DE1076571B - Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Trocknung und Kuehlung von Getreide - Google Patents
Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Trocknung und Kuehlung von GetreideInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F26—DRYING
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- F26B17/1441—Machines or apparatus for drying materials in loose, plastic, or fluidised form, e.g. granules, staple fibres, with progressive movement with movement performed solely by gravity, i.e. the material moving through a substantially vertical drying enclosure, e.g. shaft the materials moving through a counter-current of gas the drying enclosure, e.g. shaft, having internal members or bodies for guiding, mixing or agitating the material, e.g. imposing a zig-zag movement onto the material the members or bodies being stationary, e.g. fixed panels, baffles, grids, the position of which may be adjustable
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Description
- Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Trocknung und Kühlung von Getreide Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Behandlung von Getreide; in der die Getreidekörner sowohl im Trocknungsraum als auch im darunter angeordneten Kühlraum von oben nach unten nacheinander kegelförmige und trichterförmige Rostflächen überwandern, durch die ein aufwärtsgerichteter Luftstrom geblasen wird.
- Wenn man feuchtes Getreide mit Hilfe von heißen Gasen, insbesondere mit. heißer Luft trocknet, dann ist eine nachgeschaltete Kühlung erforderlich, wo die trockenen Getreidekörner vor ihrer Speicherung oder Weiterbehandlung auf Raumtemperatur abgekühlt werden. Zur aufeinanderfolgenden, kontinuierlichen Trocknung und Kühlurig von feuchtem Getreide sind lotrecht stehende, zylinderförmige Apparate bekannt, die im oberen Abschnitt die Trocknung und in einem darunterliegenden Abschnitt die Kühlung des Getreides ausführen. Hierbei wandern die Getreidekörner sowohl im Trocknungsraum als auch im Kühlraum über aufeinanderfolgende kegelförmige und trichterförmige Rostflächen abwärts. Durch diese Rostflächen strömt von unten nach oben heiße bzw. kalte Luft, wobei die Strömungsgeschwindigkeit der Luft so hoch gewählt werden kann, daß der Druck ,der Getreidekörner auf die überwanderten Rostflächen weitgehend aufgehoben wird. Auf diese Weise bewegen sich die Getreidekörner ohne mechanische Hilfsmittel auch über solche Rostflächen abwärts, deren Neigung geringer ist als der Böschungswinkel der Körner.
- In manchen Fällen ist eine auf die Trocknung folgende Kühlung nicht erforderlich. Zur Vermeidung von unnötigen Wärmeverlusten soll in diesen Fällen das Getreide unmittelbar aus dem Trocknungsräum entnommen werden können.
- Die bekannten für eine Trocknung und Kühlung eingerichteten Apparate der erwähnten Bauart sind für diesen Zweck nicht verwendbar, weil das Getreide von der untersten trichterförmigen Rostfläche des Trocknungsraumes nicht ausgetragen werden kann, sondern stets auch die Rostflächen des Kühlraumes überwandern muß.
- Es wurde gefunden, daß diese Schwierigkeiten vermieden werden, wenn bei der einleitend angegebenen Anlage die obere kegelförmige Rostfläche des Kühlraumes eine zentrale, durch einen heb- und senkbaren Kegel abschließbare Öffnung besitzt, mit deren Hilfe das Getreide ohne nachgeschaltete Kühlung unmittelbar zur Austragsöffnung für das fertig behandelte Getreide befördert werden kann.
- Die Zeichnung zeigt eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung, Fig. 1 einen Vertikalschnitt durch die Vorrichtung, Fig.2 einen Vertikalschnitt durch einen Teil des Abflußrohres des Trocknungsraumes. Ein zylindrisches Gehäuse 1 von beispielsweise rundem Querschnitt trennt einen Zwischenboden 2 in zwei übereinanderliegende Räume. Der untere ist der Kühlraum 3, der obere der Trocknungsraum 4.
- Das zu behandelnde Getreide wird in einen Trichter 5 eingetragen, der ein seitliches Ausflußrohr 6 besitzt. Auf diese Weise wird im Trichter 5- stets ein bestimmter, von der Ansatzhöhe des Abflußrohres 6 abhängiger Füllungsgrad erreicht.
- Unter Vermittlung der Kegelfläche 7 fällt das Getreide aus dem Trichter 5 auf eine im Trocknungsraum 4 angebrachte kegelförmige Rostfläche B. Im Bereich der Behälterinnenwand fallen die Körner dann auf eine trichterförmige Rostfläche 9.
- An ihrer tiefsten Stelle besitzt diese eine zentrale Öffnung 10, die mit einem konischen Abflußrohr 11 bis in den Kühlraum 3 herabreicht.
- Auch der Kühlraum 3 ist mit einer kegelförmigen Rostfläche 12 ausgestattet. Darunter ist eine trichterförmige Rostfläche 13 angeordnet, die das Gehäuse 1 nach unten abschließt. Das fertig behandelte Getreide verläßt den Kühlraum an der tiefsten Stelle der Rostfläche 13 und wird von der Austrittsöffnung 14 mit Hilfe einer Transportvorrichtung 15 abgeführt. Die Bewegungsgeschwindigkeit dieser Transportvorrichtung bestimmt die je Zeiteinheit ausfließende Getreidemenge und damit die Belastung der Vorrichtung.
