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DE809149C - Sohlenbeschneidmaschine - Google Patents

Sohlenbeschneidmaschine

Info

Publication number
DE809149C
DE809149C DEP43025A DEP0043025A DE809149C DE 809149 C DE809149 C DE 809149C DE P43025 A DEP43025 A DE P43025A DE P0043025 A DEP0043025 A DE P0043025A DE 809149 C DE809149 C DE 809149C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
die
edge
sole
cutting
parts
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP43025A
Other languages
English (en)
Inventor
Hans Christopher Paulsen
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE809149C publication Critical patent/DE809149C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D27/00Machines for trimming as an intermediate operation
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D29/00Machines for making soles from strips of material

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Sohlenbeschneidmaschine Es sind Sohlenbeschneidmaschinen bekannt, in denen eine Sohle durch eine Klemme gegen eine Schablone gedrückt wird und ein Messer die Sohle in Anpassung an die Schablone beschneidet. Diese Klemmen müssen nun in Größe ungefähr der Schablone entsprechen, da die zu beschneidende Sohle sich sonst längs des Schablonenumrisses von der Schablone abhebt oder sich unter dem Messerdruck verbiegt und infolgedessen nicht egal und glatt beschnitten wird. Die Verwendung von den Schablonen in Größe entsprechenden Klemmen verteuert jedoch den Beschneidvorgang, indem eine große Anzahl von Klemmen benötigt wird und ferner das Auswechseln dieser Klemmen zeitraubend ist. Ein weiterer Nachteil macht sich bei diesen Klemmen noch bemerkbar; der Klemmdruck ist auf die dicksten Sohlenteile gerichtet, so daß die dünneren Sohlenteile, besonders wenn sie neben dem Schablonenrand liegen, sich wiederum von der Schablone abheben. Auch läßt sich die Führung des Messers in den bekannten Maschinen nicht wunschgemäß regeln, was den Schneidvorgang natürlich beeinträchtigt.
  • Die vorliegende Erfindung bezweckt nun, diese Nachteile zu beseitigen und ferner eine Maschine vorzusehen, die gleichzeitig linke sowohl wie rechte Sohlen von Sohlenpaaren beschneidet. Gemäß der Erfindung drücken Klemmteile eine Sohle gegen jede Oberfläche einer als Schablone dienenden Matrize, und eine aus zwei Messern bestehende Schneidvorrichtung wird zum Sohlenbeschneiden um die Matrize längs ihres Umrisses bewegt, wobei jedes Messer sich auf einem der über den Matrizenrand vorstehenden Klemmteile führt. _ Jeder Klemmteil besteht erfindungsgemäß' aus einem ausgehöhlten Unterteil mit einem Flansch, an dem eine biegsame Platte befestigt ist, wobei die Platten unter dem Klemmdruck tellerförmig verbogen werden, so daß der Klemmdruck, unabhängig von der Matrizengröße, längs des Matrizenumrisses auf die Sohlenrandteile gerichtet ist. Jedes Messer besteht aus einer Schneide zum Beschneiden einer Sohle und einer Schneide zum Abschrägen der einen Sohlenkante, wobei beide Schneiden jedes Messers in gegen die Klemmteile anliegende Endflächen auslaufen. Die Messer schwingen um einen waagerechten Bolzen und werden durch eine Feder auseinandergeschwungen, welche die :Messer während des Schneidvorganges gegen die Klemmteile preßt. Der waagerechte Bolzen sitzt in einem Bügel, der auf senkrechten Bolzen schwingbar sowie auf denselben axial bewegbar ist, so daß die Schneidvorrichtung immer zwischen den Klemmteilen zentriert wird, wenn die Klemmteile und die Bewegungsrichtung der Schneidvorrichtung nicht parallel verlaufen.
  • Die Maschine hat erfindungsgemäß ferner einen Druckteil, der beim Sohlenbeschneiden die über die Matrize vorstehenden Sohlenteile vor den Messern gegen die Klemmteile hält, wobei der Trägerteil an dem Bügel sitzt und ferner auch die Schneidvorrichtung zentriert. Ein ebenfalls an dem Bügel sitzender Führungsteil tritt mit dem Matrizenrand in Eingriff und führt die Schneidvorrichtung während des Schneidvorganges, wobei er die Messer in konstanter Schneidlage zum Matrizenrand hält. Ein federbelasteter Preßteil verhindert ein Ausschwingen der Messerschneiden von dem Matrizenrand.
