DE7908190U1 - Fluessigkeitsbehaelter - Google Patents
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
- B65D—CONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
- B65D41/00—Caps, e.g. crown caps or crown seals, i.e. members having parts arranged for engagement with the external periphery of a neck or wall defining a pouring opening or discharge aperture; Protective cap-like covers for closure members, e.g. decorative covers of metal foil or paper
- B65D41/62—Secondary protective cap-like outer covers for closure members
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Closures For Containers (AREA)
Description
DR. HEINZ FEDER DR. WOLF-D. FEDER
PATENTANWÄLTE Düsseldorf
Akte 78-20-128
21MRZ ?g?g
WF/Wi
Herr Ou Lieh-Hsuan, 41, Lane 189, Hsi Ping Road,
Flüssigkeitsbehälter.
Die Neuerung betrifft einen Flüssigkeitsbehälter mit
Ausgießhals und Verschlußglied, bei dem der Ausgießhals einen die Ausgießöffnung flanschartig umgebenden Wulst
besitzt und das Verschlußglied eine den Ausgießhals umgebende, die Ausgießöffnung verschließende Dichtunasmgnscherte
aufweist, in der ern in Hmfangsrichtung verlaufender
Aufreißstreifen angeordnet ist.
Derartige Flüssigkeitsbehälter, meist in Form von Flaschen, sind an sich bekannt. Sie haben sich aber, insbesondere
zur Verwendung bei Getränken, wie Bio- Mineralwasser,
Limonaden und anderen Erfrischungsgetränken, noch nicht
allgemein durchsetzen können. Hier werden in weitem Umfang andere Verschlüsse, wie beispielsweise Kronenkorken, verwendet,
die den Nachteil haben, daß sie mittels eines Werkzeuges geöffnet werden müssen, das nicht immer zur
Hand ist, insbesondere wenn derartige Flaschen mit Getränken ins Freie, beispielsweise auf Wanderungen, Picknicks und
dergleichen mitgenommen werden.
Akte..?.8-?0-128
' — ' 2"—
Ein Flüssigkeitsbehälter der eingangs erwähnten Bauart könni
dagegen ohne Zuhilfenahme eines Werkzeuges geöffnet werden.
Ein derartiger Flüssigkeitsbehälter ist aber für die Aufbewahrung
von Getränken, beispielsweise der oben erwähnten Art, nur verwendbar, wenn er einerseits einen absolut
dichten Verschluß besitzt, der andererseits mittels des Aufreißstreifens mühelos geöffnet werden kann. Diesen
beiden Anforderungen werden die bekannten Flüssigkei sbehälter mit ihren Verschlußgliedern nicht gerecht. Außerder
weisen sie den Nachteil auf, daß, wenn das Verschlußglied
, mittels des Aufreißstreifens geöffnet ist, der Behälter
V aber
oder die Flasche·- nicht völlig geleert wird, ein Wiederverschließen
der Flasche selbst in provisorischer Weise nicht ohne weiteres möglich ist.
Die der Neuerung zugrunde liegende Aufgabe bestand darin, einen Flüssigkeitsbehälter, insbesondere eire Flasche, der
oben angegebenen Art so zu verbessern, daß die Nachteile der bekannten Flüssigkeitsbehälter vermieden werden und
ein absolut dichter Verschluß erreicht wird, der sich leichi öffnen und nötigenfalls auch wieder verschließen läßt.
Die Lösung dieser Aufgabe erfolgt neuerungsgeniäß dadurch,
V daß zwischen Dichtungsmanschette und Ausgießöffnung eine
Verschlußkappe aus Kunststoffmaterial angeordnet ist, deren
äußerer Rand mit einer den Wulst umfassenden elastischen Halterung und einer Grifflasche versehen ist und ein
erster in Umfangsrichtung verlaufender Aufreißstreifen unmittelbar neben dem äußeren Rand der Verschlußkappe
angeordnet und mit einem zweiten Aufreißstreifen verbunden ist, der schräg zu den Mantellinien der Dichtungsmanschette
angeordnet und bis zum Rand der Dichtungsmanschette geführt und an seinem Ende mit einer Grifflasche versehen
ist.
