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DE805803C - Zerlegbares Einschalungsgeruest - Google Patents

Zerlegbares Einschalungsgeruest

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Publication number
DE805803C
DE805803C DEP1426A DEP0001426A DE805803C DE 805803 C DE805803 C DE 805803C DE P1426 A DEP1426 A DE P1426A DE P0001426 A DEP0001426 A DE P0001426A DE 805803 C DE805803 C DE 805803C
Authority
DE
Germany
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formwork
trestles
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post
row
Prior art date
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Expired
Application number
DEP1426A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Schmitz
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEP1426A priority Critical patent/DE805803C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE805803C publication Critical patent/DE805803C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G17/00Connecting or other auxiliary members for forms, falsework structures, or shutterings
    • E04G17/14Bracing or strutting arrangements for formwalls; Devices for aligning forms
    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E04BUILDING
    • E04GSCAFFOLDING; FORMS; SHUTTERING; BUILDING IMPLEMENTS OR AIDS, OR THEIR USE; HANDLING BUILDING MATERIALS ON THE SITE; REPAIRING, BREAKING-UP OR OTHER WORK ON EXISTING BUILDINGS
    • E04G15/00Forms or shutterings for making openings, cavities, slits, or channels
    • E04G15/02Forms or shutterings for making openings, cavities, slits, or channels for windows, doors, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Forms Removed On Construction Sites Or Auxiliary Members Thereof (AREA)

Description

  • Zerlegbares Einschalungsgerüst Die Herstellung von Bauten in Stampfbeton, sei es Leicht- oder Kiesbeton oder sei es Eisenbeton, bedingt das Vorhandensein von Einschalungen, welche dem jeweiligen einzelnen Bedarfsfall entsprechend hergestellt werden müssen und nur in ganz beschränktem Umfange wiederholter Benutzung zugänglich sind. Die großen notwendigen -Mengen an Schalholz, bestehend aus Schalbrettern. Kanthölzern und Rundltolzstempeln, tnüssen zur Herstellung der Einschalungen durch geübte Einschaler oder Zimmerleute zugeschnitten und zusammengenagelt werden. In der Regel ist die Schalung durch das für die mehrmalige Benutzung wiederkehrende Entnageln und Nageln nach dreitnaligem, höchstens nach sechsmaligem Gebrauch vollkommen verbraucht. Dies hat zur Folge, daß die Schalung auch bei SerienbauNverken immer wieder erneuert werden muß, so daß sich neben dem Bedarf an Fachkräften ein erheblicher Holzaufwand ergibt.
  • Der 'Mangel an Fachkräften, wie Zimmerleuten. Maurern usw.. zwingt aber zur weitgehendsten Sell>stltilfe und zur Heranziehung von Laienkräften beim Bau, wenn der bestehenden Wohnungsnot auch mir in etwa absehbarer Zeit Rechnung getragen werden soll. -Außerdem muß der Holzauf-,vand möglichst niedrig gehalten werden.
  • Die Erfindung trägt vorgenannten Umständen hechnung und erzielt nicht nur eine Einsparung an Fachkräften und Holz bei der Bauherstellung, sonlern auch eine wesentliche Beschleunigung und Verbilligung des Bauens, indem durch sie ein zerlegbares Einschalungsgerüst geschaffen ist, das sich fast unbeschränkt wiederholbar benutzen läßt, das Arbeiten mit Laienkräften zuläßt, eine Beschleunigung der Arbeit ergibt sowie schnell und einfach auf- und abzuschlagen ist.
