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DE807470C - Pneumatisch oder hydraulisch betriebene Hubeinrichtung an Kippwagen - Google Patents

Pneumatisch oder hydraulisch betriebene Hubeinrichtung an Kippwagen

Info

Publication number
DE807470C
DE807470C DEK140A DEK0000140A DE807470C DE 807470 C DE807470 C DE 807470C DE K140 A DEK140 A DE K140A DE K0000140 A DEK0000140 A DE K0000140A DE 807470 C DE807470 C DE 807470C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
locking
lifting device
supply means
plate
lock
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEK140A
Other languages
English (en)
Other versions
DE1634472U (de
Inventor
Fritz Erdt
Karl Kaessbohrer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KARL KAESSBOHRER WAGEN und KAR
Original Assignee
KARL KAESSBOHRER WAGEN und KAR
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KARL KAESSBOHRER WAGEN und KAR filed Critical KARL KAESSBOHRER WAGEN und KAR
Priority to DEK140A priority Critical patent/DE807470C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE807470C publication Critical patent/DE807470C/de
Expired legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60PVEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
    • B60P1/00Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading
    • B60P1/04Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element
    • B60P1/16Vehicles predominantly for transporting loads and modified to facilitate loading, consolidating the load, or unloading with a tipping movement of load-transporting element actuated by fluid-operated mechanisms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Lock And Its Accessories (AREA)

Description

  • Pneumatisch oder hydraulisch betriebene Hubeinrichtung an Kippwagen Die Erfindung betrifft pneumatisch oder hydraulisch betriebene Hubeinrichtungen an Kippwagen, also Einrichtungen, wobei ein auf einem Grundrahmen angeordneter Kipprahmen zwecks Entleerung durch einen pneumatischen oder hydraulischen Hebebock um eine Kippachse hochgeschwungen wird. Es ist bei Kippwagen bekannt, entgegengesetzt zur Kippachse oder zu den Kippachsen ausrückbare Mittel zur Verriegelung des Kipprahmens mit dem Grundrahmen im Höhensinn vorzusehen, welche es verhindern, daß der Kipprahmen während der Fahrt, z. B. beim Überfahren tiefer Schlaglöcher oder größerer Steine, vom Grundrahmen hochgeworfen wird. Bei Mehrseitenkippern bieten diese Verriegelungen außerdem die Sicherheit, daß sie an einer Kippachse eingerückt das Kippen gerade nach der gewünschten Riclittliig sicherstellen. Bei derartigen Hubeinrichtungen besteht die Gefahr, daß der Hebebock in Tätigkeit gesetzt wird, bevor die Verriegelungen an der anzuhebenden Seite gelöst sind. Dadurch würden schwere Beschädigungen am Fahrzeug auftreten.
  • Die Erfindung behebt diesen Nachteil. Sie besteht zunächst darin, daß mit den genannten Verriegelungsmitteln eine zur Zusammenarbeit mit dem Zuleitungsmittel, z. B. einem Hahn, Ventil, Schieber o. dgl., für Druckluft oder Druckflüssigkeit zum Hebebock oder Hebeböcken geeignete Sicherungsplatte zu gemeinsamer Bewegung derart verbunden ist, daß sie bei eingeschalteter Verriegelung den Angriff am Zuleitungsmittel verhindert und ihn bei ausgerückter Verriegelung freigibt.
  • Dieser Grundgedanke der Erfindung kann in verschiedener Weise verwirklicht werden. So kann bei Einrichtungen mit bei jeder Bedienung einzusteckendem Schlüssel für das genannte Zuleitungsmittel die genannte Sicherungsplatte eine Durchbrechung haben, welche mit dem Schlüssel nur bei ausgerückter Verriegelung derart fluchtet, daß der Schlüssel durch sie hindurch auf die Angriffsstelle am Zuleitungsmittel aufgesteckt \\ erden kann.
