DE807447C - Gehaeuse fuer Kolbenmaschinen - Google Patents
Gehaeuse fuer KolbenmaschinenInfo
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- DE807447C DE807447C DEP39688A DEP0039688A DE807447C DE 807447 C DE807447 C DE 807447C DE P39688 A DEP39688 A DE P39688A DE P0039688 A DEP0039688 A DE P0039688A DE 807447 C DE807447 C DE 807447C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F02—COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
- F02F—CYLINDERS, PISTONS OR CASINGS, FOR COMBUSTION ENGINES; ARRANGEMENTS OF SEALINGS IN COMBUSTION ENGINES
- F02F7/00—Casings, e.g. crankcases
- F02F7/0043—Arrangements of mechanical drive elements
- F02F7/0048—Tunnel-type frames
Landscapes
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- Combustion & Propulsion (AREA)
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- Cylinder Crankcases Of Internal Combustion Engines (AREA)
Description
- Gehäuse für Kolbenmaschinen Es sind bereits Ein- und #lelirzN#liiiderkolbeiimaschinen mit geteilten Kurbelwellen bekanntgeworden, desgleichen ein einstückiges Kurbelgehäuse für -lehrzylindermotoren, bei dem als Einbauöffnungen für die einzelnen Teile einer zerlegbaren Kurbelwelle und deren Lager nur die Zylinderöffnungen vorgesehen sind. Die Erfindung betrifft nun ein Gehäuse für Kolbenmaschinen. Erfindungsgemäß besteht dieses zur Aufnahme einer geteilten, vorzugsweise mit Rollenhauptlagern und ungeteilten Rollenpleuellagern ausgestatteten Kurbelwelle bestimmte Gehäuse je Zylinder aus einem einheitlichen, Zylinder und ungeteiltes Kurbelgehäuse umfassenden Gußstück, wobei diese einzelnen Gehäuseelemente bei RIehrzylinderanordnungen in Reihe oder in beliebiger Winkelstellung der Zylinder verbunden sind. Beispielsweise besitzt jedes Gußeleinent an seinen mit der 1surbelwelle gleichachsigen Enden je einen Flansch, von denen einer bezüglich seiner lichten Öffnung den Innendurchmesser des Kurbelgehäuses etwas überschreitet, wogegen der zweite Flansch gleichen Außendurchmessers mit einer vorspringenden, genau in die lichte Öffnung des ersten Flansches passenden koaxialen Zylinderführung versehen ist. Hierdurch ergibt sich eine verbilligte Herstellung und die -Möglichkeit, bei auftretenden Gehäuseschäden bloß das unbrauchbar gewordene Gehäuseelement in einfachster Weise austauschen zu können.
- Bei llehrzylinderzweitaktmotoren sind die einzelnen aufeinanderfolgenden Gehäuseelemente dicht gegeneinander abschließbar, was vorzugsweise durch einen die Lagerstummel und die diesen zu-
geordneten 'itil.leren Lagerlaufringe unmittelbar auf- einanderfolgen<ler benachbarter Kurbelwellenkröl)- fungen trennenden Dichtungsring erreicht ist. 1)1e Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungs- beispiel einer \lehrzylinderreihenanordnung des Erfindungsgegenstandes in Seitenaiisiclit teilweise ins Schnitt. Da: iin vorliegenden Falle für einen Reihenmotor bestimmte Maschinengeliätise besteht aus einzelnen aneinanderzureilienden Gehäuseelementen 1, deren jedes ein einheitliches, Zylinder in und ungeteiltes Kurbelgehäuse i6 umfassendes Gußstück bildet. Diese Gehäuseelemente i besitzen an ihren axialen Eiiden je einen Flansch2bzw.3, von denen der erste, 2, eilte den Innendurchmesser des Kurbelgehäuses ib ein wenig übertreffende lichte Öffnung aufweist. I)er zweite Flansch 3 gleichen Außendurchmessers besitzt eine vorspringende, im Durchmesser genau der lichten Öffnung des ersten Flansches 2 ent- sprechende koaxiale Zylinderführung 3u, an deren Stirnseite gewichtvermindernde, teilweise zur Schmierung mitherangezogene, abschließbare, ring- segmentf(*)rinige, nach innen konisch verjüngte Aus- nehmungen 4 vorgesehen sind. An diesen muffen- artig ineinander schiebbaren Flanschen 2 und 3, 3` werden die einzelnen Gehäuseelemente mittels der Kopfschrauben j miteinander verbunden. 