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DE807956C - Teilnehmerstromlauf in einem selbsttaetigen Signalsystem - Google Patents

Teilnehmerstromlauf in einem selbsttaetigen Signalsystem

Info

Publication number
DE807956C
DE807956C DEP47345A DEP0047345A DE807956C DE 807956 C DE807956 C DE 807956C DE P47345 A DEP47345 A DE P47345A DE P0047345 A DEP0047345 A DE P0047345A DE 807956 C DE807956 C DE 807956C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
resistor
wire
resistance
battery
subscriber
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP47345A
Other languages
English (en)
Inventor
Robert Bertold Buchner
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Koninklijke Philips NV
Original Assignee
Philips Gloeilampenfabrieken NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Gloeilampenfabrieken NV filed Critical Philips Gloeilampenfabrieken NV
Application granted granted Critical
Publication of DE807956C publication Critical patent/DE807956C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)
  • Interface Circuits In Exchanges (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Teilnehmerstromlauf in einem selbsttätigen Signalsystem, z. B. einem selbsttätigen Fernsprechsystem, bei dem jede Teilnehmerleitung einzeln mit einer Anzahl hoch-5 ohmiger Widerstände versehen ist, von denen ein erster Widerstand zwischen einem Pol, einer Batterie und einer der Sprechadern, ein zweiter zwischen der zweiten Sprechader und der zugehörigen Prüfader angeordnet ist, welch letztere beim Besetztsein des Teilnehmers mit dem zweiten Pol der Batterie verbunden wird, wobei die Prüfader über einen dritten Widerstand mit einem für eine Anzahl von Teilnehmerleitungen gemeinsamen Punkt verbunden ist, an den eine auf Anruf ansprechende Vorrichtung angeschlossen ist.
Bei einer bekannten Schaltung dieser Art ist ein vierter Widerstand zwischen der Prüfader und dem zweiten Batteriepol eingeschaltet, während der dritte Widerstand derart ausgebildet ist, daß er in der einen Stromdurchgangsrichtung einen Widerstand bietet, der niedrig gegenüber den übrigen einzelnen Widerständen ist, während er für die andere Stromrichtung einen Widerstand bietet, der gegenüber den übrigen Widerständen besonders hoch ist.
Es wurde weiter bereits vorgeschlagen, den zwischen der Prüfader und dem für eine Anzahl von Teilnehmerleitungen gemeinsamen Punkt eingeschalteten Widerstand derart auszubilden, daß der Widerstandswert sich exponentiell mit der diesem Widerstand zugeführten Spannung ändert.
Bei diesen Schaltungen erhält die Prüfader beim Entstehen eines Anrufs infolge des Schließens der Teilnehmerschleife über den Teilnehmeranschluß ein .von anderen Prüfadern abweichendes Potential, wobei außerdem das Potential des gemeinsamen
Punktes derart geändert wird, daß die auf Anrufe ansprechende Vorrichtung betätigt wird, wodurch einer oder mehrere der Anrufsucher in Bewegung gesetzt werden und die markierte Teilnehmerleitung aufsuchen. Beim Auftreten von Ableitungsströmen zwischen den Adern einer Teilnehmerleitung oder von diesen Adern nach Erde verteilt die Batteriespannung sich über den vom Kriechweg gebildeten Widerstand und die einzelnen Widerstände, wodurch, wenigstens bei nicht zu großen Ableitungsströmen, vermieden wird, daß die zugehörige Prüfader und der für eine Anzahl von Teilnehmerleitungen gemeinsame Punkt solche Potentiale annehmen, daß ein Anrufsucher auf einen Leitungsausgang eines nicht anrufenden Teilnehmers aufprüfen kann.
Die Schaltung gemäß der Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der zweiten Leitung und dem zweiten Batteriepol ein vierter Widerstand eingeschaltet ist.
infolge dieser Maßnahme tritt eine günstige ! Spannungsverteilung über den Leitungsableitwiderstand und die einzelnen Widerstände auf, wodurch die erfindungsgemäß durchgeführte Schal- \ tung gegenüber den vorstehend erwähnten Schaltungen den Vorzug hat, daß unter sonst gleichen Verhältnissen, wie z. B. der gleichen von den Wider- ! ständen gebildeten Belastung der Teilnehmerleitung ; und der gleichen Spannung an der Prüfader im ] Anrufzustand, ein. Leitungsableitwiderstand zu- | lässig ist, der nur halb so groß ist wie derjenige bei der bekannten Schaltung, bevor das Potential der Prüfader und des gemeinsamen Punktes im Xichtanrufzustande die angenommene Toleranz |
übersteigt. :
Die Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert, in der schematisch ein Ausführungsbeispiel dargestellt ist.
Der Teilnehmeranschluß, der mit 1 bezeichnet ist, ist über die beiden Sprechadern α und b mit einem der Ausgänge eines Anrufsucherschalters OZ verbunden.
Die Sprechader α ist über einen Widerstand R1 mit dem Minuspol 2 einer Batterie 3 mit einer Spannung von — 60 V verbunden, deren Pluspol geerdet ist. Die Sprechader b ist über einen Widerstand R2 mit der Prüfader C und über einen Widerstand R4 mit dem Pluspol der Batterie (Erde) verbunden. Eine gegebenenfalls zwischen den Sprechädern auftretende Ableitung ist durch den Widerstand R5 angegeben. Zwischen der Prüfader C und einem für eine Anzahl von Teilnehmerleitungen der gleichen Gruppe gemeinsamen Punkt 6, an den eine auf Anruf ansprechende Vorrichtung OD angeschlossen ist, ist ein Widerstand R3 eingeschaltet. Dieser Widerstand kann gegebenenfalls, ähnlich wie bei der bekannten Schaltung,· aus einem Gleichrichterelement bestehen oder in Form eines Widerstandes ausgebildet sein, dessen Wert sich exponentiell mit der zugeführten Spannung ändert und somit z. B. aus einem Widerstand besteht, der Siliciumcarbide enthält.
