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DE809099C - Schalungselement zum Einformen von Beton - Google Patents

Schalungselement zum Einformen von Beton

Info

Publication number
DE809099C
DE809099C DEP40729A DEP0040729A DE809099C DE 809099 C DE809099 C DE 809099C DE P40729 A DEP40729 A DE P40729A DE P0040729 A DEP0040729 A DE P0040729A DE 809099 C DE809099 C DE 809099C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
formwork
concrete
latticework
wood
rods
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP40729A
Other languages
English (en)
Inventor
Hendrik Rutgers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Rutgers Exploitatie Mij N V
Original Assignee
Rutgers Exploitatie Mij N V
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Rutgers Exploitatie Mij N V filed Critical Rutgers Exploitatie Mij N V
Application granted granted Critical
Publication of DE809099C publication Critical patent/DE809099C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G9/00Forming or shuttering elements for general use
    • E04G9/08Forming boards or similar elements, which are collapsible, foldable, or able to be rolled up

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Schalungselement zum Einformen von Beton Die Erfindung bezieht sich auf eine bei der Betonherstellung verwendbare Schalung bzw. auf eine Einschalungsform zum Eingießen oder Einfüllen von Betonmischungen.
  • Schalungen für Beton werden in der Regel ganz aus Holz hergestellt. In diesem Falle bildet die Schalung eine vollständige Form, in die der Beton hineingegossen wird. Die Verwendung von Holz ist, besonders unter den augenblicklichen Zeitumständen, sehr teuer, sowohl vom Standpunkt seines geldlichen Wertes als auch vom Standpunkt der Verwendung oder, besser gesagt, Verschwendung eines knappen Rohstoffes. Wenn in der Tat auch das Holz von gebrauchten Schalungen neu verschnitten und besäumt und dann nochmals verwendet «-erden kann, so entsteht dabei so viel Abfall, daß erhebliche Mengen an neuem Holz benötigt werden, um eine aus alten Teilen bestehende Schalung zu vervollständigen.
  • Wenn an Stelle von natürlichen Holz künstliches Holz verwendet wird, dann bleibt gleichwohl der Nachteil eines unproduktiven Aufwandes bestehen, wobei darauf hinzuweisen ist, daß auch solches Kunstholz ein teuerer Werkstoff ist und in der Hauptsache aus Holzfasern besteht.
  • Die Normierung von gewissen Teilen des Schalungsgebildes führt insofern zu einer Verbesserung, als eine mehrfache Wiederverwendung möglich wird, jedoch bleibt die für ein gegebenes Gesamtschalungsgebilde benötigte Holzmenge nach wie vor erheblich.
  • Es ist auch bereits vorgeschlagen worden als Schalungselemente andere Werkstoffe zu benutzen, beispielsweise Drahtgewebe, z. B. in Form von Drahtgeflechten, da sich gezeigt hat, daß der zähe Beton nicht in erheblichem Umfang durch Drahtgewebe hindurchdringt, so daß man Beton zwischen Wandungen aus Drahtgewebe durch Eingießen einformen kann. In jüngster Zeit ist Drahtgewebe verwendet worden, dem kleine, aus Ton hergestellte Ziegelstückchen eingegliedert sind, wodurch sich natürlich ein dichteres Gefüge ergibt.
  • Drahtgewebe hat zwei Nachteile. Der erste besteht darin, daß die Sichtfläche des Betons sehr unregelmäßig wird und dadurch unschön wirkt. Sie muß verputzt werden, was naturgemäß sehr teuer und unbedingt abzulehnen ist, da es einen Widerspruch in sich bedeutet, wenn man Beton nachträglich mit einem Verputz versieht. Der zweite Nachteil besteht darin, daß Drahtgewebe eine sehr geringe Eigensteifigkeit hat und dazu neigt, sich durchzubiegen, wodurch die Stärke der Betonmauer ungleichmäßig und eine übergroße Betonmenge benötigt wird. Zusätzliche Vorrichtungen, um die Steifigkeit der aus Drahtgewebe bestehenden Schalungswände zu verstärken, z. B. Spanndrähte, Winkeleisenversteifungen usw., sind teuer.
  • Es ist auch schon vorgeschlagen worden, die eigentliche Schalungswand, d. h. den Teil, der mit dem Beton in direkte Berührung kommt, aus billigeren Werkstoffen herzustellen, so daß es, -,wirtschaftlich gesehen, nicht soviel ausmacht, wenn die Schalung nur einmal benutzbar ist. Beispiele für solche Werkstoffe sind imprägniertes Papier oder Gewebe oder auch dünnes Metallblech. Die leiden zuerst genannten Werkstoffe müssen nach einmaligem Gebrauch als endgültig verloren betrachtet werden. Metallbleche können wieder verwendet werden, sind aber ziemlich teuer.