  • Es ist bekannt, Sohlen mit einer Verstärkungsschicht aus Gemleinwand o. dgl: zu versehen. Diese Schicht löst sich jedoch zeitweise von dem Sohlenrandteil und biegt sich von demselben zurück, so daß sie gegebenenfalls den Matrizenrand verdeckt. Hierdurch wird jedoch verhindert; daß der die Arbeitslage der Schneidvorrichtung bestimmende Führungsteil sich unmittelbar an den Matrizenrand anlegen kann. Die Maschine hat infolgedessen gemäß der Erfindung einen nachgiebig auf dem Bügel gelagerten Pflug, der sich über den Führungsteil hinweg erstreckt und irgendwelche zurückgebogenen Schichtteile von dem Matri`zenteii hinwegschiebt und auf Stützflächen des: vorerwähnten Trägerteiles führt.
  • Auf den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Fig. i ist eine Vorderansicht einer die Erfindung verkörpernden Maschine; Fig. 2 ist eine Vorderansicht der Arbeitsstelle; Fig. 3 ist ein Grundriß der Arbeitsstelle in vergrößertem Maßstabe und in der Ebene der Linie III-111 der Fig. 2; Fig. 4 ist eine Schnittansicht nach der Linie IV-IV der -Fig:3; Fig. 5 ist ein Schaubild des oberen Messers der Schneidvorrichtung in vergrößertem Maßstabe; Fig.6 ist ein Grundriß der Arbeitsstelle beim Beginn des Beschneidvorganges; Fig. 7 ist ein Grundriß eines Teiles der Arbeitsstelle während des Besclineidvorganges, und zwar, wenn die Schneidvorrichtung die inneren Ballenlinien der Sohlen erreicht hat, und Fig. 8 zeigt die Arbeitsstelle in der Richtung der Linie VIII-VIII der Fig. 7.
  • Die Maschine hat Klemmteile io, 12 (Fig. i -und 2), die eine als Schablone dienende Matrize P (Fig. 4) in Arbeitslage festhalten. Auf den beiden Oberflächen der Matrize sind je Brandsohlen S vorgesehen. Der untere Klemmteil 12 sitzt auf Pfosten 14 (Fig. i) eines Blockes 16, der mit einem Trägerteil 18 verbunden ist. Der Trägerteil 18 ist auf einer Säule 2o befestigt, die von einem Untergestell 22 getragen wird. Das Untergestell 22 hat ferner einen überhängenden Arm 24, in dessen Oberende ein Schlitten 26 senkrecht bewegbar ist. Mit dem Unterende des Schlittens 26 ist ein Block 28 verzapft, an dem der Klemmteil io sitzt.
  • Der Klemmdruck wird durch ein pneumatisches Getriebe 3o erzeugt, das von einem Ventil 32 gesteuert und in bekannter Weise durch einen Trethebel 34 eingeschaltet wird. Beim Herabziehen des Trethebels wird Druckluft durch eine Röhre 36 nach einem Zylinder 38 des Getriebes 3o geleitet. Der Zylinder ist bei 40 mit einem Ansatz 4i des Armes 24 verzapft. Ein Kolben in dem Zylinder wird durch die Druckluft hochgeschoben und bewegt den Klemmteil io über eine mit dem Kolben verbundene Stange 42, einen Hebel 44 und den Schlitten 26 abwärts in seine Klemmlage. Ein Bolzen 46 verbindet die Stange 42 mit dem Hinterende des Hebels 44. Nach dem Freigeben des Trethebels 34 werden diese Druckteile in ihre Ausgangslagen durch eine Feder 48 zurückbewegt, die zwischen dem Zylinder 38 und einer mit Stange 42 verbundenen Stange 5o ausgespannt ist.
  • Die Maschine hat ferner eine Schneidvorrichtung 52, die aus zwei mit den Klemmteilen io, 12 zusammenwirkenden Messern 54, 56 besteht und von einem Arm 58 getragen wird. Der Arm 58 wird bezüglich der Klemmteile auf einem Träger 6o in bekannter Weise ein- und.ausgeschwungen und hält die Schneidvorrichtung 52 nachgiebig gegen den Kantenteil der Matrize P.
