[go: up one dir, main page]

DE80442C - - Google Patents

Info

Publication number
DE80442C
DE80442C DENDAT80442D DE80442DA DE80442C DE 80442 C DE80442 C DE 80442C DE NDAT80442 D DENDAT80442 D DE NDAT80442D DE 80442D A DE80442D A DE 80442DA DE 80442 C DE80442 C DE 80442C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
punch
paper
stamp
strip
die
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT80442D
Other languages
English (en)
Publication of DE80442C publication Critical patent/DE80442C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65CLABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
    • B65C11/00Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
    • B65C11/04Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
    • B65C11/043Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
    • B65C11/046Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips

Landscapes

  • Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine, welche aus einem in Gestalt einer Rolle in die Maschine eingebrachten, auf der einen Seite gummirten Papierstreifen Marken jeder Art und Gröfse ausstanzt, befeuchtet und auf beliebige Gegenstände aufklebt.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι die Seitenansicht des gebrauchsfertigen Apparates, Fig. 2 den Längsschnitt nach Fig. 1,
Fig. 3 den Grundrifs nach Fig. 1; Fig. 4 bis 8 Einzeltheile.
Der mit Druckknopf al versehene Stempel "a ist in einer mit Zwischenraum auf der mit Matrizenöffnung bl versehenen Grundplatte b befestigten Hülse c gelagert und wird durch eine Schraubenfeder^, welche an dem aufgeschraubten Boden c1 der Hülse c und dem Rand a2 des Stempels α Widerlager findet, in seiner Ruhestellung nach oben gehalten.
Die auf der unteren Seite mit Klebstoff überzogene Papierrolle e wird auf den Vierkantdorn f aufgesteckt, durch die beiden Scheiben flfl seitlich abgeschlossen und in 'den Lagerbock f'2 eingelegt. Das Ende des Streifens e wird durch den vom Boden c1 und Platte b gebildeten Zwischenraum hindurchgeführt und zwischen die als Transportvorrichtung dienenden Walzen g und gl eingeschoben. Die gröfsere, mit Gummi überzogene Walze g sitzt fest auf der Welle eines mit einem Zahnrade h, Fig. ι, in Eingriff stehenden Zahnrades g"1. Die kleinere, geriffelte Metallwalze ist in einem geschlitzten Lager g 3 angeordnet und wird durch die Feder g* gegen die Gummiwalze g angeprefst.
Das Zahnrad h besitzt im vorliegenden Fall vier Stifte h1 (es können auch mehr oder weniger sein), welche der Reihenfolge nach einem mit dem Stempel α gelenkig verbundenen und unter dem Einfiufs einer Feder P stehenden Hakenarm i als Angriffspunkte dienen.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Stempels α (s. Fig. 3 bis 6) ist ein Arm k angeordnet, welcher auf einer mit Schraubenfeder kl versehenen verticalen Stange /c2 gleitet, die mit der um den unteren Theil des Stempels a, Fig. 2 und 8, gelagerten, durch Schraubenfeder k& gesicherten Druckhülse ki verbunden ist. Die Elasticitä'tsgrenzen der Federn A:1 und k% stehen zu einander in solchem Verhalfhifs, dafs A:1 stärker ist als' ks.
Unterhalb der Papierrolle e, Fig. 1 und 2, auf der Platte b befindet sich eine Anfeuchtevorrichtung, bestehend aus einem mit Wasser gefüllten Kasten I, aus dessen geschlitzem Deckel ein im Innern gelagerter Filzstreifen Z1 hervorragt, der die gummirte Unterfläche des Papierstreifens kurz vor der Matrizenöffnung bl berührt und anfeuchtet und im Nichtgebrauchsfalle in den Kasten / zurückgezogen werden kann.
Die Wirkungsweise dieses Apparates ist folgende:
Drückt man den Stempel α abwärts, so durchschneidet er den vorher durch die Anfeuchtevorrichtung / angefeuchteten Papierstreifen e an Stelle der Matrizen öffnung bl, tritt durch diese hindurch und drückt die aus-
geschnittene Marke, welche runde oder entsprechend der Matrizen- und Stempelform beliebige Gestalt haben kann, mit ihrer geleimten Fläche gegen einen beliebigen Körper unterhalb der Platte b an (s. Fig. 8).
Während des Niederganges des Stempels a wurde die Druckhülse Ä4 vermittels des Armes k, der Stange k'2 und Feder k1 ebenfalls mit nach unten gezogen, bis ihr unterster Rand auf der Matrizenoberfläche bezw. auf dem über der letzteren liegenden Papierstreifen e aufsteht und gegen diesen anprefst, wobei Feder k3, Fig. 8, zusammengespannt wird. Beim weiteren Niedergange des Stempels α gleitet der Arm k auf der Stange k'2, die Feder k1 zusammenpressend (Fig. 6). Die Hülse ki hat den Zweck, durch Aufdrücken auf den Papierstreifen während des Durchstanzens ein Einbiegen des Papierrandes in die Matrize zu verhüten.
Ein weiterer Vorgang während des Stempelniederganges findet bei dem Hakenarme i statt (s. Fig. j). Derselbe wird ebenfalls nach unten geschoben, weicht dabei dem nächsten Stift h1 des Rades h aus, wird dann durch die Feder i1 wieder in seine Ruhelage zurückgedrängt und legt sich mittels seines Hakenendes unterhalb des tieferstehenden Stiftes h1 an.
Giebt man jetzt den Stempel α frei, so schnellt dieser, sowie die Druckhülse &4 infolge der Schraubenfedern nach oben. Dabei wird das Rad h mittels des hochgehenden Armes i und eines Stiftes il um eine Stifttheilung weiter gedreht. Diese Drehbewegung überträgt sich durch Rad' g'2 auf die Walze g und infolge Friction auch auf die Riffelwalze g\ welche beide den zwischen ihnen eingeklemmten Papierstreifen ein gewisses Stück, dem Markendurchmesserentsprechend, anziehen bezw. weiter schieben.
Das Hubverhältnifs des Armes i ist derart bemessen, dafs beim Hochschnellen des Stempels die Transportvorrichtung nicht früher in Thä'tigkeit tritt, bis der Stempel α die Matrize bl und den durchlochten Papierstreifen e verlassen hat.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. An Marken-Ausstanz- und Aufklebmaschinen, bei welchen die Marken in Gestalt einer auf der Rückseite mit Klebstoff überzogenen Papierrolle (e) eingebracht werden, die Anordnung einer den Stempel (a) umgebenden Hülse (kl), welche beim Niedergehen des Stempels auf den' auf der Matrize liegenden Papierstreifen geprefst wird.
2. In Verbindung mit dem Gegenstande des Anspruchs i. die Anordnung eines am Stempel (a) gelenkig befestigten Hakenarmes (i), welcher beim Hochgehen des Stempels in Stifte (h1) eines Zahnrades (h), dieses bethätigend, eingreift, wobei letzteres seine Bewegung auf zwei Frictionswalzen (g und g1) überträgt, die den Papierstreifen um einen Markendurchmesser weiter befördern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT80442D Active DE80442C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE80442C true DE80442C (de)

