DE806229C - Vorrichtung zum Trocknen in mehreren uebereinander angeordneten Etagen mit Duesenbelueftung - Google Patents
Vorrichtung zum Trocknen in mehreren uebereinander angeordneten Etagen mit DuesenbelueftungInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
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- F26B15/10—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions
- F26B15/12—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined
- F26B15/14—Machines or apparatus for drying objects with progressive movement; Machines or apparatus with progressive movement for drying batches of material in compact form with movement in a path composed of one or more straight lines, e.g. compound, the movement being in alternate horizontal and vertical directions the lines being all horizontal or slightly inclined the objects or batches of materials being carried by trays or racks or receptacles, which may be connected to endless chains or belts
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Description
- Vorrichtung zum Trocknen in mehreren übereinander angeordneten Etagen mit Düsenbelüftung Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Trocknen und besteht aus einem Gehäuse mit bekannten Mitteln zur Luftklimatisierung, mehreren, in Etagen übereinander angeordneten, kontinuierlich und horizontal durch den Trockenraum bewegten Trockengutträgern und einem oberhalb der obersten Etage angeordneten Düsensystem, durch «-elches der Trockenluftstrom hindurchtritt.
- Bei der Trocknung feuchter Materialien bildet sich an der Oberfläche des Trockengutes eine ruhende Luftschicht, die, solange das Gut noch feucht ist, mit Wasserdampf gesättigt ist. Diese ruhende Luftschicht stellt einerseits dem @@'ärmeiiberrang von der als Wärmeträger verwendeten Luft auf das Trockengut einen erheblichen Widerstand entgegen, .andererseits muß aber auch die aus dem Trockengut austretende Feuchtigkeit durch sie hindurch in die bewegte Luft diffundieren, welchen 1'rozeß sie demzufolge ebenfalls hemmt. Es ist damit die Trockenzeit in erheblichem Umfange von der Dicke dieser ruhenden Luftschicht abhängig.
- Um diese Luftschicht möglichst dünn zu halten, arbeitet man daher mit entsprechend hohen Luftgeschwindigkeiten und ist dazu übergegangen, die Luft mit hoher Geschwindigkeit vermittels Düsen auf das Trockengut zu blasen. Es treten dabei erliebliche Turbulenzerscheinungen an der Trockengutoberfläche auf, die die ruhende Luftschicht weitgehend aufheben.
- Bisher bestanden derartige Trockenvorrichtungen :ins einem einetagigen, kontinuierlich durch die Anlage wandernden Trockengutträger mit dem zu diesem Trockengutträger gehörigen I-Ieizaggregat und Belüftungssystem einschließlich der Düsen. Die Ventilatoren des Belüftungssystems saugten die Luft, nachdem sie im Trockenraum die Trockengutlage durchstrichen hatte, aus diesem durch das Heizaggregat zurück, um sie dann erneut durch das Düsensystem auf die Trockengutlage zu blasen. Die länge des Trockenraumes war dabei durch die länge der Trockenzeit und die Wanderungsgeschwindigkeit des Trockengutträgers bestimmt. Bei verhältnismäßig großer stündlicher Leistung und damit großer Geschwindigkeit des Trockengutträgers werden die Anlagen sehr lang, beanspruchen damit viel Raum und werden demzufolge sehr teuer.
- L m die Länge der Anlage möglichst zu beschränken, ist man schon seit langem bei den üblichen Bandtrocknern vom Einbandtrockner zum Mehrbandtrockner übergegangen, ordnet also eine Vielzahl von Trockengutträgern, über die das zu behandelnde Gut nacheinander läuft, übereinander an.
- Da aber die Höhe des Trockengutträgers im Verh:iltnis zur Höhe des Heiz- und Belüftungsaggregates gering ist, würde eine solche Anlage bei Düsenbelüftung in der Form, wie sie bei den bisher üblichen einetagigen Trocknern vorgesehen ist, bei der also jede Trockengutetage ihr eigenes Heiz-:iggregat, Belüftungs- und Düsensystem hat, eine große Bauhöhe aufweisen, also mehr Platz beanspruchen und auch kaum billiger- sein als der ein-(-tagige Trockner.
- Eine eingangs erwähnte Vorrichtung ist demgegenüber gemäß der Erfindung derart ausgebildet, daß unterhalb der obersten Etage und unterhalb jeder darauffolgenden erneut Düsensysteme ange-0rdnet sind, derart, daß der Trockenluftstrom jeweils nach Beaufschlagung einer Etage erneut durch Düsen zusammengefaßt wird, so daß für sämtliche ],.tagen nur ein Luftklimatisierungsaggregat benötigt wird. Wie schon erwähnt, wird demnach die ini Heizaggregat aufgewärmte Luft durch Düsen auf die oberste Trockengutlage aufgeblasen, dann nach Durchstreichen derselben erneut in Düsen zusammengefaßt,wobei sie an das Trockengut Wärme abgibt und aus diesem Feuchtigkeit aufnimmt, uni mit gleicher Geschwindigkeit der nächsten Trockengutlage zugeführt zu werden usw. Nach Durchstreichen der untersten Trockengutlage und nach Durchtritt durch das Heizaggregat wird sie dann zurückgesaugt, um denselben Weg erneut zu durchlaufen.