  • Der Träger 6o sitzt auf einem Tisch 62 (Fig. i), der sich um die Säule 2o dreht, so daß die Schneidvorrichtung während jedes Arbeitsganges der Maschine um die Matrize herum bewegt wird und dabei einen begrenzten Überhub ausführt. Die Säule 2o trägt ein Zahnrad 64, das mit einem Ritzel 66 auf einer Welle 68 kämmt. Die Welle 68 bildet einen Teil eines bekannten, zwei Antriebsgeschwindigkeiten erzeugenden Antriebes 7o. Auf der Welle 68 ist eine Riemenscheibe 72 gelagert, die von einem elektrischen Motor oder einem anderen beliebigen Kraftantrieb über einen Riemen gedreht wird. Beim Herabziehen eines Einschalthebels 74 wird eine Kupplung 76 über ein Gestänge, einschließlich eines Hebels 78, in Eingriff mit der Riemenscheibe 72 bewegt und die Welle 68 sodann mit hoher Geschwindigkeit gedreht.
  • Eine Sicherheitsvorrichtung verhindert ein Betätigen der Schneidvorrichtung, wenn der Klemmteil io nicht in seiner Klemm- oder Arbeitslage eingestellt ist. In der Bewegungsbahn des Hebels 78 ist ein Hebel 8o gelagert, der bei 82 mit einem Träger 84 an dem Untergestell 22 verzapft ist. Der Hebel 8o ist durch eine Stange 86 mit dem Tretllebel 34 verbunden und wird bei dem Herabziehen des Trethebels aus der Bewegungsbahn des Hebels 78 geschwungen. Um ein Beschädigen der Schneidvorrichtung zu verhindern, falls der Klemmteil io vor dem Einsetzen einer Matrize in die Maschine betätigt werden sollte, wird die Schwingbewegung des Hebels 44 zum Abwärtsbewegen des Klemmteiles to durch eine Anschlagschraube 88 begrenzt. Die Schraube 88 sitzt in einem Bügel 9o, dessen trnterenden mit dem Ansatz 41 verbunden sind.
  • Die Drehgeschwindigkeit der Welle 68 wird beim Beschneiden der stark gewölbten Spitzen- und Fersenteile der Sohlen wie folgt vermindert: Mit dem Randteil des Tisches 62 sind, ungefähr den Spitzen-und Fersenteilen der Matrize gegenüber, nicht dargestellte Nocken verstellbar verbunden, die über einen Hebel 92 die Kupplung 76 außer Eingriff mit der Riemenscheibe 72 und in Eingriff mit einem Zahnrad 94 bewegen. Das Zahnrad 94 gehört zu einem die Drehgeschwindigkeit der Riemenscheibe 72 ins langsamere übersetzenden Zahnradgetriebe. Ein Ritzel 96 und ein Zahnrad 98 dieses Getriebes sitzen auf einer gemeinsamen Welle ioo. Das Ritzel 96 kämmt mit dem Zahnrad 94 und das Zahnrad 98 mit einem Ritzel 102, das sich mit der Riemenscheibe 72 dreht.
  • Der Einschalthebel 74 wird, wie bekannt, in seiner Einschaltlage durch eine Klinke 104 festgelegt. Die Klinke 104 wird zum Freigeben des Hebels 74 durch eine nicht dargestellte Nocke ausgeschaltet, die ebenfalls verstellbar auf dem Tisch 62 gelagert ist, und zwar löst die Nocke die Klinke aus, wenn der Tisch etwas mehr als eine volle Umdrehung ausgeführt hat. Da der erste Teil des Schneidvorganges die Messer zunächst nur von den Sohlenkanten einwärts nach der Matrize bringt, ,muß die Schneidvorrichtung einen Überhub haben, um den Beschneidvorgang der Sohlen, um die Matrize herum, immer zu vollenden. Der Tisch hat dann eine kurze Rückwärtsbewegung, die in Länge (lern L`berhub entspricht. Die Rückwärtsbewegung wird durch einen Schaltteil io6 erzeugt, der mit einem Schaltrad io8 auf der Kupplung 76 zusammenwirkt und aus dem Schaltrad ausgehoben wird, wenn der Tisch seine Ausgangslage wieder erreicht hat. @N'enn erwünscht, kann für die Schneidvorrichtung ein immer mit gleicher Geschwindigkeit arbeitender Antriel) verwendet werden.