  • Gemäß der Erfindung sind bei Verwendung lösbarer Verbindungen in regelmäßigem Abstand voneinander Bockpaare, deren sie bildende Böcke sich gegenüberstehen und durch am Bockkopf anzubringende Abstandslaschen in dem für die gewünschte Wandstärke erforderlichen Abstand voneinander gehalten werden, mit durch Ober- und Unterlängsgurte sowie bedarfsweiser Diagonalverstrebung auf der Außenseite bewirkter Verbindung in jeder Bockreihe und innenseitiger Ausfütterung je Bockreihe aus über lösbare Halter an den Böcken angebrachten Bohlen sowie zwischen der Ausfütterung an den Bedarfsstellen einzusetzenden Tür-und Fensterrahmen vorgesehen. Das so gebildete Gerüst läßt sich in bedarfsweisen Längen aufstellen und nach Benutzung, zur Neuaufstellung und Verwendung an anderer Stelle abschlagen und wieder aufstellen, wobei keine Beschädigungen des Holzes eintreten können, da sämtliche Verbindungen lösbar sind. Hierbei kann aus Holzersparnisgründen in der Weise vorgegangen «erden, daß immer nur ein Teil des Baues eingeschalt und nach dessen Aufstampfung die Einschalung des nächsten Teiles mit dem gleichen Gerüst vorgenommen wird, wodurch sich eine besonders wirtschaftliche Ausnutzung des Gerüstes ergibt. Von besonderem Vorteil ist es, daß das Aufstellen des Gerüstes eine leicht zu erlernende Arbeit ist, die nach einmaligem Vormachen bei einiger Aufmerksamkeit schon beherrscht wird, so daß Laienkräfte bereits beim ersten Einschalen zum Einsatz kommen können.
  • Es empfiehlt sich, die Abstandslaschen zur Verbindung der ein Paar bildenden Böcke miteinander mit einer 1\Iehrheit von Befestigungslochungen mit Abstand voneinander auszurüsten. Hierdurch ist es möglich, den Abstand der zu einem Paar gehörenden Böcke voneinander nach Bedarf einzustellen, wie es die jeweils geforderte Wandstärke verlangt.
  • Auch ist es zweckmäßig, die Befestigungslöcher in den Ober- und Unterlängsgurten in Bruchteilen der Abstandsgröße, zweckmäßig der halben Abstandsgröße, der Bockpaare von benachbarten Bockpaaren vorzusehen. Dies bietet den Vorteil, daß das Gerüst je nach Bedarf um ein Zwischenmaß verlängert oder verkürzt werden kann. Werden hierzu noch die Befestigungslöcher in den Gurten als Langlöcher ausgebildet, wodurch ein Auseinanderziehen und Zusammendrücken des Gerüstes möglich ist, dann können praktisch alle Längenabmessungen beherrscht werden und sich Unstimmigkeiten in den Maßen der Fundamente nicht nachteilig auswirken. Die Anordnung von Zwischenlochungen zu Befestigungszwecken hat noch den weiteren Vorteil, daß die Futterbohlen durch Einziehen eines losen Pfostens mittels der Zwischenlochungen gegen Ausbiegen gesichert werden könneu, wenn beispielsweise die Bohlenstöße infolge Änderung des Baukörpers nicht auf einem Bockpfosten enden.
  • Entsprechend den Langlöchern in den Gurten sind auch die Befestigungslochungen in den Längsverbandsstreben mit Ausnahme der Lochung für den Strebenkreuzungspunkt als Langlöcher ausgebildet, damit sich auch hier Maßabweichungen nicht nachteilig auswirken können.
  • Nach der Erfindung kann die Abstandslasche am Kopf eines jeden Bockpaares in verschiedenen Höhenlagen anbringbar sein. Auf diese Weise wird der Vorteil erreicht, daß die Bodenhöhe außerhalb des Baues und die Bodenhöhe im Inneren des Baues voneinander abweichen können, ohne daß hierdurch die Verwendbarkeit des Gerüstes beeinträchtigt wird.
  • Zwischen die Ausfütterung ist erfindungsgemäß ein Mauerabschlußstück einsetzbar, welches aus einer mit der Spitze derAufstampfung zugewandten prismatischen Leiste und einen diese abstützenden Bock aus Senkrechtpfosten, Bodenschwelle und einer den rechten Winkel zwischen den beiden überquerenden Verstrebung besteht. Durch dieses 2 auerabschlußstück oder Mauerschlußgerüst ist es ermöglicht, den jeweils zu betonierenden Abschnitt so zu bemessen, daß er an einem Tag bewältigt werden kann. Der nächste Abschnitt schließt sich an den fertiggestellten Abschnitt nach Herausnahme des Mauerabschlußstiickes an. Die im fertiggestellten Abschnitt entstehende stirnseitige Dreikantnut gewährleistet einen guten Verband mit der Betonmasse des nächsten Abschnittes. Die dreikantige Form der Abschlußleiste läßt ein gutes Herauslösen der letzteren aus dem Beton zu. Bei einer vierkantigen Form der Abschlußleiste ließe sich diese infolge ihres gequollenen Zustandes nur schwer und mit Gewalt aus dem Beton herauslösen, wobei Beschädigungen an der Einbindenut unausbleiblich sind.