- Die Abb. i stellt einen Trockner mit einetagiger Trockengutführung dar, bei dem das Trockengut durch Düsen belüftet wird, die Abb. 2 eine Anlage, wie sie sich ergeben würde, wenn nach dem alten System zwei Etagen übereinandergebaut würden, damit der Trockner halb so lang wird. In der Abb. 3 ist eine als Beispiel dienende Ausführungsform des Erfindungsgegenstandes dargestellt, bei der für eine Vielzahl von Trockengutlagen nur ein Beheizungsaggregat i sowie ein aus mehreren parallel geschalteten Ventilatoren bestehendes Belüftungsaggregat 2 vorhanden ist. Die Lüfter des Aggregates 2 saugen die Luft aus dem Trockenraum durch das Heizaggregat i zurück, wobei die Luft wieder aufgewärmt wird, blasen sie dann durch das Düsensystem 3 auf die oberste Trockengutlage q. Nachdem die Trockenluft hier an den als Trockengut dargestellten auf Formen befindlichen Porzellantellern vorbeigestrichen ist, wird sie erneut in Düsen 5 zusammengefaßt und der Trockengutlage 6 zugeführt. Im Anschluß an die Trockengutlage 6 erfolgt wiederum Zusammenfassung in dem Düsensystem 7 und Zuführung der Luft zur nächsten Trockengutlage. Dabei kann vorgesehen werden, daß die Luft im Anschluß an jede Trockengutlage, bevor sie erneut in das Düsensystem eintritt, in Heizkörpern 8 wieder aufgewärmt wird.
- Eine derartige Trockenanlage ist wesentlich niedriger als eine Anlage bisheriger Bauart mit gleicher Etagenzahl, bei der jede Etage ihr eigenes Heizungs-und Belüftungssystem hat, sie ist wesentlich kürzer als eine einetagige Anlage gleicher Trockenweglänge und ist demzufolge auch wesentlich billiger als eine dieser Anlagen.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Trocknen, bestehend aus einem Gehäuse mit den bekannten Mitteln zur Luftklimatisierung, mehreren, in Etagen übereinander angeordneten, kontinuierlich durch den Trockenraum bewegten Trockengutträgern und einem oberhalb der obersten Etage angeordneten Düsensystem, durch welches der Trockenluftstrom hindurchtritt, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb der obersten Etage und unterhalb jeder darauffolgenden erneut Düsensysteme angeordnet sind, derart, daß der Trockenluftstrom jeweils nach Beaufschlagung einer Etage erneut durch Düsen zusammengefaßt wird, so daß für sämtliche Etagen nur ein Luftklimatisierungsaggregat benötigt wird.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch ge kennzeichnet, daß zusätzlich in jeder Etage jeweils zwischen dem Trockengutträger und dem darüber angeordneten Düsensystem eine Heizelementlage angebracht ist, durch welche die Trockenluft jeweils vor Eintritt in eine Etage erneut aufgewärmt wird.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH1440A DE806229C (de) | 1950-01-31 | 1950-01-31 | Vorrichtung zum Trocknen in mehreren uebereinander angeordneten Etagen mit Duesenbelueftung |
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| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DEH1440A DE806229C (de) | 1950-01-31 | 1950-01-31 | Vorrichtung zum Trocknen in mehreren uebereinander angeordneten Etagen mit Duesenbelueftung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE806229C true DE806229C (de) | 1951-07-05 |
Family
ID=7142595
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH1440A Expired DE806229C (de) | 1950-01-31 | 1950-01-31 | Vorrichtung zum Trocknen in mehreren uebereinander angeordneten Etagen mit Duesenbelueftung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE806229C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1047159B (de) * | 1955-12-24 | 1958-12-24 | Haas Friedrich Maschf | Kurzschleifentrockner |
| DE975015C (de) * | 1951-06-02 | 1961-07-06 | Vits Elektro G M B H | Duesentrockner fuer Spannrahmen- und aehnliche Maschinen |
| US4683870A (en) * | 1981-03-16 | 1987-08-04 | Ab Svenska Flaktfabriken | Apparatus for deicing exterior parts of a railway vehicle |
-
1950
- 1950-01-31 DE DEH1440A patent/DE806229C/de not_active Expired
Cited By (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE975015C (de) * | 1951-06-02 | 1961-07-06 | Vits Elektro G M B H | Duesentrockner fuer Spannrahmen- und aehnliche Maschinen |
| DE1047159B (de) * | 1955-12-24 | 1958-12-24 | Haas Friedrich Maschf | Kurzschleifentrockner |
| US4683870A (en) * | 1981-03-16 | 1987-08-04 | Ab Svenska Flaktfabriken | Apparatus for deicing exterior parts of a railway vehicle |
| AT388343B (de) * | 1981-03-16 | 1989-06-12 | Svenska Flaektfabriken Ab | Verfahren und einrichtung zum enteisen von fahrzeugen |
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