  • Die Klemmteile io, 12 (Fig. t und 2) bestehen aus festen Unterteilen i io, i 12, die größer als die größte zu verwendende Matrize sind und deren Umrisse ungefähr dem Umriß der Matrize entsprechen, wie in Fig. 6 dargestellt. Die Innenflächen der Unterteile i i o, i 12 sind ausgehöhlt, so daß die kandteile der l.'nterteile Flansche 114, 116 bilden. Auf den Flanschen 114, 116 sind Platten 118, 120 aus Federstahl befestigt. Die Oberflächen der Platten sind verchromt und bilden Gleitflächen für die Messer 54, 56. Die Außenfläche des Unterteiles i 12 ist ebenfalls ausgehöhlt und hat einen Flansch 122, der, wie unten ausführlicher beschrieben wird, eine Bewegung der Messer nach außen der Platten begrenzt.
  • Unter dem Klemmdruck geben die Mittelteile der Platten 118, 12o nach, so daß die Platten eine tellerartige Form annehmen und ihr Klemmdruck infolgedessen auf die Sohlenrandteile längs des Matrizenumrisses gerichtet ist. Da die Platten sich ferner infolge ihrer Nachgiebigkeit den Veränderungen in den Sohlendicken anpassen, wird längs der Sohlenumrisse ein gleichmäßiger Klemmdruck ausgeübt und diese Sohlenteile alle gleich stark gegen die Matrize gedrückt.
  • Die Messer 54, 56 sind an Trägern 124, 126 befestigt, die in der Höhenrichtung der Maschine um einen waagerechten Bolzen 128 (Fig.3 und 4) schwingen, wobei eine Feder 130 die Träger und somit die Messer auseinander zu schwingen sucht. Der Bolzen 128 ist, durch eine Stellschraube 132 in einem Loch einer Stange 134 befestigt, die mit einem Bügel 136 verbunden ist. Der Bügel 136 schwingt um senkrechte Bolzen 138, 140 eines bügelförmigen Ansatzes 142 des Armes 58 und bewegt sich auch frei längs der Bolzen 138, 140, d. h. in der Höhenrichtung der Maschine, wobei eine Feder 144 auf dem Bolzen 14o das Gewicht des Bügels und der von ihm getragenen Teile so weit ausgleicht, daß das Messer 56 in Ruhelage nur leicht auf dem Klemmteil 12 aufsitzt.
  • Mit dem Bügel 136 ist ferner eine Stange 148 verbunden. An dem Vorderende der Stange 148 ist durch eine Schraube i5o ein dünner Führungsteil 152 befestigt, der mit dem Randteil der Matrize P in Eingriff tritt und in Höhe ungefähr der Höhe der Matrize entspricht, so daß er ferner die über die Matrize vorstehenden Sohlenteile abstützt. Das freie Ende des Führungsteiles liegt gegen einen Finger 154 an dem Außenende der Stange 134 an. Der Führungsteil ist, wie aus Fig.4 ersichtlich, zwischen den Messerträgern mit ihren Messern 54, 56 und der Matrize angeordnet.
  • Jedes Messer hat eine Schneide 156 (Fig. 5) zum Beschneiden der Sohle und eine schräg zur Schneide 156 verlaufende Schneide 158 zum Abschrägen der einen, neben dem entsprechenden Klemmteil liegenden Sohlenkante. Die Schneiden laufen in Endflächen 16o, 162 aus, die in derselben Ebene liegen und sich auf den Platten 118, 120 führen, wenn die Klemmteile io, 12 in ihrer Arbeitslage sind. Wie aus Fig.4 ersichtlich, wird jede Sohle ungefähr längs des Matrizenrandteiles beschnitten, wobei die Messer durch die Feder 130 stark gegen die Klemmteile gedrückt werden. Der abgeschnittene Sohlenrandteil wird, wie in Fig. 7 dargestellt, nach innen abgelenkt, und die durch Schrägschnitte abgeschnittenen Kantenteile werden je durch V-förmige Nuten 163 (Fig. 5) zwischen den Schneiden 156, 158 entfernt.
  • Während des Schneidvorganges wird der Bügel t36 durch den Führungsteil 152 und durch einen Stütz- oder Trägerteil 164 (Fig. 3 und 8) an dem Außenende der Stange 148 längs der Bolzen 138, 140 verschoben, wenn immer die Klemmteile und die Bewegungsrichtung des Ansatzes 142 nicht parallel sind und die Schneidvorrichtung somit immer zwischen den Klemmteilen zentriert. Der Trägerteil hat waagerechte, in der Ebene der Endteile des Führungsteils 152 liegende .Stützflächen, welche die über die Matrize vorstehenden Sohlenteile vor den Schneiden gegen die Klemmteile i o, 12 drücken und somit verhindern, daß die Sohlen sich während des Schneidvorganges von den Klemmteilen abheben. Ferner hat der Trägerteil abgeschrägte Stützflächen 166, deren Wirkung unten ausführlicher beschrieben wird.