Family

ID=352996

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT80442D Active DE80442C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE80442C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE80442C (de)
DE296202C (de)
DE171737C (de)
DE102309C (de)
DE46322C (de) Schachtelbeklebmaschine
DE323224C (de) Apparat zum Vorschieben, Abtrennen und Aufkleben von Streifen
DE444055C (de) Verfahren zum Durchlochen von Papier o. dgl. und zum gleichzeitigen Verstaerken der durchlochten Stelle
DE322585C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Aufbringen des Praegegoldbelages auf die Praegestelle
AT66634B (de) Vorrichtung zum Aufkleben und Überdrucken von Zetteln, Briefmarken und dgl.
DE649783C (de) Bogenabstreichvorrichtung fuer Vervielfaeltigungsmaschinen mit selbsttaetiger Bogenzufuehrung
DE58234C (de) Anfeuchter für gummirte Flächen
DE129872C (de)
DE183896C (de)
DE272263C (de)
DE141586C (de)
DE83327C (de)
DE127391C (de)
DE34516C (de) Maschine zum Stanzen, Lochen und Bedrucken von Etiketten
DE201360C (de)
DE153116C (de)
DE289479C (de)
DE260210C (de)
DE74376C (de) Abgabe-Vonichtung für Abortpapier
DE271189C (de)
DE243449C (de)