  • Die erfindungsgemäße Hubeinrichtung kann aber andererseits in weiterer Ausgestaltung der Erfindung auch so ausgeführt sein, daß der Bedienungsscblüssel für das genannte Zuleitungsmittel auf dessen Angriffsstelle stets aufgesteckt bleiben, dalier mit ihm dauernd verbunden und daher stets sofort greifbar und unverlierbar sein kann. In dieseln Fall kann der Betätigungsschlüssel mit einem Anschlagnocken eine Durchbrechung der S icherungsplatte durchsetzen, welche Durchbrechung eine Fläche aufweist, an welcher der Nocken bei eingerückter Kipprahmenverriegelung Anschlag hat, und wobei an den diese Anschlagfläche der genannten Durchbrechung enthaltenden Durchbrechungsteil ein weiterer Durchbrechungsteil anschließt, welcher bei durch Ausrücken der Kipprahmenverriegelung verstellter Sicherungsplatte (lern Anschlagnocken die Offnungsbewegung für (las genannte Druckzulassungsmittel gestattet.
  • Derartige Einrichtungen sind nachstehend sowohl für Einseiten- wie für Zweiseitenkipper beschrieben.
  • Bei Zweiseitenkippern ist es zweckmäßig, die :\nordnung' in weiterer Ausgestaltung des grundlegenden Erfindungsgedankens so zu treffen, daß die genannte Kipprahmenverriegelung jeder Wagenseite unter Verstellung der genannten Sicherungsplatte ausgerückt werden kann, ohne die Verriegelung an der anderen Wagenseite zu beeinflussen. Zu diesem Zweck kann ein Gestänge zum Bewegen der Sicherungsplatte aus zwei an Verriegelungsbedienungshebeln, wobei der eine Bedienungshebel einarmig und der andere zweiarmig ist, angelenkten Stangen bestehen, welche an der durch eine Feder o. dgl. im Sinne der Aufrechterhaltung der Sicherungswirkung belasteten Sicherungsplatte im Sinne der Haltung derselben in Entsicherungsstellung angreifen, während an der der jeweiligen Angriffsstelle entgegengesetzten Seite ein Leerweg von der nötigen Sicherungsplattenbewegung entsprechender Länge vorgesehen ist.
  • Auf der Zeichnung sind halbschematisch mehrere lusführungsbeispiele von erfindungsgemäßen Hubeinrichtungen und Einzelheiten dazu dargestellt, und zwar zeigt Fig. i einen als Hinterkipper dargestellten Einseitenkipper im Aufriß von der Seite mit einem ersten Ausführungsbeispiel einer erfindungsgemäßen 1-lubeinrichtung.
  • Fig. 2 in größerem Maßstab einen Schnitt nach l.iriie .-I-11' der Fig. i, Fahrzeugrahmen nicht ge-:chnitten.
  • Fig.3 in Teildarstellung in Sichtrichtung der Fig. 1 und größerem Maßstab als diese ein zweites, sonst zu Fig. i passendes Ausführungsbeispiel, teilweise im Schnitt entsprechend Linie E-F der Fig. 8, Fig. 4 in Teildarstellung ein noch weiteres Ausführungsbeispiel zu einem Einseitenkipper, sonst nach Fig. i, Sichtrichtung wie in Fig. i, Fig.5 einen Zweiseitenkipl)er mit einer erfindungsgemäßen Hubeinrichtung, im Aufriß von der Seite, Fig.6 in größerem Maßstab als Fig. 5 in Teildarstellung eine Ansicht von der rechten Seite der Fig.5, ein erstes Ausführungsbeispiel der Erfindung in An,#vendung auf Fig. 5 zeigend, Fig. 7 in noch größerem Maßstab ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung in Anwendung auf Fig. 5, Sichtrichtung wie bei Fig. 6, Sicherungsplatte in verschiedenen Stricharten in ihren beiden Betriebsstellungen eingezeichnet, Fig.8 größtenteils eine Ansicht von der linken -Seite der Fig. 7, teilweise im Schnitt nach Linie C-D der Fig. 7, Fig. 9 einen Schnitt nach Linie T-F der Fig. 8 und Fig. io ein rein beispielsweise als Hahn dargestelltes Druckzulassungsmittel zum Hebebock oder den Hebeböcken im Schnitt quer zum Küken und durch die Zuleitungsachsen.
  • Die Fig. 6 bis 9 gelten sinngemäß, soweit darauf anwendbar, auch in Verbindung mit Fig. 4. Gleiche Bezugszeichen in den verschiedenen Figuren bezeichnen durchweg wirkungsgleiche Teile.
