DE8062C - Streck- und Wickelapparat für Kämmmaschinen - Google Patents
Streck- und Wickelapparat für KämmmaschinenInfo
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D01—NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
- D01G—PRELIMINARY TREATMENT OF FIBRES, e.g. FOR SPINNING
- D01G19/00—Combing machines
- D01G19/06—Details
- D01G19/14—Drawing-off and delivery apparatus
Landscapes
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- Textile Engineering (AREA)
- Preliminary Treatment Of Fibers (AREA)
Description
1879.
Klasse 76.
SOCIETi ANONYME VERVIETOISE POUR LA CONSTRUCTION DE MACHINES in VERVIERS (Belgien).
Streck- und Wickel-Apparat für Kämm-Maschinen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. Juni 1879 ab.
Vprliegende Erfindung bezieht sich auf einen Streck- und Wickelapparat, der an Kämm-Maschinen
aller Systeme angebracht werden kann.
Der Zweck dieses Apparates ist, gleichzeitig mit dem Kämmen auch strecken und aufwickeln
zu können.
Das Streckverfahren, welches bisher gewöhnlich dem Kämmverfahren folgte, wird durch
diesen Apparat überflüssig. Die Abschnitte, welche stets in dem durch das gewöhnliche
System hergestellten Bande sich vorfinden, fallen fort. Infolge der Uebereinanderlegungen,
die auf der Nadelwalze stattfinden, besitzt das Band eine derartige Festigkeit, dafs es sofort
an die gewöhnliche cannelirte Streckvorrichtung abgegeben werden kann.
In der beiliegenden Zeichnung ist Fig. 1 ein an einer Kämm-Maschine genannter Gesellschaft
angebrachter Apparat. Fig. 2 stellt die Haupttheile des Apparates in gröfserem Mafsstabe
im Zusammenhange mit denjenigen Theilen der Kämm-Maschine, an welche er sich anschliefst,
dar.
An dem aufrechten Rahmen der Kämm-Maschine ist das Gestell A befestigt, in welchem
sich eine Nadel- oder Kammwalze B in der Richtung des Pfeiles dreht; um diese beschreibt
eine geriffelte Walze 5 einen Bogen, wobei die Riffeln derselben zwischen die Nadelr-eihen
der Walze B eingreifen. Diese Bogenbewegung wird durch die Gabel C bestimmt,
welche durch die Axe D, an einem Ende des Zuführungstuches K, in Uebereinstimmung mit
dem Abreifstisch H der Kämm-Maschine eine hin- und hergehende Bewegung erhält.
In dem Zuführungs- oder endlosen Tuch K befindet sich die Spannwalze T.
In dem Gestell A dreht sich ebenfalls der geriffelte Streckcylinder E, gegen den eine mit
Tuch oder anderem Material überzogene Walze F angedrückt wird.
Hinter den Theilen GG1, von denen nur
einer im Schnitt sichtbar ist, befindet sich ein Lineal X, welches den' Bewegungen der Theile
G G1 dergestalt folgt, dafs es von dem Zuführungstuche K abgehoben ist, wenn sich die
Theile G G1 am höchsten Punkt ihrer Bewegung befinden, d. h. in dem Augenblick,
wenn sich das Abreifsen vollzieht, während es sich bei der tiefsten Stellung auf das Zuführungstuch
auflegt, um ein Zurückhalten des Faserbartes zu bewirken.
Unterhalb des Streckcylinders Έ befindet sich
der Trichter L, der das gestreckte Vliefs vereinigt. Bei seinem Austritt aus diesem Trichter
wird das Vliefs von den Zugwalzen MN erfafst. Unmittelbar unter denselben befindet sich
ein zweiter sich drehender Trichter 0, der seine Drehung von der Bürstenwelle aus empfängt
und durch welchen dem Bande Festigkeit ertheilt werden soll. Schliefslich geht das Band
durch den letzten Trichter Q, der es an den Wickelapparat M abliefert, welcher am unteren
Rahmen der Maschine angebracht ist.
■Die Arbeit vollzieht sich wie folgt: Nachdem
das Abreifsen erfolgt ist, senkt sich der Tisch H. Das endlose Tuch K, welches bei dieser Bewegung
so nahe wie möglich an der Nadelwalze B vorübergeht, führt der letzteren die
Faserenden eines der über einander gelegten Faserbärte zu. Die geriffelte Walze S erfafst
dieselben und zwingt sie, sich um die Kammoder Nadelwalze B zu legen, welche demnach
je nach der ihr zu ertheilenden Drehung mehr oder weniger belegt wird.
In dem Augenblick dieses Vorganges hält das Lineal X, welches auf dem endlosen Tuche K
ruht, den Faserbart oder diejenige Lage, welche nach der bereits erfafsten kommt, fest und bewirkt
auf diese Weise eine regelmäfsige Trennung. Sodann vollzieht der Streckcylinder E
das Strecken ganz so wie bei dem bekannten Streckverfahren.
Vom Cylinder kommt das Band in den Trichter L, der es an die Zugwalzen M N ab-
giebt. Von da läuft das Band durch den Drehtrichter O, der demselben eine gewisse Festigkeit
ertheilt, sodann durch den Trichter Q und schliefslich auf den Wickelapparat J?. Je langsamer
sich die Nadelwalze B dreht, desto dicker wird die Faserablagerung auf derselben.
Die Anordnung in diesem Apparate gestattet, den Bändern durch gröfsere oder geringere
Drehgeschwindigkeit, die dem Streckcylinder E ertheilt wird, eine bestimmte Stärke zu geben.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Die Verbindung eines Streck- und Wickelapparates mit einer Kämm-Maschine.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE8062C true DE8062C (de) |
Family
ID=285671
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT8062D Active DE8062C (de) | Streck- und Wickelapparat für Kämmmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE8062C (de) |
-
0
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