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DE805931C - Gewaechshaus aus Stahlbeton-Fertigteilen - Google Patents

Gewaechshaus aus Stahlbeton-Fertigteilen

Info

Publication number
DE805931C
DE805931C DEP25747A DEP0025747A DE805931C DE 805931 C DE805931 C DE 805931C DE P25747 A DEP25747 A DE P25747A DE P0025747 A DEP0025747 A DE P0025747A DE 805931 C DE805931 C DE 805931C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
purlins
rafter
reinforced concrete
rafters
recesses
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEP25747A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Siegfried Thomass
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SIEGFRIED THOMASS DIPL ING
Original Assignee
SIEGFRIED THOMASS DIPL ING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by SIEGFRIED THOMASS DIPL ING filed Critical SIEGFRIED THOMASS DIPL ING
Priority to DEP25747A priority Critical patent/DE805931C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE805931C publication Critical patent/DE805931C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G9/00Cultivation in receptacles, forcing-frames or greenhouses; Edging for beds, lawn or the like
    • A01G9/14Greenhouses
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02ATECHNOLOGIES FOR ADAPTATION TO CLIMATE CHANGE
    • Y02A40/00Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production
    • Y02A40/10Adaptation technologies in agriculture, forestry, livestock or agroalimentary production in agriculture
    • Y02A40/25Greenhouse technology, e.g. cooling systems therefor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Greenhouses (AREA)
  • Roof Covering Using Slabs Or Stiff Sheets (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine besonders für die Dächer von Gewächshäusern geeignete Konstruktion aus Stahlbeton-Fertigteilen, die nicht nur größtmöglichen Lichteinfall gewährleistet, sondern auch wenig Mangelbaustoffe benötigt und wirtschaftlicher ist als die bekannten Bauweisen.
Bei Gewächshäusern hat man bisher die tragenden Konstruktionselemente vornehmlich in Stahl ausgeführt. Insbesondere hat man bei größeren Spannweiten besondere Dachbinder vorgesehen, auf welche die Pfetten und Sparren zu liegen kamen. Stahlkonstruktionen sind aber wegen starker Schwitzwasserbildung weniger geeignet für Gewächshäuser und besonders wegen der alljährlich notwendigen Anstriche zum Schutz gegen Rost auch teuer in der Unterhaltung, ganz abgesehen davon, daß zur Zeit sowohl Stahl als auch Anstrichfarbe zu den Mangelwaren gehören.
Es ist ferner bekannt. Gewächshäuser ganz in Stahlbeton auszuführen. Aber gerade hier hielt man bisher die Aufteilung der Tragkonstruktion in Binder, Pfetten und Sparren für unentbehrlich, obwohl der Lichteinfall bei derartigen schwer ausgeführten Stahlbetonbauten stark behindert wird. Für Gewächshäuser, bei denen Lichtverluste weitestgehend vermieden werden sollen, mußte daher eine andere Lösung gefunden werden.
Diese Lösung bringt der Vorschlag gemäß der Erfindung, der darin besteht, daß die tragenden Konstruktionselemente des Daches aus biegungssteifen, aus einem Guß hergestellten Stahlbetondachsparren bestehen, die in Abständen von Scheibenbreite auf den Stützen der Seitenwände bzw. bei mehrschiffigen Gewächshäusern auf den Rinnprofilen aufgesetzt sind und gleichzeitig als Sprossen für die Verglasung dienen. Das Neue bei dieser Konstruktion besteht also darin, daß die Binder gleichzeitig Sparren und Träger der Glasscheiben sind bei gänzlichem Fortfall der sonst die Dachsparren tragenden Pfetten. Damit sind größte
Einfachheit im Aufbau, wesentliche Materialersparnis und durch die feingliedrige Bauart auch größtmöglicher Lichteinfall vorteilhaft miteinander verbunden. Gegenüber der reinen Stahlkonstruktion entfallen hier die jährlichen Reinigungs- und Anstrichkosten. Die nach der Erfindung hergestellten Dächer bedürfen vielmehr keiner Wartung, haben eine lange Lebensdauer und erfüllen alle Anforderungen, die an ein Gewächshaus