  • Es bezeichnet i den Grundrahmen, 2 den gegen diesen hochschwingbaren Kipprahmen, 3 den am Grundrahmen i bei .4 und am Kipprahmen 2 bei 5 angreifenden Hebebock, 6 das Druckzulassungsmittel zum Hebebock.
  • Bei Fig. i bis 4 ist der Kipprahmen 2, wenn entriegelt, durch den Hebebock 3 um die am hinteren Wagenende angeordneten Achsen 7 im Sinne des Pfeils a hochschwingbar. Vorn ist der Kipprahmen 2 bei fahrbereitem Fahrzeug gegen Hochschleudern gesichert durch den am Grundrahmen i gelagerten Riegel 8 und den ihn übergreifenden am Kipprahmen 2 befestigten Haken 9. Der Riegel 8 bildet das eine Ende einer Stange io, an der er zwecks Bereitstellens zum Kippen des Kipprahmens 2 aus dem Haken 9 herausziehbar ist.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Fig. i bildet das andere Ende der Stange io eine Platte i i, die Sicherungsplatte, welche bei dem in Fig. i gezeichneten Zustand die :\ngriffsstelle des Druckzulassungsmittels 6, z. 13. ein Mehrkant 12, derart abdeckt, daß der Betätigungsschlüssel 13 nicht auf 12 aufgesteckt werden kann. Die Platte i i hat eine Durchbrechung i4. Verschiebt man die Stange io nach der Kippachse 7 hin so weit, daß die Verriegelung 8, 9 gelöst ist, so kommt die Durchbrechung i4 derart fluchtend vor die Zulassungsmittelangriffsstelle 12 zu stehen, claß der Betätigungsschlüssel 13 eingesteckt und das Zulassungsmittel 6 geöffnet werden kann. r,5 ist z. B. ein Handgriff zum Bewegen der Stange io aus der Verriegelungsstellung, 16 eine Rückführfeder in Verriegelungsstellung, 17 ein Anschlag der Stange io gegenüber einem ihrer Führungslager 18, welcher am Lager 18 anliegt, sobald die Sicherungsplattendurchbrechung i4 das Einführen des Schlüssels 13 nach der Betätigungsstelle 12 des Zulassungsmittels 6 gestattet. i9 ein weiterer Anschlag auf der Stange io, welcher bei der dargestellten Verriegelungsstellung an einem Führungslager 2o der Stange io anschlägt.
  • Der Schlüssel 13 wird bei diesem Ausfiihrutigsbeispiel vor jeder Betätigung eigens aufgesteckt. In Fig. i ist er noch uraufgesteckt und vor dein Druckzulassungsmittel 6 und der Platte ii liegend zu denken.
  • Bei der in F4'. 3 gezeigten Abänderung gegenüber Fig. i kann der Betätigungsschlüssel 13 ständig am Fahrzeug verbleiben, wie z. B. in Fit-. 8 größer dargestellt, auf ein Mehrkant 12 des Zulassungsmittels 6 dauernd aufgeschraubt sein. Von dem Kopf 21 des Schlüssels 13 ragt dann ein Anschlagnocken 22 durch die Durchbrechung 14. Diese hat eine Fläche 23, an welcher der Nocken 22 gegen Verdrehung im Öffnungssinn des Zulassungsmittels 6 sperrend anliegt, solange die Verriegelung 8, 9 nicht aufgehoben ist. Neben (lern die Sperrfläche 23 enthaltenden Aussparungsteil 24 ist die Aussparung 14 dann (s. ihren Teil 25) derart erweitert, daß bei entsprechend weiter Verschiebung der Platte i i nach der Kippachse 7 hin, wobei die Sperrung 8, 9 gelöst wird, der Anschlagnocken 22 in ihr gedreht und das Zulassungsmittel 6 geöffnet werden kann.
  • Bei dein Ausführungsbeispiel nach Fig. 4 ist die Sicherungsplatte i i bei 52 am Grundrahmen i schwingbar gelagert. Zu ihrer Verschwingung ist am Grundrahmen i bei 26 ein Hebel 27 angelenkt, der mit der Sicherungsplatte i i durch eine Stange 28 verbunden ist und der andererseits an Stange io bei 29 z. B. mittels eines geschlitzten Kopfes angreifend, die Stange io und damit den Riegel 8 betätigt.