  • Soll das Einschalungsgerüst für mehrgeschossige Bauweisen verwandt werden, dann sind nach der Erfindung auf die Senkrechtpfosten der Böcke der äußeren Reihe weitere Senkrechtpfosten aufsetzbar und ist die aus Bodenschwelle sowie den rechten Winkel zwischen letzterer und dem Senkrechtpfosten überquerenden Brettlaschen gebildete Seitenabstützung durch tnit Abstand von der Pfostenreihe vorzunehmendes Einfügen von Senkrechtpfosten mit bedarfsweiser Verstrebung in Längsrichtung und mit den Senkrechtpfosten der Böcke und von Brettauflagen zu einer durch Aufsetzen und Verstreben weiterer Senkrechtpfosten aufstockbaren und abgesetzt vorbaubaren Bühne ergänzbar. Da die zu verwendenden Senkrechtpfosten die gleichen wie die Senkrechtpfosten der Böcke sind, tritt durch sie keine Vermehrung unterschiedlich zu bemessender Teile ein. Das gleiche gilt für die zu verwendenden Verstrebungslaschen des Bühnengerfistes.
  • Für den Kellerbau sind die Senkrechtpfosten der äußeren Reihe der Böcke mit einer auf verschiedene Winkellagen einstellbaren Seitenabstützung aus einer am I'fosteiifttß an, elenkten Schwelle mit über zum Pfosten führenden Verbindungslaschen beliebig einstellbarem Ausladungswinkel versehen. Mittels der so geschattenen Seitenabstützung können alle beim Kellerbau vorkoiiiinendeii Böschungswinkel beherrscht werden. Hierbei ist es empfehlenswert, die Verbindungslaschen durch Rund- und Langlöcher in verschiedene Verbindungslängen einzuteilen und den Laschen eine solche Längenbemessung zu geben, daß Kleinst- und Mittelgröße zusammengesetzt die vorkommende Lätigstgröl.ie ergeben. So ergibt sich der \-orteil, daß lediglich zwei Größen an Laschen erforderlich sind, um alle vorkommenden Verbindungslängen zu beherrschen.
  • Zur Erleichterung des :Xusschalens der Tür- und Fenstergerüste ist nach der Erfindung am Sturz und an je einer Höhenseite des Tür- und Fensterrahmens eine Außenbohle finit begrenztem Spiel über Keile oder Lösehölzer oder andere Abstandshölzer abdrückbar befestigt. Diese Anordnung ermöglicht es, die Fenster- und Türgerüste beim Ausschalen ganz, d. 1i. ohne Zerlegen der Gerüste herauszuholen, ohne daß die Gefahr einer Beschädigung der Leibungskanten der Fenster- und Türöffnungen zu befürchten ist. Beim Ausschalen werden die Lösungskeile herausgeschlagen, wodurch die abgedrückte Bohle auf (las Pfosten- bzw. Riegelholz zurückrückt, so daß der ganze Tür- oder Fensterrahmen ohne Behinderung herausgenommen werden kann. Außerdem können ohne Schwierigkeit größere Fenster- und Türöffnungen finit dem gleichen Gerüst hergestellt werden, indene ait Stelle der Lösekeile stärkere @'ierkantliölzer Benutzung finden.
  • Eine weitere Vergrößerungsmöglichkeit der Fenster- und Türöffnungen läßt sich dadurch erreichen, daß auch die beiden anderen Rahmenseiten mit abdrückbaren Außenbohlen versehen werden, welche durch Keile oder Vierkanthölzer abgedrückt werden. Hierbei ist lediglich die obere Bohle im Fenster- oder Türsturz je nach der Vergrößerung durch eine entsprechend längere Bohle zu ersetzen. Die bei den Tür- und Fenstergerüsten zur Verwendung kommenden Uinkellaschen sind auf eine einheitliche Länge genormt und wie die übrigen Brettstreben mit Rund- und Langloch versehen, so daß mit den «"enkellaschen allen Bedarfsfällen gerecht werden kann.