ίο zu stellen sind, in vollem Umfange. Die neue Bauweise entspricht aber andererseits auch allen Forderungen der Statik. Die Stahlbetonsparren sind als biegungssteife Träger auf zwei Stützen ausgebildet, die auf den Außenwandstielen bzw. den Rinnenträgern aufliegen. Die Eisenführung in den Sparren berücksichtigt außerdem die Möglichkeit des Auftretens eines gewissen Rahmenschubs durch Einlegen negativer Eisen in Feldmitte. Dabei haben die Stahlbetondachsparren nur einen Querschnitt von maximal 6:12 cm, obwohl sie als einziges Tragglied die Belastung aufnehmen. Das wird ermöglicht durch ihre Aufteilung und Verlegung in Abständen einer Scheibenbreite, wodurch gleichzeitig auch die unmittelbare Verwendung dieser Sparren als Sprossen für die Verglasung erfolgen kann.
Die Längsaussteifung am First erfolgt in weiterer Ausbildung des Erfindungsgedankens durch Anordnung von kurzen, von Sparren zu Sparren in entsprechende Ausnehmungen derselben gelegte kurze Pfetten aus Stahlbeton mit nach der Bodenseite abgekröpften Kopfstücken, mit denen diese Pfetten sich gegen den dazwischenliegenden Sparren jeweils abstützen, während an der Oberseite diese Pfetten mittels die Eisenarmierung derselben umfassenden, nachstellbaren Stahlverbindungen, die durch Queröffnungen der Sparren hindurch beiderseits in Ausnehmungen der Pfetten hineinragen, zueinander gezogen werden. Dadurch entsteht ein biegungssteifer, druck- und zugfester Verband, der nach dem Ausgießen der vorgesehenen Ausnehmungen und öffnungen vollkommen rost- und korrosionssicher ist. Die sonst üblichen, sich über eine größere Länge des Gebäudes erstreckenden Pfetten, die als tragende Teile einen entsprechenden größeren Querschnitt aufweisen, werden also hier ersetzt durch kurze, von Sparren zu Sparren eingelegte, nur wenig belastete Stahlbetonprofile in der Größe von etwa 5/6 cm, die an der Oberseite durch eine nachstellbare Stahlverbindung, wie z. B. eine Drahtschlaufe, fest gegen die Sparren angezogen werden, so daß das nach unten abgekröpfte Kopfstück sich mit Druck gegen diese anlegt. Da somit das System Pfette-Sparren oben Zugkräfte und unten Druckkräfte aufnehmen kann und zwischen beiden Kraftangriffspunkten durch die Abkröpfung ein gewisser Abstand vorgesehen ist, kann die gesamte Verbindung auch Biegungsmomente aufnehmen; sie ist bereits unmittelbar nach der Montage fest und biegungssteif. Das spätere Ausgießen hat lediglich den Zweck, die freiliegenden Stahlteile rostsicher zu umhüllen.
In ähnlicher Weise erfolgt nach der Erfindung die Längsversteifung an der Traufe der Gewächshäuser durch kurze, von Sparren zu Sparren in entsprechende Ausnehmungen derselben gelegte Pf etten aus Stahlbeton, wobei diese Pfetten an ihren Enden Ausnehmungen für die Aufnahme von Stahlklammern aus normalem Rundeisen aufweisen, derart, daß beim Eintreiben der Klammern in die am Auflagepunkt schräg gestalteten Ausnehmungen der Pfette diese zueinander und gegen den dazwischenliegenden Sparren gezogen werden, so daß ein druck- und zugfester Verband entsteht, der nach dem Ausgießen der Ausnehmungen mit Betonmasse gegen Korrosion geschützt ist. Auch diese Pfetten können, da sie nur gering belastet sind, sehr leicht sein. Das Verspannen gegeneinander erfolgt hier durch die Keilwirkung der eingetriebenen Stahlklammern.
Durch die vorbeschriebene gegenseitige Verankerung sind somit die im First und an der Traufe von Sparren zu Sparren eingelegten kurzen Verbindungsstücke (Pfetten) mit dem Sparrenverband durch die ganze Länge des Hauses zug-, druck- und biegefest (First) bzw. zug- und druckfest (Traufe) miteinander verbunden, wodurch nicht nur gute Standfestigkeit der fertigen Konstruktion erzielt, sondern auch eine leichte und schnelle Montage ermöglicht ist. Letztere wird besonders auch dadurch erleichtert, daß die vorbeschriebene feste Verspannung und Steifigkeit der Knotenpunkte schon vor dem Vergießen besteht.
Feingliedrigkeit und gute Lichtdurchlässigkeit der gesamten Konstruktion wird außerdem auch durch die Wahl günstiger Spannweiten und Feldereinstellungen erreicht sowie durch die Anpassung der gewählten Abmessungen an die größtmöglichen Glasbreiten und -längen, wobei bei der Erfindung erstmalig Glasscheiben in normalen Längen von 2 m mit einer Breite von etwa 80 cm angewandt werden.
