DE805864C - Befoerderungsgeraet fuer Radsaetze von Schienenfahrzeugen - Google Patents
Befoerderungsgeraet fuer Radsaetze von SchienenfahrzeugenInfo
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- DE805864C DE805864C DEP20435A DEP0020435A DE805864C DE 805864 C DE805864 C DE 805864C DE P20435 A DEP20435 A DE P20435A DE P0020435 A DEP0020435 A DE P0020435A DE 805864 C DE805864 C DE 805864C
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- DE
- Germany
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- wheel
- wheelset
- tongue
- wheels
- rollers
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60P—VEHICLES ADAPTED FOR LOAD TRANSPORTATION OR TO TRANSPORT, TO CARRY, OR TO COMPRISE SPECIAL LOADS OR OBJECTS
- B60P3/00—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects
- B60P3/06—Vehicles adapted to transport, to carry or to comprise special loads or objects for carrying vehicles
- B60P3/068—Especially adapted for road transportation of railway stock
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Health & Medical Sciences (AREA)
- Public Health (AREA)
- Transportation (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Handcart (AREA)
Description
- Beförderungsgerät für Radsätze von Schienenfahrzeugen Das nach dem ;Äusl>au erfolgende schienenlose Befördern einzelner Loliomotiv- oder Eisenhahnradsätze vom Fahrzeug zur Arbeitsstätte hin, z. B. zwecks Nachdrehens der Spurkränze oder Bandagen. geschah bisher durch \7orrollen der Radsatz mit ihren Spurkränzen auf 1 >et()nierten oder mit iAetonplatten belegten Fahrbahnen. Dazu waren drei Arbeiter nötig. Einer derselben ging mit einem längeren Holzbalken versehen vorauf und mußte mit dem letzteren die schwere Achse und Räderlast so steuern, daß die beiden anderen Arheiter ihre Kräfte ausschließlich zum NTorrollen der Radumfänge ausnutzen konnten. Bei den hohen Gewichten des Beförderungsgutes und weil die oft sehr schmal ausmündenden, also nur geringe Auflagerflächen darbietenden Spurkränze an den Rädern die Zementplatten stark belasteten, wurde der Fahrweg so schnell beschädigt. daß häufige Reparaturen unausbleiblich waren.
- Diese Nachteile zu vermeiden und die Beförderung nur unter Benutzung eines einzigen Arbeiters zu ermöglichen, ist der Zweck der Erfindung.
- Erfindungsgemäß wird ein Aufnahmegestell für einen Radsatz angewendet, dessen höher gelegener mittlerer Längenteil auf zwei durch einen Längenabstand getrennten, drehbar gelagerten Rollenpaaren ruht, von denen ein Rollenpaar lenkl)ar ist. wobei beide Gestel enden je durch ein Beschlaggl ied abgegrenzt sind, das seitlich auswärts in einen niedrig über der schienenlosen Fahrbahnoberfläche schwebenden Flächenschenkel ausläuft, der zur Aufnahme eines der beiden Räder des zu transportierenden Radsatzes dient. Zum Aufbringen des Radsatzes auf das Fahrgestell werden die Räder des Radsatzes über je eine rampenartig ausgebildete, beweglich am zugehörigen Schenkel in der Laufrichtung der Räder eingestellte Zunge vorgerollt, während die Zungen als Keile zur Sicherung der Räderlage des Radsatzes wirken, sobald sie nach einwärts gegen die Laufflächen des Radsatzes umgestellt sind.
- In den Fig. I bis 5 der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des vorerwähnten Geräts dargestellt. Darin zeigt Fig. I eine Vorderansicht des Geräts mit aufliegendem Radsatz, aber ohne Zungen, Fig. 2 eine Draufsicht auf Fig. I, jedoch mit an den zugehörigen Fahrgestellteilen in Arbeitsstellung zum Vor- und Zurückrollen des Radsatzes eingestellten Zungen, Fig. 3 eine Stirnansicht auf Fig. I und 2, aufgenommen von links, Fig. 4 die gleiche Ansicht, jedoch mit gestrichelt dargestellter Verschiebelage der Zungen, als Vorstufe für alsdann beginnendes Ausschwenken der Zungen in die Keillage und Fig. 5 eine Draufsicht auf die Zungen mit der gestrichelt dargestellten Keillage.
- NIit I ist die zu befördernde Achse bezeichnet, mit 2 sind deren beide Räder, mit 2B ihre Spurkränze, mit 3 ist ein den Boden des Fahrgestells hildender U-förmig profilierter Träger, mit 4, 40 ist je eine Beschlagschiene gewinkelten Profils bezeichnet, welche an jedem Ende des Trägers 3 so befestigt ist, daß ihr senkrechter Schenkel den durch die beiden Seitenschenkel des Längsträgers 3 gebildeten Innenraum abschließt, während je der waagerechte Schenkel 40 die Auflagefläche für den zugehörigen Spurkranz des benachbarten Rades der Reförderungslast I, 2, 2a bilden soll. Mit 5, 50 ist eine weitere Beschlagschiene gewinkelten Profils bezeichnet. deren waagerechter Schenkel den Bodensteg des Trägers 3 überquert, während ihr senkrechter Schenkel 50 den Senkrechtschenkel der Schiene 4, 40 versteift, mit 6 ist eine bei 60 am Bodensteg gelagerte Achse für die nur drehbaren Rollen 7, mit 8 ist ein am Bodensteg angeschlagener Träger zweier Lenkrollen 9, deren Achszapfen 90 sich in der jeweiligen Gabelung einer zugehörigen Lagerbuchse 8a des Buchsenträgers 8 befinden, und mit lo sind die Senkrechtbolzen bezeichnet, um die sich die Buchseneinsätze der gegabelten Rollenträger drehen können, wenn die Lenkrollen g Ausschläge vollziehen, um in dieser oder jener Richtung das Fahrgestell zu steuern.