  • Derartige dünne bzw. in jedem Falle schwache Wandungsgebilde müssen. durch eine Verstärkungskonstruktion abgestützt werden, die beispielsweise aus einem Gitterwerk von Stangen oder Stäben besteht. Wenn letztere aus Holz hergestellt werden, dann ist der Holzverbrauch sehr groß und es wird Holzverschwendung getrieben. Andere Bauarten, z. B. aus Metall, können nur bei der Herstellung von Sonderbauwerken aus Beton angewendet werden, bei denen immer wieder die gleichen Arbeitsvorgänge vorkommen. Sie sind z. B. nur geeignet für die sog. Gleitschalungen.
  • Die vorliegende Erfindung verbindet den den genannten Wandungsteilen in offener Bauart eigenen Vorteil eines geringen Werkstoffverbrauches mit den Vorteilen einer abgeschlossenen Schalungswand. Erfindungsgemäß besteht die Betonschalung aus einem skelettartigen Wandgebilde, das von einem Überzug überdeckt ist oder überdeckt werden kann, wobei das genannte Netzwerk aus einem Gitterwerk von Stangen oder Stäben besteht, bei welchem eine Anzahl von Stangen parallel angeordnet ist und von den anderen, ebenfalls parallel zueinander verlaufenden Stangen gekreuzt wird, wobei für die Erfindung vor allem kennzeichnend ist, daß die Stangen oder Stäbe in den Schnitt-oder Kreuzungspunkten gelenkig miteinander verbunden sind, so daß sie in der Ebene des Gitterwerkes- beweglich zueinander sind. Es wurde gefunden, daß gewisse Papiersorten, besonders Papier mit langen Fasern, als Überzugsmaterial besonders geeignet sind. Da ein Überzug benutzt wird, der mit dem Beton in Berührung tritt, so braucht die in offener Bauart ausgeführte Schalungswand an sich nicht mehr so glatt und flach ausgebildet zu sein. Tatsächlich besteht ihre Aufgabe nur noch in der Versteifung des Überzuges. Wenn diese Versteifung derart ist, daß der Überzug unbeschädigt und flach und glatt bleibt, dann kann die offene Schalungswand in ihrer Stärke vergrößert werden, was im Ergebnis zu einer wesentlichen Erhöhung ihrer Steifigkeit führt.
  • Die Erfindung erstrebt weiterhin die Schaffung eines Schalungsgebildes, bei dem der Überzug so billig oder soweit wie möglich aus dünnwandigem Werkstoff hergestellt werden kann, während das Skelett, das die Schalungswand trägt, nicht nur an sich billig und einfach ist, sondern auch wiederholt verwendet und den verschiedenen :",nwendungsfällen ohne Verlust und Abfall angepaßt werden kann.
  • Das skelettartige Wandgebilde nach der Erfindung stellt eine Tafel dar, die aus einer Reihe von miteinander verbundenen Scherengliedern besteht. Sie kann leicht und in größter Schnelligkeit in ihrer eigenen Ebene in der Umrißform verändert werden. Wenn sie in einer Richtung ausgezogen und gestreckt wird, dann wird sie in der dazu senkrechten Richtung schmäler und umgekehrt. Sie kann daher für alle Arten von flachen Wandflächen verwendet werden. Besonders gut eignet sich das skelettartige Wandgebilde als Schalung für die Herstellung eines Bodenbelages aus Beton. Wenn die einzelnen Teile des für solche Zwecke benutzten Wandgebildes aus Holz hergestellt werden, dann ist die insgesamt aufzuwendende Holzmenge wesentlich geringer, als diejenige, die für eine normale, aus Brettern bestehende Verschalung benötigt wird. Sie ist daher auch bequemer zu handhaben. Bei dem angenommenen Beispiel besteht sie aus Holzlatten. Sie kann aber auch zum Teil oder ganz aus l@letall hergestellt werden.
  • Die 1\-laschenweite des Gitterwerkes wird so gewählt, daß sie in einem angemessenen Verhältnis steht zur freien ungestützten Länge, die das Überzugsmaterial auf dem Gitterwerk erfordert.
  • Weitere Merkmale der Erfindung und Einzelheiten der durch sie erzielten Vorteile ergeben sich aus der nachstellenden Beschreibung von zwei in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispielen des Erfindungsgegenstandes.