  • Auch in diesem Fall kann der Betätigungsschlüssel 13 von Fall zu Fall aufsteckbar sein und die Sicherungsplatte i i eine bei ausgerückter Verriegelung 8, 9 mit der Angriffsstelle zum Aufstecken des Schlüssels 13 geeignet fluchtende Durchbrechung haben.
  • Auch diese Ausführungsart kann aber sehr vorteilhaft auch verwendet werden mit einem ständig am Fahrzeug verbleibenden Betätigungsschlüssel 13 und einer Sicherungsplatte mit einer Durchbrechung in der Form wie in den Fig.7 und 9 größer dargestellt und wie weiter für diese Figuren und diesbezüglich auch für Fig. 4 geltend beschrieben.
  • Mit einer Einrichtung entsprechend den Fig. i bis 4 kann natürlich auch ein Einseitenkipper mit Kippung quer zur Fahrtrichtung versehen sein; die Wand 30 ist dann eben die Rückwand des Fahrzeugs.
  • Riegel 8 und Haken 9 sind natürlich, entgegen der gezeichneten Darstellung, mit nur einem Riegel 8 und nur einem Haken 9, auch in paariger Anordnung, an einander gegenüberliegenden Ralimenwandungen, anbringbar. Die Anlenkung 52 in Fig. 4 muß dann eben als Welle von Fahrzeugseite zu Fahrzeugseite durchlaufen und auch an der zweiten Seite einen dem Hebelarm 31 des Ilebels 27 gleichen, gegen 31 unverdrelibaren Arm zum Angrift an einer Stange io haben. Auch die :xusfiihrung nach Fig. i ist durch Anordnung einer Ouerwelle und darauf sitzender Hebelarme für Verriegelungen 8, 9 an beiden Fahrzeugseiten einrichtbar.
  • Aus den Fig.5 bis 9 ist ein Zweiseitenkipper mit Sicherung der Hubeinrichtung in zwei Ausführungsbeispielen ersichtlich. Dabei sind am Grundrahmen i nach oben offene Lager 32 auf der einen und 33 auf der anderen Wagenseite und am l#,il)hr;rlltrlell 2 die Lagerbolzen 34 auf der einen und 35 auf der anderen Wagenseite befestigt. In den Lagern 32 und 33 gehalten werden bei fahrbereitem Fahrzeug die Bolzen 34 bzw. 35 durch die Sperrklinken 36 auf der einen und 37 auf der anderen Wagenseite.
  • Diese Sperrklinken 36 bzw. 37 sind, für jede Fahrzeugseite gemeinsam, mittels der sie gegen sich nicht drehbar tragenden Wellen 38 und 39 nach dein Fahrzeug hin so weit verschwingbar, also ausrückhar, daß die betreffenden Bolzen 35 bzw. 34 an ihnen vorbeigehen können, wenn der Kippralimen 2 in den gegenüberliegenden Lagern 32 bzw. 33 hochgeschwungen wird. Werden z. B. die Sperrklinken 37 ausgerückt, so kann der Kipprahmen 2 im Sinne des Pfeils b der Fig. 6 in den Lagern 32 hochgeschwungen werden, und umgelehrt, wenn die Sperrklinken 36 ausgerückt sind, in den Lagern 33 im Sinn des Pfeils c der Fig. 6. Die eingerückt bleibenden Klinken 36 bzw. 37 halten dabei die Bolzen 34 bzw. 35 gegen Steigen in den Lagern 32 bz-,-,-- 34 fest. Fig. 6 zeigt dagegen die Lagerungen 32, 34 und 33, 35 beider Seiten als durch die Sperrklinken 36 und 37 noch verriegelt.
  • 4o ist ein Hebel zur Betätigung der Sperrklinketiwelle 38, 41 ein Hebel zur Betätigung der Sperrklinkenwelle 39.
