DE80442C - - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65C—LABELLING OR TAGGING MACHINES, APPARATUS, OR PROCESSES
- B65C11/00—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles
- B65C11/04—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels
- B65C11/043—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles
- B65C11/046—Manually-controlled or manually-operable label dispensers, e.g. modified for the application of labels to articles having means for moistening the labels modified for the application of labels to articles label feeding from strips
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- Perforating, Stamping-Out Or Severing By Means Other Than Cutting (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildet eine Maschine, welche aus einem in Gestalt
einer Rolle in die Maschine eingebrachten, auf der einen Seite gummirten Papierstreifen
Marken jeder Art und Gröfse ausstanzt, befeuchtet und auf beliebige Gegenstände aufklebt.
Auf beiliegender Zeichnung veranschaulicht:
Fig. ι die Seitenansicht des gebrauchsfertigen Apparates, Fig. 2 den Längsschnitt nach Fig. 1,
Fig. 3 den Grundrifs nach Fig. 1; Fig. 4 bis 8 Einzeltheile.
Der mit Druckknopf al versehene Stempel "a
ist in einer mit Zwischenraum auf der mit Matrizenöffnung bl versehenen Grundplatte b befestigten
Hülse c gelagert und wird durch eine Schraubenfeder^, welche an dem aufgeschraubten
Boden c1 der Hülse c und dem Rand a2 des
Stempels α Widerlager findet, in seiner Ruhestellung nach oben gehalten.
Die auf der unteren Seite mit Klebstoff überzogene Papierrolle e wird auf den Vierkantdorn
f aufgesteckt, durch die beiden Scheiben flfl seitlich abgeschlossen und in 'den Lagerbock
f'2 eingelegt. Das Ende des Streifens e wird durch den vom Boden c1 und Platte b
gebildeten Zwischenraum hindurchgeführt und zwischen die als Transportvorrichtung dienenden
Walzen g und gl eingeschoben. Die gröfsere, mit Gummi überzogene Walze g sitzt
fest auf der Welle eines mit einem Zahnrade h, Fig. ι, in Eingriff stehenden Zahnrades g"1.
Die kleinere, geriffelte Metallwalze ist in einem geschlitzten Lager g 3 angeordnet und wird
durch die Feder g* gegen die Gummiwalze g
angeprefst.
Das Zahnrad h besitzt im vorliegenden Fall vier Stifte h1 (es können auch mehr oder
weniger sein), welche der Reihenfolge nach einem mit dem Stempel α gelenkig verbundenen
und unter dem Einfiufs einer Feder P stehenden Hakenarm i als Angriffspunkte dienen.
Auf der gegenüberliegenden Seite des Stempels α (s. Fig. 3 bis 6) ist ein Arm k angeordnet,
welcher auf einer mit Schraubenfeder kl versehenen verticalen Stange /c2 gleitet, die mit
der um den unteren Theil des Stempels a,
Fig. 2 und 8, gelagerten, durch Schraubenfeder k& gesicherten Druckhülse ki verbunden
ist. Die Elasticitä'tsgrenzen der Federn A:1
und k% stehen zu einander in solchem Verhalfhifs,
dafs A:1 stärker ist als' ks.
Unterhalb der Papierrolle e, Fig. 1 und 2, auf der Platte b befindet sich eine Anfeuchtevorrichtung,
bestehend aus einem mit Wasser gefüllten Kasten I, aus dessen geschlitzem Deckel
ein im Innern gelagerter Filzstreifen Z1 hervorragt, der die gummirte Unterfläche des Papierstreifens
kurz vor der Matrizenöffnung bl berührt und anfeuchtet und im Nichtgebrauchsfalle in
den Kasten / zurückgezogen werden kann.
Die Wirkungsweise dieses Apparates ist folgende:
Drückt man den Stempel α abwärts, so durchschneidet er den vorher durch die Anfeuchtevorrichtung
/ angefeuchteten Papierstreifen e an Stelle der Matrizen öffnung bl,
tritt durch diese hindurch und drückt die aus-
geschnittene Marke, welche runde oder entsprechend der Matrizen- und Stempelform beliebige
Gestalt haben kann, mit ihrer geleimten Fläche gegen einen beliebigen Körper unterhalb
der Platte b an (s. Fig. 8).
Während des Niederganges des Stempels a wurde die Druckhülse Ä4 vermittels des Armes
k, der Stange k'2 und Feder k1 ebenfalls
mit nach unten gezogen, bis ihr unterster Rand auf der Matrizenoberfläche bezw. auf dem über
der letzteren liegenden Papierstreifen e aufsteht und gegen diesen anprefst, wobei Feder k3,
Fig. 8, zusammengespannt wird. Beim weiteren Niedergange des Stempels α gleitet der Arm k
auf der Stange k'2, die Feder k1 zusammenpressend
(Fig. 6). Die Hülse ki hat den Zweck, durch Aufdrücken auf den Papierstreifen während
des Durchstanzens ein Einbiegen des Papierrandes in die Matrize zu verhüten.
Ein weiterer Vorgang während des Stempelniederganges findet bei dem Hakenarme i statt
(s. Fig. j). Derselbe wird ebenfalls nach unten geschoben, weicht dabei dem nächsten Stift h1
des Rades h aus, wird dann durch die Feder i1 wieder in seine Ruhelage zurückgedrängt
und legt sich mittels seines Hakenendes unterhalb des tieferstehenden Stiftes h1 an.
Giebt man jetzt den Stempel α frei, so schnellt dieser, sowie die Druckhülse &4 infolge
der Schraubenfedern nach oben. Dabei wird das Rad h mittels des hochgehenden Armes
i und eines Stiftes il um eine Stifttheilung
weiter gedreht. Diese Drehbewegung überträgt sich durch Rad' g'2 auf die Walze g und infolge
Friction auch auf die Riffelwalze g\ welche beide den zwischen ihnen eingeklemmten
Papierstreifen ein gewisses Stück, dem Markendurchmesserentsprechend, anziehen bezw.
weiter schieben.
Das Hubverhältnifs des Armes i ist derart bemessen, dafs beim Hochschnellen des Stempels
die Transportvorrichtung nicht früher in Thä'tigkeit tritt, bis der Stempel α die Matrize bl und
den durchlochten Papierstreifen e verlassen hat.
Claims (2)
1. An Marken-Ausstanz- und Aufklebmaschinen,
bei welchen die Marken in Gestalt einer auf der Rückseite mit Klebstoff überzogenen
Papierrolle (e) eingebracht werden, die Anordnung einer den Stempel (a) umgebenden
Hülse (kl), welche beim Niedergehen
des Stempels auf den' auf der Matrize liegenden Papierstreifen geprefst wird.
2. In Verbindung mit dem Gegenstande des Anspruchs i. die Anordnung eines am
Stempel (a) gelenkig befestigten Hakenarmes (i), welcher beim Hochgehen des
Stempels in Stifte (h1) eines Zahnrades (h),
dieses bethätigend, eingreift, wobei letzteres seine Bewegung auf zwei Frictionswalzen
(g und g1) überträgt, die den Papierstreifen
um einen Markendurchmesser weiter befördern.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE80442C true DE80442C (de) |
Family
ID=352996
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT80442D Active DE80442C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE80442C (de) |
-
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