  • Fig. i ist eine Draufsicht auf einen Teil des erfindungsgemäßen Rahmen- oder Gitterwerkes; Fig. 2 ist ein Querschnitt nach der Linie II-11 der Fig. i ; Fig.3 ist eine Draufsicht auf eine andere Ausführungsart; Fig. d ist ein Querschnitt nach der Linie IV-IV der Fig. 3. Beine Ausfülirungsl)ei:; M nach den Fig. i und 2 beseel- das skelettartige Gitter- oder Rahmenwerk aus einer Anzahl von parallelen Latten 1. Diese sind so angeordnet, daß sie einen steifen Rost bilden, der durch Querlatten 2 zu einem einheitlichen Gebilde zusammengeschlossen ist. Der so gebildete Rost wird als Teil der Wand oder des Ilodens einer Schalung benutzt. Der Rost wird mit einer Papierbahn 6 überzogen, die genügend stark bemessen wird und feuchtigkeitsbeständig ist oder durch Imprägnierung feuchtigkeitsbeständig gemacht wurde. Der Beton wird dann auf das Papier 6 eingegossen oder eingefüllt. Nach dem Abbinden des Betons kann der Rost entfernt werden. Auch das Papier kann leicht als zusammenhängende Schicht oder in Teilen abgezogen werden.
  • In manchen Fällen wird sich die Papierschicht 6 oder ein anderes Überzugsmaterial zwischen den Latten i leicht ausbeulen, wodurch die Oberfläche des Betons leicht gewellt erscheint. Wenn sich hieraus Schwierigkeiten ergeben, dann muß der Überzugswerkstoff zwischen den Latten i noch zusätzlich versteift werden. Es gibt in dieser Beziehung verschiedene Möglichkeiten. So können beispielsweise auf den unteren Latten 2, zwischen den Latte,n 1, Klötzchen vorgesehen werden, deren Oberfläche mit den Oberflächen der Latten i in einer Ebene liegt. Es ist auch möglich dünne Metallstreifen vorzusehen, die quer über die Latten i laufen, so daß der Überzugswerkstoff von einem vollständigen Gitterwerk versteift wird.
  • (leim Ausführungsbeispiel nach Fig. i und 2 sind die Latten i an den Kreuzungspunkten mit Hilfe von Nieten j gelenkig miteinander verbunden. Das Gitterwerk kann daher leicht in seiner Form verändert werden.
  • Der Üherzugswerkstoff 6 kann aus imprägniertem Papier, Asphaltpapier, Metallblech usw. bestehen. Bei der Ausführungsform nach den Fig. 4 und 3 werden ebenfalls parallel zueinander verlaufende llolzlatten i verwendet, die die parallelen Holzlatte11 2 kreuzen. C her den Latten 2 sind Metallstreifen 7, beispielsweise aus Aluminium angeordnet, die mit ihren Oberflächen in einer Ebene finit den Oberfl;ichen der Latten i liegen. Die Streifeil 7 bewegen sich zusammen mit den Latten 2 und bilden einen Teil von diesen. An den Stellen, an welchen sie sich mit den Latten i kreuzen, sind letztere ausgespart, wie bei 8 angedeutet, um die Streifen aufzunehmen. Auf diese `"eise ist sichergestellt, daß alle Teile des Gitterwerkes mit ihren Oberflächen in einer Ebene liegen und daß auf diese Weise eine gute flache Versteifung für den in Fig.4 bei 6 angedeuteten überzugswerkstoff erzielt wird. Schrauben halten einerseits die Streifen 7 und die Latten 2 zusammen und bilden andererseits die Drehgelenke für das Gitterwerk.
  • Es versteht sich von selbst, daß die Erfindung auch für andere Zwecke des Baugewerbes von Nutzen sein kann, beispielsweise als Arbeitsunterlage bei der Herstellung oder Zusammenfügung von Teilen von Fensterrahmen. Statt aus Holz kann das Rahmenwerk auch aus Leichtmetall hergestellt werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schalung für Beton, bestehend aus einem skelettartigen, mit einem Überzug versehenen oder versehbaren Wandgebilde aus einem Gitterwerk von Stangen oder Stäben, von denen eine Anzahl parallel zueinander angeordnet ist und von anderen ebenfalls parallelen Stangen gekreuzt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Stangen oder Stäbe an ihren Schnittpunkten oder Kreuzungsstellen derart gelenkig miteinander verbunden sind, daß sie in der Ebene des Gitterwerkes gegeneinander beweglich sind.
  2. 2. Schalung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitterwerk mit einem dünnen, biegsamen und feuchtigkeitsbeständigen Werkstoff überzogen ist.
  3. 3. Schalung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Gitterwerk mit einer langfaserigen Papierschicht überzogen ist. Die Verwendung eines tafelartigen Netzwerkes nach einem der vorangehenden Ansprüche als Schalungsform oder als Teil einer solchen bei der Herstellung von Bauteilen oder Bauwerken aus Beton.
DEP40729A 1948-04-26 1949-04-26 Schalungselement zum Einformen von Beton Expired DE809099C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL809099X 1948-04-26