  • Die Sicherungsplatte 11 ist mit dein zweiarmigen Hebel 40 durch eine Stange 42 und mit (lern einarmigen Hebel 4t durch eine Stange 43 verbunden. Die Enden der Stangen 42 und 43 sind mit nach ein und derselben Seite gerichteten Schlitzen 44 bzw. 45 versehen. Im in den Fig.6 und 7 ausgezogen gezeichneten Zustand, welcher der Fahrbereitschaft des Fahrzeugs entspricht, liegen die einen Enden 46 bzw. 47 dieser Schlitze 44, 45 an einem Verstellbolzen 48 der Sicherungsplatte i i, deren Schwinglager wieder mit 52 bezeichnet ist, an. Die Länge der Schlitze 44 bzw. 45 ist so bemessen, daß der Verstellbolzen 48 in jedem von ihnen ohne Beeinflussung der ihn enthaltenden Stange 42 bzw. ,43 einen Weg zurücklegen kann, der ausreicht, um bei der für die Entsicherung des Druckzulassungsmittels 6 nötigen Verschwingung der Sicherungsplatte i i durch die andere Stange, 43 bzw. 42, eine Beeinflussung des einen Hebels, z. l3. 41, bei Betätigung des anderen, z. B. 4o, und umgekehrt, auszuschließen.
  • Soll der Kipprahmen z. B. in den Lagerstellen 32, 34 hochgekippt werden, so wird die Sperrung der gegenüberliegenden Lagerstellen 33, 35 durch Ausrücken der Sperrklinken 37 mittels des Hebels 4i durch dessen Verschwingen in Richtung des Pfeils e in Fig. 6 gelöst. Mit der gleichen Bewegung verschwingt der Hebel 41 durch die Stange 43 die Sicherungsplatte ii so weit, daß das Druckzuleitungsmittel6 betätigt werden kann. In dem Schlitz 44 der vom anderen Hebel 4o ausgehenden Stange 42 läuft dabei der Verstellbolzen 48 leer, so daß der Hebel 40 und damit die Sperrung der Lagerstellen 32, 34 nicht beeinflußt wird. Umgekehrt ist es, wenn um die Lagerstellen 33, 35 hochgekippt werden soll, wobei eben durch entsprechendes Verschwingen des Hebels 40 im Sinne des Pfeils f in Fig. 6 die Sperrklinken 36 wieder unter gleichzeitiger Verstellung der Sicherungsplatte i i in zum Betätigen des Druckzuflußmittels 6 geeignete Lage gelöst werden, ohne dadurch, da der Verstellbolzen 48 dann im Schlitz 45 der Stange 43 leer läuft, den Hebel 41 und darnit die Sperrklinken 37 zu beeinflussen. 49 ist eine Feder, welche die Sicherungsplatte i i stets so zu halten sucht, daß das Druckzuleitungsmittel6 nicht betätigt werden kann, 5o sind Federn, welche die Sperrklinken 36, 37 stets in Sperrstellung zu halten streben.
  • Bei Fig. 6 zeigt die Sicherungsplatte i i wieder, wie bei Fig. i, einfach eine zylindrische Durchbrechung 14, durch welche, wenn sie mit einem Mehrkant 12 o. dgl. des Druckzuleitungsmittels 6 gleichachsig liegt, die Einführung der Tülle 51 eines Betätigungsschlüssels 13 gestattet (Schlüssel 13 in Fig. 6 wie in Fig. i noch nicht eingesteckt, sondern im ganzen vor der Sicherungsplatte i i liegend zu denken).
  • Bei Fig. 7 bis 9 ragt wieder ein Anschlagnocken 22 eines ständig am Druckzulassungsmittel belaßbaren Schlüssels 13 in die im ganzen wieder mit 14 bezeichnete Durchbrechung der Sicherungsplatte i i hinein, und ein mit 24 bezeichneter Durchbrechungsteil hat wieder eine Fläche 23, an welcher der Nocken 22 Anschlag findet, solange die Sicherungsplatte i i noch nicht in die in Fig. 7 strichpunktiert angedeutete Entsicherungsstellung verbracht ist. Ist die Entsicherungsstellung erreicht, so betindet sich der Nocken 22 innerhalb des an den Durchbrechungstei124 anschließenden größeren, seine beliebige Bewegung gestattenden Durchbrechungsteil 25 und außer Anschlagmöglichkeit an der Fläche 22, und die Hubeinrichtung kann betätigt werden. Der Durchbrechungsteil24 und damit der Weg der Sicherungsplatte ii von Sicherungsstellung (ausgezogen in Fig. 7) bis Entsicherungsstellung (strichpunktiert in Fig. 7) können hier kleiner werden als bei Fig. i und 2. Eine ebenso günstige Sicherungsplatte kann auch bei einem Hinterkipper oder sonstigen Einseitenkipper verwendet werden, wenn zur Verschiebung der dortigen Stange io, wie in Fig. 4 gezeigt, ein Hebel 27 mit daran mit entsprechendem Ül>ersetzungsverhältnis nach der Sicherungsplatte i1 hin angreifender Übertragungsstange 28 verwendet wird. 53 ist noch ein am Gehäuse 54 des Druckzuleitungsmittels 6 angeordneter Anschlag für den Nocken 22, welcher .\nschlag 53 es verhindert, daß der BetätigUngsschliissel 13 in verkehrter Richtung, nämlich entgegengesetzt zur durch Pfeil d in Fig. 7 angegebenen Richtung, verschwungen wird, in welchem Fall sonst trotz des Anschlagpaares 22, 23 sozusagen verkehrt herum Druck unbeabsichtigterweise zum Hebebock 3 zugelassen werden könnte. Der Vermeidung des nämlichen Nachteils dient bei Fig.3 das Anliegen des Anschlagnockens 22 an einer wieder mit 53 bezeichneten Stelle des Durchbrechungsteiles 24, wenn die Drehrichtung für Öffnen des Druckzulassungsmittels 6 durch den Pfeil d der Fig. 3 gegeben ist.