  • Beim Beschneiden der Sohlen schwingt die Schneidvorrichtung in Anpassung an die Sohlenform (konkav und konvex gewölbte Sohlenteile) um die Bolzen 130, 14o hin und her, wobei die Schneidlage der Messer zur Matrize konstant bleibt. Eine Feder 168 (Fig. 2), die den Bügel 136 mit dem Ansatz 142 verbindet, dämpft die Schwingbewegungen der Schneidvorrichtung aus ihrer Normallage. Zeitweise treffen die Messer beim Schneidvorgang auf besonders harte oder feste Sohlenteile auf. Um zu verhindern, daß die Schneidvorrichtung hierdurch an der Matrize, und zwar um das Vorderende des Führungsteils 152 nach vorn geschwungen wird, ist ein Preßteil 170 (Fig. 3 und 8) vor der Schneidvorrichtung vorgesehen. Der Preßteil hat einen Stiel 172, der vorzugsweise gleitbar in einem Loch 174 der Stange 148 gelagert ist, obwohl, wenn erwünscht, der Stiel auch in der Stange festgelegt sein kann. Ist der Stiel beweglich gelagert, so wird der Preßteil durch eine Druckfeder 176 nach außen geschoben. In ihrer Normallage liegt die mit der Matrize in Eingriff tretende Preßteilfläche in gleicher Flucht mit der entsprechenden Fläche des Führungsteils 152 und wird in dieser Normallage durch die vorerwähnte Schraube i5o gehalten, die in eine Nut 178 des Preßteils eingreift. Die Feder 176 dämpft jegliche Vorschwungbewegungen der Schneidvorrichtung und bewegt dann die Schneidvorrichtung sofort wieder in ihre Normallage zurück.
  • Gegebenenfalls ist jede Sohle mit einer Schicht R aus Gemleinwand bedeckt oder bezogen. Zeitweise verzieht sich diese Schicht in Falten, oder sie hebt sich von der Sohlenkante ab und biegt sich dabei zurück, so daß sie die Matrizenkante bedeckt. Da die Matrizenkante jedoch die Arbeitslage der Schneidvorrichtung bestimmt, kann hierdurch der ganze Schneidvorgang beeinträchtigt werden. Die Maschine hat nunmehr einen keilförmigen Pflug (Fig. 7 und 8), dessen Oberflächen gegen die Sohlen anliegen und dessen Ende sich an der Matrize führt. Der Pflug ist mit der Stange 148 bewegbar durch Schrauben 182 verbunden, die sich durch Längsschlitze des Pfluges erstrecken und in die Stange 148 eingeschraubt sind. Eine Feder 184 schiebt den Pflug über einen Kolben 186 nach der Matrize hin. Der Kolben ist in dem Stiel 172 des Preßteils 170 bewegbar und liegt gegen einen Ansatz 188 an dem Außenende des Pfluges an. Der Pflug bewegt die um- oder zurückgebogenen Teile der Gemleinwand auseinander und führt dieselben auf die Schrägflächen 166 des Trägerteils 164 auf, wodurch diese Teile glattgestrichen und dann mit der Sohle zum Beschneiden gegen die Klemmteile gehalten werden. Ferner erstreckt sich der Pflug i 8o über den Führungsteil 152 und den Preßteil17o hinaus und läuft in eine stumpfe Spitze aus, so daß er, wie in Fig. 7 dargestellt, beim Umlaufen eines konvex gewölbten Teils der Matrize mit demselben in Eingriff bleibt.
  • Um zu verhindern, daß die Messer 54, 56 von den Platten i 18, 12o herabgeschoben werden, tritt der Bolzen 140 mit dem Flansch 122 des Klemmteils 12 in Eingriff.. Die Einwärtsbewegung der Messer bezüglich der Klemmteile wird durch einen Schutzteil igo begrenzt, der in Form der Matrize entspricht, jedoch viel kleiner als die Matrize ist. Der Schutzteil igo ist auf den Pfosten 14 gelagert, und das Unterende des Ansatzes 142 tritt mit demselben in Eingriff, wodurch auch ein Anschlagen dieses Ansatzes gegen die Pfosten verhindert wird.