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE809099C true DE809099C (de) 1951-07-23

Family

ID=19836764

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP40729A Expired DE809099C (de) 1948-04-26 1949-04-26 Schalungselement zum Einformen von Beton

Country Status (1)

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DE (1) DE809099C (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1003943B (de) * 1953-04-20 1957-03-07 Ludwig Eifflaender Flaechenveraenderlicher Schalungsrost
EP0696668A1 (de) * 1994-08-12 1996-02-14 Baumann Verwertungsgesellschaft GmbH Vorrichtung zum Errichten einer Schalung für die Unterseite des Treppenkörpers einer Gebäudetreppe
EP2161383A2 (de) 2008-09-04 2010-03-10 Sbp GmbH Modulares Bauelement für die Erstellung doppelt gekrümmter oder freier Tragswerkformen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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EP0696668A1 (de) * 1994-08-12 1996-02-14 Baumann Verwertungsgesellschaft GmbH Vorrichtung zum Errichten einer Schalung für die Unterseite des Treppenkörpers einer Gebäudetreppe
EP2161383A2 (de) 2008-09-04 2010-03-10 Sbp GmbH Modulares Bauelement für die Erstellung doppelt gekrümmter oder freier Tragswerkformen
DE102008045760A1 (de) * 2008-09-04 2010-03-18 Sbp Gmbh Modulares Bauelement für die Erstellung doppelt gekrümmter oder freier Tragwerksformen

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