  • Statt an einem geneinsamen Verstellbolzen 48 können die Stangen 42 und 43 natürlich auch an je einem eigenen an der Sicherungsplatte ii angeordneten Bolzen angreifen. Auch können, statt in den Köpfen der Stangen 42, 43 Schlitze zur Erzeugung der nötigen Leerwege dann konzentrisch zum Sicherungsplattenschwiligbolzen 52 und in umgekehrter Richtung als in Köpfen von Stangen 42, 43 in der Sicherungsplatte i i angeordnet sein, wobei die Verstellbolzen in den Köpfen der Stangen 42 und 43 leerwegfrei befestigt sind. In weniger vorteilhafter, aber natürlich auch in den Bereich des Schutzrechts fallender Weise kann ferner die Unabhängigkeit jeder Sperriegelgruppe 36 bzw. 37 von der anderen beim Lösen einer derselben auch in anderer Weise als durch Leerwegschlitze 44 und 45 erreicht sein, z. B. durch Lösbarkeit der jeweils nicht benutzten Stange 42 oder 43 von der Sicherungsplatte ii (die in diesem Absatz genannten Alternativen als nach dem vorstehenden für den Fachmann selbstverständlich nicht eigens gezeichnet).
  • 55 ist die vom Druckzuleitungsmittel6 ausgehende Leitung zum Zu- und Abführen des Betriebsdruckes zum und vom Hebebock 3.
  • Das Druckzuleitungsmittel6 ist rein beispielsweise als Hahn gezeichnet, dessen beide Betriebsstellungen in Fig. io in verschiedenen Stricharten dargestellt sind. Das Druckmittel wird dem Druckzuführungsmittel 6 durch eine Leitung 56 zugeführt. Steht das Küken 57 wie in Fig. io ausgezogen gezeichnet, so gelangt Druck durch die Leitung 55 in den Hebebock ß; steht das Küken wie in Fig. 10 gestrichelt gezeichnet, so kann das Druckmittel aus dem Hebebock 3 durch Leitung 55 und den Stutzen 58 des Druckzuleitungsmittels 6 abfließen, sei es im Fall eines pneumatischen Hebebocks ins Freie, sei es im Fall eines hydraulischen Hebebocks durch eine an den Stutzen 58 anschließende Leitung 59 zurück zu einem Druckölbehälter, aus dem eine Druckpumpe das 01 entnimmt.
  • Statt eines Hahns als Druckzuleitungsmittel kann im Rahmen der Erfindung natürlich auch ein anderes geeignetes Absperr- und Umleitungsmittel verwendet sein. wie ein entsprechendes Mehrfachventil, ein Schieber o. dgl. Solche Absperr- und Umleitungsmittel sind wie ein Hahn allgemein bekannt und daher nicht noch eigens gezeichnet.
  • In Fig. i ist ein hydraulischer, in Fig. 5 ein ,pneumatischer Hebebock 3, wobei 6o noch einen Vorratskessel für Druckluft bedeutet, gezeichnet. Diese Hebebockarten sind aber natürlich nur rein beispielsweise, es kann jedes mit einer erfindungsgemäßen Hubeinrichtung ausgestattete Fahrzeug beliebig mit hydraulischem oder pneumatischem Hebebock ausgestattet sein. Auch können natürlich statt nur eines Hebebocks auch deren zwei oder mehrere über die Fahrzeuglänge verteilt angeordnet werden, wobei ihnen allen daran eben die Leitung 55 gemeinsam ist (als für den Fachmann selbstverständlich nicht eigens gezeichnet).