Die Vorrichtung OD enthält eine Entladungsröhre 7, deren Steuergitter über einen den Gitterstrom beschränkenden Widerstand R1 mit dem gemeinsamen Punkt 6 verbunden ist. Die Kathode ist an einem Punkt 10 mit einem Potential von —30 V verbunden. Zwischen dem Punkt 6 und der Kathode der Röhre 7 ist ein Ableitungswiderstand Re eingeschaltet. Der Anodenkreis enthält die Wicklung eines Relais 8.
Die Wirkungsweise der Schaltung ist folgende. Solange in der betreffenden Teilnehmergruppe keine Anrufe vorliegen, weist der Punkt 6 ein solches Potential gegen die Kathode der Röhre 7 auf, daß diese Röhre leitend und das Relais 8 erregt ist, wodurch der Ruhekontakt 9 dieses Relais geöffnet ist.
Hebt nun der Teilnehmer 1 den Hörer ab, so wird ein Stromkreis vom Minuspol 2 der Batterie über den Widerstand R1, die Teilnehmerschleife, über den Teilnehmeranschluß, den Widerstand R4 nach Erde geschlossen. Hierdurch erhält die c-Lei-
tung ein negatives Potential, das gleich — ' χ E
«ι τ λ4 »5
ist, wenn die Batteriespannung gleich E Volt angenommen wird. Da der Widerstand Rü einen besonders hohen Wert hat, nehmen die Punkte 5 und 6 annähernd das gleiche Potential an. Das Verhältnis zwischen den Widerständen R1 und R4 ist derart bemessen, daß das Potential des Steuergitters der Röhre 7 negativ gegen die Kathode wird, so daß die Röhre gesperrt wird und das Relais 8 abfällt. Infolge des Schließens des Ruhekontakts 9 werden ein oder mehrere freie Anrufsucher in Bewegung gesetzt, um den Teilnehmer zu suchen. Sobald der durch das negative Potential gekennzeichnete C-Kontakt des Teilnehmers von einem der Anrufsucher gefunden worden ist, wird dieser Anrufsucher von einer nicht dargestellten Steuervorrichtung zum Stillstand gebracht und der Ausgang besetzt gemacht, indem die c-Bürste über den Kontakt 11 gegebenenfalls über einen Widerstand mit der Plusklemme der Batterie (Erde) verbunden wird. Infolgedessen wird außerdem das Potential des Punktes 6 wieder derart erhöht, daß die Röhre 7 leitend wird, vorausgesetzt, daß kein anderer Anruf vorliegt.
Während des Gesprächs ist die 6-Ader über die Parallelschaltung der Widerstände R2 und R1 mit Erde verbunden. Die Teilnehmerleitung wird also symmetrisch belastet werden, wenn der resultierende Widerstand der Parallelschaltung von R2 und R4 gleich R1 ist.
Wie bereits bemerkt wurde, darf der effektive Widerstand der Ableitung zwischen den Adern α und b nicht einen bestimmten Wert unterschreiten, um zu verhüten, daß im Nichtrufzustande die Prüfader ein solches Potential annehmen würde, daß ein Anrufsucher auf der betreffenden Leitung aufprüfen würde.
Um die Schaltung gemäß der Erfindung mit bekannten Schaltungen vergleichen zu können, bei denen zwischen der Prüfader und einer der Batterieklemmen ein Widerstand eingeschaltet ist, ist in der Figur ein Widerstand R1' gestrichelt darge-
stellt. Bei den bekannten Schaltungen fehlt der Widerstand R4, und die Widerstände R1 und R2 sind einander gleich. Das Potential der Prüfleitung wird bei dem bekannten System während eines An-
rufs gleich — ' , χ Ε und somit gleich dem
Potential des Punkts 5 der hier dargestellten Schaltung sein, wenn R4' = 2 R4 ist.
Wenn der Teilnehmer frei ist, wird das Potential des Punktes 5 bei der erfindungsgemäß aus-
gebildeten Schaltung gleich —R+RR x ^ se'n' während es bei dem bekannten System gleich — -.-, , * , r, , sein wird, wenn die zulässigen Lei-
tungsableitwiderstände bei diesen Systemen gleich R:, bzw. Rr/ angenommen werden. Die Spannungen an der Prüfader werden also bei beiden Systemen gleich sein, wenn R-/ = 2 i?5. Bei der Schaltung gemäß der Erfindung ist also ein um das Zweifache niedrigerer Leitungsableitwiderstand zwischen den Sprechleitungen zulässig, ohne daß die richtige Wirkung des Systems gefährdet wird.
Eine Ableitung zwischen den Adern ist im allgemeinen von einer Ableitung nach Erde begleitet. Mit Rücksicht darauf ist es besonders vorteilhaft, denjenigen Pol der Batterie zu erden, der mit dem Widerstand R4 verbunden ist, wie dies im Ausführungsbeispiel dargestellt ist, zum Unterschied gegenüber den bekannten Schaltungen, bei denen der mit dem Widerstand R1 verbundene Pol geerdet ist.
Hei der dargestellten Schaltung wirkt eine Erdableitung bei einer oder bei beiden Leitungen in entgegengesetztem Sinne zu der Ableitung zwischen den Leitungen. Ohne Ableitung zwischen den Leitungen weisen die Punkte 5 und 6 Erdpotential auf, unabhängig von der Größe der Ableitung der Leitungen nach der Erde. Die Ableitung der Sprechader b bildet hierbei einen Widerstand, der parallel zum Widerstand R4 geschaltet ist. Infolge einer Ableitung zwischen den Leitungen haben die Punkte 5 und 6 negatives Potential, das kleiner sein wird, wenn die α- und fc-Adern nach Erde einen kleineren Widerstand haben.
Her zulässige Leitungsableitwiderstand und der Erdableitwiderstand können noch weiter erniedrigt werden, indem der Widerstand Rx derart ausgebildet wird, daß der Widerstandswert abnimmt, wenn eine höhere Spannung dem Widerstand zugeführt wird. Der Widerstand R1 kann also vorteilhaft aus einem Widerstand mit negativem Temperaturkoeffizient«! hergestellt werden, so daß sich der Widerstand exponentiell ändert. Die Widerstände müssen hierbei derart bemessen werden, daß im Sprechzustand der Widerstand zwischen dem Pol 2 der Batterie und der Sprechader α gleich dem resultierenden Widerstand der Parallelschaltung von R, und R4 ist.