In der Zeichnung sind Ausführungsbeispiele gemäß der Erfindung veranschaulicht, und zwar zeigt
Abb. ι einen teilweisen Querschnitt durch ein zweischiffiges Gewächshaus,
Abb. 2 eine teilweise Aufsicht auf das Dach von oben gesehen,
Abb. 3 einen Querschnitt durch den Firstpunkt nach der Linie b-b der Abb. 2 in vergrößertem Maßstab,
Abb. 4 einen Querschnitt durch den Firstpunkt nach der Linie a-a der Abb. 3,
Abb. 5 einen Horizontalschnitt durch den Firstpunkt nach der Linie c-c der Abb. 4,
Abb. 6 einen Querschnitt durch den Traufenpunkt nach der Linie b-b der Abb. 2 in vergrößertem Maßstab,
Abb. 7 eine Vorderansicht des Traufenpunktes mit teilweise aufgeschnittener Pfette,
Abb. 8 einen Querschnitt durch einen Stahlbetonsparren.
Auf dem Außenstiel 1 und dem auf der Innenstütze 2 liegenden Rinnenprofil 3 ruhen die Sparren 4 und darauf die Glasscheiben 5. Die Dachsparren 4,
die in Abständen von etv.;; 8o cm verlegt sind, besitzen Aussparungen 6 (.vgl. Abb. 4 und 5), in welche die Pfetten 7 eingeschoben sind. Diese Pfetten weisen an jedem Ende eine Ausnehmung 8 auf, innerhalb welcher ein Rundeisenhaken 9 freigelegt ist, so daß eine zugfeste Verbindung, wie z. B. eine Drahtschlaufe, um die herausstehenden Haken gelegt und diese zusammengezogen werden können. Eine Öffnung 10 in dem Sparren gestattet das Hindurchstecken der Drahtschlaufen von einer Pfette zur andern. Hierbei werden die abgekröpften Kopfstücke 11 der Pfetten 7 gegen den Sparren 4 fest angedrückt und dann die Ausnehmungen vergossen, so daß eine starre zug-, druck- und biegungssteife Verbindung entsteht.
An der Traufe (vgl. Abb. 6 und 7) liegen die Pfetten 12 an ihren Enden in Vertiefungen 13. Diese Pfetten sind durch Stahlklammern 14 derart miteinander verbunden bzw. verspannt, daß die Enden 15 der Klammern beim Eintreiben sich gegen die geneigten Flächen 16 der in der Pfette vorgesehenen Ausnehmungen 17 anlegen, in welcher Lage sie dann vergossen werden.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    I. Gewächshaus aus Stahlbeton-Fertigteilen, dadurch gekennzeichnet, daß die Haupttragglieder des Daches ohne besondere Binder oder Zwischenpfetten lediglich aus einheitlich geformten, biegungssteifen Stahlbetonsparren (4) bestehen, die in Abständen von Scheibenbreite auf den Stielen (1) der Seitenwände bzw. bei mehrschiffigen Gewächshäusern auf den Rinnenprofilen (3) aufgesetzt sind und gleichzeitig als Sprossen für die Verglasung dienen.
  2. 2. Gewächshäuser nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsversteifung am First von kurzen, von Sparren zu Sparren in entsprechende Ausnehmungen (6) derselben eingeschobenen Pfetten (7) aus Stahlbeton mit nach der Bodenseite abgekröpften Kopfstücken (11) gebildet wird, mit denen sich diese Pfetten gegen den dazwischenliegenden Sparren (4) unverrückbar abstützen, und daß die Firstpfetten (7) an ihren Kopfenden Aussparungen (8) mit einem senkrecht herausragenden Rundeisenhaken (9) und die Sparren in gleicher Höhe eine Öffnung (10) besitzen, durch welche eine Drahtschlaufe o. dgl. hindurch und um die beiden Rundeisenhaken gelegt, angespannt und verrödelt ist, derart, daß die Pfetten fest gegen den dazwischenliegenden Sparren angedrückt sind.
  3. 3. Gewächshaus nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Längsversteifung an der Traufe von kurzen, von Sparren zu Sparren in entsprechende Vertiefungen (13) derselben gelegten Pfetten (12) aus Stahlbeton gebildet wird und daß diese Pfetten an den Enden Ausnehmungen (17) für die Aufnahme von Stahlklammern (14) mit abgekröpften Enden (15) aufweisen, derart, daß beim Eintreiben der Klammern in die mit geneigten Flächen (16) versehenen Ausnehmungen (17) der Pfetten diese zueinander und gegen den dazwischenliegenden Stiel (1) gezogen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 425 5.
DEP25747A 1948-12-21 1948-12-21 Gewaechshaus aus Stahlbeton-Fertigteilen Expired DE805931C (de)

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DE805931C true DE805931C (de) 1951-06-04

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