  • Das erfindungsgemäße zerlegbare Einschalungsgerüst stellt im zerlegten Zustand ge"vissermaßen einen Baukasten dar, der sich für alle möglichen Zwecke verwenden läßt. Es läßt sich nicht nur für den Bau von Behelfsheimen in Linzel- und Doppelausführung, von Siedlungshäusern, IIeuerlingshäusern und melirstöckigeii Wohnhausbauten, sondern auch für jeden anderen Bauzweck verwenden. So können mit ihm Feuerlöschteiche, Stütz- und Deichmauern usw. gebaut werden.
  • Naturgemäß ist es auch möglich, die Holzteile bis auf die Bohlen für die Ausfütterung durch Eisenteile und Rohre ganz oder teilweise zu ersetzen.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsheispiel der Erfindung. Abb. i läßt eine Draufsicht und ein im Bau befindliches Kleinhaus teilweise eingeschalt erkennen; Abb.2 ist ein Schnitt nach der Linie A-B in Abb. i ; Abb. 3 gibt den Bau in Abb. i mit umgesetzter \-'erschalung wieder; Abb. 4 verdeutlicht einen Schnitt nach der Linie (.@-1) in Abb. 3 ; Abb. ist ein Schnitt nach der Linie E-F in ebb. 1 ; Abb. 6 stellt in Draufsicht die Einschaltung der Z""visclietiwand dar; Abb. 7 zeigt einen Schnitt nach der Linie G-H in Abb. 6; @\b). 8 läßt eine am Kopf der Senkrechtpfosten angebrachte Lasche herausgezeichnet erkennen; Abb. 9 gibt einen Längsgurt in teilweiser Darstellung herausgezeichnet wieder; Abb. io verdeutlicht eine Längsverbandsstrebe tierausgezeichnet ; U b. i i zeigt den Halter zum Anbringen der Bohlen leerausgezeichnet; Abb. 12 bis 14 stellen die Anordnung des 'Iauerabschlußstückes in Seitenansicht, Stirnansicht und Draufsicht dar; Abb. 15 gibt die Anordnung des Türrahmens innerhalb des Gerüstes itn Aufriß wieder; Abb. 16 zeigt das Türgerüst im Aufriß von der Breitseite gesehen; Abb. 17 ist ein Querschnitt durch das Tiergerüst; Abb. 18 zeigt ein eingesetztes. Fenstergerüst bei senkrecht geschnittenem Einschalungsgerüst; Abb. 19 stellt die Anordnung des Fenstergerüstes in Draufsicht dar; Abb.2o läßt die Gerüstanordnung bei Unterschieden der Bodenhöhe im Inneren des Baues gegenüber der Bodenhöhe außerhalb des Baues erkennen; Abb. 21 verdeutlicht die Gerüstabstützung beim Bau von Kellern; Abb.22 gibt die Verbindung zweier Verbindungslaschenpaare wieder; Abb.23 zeigt das Gerüst beim Aufsetzen des Erdgeschosses auf den Keller; Abb.24 stellt die Gerüstanordnung beim Aufstampfen des ersten Stockwerkes dar; Abb. 25 gibt ein Türgerüst in anderer Ausführungsform im Aufriß wieder; Abb. 26 ist ein senkrechter Mittelschnitt durch das Türgerüst nach Abb. 25; Abb. 27 verdeutlicht das Türgerüst nach Abb. 25 im Grundriß ; Abb. 28 läßt im Senkrechtschnitt das Gerüst zur Mitbildung von Rolladenkästen erkennen.
  • Wie die Zeichnung erkennen läßt, besteht das zerlegbare Einschalungsgerüst aus einzelnen Bockhaaren, die aus sich gegenüberstehenden Böcken i und 2 gebildet und mit regelmäßigem Abstand voneinander angeordnet sind. Die Böcke sind durch einen Senkrechtpfosten 3, eine Bodenschwelle 4 und ein den rechten Winkel zwischen Senkrechtpfosten und Bodenschwelle überquerendes Brettstrebenpaar 3 gebildet. Die X`erbindung aller Teile miteinander ist lösbar. Um die Böcke am Ausweichen zu verhindern, sind am äußeren Ende der Schwellen 4 kräftige Rundholzpfähle 2o in den Boden geschlagen. Letztere sind zweckmäßig in der Länge halbiert und mit der Schnittfläche gegen die Schwelle gerichtet.
