DE357400C - Glaswalze - Google Patents
GlaswalzeInfo
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- DE357400C DE357400C DEM70959D DEM0070959D DE357400C DE 357400 C DE357400 C DE 357400C DE M70959 D DEM70959 D DE M70959D DE M0070959 D DEM0070959 D DE M0070959D DE 357400 C DE357400 C DE 357400C
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Classifications
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16C—SHAFTS; FLEXIBLE SHAFTS; ELEMENTS OR CRANKSHAFT MECHANISMS; ROTARY BODIES OTHER THAN GEARING ELEMENTS; BEARINGS
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Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
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Description
- Glaswalze. Patentiert im Deutschen Reiche vom 9. Oktober 1920 ab. Die Erfindung betrifft eine Verbesserung der bisher verwendeten Glaswalzen, die darin besteht, daß die gereinigte Oberfläche eines Stahlzylinders mit an metallischen Bestanditeilen reichem Milchglase bezogen und darauf verschiedene Muster in dieselbe eingraviert werden oder nicht. Die Walze nach der Erfindung ist derart, daß sie keine Risse, sondern eine glatte und harte Oberfläche hat und durch keine chemischen Stoffe zerfressen werden kann.
- Die Zeichnung veranschaulicht eine Ausführungsform der Walze nach der Erfindung in Abb. i in einem Längsschnitt und in Abb. :2 in einer Stirnansicht.
- Weil das Glas ein dichtes Material ist und chemischen Einwirkungen gut widersteht, wird es häufig in Form einer Walze für den Musterdruck in der Weberei usw. verwendet. Da das Glas aber sehr spröde und leicht zerbrechlich ist, eignet es sich an sich wenig für den praktischen Gebrauch. Unter anderem kommt es z. B. beim Überziehen des metallenen Kerns mit dem geschmolzenen Glas leicht vor, daß der Glasüberzug infolge der großen Verschiedenheit des Ausdehnungskoeffizienten des Metalls und Glases springt. Um dies auszuschließen, wird gemäß der Erfindung zu dem Überzug der Walze eine Glasmasse verwendet, die den gleichen Ausdehnungskoeffizienten wie der Stahl hat, so daß der Überzug bei der Kühlung keine Risse erhält.
- Die Walze nach der Erfindung wird in der Weise ausgeführt, daß ein hohler Stahlzylinder i, dessen innerer Durchmesser an einem Ende größer als am anderen Ende, der innen also konisch ist, mit der erwünschten Zahl von Keilnuten 3 versehen, geglättet, gereinigt und darauf mit einem Milchglase 2 überzogen wird, das reich an metallischen Bestandteilen ist. Nach Erkalten wird die Oberfläche des Glasüberzuges geschliffen und geputzt, worauf die Walze zur Benutzung fertig ist. Da die Walze sehr hart und glatt ist, so eignet sie sich ausgezeichnet zum Kalanderii und Mahlen. Ihre Beständigkeit gegenüber chemischen Stoffen macht sie außerdem sehr geeignet als Ersatz für Walzen oder Rollen aus Stein zum Mischen. und Kneten von chemischem Material. Bekanntlich sind Steinwalzen von großen Abmessungen sehr kostbar, weil ein großer Stein von gleicher Qualität sehr selten ist. Es besteht hier außerdem ;der Nachteil, daß, da die Walzen einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser haben, es schwierig ist, das Loch für die Achse zu bohren, und ein Bruch beim Gebrauch sehr leicht vorkommt. Diese Nachteile sind bei der Walze oder Rolle nach der Erfindung vermieden; sie ist glatter und widerstandsfähiger gegen chemische Stoffe als eine Walze oder Rolle aus Stein und kann viel billiger als-diese hergestellt werden. Es kommt hinzu, d@aß Steinwalzen schwer zu erhitzen sind, während dies bei der Walze nach der Erfindung durch einfache Mittel, wie z. B. durch Einlassen von Dampf in den Stahlzylinder, leicht bewirkt werden kann.
- Die Walze nach der Erfindung kann auch als Bossierungswalze beim Druck gebraucht werden, indem man mit dem Stachel beliebige Figuren und Muster eingraviert, wobei sie hinsichtlich des Preises, der Härte und Widerstandsfähigkeit gegen chemische Beeinflussung viel vorteilhafter als die für diesen Zweck bisher verwendeten Kupferwalzen ist.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE i. Glaswalze mit einem aus einem Stahlzylinder bestehenden Kern, dadurch gekennzeichnet, daß der Glasüberzug aus einem an metallischen Bestandteilen reichen Milchglas besteht.
- 2. Walze nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Stahlzylinder konisch ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM70959D DE357400C (de) | Glaswalze |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEM70959D DE357400C (de) | Glaswalze |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE357400C true DE357400C (de) | 1922-08-24 |
Family
ID=7313715
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEM70959D Expired DE357400C (de) | Glaswalze |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE357400C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| EP0470457A1 (de) * | 1990-08-10 | 1992-02-12 | Kabushiki Kaisha Nakashima | Walze mit einer Glasoberfläche und deren Herstellungsverfahren |
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