstoff erzielt.
  • Das Gerät, das aus Metall, z. 13. aus Spritzguß, aus keramischem Material oder auch aus kochfesten Kunststoffen hergestellt werden kann, muß dabei, z. B. durch entsprechende Stankwandigkeit, so schwer gemacht werden, daß es nicht durch den entstehenden Dampf umgekippt werden kann, sondern diesen zwingt, nur durch die Öffnungen 5 und 6 zu entweichen. In seiner Größe kann das Gerät ohne Schwierigkeiten so bemessen werden, daß es für normale Kochtöpfe verwendet werden kann. So hat sich ein Ausführungsbeispiel mit etwa i6o mm Höhe und etwa i io mm unterem Durchmesser als sehr brauchbar erwiesen.
  • Die äußere Form der Erfindung kann nun ohne weiteres vielfach verändert werden. So kann, wie schon erwähnt, der Mittelteil aus zwei gegeneinander verschieb- oder verschraubbaren Zylinderteilen zur Veränderung des Dampfraumes gebildet werden. Er kann auch durch angesetzte Ausbauchungen in seinem Rauminhalt vergrößert werden. Der Zeitpunkt des anhaltenden Pfeifens kann dadurch verändert werden, daß die Gestalt und Größe der gegebenenfalls einstellbaren Pfeifikante 7 und der eventuell ebenfalls veränderlichen Durchlaßöffnungen 5 und 6 variiert werden. Hierzu können auch andere, zweckentsprechende Mittel dienen, wie die Anbringung von je nach Bedarf verschließbaren Nebenöffnungen am Kopf 3.
  • Es sei noch erwähnt, daß das neue Gerät auch zur Überwachung der Kochzeit anderer empfindlicher Kochgüter Verwendung finden kann, bei denen es ebenfalls darauf ankommt, daß sie bei Einsetzen des Wallens der Kochflüssigkeit nicht weiter gekocht werden, und die, ebenso wie die Eier, beim Kochen im verschlossenen Kochgefäß durch den entstehenden Dampfüberdruck geschädigt werden, wie z. B. Wurst, deren Haut in diesem Falle platzt. Das erfindungsgemäße Zeitwächtergerät ist bei billiger und einfacher Herstellung und leichter Handhabung außerordentlich vielsaitig verwendbar.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Zeitwächter zur Überwachung der Kochzeit von Eiern, dadurch gekennzeichnet, daß er aus einem in das Kochwasser einzusetzenden, unten offenen Gefäß besteht, das einen auf den gewiinschten Weichheitsgrad der Eier abgestimmten Dampfraum und eine vom Dampf hetätigte Pfeife besitzt.
  2. 2. Zeitwächter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß er als Glocke (i) mit großem unterem Randdurchmesser ausgebildet ist, an die sich nach oben ein konischer oder zylindrischer Mittelteil (2) und ein Kopfteil (3) mit angesetzter Pfeifeinrichtung (.t, 5, 6, 7) anschließt.
  3. 3. Zeitwächter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Dampfraum veränderbar ist.
  4. 4. Zeitwächter nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mittelteil (2) aus zwei gegeneinander verschiebbaren oder verschraubbaren Zylinderteilen besteht. 5. 7eitwächter nach Anspruch i bis 4, gekennzeichnet durch '\-1#arkierungen zur Kennzeiclinung des -ewünschten Weichheitsgrades des Kochgutes. 6. "Leitwächter nach Anspruch 1, 2 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Pfeifeinrichtung auf verschiedene Ansprechdrücke des Dampfes einstellbar ist. . Zeitwächter nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kopfteil (3) zur Veränderung des Zeitpunktes des anhaltenden Pfeifens der Pfeifeinrichtung mit einer oder mehreren zusätzlichen verschließbaren Nebenöffnungen versehen ist. B. Zeitwächter nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß der glockenförmige Unterteil (i) mit einem nach oben gebogenen Rand (9) zur Aufnahme der Eier versehen ist. 9. Zeitwächter nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die durch den Rand (9) gebildete Rinne Abflußöffnungen (io) für die Kochflüssigkeit besitzt. to. Zeitwächter nach Anspruch i bis 9, gekennzeichnet durch. einen wärmeisolierenden Handgriff (8) zum leichten Herausnehmen des Gerätes aus der Kochflüssigkeit. i i. Zeitwächter nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß der glockenförmige Unterteil (i) eine Markierung (i i) zur Anzeige des zulässigen Wasserstandes aufweist. 12. Zeitwächter nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß er aus Metall, vorzugsweise aus Spritzmetall, besteht. 13. Zeitwächter nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß er aus keramischem Material besteht. 14. Zeitwächter nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß er aus kochfestem Kunststoff besteht. 15. Zeitwächter nach Anspruch i bis 14, gekennzeichnet durch seine Anwendung auf andere empfindliche Kochguter, wie z. B. Wurst.
DET462A 1950-02-11 1950-02-11 Zeitwaechter zur UEberwachung der Kochzeit von Eiern Expired DE809345C (de)

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DET462A DE809345C (de) 1950-02-11 1950-02-11 Zeitwaechter zur UEberwachung der Kochzeit von Eiern

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DET462A DE809345C (de) 1950-02-11 1950-02-11 Zeitwaechter zur UEberwachung der Kochzeit von Eiern

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809345C true DE809345C (de) 1951-07-30

Family

ID=7543013

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DET462A Expired DE809345C (de) 1950-02-11 1950-02-11 Zeitwaechter zur UEberwachung der Kochzeit von Eiern

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DE (1) DE809345C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2716376A (en) * 1953-10-27 1955-08-30 Norman W Halsey Egg timer and holder

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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