- Im Innern des Raumes über dem Stegboden des Längsträgers 3 ist der in Lochungen rI der Seitenschenkel des Trägers 3 eingreifende Zapfen I2b der vorn mit Griff 120 versehenen Deichselstange I2 gelagert. Wird die Deichsel um I2 nach rechts ausgeschwenkt, was nur dann zu geschehen hat, wenn das Fahrgestell von seiner Beförderungslast freigelegt worden ist, so kann der Arbeiter das entleerte Fahrgestell ziehend an den Ausgangspunkt zurückfahren.
- Auf die Oberfläche jedes waagerechten Schenkels 40 der Beschlagschienen 4, 4a ist (siehe Fig. 5) zweckmäßig eine Auflagefläche I3 z. B. angeschweißt oder genietet, in deren einander zugekehrten Querkantenstrecken Ausschnitte eingelassen sind, die zur Aufnahme des einwärtigen Endes je einer Zunge 15 dienen. Die Dicken der Zungen nehmen im Längsverlauf ab, wirken also rampenartig, falls sie zum Vor- oder Zurückrollen der Spurkränze des Radsatzes dienen sollen. Jede Zunge greift mit einer Lochung um den zugehörigen Senkrechtzapfen I4, der am Schenkel 40 festsitzt.
- Wird die Zunge 15 in die in Fig. 4 gestrichelt dargestellte Lage hochgeschoben, dann läßt sie sich auch ausschwenken und gelangt dabei in die dort gestrichelt dargestellte Lage. Bei dieser Lage wirkt jede auf der Schenkeloberfläche von 40 ruhende Zunge wie ein Keil und verhindert eine Ortsveränderung jeder der mit seinem Spurkranz beim Vorrollen über die in Laufrichtung der Räder 2 eingestellten Zungen auf die Oberfläche des zugehörigen Schenkels 40 gelangten Radlast. Alle diese Arbeiten und den Hin- und Hertransport des beladenen bzw. entleerten Fahrzeugs kann ein Arbeiter bewältigen, wobei der betonierte Fahrweg durch die breiten Rollen nicht beschädigt wird.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: I. Beförderungsgerät für einen Radsatz eines Schienenfahrzeugs, gekennzeichnet durch ein Gestell (3, 4, 5), dessen höher gelegener mittlerer Längenteil auf zwei drehbar gelagerten Rollenpaaren (6, 7 bzw. 8 bis Io) ruht, von denen ein Rollenpaar (8 bis 1o) lenkbar ist, wobei beide Gestellenden je durch ein Beschlagglied (4, 40) abgegrenzt sind, das seitlich auswärts in einen niedrig über der schienenlosen Fahrbahnoberfläche schwebenden Flächenschenkel ausläuft, der zur Aufnahme des Spurkranzes des betreffenden Rades (2) dient, wenn die Räder des Radsatzes über je eine rampenartig ausgebildete, beweglich am zugehörigen Schenkel (40) in die Räderlauf richtung eingestellte Zunge (I5) vorgerollt sind, während die Zungen (I5) als Keile zur Sicherung der Räderlage auf ihren zugehörigen Schenkeln (40) wirken, sobald sie nach einwärts gegen die Umfänge jedes Radsatzrades umgestellt sind.
- 2. Gerät nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß jede Zunge (I5) am zugehörigen Schenkel (40) in Laufrichtung der Radsatzräder (2, 2a) gesichert, höhenverschiebbar und so angeordnet ist, daß sie, nachdem der Radsatz (1, 2, 2a) auf die zugehörigen Schenkeloberflächen vorgerollt worden ist, unter Anheben um I80 Winkelgrade nach auswärts waagerecht ausgeschwenkt in eine Einwärtslage zur andern Zunge und zum Radumfang gelangt.
- 3. Gerät nach den Ansprüchen I und 2, dadurch gekennzeichnet, daß in den Innenraum des aus einem Träger U-förmigen Profils bestehenden mittleren Längenteils (3) eine am einen Ende griffartig (12a) ausgebildete, am anderen Ende mit im Träger (3) drehbaren Achszapfen (I2b) versehene Deichselstange (I24 gelagert ist, die bei entleertem Fahrzeug in Zuglage umgelegt zur Fortbewegung des letzteren dient.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP20435A DE805864C (de) | 1948-11-03 | 1948-11-03 | Befoerderungsgeraet fuer Radsaetze von Schienenfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEP20435A DE805864C (de) | 1948-11-03 | 1948-11-03 | Befoerderungsgeraet fuer Radsaetze von Schienenfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE805864C true DE805864C (de) | 1951-05-31 |
Family
ID=7367857
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEP20435A Expired DE805864C (de) | 1948-11-03 | 1948-11-03 | Befoerderungsgeraet fuer Radsaetze von Schienenfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE805864C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29517959U1 (de) * | 1995-11-13 | 1996-10-10 | Karl H. Bartels GmbH & Co KG, 22869 Schenefeld | Selbstkipper |
-
1948
- 1948-11-03 DE DEP20435A patent/DE805864C/de not_active Expired
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE29517959U1 (de) * | 1995-11-13 | 1996-10-10 | Karl H. Bartels GmbH & Co KG, 22869 Schenefeld | Selbstkipper |
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