DE7702A - - Google Patents
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- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Description
1878.
HÖHMANN in BERLIN. Selbstthätige Sicherheitsweiche für Eisenbahnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 26. November 1878 ab.
Der vorliegende. Apparat soll den sicheren Anschlufs der Weichenzungen an die Backenschienen
in jeder Fahrtrichtung garantiren.
Fig. ι stellt dar die Stellung der Weiche »Hauptstrang fahrbar«.
Fig. 2 Ansicht des Sicherheits-Apparates von oben.
Fig. 3 Durchschnitt nach A-B.
Fig. 4 Durchschnitt nach C-D.
An der landesüblichen Weiche wird die Zugstange α des Weichenbocks, welche in Verbindung
mit der Weichenzunge b ist, verlängert bis zum Auge c. Zwischen diesem und dem
Auge d ist beweglich ein Winkelhebel e eingeschaltet, welcher mit der durch Lager parallel
der Geleisaxe geführten Stange f eine Hebelverbindung bildet, die bei Umstellung der
Weiche in der Pfeilrichtung sich fortbewegt.
Im Auge g der Stange / ist der Angriffspunkt für die Zugstangen h und i, welche in Verbindung
mit anderen Hebeln und Wellen etc. den eigentlichen Sicherheitsapparat in Function
setzen.
Dieser Sicherheits-Apparat besteht aus zwei parallel den Fahrschienen angebrachten Druckschienen
k und k', welche eine Bewegung sowohl
in verticalem als auch in horizontalem Sinne zulassen.
Die Zugstange i ist mit einem Hebel / beweglich
verbunden und sitzt letzterer fest auf der Welle m.
Diese Welle m trägt die Hebel η und o,
welche, gegen den Horizont verschieden geneigt, auf den vierkantigen Enden der Welle m
verschiebbar aufsitzen.
Im Auge p sind die Hebel η und 0 beweglich
mit den Druckschienen k und kl verbunden.'
Erfolgt nun eine Bewegung der Stange f in der Pfeilrichtung durch Umlegen der Weiche,
so wird die Welle m durch den Hebel / gedreht und hiermit gleichzeitig die Hebel η und 0
bezw. die mit denselben verbundenen Druckschienen auf- bezw. niederbewegt. Um bei
dieser Drehung eine parallele Lage der Druckschienen k und k1 mit der Schienenoberkante
zu erhalten, sind die vier Gleitböcke q angebracht.
Bei derselben Bewegungsrichtung der Stange/ schiebt aber auch die Stange h den mit ihr beweglich
verbundenen Hebel r vorwärts und da dieser Hebel in dem festen Lager ί drehbar
ist, so wird durch den Schlitten t, welcher mit dem Hebel r beweglich verbunden und in dem
Rahmen u geführt ist, eine Bewegung der mit diesem Rahmen fest verbundenen und durch
Lager rechtwinklig zur Geleisaxe geführten Stangen v, welche sich gabeln und nach unten
verkröpfen, in der Pfeilrichtung herbeigeführt.
Diese Stangen ν sind mit den Hebeln η und 0
verbunden, lassen aber eine kleine Drehung der Welle m zu; es erfolgt also gleichzeitig eine
Verschiebung der Druckschienen rechtwinklig zur Geleisaxe.
Der Sicherheits-Apparat functionirt mit dem Umstellungs-Apparat der Weiche und wird nur
für sogenannte Halbstellungen der Weiche zur Wirkung kommen.
Unter der Annahme einer· Bewegung des Fahrzeugs gegen die Spitze wird bei ungenügendem
Anschlufs der Weichenzungen die Druckschiene k oder ki etwas über die Schienenoberkante
herausragen. Bei Uebergang des Rades wird aber durch dasselbe die Druckschiene auf die tiefste Lage heruntergedrückt
und damit gleichzeitig der feste Anschlufs der Zunge b herbeigeführt.
Claims (1)
- Patent-An spruch:Die Anbringung zweier Druckschienen, welche den Fahrschienen parallel, zur Horizontal- und Verticalprojection derselben veränderlich und in Stangen- bezw. Hebelverbindung sind mit dem Umstellungs-Apparat der Weiche, so wie es durch Zeichnung und Beschreibung erläutert ist..Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1056905B (de) | 1957-10-23 | 1959-05-06 | Kocks Gmbh Friedrich | Verfahren zum Biegen von Rohren |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1056905B (de) | 1957-10-23 | 1959-05-06 | Kocks Gmbh Friedrich | Verfahren zum Biegen von Rohren |
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