  • Die die Bockpaare bildenden Böcke werden durch Abstandslaschen 6 in dem für die gewünschte \\'andstärke erforderlichen Abstand voneinander gehalten. Die Abstandslaschen sind mit einer .Mehrheit von Befestigungslochungen 7 versehen, damit der Abstand der jeweils geforderten Mauerstärke entsprechend gewählt werden kann. An den Köpfen der Böcke können die Abstandslaschen in verschiedenen Höhenlagen anbringbar sein, so daß Unterschiede in der Höhe der äußeren Bodenlinie eines Baues gegenüber der inneren Bodenlinie für die Verwendung des Gerüstes ohne Einfluß sind (vgl. Abb. 20).
  • In der Längsrichtung des Gerüstes sind die Böcke in jeder Reihe durch Unter- und Obergurte 8 miteinander verbunden. Außerdem sind die Böcke, soweit erforderlich, noch durch Diagonalverstrebungen 9 miteinander verbunden. Die Befestigungslöcher io in den Ober- und Unterlängsgurten sind in der halben Abstandsgröße der Bockpaare von beiiachl)arten Bockpaaren vorgesehen. Außerdem sind die Befestigungslöcher in den Gurten tnit Ausnahme der Löcher für die Baueckpunkte als Langlöcher ausgebildet (vgl. Abb. 9). Auch die Befestigungslöcher i i in den Längsverbandsstreben 9 sind mit Ausnahme der Lochung für den Strebenkreuzungspunkt als Langlöcher ausgebildet.
  • Auf ihrer Innenseite sind die Böcke mit einer Ausfütterung aus Bohlen 12 versehen, deren Verbindung mit den Böcken über lösbare Halter bewirkt ist. Die Halter bestehen aus einer Schraube 13, deren Kopf 14 zu einem Haken abgebogen ist. Auf die Schrauben, die an den Pfosten vorbeiführen, ist eine einseitig von der Schraube ausladende Platte 53 aufgeschoben. Durch Anziehen der Mutter 15 preßt sich die Platte 53 gegen den Pfosten.
  • Zwischen die Ausfütterung des Gerüstes läßt sich ein Nlauerschlußgerüst oder Mauerabschlußstück einsetzen, welches aus einer prismatischen Leiste 16, deren Spitze der Aufstampfung zugewandt ist, einem Senkrechtpfosten 17, einer Bodenschwelle 18 und einer den Winkel zwischen letzteren überquerenden Verstrebung i9 besteht. Durch seitlich der Fundamente eingeschlagene Pfähle (vgl. Alb. i) und ein Querholz 21 kann das Mauerabschlußstück gegen Abdrücken gesichert sein.
  • An den jeweils erforderlichen Stellen ist in die :\usfütterung ein Rahmenwerk 22 oder 55 für die Türen eingesetzt. Desgleichen sind Rahmenwerke 23 oder 56 für die Fenster eingesetzt.
  • Soll das Gerüst zur Herstellung von unterkellerten Bauten oder an eine Böschung sich anschließende Mauern verwandt werden, dann sind die Senkrechtpfosten 3 der äußeren Reihe der Böcke mit einer auf verschiedene Winkellagen einstellbaren Seitenabstützung versehen (vgl. Alb. 21). Diese Seitenabstützung besteht aus einer über ein Paßstück 24 am Pfostenfuß angelenkten Böschungsschwelle 25, die nichts anderes als ein normaler Senkrechtpfosten ist, mit in regelmäßigem Abstand voneinander vorgesehenen Befestigungslaschen, die über Verbindungslaschen 26 und 27 in einem beliebigen Ausladungswinkel am Pfosten festlegbar ist. Die Verbindungslaschen sind mit lZund- und Langlochungen versehen. Die Laschen 26 haben gleiche Länge. Sie und die Lasche 27 mittlerer Größe haben eine solche Länge, daß eine Laschenlänge 26 finit der Lasche 27 zusammengesetzt die als möglich zu fordernde Längstgröße ergibt, so daß sich in Verbindung mit der Lochung mit zwei Laschengrößen alle als möglich zu fordernden Laschenlängen beherrschen lassen bzw. sich die Böschungsschwelle 25 auf alle praktisch vorkommenden Böschungswinkel einstellen läßt. Die Verbindung zweier Laschenpaare miteinander zeigt @hh. 22. Die Verbindungsbolzen sind mit 28 und die Abstandshülsen mit 29 bezeichnet. Zwischen die Böschungsschwelle 25 und die Böschungsfläche sind Bohlen 30 gelegt. Die Böcke der inneren lZeilie sind hier mittels Verklemmhölzer 31 und Keile 32 gegen Verschieben beim Aufstampfen gesichert. Die Verklemmhölzer bilden die Randung der durch die Böcke auf der Innenseite eingeschlossenen Bodenfläche.