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Dabei hat es sich als vorteilhaft erwiesen, wenn der zweite
Aufreißstreifen unter ca. 45
Dichtungsmanschette verläuft.
Aufreißstreifen unter ca. 45
Dichtungsmanschette verläuft.
Aufreißstreifen unter ca. 45 zu den Mantellinien der
Bei einer vorteilhaften Ausführungsform weist der Ausgießhals
im Bereich der Dichtungsmanschette unterhalb des
ersten Wulstes einen zweiten von der Dichtungsmanschette
umfassten Wulst auf.
ersten Wulstes einen zweiten von der Dichtungsmanschette
umfassten Wulst auf.
Um eine noch bessere Abdichtung zu erreichen, kann zwischen
der Verschlußkappe und der Ausgießöffnung eine Dichtungsplatte aus Kork angeordnet sein.
der Verschlußkappe und der Ausgießöffnung eine Dichtungsplatte aus Kork angeordnet sein.
Wie weiter unten anhand eines Ausführungsbeispiels näher
erläutert, ist der Flüssigkeitsbehälter durch Aufreißen
der beiden Aufreißstreifen, was in einem Zuge geschehen kann,
sehr leicht zu öffnen. Andererseits ist der Verschluß durch
die Verwendung der Verschlußkappe nicht nur dicht, sondern
erläutert, ist der Flüssigkeitsbehälter durch Aufreißen
der beiden Aufreißstreifen, was in einem Zuge geschehen kann,
sehr leicht zu öffnen. Andererseits ist der Verschluß durch
die Verwendung der Verschlußkappe nicht nur dicht, sondern
infolge der besonderen Ausbildung der Verschlußkappe mit f
1 Halterung und Grifflasche kann der Flüssigkeitsbehälter i|
nach dem Öffnen wieder verschlossen werden. ß
Der neue Flüssigkeitsbehälter kann insbesondere bei seiner ''■
Verwendung zur Aufbewahrung von Getränken als Flasche aus- $
gebildet sein, eiTkann aber auch eine andere Form besitzen, ν
beispielsweise die Form eines Kanisters mit Ausgießhals. :;
Im folgenden werden anhand der beigefügten Zeichnungen zwei
Ausführungsbeispiele für den neuen Flüssigkeitsbehälter
näher erläutert. f
Fig. 1 zeigt im Längsschnitt einen Flüssigkeitsbehälter ξ
gemäß der Neuerung im Bereich des Ausgießhalses. |
Fig. 2 zeigt den Flüssigkeitsbehälter nach Fig. 1 in j
Seitenansicht. %
Ak-fre· '78-20-128
ft,
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$ Fig. 2A zeigt eine Einzelheit des Flüssigkeitsbehälters nach
Γ Fig. 2.
p Fig 3 zeigt in einer Darstellung analog Fig. 2 den Flüssig-
keitsbehälter während des Öffnens.
Fig. 4 zeigt einen Flüssigkeitsbehälter anderer Bauart im Bereich des Ausgießhalses.
Fig. 5 zeigt einen Flüssigkeitsbehälter gemäß der Neuerung der als Container bzw. Kanister ausgebildet ist.
Der in den Fig. 1 bis 3 dargestellte Flüssigkeitsbehälter, der beispielsweise eine Getränkeflasche sein kann, besitzt
einen Ausgießhals 6, der an seinem oberen Ende unmittelbar an der Ausgießöffnung einen die Ausgießöffnung flanschartig
|: umgebenden Wulst 4 und etwas weiter unten einen zweiten
:. umlaufenden Wulst 5 aufweist.
Die Ausgießöffnung ist mit einer Verschlußkappe 7 aus
flexiblem Kunststoffmaterial verschlossen. Die Verschlußkappe 7 weist an ihrem äußeren Rand eine elastische
Halterung 7a auf, welche den Wulst 4 zangenartig nach Art eines Schnappverschlusses umfaßt. Sie besitzt in dem
dargestellten Ausführungsbeispiel weiterhin eine umlaufende Grifflasche 9, mit deren Hilfe sie abgenommen
und wieder aufgesetzt werden kann. An der Innenseite der Verschlußkappe 7 ist eine Dichtungsplatte 8 aus Kork angeordnet.