- Zur Kühlung der über die Rostflächen 13 und 12 abwärts wandernden Körner wird durch eine Rohrleitung 16 von einem Luftförderer Luft eingesaugt. Die eingesaugte Luft tritt mit Raumtemperatur durch die untere Rostfläche 13 und durchströmt die darauf liegende Getreideschicht. Die sich allmählich erwärmende Luft durchzieht darauf die kegelförmige Rostfläche 12 und die darüber abwärts wandernde Getreideschicht.
- Die weitere durch eine Heizvorrichtung erwärmte Luft wird durch eine Rohrleitung17 durch die trichterförmige Rostfläche 9 des Trocknungsraumes 4 .geführt, durchströmt die über die Rostflächen 9 und 8 herabwandernde Getreideschicht und verläßt dann durch einen Rohrstutzen 18 den Trocknungsraum.
- Bei der vorstehend beschriebenen, bekannten Vorrichtung besitzt nach der Erfindung die kegelförmige Rostfläche 12 eine zentrale Öffnung mit einem Verschlußkegel 32. Durch Senkung des Kegels 32 kann man das heiße Getreide ohne Überwanderung der Rostflächen 12 und 13 unmittelbar aus dem Apparat austragen.
- Der Verschlußkegel 32 kann mit einer Stange 23 fest verbunden sein, so daß er von außen durch das Gut hindurchbewegt werden kann.
- Wenn man die aus dem Kühlraum abgesaugte Luft nach Aufheizung mit erhöhtem Druck in den Trocknungsraum einpreßt, besteht zwischen dem Kühlraum 3 und dem Trocknungsraum 4 ein Druckgefälle. Aus dem Trocknungsraum 4 strömt Luft durch das Abflußrohr 11 in den Kühlraum 3 und versprüht die Getreidekörner, die bei geöffnetem Kegel 32 in den Austrag fallen sollen im Kühlraum, bis auf die Rostfläche 12, wo sie infolge der geringeren Neigung der Rostfläche als der des Gutböschungswinkels liegenbleiben. Um das zu vermeiden, kann das Abflußrohr 11 gemäß Fig.2 mit einem oder mehreren aufwärts gerichteten Schlitzen 21 versehen sein. Die hier austretende Luft entweicht durch den offenen Stutzen 16.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Trocknung und Kühlung von Getreide, in der die Getreidekörner sowohl im Trocknungsraum als auch im darunter angeordneten Kühlraum von oben nach unten nacheinander kegelförmige und trichterförmige Rostflächen überwandern, durch die ein aufwärts gerichteter Luftstrom geblasen wird, dadurch gekennzeichnet, daß die obere kegelförmige Rostfläche (12) des Kühlraumes (3) eine zentrale, durch einen heb- und senkbaren Kegel (32) abschließbare Öffnung besitzt.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Kegel (32) an einer Stange sitzt, die durch das Abflußrohr (11) hindurch bis über die Gutoberfläche im Aufgabetrichter (5) reicht.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Abflußrohr (11) zwischen Trockner und Kühler an seinem unteren Ende mit einem oder mehreren aufwärts gerichteten Luftschlitzen (21) versehen ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 902 955; deutsche Patentanmeldung R 1402X / 82a (bekanntgemacht am B. Juli 1954).
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER23437A DE1076571B (de) | 1955-05-16 | 1955-05-16 | Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Trocknung und Kuehlung von Getreide |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DER23437A DE1076571B (de) | 1955-05-16 | 1955-05-16 | Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Trocknung und Kuehlung von Getreide |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1076571B true DE1076571B (de) | 1960-02-25 |
Family
ID=7401414
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DER23437A Pending DE1076571B (de) | 1955-05-16 | 1955-05-16 | Vorrichtung zur aufeinanderfolgenden Trocknung und Kuehlung von Getreide |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1076571B (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1254087B (de) * | 1963-11-26 | 1967-11-09 | Buckau Wolf Maschf R | Schachttrockner |
| DE1507886B1 (de) * | 1965-12-13 | 1970-12-10 | Avril Arthur C | Vorrichtung zum Mischen von trockenen,koernigen Materialien |
| DE3826047A1 (de) * | 1988-07-30 | 1990-02-01 | Heraeus Schott Quarzschmelze | Vorrichtung zur trocknung feinteiliger feststoffe |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE902955C (de) * | 1948-08-20 | 1954-01-28 | Ruhrchemie Ag | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Kuehlen und Trocknen von gekoerntem Gut |
-
1955
- 1955-05-16 DE DER23437A patent/DE1076571B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE902955C (de) * | 1948-08-20 | 1954-01-28 | Ruhrchemie Ag | Verfahren und Vorrichtung zum kontinuierlichen Kuehlen und Trocknen von gekoerntem Gut |
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