  • Ungefähr am Ende der Schneidbewegung der Schneidvorrichtung 52 um die Matrize herum tritt der Bolzen 140 mit einem bei 194 an dem Block 16 schwingbar gelagerten Steuerteil 192 in Eingriff und schwingt denselben gegen den Druck einer Feder 196 einwärts aus seiner in Fig. 6 dargestellten Normallage. Bei der darauffolgenden Rückwärtsbewegung der Schneidvorrichtung (nach rechts der Fig. 6) zum Ausgleichen .des Überhubes der Schneidvorrichtung bewegt sich der Bolzen 140 zunächst an einer Abflachung 198 des Steuerteils 192 entlang, bis der Bolzen gegen einen Absatz am Ende dieser Abflachung schlägt. Während der weiteren Rückwärtsbewegung der Schneidvorrichtung schwingt dieselbe den Steuerteil 192 dann um den Drehbolzen 194 und wird dadurch von der Matrize hinweg in ihre Ausgangslage ausgeschwungen.
  • Der Arbeitsgang der Maschine ist wie folgt: Eine Matrize mit einer Sohle auf jeder Oberfläche wird so auf dem unteren Klemmteil 12 eingestellt, daß die Sohlenkanten gegen die Messer 54, 56 anliegen. Der sich über die Messer hinaus erstreckende Pflug i8o liegt unmittelbar neben der Matrizenkante, wenn nicht gegen dieselbe an, und bei seinem Eintreten zwischen den Sohlen hat der Pflug die gegebenenfalls zurückgebogenen Teile der Gemleinwandschichten auseinandergeschoben. Der Trethebel 34 wird nun herabgezogen und der Klemmteil io abwärts in Sohlenklemmlage bewegt, in welcher die Sohlenrandteile um die Matrize herum festgeklemmt sind. Die Messer 54, 56 werden während der Abwärtsbewegung des Klemmteils gegen den Druck der Feder 13o aufeinander zu geschwungen, wobei die Schneidvorrichtung sich längs der Bolzen 138, 14o abwärts bewegt und zwischen den Klemmteilen zentriert wird.
  • Der Hebel 74 wird darauf zum Einschalten des Schneidvorganges herabgezogen und die Schneidvorrichtung durch den Arm 58 nach der Matrize hin bewegt, wobei die Messer 156 zunächst durch die Sohlen nach der Matrize hin schneiden und sich dabei in einer bogenförmigen Bahn (Steuerteil 192) bewegen. Der Trägerteil 164 tritt mit dem über die Matrize vorstehenden Sohlenteile in Eingriff und stützt hierbei die vor den Messern liegenden Sohlenteile ab. Der Pflug 18o gibt nach, wenn der Führungsteil 152 in Eingriff mit der Matrizenkante tritt, und die Schneidvorrichtung stellt sich dann so ein, daß der Führungsteil flach gegen den Matrizenrand anliegt. Das Beschneiden der Sohlen in Anpassung an die Matrize setzt nun ein. Da beide Messer unter der Wirkung der Feder 130 stehen, kann sich die Schneidvorrichtung frei in der Höhenrichtung der Maschine bewegen, und der Druck der Messer gegen die Klemmteile wird bei jeglicher Änderung in der Sohlendicke ausgeglichen. Infolge ihrer schwingbaren Lagerung kann die Schneidvorrichtung sich während ihrer Bewegung um die Matrize herum jeglicher Änderung in der Matrizenform unter der Führung des Teils 152 anpassen, wobei die Schneidwirkung der Messer immer längs der Matrizenkante gerichtet ist. Die Feder 168 dämpft hierbei die Schwingbewegungen der Schneidvorrichtung, so daß der Führungsteil 152 keine Kippbewegungen bezüglich des Matrizenrandteils ausführt. Die Schneiden 156 sind bezüglich der Achse der Bolzen 138, 140 etwas versetzt, so daß der Schneidhub immer, besonders beim Beschneiden von konvex gewölbten Sohlenteilen, nach innen, d. h. nach dem Matrizenrand, gerichtet ist und die Messer infolgedessen nicht von der Matrize hinweg schneiden. Der Preßteil 170 verhindert hierbei ein Ausschwingen der Schneidvorrichtung und eine dadurch entstehende Kippbewegung des Führungsteils bezüglich der Matrize. ' Die Schneidvorrichtung führt am Ende des Schneidvorganges einen Überhub aus, und zwar bewegt sie sich über den Punkt hinaus, an dem der Führungsteil 152 zuerst mit der Matrize in Eingriff trat. Darauf wird die Schneidvorrichtung zurückbewegt und durch den Steuerteil 192 in ihre Ausgangslage von der Matrize hinweg ausgeschwungen.