Claims (4)

60 Patentansprüche.
1. Schaltung bei einem selbsttätigen Signalsystem, z. B. einem Fernsprechsystem, bei dem jeder einzelnen Teilnehmerleitung eine Anzahl hochohmiger Widerstände zugeordnet ist, von denen einer zwischen einem Pol .der Batterie und einer der Sprechadern, ein zweiter zwischen der zweiten Sprechader und der zugehörigen Prüfader angeordnet ist und die letztere beim Besetztsein des Teilnehmers mit dem zweiten Hatteriepol verbunden wird, wobei die Prüfader über einen dritten Widerstand mit einem für eine Anzahl von Teilnehmerleitungen gemeinsamen Punkt verbunden ist, an den eine auf Anruf ansprechende Vorrichtung angeschlossen ist, dadurch gekennzeichnet, daß ein vierter Widerstand (R4) zwischen der zweiten Sprechader (b) und dem zweiten Batteriepol (Erde) eingeschaltet ist.
2. Schaltung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der resultierende Widerstand bei der Parallelschaltung des zweiten (R2) und des vierten Widerstandes (R4) gleich dem Wert des ersten Widerstandes (R1) ist.
3. Schaltung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der zwischen dem ersten Batteriepol und der ersten Sprechader (α) eingeschaltete Widerstand (R1) derart ausgebildet ist, daß der Widerstandswert bei der Zunahme der dem Widerstand zugeführten Spannung abnimmt.
4. Schaltung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Batteriepol, der mit dem vierten Widerstand (R4) verbunden ;-!. geerdet ist.
Hierzu 1 Hlatt Zeichnungen
O 762 7.51
DEP47345A 1948-07-02 1949-06-30 Teilnehmerstromlauf in einem selbsttaetigen Signalsystem Expired DE807956C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL276568X 1948-07-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE807956C true DE807956C (de) 1951-07-09

Family

ID=19782141

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEP47345A Expired DE807956C (de) 1948-07-02 1949-06-30 Teilnehmerstromlauf in einem selbsttaetigen Signalsystem

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US (1) US2657270A (de)
BE (1) BE489925A (de)
CH (1) CH276568A (de)
DE (1) DE807956C (de)
FR (1) FR989951A (de)
GB (1) GB660726A (de)
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CH276568A (de) 1951-07-15
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