1)1e lichte Offnung des Stufenflansches 3. 3n nimmt die äußeren Laufringe 6 der Hauptrollen- lager auf, deren Rollen 7 die äußeren Oberflächen der Lagerstuniinel 8u der geteilten Kurbelwelle als Laufflächen dienen. Zwischen den Lagerstummeln (Su unmittelbar aufeinanderfolgender Kurbelwellen- kröpftitigen und den ihnen zugeordneten äußeren Laufringen 6 der Hauptrollenlager ist bei Zweitakt- inoitilren ein Dichtungsring io eingefügt, der mit seincin äuLieren Rand an der Innenwandung des 1# l:lllsclles 3, 3° mit seinem inneren Rand auf dein Kupphingsbolzen i i der benachbarten Lager- sttiinni(-18'J dicht aufliegt. Der Dichtungsring io \\eist wenigstens eine radiale Ölbohrung fob und ans äußerin Umfang eine mit dieser in Verbindung stehende Schmiernut io° auf, die ihrerseits mit der 0ll)ohrung-lb einer der stirtiseitigeii Ausneh- niungen 4 an der Ausstufung 3u des Flansches 3 korrespondiert. Die Lagerstummel 8n sind aus einem Stück finit den als Schwungscheiben ausgebildeten Teilen 8 der geteilten Kurbelwangen, in welche die finit dein Kurbelzapfen 12 einheitlichen Teile der- selben in Form von Gabelschenkeln 12n eingelassen sind und über die vor ihrem Einbau der einteilige Lagerkopf 13 des Rollenpleuellagers auf den Pleuel- bolzen 12 aufgeschoben werden kann. Die axiale Lage der äußeren Laufringe 6 der Hauptrollenlager ist je mittels eines Segerringes 14 gesichert, der an einem ringförmigen Vorsprung 6n des Laufrings anliegt und in eine Ringnut des zugehörigen Lager- stummels S° eingreift. In (las durch einen nicht dargestellten, am Flatiscll3, 3c festzuschraubenden Deckel abschließ- bare erste Gehäuseelement werden durch die lichte Öffnung seines Flansches 2 die Hauptrollenlager und die einzelnen Glieder der geteilten Kurbelwelle nacheinander, wie folgt, eiligebraclit: Die erste Schwungscheibe e wird sanft dein auf seinem vollen Lagerstummelaufgeschobencii und durch denSeger- ring 14 gesicherten Rollenlager 6. in die Bohrung des Flansches 3, 3° eillgef 11111-t. I licr auf wird der Kolben samt Pleuelstange, in deren ungeteilten Lagerkopf 13 der I'leticll)olzeii t 2 finit seinen Gabel- schenkeln 12° bereits eingehällz;t ist, gegenüber seiner Arbeitslage tim yo° verdreht, von oben durch den Zylinder 1n eingescli@tl)en, \wodtitcli die Pleuel- stange um den Kolbenbolzen in der Zeichenebene bis in eine Innenauslielltnung 2° iin Flansch 2 vier- schwenkbar ist. Auf dieseWeise läßt sich der Lager- kopf 13 der Pleuelstange samt Pleuelbolzen 12, 12n ungehindert durch die Schwungscheibe 8 ein- ])ringen. Nach Rückdrehung des Kolbens in seine Normallage wird der eine Gabelschenkel 12n in die Nut der Schwungscheibe 8 eingelassen, nach Ein- legen der Rollen in das Pleuellager die zweite der Schwungscheiben 8 samt dem auf seinem Hohl- stummel 8" befestigten Rollenlager 6 auf dein freien Gabelschenkel 12n aufgesetzt und sodann die beiden Schwungscheiben 8 mit dein I'leuelbolzen 12 und seinen Gabelschenkeln 12u mittels der Schrauben 16, 1 5 und 17 in der durch die Bezugsziffern an- (Tegebenen Reihenfolge verbunden. Nunmehr wird das folgende Gehäuseelement i angeflanscht und mit dein ersten verschraubt. Ist Hierauf der Kupp- lungsbolzen i i in den Holilstunntiel 8" der zuletzt montierten Schwungscheibe 5 eingeschoben und bei Zweitaktmotoren der Dichtungsring io aufgebracht worden, kann, unter Berücksichtigung der erforder- lichen Winkellage des folgenden Kurbelwellenhubs, der Zusammenhau der Kurbelwelle in der sclioi beschriebenen Weise fortgesetzt werden. Der Flansch 2 des letzten Gehäuseelements i wird wieder durch einest nicht dargestellten Deckel ab- geschlossen.