Claims (9)

  1. PATI:\T.4\SPRCCHE: i. Maschine zum Beschneiden von Sohlen nach einer Schablone, dadurch gekennzeichnet, daß Klemmteile (1o, 12) je eine Sohle gegen jede Oberfläche einer als Schablone dienenden Matrize (1') andrücken und daß eine aus zwei Messern (54, 56) bestehende Schneidvorrichtung zum Sohlenbeschneiden um die Matrize längs ihres Umrisses bewegt wird, wobei jedes Messer sich auf einem der über den Matrizenrand vorstehenden Klemmteile (io, 12) führt.
  2. 2. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, 'daß jeder Klemmteil (io, 12) aus einem ausgehöhlten Unterteil (i 1o oder 112) mit einem Flansch (114 oder 116) besteht, an dem eine biegsame Platte (118 oder 12o) befestigt ist, wobei die Platten unter dem Klemmdruck tellerförmig verbogen werden, so daß der Klemmdruck längs des Matrizenumrisses auf die Sohlenrandteile gerichtet ist.
  3. 3. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Messer (54, 56) aus einer Schneide (t56) zum Beschneiden einer Sohle und einer Schneide (i58) zum Abschrägen der einen Sohlenkante besteht, wobei die Schneiden (r56, 158) in gegen die Klemmteile anliegende Endflächen (16o, 162) auslaufen.
  4. 4. Maschine nach Anspruch i und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Messer (54, 56) um einen waagerechten Bolzen (i28) schwingen und durch eine Feder (13o) auseinandergeschwungen werden, welche die Messer während des Schneidvorganges gegen die Klemmteile preßt.
  5. 5. Maschine nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Bolzen (128) in einem Bügel (136) sitzt, der auf senkrechten Bolzen (138, 140) schwingbar sowie auf denselben axial bewegbar ist, so daß die Schneidvorrichtung immer zwischen den Klemmteilen zentriert wird, wenn die Klemmteile und die Bewegungsrichtung der Schneidvorriehtung nicht parallel sind.
  6. 6. Maschine nach Anspruch i und 5, gekennzeichnet durch einen Trägerteil (164), der beim Sohlenbeschneiden die über die Matrize vorstehenden Sohlenteile vor den Messern (54,56) gegen die Klemmteile hält, wobei der Trägerteil (164) an dem Bügel (136) sitzt und ferner die Schneidvorrichtung zentriert.
  7. 7. Maschine nach Anspruch i und 5, gekennzeichnet durch einen an dem Bügel (136) sitzenden Führungsteil (152), der mit dem Matrizenrand in Eingriff tritt und die Schneidvorrichtung während des Schneidvorganges führt, wobei er die Messer (54, 56) in konstanter Schneidlage zum Matrizenrand hält. B.
  8. Maschine nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen Preßteil (17o), der durch eine Feder (176)' in der Ebene der Arbeitsfläche des Führungsteils (152) gehalten wird und unter dem Federdruck ein Ausschwingen der Schneiden (156) von dem Matrizenrand verhindert.
  9. 9. Maschine nach Anspruch 3 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schneiden (156) zu der Achse der Bdlzen (138, 140) versetzt sind, so daß der Schneidhub der Messer einwärts nach dem Matrizenrand hin gerichtet ist. io. Maschine nach Anspruch 1, 6 und 7 zum Beschneiden von Sohlen mit einer Schicht aus Gemleinwand, gekennzeichnet durch einen nachgiebig auf dem Bügel (136) gelagerten Pflug (18o), der sich über den Führungsteil (152) hinweg erstreckt und irgendwelche zurückgebogenen Schichtteile auf Stützflächen (166) des Trägerteils (164) führt. .
DEP43025A 1948-05-29 1949-05-17 Sohlenbeschneidmaschine Expired DE809149C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
US809149XA 1948-05-29 1948-05-29

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ID=22160459

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DEP43025A Expired DE809149C (de) 1948-05-29 1949-05-17 Sohlenbeschneidmaschine

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