Der Ausgießhals 6 mit der Ausgießöffnung ist weiterhin von einer Dichtungsmanschette 1 umgeben, die so angeordnet
ist, daß sich die Verschlußkappe 7 im aufgesetzten Zustand zwischen der Dichtungsmanschette 1 und der Ausgießöffnung
befindet. Die Dichtungsmanschette 1 besteht aus einem flexiblen Material, beispielsweise aus einer Metallfolie
oder einer Kunststoffolie. Im letzteren Fall kann sie auf den Ausgießhals aufgeschrumpft sein. Ihre Länge
I I · I » · » I I I I
ist so gewählt, daß sie den Ausgießhals bis unterhalb des zweiten umlaufenden Wulstes 5 umgibt. Wie insbesondere
aus Fig. 2 und 2A zu entnehmen, weist die Dichtungsmanschette 1 zwei unmittelbar miteinander verbundene und
aneinander anschließende Aufreißstreifen auf, nämlich einen ersten Aufreißstreifen 11, der in Umfangsrichtung
des Ausgießhalses unmittelbar neben dem äußeren Rand der Verschlußkappe 7 verläuft und einen zweiten Aufreißstreifen
3, der unter einem Winkel von ca. 45 schräg zu den Mantellinien der Dichtungsmanschette 1 verläuft
und von der Verbindungsstelle mit dem ersten Aufreißstreifen 11 bis zum unteren Rand der Dichtungsmanschette
geführt und an seinem Ende mit einer Grifflasche 2 versehen ist. Der Aufreißstreifen 3 ist in Fig. 2A vergrößert
dargestellt. Er kann, um das Aufreißen zu erleichtern, an seiner einen Kante eine meanderförmig
ausgebildete Aufreißlinie aufweisen.
Das Öffnen der in Fig. 2 dargestellten Flasche ist Fig. anschaulich zu entnehmen. Die Grifflasche 2 wird zu
diesem Zweck mit der Hand erfaßt und zunächst der Aufreißstreifen 3 und unmittelbar daran aaschließend der
mit ihm verbundene Aufreißstreifen 11 abgezogen. Die Dichtungsmanschette 1 kann dann ganz abgenommen werden
und die Flasche 6 ist nunmehr nur noch durch die Verschlußkappe 7 verschlossen, die ihrerseits an ihrer
Grifflasche 9 ergriffen und abgenommen werden kann. Soll die Flasche vor der vollständigen Leerung wieder
verschlossen werden, kann die Verschlußkappe 7 wieder aufgesetzt werden, wobei ihre elastische Halterung 7a
eine ausreichende Verschlußfestigkeit und Abdichtung der Flasche 6 gewährleistet.
Auf diese Weise ist es möglich, eine halbgeleerte Flasche in einer Weise aufzubewahren, daß weder der Inhalt ausfließen
noch durch eindringende Fremdstoffe verunreinigt werden kann. Durch den guten Sitz der Verschlußkappe
ist sogar gewährleistet, daß kohlensäurehaltige Getränke auch in der verschlossenen halbgeleerten Flasche ihren
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Kohlensäuregehalt nicht völlig verlieren.
Die Fi^. 4 und 5 zeigen einen Flüssigkeitsbehälter etwas
anderer Bauart, der mehr als breiterer Container 10 ausgebildet ist. Auch er besitzt einen Ausgießhals, der Tiit
einem Verschlußglied verschließbar ist,das genau so ausgebildet ist, wie bei der Ausführungsform nach den Fig. 1 bis
Es wird in diesem Zusammenhang darauf hingewiesen, daß bekannte
Container und Kanister im allgemeinen den Nachteil aufweisen, daß sie an ihrer Oberseite geöffnet
werden und meist eine entlang dem Gefäßrand verlaufende Nut oder Rinne aufweisen, in der sich Verunreinigungen
ansammeln können, die schwer daraus zu entfernen sind. Jedesmal wenn der Behälter geöffnet wird, können die
in der Rinne abgelagerten Verunreinigungen in den Behälter gelangen, beispielsweise indem sie durch die Flüssigkeit
selbst hineingewaschen werden. Bei einem Behälter, der gemäß der Neuerung ausgebildet ist, dieser Nachteil
nicht auf.