Claims (4)

  1. PATGNTANSYCCCI1G: i. Pneumatisch oder hydraulisch betriebene Hubeinrichtung an Kippwagen mit entgegengesetzt zur Kippachse oder zu den Kippachsen angeordneten ausrückbaren Mitteln zur Verriegelung des Kipprahmens mit dein Grundrahmen im Höhensinn, dadurch gekennzeichnet, daß mit den Verriegelungsmitteln (8, 9 bzw. 36, 37) eine zur Zusammenarbeit mit dem Zuleitungsmittel (6) für Druckluft oder Druckflüssigkeit zum Hebebock (3) oder Hebeböcken (3) geeignete Sicherungsplatte (ii) zu gemeinsamer Bewegung derart verbunden ist, daß sie bei eingeschalteter Verriegelung (8, 9 bzw. 36, 37) den Angriff am Zuleitungsmittel (6) verhindert und ihn bei ausgerückter Verriegelung (8, 9 bzw. 36, 37) freigibt.
  2. 2. Hubeinrichtung nach Anspruch i, mit bei jeder Bedienung einzusteckendem Schlüssel für das Zuleitungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß die Sicherungsplatte (ii) eine mit dem Schlüssel (13) nur bei ausgerückter Verriegelung (8, 9 bzw. 36, 37) zu seinem Aufstecken auf seine Angriffsstelle (12) am Druckzuleitungsmittel (6) ausreichend fluchtende Durchbrechung (14) hat.
  3. 3. Hubeinrichtung nach Anspruch i mit ständig am Druckzuleitungsmittel belaßbarein Betätigungsschlüssel für das Druckzuleitungsmittel, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsschlüssel (13) mit einem Anschlagnocken (22) eine Sicherungsplattendurchbrechung (14) durchsetzt, welche eine Fläche (23) aufweist, an welcher der Nocken (22) bei eingerückter Verriegelung (8, 9 bzw. 36, 37) Anschlag hat, und wobei an den die Fläche (23) enthaltenden Aussparungsteil (24) ein weiterer Aussparungsteil (25) anschließt, welcher bei durch Ausrücken der Kipprahmenverriegelung (8, 9 bzw. 36, 37) verstellter Sicherungsplatte (i i) dem Anschlagnocken (22) die Öffnungsbewegung gestattet.
  4. 4. Hubeinrichtung nach einem der Ansprüche i bis 3 für Zweiseitenkippwagen, dadurch gekennzeichnet, daß ein Gestänge zum Bewegen der Sicherungsplatte (ii) aus zwei an Verriegelungsbedienungshebeln (40, 41), deren einer (41) als einarmiger und deren anderer (40) als zweiarmiger Hebel ausgebildet ist, angelenkten Stangen (42, 43) besteht, welche an der durch eine Feder (49) o. dgl. im Sinne der Aufrechterhaltung der Sicherungswirkung belasteten Sicherungsplatte (i i) im Sinne der Verbringung derselben in Entsicherungsstellung angreifen, während an der der jeweiligen Angriffsstelle (46, 47) entgegengesetzten Seite ein Leerweg (Schlitze 44, 45 in Stangen 42, 43 oder in Sicherungsplatte ii) von der nötigen Sicherungsplattenverschwingung entsprechender Länge vorgesehen ist.
DEK140A 1949-10-18 1949-10-18 Pneumatisch oder hydraulisch betriebene Hubeinrichtung an Kippwagen Expired DE807470C (de)

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DEK140A DE807470C (de) 1949-10-18 1949-10-18 Pneumatisch oder hydraulisch betriebene Hubeinrichtung an Kippwagen

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DE (1) DE807470C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168266B (de) * 1960-04-07 1964-04-16 Karl Hildebrand Kipplager fuer Zweiseiten- und Dreiseitenkipper

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1168266B (de) * 1960-04-07 1964-04-16 Karl Hildebrand Kipplager fuer Zweiseiten- und Dreiseitenkipper

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