  • Beim Bilden der Fundamente durch Aufstampfen einer entsprechenden lietolimenge in einer Ausschachtung wird durch Einlegen eines Vierkantholzes der Einbindeschlitz 33 gebildet, damit sich eine gute Verbindung; zwischen Fundament und dem aufstehenden Kellermauer-,verk ergibt. Bevor das Kellereinschalungsgerüst zur Aufstellung kommt, wird die Isolierschicht 5o zur Sicherung gegen aufsteigende Feuchtigkeit aufgebracht.
  • Beim Aufstampfen des Mauerwerks des Erdgeschosses kann zur Erleichterung des Einbringens des Betons das Gerüst auf der Außenseite mit einer Bühne versehen werden. Eine solche Bühne läßt sich dadurch bilden, daß weitere Senkrechtpfosten 34 den Pfosten 3 gegenüberstehend und mit Abstand von letzteren aufgestellt werden, wobei die Senkrechtpfosten 34 an der verlängerten Bodenschwelle 35 der Pfosten 3 befestigt und durch die Brettstrebe 36 mit abgestützt werden. Außerdem haben die Pfosten 34 noch eine Verstrebung 37 mit den Pfosten 3 und eine Längsverstrebung 38. Über die Querhölzer 39, die wahlweise aus den Brettlaschen 26 bzw. 27 bestehen, sind die Bohlen 4o für die Bühne gelegt. Die Schwelle 35 ist mit Bohlen 41, die als Bodenausgleich und Druckverteilung dienen, unterlegt.
  • Für die mehrgeschossige Bauweise sind auf die Senkrechtpfosten 3 der Böcke der äußeren Reihe weitere Senkrechtpfosten 42, welche mit Bodenschwelle und Brettstrebe versehen sind und demzufolge gleichfalls Böcke bilden, auf setzbar. Zu diesem Zweck sind die Pfosten 3 der Bodenreihe mit Aufstocklaschen 43 gleich derselben Lasche 26 oder 27 versehen, zwischen welchen die Enden der aufzusetzenden Pfosten eingefügt werden und eine Verbindung mit den Laschen durch zwei Bolzen 44 erhalten. In die Seitenabstützung der unteren Senk-
    rech tpfosteii :i11(1 Senkrechtpfosten 15 eingefügt,
    welche mit den Senkrechtpfolsten der unteren Bock-
    reihe verstrebt sind. Soweit in der unteren Bock-
    reihe eine Bühnenbildung erforderlich ist, sind den
    Senkrechtpfosten 45 weitere Senki-cclitl)fosteti 4<,
    vorgebaut, welche über Querhölzer .17 gleich den
    Laschen 26 oder 27 die Hühncttbretter .1` tragen.
    Die obere Bockreihe kann ist gleicher Weise finit
    einer lühne versehen sein, indcttt auf die Pfosten
    45 mittels Aufstocklaschen .13 gleich der' laschen
    26 oder 27 Pfosten .19 atlfgestocl<t sind, die über
    Querhölzer 51 gleich den laschen 26 oder 27 die
    Bühnenbretter 52 tragen. Die vorgebauten und auf-
    gestockten Senkrechtpfosten sind auch mit Längs-
    verstrebungen versehen.
