DE806343C - Presse fuer keramische Werkstoffe o. dgl. - Google Patents
Presse fuer keramische Werkstoffe o. dgl.Info
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- DE806343C DE806343C DES368A DES0000368A DE806343C DE 806343 C DE806343 C DE 806343C DE S368 A DES368 A DE S368A DE S0000368 A DES0000368 A DE S0000368A DE 806343 C DE806343 C DE 806343C
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B28—WORKING CEMENT, CLAY, OR STONE
- B28B—SHAPING CLAY OR OTHER CERAMIC COMPOSITIONS; SHAPING SLAG; SHAPING MIXTURES CONTAINING CEMENTITIOUS MATERIAL, e.g. PLASTER
- B28B3/00—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor
- B28B3/20—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded
- B28B3/22—Producing shaped articles from the material by using presses; Presses specially adapted therefor wherein the material is extruded by screw or worm
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- Ceramic Engineering (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Press-Shaping Or Shaping Using Conveyers (AREA)
Description
- Bei der Verwendung von Pressen für keramische Werkstoffe tritt vielfach der Nachteil auf, daß der die Presse verlassende Strang nicht strukturfrei ist. So sieht man vielfach bei vollen Querschnitten eine S-Struktur in der Mitte des Querschnittes. Diese Struktur ist unerwünscht, da beim Brennen der aus dem Strang geformten Ware Risse innerhalb dieser Struktur auftreten können.
- Um einen strukturfreien Strang zu erhalten, wird gemäß der Erfindung vorgeschlagen, am Auslauf der Schnecke einer Presse einen fest stehenden, spitz zulaufenden Führungsdorn anzuordnen. Dieser Führungsdorn kann durch Streben, Seile, Ketten o. dgl. in seiner Lage gehalten werden. Bei der Verwendung eines solchen Führungsdornes wird das Material beim Verlassen der Schnecke so geleitet, daß eine, Strukturbildung verhindert wird. Vorteilhaft wird die Oberfläche des Führungsdornes aufgerauht, so daß das an den Dorn entlang gleitende Material ebenfalls aufgerauht wird, damit die in der Mitte des Preßkopfes aufeinanderstoßenden Materialien sich ineinander verzahnen und damit ein möglichst homogener Strang erzielt wird.
- Durch Verwendung von Ketten o. dgl. zur Befestigung des Führungsdornes wird ebenfalls erreicht, daß das Material zerrissen wird, so daß nicht ein glatter Strang aus jedem Teil der Schnecke heraustritt, was zur Strukturbildung führt. Es ist daher auch vorteilhaft, die Anzahl der Abstützungen größer oder kleiner auszuführen als die Flügelanzahl der Preßschnecke. Auch hierdurch wird das glatte Durchströmen der einzelnen, die Schnecke verlassenden Strangteile gestört, was zur Vermeidung der Struktur wesentlich ist.
- Auf der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer Presse gemäß der Erfindung im Längsschnitt dargestellt.
- Innerhalb des Gehäuseringes i einer Presse für keramischen Werkstoff befindet sich die Treibschnecke 2, die in üblicher Weise an ihrem freien Ende nicht mehr gelagert ist. Gemäß der Erfindung wird nun am Ende der Schneckenachse ein fest stehender Führungsdorn 3 angeordnet, der z. B. mittels Ketten 4 in dem Reduzierstück 5 befestigt wird. Durch Schrauben 6 kann der Führungsdorn so eingestellt werden, daß er genau in der Mitte vor der Schnecke sich befindet. Zwischen dem Führungsdorn 3 und dem Ende der Schneckenwelle 7 kann eine Dichtungsscheibe 8 eingelegt sein, um ein Eindringen des Materials zwischen dem Wellenende und dem Führungsdorn zu vermeiden. An das Reduzierstück 5 schließt sich in üblicher Weise der Preßkopf 9 mit dem auswechselbaren Mundstück io an. Durch einen solchen Führungsdorn erreicht man einen strukturfreien Strang. Die Wirkung des Führungsdornes kann noch erhöht werden, wenn man seine Oberfläche aufrauht oder ihn aus Korund o. dgl. herstellt. Ebenso könnten auch die Abstützungen dieses Dornes aus Korund bestehen. Als besonders zweckmäßig hat es sich erwiesen, die Anzahl der Abstützungen .4 des Dornes 3 um eins größer oder kleiner zu machen als die Flügelanzahl der Preßschnecke, da hierdurch der glatte Einlauf der die Schnecke verlassenden Stränge verhindert wird.
Claims (5)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Presse für keramische Werkstoffe o. dgl., insbesondere für volle Querschnitte, dadurch gekennzeichnet, daß am Auslauf der Schnecke (2) ein fest stehender, spitz zulaufender Führungsdorn (3) angeordnet ist.
- 2. Presse nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsdorn (3) durch Streben, Seile, Ketten o. dgl. gehalten ist.
- 3. Presse nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anzahl der Abstützungen (4) kleiner oder größer ist als die Flügelanzahl der Preßschnecke (2).
- 4. Presse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Oberfläche des Führungsdornes (3) aufgerauht ist.
- 5. Presse nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Führungsdorn (3) und gegebenenfalls auch die Abstützungen (4) aus Korund oder ähnlichem Werkstoff gefertigt sind.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES368A DE806343C (de) | 1949-10-30 | 1949-10-30 | Presse fuer keramische Werkstoffe o. dgl. |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DES368A DE806343C (de) | 1949-10-30 | 1949-10-30 | Presse fuer keramische Werkstoffe o. dgl. |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE806343C true DE806343C (de) | 1951-06-14 |
Family
ID=7468696
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES368A Expired DE806343C (de) | 1949-10-30 | 1949-10-30 | Presse fuer keramische Werkstoffe o. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE806343C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068602B (de) * | 1959-11-05 | Soest-Ferrum Apparatebau G.m. b.H., Dusseldorf-Oberkassel |
-
1949
- 1949-10-30 DE DES368A patent/DE806343C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1068602B (de) * | 1959-11-05 | Soest-Ferrum Apparatebau G.m. b.H., Dusseldorf-Oberkassel |
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