DE8088C - Verfahren zur Anfertigung von Walzen und sonstigen Maschinentheilen von künstlicher Steinmasse für jede Art von Maschinen - Google Patents
Verfahren zur Anfertigung von Walzen und sonstigen Maschinentheilen von künstlicher Steinmasse für jede Art von MaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
- F16C13/00—Rolls, drums, discs, or the like; Bearings or mountings therefor
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Devices For Post-Treatments, Processing, Supply, Discharge, And Other Processes (AREA)
Description
1879.
Klasse 47.
LEOP. PHIL. HEMMER in AACHEN.
Verfahren zur Anfertigung von Walzen und sonstigen Maschinentheilen von künstlicher Stein-
r,j masse für jede Art von Maschinen.
9 Patentirt im Deutschen Reiche vom 9. Mai 1879 ab.
Der Erfinder bezweckt, die Cylinder, Walzen etc. aus einem Stoffe herzustellen, welcher dauerhaft,
bei verschiedenen Temperaturen fast unveränderlich, ein schlechterer Wärmeleiter als
Metall ist und sich leicht und billig anwenden läfst.
Die anzuwendende Masse besteht aus einer Mischung, deren Hauptbestandtheil ganz feingesiebter
sogenannter deutscher Portlandcement ist, und zwar je nach der Verwendung des Maschinentheils in verschiedenen Verhältnissen
zu anderen Materialien, z. B. Walzen etc., an .deren Oberflächen Faserstoffe sich gar nicht
oder sehr wenig reiben, werden mit einem Belag aus reinem feinen Cement, mit Wasser gemischt,
versehen. Diejenigen, deren Oberflächen mehr der Reibung ausgesetzt sind, werden ebenfalls
aus Cement, mit Wasser gemischt, hergestellt und nach vorherigem langsamen Trocknen
im warmen Zustande mit Wasserglas bis zur Sättigung getränkt. Walzen etc., die aufser der
Reibung noch einem starken Druck ausgesetzt sind, werden aus genanntem Cement, jedoch
mit Wasserglas anstatt des Wassers gemischt, gegossen, dann getrocknet und im warmen Zustände
nochmals mit Wasserglas getränkt.
Von den zwei Hauptcylindern der Walkmaschine wird der Untercylinder nach letzterer
Angabe, dagegen der Obercylinder aus einer Masse hergestellt, welche aus 20 Theilen Cement,
10 Theilen Schwefel, 8 Theilen Schellack und 2 Theilen Guttapercha besteht. Der Obercylinder
wird deshalb ans einer etwas weicheren und elastischeren Masse als der Untercylinder
hergestellt, damit die Fortbewegung des zwischen beiden befindlichen Stoffes sicherer stattfindet,
als wenn beide gleich harte und glatte Oberflächen haben; doch kann man auch den Obercylinder
aus derselben Masse wie den Untercylinder herstellen. In diesem Falle wird er aber auf seiner Oberfläche parallel der Axe gerieft,
wodurch alsdann die Mitnahme des Stoffes hinreichend gesichert ist.
Beiliegende Zeichnung zeigt in Fig. 1 und 2 eine Walze, zu welcher nur reiner, hinterher mit
Wasserglas getränkter Cement oder auch ohne eine solche Tränkung angewendet wird. Dieselbe besteht aus zwei mit Knaggen versehenen
Glasscheiben, welche durch eine durchlöcherte Platte von Blech mit einander verbunden, auf
eine Axe gekeilt und durch eine Mutter gehalten sind. Die Durchlöcherung der Platte
dient dazu, dafs sich die Masse in die Löcher beim Giefsen hineinsetzt und dafs dieselbe auch
von der inneren Seite mit Wasser und Luft behufs schnelleren Härtens und^ Trocknens in Berührung
kommt. Vor dem Annieten der Plattentrommel an die Ränder der Gufsscheiben wird ins Innere derselben Papier geleimt oder sonstwie
befestigt, damit beim Giefsen die Masse nicht durch das durchlöcherte Blech ins Innere.
der Walze läuft.
Die Fig. 3 und 4 stellen einen Untercylinder und die Fig. 5 und 6 einen Obercylinder einer
Walkmaschine in Längen- und Querschnitt dar. Fig. 7 ist ein Stück Ansicht vom Umfange des
Gufskörpers beider Cylinder, aus welcher man die Form der Löcher sieht, in welche die Masse
eindringen soll, da an den Cylindern keine durchlöcherte Platte angebracht ist.
Die Fig. 8 und 9 stellen eine Walze einer Waschmaschine in Längen- und Querschnitt dar.
Zu solchen Platten werden wieder durchlöcherte Eisenplatten genommen, welche auf die fünf mit
ihren Naben auf der Axe festgekeilten Ringe festgenietet sind.
Die Fig. 10 und 11 sind Oberansicht und
Längenschnitt eines Ausgangtisches einer Walkmaschine, Fig. 12 und 13 Seiten- und Vorderansicht
eines Belags der messingenen Entreebacken. An letzteren beiden Theilen reibt sich
der Stoff, deshalb werden sie aus mit Wasserglas getränktem Cement hergestellt.
Aufser zu vorgenannten Maschinentheilen kann man noch viele andere Gegenstände vortheilhaft
von Cementmasse anfertigen, besonders an WaIk- und Waschmaschinen, Spinnkrempeln etc.
Claims (1)
- Patent-An Spruch:Das vorbeschriebene Verfahren zur Herstellung von Walzen und sonstigen Maschinentheilen von künstlicher Steinmasse für jede Art von Maschinen, insbesondere für Walk- und Waschmaschinen.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8088C true DE8088C (de) |
Family
ID=285687
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8088D Active DE8088C (de) | Verfahren zur Anfertigung von Walzen und sonstigen Maschinentheilen von künstlicher Steinmasse für jede Art von Maschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8088C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108649B (de) * | 1957-01-15 | 1961-06-15 | Famatex G M B H | Walze, insbesondere Kalanderwalze |
-
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- DE DENDAT8088D patent/DE8088C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1108649B (de) * | 1957-01-15 | 1961-06-15 | Famatex G M B H | Walze, insbesondere Kalanderwalze |
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