    Beim Aufstampfen eines Hauses kann tvie in
    :\b1>. 1 bis 6 gezeigt vorgegangen werden, nach
    welchen zunächst die sich gegenüberliegenden
    Wände tnit den t?ckl)unl<teit eingeschalt und auf-
    gestampft werden. Nach dem Aufstampfen und
    Abbinden dieses Hausteils wird die Einschalung
    abgenommen und zum Viiischaleil der Meiden an-
    deren \\'ätide verwandt 11k1 aiisclilielacld stach er-
    neuter Abnahme zum I:inschaleii der Zwisclien-
    wand. Bei nielirsti>ckiget lauten kann gcsclloll-
    weise in der gleichen Weise v@irgegangen \\erden.
    Naturgemäß ist <las lauen mit dem er@i@du@gs-
    gemäßen I:inscilalungs@erüa nicht alt diese Bau-
    weise gebunden.
    Bei mehrgeschossigen lauten werden auf den
    Kopf der aufgestanipftcn Mauern, falls diese aus
    Leichtbaustoffen, wie :\sclieltctoti mid I@imsl>eton.
    hergestellt werden, für die Auflage der Decken-
    balken Druckverteihnigsinassen aufgebracht, so eilt
    30 cm hoher Betonstreifen aus Kies oder Splitt. In
    Abb. 24 ist <Her Streifet> tilit 54 bezeichnet. Dieser
    Streifen stellt unter deti Deckenauflagern eitlen he-
    schlossenen Rahmen und zugleich den Abschltiß des
    Mauerwerks eines jeden Stickwerks bis Unterkante
    der Decken dar. Der Betonrahmen kann auch durch
    eine Ziegelsteinschicht ersetzt sein.
    Bei dein Türgerüst nach Abb. 25 bis 27 ist am
    Sturz und an der einen Ilölieiiseite des Rahmens
    eine Außenbohle ;5 mittel: Schrauben 36 abdriick-
    bar befestigt. Die Abdriicktnig auf den notweiidigcn
    Abstand erfolgt durch die l.üsekeile oder Abstands-
    hölzer 57. Beim Ausschalen werdest die Lösekeile
    herausgeschlagen, so dali die Außenbohle auf den
    Rahmen zurückrückt und der Rahmen leicht lier-
    ausgenommen werdest karte. halls eine '\ergri-il.le-
    rung des Rahmens vorgeiiotiiiiiett \\ erden soll, dann
    werden in den Lösespalt an Stelle der Löseheile
    stärkere Vierkanthölzer eingeführt. I>ei dem Vor-
    sehen einer solchen Möglichkeit werden auch an den
    beiden anderen Rahmeiiseitcn abdrückbare Außen-
    bohlen angebracht und zwischen Hohle und Rahmen
    Keile und Vierkanthölzer eingeklemmt. Hei dieser
    Rahmenvergrößerung ist lediglich die ollere liolile
    im Fenster- oder Türsturz je nach der Vergröße-
    rung durch eine entsprechend längere Bohle ztt er-
    setzen, während an den Pfosten und Riegeln keine
    Veränderung vorgenommen wird. Die zur Verwen-
    dung kommenden Winkellaschen @S weisen wie die
    übrigen Brettstreben des Einschalungsgerüstes Rund- und Langloch auf und sind auf eine einheitliche Länge genormt.