Claims (7)
- PATEYTA\SPRLCHE: i. Gehäuse für Kollienniascliinen, dadurch gekennzeichnet, daß dieses zur Aufnahme einer geteilten, vorzugsweise mit Rollenhauptlagern und ungeteilten I-,olletil)letiellagern ausgestatteten Kurbelwelle bestimmte Gehäuse je Zylinder aus einem einheitlichen, Zylinder und ungeteilten Kurbelgehäuse umfassenden Gußstück besteht, wobei diese einzelnen Gehäuseelemente bei 1lelirzylinderatiordtitingcn in Reihe oder in beliebiger Winkelstellung der Zylinder verbunden sind.
- 2. Gehäuse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß jedes Gußelement (i) an seinen mit der KurbeIwellegleichachsigenEnden je einen Flansch (2 bzw. 3) aufweist, von denen der eine (2) bezüglich seiner lichten Öffnung den Innendurchmesser des Kurbelgehäuses (1b) etwas überschreitet, wogegen der zweite Flansch (3) gleichen AtißendurchmeSSerS mit einer vorspringenden, genau in die lichte Öffnung des ersten Flausches passenden koaxialen Zylinderfiilirung (3u) versehen ist. 3.
- Gehäuse nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Mehrzylinderzweitaktmotoren die einzeln aufeinanderfolgenden Gehäuseelemente durch zusätzliche Mittel, wie Dichtungsringe o. dgl., gegeneinander dicht abschließbar sind. .f.
- Gehäuse nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die lichte Öffnung des Stufenflansches (3, 3a) die Hauptrollenlager (6, 7, 8a) aufnimmt, deren 1,011e11 (j) unmittelbar auf den Lagerstummeln (8") der geteilten Kurbeldelle (8, 8a, 12) laufen, wobei die Lagerstuininel (S°) und die diesen zugeordneten äußeren Lagerlaufringe (6) unmittelbar aufeinanderfolgender Kurbel-,vellenkröpfungen bei Zweitaktmotoren durch einen die einzelnen Gehäuseelemente (i) gegeneinander abschließenden Dichtungsring (io) getrennt sind.
- 5. Gehäuse nach den Ansprüchen 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, claß an der vorspringenden Zvlinderfiihrung (3a) des Flansches (3) stirnseitig gewichtsvermindernde, zum Teil zur Schmierung mitherangezogene, abschließbare, etwa ringsegnientförmige und nach innen konisch verjüngte Ausnehmungen (.4) vorgesehen sind.
- 6. Gehäuse nach einem der Ansprüche 2 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß mindestens eine der :\usnehmungen (d) der vorspringenden 7_vlin<lerführung (3a) eine Bohrung (4b) auf-Weist, die finit wenigstens einer radialen Öl-1>ohrung (1 ob) des Dichtungsrings (io) korre-,#l)on<liert, die von einer am äußeren Umfang desselben vorgesehenen konzentrischen Schinierntit (io") ausgeht.
- 7. Gehäuse nach einem der Ansprüche 2 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die axialeLage der äußeren Laufringe (6) der Hauptrollenlager durch Segerringe (1d) gesichert ist, die an ringt( -rinigen Vorsprüngen (6a) der Laufringe (6) anliegen und in Ringnuten der Lagerstummel (`") der -eteilten Kurbelwelle eingreifen.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT807447X | 1948-04-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE807447C true DE807447C (de) | 1951-06-28 |
Family
ID=3681262
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP39688A Expired DE807447C (de) | 1948-04-30 | 1949-04-13 | Gehaeuse fuer Kolbenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE807447C (de) |
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1002565B (de) * | 1955-03-22 | 1957-02-14 | Suedd Jlo Werk G M B H | Mehrzylinder-, insbesondere Zweizylindermotor |
| DE975078C (de) * | 1950-11-28 | 1961-08-03 | Modag | Motorkompressor |
| DE1272629B (de) * | 1965-05-29 | 1968-07-11 | Zschopau Motorrad Veb | Maschinengehaeuse fuer Mehrzylinder-Zweitakt-Brennkraftmaschinen |
| WO2007115687A1 (de) | 2006-04-04 | 2007-10-18 | Daimler Ag | Lastschaltbares getriebe für ein nutzfahrzeug |
-
1949
- 1949-04-13 DE DEP39688A patent/DE807447C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975078C (de) * | 1950-11-28 | 1961-08-03 | Modag | Motorkompressor |
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| WO2007115687A1 (de) | 2006-04-04 | 2007-10-18 | Daimler Ag | Lastschaltbares getriebe für ein nutzfahrzeug |
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