Auch der in den Fig. 4 und 5 dargestellte Behälter kann nach dem Öffnen, wenn er nicht vollständig geleert wurde,
wieder verschlossen werden.
Ein weiterer Vorteil des neuen Flüssigkeitsbehälters besteht darin, daß der obere Teil des Ausgießhalses vor dem ersten
Öffnen abgedeckt ist und nicht verschmutzen kann. Wenn also beispielsweise direkt aus einer Flasche getrunken
werden soll, so ist dies möglich, ohne dass der Trinkende
befürchten muß, daß etwa durch den verunreinigten oberen Teil des Ausgießhalses unerwünschte Fremd.=tpffe in seinem
Mund gelangen.
Im Gegenseitz zu manchen bekannten Verschlu^gliedern
mit Aufreißstreifen kann bei dem neuen Flüssigkeitsbe hälter die Dichtungsmanschette mit dem Aufreißstreifen
so ausgebildet sein, Aß ce- der Aufreißstreifen
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■ · · ■ III
beim Öffnen vollständig und leicht zu entfernen ist, ohne daß er zum Teil abreißt oder gar eine Handverletzung bei der
öffnenden Person verursacht.
Claims (4)
1. Flüssigkeitsbehälter mit Ausgießhals und Verschlußglied, bei dem der Ausgießhals einen die Ausgießöffnung flanschartig
umgebenden Wulst besitzt und das Verschlußglied eine den Ausgießhals umgebende, die Ausgießöffnung
verschließende Dichtungsmanschette aufweist, in der ein in Umfangsrichtung verlaufender Aufreißstreifen angeordnet
ist, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen Dichtungsmanschette (1) und Ausgießöffnung eine Verschlußkappe
(7) aus Kunststoffmaterial angeordnet ist, deren äußerer Rand mit einer den Wulst (4) umfassenden
elastischen Halterung (7a) und einer Grifflasche (9) versehen ist und ein erster in Umfangsrichtung verlaufender
Aufreißstreifen (11) unmittelbar neben dem äußeren Rand der Verschlußkappe (7) angeordnet und mit
einem zweiten Aufreißstreifen (3) verbunden ist, der schräg zu den Mantellinien der Dichtungsmanschette (1)
angeordnet ui.d bis zum Rand der Dichtungsmanschette (1) geführt und an seinem Ende mit einer Grifflasche (2)
versehen ist.
2. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß der zweite Aufreißstreifen (3) unter ca. 45°zu den Mantellinien der Dichtungsmanschette (1)
verläuft.
3. Flüssigkeitsbehälter nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Ausgießhals (6) im Bereich
der Dichtungsmanschette (1) unterhalb des ersten Wulstes (4) einen zweiten von der Dichtungsmanschette
umfaßten Wulst (5) aufweist.
4. Flüssigkeitsbehälter nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Verschlußkappe
(7) und der Ausgießöffnung eine Dichtungsplatte (8) aus Kork angeordnet ist,
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19797908190 DE7908190U1 (de) | 1979-03-23 | 1979-03-23 | Fluessigkeitsbehaelter |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19797908190 DE7908190U1 (de) | 1979-03-23 | 1979-03-23 | Fluessigkeitsbehaelter |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE7908190U1 true DE7908190U1 (de) | 1979-07-05 |
Family
ID=6702306
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DE19797908190 Expired DE7908190U1 (de) | 1979-03-23 | 1979-03-23 | Fluessigkeitsbehaelter |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE7908190U1 (de) |
-
1979
- 1979-03-23 DE DE19797908190 patent/DE7908190U1/de not_active Expired
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