  • Soll der Fenstersturz für Rolladenkästen eingerichtet sein, dann wird das Fenstergerüst mittel der Vallstiicke 5c9 vergrößert, welche den PaßstüCkCtt 2.1 ist Abb. 21 entsprechen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: t . 7erlegltares Hinschahingsgerüst, dadurch gcl;ciiiizeiclinet. daß bei Verwendung lüsltarci- \ crl»ndun gen in regelmäßigem Altstand von- einander Bockpaare, deren sie bildende Böcke sich gegenüberstehen und durch am Bockkopf anzubringende Ahstandslaschen in dein für die gewünschte Wandstärke erforderlichen Altstand voneinander gehalten werden, mit durch Ober- und Unterlängsgurte sowie bedarfsweiser Diago- nalverstrebung auf der Außenseite bewirkter Verbindung ist jeder Bockreihe und innenseiti- ger Ausfütterung je Bockreihe aus über lösbare Halter an den l@@ickctl angebrachten bohlen so- t# -ie ztvischen der _\usftitterutig an den Bedarfs- stellen einzusetzenden Tür- t111(1 Fensterrallinen ir gesehen sind. =. Einschaltingsgeriist nach Anspruch t, da- durch gekennzeichnet, daß zwecks Erzielung eines hedartsweise eittstellllareli Abstandes der die Paare bildenden Wöcke voneinander die Al)- statidslaschen eine -Mehrheit von l;efestigungs- lochtiugeii mit .\ltstand voneinander aufweisen. 3. Einschalungsgeriist nach Anspruch t, da- durch gekennzeichnet, daß die Befestigungs- löc]iei- in den Ober- und Unterlängsgurten in Bruchteilen der Abstandsgröße, z@veckin<ißig der hallten Abstandsgröße, der lockpaare von henachbarten ltclataaren vorgesehen sind. 1?inschaltuigsgerüst nach Anspruch 1 und3, dadurch gekennzeichnet. daß die Befestigungs- löcher ist den Gurten mit Ausnahme der Löcher für die l)auecldtlnkte als Langlacher ausgebil- det sind. ;. Eitischalungsgerüst nach :\nspruch d, da- durch gekeintzeichnet. claß auch die @efesti- gllgsl@xhungett in den Längsverbandsstreben finit Ausnahme der Lochung für den Streben- kreuzungspunkt als Langlöcher ausgebildet sind. 6. I:insclialungsgerfist nach einem Gier An- sl>rüclle t bis ;, dadurch gekennzeichnet, daß die Abstandsiasche am hopf eines jeden Bockes eines l;itrl;ltaatres in verschiedenen liölietilageii allb-inghar ist. 7. Einschalungsgerüst nach einem der ;\n- sprüche t bis 6, gekennzeichnet durch ein z-,vi- scheu die Ausfütterung einsetzbares Maueralt- schlußstück. bestehend aus einer mit der Spitze der Aufstatnpfung zugewandten prismatischen Leiste und einem diese altstützenden Bock aus Senkrechtpfosten, Bodenschwelle und einer den rechten Winkel zwischen den beiden letzteren überquerenden Verstrebung. I?inschalungsgerüst für mehrgeschossige Bauweise nach einem der Ansprüche t bis 7,
    dadurch gekennzeichnet, daß auf die Senkrechtpfosten der Böcke der äußeren Reihe weitere Senkrechtpfosten aufsetzbar sind und die aus Bodenschwelle sowie den rechten Winkel zwischen letzterer und dem Senkrechtpfosten überquerenden Brettlaschen gebildeten Seitenabstützungen durch mit Abstand von der Pfostenreihe vorzunehmendes Einfügen von Senkrechtpfosten mit bedarfsweiser Verstrebung mit den Senkrechtpfosten der Böcke und Brettauflagen zu einer durch Aufsetzen und Verstreben weiterer Senkrechtpfosten aufstockbaren und abgesetzt vorbaubaren Bühne ergänzbar ist. 9. Einschalungsgerüst nach einem der Ansprüche i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Senkrechtpfosten der äußeren Reihe der Böcke mit einer auf verschiedene Winkellagen einstellbaren Seitenabstützung aus einer am Pfostenfuß angelenkten Schwelle mit über zum Pfosten führenden Verbindungslaschen beliebig einstellbaren Ausladungswinkel vorgesehen sind. io. Einschalungsgerüst nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungslaschen durch Rund- und Langlöcher in verschiedene Verbindungslängen eingeteilt sind und eine solche Längenbemessung haben, daß Kleinst- und 'Mittelgröße zusammengesetzt die vorkommende Längstgröße ergeben. i i. Einschalungsgerüst nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß am Sturz und an je einer Höhenseite des Tür- und Fensterrahmens eine Außenbohle über Keile oder Lösehölzer oder andere Abstandshölzer mit begrenztem Spiel abdrückbar befestigt ist. 12. Einschalungsgerüst nach Anspruch i i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die beiden anderen Rahmenseiten mit abdrückbarenAußenbohlen versehen sind.
DEP1426A 1948-10-02 1948-10-02 Zerlegbares Einschalungsgeruest Expired DE805803C (de)

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